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Patienteninformationen
Alles über ADHS
Tabakrauch und Blei sind möglicherweise für jeden dritten Fall der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) verantwortlich. Zigarettenqualm trägt einer Studie zufolge vor allem während der Entwicklung im Mutterleib zu der späteren Störung bei, Bleikontakt dagegen während der Kindheit.
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Die Aufmerksamkeitsdefizit- /Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine vorwiegend genetisch bedingte Regulationsstörung der Botenstoffe im Gehirn, welche sich in den Hauptsymptomen Aufmerksamkeitsunbeständigkeit, Impulsivität und Ablenkbarkeit als soziale Anpassungsstörung äußert.
Es handelt sich um keine seltene Störung, zwischen zwei und drei Millionen Menschen in Deutschland haben ADHS.
Artikel ADHS – Selbsthilfeverbände appellieren an die Politik Weiterlesen ...
Kinder, die in ihren ersten Lebensjahren Tabakrauch ausgesetzt sind, werden häufiger hyperaktiv und haben öfter Aufmerksamkeitsdefizite als ihre Altersgenossen aus Nichtraucher-Haushalten. Das berichtet die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf eine Untersuchung des Helmholtz-Zentrums München und der Ludwig-Maximilians-Universität München. In der Langzeitstudie mit
5991 Kindern wirkte sich Zigarettenrauch besonders dann ungünstig aus, wenn Babys bereits vor und kurz nach der Geburt damit konfrontiert waren.
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Sie können sich kaum konzentrieren und stehen ständig unter Strom: Rund 600.000 Kinder leiden in Deutschland an der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Vor dem Rückgriff auf Medikamente sollten Eltern möglichst eine Verhaltenstherapie versuchen. Doch die ist schwer zu bekommen. Ob heutzutage mehr Kinder zappelig sind als früher, weiß Manfred Döpfner von der Uniklinik Köln nicht. Vorsichtig spricht der Kinder- und Jugendpsychotherapeut von einer «erheblichen gefühlten Zunahme von ADHS».
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Eine ADHS-Diagnose kann einerseits eine Erleichterung für die betroffenen Kinder und Erwachsenen bringen, da mit einem festgestellten Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom die vorhandenen Probleme definiert werden und eine entsprechende Therapie eingeleitet werden kann; andererseits kann die Feststellung eines ADS- bzw. ADHS-Syndroms u. U. auch Anlass für eine frühe regelmäßige Medikamentengabe (häufig: Methylphenidat) sein, die gerade bei Kindern z. T. auch zu unerwünschten Wirkungen führen kann.
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An der Aufmerksamkeitsstörung ADHS erkrankte Kinder können es später schwer haben, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen.
Davor warnt die Verbraucherzentrale NRW in einem Interview mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstagsausgabe). "Ein Problem ist, dass heute viele Kinder mit Ritalin behandelt werden.
Wenn sie als junge Erwachsene eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen wollen, bekommen sie keinen Vertrag".
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Die Abkürzung ADHS bezeichnet eine so genannte Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung. Dahinter verbirgt sich eine der häufigsten psychiatrischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen.
Man nimmt an, dass etwa 2-6% aller Kinder und Jugendlichen unter krankhaften Störungen der Aufmerksamkeit und an motorischer Unruhe leiden.
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Väter bemerken deutlich seltener als Mütter die Krankheiten ihrer Kinder. Lediglich vier Prozent der Männer, aber rund 15 Prozent der Frauen gaben bei einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse an, dass ihr Kind häufig erkältet ist oder Kopfschmerzen hat. Wie die TK am Donnerstag weiter mitteilte, erkennen Mütter fünf Mal häufiger als Väter, dass ihr Kind an Atemwegskrankheiten wie Asthma oder Bronchitis leidet.
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Über die Entstehung von ADHS herrscht noch keine endgültige Klarheit. Grundsätzlich können sowohl Kinder als auch erwachsene Menschen betroffen sein. Die Symptome sind phasenweise unterschiedlich stark ausgeprägt. Um das Syndrom in den Griff zu bekommen, nehmen Betroffene bzw. viele Eltern mit ihren betroffenen Kindern eine Therapie in Anspruch, die häufig auch die Gabe von Medikamenten (z. B. Ritalin) beinhaltet.
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Sie sind zappelig, unkonzentriert, mal himmelhoch jauchzend, mal zu Tode betrübt. Der Heimweg vom Kindergarten oder die Hausaufgaben dauern, beim Essen wird nicht stillgesessen - viele Eltern dürften solche Szenen kennen. Aber wann ist das Verhalten eines Kindes tatsächlich so auffällig, dass es der Therapie bedarf?
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Hinter dem Kürzel ADHS verbirgt sich das „Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom“, das heutzutage bei Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten wie Unaufmerksamkeit und Unruhe häufig vermutet bzw. diagnostiziert wird.
Artikel Was ist ADHS Weiterlesen ...
Eine ADHS-Therapie kann als Verhaltenstherapie und/oder medikamentös erfolgen. Bei Hyperaktivität kommt sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen häufig der Wirkstoff Methyphenidat zum Einsatz. Liegt keine Hyperaktivität vor, spricht man vom Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS). Auch hier gibt es spezielle Therapieformen.
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