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«Aufpassen, dass ADHS nicht zur Modediagnose verkommt»

Sie können sich kaum konzentrieren und stehen ständig unter Strom: Rund 600.000 Kinder leiden in Deutschland an der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Vor dem Rückgriff auf Medikamente sollten Eltern möglichst eine Verhaltenstherapie ...

 

Väter bemerken seltener als Mütter Krankheiten ihrer Kinder

Väter bemerken deutlich seltener als Mütter die Krankheiten ihrer Kinder. Lediglich vier Prozent der Männer, aber rund 15 Prozent der Frauen gaben bei einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse ...

 

Tabak und Blei begünstigen ADHS

Tabakrauch und Blei sind möglicherweise für jeden dritten Fall der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) verantwortlich. Zigarettenqualm trägt einer Studie zufolge vor allem während der Entwicklung im Mutterleib zu der späteren Störung bei, ...

 

Schwangere Frauen sollten große Mengen Lakritze meiden

Schwangere Frauen sollten vom Verzehr großer Mengen Lakritze absehen. Denn dies kann einer Studie zufolge die spätere Intelligenz des Kindes beeinträchtigen und Verhaltensprobleme begünstigen. ...

 

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Übersicht über die Themen im Bereich ADHS

Was ist ADHS

Hinter dem Kürzel ADHS verbirgt sich das „Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom“, das heutzutage bei Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten wie Unaufmerksamkeit und Unruhe häufig vermutet bzw. diagnostiziert wird.

Entstehung

Über die Entstehung von ADHS herrscht noch keine endgültige Klarheit. Grundsätzlich können sowohl Kinder als auch erwachsene Menschen betroffen sein. Die Symptome sind phasenweise unterschiedlich stark ausgeprägt. Um das Syndrom in den Griff zu bekommen, nehmen Betroffene bzw. viele Eltern mit ihren betroffenen Kindern eine Therapie in Anspruch, die häufig auch die Gabe von Medikamenten (z. B. Ritalin) beinhaltet.

Diagnose

Eine ADHS-Diagnose kann einerseits eine Erleichterung für die betroffenen Kinder und Erwachsenen bringen, da mit einem festgestellten Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom die vorhandenen Probleme definiert werden und eine entsprechende Therapie eingeleitet werden kann; andererseits kann die Feststellung eines ADS- bzw. ADHS-Syndroms u. U. auch Anlass für eine frühe regelmäßige Medikamentengabe (häufig: Methylphenidat) sein, die gerade bei Kindern z. T. auch zu unerwünschten Wirkungen führen kann.

Therapie

Eine ADHS-Therapie kann als Verhaltenstherapie und/oder medikamentös erfolgen. Bei Hyperaktivität kommt sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen häufig der Wirkstoff Methyphenidat zum Einsatz. Liegt keine Hyperaktivität vor, spricht man vom Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS). Auch hier gibt es spezielle Therapieformen.

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