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Alles über ADVANCE-Studie

1. Ergebnisse ACCORD- und ADVANCE-Studien: Blutzucker bei Typ-2-Diabetes ohne Nebenwirkungen senken

Den Blutzucker langfristig zu normalisieren, bleibt ein zentrales Ziel in der Behandlung des Typ-2- Diabetes mellitus. Nur so lassen sich Spätfolgen der Erkrankung verhindern. Oberste Priorität in der Therapie hat jedoch die Vermeidung von Risiken und Nebenwirkungen der Blutzucker senkenden Medikamente. Dies teilt die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) nach Auswertung der Ergebnisse zweier Studien mit

2. Typ-2-Diabetiker frühzeitig mit evidenzbasierter Fixkombination behandeln

Bluthochdruck ist der wesentliche Risikofaktor für die Entwicklung von Organschäden und ist letztendlich für die hohe Sterblichkeit von Typ-2-Diabetikern verantwortlich. Wie eine große klinische Studie (ADVANCE1-Studie) bei über 11.000 Typ-2-Diabetikern zeigt, kann eine frühzeitige Behandlung initial mit dem Kombinationspräparat aus dem ACE-Hemmer Perindopril und dem direkt gefäßaktiven Thiazid-Analogon Indapamid die Entwicklung von Folgeschäden an Herz und Niere verhindern.

3. Internationale DIAGRAM-Genomstudie wirft neues Licht auf die Entstehung des Typ 2 Diabetes

Neues Licht auf die Entstehung dieser Krankheit wirft eine gerade veröffentlichte Meta-Analyse zur Genetik des Typ 2 Diabetes. Das internationale DIAGRAM- Konsortium unter Beteiligung von Wissenschaftlern des Deutschen Diabetes-Zentrums in Düsseldorf und des Helmholtz Zentrums München erhärtet Befunde, wonach die Erkrankung auf einer Funktionsstörung der Insulin- produzierenden Betazellen im Pankreas beruht, deutet aber auch auf neue pathogenetische Konzepte hin.

4. Diabetes-News Februar 2010

Die Messung der Antikörper gegen Insulin (IAA), Glutamatdecarboxylase (GADA) und Tyrosinphosphatase-homologe Proteine (IA-2A) ist bereits seit vielen Jahren ein wichtiges Werkzeug in der Risikoeinschätzung und Diagnostik des Typ-1-Diabetes. Der Antikörper gegen den Zink Transporter 8 (ZnT8) in der Betazelle der Bauchspeicheldrüse wurde kürzlich als neuer Marker in der Prognose und Diagnostik des Typ-1-Diabetes identifiziert.

5. DMP bewähren sich

Die Teilnahme an einem Disease-Management-Programm (DMP) scheint sich für Typ-2-Diabetiker auszuzahlen, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber".

6. Diabetes erhöht das Brustkrebsrisiko

- trifft dies auch für Brustkrebs zu? Ja, denn Diabetikerinnen haben ein um 20 Prozent erhöhtes Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Zu diesem Ergebnis kommen Susanna C. Larsson und Kollegen, die 20 veröffentlichte Studien überprüft und vergleichend ausgewertet haben. Außerdem kommen sie zu dem Schluss, dass die Sterberate bei Brustkrebspatientinnen um 24 Prozent höher ist, wenn sie zudem unter Diabetes leiden. Nicht unterschieden wurde in der vorliegenden Arbeit jedoch zwischen Diabetes Typ I und Diabetes Typ II - hier sind noch genauere Untersuchungen nötig.

7. PINGUIN-Studie

Das Institut für Diabetesforschung der Forschergruppe Diabetes e. V. am Helmholtz Zentrum München verlängert die Möglichkeit, an der Diabetes-Präventionsstudie PINGUIN (Postpartale Intervention bei Gestationsdiabetikerinnen unter Insulintherapie) teilzunehmen bis zum Jahresende 2010.

8. Diabetes durch Luftverunreinigung?

Institut für Umweltmedizinische Forschung magnifier Institut für Umweltmedizinische Forschung Starke Luftverschmutzung, insbesondere durch den Straßenverkehr, erhöht das Risiko, an einem Typ 2-Diabetes zu erkranken. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums und des Instituts für Umweltmedizinische Forschung (IUF) in Düsseldorf, die am 27. Mai in der internationalen Fachzeitschrift „Environmental Health Perspectives“ veröffentlicht wurde.

9. Kinder mit Geschwister oder von Eltern mit Typ-1-Diabetes gesucht

Heute ist die Insulin pflichtige Form der Zuckerkrankheit bereits die häufigste Stoffwechselerkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Die Ursachen von Typ-1-Diabetes sind aber gegenwärtig ungeklärt. 25.000 Kinder unter 19 Jahren sind in Deutschland davon betroffen. Deshalb startete die Arbeitsgruppe um Prof. Anette-Gabriele Ziegler, Leiterin des Instituts für Diabetesforschung am Helmholtz Zentrum München und der Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München, die TEENDIAB-Studie.

10. Jeder achte Apothekenkunde hat erhöhte Blutzuckerwerte

Etwa jeder achte Apothekenkunde hat erhöhte Blutzuckerwerte, aber viele wissen nichts davon, so das Ergebnis mehrerer Studien in Apotheken. "Wir kennen unsere Patienten sehr gut und können sie bei einem erhöhten Diabetes-Risiko gezielt ansprechen. Ob jemand an Diabetes erkrankt ist, kann aber nur der Arzt diagnostizieren", so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer.

11. Erste Patienten in DiMelli-Studie eingeschrieben

Welche Diabetesformen bei Kindern und jungen Erwachsenen wie häufig auftreten und wie sich etwa Übergewicht oder sozioökonomische Faktoren auf die Diabetes-Entstehung auswirken, untersucht die gemeinsame Studie „DiMelli“ der Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB).

12. Insulinbehandlung macht nicht dick

Die Behandlung von Diabetes mit Insulin macht nicht dick. Dies belegt eine kürzlich veröffentlichte Studie des Deutschen Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung. Die untersuchten Patienten nahmen in zwei Jahren je nach Behandlungsart durchschnittlich nur 0,4 – 2,1 kg zu.

13. Neue Studie belegt: Import von Zahnersatz nimmt zu

Zahnärzte und Patienten nutzen mit wachsender Tendenz importierten Zahnersatz. Nach wie vor fahren aber nur wenige Versicherte für eine Zahnersatzversorgung selbst ins Ausland. Das ist das Ergebnis einer Studie, die die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) heute im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt haben.

14. TEDDY-Studie: Einblicke in die Untersuchungen und ihre Hintergründe

In der sog. TEDDY -Studie (TEDDY=The Environmental Determinant for Diabetes in the Young) will die Forschergruppe Diabetes der TU München die umweltbedingten Ursachen des Typ 1-Diabetes aufdecken, um eine möglichst frühe Diagnose und Behandlung der Stoffwechselerkrankung zu ermöglichen. Aber was passiert eigentlich konkret in der Studie?

15. Kaffee schützt vor Diabetes

Wer regelmäßig Kaffee trinkt, erkrankt deutlich seltener an Typ-2-Diabetes, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Das hätten in den letzten Jahren verschiedene Studien gezeigt und sei jetzt durch eine Arbeit aus China bestätigt worden. Dort wurden knapp 37000 Frauen im Abstand von fünf Jahren zu ihrem Kaffee-Konsum befragt. Wer mindestens vier Tassen Kaffee pro Tag trank, hatte ein um 30 Prozent geringeres Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken.

16. Wohlfühlen trotz Diabetes!

Wer mit der Diagnose "Diabetes" konfrontiert wird, steht vor der schwierigen Aufgabe, eine chronische Erkrankung und damit verbundene Einschränkungen bewältigen zu müssen. Viele Betroffene erleben ein Gefühl von Überforderung und sind in ihrem Wohlbefinden beeinträchtigt.

17. Trotz Insulin Blutzuckereinstellung oft mangelhaft

In Deutschland haben viele Menschen mit Typ-2-Diabetes trotz einer Insulintherapie zu hohe Blutzuckerwerte. Grund dafür ist, dass sich Patienten und Therapeuten häufig zu spät für eine Insulintherapie entscheiden und dann nicht immer die passende Therapieform wählen. Darauf weist die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich der Veröffentlichung einer aktuellen bundesweiten Studie hin.

18. Insulinpumpen verbessern Diabetestherapie in der Pubertät

Bochum - Insulinpumpen können jugendlichen Diabetikern in einer wichtigen Lebensphase helfen und die Ergebnisse der Diabetes-Therapie verbessern. Dies ist das Ergebnis eine Studie von Typ-1-Diabetikern im Alter von 13 bis 21 Jahren. Sie vergleicht Jugendliche mit Insulinpumpentherapie und Jugendliche mit intensivierter konventioneller Therapie. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) weist darauf hin, dass alterstypische Probleme und individuelle Fähigkeiten der Jugendlichen im Umgang mit ihrer Erkrankung bei der Entscheidung für eine Diabetes-Therapie eine Rolle spielen sollten.

19. Mit sekundären Pflanzeninhaltsstoffen gegen Darmkrebs und Typ-2-Diabetes

Wirkungen von Heilpflanzen und Gewürzen werden in der Naturheilkunde seit der Antike genutzt. Pharmakologisch wirksam sind aber in der Regel nur die so genannten sekundären Pflanzeninhaltsstoffe. Diese aufzuspüren und ihren molekularbiologischen Wirkungsmechanismus im Körper aufzuklären, ist das Ziel eines Forschungsnetzwerks am Frankfurter ZAFES (Zentrum für Arzneimittelforschung, -Entwicklung und -Sicherheit).

20. Mandeln – Neues Schutzschild gegen Diabetes?

Eine Studie kanadischer Wissenschaftler bestätigte jetzt den positiven Einfluss von Mandeln auf den Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr kohlenhydratreicher Kost. Diesen Erkenntnissen zufolge leisten Mandeln einen Beitrag zum Schutz vor Diabetes mellitus Typ 2, berichtet heute Diplom Ernährungswissenschaftlerin Berit Peters von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. aus Aachen.

21. Kleinkinder mit Diabetes: Studie zeigt Vorteile von Insulinpumpen

Kinder, die bereits im Vorschulalter an Diabetes erkranken, sollten mit Insulinpumpen versorgt werden. Dies fordert die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich einer aktuellen Auswertung von Patientendaten. Sie ergab, dass Insulinpumpen bei Kindern die Blutzuckerkontrolle erleichtern und gleichzeitig das Risiko von lebensgefährlichen Unterzuckerungen senken.

22. „Ich hoffe, dass der Diabetes nicht kommt“ - Interview mit einer Teilnehmerin der PINGUIN Studie

Teilnehmerinnen der PINGUIN Studie haben bereits Erfahrungen damit gemacht, was es bedeutet, an Diabetes zu erkranken. Sie haben einen Schwangerschaftsdiabetes hinter sich und mussten täglich Insulin spritzen, bis sich ihre Stoffwechsellage nach der Geburt wieder normalisiert hatte. Das Institut für Diabetesforschung fragte eine der ersten Teilnehmerinnen, warum sie bei PINGUIN mitmacht.

23. Diabetes: Stammzellen-Injektionen fördern Zellerneuerung

Wissenschafter der Tulane University (USA) haben Stammzellen aus menschlichem Knochenmark eingesetzt, um defekte Insulin produzierende Zellen der Bauchspeicheldrüse bei Mäusen zu erneuern. Die Behandlung brachte auch die durch den Diabetes verursachte Schädigung der Nieren zum Stillstand. Die Forscher hoffen, dass dieser Behandlungsansatz künftig auch für den Menschen eingesetzt werden kann. Die in den Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlichte Studie wurde von Diabetes UK als interessante Alternative zu bestehenden Ansätzen begrüßt.

24. Vergrößerung der Prostata: Übergewicht und Diabetes sind Risikofaktoren

Wie amerikanische Wissenschaftler in einer Untersuchung („Baltimore Longitudinal Study of Aging“) herausfanden, sind Übergewicht, erhöhter Blutzuckerspiegel und Diabetes Risikofaktoren, um an einer gutartigen Vergrößerung der Prostata zu erkranken. Die sog. benigne Prostatahyperplasie (BHP) ist die häufigste urologische Erkrankung bei Männern. Dabei bilden sich gutartige Vergrößerungen der Prostata, die zu Problemen wie verzögertem Wasserlassen und vermehrtem Harndrang, vor allem nachts, führen.

25. Diabetisches Koma – Tödliche Gefahr trotz besserer Behandlung

Ein Diabetisches Koma kann auftreten, wenn Diabetes Typ 1 zu spät erkannt wird oder ein Typ 2-Diabetiker auf Dauer zu wenig Insulin spritzt. Dieser lebensgefährliche Zustand tritt noch immer häufig auf. Darauf weist die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich der Veröffentlichung einer aktuellen Studie hin. Darin erläutern Experten, wie heute Todesfälle vermieden werden können – unter anderem durch den umsichtigen Einsatz des lebenswichtigen Hormons Insulin.

26. Fatales Paar: Depressionen und Diabetes

Menschen mit Diabetes leiden etwa doppelt so häufig an Depressionen wie Gesunde: Rund ein Viertel der Patienten sind von depressiven Symptomen betroffen. Die Depression mindert nicht nur die Lebensqualität erheblich, sie verkürzt auch die Lebenserwartung, denn der Diabetes verläuft bei Depressiven ungünstiger, Spätfolgen wie Augen- und Nierenschäden treten häufiger auf.

27. DIfE-Wissenschaftler entwickeln ersten Deutschen Diabetes-Risiko- Score, der außerhalb der klinischen Praxis anwendbar ist

Ein Wissenschaftlerteam um Hans-Georg Joost, wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam- Rehbrücke (DIfE), hat den ersten Deutschen Diabetes-Risiko-Score entwickelt, der außerhalb der klinischen Praxis anwendbar ist. Er basiert auf deutschen Studiendaten und ist ab dem 28. Februar auf der DIfE-Homepage unter www.dife.de verfügbar.

28. Schlüsselmoleküle öffnen Heilungschancen

Unter Diabetes Typ II, häufig auch Alterszucker genannt, leiden in Deutschland fünf Millionen Menschen. Die Zahl der Alzheimer-Patienten wird auf 700.000 geschätzt. Doch die beiden Krankheiten verbinden in unserer älter werdenden Gesellschaft nicht nur die steigende Zahl von Betroffenen: Sie gehören beide zu den so genannten Amyloid- Krankheiten.

29. Berberin: Chinesische Medizin soll bei Diabetes helfen

Ein Arzneimittel der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) könnte Patienten, die an Typ 2-Diabetes leiden, helfen. Zu diesem Ergebnis ist laut Pressetext eine Studie des Garvan Institute in Australien gekommen. Berberin kommt in den Wurzeln und Rinden einiger Pflanzen vor. Jetzt haben Wissenschaftler in Tests mit Nagetieren gezeigt, dass Berberin den Zuckerspiegel senken und auch das Gewicht der Tiere verringern konnte. Dies publizierten sie in dem Fachmagazin Diabetes.

30. Risiko für Inselautoimmunität bei Neugeborenen von Typ 1 Diabetikerinnen reduzieren

Ein leicht erhöhter Langzeit- Blutzuckerwert HbA1c bis 7% bei Schwangeren mit Typ 1 Diabetes reduziert das Risiko von Inselautoimmunität beim Kind. Auf dieses Ergebnis stießen die Forscher des Instituts für Diabetesforschung bei einer Auswertung der BABYDIAB Studie.

31. Studienanalyse: Bluthochdruck-Medikamente können Diabetes-Risiko erhöhen

Ärzte sollten bei der Behandlung von Patienten mit Bluthochdruck darauf achten, dass die Medikamente nicht die Entwicklung des Diabetes Typ 2 begünstigen. Dies fordert die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich einer kürzlich im Lancet (2007; 369: 201-207) veröffentlichten Übersicht über 22 Studien. Deren Analyse ergab, dass Hochdruck-Patienten nach der Verordnung bestimmter Wirkstoffgruppen häufiger an Diabetes Typ 2 erkrankt waren.

32. Kinder von diabetischen Eltern werden seltener und kürzer gestillt als empfohlen

In Deutschland werden seit 1992 immer mehr Kinder von Müttern mit Typ 1 Diabetes immer länger gestillt. Kinder von Eltern mit Typ 1 Diabetes werden aber deutlich kürzer gestillt als Kinder aus gesunden Familien. Das ergab eine Auswertung von Daten zweier Studien.

33. Start der TEENDIAB Studie

Mit TEENDIAB führt die Forschergruppe Diabetes der TU München die weltweit erste Verlaufsbeobachtungsstudie zur Entwicklung von Typ 1 Diabetes während der Pubertät durch. Die Zahl der Neuerkrankungen im Kindes- und Jugendalter nimmt jährlich um drei bis fünf Prozent zu.

34. Diabetes Typ 2: Erste umfassende Analyse zur Versorgungsqualität

Menschen mit Typ-2-Diabetes mellitus werden von Hausärzten ausreichend mit Insulin und Medikamenten gegen zu hohen Blutzucker behandelt. Dabei gibt es keine Unterschiede zwischen gesetzlich und privat Versicherten. Dies zeigt eine deutsche Langzeitstudie zur Versorgungsqualität von Patienten mit Diabetes Typ 2.

35. Neuerkrankungsraten von Typ 1 Diabetes im Ländervergleich

Die Neuerkrankungsrate von Typ 1 Diabetes steigt jährlich um 3-5 Prozent an. Jedoch gibt es deutliche Unterschiede, wenn man zum Beispiel die Länder USA, Finnland, Schweden und Deutschland vergleicht. Bei Kindern bis vierzehn Jahren liegen folgende Neuerkrankungsraten vor: In Finnland findet sich die höchste Rate der einbezogenen Länder

36. DDG widerspricht Aussagen von IQWiG-Chef Prof. Sawicki zur Diabetes- Therapie

Menschen mit Diabetes Typ 2 müssen ihren zu hohen Blutzuckerspiegel senken, um Folgeerkrankungen des Diabetes vorzubeugen. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) widerspricht damit den öffentlichen Äußerungen von Professor Dr. med. Peter Sawicki, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

37. ELSID-Studie: Diabetiker im DMP leben länger

Bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, die an einem strukturierten Behandlungsprogramm teilnehmen, gibt es deutlich weniger Todesfälle als bei Patienten, die nicht in ein solches Programm eingeschrieben sind. Das belegen Ergebnisse der bundesweit ersten kontrollierten Studie zum Vergleich zwischen DMP-Teilnehmern und Patienten in der Regelversorgung.

38. Steigende Anzahl der Neuerkrankungen an Typ-1-Diabetes in Europa bei Kindern unter 15 Jahren

Die aktuellen Ergebnisse der EURODIAB-Studie zeigen, dass die Neuerkrankungen an Typ-1-Diabetes bei Kindern unter 15 Jahren in Europa kontinuierlich steigen. Für Deutschland flossen Daten aus Baden-Württemberg und Düsseldorf ein. Auch hier stieg die Anzahl der Neuerkrankungen von 1989 bis 2003 pro Jahr um 3,7 beziehungsweise 4,7 Prozent.

39. Wie Gene das Diabetes-Risiko beeinflussen

Neues Licht auf die Entstehung dieser Krankheit wirft eine gerade veröffentlichte Meta-Analyse zur Genetik des Typ 2 Diabetes. Die Ergebnisse des internationalen DIAGRAM (DIAbetes Genetics Replication And Meta-analysis)-Konsortiums unter Beteiligung von Wissenschaftlern des Deutschen Diabetes-Zentrums in Düsseldorf und des Helmholtz Zentrums München erhärten Befunde, wonach die Erkrankung auf einer Funktionsstörung der Insulin-produzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse beruht.

40. Blutzuckerkontrolle: Neue Standards bei Diabetes

Die langfristige Kontrolle des Blutzuckers ist ein wichtiges Ziel der Diabetes-Therapie. Allerdings können die Messergebnisse - je nach Methode und Labor - unterschiedlich sein. Die Deutsche Diabetes- Gesellschaft (DDG) hat sich internationalen Empfehlungen zur Standardisierung des Verfahrens angeschlossen und empfiehlt eine neue verbesserte Nachweismethode.

41. Bayernweite Diabetes-Studie für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

Vor einem Jahr hat DiMelli die ersten Teilnehmer aufgenommen. Bisher konnten sich neuerkrankte Diabetes-Patienten an diesem bayernweiten Forschungsprojekt beteiligen, wenn bei Studienaufnahme die Diagnosestellung nicht länger als vier Wochen zurücklag. Dieser Einschlusszeitraum ist ab sofort auf sechs Monate erweitert.

42. Erste Patienten in DiMelli-Studie eingeschrieben

Welche Diabetesformen bei Kindern und jungen Erwachsenen wie häufig auftreten und wie sich etwa Übergewicht oder sozioökonomische Faktoren auf die Diabetes-Entstehung auswirken, untersucht die gemeinsame Studie „DiMelli“ der Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB). DiMelli ist das erste Diabetesregister Deutschlands, das neben der Registrierung gleichzeitig Blutproben sammelt.

43. Enger Zusammenhang zwischen Fettleber und Diabetes Typ 2

Bochum - Die Verfettung der Leber, eine häufige Folge von Übergewicht, ist eng mit Diabetes Typ 2 verknüpft. Einige Wissenschaftler betrachten sie sogar als Auslöser für die Insulinresistenz: die verminderte Wirkung des Blutzuckerhormons, die zum Diabetes führt. Darauf weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) anlässlich der Veröffentlichung neuer Studien hin.

44. Studie zeigt ein erhöhtes Risiko für Typ 2-Diabetes mellitus bei Älteren

Das Deutsche Diabetes-Zentrum in Düsseldorf (DDZ) und das Helmholtz Zentrum München haben in einer Studie gemeinsam herausgefunden, dass die ältere deutsche Bevölkerung im europäischen Vergleich ein hohes Risiko hat, an Typ 2-Diabetes zu erkranken. Männer zwischen 55 und 74 Jahren haben dabei ein doppelt so hohes Risiko wie Frauen.

45. Männer mit doppelt so hohem Risiko für Typ 2 Diabetes

In der Altersgruppe der 55 bis 74-jährigen entwickeln Männer doppelt so häufig einen Typ 2 Diabetes wie Frauen. Dies ist ein Teil der Ergebnisse der KORA Nachfolgeuntersuchung die von Herrn Dr. Rathmann und Mitarbeitern des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) in Kooperation mit dem Helmholz Zentrum in München durchgeführt wurde.

46. Therapie könnte besser sein

Beim Typ 2-Diabetes setzen Ärzte einer Studie zufolge zu lange auf den Nutzen von Bewegung und den Abbau von Übergewicht und warten zu lange mit der Arzneitherapie. Die meisten Patienten schafften das nicht, kritisierte die Leiterin der „Diabetes in Germany“-Studie (DIG), Dr. Petra Ott im Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber.

47. Diabetologen beschlossen den Aufbau einer Nationalen Datenbank

Auf der 41. Jahrestagung der Deutschen Diabetesgesellschaft in Leipzig mit rund 7.000 Teilnehmern wurde der Aufbau einer Nationalen Datenbank beschlossen, um das Ausmaß von Erkrankungen an Diabetes Mellitus zu erfassen. “Dies ist ein wichtiger Schritt zu mehr Transparenz – ein Anliegen, das sich die Kongressorganisatoren auf ihre Fahnen geschrieben hatten.”, resümiert Prof. Dr. Wieland Kiess, Tagungspräsident und Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche der Universität Leipzig. “Dabei geht es keineswegs nur um Zahlen.

48. Studien-Zwischenergebnis zeigt: Kombinierte Therapie Insulin plus Pioglitazon hilft bei Diabetes Typ 2-Insulinresistenz

Eine Ursache des Diabetes Typ 2 besteht in der Unempfindlichkeit der Körperzellen gegenüber der biologische Wirkung von Insulin. Ist diese Insulinresistenz ausgeprägt, wirkt auch das zugeführte Insulin im Rahmen einer Diabetes-Therapie nicht effektiv genug. Sogenannte Insulin-Sensitizer erhöhen die Insulin- Empflindlichkeit wieder. Seit 2007 ist in Deutschland eine kombinierte Therapie des Wirkstoffes Pioglitazon mit Insulin zugelassen.

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