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Alles über Adipositas

1. Magenoperation ersetzt lebenslanges Spritzen bei Diabetes Typ 2

Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 können neuerdings mit einer Operation am Magen behandelt werden: Ein Magenbypass erweist sich bei fettleibigen Diabetikern als hochwirksam. Ähnliche Erfolge erzielen Chirurgen mit einer Verkleinerung des Magens. Über neueste Erkenntnisse der Adipositaschirurgie bei Diabetes Typ 2 und deren hormonelle Mechanismen diskutierten Experten der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) im Dezember in Berlin.

2. Übergewicht durch Darmbakterien?

(aid) - Was viele vermuten, scheint sich zu bewahrheiten: Es gibt offensichtlich gute und schlechte Futterverwerter. Entscheidend hierfür ist die Zusammensetzung der Darmflora, wie Forscher der Washington Universität in St. Louis (Bundesstaat Missouri) kürzlich in der Zeitschrift Nature berichteten.

3. Auch bei Erbanlage für Diabetes verhindert gesunde Lebensweise den Ausbruch der Erkrankung

uch für Menschen, die eine starke erbliche Veranlagung für Diabetes vom Typ II haben, lohnt sich eine Lebensumstellung auf gesunde, fettarme Ernährung und regelmäßige Bewegung. Damit können auch sie den Ausbruch der Erkrankung verhindern, berichtet das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber. Nach der Entdeckung eines Gens, das das Risiko für Typ-II-Diabetes – die weitaus häufigste Form der Zuckerkrankheit – um bis zu 80 Prozent erhöht, haben amerikanische Forscher in einer Studie mit mehr als 3000 Teilnehmern untersucht, ob auch so stark erblich Belastete der Erkrankung trotzen können. Ergebnis: Genträger profitieren genauso wie genetisch Unbelastete von gesunder Ernährung und Sport. Die Gene sind also keine Entschuldigung für die Fortsetzung einer ungesunden Lebensweise.

4. Diabetes: Fitness lohnt sich immer

Gerade Menschen mit einem Typ-2-Diabetes profitieren von regelmäßiger körperlicher Betätigung, auch in höherem Alter. Darüber berichtet die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Juli 2007.

5. Diabetes-Früherkennung - Messen Sie Ihren Taillenumfang!

Wollen Sie vermeiden, an der Stoffwechselstörung Diabetes zu erkranken? Dann nehmen Sie jetzt ein Maßband zur Hand und messen auf der Höhe des Bauchnabels Ihren Taillenum-fang. Wenn der Umfang bei Frauen 80 cm und bei Männern 94 cm übersteigt, liegt ein erhöhtes Risiko für Diabetes vor.

6. Zusammenhang zwischen Adipositas und Diabetes entdeckt

In einer Studie der australischen Monash University wurde ein entscheidender Zusammenhang zwischen Fettleibigkeit und der Entstehung von Typ-2-Diabetes nachgewiesen. Die Entdeckung könnte zur Entwicklung eines Medikaments zur Vorbeugung dieser Erkrankung führen.

7. Diabetes-Epidemie - Wir essen und sitzen uns krank

Sie ist nicht ansteckend, verbreitet sich dennoch weltweit wie eine Epidemie: die Stoffwechselerkrankung Diabetes, konkret der Typ 2. Nach Schätzungen von Experten werden im Jahr 2010 weltweit 221 Mio. Menschen unter dieser gefährlichen Erkrankung leiden.

8. Magenverkleinerungen retten Leben

Operative Magenverkleinerungen bei Adipositas- Patienten führen nicht nur zu dauerhaftem Gewichtsverlust, sondern erhöhen auch die Überlebensrate von fettleibigen Menschen deutlich. Zwei Studien kommen voneinander unabhängig zu dem Schluss, dass Fettsucht- Patienten, die sich sogenannten restriktiven Verfahren unterziehen, ein um 30 bis 40 Prozent geringeres Risiko tragen.

9. Schwimmen ideal für Dicke

Übergewichtige, die mit mehr Bewegung gegen ihre Pfunde kämpfen wollen, sollten das Wasser als Einstieg wählen. Das nasse Element macht sie sofort leichter: Durch den Auftrieb beträgt das Körpergewicht nur noch ein Zehntel dessen, was sie an Land wiegen. „Schwimmen funktioniert da deutlich besser als Walken oder Joggen“, bestätigt Günther Kurz vom Institut für Sport und Sportwissenschaften der Uni Karlsruhe. Wer sich zudem nur selten körperlich betätigt, weil er unter Verschleißerscheinungen der Gelenke oder unter Rückenschmerzen leidet, empfindet diese Einschränkungen im Wasser kaum, weil es Gelenke, Sehnen, Bänder und Knorpel schont, sowie die Wirbelsäule entlastet.

10. Abspecken braucht Geduld

Ein bis zwei Kilo Gewichtsabnahme pro Monat sind realistisch. Wer mehr abnehmen will, riskiere einen Jo-Jo-Effekt und gesundheitliche Störungen, warnen die Spezialisten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Die langsame Gewichtsreduzierung sei mit einer ausgewogenen Ernährung und Sport möglich.

11. Mit jedem Pfund sicherer zum Diabetes

Wer im Alter zwischen 25 und 40 Jahren auch nur zwei bis drei Kilo an Gewicht zulegt, erhöht sein Risiko, an Diabetes vom Typ 2 zu erkranken, um etwa 25 Prozent, berichtet die Apotheken Umschau. Ein Plus von zwölf Kilo lässt die Gefahr bei Männern um das 1,5-Fache, bei Frauen sogar um das 4,3-Fache steigen. Dies sind Ergebnisse einer Studie mit rund 18000 Menschen durch ein Team um Prof. Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) in Potsdam. Die Zahl übergewichtiger junger Erwachsener steigt stetig. Schon heute gibt es rund sechs Millionen Typ-2-Diabetiker. Bester Schutz vor der Stoffwechselerkrankung: gesunde Ernährung und Bewegung. Quelle: Apotheken Umschau 2/2007 A

12. Gehirn spielt wichtige Rolle bei Entstehung des Diabetes

m Gehirn regulieren komplexe Mechanismen den Energiestoffwechsel. Sie sorgen unter anderem dafür, dass Organe ausreichend Blutzucker erhalten. Diese Vorgänge könnten einen größeren Einfluss auf Stoffwechselerkrankungen wie Adipositas und Diabetes Typ 2 haben, als bisher angenommen.

13. Mutiertes Gen schützt vor Übergewicht und Diabetes

Einem Wissenschaftlerteam ist es gelungen, erstmals eine natürliche Mutation im Tbc1d1-Gen zu identifizieren, die Mäuse trotz fettreicher Kost schlank bleiben lässt und zudem vor Diabetes schützt.

14. Diabetes- und Adipositas-Tagung: Unterzucker bei Diabetikern verhindern

Unterzucker, die sogenannte Hypoglykämie, ist die mit Abstand am häufigsten auftretende akute Komplikation bei Diabetes mellitus. Gefährlich ist Unterzucker, weil dieser tödlich enden oder Folgeschäden auftreten können.

15. Ess-Tagebuch deckt Ausreden auf - Was hilft, wenn Dicke behaupten: "Ich esse doch so wenig"

Auf Außenstehende wirkt es geradezu tragisch, wenn dicke Menschen seufzen: "Ich esse doch so wenig." Doch der eigene Blick auf die Essgewohnheiten ist eben manchmal ein arger Zerrspiegel. Dagegen kann ein Ess-Tagebuch helfen,

16. Genetischen Ursachen von Übergewicht auf der Spur

Lebewesen sichern ihr Überleben unter anderem dadurch, dass sie in Zeiten des Nahrungsüberschusses kontrolliert Fett speichern. In kleinen Lipidtröpfchen wird dieses in der Zelle zwischengespeichert und kann in Hungerzeiten wieder mobilisiert werden. Ist die Regulation von Fettaufbau und Fettabbau gestört, sind krankhaftes Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) die Folge.

17. Ärzte warnen: Immense Folgekosten durch Adipositas

Die Fettleibigkeit hat in den entwickelten Industriestaaten epidemische Ausmaße angenommen. Schon jetzt ist gut die Hälfte der Deutschen übergewichtig, jeder fünfte Bundesbürger gilt sogar als stark übergewichtig (adipös). Darauf wiesen Experten auf dem 31. Interdisziplinären Forum der Bundesärztekammer in Berlin hin. "Übergewicht und Adipositas steigen nach wie vor an. International liegt Deutschland dabei durchaus in der Spitzengruppe", sagte Prof. Dr. Jan Schulze, Präsident der Sächsischen Landesärztekammer. Zu erklären sei diese Entwicklung mit unserem Lebensstil, dem Bewegungsmangel in Beruf und Freizeit sowie einer Über- und Fehlernährung. Die durch Adipositas hervorgerufenen Kosten lägen bei sechs Prozent aller Krankheitskosten und betrügen etwa 15 bis 20 Milliarden Euro pro Jahr, so Schulze.

18. 20 Prozent der Schulkinder in Europa haben Übergewicht

Mit wachsender Besorgnis wird die Verbreitung von Übergewicht und Adipositas (Fettleibigkeit) bei Kindern beobachtet. Ungefähr 20 Prozent aller Kinder im schulfähigen Alter sind übergewichtig. Das Problem tritt europaweit auf, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht deshalb schon von einer Epidemie. Ein Viertel der übergewichtigen Kinder gilt als fettleibig. Damit ist für sie das Risiko deutlich erhöht, noch vor Erreichen des Erwachsenenalters oder als junge Erwachsene an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und anderen Krankheiten zu erkranken.

20. Übergewichtige werden leichter krank

Chronisch entzündetes Fettgewebe als Hauptursache für Endotheldysfunktion, Fettstoffwechselstörungen, Insulinresistenz oder Glucoseintoleranz. Sie enden in Krankheiten wie Typ-2-Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall. Auch Dickdarmkrebs kommt bei Übergewichtigen häufig vor.

21. Übergewicht bekämpfen: Schulkinder beim „cyberMarathon“

Die Gefahr von Übergewicht im Kindes- und Jugendalter steigt. Schüler der Albert-Einstein-Schule Laatzen, Hannover, gehen jetzt mit ungewöhnlichen Methoden gegen dieses Problem vor. Sie tragen spezielle Armbänder, an denen Sensoren angebracht sind. Diese Armbänder erfassen, wie sie sich im Alltag bewegen, und dokumentieren dies in einem elektronischen Tagebuch.

22. Bekommen auch Sie Ihr Fett weg!?

Ganz ehrlich, kennen Sie Ihren aktuellen Cholesterinwert? Oder könnten spontan sagen, welche Werte normal sind? Einigen ist vielleicht bekannt, dass Eigelb etwas mit Cholesterin zu tun hat oder dass erhöhte Cholesterinwerte schlecht sind, aber dass sie zu den gefährlichsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören, wissen viele nicht. Das sollten sie aber, denn Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Deutschland. Ist der Cholesterinspiegel über längere Zeit zu hoch, steigt das Risiko, an einer Arteriosklerose zu erkranken. Dabei kommt es zu Ablagerungen in den Gefäßwänden. Diese führen zu einer Verengung der Arterien und der Blutfluss kann erheblich gestört werden. Wenn man bedenkt, dass die Mehrzahl der Herzinfarkte durch Arteriosklerose ausgelöst wird, ist ein erhöhter Cholesterinspiegel einer der Hauptrisikofaktoren für die Entstehung koronarer Herzkrankheiten.

23. Spaß statt Frust beim Essen und Trinken

Die Ernährungskommunikation der vergangenen Jahrzehnte in Deutschland ist offensichtlich gescheitert. Die Zahlen der übergewichtigen oder diabeteskranken Menschen steigen immer weiter, trotz zahlreicher seriöser Ernährungsempfehlungen. Was wir dringend brauchen ist ein Perspektivwechsel in der Ernährungskommunikation. Sie muss konkrete, praxisnahe und alltagstaugliche Orientierungshilfen geben. Gefordert sind einfache, griffige und bündelnde Formeln im Sinne von Faustregeln.

24. Fettleibigkeit und Diabetes erhöhen Herzrisiko bei Frauen

Es bestehen neue Befürchtungen, dass das Zunehmen von Fettleibigkeit und Diabetes den Rückgang der Herzerkrankungen bei Frauen unter 50 Jahren negativ beeinflussen könnten. Wissenschaftler der University of Oxford und der University of Liverpool gehen davon aus, dass die Sterbezahlen in dieser Altersgruppe sich nach einem konstanten Rückgang seit den 1970er Jahren stabilisieren.

25. Herzinfarkt – Blitz aus heiterem Himmel?

Dresden (ots) – Diabetiker erleiden zwei- bis dreimal so häufig einen Herzinfarkt oder Schlaganfall wie Nicht-Diabetiker und sie müssen mit schlimmeren Folgen rechnen. Obwohl langfristig 75 % aller Diabetiker an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall versterben und in Deutschland jährlich ca. 30.000 Diabetiker einen Herzinfarkt erleiden, haben die Betroffenen vom medizinischen Fortschritt bislang nur unzureichend profitiert.

26. Die Versorgung übergewichtiger und adipöser Kinder und Jugendlicher in Deutschland

Angesichts einer hohen Anzahl übergewichtiger Kinder und Jugendlicher (rund 15 Prozent), von denen 6 Prozent unter starkem Übergewicht (Adipositas) leiden, besteht ein hoher Präventions- und Behandlungsbedarf. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage nach den Therapieangeboten.

27. Zu süße Schwangere - Immer häufiger: Übergewicht verursacht bei werdenden Müttern Diabetes

Etwa drei bis fünf Prozent aller Frauen entwickeln während der Schwangerschaft einen Diabetes - Tendenz steigend. "Gestationsdiabetes ist heute eine der häufigsten Komplikationen bei werdenden Müttern", bestätigt Privatdozentin Dr. Ute Schäfer-Graf.

28. Wir werden immer dicker!

Was die Amerikaner können, können wir schon lange! Deutschland wird immer dicker. Dabei gilt Übergewicht als Risikofaktor für viele Volkskrankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf- Erkrankungen. Laut aktuellen Studien sind über 80% der Herzpatienten übergewichtig. Auch das Schlafapnoe- Syndrom steht mit Übergewicht in engem Zusammenhang. So sind etwa zwei Drittel aller Patienten mit Schlafapnoe- Syndrom adipös.

29. Studie beweist Zusammenhang zwischen Metabolischem Syndrom und Venenthrombosen

Schlaganfall, Herzinfarkt, Lungeninfarkt und Thrombose werden oft unter dem Titel „Gefäßerkrankungen“ subsumiert. Erkrankungen der Venen und der Arterien unterscheiden sich in ihrer Entstehung jedoch stark. Eine Studie der Medizinischen Universität Wien liefert neue Aufschlüsse über die Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen der Venen. Übergewicht, Störungen des Fett- und Blutzuckerstoffwechsels und hoher Blutdruck („Metabolisches Syndrom“) sind seit langem als Risikofaktoren für Arteriosklerose und damit als Hauptauslöser für Herzinfarkt und Schlaganfall bekannt.

30. Gesünder mit schlanker Taille

Obwohl deutliches Übergewicht als ein eigenständiger Risikofaktor für Herz- Kreislauf-Erkrankungen gilt, ist es laut Prof. Jean-Pierre Després vom Quebec Heart Institut in Kanada irreführend, ausschließlich den Body Mass Index (BMI) als Messgröße zu betrachten. Das Risikoprofil ist nicht nur von der Fettmasse, sondern auch von der Fettverteilung abhängig und die lässt sich leicht anhand des Taillenumfanges berechnen. Eine große Gefahr birgt dabei das viszerale Fett, also das unter der Bauchdecke gespeicherte Fett.

31. Kinder und Jugendliche mit Diabetes: Das geht uns alle an!

Übergewicht ist ein wichtiger Risikofaktor für die Entstehung von Diabetes. Bereits im Kindes- und Jugendalter müssen die Grundlagen für ein gesundheitsförderliches Ernährungs- und Bewegungsverhalten geschaffen werden. Dies ist eines der Ziele des Nationalen Aktionsplans zur Prävention von Fehlernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und damit zusammenhängenden Krankheiten.

32. Diabetes als globale Epidemie

Einer der Gründe dafür, dass die Zahl an Diabetes gerade in den Ländern im Südpazifik so hoch sei, liege in den verwestlichten Ernährungsgewohnheiten. Dass es allerdings auch in Europa einen dramatischen Anstieg von Diabetes gibt, bestätigt Hans Hauner vom Else Kröner-Fresenius- Zentrum für Ernährungsmedizin am Klinikum rechts der Isar in München, gegenüber pressetext.

33. Spezialisierte Chirurgen möchten Dicke häufiger auf Kassenkosten operieren

Krankenkassen sollten Magen-Bypass-Operationen und andere Eingriffe, die bei krankhafter Fettleibigkeit (Adipositas) helfen, häufiger genehmigen. Das fordert, laut einem Bericht des Apothekenmagazins „Diabetiker Ratgeber“, der Präsident der Europäischen Adipositas-Chirurgen, Professor Rudolf Weiner, Frankfurt am Main.

34. Diabetes-Gen entpuppt sich als Dickmacher-Gen

Manche Menschen hadern mit ihrem Wunschgewicht. Die Ursache für die überflüssigen Pfunde kann auch in den Genen liegen. Fast fünfzig Prozent der Bevölkerung besitzen eine genetische Variante, die das Risiko für Übergewicht und Fettleibigkeit im Kindes- und Erwachsenenalter erhöht.

35. Intranasales Insulin senkt den Körperfettanteil von Männern

Lübeck – Intranasales Insulin senkt den Körperfettanteil von Männern, aber nicht von Frauen. Dies geht aus Untersuchungen an der Universität zu Lübeck hervor, die in der Fachzeitschrift Diabetes veröffentlicht wurden. Die mit dem Silvia-King-Preis prämierte Arbeit stammt aus dem Institut für Neuroendokrinologie und der Medizinischen Klinik I der Universität zu Lübeck.

36. Gewichtszunahme eventuell ein Risikofaktor für Niereninsuffizienz?

Während Adipositas und hohes Übergewicht schon lange mit der Entstehung und Progression der chronischen Niereninsuffizienz in Verbindung gebracht wird - insbesondere durch das "Bindeglied" Diabetes Typ 2 ("Altersdiabetes") - zeigte die neue Studie, dass bereits moderate Gewichtsschwankungen bei Normalgewichtigen das Risiko, an Nierenversagen zu erkranken, vergrößert.

37. Bewegungslose Jugend

Fernsehen, im Internet chatten, SMS verschicken, DVDs anschauen – das sind die liebsten Freizeit- beschäftigungen von vielen Kindern und Jugendlichen. Sie alle haben eins gemeinsam: die Bewegungslosigkeit. Und diese Passivität wird immer stärker sichtbar: Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts sind 8,5 Prozent der Kinder (null bis 17 Jahre) übergewichtig, hinzu kommen sechs Prozent, die bereits krankhaft übergewichtig (adipös) sind.

38. Zeigt die Waage zwei bis fünf Kilogramm weniger, sinkt das Diabetes Risiko

Diabetes Typ 2, der so genannte ‚Altersdiabetes’, ist eine Wohlstandskrankheit. Die häufigste Ursache für den Ausbruch der Erkrankung ist die Überernährung: Rund 80 Prozent der Typ 2 Diabetiker sind übergewichtig. „Wer dieser Krankheit vorbeugen will, sollte daher dringend auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung achten“, rät Dr. Birgit Tillenburg, Leiterin des Diabetes-Zentrums am Essener Elisabeth-Krankenhaus. „Zahlreiche Studien bei Patienten mit gestörter Glukosetoleranz, der Vorstufe eines Diabetes Typ 2, haben gezeigt, dass das Risiko zu erkranken um bis zu 58 Prozent reduziert werden kann, wenn die Menschen ihre Ernährungsgewohnheiten umstellen und ihre körperlichen Aktivitäten steigern. Und was allen Übergewichtigen Mut machen sollte: Dieser positive Effekt stellt sich oft schon bei einer Gewichtsreduktion von nur zwei bis fünf Kilogramm ein.“ Quelle: EKE

39. Krankmachendes Übergewicht verhindern

Eine Folge von starkem Übergewicht und Adipositas ist ein deutlich erhöhtes Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Doch langfristige Behandlungserfolge gegen Übergewicht gibt es nicht. Sind Kinder und Jugendliche stark übergewichtig oder sogar adipös, gelingt es ihnen häufig nicht, abzunehmen:

40. Zeigt die Waage zwei bis fünf Kilogramm weniger, sinkt das Diabetesrisiko

Diabetes Typ 2, der so genannte ‚Altersdiabetes’, ist eine Wohlstandskrankheit. Die häufigste Ursache für den Ausbruch der Erkrankung ist die Überernährung: Rund 80 Prozent der Typ 2 Diabetiker sind übergewichtig. „Wer dieser Krankheit vorbeugen will, sollte daher dringend auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung achten

41. Adipöse Kinder weisen periphere Insulinresistenz auf

Immer mehr Kinder sind übergewichtig und legen damit schon im jugendlichen Alter den Grundstein für spätere Herz-Kreislauf- Erkrankungen oder Diabetes Typ 2. Durch deutlich mehr Sportangebote im Unterricht ließe sich die Zahl übergewichtiger Schüler senken, berichteten Forscher auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Mannheim.

42. Schlafstörungen könnten Diabetes begünstigen

Bisher vermuteten Wissenschaftler, dass Adipositas die gemeinsame Ursache ist, wenn Menschen am obstruktiven Schlafapnoesyndrom (OSAS) und an Diabetes mellitus Typ 2 erkrankt sind. Aktuelle Studien sprechen gegen diese Annahme. Weitere Untersuchungen sollen nun feststellen, ob sich OSAS und Diabetes Typ 2 direkt gegenseitig begünstigen.

43. Typ 2-Diabetes besser behandeln

In einer Studie der australischen Monash University wurde ein entscheidender Zusammenhang zwischen Fettleibigkeit und der Entstehung von Typ 2-Diabetes nachgewiesen. Die Entdeckung könnte zur Entwicklung eines Medikaments zur Vorbeugung dieser Erkrankung führen.

44. „Dick sein“ beginnt bereits im Mutterleib

Die Wahrscheinlichkeit, als Jugendlicher oder Erwachsener an Diabetes, Adipositas oder einem Herzinfarkt zu erkranken, wird bereits im Mutterleib festgelegt. Sinnvolle Prävention muss deshalb bereits bei der schwangeren Mutter ansetzen. Die DGKJ-Veranstaltungsreihe „Pädiatrie im Fokus – Prävention in der Kinder- und Jugendmedizin“ richtet sich an Politiker, die sich mit Kinder- und Jugendthemen beschäftigen.

45. Enger Zusammenhang zwischen Fettleber und Diabetes Typ 2

Bochum - Die Verfettung der Leber, eine häufige Folge von Übergewicht, ist eng mit Diabetes Typ 2 verknüpft. Einige Wissenschaftler betrachten sie sogar als Auslöser für die Insulinresistenz: die verminderte Wirkung des Blutzuckerhormons, die zum Diabetes führt. Darauf weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) anlässlich der Veröffentlichung neuer Studien hin.

46. Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT! zeichnet Schulungsprogramm für stark übergewichtige Erwachsene aus

M.O.B.I.L.I.S. wurde aktuell mit dem Gesundheitspreis 2006 der Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT! ausgezeichnet. Verliehen wird der mit 25.000 Euro dotierte Preis für herausragende Leistungen im deutschen Gesundheitswesen, die sich dem Problemfeld Metabolisches Syndrom widmen. Konzeption und nachgewiesene Erfolge des bundesweit einmaligen Programms der Uniklinik Freiburg und der Deutschen Sporthochschule Köln überzeugten die Exper-tenjury der Stiftung. Die M.O.B.I.L.I.S.-Initiatoren, Professor Dr. Aloys Berg aus Freiburg und Professor Dr. Hans-Georg Predel aus Köln, nahmen die hochrangige Auszeichnung in Baierbrunn bei München entgegen.

47. Die Nieren – 24 Stunden Waschanlage

Jeder tut es, automatisch, ohne sich viele Gedanken darüber zu machen und das gleich mehrmals am Tag. Manche stehen sogar nachts dafür auf: Die Rede ist vom Gang zur Toilette, wenn die volle Blase zwickt und drückt. Haben Sie sich schon einmal gefragt, welche Organe 24 Stunden tagtäglich dafür sorgen, dass ihr Körper innerlich „gewaschen“ wird?

48. Wenn die "innere Uhr" nicht richtig tickt

Wissenschaftler aus den Niederlanden haben herausgefunden, dass Bluthochdruck, Insulinresistenz und auch starkes Übergewicht (Adipositas) ihre Ursache in einer aus dem Takt geratenen "inneren Uhr" haben können. Das berichtete Professor Ruud Buijs vom Niederländischen Institut für Hirnforschung am 10. Juli auf der Tagung der Federation of European Neuroscience Societies (FENS) 2006 in Wien. Treten die drei Stoffwechselstörungen zusammen auf, sprechen Experten vom "metabolischen Syndrom". Dieses erhöht das Risiko der betroffenen Menschen für Schlaganfall oder Herzerkrankungen. Das metabolische Syndrom ist sehr häufig. Nach Erhebungen in den USA ist einer von vier Menschen davon betroffen.

49. Pummelchen mit Fettleber

Kinderärzte müssen bei ihrer übergewichtigen Klientel auf Krankheiten gefasst sein, die es bisher bei Kindern kaum gab. „Dreißig Prozent der stark Übergewichtigen haben eine Fettleber, leiden an hohem Blutdruck oder hohen Blutfettwerten, sechs bis sieben Prozent an einem gestörten Zuckerstoffwechsel.

50. Diabetesgefahr: 20 % der Schulkinder in Europa haben Übergewicht

Mit wachsender Besorgnis wird die Verbreitung von Übergewicht und Adipositas (Fettleibigkeit) bei Kindern beobachtet. Ungefähr 20 % aller Kinder im schulfähigen Alter sind übergewichtig. Das Problem tritt europaweit auf, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht deshalb schon von einer Epidemie. Ein Viertel der übergewichtigen Kinder gilt als fettleibig. Damit ist für sie das Risiko deutlich erhöht, noch vor Erreichen des Erwachsenenalters oder als junge Erwachsene an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ 2-Diabetes und anderen Leiden zu erkranken.

51. DDG warnt vor schweren Spätfolgen: Diabetes Typ 2 bei Kindern und Jugendlichen häufig unentdeckt

In Deutschland gibt es eine hohe Anzahl von übergewichtigen Kindern und Jugendlichen. Die Folgen sind immer jüngere Menschen mit Gefäßerkrankungen, Stoffwechsel- störungen oder Diabetes mellitus Typ 2. Experten der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) vermuten eine große Dunkelziffer bei Kindern und Jugendlichen, die unentdeckt an Diabetes Typ 2 erkrankt sind.

52. Frauen mit hohem Blutdruck haben ein drei Mal höheres Diabetes-Risiko

Eine der größten Studien zur Untersuchung des Zusammenhangs von Blutdruck und Typ 2-Diabetes ergab, dass Frauen mit hohen Blutdruckwerten ein dreimal höheres Risiko haben, einen Diabetes zu entwickeln als Frauen mit niedrigem Blutdruck. Und dies völlig unabhängig vom Body-Mass- Index (BMI) und anderen Faktoren, die dafür bekannt sind, die Entwicklung eines Typ 2-Diabetes zu begünstigen.

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