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Alles über Allergie

1. Mehr Feinstaub in Taxis als auf dem Bürgersteig

Bei einer Taxifahrt ist der Passagier einer dreimal höheren Feinstaubbelastung ausgesetzt, als wenn er mit seinem eigenen Auto gefahren wäre. Das haben englische Wissenschaftler in einer Studie festgestellt, die im Fachmagazin Atmospheric Environment veröffentlicht worden ist. Die Forscher haben dazu fünf Fortbewegungsarten verglichen und die Schadstoffmenge gemessen, der man dabei ausgesetzt ist. Dazu bewegten sich Probanden mit einem Messgerät durch eine viel befahrene Straße im Zentrum Londons. Begleitet wurden sie von einem weiteren Freiwilligen, der mit einer Video-Kamera die Tätigkeiten des Probanden filmte. Dadurch konnte später im Labor gesehen werden, wann genau Spitzenwerte gemessen wurden.

2. Asthma fängt an der Nase an

„Warum schauen Sie mir denn in die Nase? Ich habe es doch mit den Bronchien zu tun!“, fragen manchmal Patienten, wenn ich sie untersuchen möchte und mit einer Lampe und einer Art zweigeteiltem Trichter in beide Nasenöffnungen sehe. Erst wenn ich mir einen Eindruck von diesen Eingängen der Atemwege machen konnte, werden die Mund- und Rachenschleimhäute beurteilt und schließlich ist das Stethoskop an der Reihe, mit dem Lunge und Bronchien abgehorcht werden.

3. Neue Immuntherapie gegen Allergien

Der massive Anstieg von Allergieerkrankungen treibt die Erforschung von Gegenstrategien voran. Schweizer Wissenschaftler injizierten Pollenallergikern nun einen Allergenextrakt direkt in Lymphknoten und erzielten damit einen beachtlichen Erfolg, berichtet die "Apotheken Umschau".

4. Studie zur „Kälteallergie“: Charité sucht Patienten mit Kälteurtikaria

Für eine Studie des Allergie-Centrum-Charité sucht die Hautklinik der Charité - Universitätsmedizin Berlin ab sofort Patienten im Alter zwischen 18 und 75 Jahren, die an einer Kälteurtikaria („Kälteallergie“) leiden.

5. Dem Rätsel IgE auf der Spur

Immunglobulin E, kurz IgE genannt, ist der Schurke im Drama Allergie. Welche Rolle das Immunglobulin in der Immunabwehr spielt und warum es immer häufiger aus dem Ruder läuft, untersucht Prof. Dr. Gernot Achatz, Universität Salzburg. Beim 2nd European Congress of Immunology ECI 2009 in Berlin präsentierte der Wissenschaftler neue Daten zur Evolution der biologischen Funktion von IgE.

6. Hautklinik sucht Patienten mit Handekzem

Das Allergie-Centrum-Charité der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie in Berlin sucht für eine wissenschaftliche Untersuchung Probanden mit Handekzem, welches seit mind. 3 Monaten besteht. Die Studie wird am Standort Mitte der Charité (Luisenstr. 2 in 10117 Berlin) durchgeführt.

7. Therapie

Infos, News und Berichte rund um die Therapie von Allergien.

8. Die spezifische Immuntherapie – Trends und Entwicklungen

Die wichtigsten Neuerungen für die Behandlung von Allergien betreffen die spezifische Immuntherapie. Darauf wies Professor Dr. Ludger Klimek anlässlich des 29. Kongresses des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (ÄDA) im September in Wiesbaden hin. In Form von neuen Ko-Agenzien, Applikationsintervallen und Darreichungsformen erlebt die Immuntherapie derzeit einen enormen Aufschwung.

9. Latexallergie? Nicht an Briefmarken lecken

Zum Anfeuchten des Briefmarkenklebers sollten Latexallergiker besser nicht die Zunge nehmen. Viele Kleber enthalten nämlich Naturlatex, wie nun die Gesundheitszeitschrift „Apotheken Umschau“ berichtet. Bei überempfindlichen Personen kann ein juckender Hautausschlag, Augentränen und Fließschnupfen die Folge sein. Bereits jeder zehnte Bundesbürger reagiert allergisch auf Latex. Andere Latexfallen: Türdichtungen, Schutzhandschuhe, Luftballons. Quelle: Gesundheitszeitschrift „Apotheken Umschau“

10. Milbenallergie: Nachts sind Sie nie allein: Bettnachbar Hausstaubmilbe

Viele Deutsche wachen mitten in der Nacht auf, weil sie Schnupfen, Husten oder Atemnot plagen. Die Ursache ist häufig eine Allergie auf Hausstaubmilben, die sich in der feuchtwarmen Umgebung des Bettes besonders wohl fühlen. Hier finden die Milben Lebensbedingungen vor, die für sie optimal sind: 75 Prozent Luftfeuchtigkeit bei einer Temperatur von 25 Grad. Hinzu kommt, dass sich diese winzigen Spinnentiere von Hautschuppen ernähren, von denen Menschen täglich etwa ein Gramm verlieren.

11. Allergie im Einkaufszentrum - Forscher klären die Auswirkungen von Supermarktessen auf den Menschen

Der Osten holt auf – nicht nur in Wirtschaft und Wissenschaft haben einige Regionen der neuen Bundesländer längst zum Westen aufgeschlossen – rund 17 Jahre nach der Wende gibt es auch bei der Volkskrankheit Nr. 1 keinen Unterschied mehr zwischen Ost und West: Bei Allergien. Clemens Dahinden vom Lehrstuhl für Immunologie an der Universität Bern sagte dem Stuttgarter Radiosender Wilantis fm: „Bei dieser sehr schnellen Zunahme kommt vielleicht etwas ins Spiel, was in ser Allergieforschung noch sehr wenig erforscht ist: Die Rolle der Nahrung in der Allergieforschung.“

12. Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Allergien

Die Ursachen von Allergien und Fortschritte bei der Behandlung von allergischen Reaktionen stehen im Mittelpunkt der 8. Interdisziplinären Allergologischen Wintertagung Göttingen am Sonnabend, dem 22. Januar 2005.

13. Heuschupfen: Jetzt schon an den Frühling denken

Damit die Nase nach dem Winterschnupfen nicht nahtlos weiter läuft, sollten Allergiker schon jetzt ans Frühjahr denken: Patienten zwischen 18 und 60 Jahren, die an einer Gräserpollenallergie leiden, können an einer Studie zur Hyposensibilisierung mit einem neuen, noch nicht zugelassenen Medikament teilnehmen.

14. Heuschnupfen keine Frage des Alters

Immer mehr ältere Menschen leiden an Heuschnupfen. Das bestätigt Allergologe Dr. med. Norbert Mülleneisen in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. März 2009. Mülleneisen: »Wenn ich vor zwanzig Jahren einen älteren Heuschnupfen-Patienten gehabt hätte, wäre dies eine Sensation für eine medizinische Fachzeitschrift gewesen.

15. Blütenstaub und Katzenhaar

Die Augen jucken, die Nase trieft und manchmal wird sogar der Atem knapp - jeder fünfte Bundesbürger ab 14 Jahren (19,5 %) leidet unter einer Allergie.

16. Allergisch auf künstliche Nägel

Künstliche Nägel werden immer beliebter: Schätzungsweise jede zweite bis dritte Frau zwischen 15 und 50 Jahren lässt sich mit natürlich gestalteten oder fantasievoll verzierten künstlichen Fingernägeln verschönern.1

17. Allergiker: Keine Angst vor Waschmitteln

Chemische Inhaltsstoffe in Wasch- und Reinigungsmitteln sind kaum einmal für allergische Unverträglichkeitsreaktionen verantwortlich. „Ein viel größeres Problem sind Duftstoffe und ätherische Öle“, sagt Ingrid Voigtmann vom Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB), Mönchengladbach, im Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau. Allergiker sollten deshalb auf im Handel angebotene Waschmittel ohne Duftzusätze zurückgreifen. Vorsicht ist auch bei den derzeit beliebten Fleckentfernern auf Orangen- und Zitronenölbasis geboten. Deren Hauptbestandteil ist Limonenöl, ein natürlicher Duftstoff, der bei empfindlichen Menschen Unverträglichkeiten auslösen und Haut und Atemwege reizen kann. Quelle: Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

18. Warum macht man beim Niesen die Augen zu?

Ob man will oder nicht: Wer niest, ist für einen Augenblick „blind“. Denn beim Niesen macht man ganz automatisch die Augen zu. Selbst wenn man bewusst versuchen wollte, die Augen offen zu halten, gelänge das nicht. Denn Niesen und das gleichzeitige Augenschließen ist ein natürlicher körperlicher Reflex.

19. Auch allergiegefährdete Babys dürfen Kuhmilch trinken

Auch Kinder mit einem erhöhten Allergierisiko dürfen in der Regel ab dem achten Lebensmonat Kuhmilch trinken. Bisher wurde dies frühestens für Einjährige empfohlen. „Diese Empfehlung kann nach heutigem Wissensstand nicht aufrecht erhalten werden“, sagt die Ernährungswissenschaftlerin und Allergieexpertin Sonja Lämmel vom Deutschen Allergie und Asthmabund im Apothekenmagazin Baby&Familie. Milch enthalte viele Vitamine und Mineralstoffe, besonders Kalzium, und sei damit eine hervorragende Ernährung für Babys, „auch dann, wenn eine Allergiegefährdung vorliegt“, so Sonja Lämmel. Eine Tagesmenge von 200 Milliliter soll aber – auch bei Babys ohne Allergierisiko – nicht überschritten werden. Quelle: Apothekenmagazin Baby&Familie

20. Allergien auf der Spur

Bei allergischen Erkrankungen stehen Überempfindlichkeitsreaktionen im Vordergrund, die durch eine Immunantwort gegen ansonsten harmlose Antigene ausgelöst werden. In den westlichen Industrieländern hat die Häufigkeit von allergischen Erkrankungen innerhalb der letzten 20 Jahre deutlich zugenommen. In Abhängigkeit des Auslösers sind die klinischen Symptome bei allergischen Erkrankungen vielfältig und äußern sich beispielsweise als Tränen der Augen, Niesattacken, Heiserkeit, Reizhusten, Atemnot, Kopfschmerzen und Migräne. Daneben können auch Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, kolikartige Bauchschmerzen, Durchfälle oder Hautveränderungen wie Hautausschläge auftreten. Als Ursache für die Zunahme allergischer Erkrankungen werden eine Vielzahl äußerer Einflussfaktoren diskutiert, so beispielsweise der Umgang mit zahlreichen Haushaltschemikalien, Farben, Lacken, Kosmetika, Veränderungen der Ernährungsgewohnheiten, das gesteigerte Hygienebewusstsein, das veränderte Impfverhalten, sowie die zunehmende Luftverschmutzung. Diese äußeren Einflussfaktoren überfordern und schädigen die Schutzfunktionen der Haut, der Schleimhäute in den Atemwegen und des Magen-Darmtraktes. Dadurch können Allergene (Eiweiße oder Eiweißverbindungen) in den Organismus eindringen und allergische Reaktionen hervorrufen. Dabei werden vier große Gruppen an Allergenen unterschieden: Inhalationsallergene wie Pollen, die über die Atmung aufgenommen werden, Kontaktallergene (beispielsweise Kosmetika), die auf der Haut allergische Kontaktekzeme hervorrufen können, Nahrungsmittelallergene – zum Beispiel durch Gewürze–, die durch den Mund in den Körper aufgenommen werden und Injektionsallergene wie Insektengifte, die durch Injektion in den Körper gelangen.

21. Alternativmedizin eher Frauensache - Umfrage: Vier von zehn Männern vertrauen ausschließlich auf Schulmedizin

Alternative Heilmethoden wie Akupunktur oder Homöopathie sind offenbar Frauensache. Eine repräsentative GfK-Umfrage fand heraus, dass Frauen der Alternativmedizin deutlich offener gegenüberstehen als Männer.

22. Vorsicht bei Omas Schönheitstipps

Milch und Honig, Eigelb und Gurkenscheiben gelten als sichere Schönheitstipps aus Omas Rezeptküche. Doch Vorsicht, schreibt die Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau: Allergiker sind mit modernen Pflegemittel auf der sicheren Seite. Eier, pflanzliche Zusätze aus der Familie der Korbblütler und viele andere Naturmittel können Allergien auslösen. Auch wenn die Haut aus anderen Gründen gereizt oder entzündet ist, sollte man mit alten Hausmitteln vorsichtig sein. Als häufigen Fehler mit fatalen Folgen nennt die Zeitschrift Teekompressen für die Augen. Allergieauslösende und andere unverträgliche Stoffe dringen dort besonders leicht ein, sehr feine Bestandteile reizen die Horn- und Bindehaut mechanisch. Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

23. Allergievorsorge – Tipps für Allergiker

Im Frühling ist Hochsaison für Allergiker. Die Pollen drehen draußen wie drinnen ihre Runden und bescheren Allergikern eine laufende Nase und tränende Augen. Um diese typischen Beschwerden zu vermeiden ist es am besten, dem Allergen so gut wie möglich aus dem Weg zu gehen.

24. Hausstaub-Allergie: Kein Spezial-Bettbezug für Kinder!

Spezialbezüge für Betten und Matratzen – so genannte „Encasings“ – haben das Leben für Hausstaub-Allergiker entscheidend verbessert. In der Apothekenzeitschrift Gesundheit warnt die Allergieberaterin Anja Schwalfenberg vom Deutschen Allergie- und Asthmabund in Mönchengladbach aber davor, auch das Bettzeug kleiner Kinder mit diesen luftdichten Überzügen zu versehen. Es droht Erstickungsgefahr. Auch Erwachsene lieben das raschelnde Spezialbettzeug meistens nicht, das auch noch das Schwitzen fördert. Ein Muss und äußerst wirksam ist das „Encasing“ allerdings für die Matratzen. Dort finden Hausstaubmilben, deren Kot die Allergie verursacht, besonders günstige Lebensbedingungen. Die Spezialbezüge verhindern, dass bereits in der Matratze lebende Milben und ihr Kot nach außen dringen – und neue Milben sowie Nahrungspartikel nach innen. Mit fehlender Hygiene hat das Vorhandensein der mikroskopisch kleinen Tiere übrigens nichts zu tun. Die Milben leben überall und überstehen selbst die sorgfältigste Reinigung. Für Nichtallergiker sind sie und ihr Kot völlig harmlos. Quelle: Apothekenzeitschrift „Gesundheit“

25. Heuschnupfen: Pollen im Anmarsch

Kaum werden die Tage wieder etwas länger, beginnt für Millionen Menschen das große Niesen, Schniefen und Augenjucken. Der Grund: Die Pollensaison hat begonnen. Je nach Wetterlage lassen Frühblüher wie Hasel oder Erle ihre Allergie auslösende Fracht bereits ab Januar flie-gen. In diesem Winter waren die ersten Haselpollen sogar schon kurz vor Weihnachten unterwegs. Anfang des Jahres folgen dann die Erlenpollen und ab März blühen die Birken.

26. Nahrungsmittelallergie unter die Lupe genommen

Der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinischen Immunologie (DGAKI) zur Folge ist ein Drittel der deutschen Bevölkerung an einer Allergie erkrankt. An einer Nahrungsmittelallergie leiden etwa drei Pro-zent der Erwachsenen und vier Prozent der Kinder1. Eine allergische Reaktion auf einen Nahrungsmittelbestandteil ist mit 150-200 Toten im Jahr der häufigste Grund einer lebensbedrohlich verlaufenden Allergie.

27. Das "Münchner Implantatallergieregister" - Unverträglichkeitsreaktionen auf Endoprothesen

Arthrose, der Verschleiß von Gelenken, verursacht bei Bewegungen starke chronische Schmerzen, ausgelöst durch eine übermäßige Abnutzung des Gelenkknorpels. In späteren Krankheitsstadien sind auch die Knochenanteile des Gelenks betroffen.

28. Immuntherapie mit Allergenen besitzt zentralen Stellenwert

Sämtliche deutschsprachigen Allergiegesellschaften haben an einem Strang gezogen: Die Empfehlungen zur spezifischen Immuntherapie (SIT, Hyposensibilisierung) wurden gemeinsam mit österreichischen und schweizerischen Allergie-Experten aktualisiert. Die neue S2-Leitlinie „Die spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) bei IgE-vermittelten allergischen Erkrankungen“ ist abrufbar unter www.uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/061-004.htm und wurde im Allergo Journal publiziert.

29. Dem Rätsel IgE auf der Spur

Immunglobulin E, kurz IgE genannt, ist der Schurke im Drama Allergie. Welche Rolle das Immunglobulin in der Immunabwehr spielt und warum es immer häufiger aus dem Ruder läuft, untersucht Professor Dr. Gernot Achatz, Fachbereich Molekulare Biologie der Universität Salzburg. Beim 2nd European Congress of Immunology ECI 2009 in Berlin präsentiert der Wissenschaftler neue Daten zur Evolution der biologischen Funktion von IgE.

30. Systembiologie verspricht besseres Verständnis komplexer Immunprozesse

Der menschliche Organismus wird täglich mit vielen Krankheitserregern konfrontiert. Bei ihrer Abwehr spielen die T-Zellen des Immunsystems eine zentrale Rolle. Eine Fehlregulation ihrer Aktivität führt entweder zu Immunschwäche oder aber zu überschießender Reaktion mit schweren Folgen, wie Autoimmunerkrankungen und Allergien.

31. Duftstoffe mit Nebenwirkungen

Duftstoffe müssen nach Auffassung des Umweltbundesamtes (UBA) für die Gesundheit nicht automatisch gut sein, nur weil sie der Nase gefallen.

32. Nahrungsmittelallergie unter die Lupe genommen

Der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinischen Immunologie (DGAKI) zur Folge

33. Erdnuss-Allergie

Schockierend war der Tod einer 15-jährigen Kanadierin, die nach einem Kuss ihres Freundes einen anaphylaktischen Schock erlitt und nicht mehr reanimiert werden konnte. Was das Mädchen, die gegen Erdnüsse allergisch war, nicht wusste: Der junge Mann hatte Stunden vorher Erdnussbutter gegessen und sein Speichel enthielt noch Nussallergene.

34. Allergierisiko bei Kindern senken: Geschützt durch die Stillzeit

Selbst wenn Vater und Mutter nicht durch Allergien belastet sind, hat ein neugeborenes Kind heute ein Allergierisiko von ca. 15 Prozent. Ein solches Risiko können die Eltern aber durch geeignete Maßnahmen beeinflussen.

35. Heuschnupfen kann mit Nahrungsmittel-Allergien zusammenhängen

Heuschnupfen ist ja eigentlich schon schlimm genug. Wenn es dann noch im Mund kribbelt, nachdem man einen Apfel gegessen hat, könnte das an einer Lebensmittel-Allergie liegen, die durch den Heuschnupfen entstanden ist.

36. Hautmodelle statt Kaninchen

Auf einer Sitzung im Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin hat sich eine internationale Expertenkommission der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) auf eine neue tierversuchsfreie Prüfmethode zur Ermittlung reizender Eigenschaften von Fremdstoffen an der Haut geeinigt.

37. Forscher finden neuen Therapieansatz für Allergien

Wissenschaftler des Homburger Instituts für Pharmakologie haben zusammen mit Kollegen des Instituts für Physiologie der Universität Leuven in Belgien einen bisher unbekannten Mechanismus identifiziert, der bei der Auslösung von Allergien und allergischen Reaktionen eine entscheidende Rolle spielt.

38. Ernährung bei Allergien und Asthma

Neue Publikation des Global Allergy and Asthma European Network (GA2LEN) liefert neue Erkenntnisse über die mögliche Rolle der Ernährung bei der Entstehung von Allergien, speziell bei Kindern.

39. Was bedeutet gesunde Ernährung bei Allergien, Asthma und Neurodermitis?

Zum Thema Essen und Trinken gibt es verschiedene geflügelte Aussprüche wie „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“, auch: „Gegessen und getrunken wird immer“ oder „Der Mensch ist das, was er isst“. Ein Großteil der bundesdeutschen Bevölkerung achtet dabei auf „gesunde Ernährung“, meidet möglichst alle konservierten Lebensmittel und oft werden Lebensmittel nur noch in Bioläden gekauft.

40. Keine Chance den Gräserpollen

Etwa ein Viertel der deutschen Bevölkerung leidet an Heuschnupfen. Davon reagiert ungefähr die Hälfte allergisch auf Gräserpollen. Diesen Allergikern steht im Sommer oft eine monatelange Leidenszeit bevor. „In diesem Jahr begann der erste starke Gräser-pollenflug bei uns in Freiburg bereits am 18. April. Etwa zwei bis drei Wochen früher als in den letzten Jahren“, sagt der Medizin-Meteorologe Dr. Klaus Bucher vom Deutschen Wetterdienst in Freiburg. Als „stark“ wird der Pollenflug dann bezeichnet, wenn die Pollenanzahl 30 pro Kubikmeter Luft oder mehr beträgt. Bucher zufolge habe sich der Gräserpollenflug schon vor Jahren auf eine relativ lange Periode von über vier Monaten eingependelt.

41. Muttermilch kann Erdnuss-Allergie weitergeben

Stillende Mütter sollten möglichst keine Erdnüsse essen, wenn sie selbst zu Allergien neigen oder wenn diese Krankheit in ihrer Familie gehäuft vorkommt. Sie könnten die Allergie an das Kind weiter geben. Das schreibt die Apothekenzeitschrift „BABY und die ersten Lebensjahre“. Bisher nahm man an, dass eine Allergie nur durch das Essen von Erdnüssen selbst entstehen kann. Doch jetzt haben kanadische Wissenschaftler an der Universität Toronto die Muttermilch als Gefahrenquelle entdeckt. Nach dem Verzehr von 50 Gramm gerösteten Erdnüssen konnten die Forscher bei elf von 23 stillenden Müttern Erdnuss-Proteine in der Milch nachweisen. Daher liegt die Befürchtung nahe, dass über diesen Weg bei genetisch vorbelasteten Kindern eine Erdnuss-Allergie provoziert werden könnte, zumal diese Nuss-Art besonders potente Allergene bildet, auf die sehr viele Allergiker reagieren. Quelle: Apothekenzeitschrift „BABY und die ersten Lebensjahre“

42. Selbstmedikation ohne Beratung durch Apotheker riskant

Jede Selbstmedikation ohne ausführliche Beratung durch den Apotheker kann Risiken bergen, so Apotheker Dr. Rolf-Günther Westhaus beim Gesundheitspresse-Seminar der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Die Einnahme rezeptfreier Medikamente kann zum Beispiel Symptome schwerwiegender Erkrankungen verschleiern.

43. Viele Tabletten enthalten Milchzucker

iele Arzneiwirkstoffe werden mit Milchzucker vermengt zu Tabletten gepresst. Das weiße Pulver ist für die Arzneimittelherstellung wegen seiner Verarbeitungsqualitäten nahezu ideal geeignet. Ein Problem aber wird zu häufig übersehen, schreibt die Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau: Mehr als zehn Prozent der Menschen leiden an einer Milchzucker-Unverträglichkeit. Die Menge an Milchprodukten, die Beschwerden auslösen, kann sehr unterschiedlich sein. Wer stark reagiert, soll auch Tabletten auf Milchzuckerbasis meiden. Die beste Diät könnte also durch eine unüberlegte Tabletteneinnahme, die auch mancher Arzt übersieht, unvollständig sein. Deshalb rät die Apotheken Umschau: Sagen Sie´s Ihrem Arzt oder Apotheker. Quelle: Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

44. Unterbrechen Sie die „Allergiekarriere“!

Jahr für Jahr nimmt die Zahl der Allergiegeplagten in Deutschland zu. Mittlerweile leiden über 13 Millionen an einer mehr oder minder schweren Allergie, bereits eins von vier Kindern zeigt allergische Reaktionen. Und auch die „Leidenszeit“ wird immer länger. Schon im Januar fliegen die ersten Pollen von Haselnuss und Erle durch die Lüfte. Fast unmöglich, diese Saison als Allergiker ohne Medikamente zu überstehen. Und doch kann man mit einigen einfachen Tipps selbst zum Manager der Krankheit werden und so die Einnahme der Medikamente verringern.

45. Chrom(VI) in Lederbekleidung kann für Allergiker problematisch sein

Untersuchungen der Überwachungsbehörden der Bundesländer zeigen, dass viele Lederwaren, die wie Handschuhe, Schuhe oder Uhrenarmbänder unmittelbar mit der Haut in Kontakt kommen, zu viel Chrom(VI) enthalten. Sechswertiges Chrom ist ein potentes Allergen und kann bei sensibilisierten Personen zu allergischen Hautreaktionen wie dem Kontaktekzem führen.

46. Allergiefalle Auto

Mobilität kostet immer mehr Zeit: Durchschnittlich 90 Minuten pro Tag verbringt jeder Berufstätige im Auto. Gerade für Allergiker ist es daher wichtig, auf gesundheitsverträgliche Materialien und effektive Luftfilter im Auto zu achten. Denn heftiges Niesen und tränende Augen sind nicht nur lästig - im Straßenverkehr können sie auch zum Sicherheitsrisiko werden.

47. Charité sucht Menschen mit Heuschnupfen für Akupunkturstudie

Die Charité - Universitätsmedizin Berlin sucht Patienten, die an der bundesweit ersten klinisch kontrollierten Studie zur Wirkung von Akupunktur bei Heuschnupfen teilnehmen wollen. Die Probanden werden nach dem Zufallsprinzip einer von zwei Behandlungsgruppen zugeteilt.

48. Neuer ForschungsReport mit Themenschwerpunkt "Allergien" erschienen

Allergien haben in den westlichen Industrieländern mittlerweile den Status einer Volkskrankheit. In Deutschland leidet fast jeder Dritte in irgendeiner Weise unter allergischen Reaktionen - Tendenz steigend. Der ForschungsReport, das Wissenschaftsmagazin des Senats der Bundesforschungsanstalten, widmet dem Thema Allergien in seiner aktuellen Ausgabe einen eigenen Schwerpunkt.

49. Heilkissen - nichts für Allergiker - Intensiver Kontakt mit getrockneten Kräutern und Körnern problematisch

Allergiker sollten Heilkissen besser meiden, rät die "Apotheken Umschau". Bei den ansonsten zu Recht hoch gelobten Säckchen mit duftenden Kräutern, Körnern oder Obstkernen sind allergische Reaktionen nicht immer auszuschließen. Das gilt auch, wenn der Inhalt aus kontrolliert biologischem Anbau stammt. Heilkissen können sowohl zur Wärme- als auch zur Kälteanwendung genutzt werden. Ob sie als Nierengurt, Nackenhörnchen, körnergefüllte Hausschuhe oder als Augenauflage genutzt werden - für Allergiker kann der intensive Körperkontakt Probleme mit sich bringen.

50. Mit einfachen Tricks Stiche vermeiden

Mit steigenden Temperaturen werden auch Mücken, Wespen und Bienen aktiver: Von Gerüchen wie Schweiß, Parfum, dem Duft von Süßspeisen oder Blüten angelockt, können sie zu lästigen Plagegeistern werden. "In der Regel sind Insektenstiche nicht gefährlich und mit einfachen Mitteln zu vermeiden", sagt Dr. Detlef Schmidt, Arzt im AOK-Bundesverband.

51. Pollenallergie: Die Macht der Gewöhnung

Die Gewöhnungsbehandlung („Hyposensibilisierung“) bei Pollenallergien ist bei vier von fünf Patienten erfolgreich. Dabei wird dem Allergiker drei Jahre lang monatlich eine Lösung mit den allergieauslösenden Stoffen in steigender Konzentration unter die Haut gespritzt. Indem sich der Körper langsam daran gewöhnt, kommt es in der Pollensaison nicht mehr zur Überreaktion. Eine erfolgreiche Therapie hat auch erfreuliche Nebeneffekte: „Studien haben gezeigt, dass die Gefahr einer Neusensibilisierung vermindert ist“, sagt Prof. Thomas Werfel von der Medizinischen Hochschule Hannover im Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau. Das bedeutet: Die Patienten entwickeln seltener Allergien auf andere Pollen. Aber auch „Kreuzallergien“, zum Beispiel gegen Nahrungsbestandteile, bessern sich oft, sagt Prof. Werfel. Quelle: Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

52. BfR warnt erneut vor Henna-Tattoos

Allergologen sind besorgt: Immer öfter kommen Patienten in die Praxis, weil sie auf ein Henna-Tattoo, auf Haarfarben oder Textilien allergisch reagieren. Auslöser ist oft ein so genanntes "Body painting", das sie aus dem Urlaub mitgebracht haben. Die filigranen schwarzen Henna-Tattoos sind begehrte Mitbringsel aus südlichen Ländern, wo Künstler sie auf Straßen und an Stränden günstig anbieten.

53. Auch Allergikerinnen dürfen stillen

Auch für Babys von Allergikerinnen ist Stillen die optimale Nahrung und schützt die Säuglinge vor einer Allergie, berichtet das Apothekenmagazin BABY und die ersten Lebensjahre. Für die Ernährung der Mutter ist Vielfalt angesagt, solange ihre eigene Allergie nicht nahrungsbedingt ist. „Während Schwangerschaft und Stillzeit ist nach bisherigen Erkenntnissen eine allergenarme Ernährung der Mutter nicht nötig“, sagt die Allergieexpertin Dr. Andrea von Berg, Leiterin des Forschungsinstituts zur Prävention von Allergien und Atemwegserkrankungen im Kindesalter, Wesel. Eher bestehe die Gefahr, dass Mutter und Baby durch einen einseitigen Speiseplan unzureichend mit wichtigen Nährstoffen versorgt würden. Quelle: Gesundheitsmagazin BABY und die ersten Lebensjahre

54. Oft übersehen: Allergie durch Pilzsporen

Wenn im Sommer die Augen jucken, die Nase trieft oder sogar Asthmaanfälle drohen, muss nicht immer eine Allergie auf Pollen dahinter stecken. Auslöser können auch Sporen von Schimmelpilzen – meist der Gattung „Alternaria“ – sein, sagt Dr. Ute Rabe vom Ärzteverband Deutscher Allergologen im Apothekenmagazin Gesundheit. „Eine Alternaria-Allergie wird aber häufig nicht erkannt“, warnt sie. Der Schimmelpilz wächst auf trockenen Pflanzen und Getreidekörnern. Seine Sporen fliegen hauptsächlich im Juli und August. Allergiker bekommen die Symptome bei Spaziergängen oder bei der Gartenarbeit und tippen – wie viele Ärzte auch – fast immer auf Pollen als Auslöser. Dr. Rabe empfiehlt auf Alternaria zu testen, wenn bei Heuschnupfen-Patienten keine Pollen als Ursache gefunden werden. Gegen die Schimmelsporen-Allergie ist als Behandlung eine Hyposensibilisierung möglich. Quelle: Apothekenmagazin Gesundheit

55. Allergiker: Abends die Haare waschen

Auch nachts quälen sich Pollenallergiker oft, weil Blütenstaub auf unterschiedlichsten Wegen ins Schlafzimmer gelangt. Ein Tipp der Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau lautet, die Haare abends zu waschen, weil sich in der Frisur Blütenstaub sammelt. Auch die Kleidung fängt Blütenstaub auf. Deshalb sollte sie schon vor dem Schlafzimmer abgelegt werden. Ein besonderes Problem stellt das Lüften dar: Frische Luft muss sein, aber mit dem geöffneten Fenster kommt der Blütenstaub. Der Pollenflug ist in der Nacht am geringsten, nimmt aber in den frühen Morgenstunden stark zu. Dr. Heike Weickert, Allergie-Expertin der HNO-Klinik der Technischen Universität München, rät in der Gesundheitszeitschrift, spät abends kurz durchzulüften und über Nacht die Fenster geschlossen zu halten. Wer Frischluft liebt, kann auch um fünf Uhr morgens aufstehen, um dann die Fenster vor den Pollen zu schließen. Quelle: Gesundheitszeitschrift „Apotheken Umschau“

56. Neuer Allergie-Killer - Wirkstoff schützt schneller und mit geringerer Dosis

Forscher des Schweizer Instituts für Allergie- und Asthmaforschung in Davos entwickeln einen neuartigen Impfstoff für Allergiker, berichtet die "Apotheken Umschau". Er macht die "Hyposensibilisierung", die den Körper langsam an den allergieauslösenden Stoff (Antigen) gewöhnt, rascher und mit einem Zehntel bis Hundertstel der üblichen Wirkstoffmenge möglich. Diese speziellen Moleküle bewirken, dass das Antigen vom Immunsystem schneller und besser erkannt wird.

57. Allergien durch Beifuß-Ambrosie

Die Beifuß-Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) ist hochallergen und kann bei empfindlichen Personen u. a. Heuschnupfen und Asthma auslösen. Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat die Bundesländer darüber informiert, dass die Beifuß-Ambrosie im Rahmen des Pflanzenschutzgesetzes bekämpft und ihre weitere Verbreitung mit Nachdruck eingedämmt werden kann.

58. Nicht renovieren, wenn ein Baby kommt

Wenn sich Nachwuchs angesagt hat, sollten Eltern das Kinderzimmer nicht noch schnell kurz vor der Geburt renovieren. Auf Belastungen durch frisch gestrichene Wände oder neu verklebte Teppiche können Neugeborene sehr empfindlich reagieren. Das berichtet das Gesundheitsjournal „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf Untersuchungen des Umweltforschungszentrums Leipzig. Besonders Frühgeborene und Babys in Familien mit Allergierisiko sollten der Gefährdung nicht ausgesetzt werden. Die Forscher untersuchten 436 Babys, deren Väter oder Mütter bereits unter einer Allergie litten. Atemwegsinfektionen, Hautprobleme und Allergien kamen gehäuft vor. Die Umweltforscher warnen auch vor Zigarettenrauch in der Umwelt der Kleinkinder. Als Schutz vor Allergien empfehlen sie das bewährte „Hausmittel“ Muttermilch. Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

59. Schimmelpilze - das unterschätzte Allergierisiko

Triefende Nase, juckende Augen - für Allergiker gehört das im Moment zum Alltag. Was viele jedoch nicht wissen: Nicht immer sind Pflanzenpollen schuld an ihren Beschwerden. "Auch die Sporen von Schimmelpilzen lösen allergischen Schnupfen aus"

60. Insektengiftallergie: Nur jeder fünfte Allergiker geht zum Arzt Allergie-Impfung bietet fast 100%igen Schutz

Der milde Winter und die konstant warmen Temperaturen im Frühjahr sorgen dieses Jahr für eine frühe Obsternte. Doch die Gaumenfreude ist getrübt, denn reife Früchte sind auch für Wespen besonders schmackhafte Leckerbissen. "Je reicher die Ernte, desto besser geht's auch den Wespen", so der Zoologe Univ.-Prof. Dr. Karl Crailsheim von der Universität Graz. Die Angst vor den heuer angeblich besonders angriffslustigen Wespen kann der Experte jedoch nehmen: "Die Insekten sind bei höheren Temperaturen grundsätzlich aktiver. Es gibt aber keine gesicherten Studien, dass das bisher sehr warme Wetter Auswirkungen auf das Verhalten der Wespen hat. Sie sind heuer nicht aggressiver als in den vergangenen Jahren. Allerdings", räumt Crailsheim ein, "gibt es durch Importe fremder Königinnen immer mehr Bienenrassen, die angriffslustiger und nicht mehr ganz so sanftmütig sind wie die in Österreich bisher gezüchtete Honigbiene." Vorsicht ist jedenfalls geboten.

61. Krank durch Milch und Brot

Nicht alles, was wie eine Allergie aussieht, ist auch eine. Manche Menschen vertragen einige Lebensmittelbestandteile einfach nicht, zum Beispiel Milchzucker, Fruchtzucker oder Getreideeiweiß. Darauf weist die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer Ausgabe vom 15. Mai 2007 hin und gibt Tipps zur Behandlung.

62. Wenn der Gelenkersatz Allergien auslöst

(dgk) Der Verschleiß von Gelenken, die Arthrose, verursacht bei Bewegungen starke Schmerzen, die durch Abnutzung des Gelenkknorpels hervorgerufen werden. In späteren Krankheitsstadien sind auch die Knochenanteile des Gelenks betroffen. Durch Gelenkersatz, also eine Endoprothese, kann den Betroffenen geholfen werden. Sie bekommen die volle Beweglichkeit zurück und sind schmerzfrei.

63. So schützen Sie Ihr Baby vor Allergien

(dgk) Bereits jedes dritte Kind leidet an einer allergischen Erkrankung. Bei Babys und Kleinkindern zeigen sich die Beschwerden vor allem durch Hautausschläge, Juckreiz, Durchfall oder Erbrechen. Die atopische Dermatitis, umgangssprachlich als Neurodermitis bezeichnet, ist bei Kindern die häufigste chronische Hauterkrankung und sehr häufig mit Allergien gekoppelt.

64. Fast alle tun es - und das sogar täglich: duschen

Leider ist es aber nicht immer nur der Schmutz, der sich beim Kontakt mit heißem Wasser aus den Poren löst. Duschen und Baden entziehen der Haut natürliches Fett, und ein allzu großzügiger Umgang mit schäumenden Pflegemitteln verstärkt diesen Effekt noch. Wer ein paar einfache Regeln beherzigt, muss aber auch bei trockener Haut nicht auf die tägliche Dusche verzichten.

65. Kinder depressiver Eltern reagieren allergisch

New York (pte) – Eltern, die unter Depressionen oder Panikattacken leiden, haben häufig Kinder, die an Asthma und Allergien erkranken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Columbia University, die in der Zeitschrift Psychosomatic Medicine publiziert wurde. „Wir führen diese Tendenz auf genetische Bedingungen zurück“, erklärte Studienleiter Ramin Mojtabai. Die US-amerikanischen Forscher analysierten das Datenmaterial von 9.240 Eltern und deren Kindern aus der US National Health Interview Survey. Insgesamt waren 8.686 der Eltern-Kind-Paare biologisch verwandt, während 554 Kinder adoptiert waren

66. Birkenpollenallergiker können auf Sojaprodukte besonders empfindlich reagieren

Viele Birkenpollenallergiker kennen das Problem: Zur Zeit der Birkenblüte läuft die Nase, aber auch außerhalb dieser Zeit und ohne Pollenkontakt reagiert die Mundschleimhaut nach dem Verzehr von Erd- und Haselnüssen, Äpfeln, Sellerie und Hülsenfrüchten.

67. Hausstauballergiker gesucht

Das Allergie-Centrum-Charité bietet Patienten, die an Hausstaubmilbenallergie leiden, eine Hyposensibilisierung mit einem neuen, noch nicht zugelassenen Medikament im Rahmen einer Therapiestudie an. Die Studie ist den zuständigen Behörden angezeigt. Weitere Informationen erhalten Sie unter: Tel. 030/450 - 518 305

68. Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit)

Ist es Ihnen auch schon öfter so gegangen: Sie trinken ein Glas Milch oder Kakao, essen einen Joghurt oder ein Eis und nach kurzer Zeit werden Sie von heftigen Beschwerden geplagt. Sie haben Völlegefühl und Blähungen, der Leib ist aufgetrieben, mitunter kann es zu krampfartigen Schmerzen des Bauches kommen und eventuell müssen Sie dünne Stühle entleeren. Nach einigen Stunden setzt dann langsam eine Erleichterung ein. Da diese Beschwerden fast immer nach dem Genuss von Milchprodukten auftreten, haben Sie schon an eine Milcheiweißallergie gedacht und sich darauf untersuchen lassen. Der Befund war allerdings negativ. Übrigens vertragen Sie Hartkäse recht gut, der bei einer Milcheiweißallergie ebenfalls meist zu Beschwerden führt. Wenn diese Schilderung auf Sie zutrifft, dann haben Sie wahrscheinlich eine Laktoseintoleranz.

69. Zeitiger Pollenflug zwingt Allergologen zum Umdenken

Der sehr zeitige Pollenflug in diesem Jahr macht nicht nur den Allergikern zu schaffen. Auch die behandelnden Ärzte sehen Probleme kommen, weil zu wenig Zeit für die Hyposensibilisierung war. Damit könnte diese Therapie, die vielen Allergikern hilft, über den Höhepunkt der Pollenbelastung zu kommen, nicht die gewünschten Ergebnisse haben.

70. Allergie-Centrum-Charité sucht Probanden für Katzenstudie

Das Allergie-Centrum-Charité an der Hautklinik der Charité Berlin-Mitte bietet Ihnen die Möglichkeit, an einer neuen Studie für Katzenallergiker im Herbst 2007 teilzunehmen. Dazu suchen wir im Rahmen einer Voruntersuchung Probanden, die sich bereit erklären, Hauttestungen mit Katzenallergenen durchführen zu lassen. Haben Sie Interesse? Bitte melden Sie sich bei: Frau Ina Zimpel, Telefon 0 30/450 618 287 oder per E-Mail acc-studien@charite.de

71. Milbentod bei 60 Grad - Hohe Temperatur in der Waschmaschine schützt Hausstauballergiker

Um Hausstaubmilben - die Quälgeister vieler Allergiker - abzutöten, muss Wäsche bei mindestens 60 Grad gewaschen werden, rät die "Apotheken Umschau". Nach Untersuchungen koreanischer Forscher werden bei diesen Temperaturen auch Pollen und Hautschuppen besser entfernt.

72. Cashew-Nüsse gefährlich für Allergiker

Cashew-Nüsse sind für Allergiker gefährlicher als Erdnüsse, berichtet die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf den britischen Allergologen Andrew Clark von der Universität Cambridge.

73. Geheimnisvoller Hautausschlag

Der juckende Hautausschlag überfällt besonders Kinder: „Nesselsucht“ heißt es dann, und der Arzt verschreibt ein Antihistaminikum. Auch für die Mediziner unbefriedigend: „Meistens lässt sich trotz Untersuchungen keine klare Ursache für die Nesselsucht feststellen“, erklärt der Kinderarzt Dr. Andreas Busse.

74. Dauergast beim Kinderarzt

Wegen Vorsorge- oder Routineuntersuchungen suchen die meisten Eltern in Deutschland mit ihren Jüngsten von Zeit zu Zeit einen Kinderarzt auf. Einige Mütter und Väter sind mit ihrem Nachwuchs aber auch Dauergast in den Praxen.

75. Probanden mit Gräserpollenallergie gesucht

Münster - Das Allergie-Zentrum der Universitätshautklinik in Münster sucht Probanden mit Gräserpollenallergie im Rahmen einer klinischen Studie für eine neue Immuntherapie in Tablettenform statt der bisher üblichen Spritzenbehandlung. Die Studie wird in der Allergieabteilung der Hautklinik durchgeführt. Die geplante Therapiedauer beträgt ca. vier Jahre. Die Studienteilnehmer sollten im Alter zwischen 18-50 Jahren sein. Ausgeschlossen von dieser Therapie sind Personen mit schweren Grunderkrankungen wie zum Beispiel schwerer Bluthochdruck. Interessenten melden sich bitte Montags bis Freitags zwischen 10 – 12 Uhr unter der Tel.-Nr.: 02 51-83-5 25 19 oder wenden sich an die E-Mail-Adresse piabodil.hemfort@ukmuenster.de.

76. Fehlgeleitete Immunreaktionen blockieren

Das Braunschweiger Biotech-Unternehmen Cosmix molecular biologicals GmbH entwickelte im Rahmen des BioProfil-Projektes "Funktionelle Genomanalyse" einen Wirkstoff, der die Bindung zwischen Mastzelle und Antikörper hemmt. Für das Projekt, das dieses Jahr zum Abschluss gebracht werden konnte, erhielt Cosmix vom BioProfil eine Fördersumme von insgesamt 401.553 Euro.

77. Aigner sieht weiter Gefahr in Kinderspielzeug

Verbraucherminister Ilse Aigner sieht nach wie vor Gesundheitsrisiken durch Spielzeug und verlangt schärfere EU-Grenzwerte. Nachbesserungen an der EU-Spielzeugrichtlinie seien unumgänglich, «wenn wir die Gesundheit der Kinder nicht gefährden wollen», sagte die Politikerin dem «Münchner Merkur».

78. Duftstoffe in Wasch- und Reinigungsmitteln – es geht auch ohne

Die Mehrzahl der Wasch- und Reinigungsmittel enthalten Duftstoffe. Über deren Wirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt ist aber vergleichsweise wenig bekannt. Klar ist jedoch: Manche duftenden Produkte enthalten Substanzen, von denen bekannt ist, dass sie häufig Kontaktallergien auslösen oder relevant für andere Unverträglichkeiten sein können.

79. Allergie-Weltmeister im Vormarsch - Ambrosia: Keine andere Pflanze setzt so starke Pollenallergene frei

Das stetige Vordringen des "Beifußblättrigen Traubenkrauts" (botanisch: Ambrosia artemisifolia) droht die Leidenszeit von Allergikern bis weit in den Herbst hinein zu verlängern. Die noch spät im Jahr blühende Pflanze setzt das weltweit stärkste Pollenallergen frei.

80. Das Kreuz mit der Allergie - Warum Gräserpollen-Allergiker oft auch Tomaten fürchten müssen

Pollenallergiker vertragen oft bestimmte Lebensmittel nicht. Ärzte sprechen dann von einer Kreuzallergie. 60 Prozent der deutschen Allergiker sind davon betroffen, berichtet die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf den Verband Deutscher Allergologen.

81. So weisen Sie Allergenen die Tür: Putztipps für Allergiker

Grundsätzlich ist die Vermeidung des Kontakts mit dem Allergen die beste Methode, um einer Allergie Herr zu werden. Doch bei Pollen ist dies in der Praxis schwierig, da diese fast überall in der Luft anzutreffen sind. Im Haushalt hat man weit bessere Chancen.

82. Grapefruit bremst Arzneien aus

Patienten sollen ihre Arzneimittel nicht mit Fruchtsaft einnehmen. Vor allem Grapefruitsaft kann die Wirkung bestimmter Arzneistoffe verstärken, die anderer dagegen vermindern.

83. Jeder fünfte Pollenallergiker leidet zwei bis vier Monate

Gerade die schönste Zeit des Jahres, wenn es überall blüht, ist für Pollenallergiker eine Leidenszeit. Etwa viereinhalb Millionen Deutsche (6,9%) klagen über Heuschnupfen bzw. Allergie gegen Pollen. Die Leidensdauer variiert dabei jedoch von wenigen Wochen bis hin zu Monaten.

84. Der Allergiker im Urlaub - kein Urlaub von der Allergie!

Jeder hat ein Recht auf Urlaub – auch der Allergiker. Wenn jedoch im Urlaub die Alltagssorgen auch fern sind, die Allergie verfolgt den Patienten bis in das abgeschiedenste Urlaubs-Paradies. Umso wichtiger ist es, einige Vorkehrungen zu treffen und sich allergiegerecht zu verhalten. Die wichtigsten Verhaltensregeln sind im Folgenden aufgeführt und können dazu beitragen, dass auch für Allergiker die Urlaubswochen zu den „schönsten Wochen des Jahres“ werden.

85. Bei Parfüm ist künstlich gesünder

Mehr als 80 % der Duftstoffe in Parfüms stammen aus dem Labor – auch, wenn sie nach Beeren oder Blumen duften. „Das Allergierisiko ist geringer als bei natürlichen Stoffen“, erklärte Elmar Keldenich, Geschäftsführer des Parfümerieverbandes den Hintergrund im Interview mit der Apotheken Umschau.

86. Bei Heuschnupfen Therapie frühzeitig aufnehmen

Mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen erwacht die Natur zu neuem Leben. Doch für Allergiker sind das eher trübe Aussichten, denn auch die ersten Baum-, Kräuter- und Gräserpollen sind im Anflug.

87. Umfrage: Viele Pollenallergiker wissen, was Erleichterung bringt

Wenn es losgeht mit der Allergie, wenn die Augen tränen und die Nase läuft, dann wissen die meisten Heuschnupfen-Geplagten Bescheid: Schuld an den allergischen Reaktionen sind wahlweise Birke, Roggen, Haselnuss, Spitzwegerich, Beifuß oder Ambrosia. Viele Patienten gehen dann erst gar nicht mehr zum Arzt.

88. Möglichen neuen Ansatzpunkt für Allergie-Therapie entdeckt

Forscher der Universität Basel sind den Mechanismen von allergischen Reaktionen auf der Spur: Sie haben erstmals gezeigt, dass Signal-Lipide in der Membran von Mastzellen genau platziert werden müssen, damit Histamin freigesetzt wird. Ihre Erkenntnisse wurden in der Fachzeitschrift Science Signaling veröffentlicht.

89. Verschnupfter Frühling ade

Um den Heuschnupfen dauerhaft loszuwerden, setzen viele Patienten auf eine so genannte Hyposensibilisierung. Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau" herausfand, hat in Deutschland jeder fünfte Heuschnupfen-Geplagte (20,7 %) eine solche Immuntherapie bereits gemacht.

90. Pollenflug: Früher, länger, intensiver

Schlechte Nachrichten für Heuschnupfler: Pollen fliegen früher, länger und intensiver. Das zeigt der Vergleich von heutigen mit alten Pollenflugkalendern, berichtet die Apothekenzeitschrift Gesundheit. Wiener Forscher haben die Pollenflug-Aktivitäten von 15 Blütenpflanzen verfolgt. Ergebnis: Frühblüher, wie Erle, Hasel, Ulme und Weide schleudern ihre Pollen im Schnitt 20 Tage früher aus. Im Sommer haben die später blühenden Gräser, Kräuter und Bäume dann länger Saison. Vor allem Pflanzen, die zwischen Juni und September blühen, verursachen eine zunehmend stärkere Pollenbelastung. Auch wenn endgültige Beweise noch ausstehen: Forscher vermuten die Erwärmung des Erdklimas als Ursache. Quelle: Apothekenzeitschrift „Gesundheit“

91. Laktose-Unverträglichkeit bessert sich oft im Urlaub

Die Beschwerden einer Laktose-Intoleranz gehen häufig während des Urlaubs in südliche Länder zurück. Grund ist ein geringerer Gehalt an Laktose in den Lebensmitteln, teilt der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) mit. Da Laktose-haltige Nahrungsmittel durch den Export vermehrt in Länder mit einer größtenteils Laktose-intoleranten Bevölkerung gelangen, fordert der BDI eine Kennzeichnungspflicht des Laktose-Gehalts von Lebensmitteln.

92. Viele Kinderkrankheiten verschlimmern sich in der Nacht

Viele Kinderkrankheiten verschlimmern sich in der Nacht. Das ist aber meist kein Grund zu unnötiger Sorge, wie Monika Niehaus vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte betont: «Eltern müssen sich nicht beunruhigen, wenn ihr Kind um zwei Uhr in der Nacht aufwacht und sich schlechter fühlt als am Tag.»

93. Kortison-Therapie: Freispruch für Rezeptor-Doppelmolekül

Nicht nur für John F. Kennedy war das Kortison Fluch und Segen zugleich. Wie viele andere Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen litt er unter den Nebenwirkungen der Medikamente: Knochenschwund, Muskelschwäche und Ausdünnung der Haut.

94. Wespengift-Allergiker im Herbst besonders gefährdet

Wespengift-Allergiker leben im Herbst besonders gefährlich. Denn vor allem die Obsternte und das Fallobst ziehen die Insekten an. «Gerade für die spät geschlüpften Junginsekten sind reife Früchte die Futterquelle Nummer eins», erklärt Michael Barczok.

95. Allergiker sollten das Ende der Pollensaison nutzen

Neue Leitlinien zur Hyposensibilisierung von Allergikern zeigen, wie wirksam eine solche Behandlung gegen Heuschnupfen und allergiebedingte Augenentzündung ist. Wer sich für die nächste Pollensaison wappnen will, sollte jetzt mit einer Hyposensibilisierung beginnen.

96. Bei Pollenalarm: Frische Meeresbrise oder Bergluft

Niesen, Augenjucken, Husten, Atemnot begleiten viele Pollenallergiker ausgerechnet in den schönen Sommermonaten. Schuld ist meistens eine Allergie auf Gräser- oder Roggenpollen, deren Blütezeit von Mai bis August dauert. Mit antiallergischen Medika-menten und Maßnahmen wie abendliches Haarewaschen und Pollenfilter im Auto lassen sich die Beschwerden oft bessern. Vielen Allergikern vermiesen die Pollen aber die Freibadbesuche und Grillabende. Urlaub von der Allergie ist möglich: am Meer und in den Bergen. „Die Luft an der Nordsee und im Gebirge ist pollen- und schadstoffarm und bietet daher Menschen mit einem allergischem Schnupfen oder Asthma ein ideales Urlaubsklima“, sagt der Bochumer Professor Gerhard Schultze-Werninghaus, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI).

97. Alle Bakterien im Haushalt abzutöten, ist überflüssig

Bei vielen Menschen steht alljährlich mindestens ein Großreinemachen an. Ein ganzes Arsenal an Putzmitteln wird dann häufig aufgefahren. 15 verschiedene Reiniger hat jeder deutsche Haushalt im Schnitt gebunkert, für jede Oberfläche ein Spezialmittel. Bleichen, chloren, ätzen, so heißt es bei vielen nach dem Motto: Viel hilft viel. „Aber das ist nicht so“, sagt Dr. Michael Oertel.

98. Allergiespray nur zehn Tage nutzen

Allergiker sollten abschwellende Nasensprays oder -tropfen maximal zehn Tage nacheinander einnehmen. Die Präparate, die so genannte Sympathomimetika enthalten, könnten sonst zu einer regelrechten Abhängigkeit führen, sagt Petra von der Lage vom Ärzteverband Deutscher Allergologen. Das gilt auch für Menschen, die nicht allergisch sind und mit dem Spray gegen einen Erkältungsschnupfen angehen. „Etwas anderes ist es, wenn der Allergologe ein kortisonhaltiges Mittel verschreibt“, sagt von der Lage. Diese Medikamente könnten je nach ärztlicher Verschreibung den ganzen Sommer über genommen werden und seien hoch wirksam – bei geringen Nebenwirkungen. „Sie wirken nur an der Stelle, wo sie eingesetzt werden.“

99. Kräuter und Körner in Heilkissen problematisch für Allergiker

Allergiker sollten Heilkissen besser meiden, rät die Apotheken Umschau. Bei den ansonsten zu Recht hoch gelobten Säckchen mit duftenden Kräutern, Körnern oder Obstkernen sind allergische Reaktionen nicht immer auszuschließen. Das gilt auch, wenn der Inhalt aus kontrolliert biologischem Anbau stammt. Heilkissen können sowohl zur Wärme- als auch zur Kälteanwendung genutzt werden. Ob sie als Nierengurt, Nackenhörnchen, körnergefüllte Hausschuhe oder als Augenauflage genutzt werden – für Allergiker kann der intensive Körperkontakt Probleme mit sich bringen. Quelle: Apotheken Umschau

100. Allergikern steht ein besonders harter Frühling bevor

Heuschnupfen-Patienten steht ein hartes Frühjahr bevor. Denn in Jahren mit gerader Zahl ist mit einem besonders starken Birkenpollenflug zu rechnen, wie Michael Barczok von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin berichtet. Demnach ist in Jahren mit gerader Zahl mit einem besonders starken Birkenpollenflug zu rechnen. «So werden im Jahr 2010 die Birkenpollen voraussichtlich von Ende März bis Ende Mai Saison haben», sagt der Pneumologe Michael Barczok.

101. Entstehung

Die Allergie ist eine relativ häufig auftretende Erkrankung infolge einer Überempfindlichkeitsreaktion auf bestimmte Stoffe. Die Zahl der Personen, die in Deutschland unter einer Allergie leiden, hat sich in den letzten 30 Jahren verdreifacht. Schätzungen zufolge sind heute ca. 20 bis 30 % der deutschen Bevölkerung Allergiker.

102. Patienten regelmäßig falsch behandelt

Internationale Studien zeigen, dass 30 bis 40 Prozent der Patienten nicht die Versorgung erhalten, die der wissenschaftlichen Evidenz entspricht und rund ein Viertel der Patienten eine Therapie erhalten, die nicht erforderlich oder potenziell sogar schädlich ist. "Hier sind die Ärzte aufgerufen, neben ihrer wertvollen Berufserfahrung in zunehmendem Maße auch die Ergebnisse der systematischen Evidenz- Forschung zur Richtschnur ihres Handelns zu machen." Mit dieser Forderung benennt Prof. Dr. Edmund Neugebauer einen Schwerpunkt für seine Tätigkeit als neuer Vorsitzender des Deutschen Netzwerkes Evidenzbasierte Medizin (DNEbM). Neugebauer, der an der Universität Witten/Herdecke lehrt und forscht, wurde auf der jüngsten Jahrestagung des DNEbM, die er als Tagungspräsident geleitet hat, in sein Amt gewählt. Das Netzwerk, dem Mediziner und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen angehören, hat es sich zur Aufgabe gemacht, weiterführende Konzepte und Methoden der evidenzbasierten Medizin, welche bisher vorrangig im angloamerikanischen Raum entwickelt wurden, auch in Deutschland weiterzuentwickeln und zu verbreiten.

103. Achtung, Kreuzallergie

Wer beim Genuss bestimmter Früchte mit Kreuzallergien im Mund oder Lippenschwellung reagiert, sollte vom Hautarzt prüfen lassen, ob er auch Latexallergiker ist, berichtet die "Apotheken Umschau". Zwischen Latex und vielen Obst- und Gemüsesorten, aber ebenso Buchweizen und Walnüssen besteht eine so genannte "Kreuzallergie".

104. Zu entspannt am Steuer

Autofahrer, die Psychopharmaka, ein Antidepressivum oder ein Schlafmittel einnehmen, sollen sich kundig machen, wie lange deren Wirkung vorhält und wie sie sich auf die Fahrtüchtigkeit auswirken, rät die "Apotheken Umschau".

105. Hilfe für Diabetiker mit Allergie

Menschen mit schwerer Pollen- oder Wespengift-Allergie setzen oft auf eine "Hyposensibilisierungs-Behandlung". Dabei wird das Immunsystem schrittweise an die Allergie-auslösenden Substanzen gewöhnt. Wer an Typ-1-Diabetes leidet, dem raten Ärzte allerdings oft von einer Hyposensibilisierung ab.

106. Siegel für allergikerfreundliche Produkte setzt sich durch

Seit einem Jahr hilft die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) aus der Charité - Universitätsmedizin Berlin mit ihrem Qualitätssiegel Allergikern bei der Auswahl ihrer Nahrungsmittel, Produkte und Dienstleistungen.

107. Den Krankheitsmechanismus von Infektionen und Allergien verstehen

Während Th1-Zellen an der Entstehung von Autoimmun- erkrankungen beteiligt sind, spielen Th2-Zellen bei der Entwicklung von Allergien eine wichtige Rolle. Nach einem von Mosmann als Th1-/Th2-Paradigma bezeichneten Konzept, das er 1986 auf Basis seiner Arbeiten an der Maus entwickelt hat, entstehen Allergien als Folge eines verschobenen Gleichgewichts von Th1 -Zellen in Richtung Th2-Zellen.

108. Bundesweite DAAB-Aktionswoche Lebensmittel-Allergie vom 16. - 21. Juni 2008

Sechzig Prozent der Pollenallergiker vertragen kein Obst mehr, Kinder reagieren auf Nüsse und Hühnereier allergisch und 20 Millionen Menschen können Milch- und Fruchtzucker nicht optimal verdauen. Häufig sind gerade die "gesunden" Lebensmittel wie Milch, Hühnerei, Nüsse oder frisches Obst und Gemüse die Auslöser der Beschwerden, die sich durch Blähungen, Durchfall, Hautausschlag, Asthma oder Kreislaufversagen bemerkbar machen.

109. Allergie-Schutz dank Mieze & Co.

Kommt ein Baby ins Haus, müssen Hund und Katze oft gehen – zu Unrecht, sagen nun US-Forscher vom Medical College of Georgia. Wie die Apothekenzeitschrift Gesundheit berichtet, haben die Wissenschaftler 474 Kinder auf Pollen, Tierhaare und Hausstaub getestet. Das Ergebnis: Hatten Kinder schon während des ersten Lebensjahres Kontakt zu Hund und Katze gehabt, reagierten sie seltener allergisch. Besonders profitierten Kinder mit zwei oder mehr haarigen Spielkameraden im Haus – sie entwickelten nur halb so oft Allergien wie Kinder ohne Tiere. Quelle: Apothekenzeitschrift „Gesundheit“

110. Substanzen, die dem Drogeninhaltsstoff THC ähneln, scheinen im Körper eine Schlüsselrolle zu spielen

Um die berauschende Wirkung der Hanf-Pflanze Cannabis weiß die Menschheit schon seit Jahrhunderten. Verantwortlich ist ihr Inhaltsstoff Tetrahydrocannabinol (THC): THC dockt im Gehirn an bestimmte Stellen in den Neuronen an, die so genannten CB1-Rezeptoren.

111. Vorsicht mit Schwarz und Blau

Vor allem schwarz und blau eingefärbte Textilien können Kontaktallergien auslösen. Das schreibt die Apothekenzeitschrift Senioren Ratgeber. Häufiger als durch Waschmittel oder Weichspüler werde die Haut durch Farbstoffe gereizt, zitiert die Zeitschrift den Hautexperten Prof. Dr. med. Hagen Tronnier. Besonders, wenn bei enganliegender Kleidung Hautreizungen auftreten, sollte immer auch an die Farbstoffe gedacht werden. Tronnier empfiehlt, Kleidungsstücke vor dem ersten Tragen mehrmals zu waschen. Wer den Verdacht hat, dass seine Haut auf bestimmte Farbstoffe reagiert, kann beim Hautarzt auch einen Allergietest mit einer Stoffprobe vornehmen lassen. Quelle: Apothekenmagazin Senioren Ratgeber

112. Kohlendioxid bläst die Nase frei

Eine ungewöhnliche Behandlungsmethode könnte Pollenallergikern Erleichterung bringen: Schon die einmalige Gabe von Kohlendioxid in jedes Nasenloch lindert einem Bericht zufolge die Beschwerden.

113. Hauptakteur bei Allergien bekämpft auch Bakterien

Bestimmte Zellen des Immunsystems - die sogenannten Mastzellen - spielen eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Allergien. Wissenschaftler konnten jetzt erstmals nachweisen, dass Mastzellen aber auch eine wichtige Funktion bei der Abwehr bakterieller Infektionserreger haben

114. Selbsthilfegruppe Asthma und Allergie gibt Hilfe zur Selbsthilfe

Die Selbsthilfegruppe Asthma und Allergie Kronberg im Taunus e. V. ist ein unabhängiger gemeinnütziger Verein und versteht sich als eine Vereinigung von Menschen, die an Allergien oder Atemwegserkrankungen leiden oder als Angehörige mehr über die Krankheit erfahren wollen. Der Verein hat bis jetzt 100 Mitglieder.

115. Hühner dienen der Allergieerforschung

Die Wissenschaft hat jetzt Hühner als Modell zur Erforschung von Allergien beim Menschen entdeckt. Die Tiere verfügen über eine fossilisierte Version eines entscheidenden Moleküls, das beim Menschen schwere allergische Reaktionen verursacht. Die Forscher des King's College London gehen davon aus, dass ihre Erkenntnisse neue Behandlungsansätze ermöglichen können.

116. Allergisch auf Straßenverkehr

Neue Untersuchung zeigt Zusammenhänge verkehrsbedingter Schadstoffexposition und dem Auftreten allergischer Erkrankungen bei Kindern auf. Allergische Erkrankungen treten häufiger auf bei Kindern, die in der Nähe stark befahrener Straßen aufwachsen. Dies ist das Ergebnis einer Studie an mehreren tausend Münchener Kindern, die jetzt im American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine veröffentlicht wurde.

117. Kochbuch für Mehrfachallergiker vorgestellt

60 Rezepte für alle, die wegen Mehrfachallergien nicht alles essen dürfen sind jetzt im Buchhandel erhältlich. Andrea Larius, Unternehmensberaterin aus Linz am Rhein stellte in Lohmar ihr Koch-Lese-Schmunzel-Buch vor. Es begann vor einigen Jahren in Portugal: Nachdem die Autorin, selbst bekennende Pferdenärrin, sich in sengender Sonne um ein erkranktes Pferd gekümmert und einen Schluck Wasser aus dem Brunnen des Gestüts getrunken hatte, nahm das Unheil seinen Lauf.

118. Allergologen raten: Jetzt an den Heuschnupfen denken

Im Winter ersehnen wir uns oft den Frühling herbei, denken aber nicht daran, dass dies auch die Zeit des Heuschnupfens ist. In Deutschland leidet fast jeder sechste an einer Pollenallergie. Entgehen kann man den Pollen kaum, da sie überall in der Umwelt als Allergieauslöser vorkommen.

119. Ayurveda - woran man seriöse Angebote erkennt

Seit Ayurveda im Trend liegt, steigt auch hierzulande die Zahl der Behandlungsmöglichkeiten. Doch viele Wellnessangebote mit ayurvedischen Elementen haben wenig zu tun mit der uralten indischen Heilkunst, die in ihrer Heimat als professionelles Medizinsystem gelehrt und angewendet wird.

120. Klimawandel belastet Gesundheit

Reinste Luft in Deutschlands höchstem Forschungslabor: die Umweltforschungsstation Schneefernerhaus auf der Zugspitze, bietet ideale Voraussetzungen für Asthma- und Allergieuntersuchungen. Dies betonte der bayerische Umwelt- und Gesundheitsminister Otmar Bernhard anlässlich des Weltgesundheitstages 2008 unter dem Motto 'Globaler Klimawandel und Gesundheit' heute in München.

121. Im Winter tropfen, damit im Frühling nicht die Nase läuft

Eine neuartige Immuntherapie gegen Gräserpollenallergie testen Forscher der Klinik für Pneumologie und Allergologie des RUB-Klinikums Bergmannsheil (Direktor: Prof. Dr. Gerhard Schultze-Werninghaus) im Rahmen einer europaweiten Studie. Getestet wird die Wirksamkeit von Tropfen, die unter die Zunge gegeben werden, als Alternative zur herkömmlichen Hyposensibilisierung durch Spritzen. Interessierte ab 18 Jahren, die seit mindestens zwei Jahren an starkem Heuschnupfen leiden und im letzten Jahr keine Hyposensibilisierung hatten, können an der Studie teilnehmen. Bis zum 24. Januar werden Patienten eingeschlossen, Informationen unter Tel. 0176/20360307 (Dr. Juliane Kronsbein).

122. Birkenalarm - Allergie-Experten erwarten in diesem April besonders starken Pollenflug

Auf Birkenpollen empfindliche Allergiker sollen sich in diesem April gut wappnen: Allergie-Experten erwarten einen besonders starken Pollenflug, berichtet die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf den Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA).

123. Warmer Winter bringt Qualen für Allergiker

Laue Lüftchen und sprießende Natur statt Schnee und Eis – die milden Frühlingstemperaturen mitten im Januar bringen gerade Allergikern Probleme. Mit tränenden Augen und laufenden Nasen kommen seit Dezember mehr Patienten als üblich zu den Ärzten. „Täglich zwei bis drei Allergiker mit akuten Beschwerden bei Pollenallergie sind für einen Winter außergewöhnlich“, so Dr. Regina Treudler, Oberärztin an der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie des Universitätsklinikums Leipzig. „In einem normalen Winter kommen vor allem die Hausstaubmilben-Allergiker zu uns. Auch meine niedergelassenen Kollegen erleben zurzeit einen ungewöhnlich starken Ansturm von Pollenallergikern.“

124. Den Pollen auf der Spur

Wie und unter welchen Bedingungen setzen die Pollenkörner ihre Inhalte und Wirkstoffe frei? Spielen Wärme und Feuchtigkeit eine Rolle? Welche Einflüsse haben Schadstoffe (Aerosole, Rußpartikel), deren Konzentrationen in Ballungsgebieten oft hohe Werte erreichen? Mit welcher Methode lassen sich die Blütenpollen und Vorgänge in der Natur präzise analysieren?

125. Homburger Forscher finden neuen Therapieansatz für Allergien

Wissenschaftler des Homburger Instituts für Pharmakologie haben zusammen mit Kollegen des Instituts für Physiologie der Universität Leuven in Belgien einen bisher unbekannten Mechanismus identifiziert, der bei der Auslösung von Allergien und allergischen Reaktionen eine entscheidende Rolle spielt. Die Wissenschaftler um Dr. Rudi Vennekens, Professor Veit Flockerzi und Professor Marc Freichel konnten zeigen, dass ein Ionenkanal, der als TRPM4 bezeichnet wird, die Bereitschaft des Körpers erhöhen kann, auf Allergene mit Niesen, Heuschnupfen und Hautausschlag bis hin zu akut lebensbedrohlichen Symptomen zu reagieren

126. Im Winter tropfen, damit im Frühling nicht die Nase läuft

Eine neuartige Immuntherapie gegen Gräserpollenallergie testen Forscher der Klinik für Pneumologie und Allergologie des RUB-Klinikums Bergmannsheil (Direktor: Prof. Dr. Gerhard Schultze-Werninghaus) im Rahmen einer europaweiten Studie. Getestet wird die Wirksamkeit von Tropfen, die unter die Zunge gegeben werden, als Alternative zur herkömmlichen Hyposensibilisierung durch Spritzen. Interessierte ab 18 Jahren, die seit mindestens zwei Jahren an starkem Heuschnupfen leiden und im letzten Jahr keine Hyposensibilisierung hatten, können an der Studie teilnehmen. Bis zum 24. Januar werden Patienten eingeschlossen, Informationen unter Tel. 0176/20360307 (Dr. Juliane Kronsbein).

127. Tropfen statt Spritzen

Ein langfristiger Schutz gegen Heuschnupfen und bestimmte andere Allergien („spezifische Immuntherapie“, früher: „Hyposensibilisierung“) ist auch mit Tropfen möglich. Bisher führen Ärzte die Behandlung überwiegend mit Spritzen durch, die regelmäßig über zwei bis drei Jahre verabreicht werden. Das Wirkprinzip beider Methoden besteht darin, den Körper langsam an steigende Mengen einer oder mehrerer allergieauslösender Stoffe zu gewöhnen. Die Tropfen muss sich der Patient selbst täglich oder alle zwei Tage unter die Zunge träufeln, erklärt Prof. Dr. med. Joachim Saloga, Allergologe an der Hautklinik der Universität Mainz im Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau. Diese Therapieform ist in Deutschland noch nicht weit verbreitet, kann aber als Kassenleistung verordnet werden. Laut Saloga ist die Tropfen-Behandlung „sicherlich wirksam“, ob sie so wirksam ist wie die Spritzen, müsse noch geklärt werden. Tropfen wie Spritzen müssen über mehrere Jahre angewandt werden. Quelle: Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau 3/2006 A

128. DAAB: Ein Jahr Allergenkennzeichnung – Erleichterung für Allergiker aber manche Probleme bleiben

Seit November 2005 müssen die zwölf häufigsten Allergieauslöser auf verpackter Ware gekennzeichnet werden. Wie wurde diese Vorschrift von Seiten der Lebensmittelindustrie umgesetzt und welche Vorteile hat die neue Verordnung dem Lebensmittelallergiker bisher gebracht? Der Deutsche Allergie- und Asthmabund e. V. (DAAB) zieht nach über einem Jahr Resümee. Im November 2005 hieß es von Seiten der Gesetzgebung, dass fünf Millionen Lebensmittelallergiker aufatmen könnten. Erstmals wurde eine bestehende gesetzliche Richtlinie zu ihren Gunsten geändert. Die Europäische Kommission beschloss, dass zwölf allergene Zutaten immer im Zutatenverzeichnis von abgepackter Ware aufgeführt werden müssen: Nüsse, Milch, Eier, Erdnüsse, Fisch, Sesam, Krebstiere, Gluten, Soja, Sellerie, Senf, Schwefeldioxid (über 10 mg/kg) und jeweils daraus hergestellte Produkte. Die neue Allergenkennzeichnung stellt für die Le-

129. Gefährliche Ambrosie?

Die Pollen der Beifuß-Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) sind stark Allergie auslösend. Experten befürchten, dass sie sich auch in Deutschland weiter verbreiten wird. Heute hat das Bayerische Gesundheitsministerium an den Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz des Bayerischen Landtags über die Gesundheitsgefahren und Schäden in Bayern berichtet:

130. Weißbuch Allergie in Deutschland

Nur ein Zehntel der Allergiekranken in Deutschland wird zurzeit adäquat versorgt. Mit dem Weißbuch wollen die herausgebenden Fachgesellschaften dazu beitragen, die Situation der allergiekranken Menschen langfristig zu verbessern. Die vorliegende zweite Auflage wurde vollständig überarbeitet und um mehrere Kapitel erweitert:

131. GA2LEN – Europäische Forschungsinitiative gegen Allergien und Asthma

Die Ergebnisse regelmäßiger Querschnittsuntersuchungen bei tausenden von Kindern ab dem Neugeborenenalter aus ganz Europa sind jetzt im Rahmen des Europäischen Allergie- und Asthmanetzwerks „GA2LEN“ erstmalig zusammengefügt worden. Diese Daten bilden nun die Grundlage dafür, die Entwicklung von Allergien bereits ab dem Säuglingsalter besser verstehen zu können.

132. Bienen- und Wespenstiche schnell behandeln

Im Sommer sind Wespen- und Bienenstiche häufig. Bei Wespenstichen bleibt kein Stachel in der Haut zurück. Sticht eine Biene, sollte der Stachel so schnell wie möglich mit einer Pinzette entfernt werden. Kühlen und Druck lindern die Schmerzen und verringern das Ausbreiten der Giftstoffe.

133. Welche Moleküle Nahrungsmittelallergien auslösen und wie sie sich nachweisen und abbauen lassen

Unter Lebensmittelallergien leiden etwa ein bis zwei Prozent aller Erwachsenen und bis zu zehn Prozent der Kinder. Auslöser sind sowohl tierische als auch pflanzliche Produkte.

134. Gute Erfolge der Akupunktur bei Heuschnupfen und Tinnitus

In Studien profitierten 80 Prozent der Heuschnupfen-Patienten davon. Auch Tinnitusgeplagte können auf Hilfe hoffen. Einem Drittel von ihnen halfen die Akupunkturnadeln.

135. Allergieforschung bündeln - gesundheitlichen Folgen des Klimawandels begegnen

Unter den gesundheitlichen Folgen des Klimawandels werden die Allergiker in Deutschland besonders leiden: Bereits heute beginnen neue Pflanzenarten mit hohem Allergiepotenzial, sich in Deutschland zu verbreiten. Diese Entwicklung stellt die klinische Versorgung wie auch die Gesundheitsforschung vor große Herausforderungen.

136. Bauchweh von der Milch?

Bei rund zehn Prozent der Kinder ab sechs Jahren kann eine Milchzucker-Unverträglichkeit auftreten, obwohl sie vorher kein Problem mit dem wichtigen Lebensmittel hatten. Bauchweh, Blähungen und Durchfall können dann auftreten, erklärt Dr. med. Martin Claßen.

137. Hausstaubmilben: Im Bett einsperren

Hausstaubmilben verursachen bei Millionen Deutschen Dauerschnupfen und Atemnot. Da die winzigen Tierchen zu unserem natürlichen Umfeld gehören, sind sie auch durch aufwändige Umbauten nicht zu beseitigen. Experten raten Allergikern deshalb, die Krabbler in ihrem Lieblingsnistplatz – dem Bett – einzusperren, berichtet die Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau. Dazu werden Kissen, Bettdecken und Matratzen mit speziellen milbendichten Zwischenbettbezügen (= Encasing) umhüllt. Diese Bezüge halten die Allergie auslösenden Stoffe im Inneren zurück. Ein Kontakt, etwa durch Aufwirbeln beim Betten machen, wird dadurch vermieden oder zumindest verringert. Ein kompletter Satz dieses Bettzeugs kostet allerdings rund 200 Euro. Mit einem ärztlichen Attest leisten die Krankenkassen in der Regel zumindest einen Zuschuss. Quelle: Gesundheitszeitschrift „Apotheken Umschau“

138. Aufguss in der Sauna sollte nur natürliche Duftstoffe enthalten

Wegen einer möglichen Allergiegefahr sollten Saunagänger nur Aufgusskonzentrate benutzen, die keine künstlichen Duftsstoffe enthalten. Laut dem Deutschen Sauna-Bund gibt es rund 50 Produkte, mit natürlich- ätherischen Ölen, erkennbar an dem Zeichen „geprüfte Qualität“,

139. Allergiker: keine Angst mehr vor Bienen und Wespen

Angst vor Bienen- oder Wespenstichen muß selbst für hartnäckige Allergiker nicht sein. Darauf weist Prof. Dr. med. Bernhard Przybilla, Allergologe an der Universität München, im Gesundheitsjournal „Apotheken Umschau“ hin. Gegen Bienengift helfe die vorbeugende Behandlung mit Spritzen ("Hyposensibilisierung") mit fast 100prozentiger Sicherheit. Selbst Ärzte wüßten oft nicht von diesen guten Ergebnissen. So habe eine Untersuchung im Raum München ergeben, daß von 59 Patienten, die nach Insektenstichen notärztlich behandelt wurden, nur 13 empfohlen wurde, über eine Hyposensibilisierung nachzudenken. Dabei werden dem Betroffenen kleinste Mengen des Giftes in langsam ansteigender Dosierung unter die Haut gespritzt. Der Körper lernt in dieser „Gewöhnungskur“, mit dem Gift umzugehen. Es ist auch eine Schnell-Sensibilisierung möglich, die während eines einwöchigen Krankenhausaufenthaltes durchgeführt wird. Für Prof. Przybilla ist diese Form sogar sinnvoller als die übliche, ambulante Behandlung, bei der Monate verstreichen, bis ein Schutz aufgebaut ist. Quelle: Apothekenzeitschrift „Apotheken Umschau“

140. Keine Katzen für Kinder von Asthmatikern

Eltern, die unter Asthma leiden, sollten besser auf Katzen für ihren Nachwuchs verzichten. Das Risiko, dass auch das Kind die Atemwegserkrankung bekommt, ist dann nämlich dreimal so hoch wie ohne vierbeinigen Spielkameraden. Das schreibt die Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau unter Berufung auf Forschungsergebnisse vom Brigham and Women´s Hospital in Boston / USA. Für die Kinder gesunder Eltern gilt die Warnung nicht. Im Gegenteil: Erblich nicht vorbelasteter Nachwuchs, der mit Katzen aufwächst, entwickelt nämlich seltener Allergien und Asthma als Altersgenossen ohne Haustiere. Das Magazin Apotheken Umschau

141. Nette Biene, zickige Wespe - Wie man Bienen, Wespen, Hornissen und Hummeln unterscheidet

Sie sind alle schwarz, braun und gelb und jagen uns im Sommer manchen Schrecken ein, obwohl die meisten harmlos sind. Bienen und Hummeln etwa sind an sich äußerst friedliebend. Man erkennt sie an ihrem bepelzten Körper. Die angriffslustigeren Wespen dagegen sind nackt.

142. Chrom (VI) in Lederbekleidung und Schuhen problematisch für Allergiker!

Untersuchungen der Überwachungsbehörden der Bundesländer zeigen, dass viele Lederwaren, die wie Handschuhe, Schuhe oder Uhrenarmbänder unmittelbar mit der Haut in Kontakt kommen, zu viel Chrom (VI) enthalten. Sechswertiges Chrom ist ein potentes Allergen und kann bei sensibilisierten Personen zu allergischen Hautreaktionen wie dem Kontaktekzem führen.

143. Heuschnupfen ist mehr als eine Bagatellerkrankung !

Im Frühjahr beginnt sie wieder: die Leidenszeit für Pollenallergiker. Denn die Pollen fliegen immer früher. Ein milder Winter sorgt dafür, dass z. B. Haselnuss und Erle bereits im Januar anfangen zu blühen. Die Pollensaison dauert länger, der Leidensdruck nimmt zu. Im schlimmsten Fall müssen die Betroffenen die Allergie von Anfang Januar bis Ende September ertragen.

144. Wenn das Kind Heuschnupfen hat: abends Haare waschen

Tränende und juckende Augen, Niesreiz, eine triefende oder verstopfte Nase, Husten - etwa jedes zehnte Kind zeigt einmal solche typischen Symptome eines Heuschnupfens. Vorbeugende Maßnahmen können die Belastungen jedoch meist vermindern.

145. Heiße Matratze gegen Milben - Eine neue Methode schützt Allergiker vor den Plagegeistern im Bett

Milben sind sehr hitzeempfindlich. Schon eine Stunde bei 55 Grad macht ihnen den Garaus - sie trocknen aus. Das nutzen nun Forscher am Textilforschungsinstitut Hohenstein, um Allergikern zu helfen, die von den Ausscheidungen der kleinen Krabbeltiere Fließschnupfen und Atemnot bis hin zu Asthma bekommen können.

146. Aus der Allergie-Forschung: Kinder in den Kuhstall

Bereits Ende der 1980er-Jahre stellten Wissenschaftler fest, dass Kinder, die in den ersten Lebensjahren öfter banale Infekte durchgemacht haben oder sich häufig in der Natur aufhalten und daher Kontakt zu bestimmten Bakterien haben, seltener an Allergien und Asthma leiden.

147. Kreuzreaktivität unter Süßgräsern

Allergologen nutzen das Phänomen Kreuzreaktivität häufig für eine spezifische Immuntherapie – für viele Allergiker ist es hingegen eher lästig, dass dieses Thema überhaupt existiert. Sind nämlich die Oberflächenstrukturen zweier unterschiedlicher Allergene sehr ähnlich, können spezielle Antikörper (IgE-Antikörper) des Immunsystems diese nicht voneinander unterscheiden.

148. Jedes zweite Kind hat eine Allergie - wirksamer Schutz durch Gemüse

Kinder, die in den ersten Lebensjahren viel Gemüse essen, erkranken später deutlich seltener an allergischem Asthma. Wissenschaftler der Universität Kreta haben in einer Studie mit 460 Kindern herausgefunden, dass bereits 40 Gramm Tomaten, Auberginen, Gurken, grüne Bohnen oder Zucchini täglich für einen wirksamen Schutz ausreichen. Allergien haben sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einer wahren Epidemie entwickelt.

149. Pollen-Allergie: Möglichst früh behandeln, sonst steigt die Asthma-Gefahr

Kinder, die an einer Pollen-Allergie leiden, sollten möglichst früh behandelt werden. „Eltern, die erst mal die Pubertät des Kindes abwarten wollen, in der Hoffnung, dass sich der Heuschnupfen „auswächst“, sind falsch beraten“, warnt Prof. Dr. med. Carl-Peter Bauer, Vorsitzender der Gesellschaft für pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin im Interview mit dem Apothekenmagazin Baby und Familie. „Aus einem unbehandelten Heuschnupfen entwickelt sich leicht allergisches Asthma“, begründet er seine Warnung. Bei einer Pollenallergie sei eine früh einsetzende Hyposensibilisierung entscheidend für den Therapieerfolg. Diese Behandlung trainiert das Immunsystem über etwa drei Jahre, die allergieauslösenden Stoffe zu tolerieren.

150. Häufig Hauterkrankungen bei Azubis - Vor allem junge Friseurinnen und Friseure betroffen

Auszubildende und junge Berufstätige leiden über- durchschnittlich häufig unter berufsbedingten Haut- erkrankungen. Darauf weisen die gesetzliche Kranken- und Unfallversicherung im Rahmen ihrer Präventionskampagne Haut hin. Demnach entfällt von über 9500 bestätigten Fällen jede vierte beruflich bedingte Hauterkrankung auf die Gruppe der unter 25-Jährigen.

151. Immuntherapie lindert Heuschnupfen und Asthma bei Kindern

Die tägliche Einnahme einer Graspollentablette kann bei Kindern Heuschnupfen und Asthma lindern. Zu diesem Ergebnis kommt einer Studie von Medizinern der Ruhr-Universität Bochum um Prof. Dr. Albrecht Bufe, die sie gemeinsam mit nationalen Kollegen an 253 Kindern durchgeführt haben.

152. Forschungsbericht Allergie und Berufswahl - Früherkennung verhindert Ausbildungsabbruch

Rund 30.000 Jugendliche brechen jährlich ihre Ausbildung aus gesundheitlichen Gründen ab, schätzt die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege. Dabei leiden Angehörige von Pflegeberufen oder Berufsgruppen wie Bäcker, Friseure, Floristen oder Maurer besonders häufig unter Allergieproblemen, weil sie bestimmte Arbeitsstoffe nicht vertragen. Das Landesgesundheitsamt Brandenburg führte deshalb das Modellprojekt "Allergie und Berufswahl" durch.

153. Merkblatt für Vogelfutterhersteller soll Pollenallergikern das Leben erleichtern

Dort, wo im vergangenen Winter Vögeln mit Vogelfutter der Weg durch die kalte Jahreszeit erleichtert wurde, beginnen im Frühling übrig gebliebene Samen auszukeimen. In diesen Futtermitteln können auch Samen des Beifußblättrigen Traubenkrautes (Ambrosia artemisiifolia L.) als unbeabsichtigte Verunreinigung enthalten sein.

154. Schaben sind für deutsche Allergologen kein Thema -­ noch nicht?

Eine Untersuchung von 145 unter deutscher Flagge fahrenden Seeleuten ergab, dass mehr als ein Viertel im Haut-Pricktest gegen Allergene von Schaben (Kakerlaken) sensibilisiert waren. Die Ursache: Auf einigen Schiffen tummeln sich jede Menge dieser Insekten. "Eine Befragung der Seeleute zeigte, dass etwa zwei Drittel schon mehrere Jahre auf Schiffen gearbeitet hatten, die Schabenbefall aufwiesen.

155. Hilfe, unser Kind wächst nicht mehr

Lea wollte nicht mehr zunehmen. Hilfe fand sie an der Kinderklinik des Universitätsklinikum Bonn. Die Ärzte diagnostizierten eine Lebensmittelallergie, die Coeliakie. Gluten, ein Eiweiß in den Getreidesorten Weizen, Roggen, Gerste und Hafer, löst eine Entzündung des Dünndarms aus. Die Nahrungsaufnahme ist gestört.

156. Sehr starker Birkenpollenflug schon im April Bessere Behandlung von Allergikern gefordert

Am ersten April-Wochenende hat die Birkenpollensaison explosionsartig begonnen. „Für Birkenpollenallergiker – das sind immerhin über 13 Prozent der Gesamtbevölkerung – beginnt jetzt die Leidenszeit mit Niesen, Fließschnupfen, juckenden Augen oder sogar Atemnot“, warnt Professor Dr. Hans F. Merk.

157. Genfehler und Katzen erhöhen Ekzem-Risiko

Der frühe Kontakt mit Katzenallergenen kann Ekzeme auslösen, wenn ein Mensch über ein fehlerhaftes Gen verfügt. Wissenschaftler der University of Dundee haben nachgewiesen, dass eine mutierte Form des Gens FLG das Risiko, an einem Ekzem zu erkranken, bei Kindern im ersten Lebensjahr verdoppelt.

158. Stillen, Fisch und alte Möbel schützen Babys vor Allergien

Mütter können ihre Kinder vor Allergien schützen, indem sie mindestens vier bis sechs Monate lang ausschließlich stillen. Wenn das Baby anschließend Brei bekommt, sollte begleitend weiter gestillt werden. "So gut wie jede Stillende kommt in die Apotheke, wenn sie Probleme hat.

159. Kosten für Baumfällen wegen Allergie steuerlich absetzbar

Aufwendungen für das Fällen von Birken auf dem eigenen Grundstück sind als außergewöhnliche Belastung steuerlich absetzbar, wenn Bewohner an Asthma aufgrund einer Pollenallergie leiden. Über diese Entscheidung des Bundesfinanzhofs informiert Susanne Dehm von der Quelle Bausparkasse.

160. Inhalts- und Zusatzstoffe der Nahrung können Pseudoallergien auslösen

Treten nach dem Verzehr bestimmter Nahrungsmittel Schwellungen im Mund- und Rachenraum oder Beschwerden im Magen-Darm-Trakt auf, ohne dass eine Allergie auf diese Nahrungsmittel oder Substanzen festgestellt werden kann, so kann dies auf eine so genannte Pseudoallergie zurückzuführen sein.

161. Fisch schützt vor Allergien - Auch bestimmte Gemüse bieten offenbar einen Allergieschutz

Kinder, die regelmäßig und reichlich bestimmte Gemüsesorten und Fisch essen, sind weniger anfällig für Asthma und Allergien. Nachgewiesen wurde dies in einer Langzeitstudie mit 460 Kindern auf der Insel Menorca.

162. Beifußblättrige Ambrosie

Die Ambrosie ist ein einjähriger Korbblütler, also eine Verwandte der Sonnenblumen. Andere Namen der Pflanze sind Beifuß- oder Wermutblättrige Ambrosie sowie Aufrechtes Traubenkraut. Weiters eingebürgert hat sich die englische Bezeichnung Ragweed.

163. Allergieprävention - Evidenzbasierte und konsertierte Leitlinie des Aktionsbündnisses Allergieprävention (ABAP),

Allergien haben in den letzten Jahrzehnten auch in Deutschland deutlich zugenommen. Etwa jeder Fünfte ist inzwischen betroffen. Da eine ursächliche Therapie bisher nur begrenzt zur Verfügung steht, kommt der Prävention besondere Bedeutung zu. Das vom Bundesministerium für Gesundheit und soziale Sicherung unterstützte "Aktionsbündnis Allergieprävention" (abap) hat die Aufgabe, sinnvolle Präventionsansätze zu fördern und entsprechende Aktivitäten zu koordinieren.

164. Ambrosia: So können sich Pollenallergiker schützen

Im Spätsommer blüht die Pflanze Ambrosia (Beifußblättriges Traubenkraut), auf deren Pollen viele Menschen allergisch reagieren. Schätzungsweise jeder zweite Heuschnupfen-Patient ist gegen Ambrosia allergisch. Auch Menschen, die bislang keine Probleme mit Pollen hatten, können empfindlich reagieren. Symptome der Allergie sind unter anderem Bindehautentzündung oder allergischer Schnupfen.

165. Allergien sind keine Bagatellen

Der Umgang mit Allergien ist durch einen Mangel an Wissen gekennzeichnet. Dadurch entstehen zum Teil erhebliche Kosten, vor allem für das Gesundheitswesen. Auch wenn schon heute die zwölf wichtigsten Allergene in Lebensmitteln gekennzeichnet werden, müssen den jetzt gewonnen Kenntnissen weitere Aktivitäten von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbraucherverbänden folgen

166. Probiotische Getränke mildern Heuschnupfen

Eine tägliche Dosis Probiotika kann den Immunstatus von Menschen mit Heuschnupfen verbessern und so möglicherweise die Symptome der Allergie dämpfen. Zu diesem Schluss kommen Forscher des britischen Institute of Food Research (IFR). Sie hatten in einer Pilotstudie die Wirkung von Getränken, die Milchsäurebakterien der Art Lactobacillus casei shirota auf das Immunsystem von Gräser-Allergikern untersucht.

167. Krankenkasse: Haarfärbemittel können Allergien auslösen

Fast jede zweite Frau in Deutschland greift hin und wieder zur künstlichen Haarfarbe. Doch bei ihrem Wunsch nach Schönheit riskieren viele Modebewusste eine lebenslange Allergie

168. Kuhmilch- und Eiweißallergien bei Kindern

Dieses Buch liefert Ihnen das nötige Wissen für Ihre Praxis! Es informiert umfassend über die Entstehung, Diagnose und Therapie von enteralen Allergien bei Kindern.

169. Gefährliche Matratzen-Mikroben: TUM-Forscher finden Listerien in Betten von Bauerhof-Kindern

Listerien - von diesen gesundheitsschädlichen Keimen hört der Verbraucher normalerweise nur im Zusammenhang mit Rohmilchkäse, Tatar oder Räucherlachs. Forscher der Technischen Universität München (TUM) haben die kleinen Krankmacher jetzt allerdings auch im Bett gefunden: Sie haben den Matratzenstaub von Bauernhofkindern untersucht - und in fast zwei Dritteln der Proben Listerien entdeckt.

170. Nachts sind Sie nie allein: Bettnachbar Hausstaubmilben

Viele Deutsche wachen mitten in der Nacht auf, weil sie Schnupfen, Husten oder Atemnot plagen. Die Ursache ist häufig eine Allergie auf Hausstaubmilben, die sich in der feuchtwarmen Umgebung des Bettes besonders wohl fühlen.

171. Feinstaub: Hintergrundpapier des Umweltbundesamtes im Internet

Der neue, in der Europäischen Union geltende Grenzwert für den Feinstaub (PM10)-Tagesmittelwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter (μg/m3) wird in diesem Jahr in mehreren deutschen Großstädten an mehr als den zulässigen 35 Tagen überschritten werden. Die zuständigen Behörden sind nun verpflichtet – unter Berücksichtigung der jeweiligen örtlichen Feinstaubquellen – Maßnahmen zu ergreifen, um die gesundheitsschädigende Feinstaubbelastung zu begrenzen

172. Insektengift-Allergie erfolgreich therapierbar

Wenn das Obst reif wird, kommen sie oft in Massen und können vor allem beim Genuss von süßen Speisen und Getränken im Freien eine Plage sein: Wespen. Die meisten Menschen versuchen aus Angst vor einem schmerzhaften Stich, die Insekten zu vertreiben, oder treten gar selbst die Flucht an. Für Menschen mit einer Insektengift-Allergie können Wespen oder auch Bienen gefährlich werden. Sie reagieren nach einem Stich nicht nur mit einer Schwellung und Rötung der Einstichstelle, sondern können lebensgefährliche Symptome erleiden, die den ganzen Organismus betreffen. Die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI), der Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA) und die Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPA) raten diesen Allergikern zu einer spezifischen Immuntherapie (Hyposensibilisierung) bei einem auf Allergien spezialisierten Arzt.

173. Neuer Schalter des Immunsystems entdeckt: Identisches Enzym fördert und dämpft die Immunaktivierung

Das Enzym IKKbeta dient nicht nur als Aktivator, sondern auch als Dämpfer der Immunreaktion. Diese überraschende Entdeckung berichten Elmar Wegener und Daniel Krappmann, Wissenschaftler des GSF- Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit, in der renommierten Fachzeitschrift Molecular Cell.

174. Allergiker: Freies Atmen nach Regenschauer

Mit dem Frühjahr beginnt die Leidenszeit der Pollenallergiker alljährlich aufs Neue. Februar und März sind Monate, in denen bereits Baumpollen – zum Beispiel von Haselnuss und Erle – ihre Blütezeit haben. Viele Allergiker fürchten nun jeden Gang vor die Haustür. Eine gute Möglichkeit, trotz Pollenbelastung etwas frische Luft zu schnappen, gibt es aber doch: Die Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau rät, etwa eine halbe Stunde nach einem Regenschauer einen Spaziergang zu machen. Messungen haben ergeben, dass zu dieser Zeit die Luftbelastung am geringsten ist. Pollen fliegen vor allem bei windigem, trockenem Wetter. Quelle: Gesundheitszeitschrift „Apotheken Umschau“

175. Alte Apfelsorten besser für Allergiker

Wie stark ein Apfel-Allergiker auf das Obst reagiert, hängt auch von der Sorte ab, hat der Lebensmittelchemiker Professor Hans Steinhart von der Universität Hamburg herausgefunden. Wie das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau berichtet, sind alte Sorten wie der „Freiherr von Berlepsch“ oder der „Weiße Klarapfel“ für Überempfindliche besser verträglich. Menschen mit einer leichten Apfel-Allergie können sie roh essen. Allen anderen Betroffenen rät Steinhart: „Kochen Sie die Äpfel vor dem Verzehr zu Mus.“ Dadurch würden die für den allergischen Anfall verantwortlichen Eiweißbausteine in dem Obst zerstört. Quelle: Apothekenmagazin Apotheken Umschau 1/2006 B

176. BfR will Verbraucher besser vor allergenen Substanzen schützen

Die Zahl der allergischen Erkrankungen steigt und weist in Deutschland regionale Unterschiede auf. Darauf wiesen Allergieexperten bei einer Informationsveranstaltung für Medienvertreter in Berlin hin. Noch vor der Sommerpause hatte Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer angekündigt, einen Nationalen Aktionsplan gegen Allergien ins Leben zu rufen. Vor diesem Hintergrund hatte das Bundesinstitut für Risikobewertung Medienvertreter zu einem Informationsgespräch zum Thema Allergien eingeladen.

177. Warme Wetterlage führt zu ungewöhnlich frühem Pollenflug

Seit den ersten Dezembertagen 2006 ist es als Ausdruck der warmen Wetterlage an mehreren Orten Deutschlands zum Auftreten von Hasel-nusspollen gekommen. Dies ist ein ganz ungewöhnlich früher Beginn der Freisetzung und des Flugs von Haselpollen, der bisher regelhaft erst im Januar beginnt. Daher zeigen sich in den betroffenen Gebieten bei Personen mit einem allergischen Schnupfen durch Haselnusspollen bereits typische Heuschnupfensymptome (juckende Nase, Nasenlaufen, verstopfte Nase, Niesreiz sowie tränende und juckende Augen). Diese Beschwerden werden häufig auf einen Infekt der Nase oder eine Erkältung zurückgeführt. Im Zweifel sollte jedoch ein Allergologe zurate gezogen werden.

178. Geerbtes Leiden: Heuschnupfen

Die langen Wimpern hat Nina vom Papa, den schön geschwungenen Mund von der Mutter, den Heuschnupfen von beiden. Nina gehört zu schätzungsweise rund fünf Millionen Kindern und Jugendlichen in Deutschland, die unter allergischer Rhinokonjunktivitis, besser bekannt als Heuschnupfen, leiden.

179. Insektengift-Allergie - Nicht barfuß über Wiesen

Vor allem Insektengift- Allergiker sollten nur mit Schuhen über Wiesen und Rasen gehen. Wer barfuß unterwegs ist, riskiert Stiche: Wespen nisten teils auch im Boden. Darauf macht die Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK) in Hamburg aufmerksam. Generell empfiehlt sich das Tragen von Kleidung, die den Körper gut bedeckt. Sie sollte allerdings nicht zu weit sein, sonst könnten die Insekten hineinfliegen, sich verfangen und unter Umständen zustechen.

180. Insektengift-Allergie kann geheilt werden

Wenn das Obst reif wird, kommen sie oft in Massen und können vor allem beim Genuss von süßen Speisen und Getränken im Freien eine richtige Plage sein: Wespen. Viele Menschen versuchen aus Angst vor einem schmerzhaften Stich, die Insekten zu vertreiben oder treten gar selbst die Flucht an. Für Insektengift-Allergiker können Wespen oder auch Bienen richtig gefährlich werden. Sie reagieren nach einem Stich nicht nur mit einer Schwellung und Rötung der Einstichstelle, sondern können lebensgefährliche Symptome erleiden, die den ganzen Organismus betreffen.

182. Allergiefalle Auto: Zwang zur Mobilität erfordert bessere Allergieprävention

Mobilität kostet immer mehr Zeit: Durchschnittlich 90Minuten pro Tag verbringt jeder Berufstätige im Auto. Gerade für Allergiker ist es daher wichtig, auf gesundheitsverträgliche Materialien und effektive Luftfilter im Auto zu achten. Denn heftigesNiesen und tränende Augen sind nicht nur lästig - im Straßenverkehr können sie auch zum Sicherheitsrisiko werden.

183. Babys: Frühe Antibiotikatherapie erhöht Allergierisiko

Babys, die in ihrem ersten Lebensjahr mit einem Antibiotikum behandelt werden, haben ein erhöhtes Risiko, später an Asthma zu erkranken. Das berichtet das Apothekenmagazin Baby und Familie unter Berufung auf eine Untersuchung kanadischer Wissenschaftler. Diese werteten dafür Daten aus zwölf Studien mit knapp 30.000 Kindern aus. Die genauen Zusammenhänge sind allerdings noch unbekannt. Der Rat der Experten: Ärzte sollen Antibiotika nur dann einsetzen, wenn sie zwingend nötig sind.

184. Allergische Stubenhocker - Viel draußen spielende Kinder leiden seltener unter Allergien

Kinder, die viel im Freien herumtollen, leiden seltener an Heuschnupfen als ihre bewegungsfaulen Altersgenossen, berichtet die "Apotheken Umschau". Wissenschaftler des Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit in Neuherberg werteten die Daten von 1700 Kindern zwischen fünf und vierzehn Jahren aus, diesie über zwölf Jahre gesammelt hatten. Dabei wurde deutlich, dass sich für Stubenhocker das Risiko einer Allergie verdoppelt.

185. Allergische Erkrankungen: Starker Pollenflug im Jahr der Fußball-WM

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland steht vor der Tür. Nicht nur deutsche Fans freuen sich auf dieses sportliche Großereignis. Experten warnen aber vor einer bislang wenig beachteten Problematik: Das Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland wird für Allergiker voraussichtlich eine erhebliche Pollenbelastung und entsprechende Beschwerden bringen.

186. Alternative Diagnostik und Therapie bei Allergien und Asthma

Die fachärztliche Behandlung von Allergien und allergischem Asthma hat in den letzten Jahrzehnten große Fortschritte gemacht. In einer Vielzahl wissenschaftlicher Studien sind die guten Wirkungen verschiedener Medikamente eindeutig belegt worden. Auch die spezifische Immuntherapie (SIT) bewährt sich seit vielen Jahren. Als Alternative dazu existiert auch die sublinguale spezifische Immuntherapie (SLIT). Dabei werden Tropfen gegen allergische Beschwerden einmal am Tag unter die Zunge gegeben. Viele Allergiker greifen jedoch auf alternative Heilverfahren oder alternative Methoden zur Allergiediagnostik zurück.

187. Allergenreduzierte Nahrung statt Verzicht auf allergene Lebensmittel

Lebensmittelallergien gewinnen in der Diskussion und bezogen auf den Gesundheitszustand der europäischen Bevölkerung zunehmend an Bedeutung. Leider gibt es außer der Vermeidung der allergieauslösenden Lebensmittel keine wesentlichen neuen alternativen Therapieansätze. Die Europäische Union förderte daher eine Studie, in der allergene Lebensmittel tierischen Ursprungs sowie deren Produkte am Menschen und im Labor untersucht wurden. In einem neuartigen multidisziplinären Ansatz wurde versucht, das allergene Potenzial dieser Lebensmittel durch gezielte Behandlungsstrategien zu vermindern, um so eine verbesserte Verträglichkeit zu erreichen. Die Ergebnisse aus dieser seit April 2003 laufenden Studie sind viel versprechend.

188. Allergiker auf Reisen

Die schönste Jahreszeit hat begonnen und viele Allergiker planen den nächsten Urlaub. Damit man diesen auch in vollen Zügen genießen kann, sollten gerade Allergiker und Asthmatiker ihre Reise gut vorbereiten. Da jeder Patient „sein“ Asthma und „seine“ individuelle Allergie hat, stellt er auch unterschiedliche Anforderungen an Trockenheit oder Feuchtigkeit von Luft und Böden, an Höhenlage, Luftströmung, Temperatur, Staubfreiheit und Sonnenscheindauer. Bei dieser Vielzahl von Faktoren, die das Klima bestimmen, wird deutlich, dass es kein generell günstiges Klima für Allergiker gibt.

189. Mit Hasel und Erle hat die Saison der Blütenpollen auch in diesem Jahr früh begonnen

Birke, Gräser, Roggen und Beifuss werden bald folgen. Neben ärztlicher Hilfe gibt es eine Reihe praktischer Tipps für Pollenallergiker, die ihre Leidenszeit erträglicher machen. Ärzte können mit guten Erfolgsaussichten eine so genannte Hyposensibilisierung versuchen, mit der der Körper gegen den Allergieauslöser unempfindlich gemacht wird.

190. Allergisches Asthma gezielt therapieren

Wie apotheke adhoc berichtete, sollte allergisches Asthma auch dann weiterbehandelt werden, wenn die entsprechenden Symptome bereits abgeklungen sind. Der Bundesverband der Pneumologen (BdP) wies demnach darauf hin, dass schwere Entzündungen der Atemwege selbst dann nachweisbar seien, wenn die betroffenen Patienten beschwerdefrei atmen könnten.

191. Wenn Lebensmittel den Körper reizen

Aachen, den 19. Oktober 2006: Die Ursachen für die Zunahme an Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten sind vielfältig und geben bis heute zahlreiche Rätsel auf. Zum einen kommen veränderte Ernährungsgewohnheiten wie "neue" Lebensmittel, zum Beispiel exotische Früchte, in Betracht, andererseits spielen das Stillen des neugeborenen Säuglings sowie die genetische Prädisposition eine entscheidende Rolle. Häufig ist auch eine Schädigung des Darms durch Medikamente oder Infektionen Ursache für das Auftreten einer Nahrungsmittelunverträglichkeit, berichtet heute Diplom Ernährungs-wissenschaftlerin Irina Baumbach von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. aus Aachen.

192. Das Geheimnis der Bauernkinder

Neue Erkenntnisse zur Bekämpfung von Asthma und Allergien erhoffen sich Wissenschaftler von einer international angelegten Studie, an der mehr als 200.000 Kinder aus Deutschland, Österreich, Polen und der Schweiz teilnehmen werden. Allein in Baden-Württemberg sollen nach den Ferien über 40.000 Grundschüler zum Erfolg des Projekts beitragen, das von der EU gefördert und im Land von der Abteilung Epidemiologie der Universität Ulm betreut wird. In die so genannte Gabriel-Studie einbezogen sind rund 350 Grundschulen in ausgewählten Landkreisen.

193. Schwellenwerte für allergieauslösende Bestandteile in Lebensmitteln notwendig

Zutaten, die zur Rezeptur eines Lebensmittels gehören und bekanntermaßen Allergien auslösen können, müssen bereits jetzt gekennzeichnet werden. Gelangen jedoch Spuren bekannter Allergene unbeabsichtigt in das Lebensmittel, bleibt die Kennzeichnung dem Hersteller überlassen und ist nicht gesetzlich geregelt.

194. Allergien durch Einatmen von Duftstoffen?

Duftstoffe werden in vielen Produkten eingesetzt, mit denen Verbraucher in Kontakt kommen, darunter kosmetische Mittel, Wasch- und Reinigungsmittel. Einige Duftstoffe können zu Allergien führen, wenn sie mit der Haut in Kontakt kommen. Ob Duftstoffe auch allergische Reaktionen auslösen können, wenn sie über die Atemwege aufgenommen werden, diskutierten Experten am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin.

195. Allergien auf dem Vormarsch

Aachen, den 10. Oktober 2006: Über die zunehmende Bedeutung von Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten tauschten sich rund 200 Teilnehmer, darunter Mediziner, Apotheker, Ernährungswissenschaftler und Diätassistenten beim 4. Internationalen Diätetik Kongress am 7. und 8. Oktober 2006 im Kármán-Auditorium der Rheinisch Westfälischen Technischen Hochschule Aachen aus.

196. Allergie auf Eier

Marie klagte seit Jahren über wiederkehrende Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfälle und Nesselsucht. Zweimal kam sie sogar wegen unerklärlicher "Kreislaufzusammenbrüche" in die Notaufnahme einer Klinik, wurde jedoch nach erfolgloser Magen- und Darmspiegelung und ergebnislosen Laboruntersuchungen ohne gesicherte Diagnose entlassen.

197. Bekämpfungsaktion der hochallergischen Ambrosia-Pflanze beginnt wieder

Rechtzeitig vor Blühbeginn starten wieder bayernweit die Bekämpfungs- Maßnahmen gegen die hochallergische Ambrosia-Pflanze. Dies erklärte Bayerns Gesundheitsstaatsminister Otmar Bernhard heute in München bei der Vorstellung des Aktionsprogramms 'Ambrosiabekämpfung in Bayern 2008'. Bernhard: 'Ziel ist, die Ausbreitung des Beifußblättrigen Traubenkrauts so weit wie möglich zu unterbinden.

198. Hausstaubmilben verursachen Allergien, Asthma und Neurodermitis - was tun?

Viele Deutsche wachen mitten in der Nacht auf, weil Schnupfen, Husten oder Atemnot sie plagen. Die Ursache ist häufig eine Allergie auf Hausstaubmilben, die sich in der feuchtwarmen Umgebung des Betts besonders wohl fühlen. Hier finden die Milben Lebensbedingungen vor, die für sie optimal sind: 75 % Luftfeuchtigkeit bei einer Temperatur von 25°C. Hinzu kommt, dass sich diese winzigen Spinnentiere von Hautschuppen ernähren, von denen Menschen täglich etwa ein Gramm verlieren.

199. Allergien vom Tisch

Viele Nahrungsmittel-Allergiker verlieren die Lust am Essen und büßen erheblich an Lebensqualität ein. Wer seine Allergie aber kennt und weiß, was er essen darf und was er meiden sollte, kann auch mit einer Nahrungsmittel-Allergie Freude am Essen haben.

200. Heuschnupfenmedikamente können Autofahrer gefährden

Autofahrer sollten sich vor der Einnahme eines rezeptfreien Heuschnupfenmittels in der Apotheke beraten lassen. Einige Wirkstoffe aus der Gruppe der Antihistaminika können müde machen und so die Verkehrssicherheit gefährden. Sie sollten vor allem abends eingenommen werden, ihre schlafanstoßende Wirkung kann dann erwünscht sein.

201. Pollen aus dem Weg gehen

Heuschnupfen belastet jetzt viele Deutsche und kann in jedem Lebensalter auftreten. "Heuschnupfen sollte unbedingt behandelt werden, denn unbehandelt kann er sich im Lauf der Jahre zu einem Asthma entwickeln", sagt Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Um die Wirkung der Heuschnupfenmedikamente zu unterstützen, sollte man den in der Luft umherfliegenden Pollen soweit möglich aus dem Weg gehen.

202. "DGF Thema" informiert über den neuen Pollenflugkalender

Die Pollenbelastung in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren gravierend verändert. Was Allergiker schon lange gespürt haben, findet sich nun auch im neuen Pollenflugkalender wieder, den das Deutsche Gesundheitsfernsehen in der kommenden Sendung "DGF Thema" vorstellt.

203. Allergien auf dem Vormarsch

Die Saison fast aller bedeutsamen allergieauslösenden Pflanzen in Mitteleuropa beginnt in den letzten Jahren früher. »Eine wichtige Rolle spielt hierbei sicherlich die Erderwärmung«, sagt Professor Dr. med. Ludger Klimek vom Zentrum für Rhinologie und Allergologie in Wiesbaden.

204. Nachweis der allergenen Wirkung von einzelnen Proteinen des Pilzes Aspergillus versicolor gelungen

Forschern des Helmholtz- Zentrums für Umwelt- Forschung (UFZ) und des Erfurter Instituts für Umweltmedizin gelang erstmals der Nachweis der allergenen Wirkung von einzelnen Proteinen des weit verbreiteten Schimmelpilzes Aspergillus versicolor. Schätzungsweise fünf Prozent aller Deutschen leiden an einer allergischen Reaktion, die durch Schimmelpilze in Innenräumen hervorgerufen wird.

205. Vorbeugen fürs Baby - Ist die Mutter vor Allergien geschützt, profitieren auch die Kinder

Allergikerinnen sollten sich am besten vor einer geplanten Schwangerschaft desensibilisieren lassen. Das verringert das Allergierisiko für das Baby. Durch Desensibilisieren wird der Körper über eine längere Zeit an steigende Konzentrationen

206. Belastung durch Ambrosiapollen

Sommergefühle am Badesee oder Würstchengrill? Von wegen: Der Allergiker- Schrecken Ambrosia ist mittlerweile auch in Deutschland angekommen. Die Pflanze mit dem englischen Namen "Ragweed" beginnt im Juli zu blühen und verlängert die Allergiesaison bis in den Oktober hinein. Ambrosia besitzt das stärkste aller Pollen-Allergene.

207. Erhöhte Blutwerte pflanzlicher Hormone und gesteigertes Allergierisiko

Babys sollten im ersten Lebensjahr keine Säuglingsnahrung auf Sojabasis bekommen. Ausnahmen gelten nur bei der sehr seltenen angeborenen Milchzucker-Unverträglichkeit und bei Galaktosämie, erklärt der Vorsitzende der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin

208. Allergiker leiden unter Klimawandel: rechtzeitige Behandlung wichtig

Für Meteorologen steht fest: Die Temperaturen auf der Erde steigen. Spätestens der Sommer 2003 mit seinen Hitzerekorden machte allen klar, was Klimaerwärmung bedeutet. Und in welchem der letzten Jahre überlebte der Schneemann länger als ein paar Tage? Dass es wärmer wird, lässt sich gut belegen. Meteorologe Karsten Brandt vom Online-Wetterdienst www.donnerwetter.de: „Seit der Saison 1988/1989 registrieren die Messstationen gehäuft sehr milde Winter mit Durchschnittstemperaturen von zwei bis vier Grad über den üblichen Werten. Gab es in München in den 50er Jahren noch an etwa 80 Tagen im Winter Schnee und in Berlin an 60, so sind es im neuen Jahrtausend nur noch 30 beziehungsweise 20 Tage."

209. Körperliche Aktivität kann vor Heuschnupfen schützen

Wie wissenschaft.de berichtete, kann Bewegung Kinder vor Allergien schützen. Eine Forschergruppe des Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit (GSF) hat unter der Leitung von Yvonne Kohlhammer in einer seit 1992 laufenden Studie belegt, dass sportliche und körperlich aktive Kinder ein deutlich geringeres Risiko haben, an Heuschnupfen zu erkranken. Als Ergebnis der Studie konnte festgestellt werden, dass Kinder, die sich wenig bewegen, ein 50 % höheres Risiko haben, eine Pollenallergie zu entwickeln Die genauen medizinischen Zusammen hänge sind bislang ungeklärt. Eine mögliche Erklärung sehen die Forscher aus Neuherberg in der Tatsache, dass regelmäßige Bewegung das Immunsystem stärkt. An der Studie nahmen 1.703 Kinder im Alter zwischen fünf und vierzehn Jahren sowie deren Eltern teil. Die Forscher befragten die Kinder und deren Eltern über einen Zeitraum von zwölf Jahren mindestens einmal jährlich zu den Bewegungsgewohnheiten der Kinder und zu anderen allergieauslösenden Faktoren. So wurde beispielsweise gefragt, ob Haustiere in der Familie lebten, ob häufig in Gegenwart der Kinder geraucht würde oder welche Krankheitsfälle bisher in der Familie aufgetreten seien.

210. Pollenallergiker sollten rechtzeitig mit der Hyposensibilisierung beginnen

Neue Leitlinien zur Hyposensibilisierung von Allergikern zeigen, wie wirksam eine solche Behandlung gegen Heuschnupfen und allergiebedingte Augenentzündung ist. Wer sich für die nächste Pollensaison wappnen will, sollte rechtzeitig mit der Hyposensibilisierung starten.

211. Heuschnupfen bei Kindern: Studienteilnehmer für neue Therapie gesucht

Eine klinische Studie am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg soll zeigen, ob Tropfen einer Allergenlösung, die unter die Zunge gegeben werden, bei Kindern mit Heuschnupfen eine Besserung oder sogar Heilung der Allergie bewirken.

212. Unerkannte Kreuzallergien können folgenschwere Reaktionen auslösen

Birkenpollen-Allergiker sollten beim Konsum von Soja-Produkten Vorsicht walten lassen und bei bestehender Unverträglichkeit gegen bestimmte Nahrungsmittel von einem Facharzt prüfen lassen, ob auch eine Sojaallergie vorliegt. Das empfiehlt die Deutsche Lungenstiftung e.V. Eine solche Kreuzallergie könne für die Betroffenen gefährlich werden, wenn sie unerkannt bleibt.

213. Hundeallergie vererbt sich

Ob ein Hund als Haustier das spätere Allergierisiko der Kinder erhöht, hängt davon ab, ob bereits Allergien in der Familie vorkommen. Das wird unter Berufung auf eine Studie des Bremer Instituts für Präventionsforschung und Sozialmedizin berichtet.

214. Die Grenzen der Kennzeichnung

Auch wenn ein Großteil der Lebensmittel schon nach den neuen Vorschriften gekennzeichnet ist, wird es für einen längeren Zeitraum noch Produkte geben, die keine Allergenkennzeichnung tragen. Denn es gibt eine unbefristete Übergangszeit: Lebensmittel, die vor dem 25. November 2005 hergestellt wurden, können ohne Allergenkennzeichnung zeitlich unbegrenzt abverkauft werden.

215. Probiotika vermindern allergische bedingte Hauterkrankungen bei Kleinkindern.

Gleich zwei Studien aus Skandinavien kamen zum selben Ergebnis: Die Aufnahme von Probiotika im Säuglingsalter schützt vor der Entstehung von Ekzemen, die durch sogenannte IgE-Antikörper vermittelt werden.

216. Ein Baby muss nicht duften

Etwa jedes fünfte Baby leidet an einer zu trockenen Haut. Dann benötigt es eine spezielle Hautpflege mit Cremes oder Lotionen, die Feuchthaltefaktoren enthalten. Prof. Dr. med. Dietrich Abeck, Experte für die Kinderhaut aus München, empfiehlt einen genauen Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe. Diese solle nicht zu lang sein und möglichst keine Duftstoffe aufweisen. „Duftstoffe spielen eine große Rolle bei der Entwicklung von Kontaktallergien“, erklärt er im Magazin „Baby und Familie“.

217. Neue Alternativen zur Milch bei Lactose-Intoleranz

Bis zu 20 % der Deutschen vertragen keine Milch, denn sie leiden unter einer Laktose-Intoleranz. Magenschmerzen und Durchfall sind meist die Folge, außerdem wird auch das Milcheiweiß vielfach nicht vertragen. Doch es gibt Alternativen, denn es kommen immer mehr Milchersatzprodukte auf den Markt. Dazu zählen nach Soja-Getränken auch Reis-, Hafer- und Mandeldrinks, die als Milch-Imitate angeboten werden. Zugleich sind sie cholesterinfrei und kalorienärmer als Milch. „Ihr pflanzliches Eiweiß soll zudem Osteoporose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegenwirken“, sagt Dr. Bernhard Watzl von der Bundesforschungsanstalt für Ernährung.

218. UKM Hautklinik hat Internetportal für Studienteilnehmer entwickelt

Viele der Patienten, die in die Hautklinik des Universitäts-klinikums Münster (UKM) kommen, sind verzweifelt. Hauterkrankungen wie Schuppenflechte, Neurodermitis, Allergien, Hauttumoren, Aknenarben oder Fußnagelpilz beeinträchtigen sie derart, dass ihr soziales Leben stark darunter leidet.

219. Schnupfen je nach Auslöser unterschiedlich behandeln

Wenn jetzt die Nase läuft, kommen eine Erkältung oder ein Heuschnupfen als Ursache in Frage. Einerseits kursieren im Winter verstärkt Erkältungsviren. Andererseits fliegen durch die milde Witterung bereits die ersten Pollen, insbesondere Erlen- oder Haselpollen.

220. Körpereigene Cannabinoide wirken entzündungshemmend

Körpereigene Cannabinoide wirken entzündungshemmend Eventuell lassen sich auch Inhaltsstoffe aus Haschisch und Marihuana gegen Entzündungen und Allergien einsetzen Die so genannten Endocannabinoide scheinen eine wichtige Rolle bei der Regulation von Entzündungsvorgängen zu spielen. Das haben Wissenschaftler der Universität Bonn in Mausversuchen herausgefunden. Ihre Ergebnisse erscheinen am kommenden Freitag, 8. Juni, in der renommierten Wissenschaftszeitschrift "Science". Die Studie hat möglicherweise auch therapeutische Implikationen: Im Tierexperiment minderte eine Lösung mit einem wichtigen Inhaltsstoff aus Cannabis allergische Hautreaktionen.

221. Dyson - Neue Modelle

Neue Modellreihe von Dyson: DC20 stowaway-Modelle – Die Zukunft wird in diesem Frühjahr zur glänzenden Gegenwart Dyson Cyclone Technologie, extreme Zentrifugalkräfte – beständige Schlagworte des 21. Jahrhunderts und die Kampfansage an Staub, Keime und Bakterien. Mit dem Innovationsvorsprung der DC20 stowaway Modelle will Dyson kraftvoll ein glänzendes Jahr garantieren. Hervorstechende Attribute dieser Staubsauger: Die überarbeitete Dyson Cyclone Technologie ist noch effizienter; konkret wird der Feinstaub durch die technologische Weiterentwicklung noch optimaler getrennt.

222. Backen ohne Ei und ohne Milch

In den letzten Jahrzehnten haben allergische Erkrankungen stetig zugenommen. Acht Prozent der Kinder und drei Prozent der Erwachsenen leiden unter Nahrungsmittel-Allergien. Bei Kindern sind in 90 Prozent der Fälle Grundnahrungsmittel die Allergie-Auslöser: An erster Stelle stehen Hühnerei und Kuhmilch. Bei Erwachsenen treten hingegen eher Allergien gegen Kern- oder Steinobst, Nüsse, Kiwi, Karotte oder Sellerie auf.

223. Patienten gehen auf Einkaufstour

Bisher von der Öffentlichkeit und den Medien weitgehend unbemerkt nähert sich die Einführung einer weiteren Reformerfindung im Gesundheitswesen: Ab 1.1.2008 können Patienten ein so genanntes persönliches Budget beantragen, mit dem sie ihre Behandlungen dann selbst „einkaufen“ sollen. Ein Fürsprecher des bei Fachleuten umstrittenen Konzeptes ist Prof. Dr. Paul Schönle, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft medizinisch-berufliche Rehabilitation.

224. Wer gegen Latex allergisch ist, muss auch exotische Früchte fürchten

Exotische Früchte wie Kiwi, Melone, Avocado und Ananas können die Symptome einer Latexallergie auslösen, berichtete die Apotheken Umschau. Solche Früchte enthalten allergieauslösende Substanzen, die den Latexproteinen ähneln. Das Gleiche gilt für die beliebte Zimmerpflanze Ficus benjamina (Birkenfeige).

225. So lüften Allergiker richtig

Pollenallergiker sollten beim Lüften auf den richtigen Zeitpunkt achten: Auf dem Land wird der stärkste Pollenflug zwischen vier und sechs Uhr morgens erreicht, berichtet die "Apotheken Umschau". Dann sollten die Fenster geschlossen bleiben. In der Stadt ist es anders: Dort steigt die Pollenbelastung abends an. Zwischen sechs und acht Uhr morgens ist sie in Städten am geringsten - also beste Zeit zum Lüften.

226. Europäische Richtlinie zur Allergenkennzeichnung umgesetzt

Die meisten aller Lebensmittelallergien (etwa 90 %) werden durch zwölf Lebensmittel verursacht. Diese Lebensmittel müssen nun immer aufs Etikett, auch wenn nur kleinste Mengen davon als Zutat verwendet wurden. Alle Ausnahmen von der Kennzeichnungspflicht wurden abgeschafft.

227. Allergien bei Kindern vorbeugen

Angesichts der hohen Zahl allergiekranker Kinder sind Maßnahmen zur Allergie-Prävention ein Schwerpunkt der allergologischen Forschung und der praktischen Allergologie. „Allergische Erkrankungen sind nicht angeboren, sondern werden im Laufe des Lebens erworben. Die Weichen für eine Allergikerkarriere werden bereits im frühen Säuglingsalter gestellt.

228. Nahrungsmittelallergie? Ökoinform liefert Daten an WikiFood

Ökoinform, die größte Datenbank für Bioprodukte im deutschsprachigen Raum, hat einen weiteren Meilenstein in der Vernetzung der Bio- und Ernährungswirtschaft gesetzt. Als Datenlieferant für das Nahrungsmittel- und Allergieportal WikiFood konnte dessen Datenstamm mit einem Schlag um über 10.000 Produkte erweitert werden. Um die Aktualität der Einträge sicher zu stellen, werden die Daten nicht auf dem Wikifood-Server „geparkt“, sondern bei einer Abfrage direkt von Ökoinform geladen.

229. Neue Impfstoffe sollen Allergien in Rekordzeit den Garaus machen

Eine neue Generation von Impfstoffen soll Allergiepatienten schneller von ihrem Leiden befreien. Bestehende Impfstoffe gegen Allergien erfordern drei bis fünf Jahre regelmäßige Injektionen mit immer größeren Mengen des Allergens. In diesem Zeitraum verändert die Immunreaktion ihren Schwerpunkt von Th2-Zellen, die allergische Reaktionen auslösen, auf Th1-Zellen, die die Produktion von schützenden Antikörpern stimulieren.

230. Telefonischer Rat zu Allergien und beruflich bedingten Hauterkrankungen

Kühlschmierstoffe, Desinfektionsmittel, Gummi, Zement, Metalle, Reinigungsmittel und der häufige Kontakt mit Wasser - der Haut drohen am Arbeitsplatz viele Risiken. Allein 2006 bestätigten die zuständigen Unfallversicherungsträger einen Zusammenhang zwischen beruflicher Tätigkeit und Hauterkrankungen in fast 8700 Fällen. Hauterkrankungen stehen damit an der Spitze der beruflich verursachten Erkrankungen.

231. "Waschnüsse sind ein Segen für Allergiker"

Sylvia Frank vom Deutschen Hausfrauenbund (DHB) empfiehlt für Allergiker als Alternative zu Chemiewaschmitteln die natürliche Wäsche mit den in Indien, Pakistan und Nepal geernteten Waschnüssen. Die Chemikerin, die im Fernsehen der ARD auch Beiträge für die beliebte Ratgebersendung "Kaffee oder Tee?" moderiert, sagt im Gespräch:

232. Compliance bei allergischen Hauterkrankungen

Die Haut ist das Organ des Menschen, das aufgrund seiner Sichtbarkeit nicht nur aus medizinischer Sicht eine Sonderstellung einnimmt, sondern auch, weil das Aussehen der Haut seit jeher ein zentraler Faktor im menschlichen Miteinander ist. Bei vielen Naturvölkern sind z. B. Tätowierungen, Piercings und Brandings bis heute Ausdruck von Status und Stammeszugehörigkeit. Die Haut nimmt als Sinnesorgan äußere Einflüsse wie Berührung, Temperatur, Vibration wahr und wird durch innere Zustände (Emotionen) beeinflusst. Der Zustand des Körpers (der Haut) wiederum beeinflusst auch die Emotionen. Aufgrund dieser Wechselwirkungen lassen sich Reaktionen wie Erröten, Schwitzen, Mimik (Freude, Trauer, Angst), aber auch allergische Reaktionen z. T. erklären (etwas „geht unter die Haut“). Wird die Haut krank, ist für eine Genesung oft das Befolgen einer Reihe von Therapieverordnungen notwendig.

233. Allergischen Substanzen auf der Spur

Testen, welche chemischen Substanzen allergische Reaktionen hervorrufen können - das geht bisher nur im Tierversuch. Im Projekt »Sens-it-iv« arbeiten Forscher an neuen Verfahren: Sie sollen das allergische Risiko von Chemikalien zuverlässig voraussagen - ohne Tierversuche. Die Gefahr lauert überall: in Textilien, Kosmetika, Medikamenten, Waschmitteln, Lebensmitteln, Spielzeugen oder gar am Arbeitsplatz - Substanzen, die Allergien auslösen können, sind immer präsent.

234. Die Tropfenbande

Das reich illustrierte Aufklärungsbuch „Die Tropfenbande“ für Kinder ab 7 Jahre thematisiert die chronischen Erkrankungen Krebs, Neurodermitis, Fehlsichtigkeit, Allergie (Heuschnupfen/Asthma) und Epilepsie im Kindesalter. Die spannend erzählte Geschichte berichtet von fünf Kindern. Sie sind von jeweils einer dieser Erkrankungen betroffen, lernen sich im Krankenhaus kennen und retten als Tropfenbande gemeinsam einen kleinen Hund. Während ihres Abenteuers erklären sich die Kinder gegenseitig ihre Erkrankungen in ihrer eigenen Sprache.

235. DAAB e.V.: Allergie und Asthma - Die 111 häufigsten Fragen

Wussten Sie schon, …. - dass aus einem Heuschnupfen ein Asthma werden kann? - dass es eine “typische Büroallergie“ gibt? - dass es bestimmte Berufe gibt, die ein Allergiker nicht ergreifen sollte?

236. Jede dritte anaphylaktische Reaktion ist ein wiederholtes Vorkommnis

Schockartige Reaktionen, die bis zum Atem- und Herzstillstand führen können, kommen bei Patienten, die allergisch auf Wespenstiche oder Nahrungsmittel reagieren, relativ häufig vor. Sie stellen bei etwa jedem dritten Betroffenen sogar ein wiederholtes Ereignis dar. Bei jedem Vierten der 300 Probanden, die an der LMU-Studie teilnahmen, zeigten sich schwere Reaktionen wie z. B. eine Zyanose (violette bis bläuliche Verfärbung der Haut), Schock und Kreislaufstillstand.

237. Stress in der Kindheit erhöht Allergierisiko

Ein Umzug oder die Trennung der Eltern kann bei Kindern das Risiko deutlich erhöhen, später an einer Allergie zu erkranken. Das geht aus einer Langzeitstudie über Zusammenhänge zwischen Lebensstil, Immunsystem und Allergien hervor.

238. Uni Osnabrück: Neues An-Institut "iDerm" feierlich eröffnet

In Osnabrück werden seit über zehn Jahren Modelle auf allen Ebenen der berufsdermatologischen Prävention interdisziplinär entwickelt, die in verschiedenen Risikoberufen bereits zu einer erheblichen Senkung der Erkrankungshäufigkeit geführt haben. Diese Konzepte sind mittlerweile bundesweit umgesetzt.

239. Anaphylaxie: Allergischen Schock durch Nahrungsmittel vermeiden, erkennen, behandeln

Der anaphylaktische Schock ist der „GAU“ unter den möglichen Ausprägungen allergischer Reaktionen. Jeder hat schon einmal davon gehört, die wenigsten wissen jedoch, worum es sich genau handelt und was sich dahinter verbirgt – geschweige denn, was im akuten Fall zu tun ist. Dabei kommen die schweren allergischen Sofortreaktionen (Anaphylaxien) häufiger vor, als die meisten Menschen vermuten. Noch häufiger als nach Insektenstichen treten Anaphylaxien als Folge von Nahrungsmittelallergien auf. Da die überschießende Reaktion des Immunsystems im schlimmsten Fall zum Tode führen kann, sollten gefährdete Allergiker darauf vorbereitet sein.

240. Tattoos und Piercings können krank machen

Tätowierungen und Piercings können schädlich für die Gesundheit sein. Darauf weisen die gesetzliche Kranken- und Unfallversicherung im Rahmen ihrer Präventionskampagne Haut hin. Ein Tattoo auf dem Steißbein oder ein Bauchnabelpiercing mögen für manchen zwar schön aussehen, können die Haut und den Körper jedoch krank machen.

241. Buchtipp: Allergien müssen nicht sein

Der eigentliche Skandal an der enormen Zuwachsrate der von der Schulmedizin als angeblich „unheilbar“ bezeichneten Allergien und der Neurodemitis ist die milliardenschwere Geschäftemacherei der Pharma-Industrie und deren Interessenvertreter. Dr. Bruker rückt die Fakten zurecht: „Eine Allergie ist nichts angeborenes, nichts, was vorgegeben als eine Art unglücklicher Anlage, unabänderlich vorhanden ist, sondern die allergische Reaktion ist erworben. Der Allergiekranke ist also vor dem Auftreten der Krankheit gesund gewesen und ist daher auch wieder heilbar.“

242. Pollen und Allergene – die Saison beginnt

Pollen enthalten potente Allergene, welche beim Menschen Erkrankungen wie die saisonale Rhinitis allergica (Heuschnupfen), Asthma bronchiale und andere allergisch bedingte Reaktionen auslösen können. Bei diesen Allergenen handelt es sich um Proteine und Glykoproteine, die wasserlöslich sind und die bei Kontakt der Pollen mit der menschlichen Schleimhaut meist innerhalb von Sekunden freigesetzt werden

243. Was Allergikern blüht

Allergien haben in den letzten Jahrzehnten bedrohlich zugenommen. So habe sich die Pollenzahl über einen bestimmten Zeitraum erhöht, erklärte Dr. Matthias Möhrenschlager von der Technischen Universität München. Zudem hätten sich viele Pollen auch eine andere Oberflächenstruktur zugelegt und verfügten daher über eine höhere allergische Schlagkraft.

244. Augenjucken muss nicht Allergie bedeuten

Forscher der Universitäts- Augenklinik in Graz haben erstmals entdeckt, dass auch Nicht-Allergiker von den gleichen Pollenreaktionen wie Allergiker betroffen sein können. Während der Blütezeit leiden Allergiker neben Nasenreizungen und Niesen häufig unter geröteten, trockenen und juckenden Augen. Die Grazer Wissenschaftler haben nun in einer Studie herausgefunden, warum Nicht-Allergiker genauso unter Augenjucken leiden können:

245. Jeder Vierte ''reagiert allergisch''

Jeder Vierte 'reagiert allergisch' - ob Pollen, Hausstaub, Lebensmittel oder Tierhaare; Bayern hat daher seine Allergieforschung intensiviert. Dies betonte Bayerns Gesundheitsminister Otmar Bernhard heute in München zur Eröffnung des interdisziplinären Allergiezentrums an der LMU München.

246. Kreuzallergie: Birkenpollenallergiker können auf Sojaprodukte empfindlich reagieren

Patienten sollten gezielt über das Risiko von Kreuzallergien aufgeklärt werden Viele Birkenpollenallergiker kennen das Problem: Während der Birkenblüte läuft die Nase, aber auch außerhalb dieser Zeit und ohne Pollenkontakt reagiert die Mundschleimhaut nach dem Verzehr von Erd- und Haselnüssen, Äpfeln, Sellerie und Hülsenfrüchten.

247. Hohe Allergiehäufigkeit bei Kindern: Risiken minimieren und frühzeitig behandeln

Allergien gehören zu den häufigsten chronischen Erkrankungen im Kindesalter. Das bestätigte auch die erste bundesweite Kinder- und Jugendstudie (KiGGS), die das Robert Koch-Institut im September 2006 in Berlin vorgestellt hat. Mithilfe von Befragungen der Eltern war die Häufigkeit von ärztlich diagnostiziertem Heuschnupfen, Asthma und Neurodermitis bei Kindern und Jugendlichen im Alter bis zu 17 Jahren festgestellt worden. Durch Blutuntersuchungen wiesen die Wissenschaftler bei den Drei- bis 17-Jährigen außerdem nach, gegen welche Allergieauslöser die Kinder und Jugendlichen sensibilisiert waren.

248. „Heuschnupfen“ wird unterschätzt - Allergien gehören in die Hand von Experten

Jeder zweite Allergiker in Deutschland weiß nichts von seiner Erkrankung. Oft werden die Symptome des altbekannten Heuschnupfens, wie Juck- und Niesreiz oder eine verstopfte Nase, mit denen eines normalen Schnupfens verwechselt. Das Problem: Der unbehandelte Heuschnupfen kann sich leicht zu einem allergischen Asthma entwickeln.

249. Ohne Glukokortikoide geht’s nicht

Mit Kortisol oder Prednisolon hat mancher schon zu tun gehabt. Beide –das natürliche Kortisol und das synthetisch hergestellte Prednisolon – sind Glukokortikoide. Diese Hormone sind an diversen Stoffwechsel-Prozessen beteiligt und dienen als entzündungshemmende, antiallergische und immunsupressive Substanzen. „Glukokortikoide sind für die Medizin und besonders für die Dermatologie unverzichtbar“, betonte Prof. Dr. Jan. C. Simon, Direktor der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie des Universitätsklinikums Leipzig, jüngst bei einer Fortbildungsveranstaltung in seiner Klinik.

250. Auf UVA-Filter achten

Um einer Sonnenallergie vorzubeugen, sollten Urlauber Lichtschutzmittel mit einem UVA-Filter benutzen. Die starke Sonnenstrahlung im Süden führe bei manchen Menschen zu Knötchen und juckenden Pusteln auf der Haut, sagte Alexandra Renkawitz vom Deutschen Grünen Kreuz (DGK). Betroffene sollten ihre Haut im Urlaub möglichst langsam an die Sonne gewöhnen und fettfreie Sonnengele kaufen

251. Kontaktlinsen: Bei Heuschnupfen ein Risiko

Heuschnupfen- Patienten sollten ihre Kontaktlinsen in der Pollenflugzeit nur zurückhaltend tragen. Der Grund: „Kontaktlinsen können die ohnehin strapazierten Augen von Pollenallergikern zusätzlich reizen und eine allergische Bindehautentzündung verschlimmern“, sagt Dr. Thomas Ruprecht.

252. Reisetipps bei Pollenallergie

Reisende, die gegen Pollen allergisch sind, sollten sich schon bei der Urlaubsplanung über den Pollenflug in ihrem Zielland informieren. In nördlichen Ländern wie Skandinavien beginnt der Pollenflug beispielsweise erst später als in Südeuropa.

253. Neue Pollen-Quälgeister für Allergiker: Traubenkraut und Esche

Als hätten wir mit Birke, Hasel, Erle und Gräsern nicht schon genug Probleme - neuerdings leiden immer mehr Menschen in Mitteleuropa auch wegen einer Überempfindlichkeit gegen die Pollen von Traubenkraut und Esche an allergischen Beschwerden. Darauf macht der Biologe Prof. Dr. Siegfried Jäger vom Universitätsklinikum Wien aufmerksam. Die größten Sorgen bereitet dem Pollenexperten das aus Amerika eingeschleppte Traubenkraut (Ragweed, Ambrosie, Beifuß-Ambrosie). Jäger: „Wirklich sicher vor Ragweed sind in Europa nur Regionen über 400 bis 500 Meter Höhe, der Mittelmeerraum und der hohe Norden."

254. Weniger Heuschnupfen, dafür mehr Übergewicht

Sachsen-Anhalts Kinder leiden heute seltener unter Bronchitis als noch unmittelbar nach 1990. Heuschnupfen und Neurodermitis sind auf dem Rückzug. Dagegen haben Übergewicht und Bronchialasthma deutlich zugenommen. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Schulanfängerstudie, die von Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Dr. Gerlinde Kuppe in Magdeburg vorgestellt wurde.

255. Allergie-Pflanze auch im Winter bekämpfen – nur Ambrosia-freies Vogelfutter verwenden

Auch im Winter muss die Allergie-auslösende Ambrosia-Pflanze weiter bekämpft werden; denn über verunreinigtes Vogelfutter gelangen ihre Samen in den Garten. Darauf machte Bayerns Gesundheitsminister Otmar Bernhard aufmerksam und empfahl, beim Kauf auf Ambrosia-freies Vogelfutter zu achten.

256. Duftstoffe: Betörend mit möglichen Nebenwirkungen

Einige sind natürlichen Ursprungs, andere künstlich erzeugt: Duftstoffe. Weil die meisten von uns sie als angenehm empfinden, verwenden wir sie oft freiwillig - etwa in Parfüms. Was der Nase gefällt, muss für die Gesundheit aber nicht automatisch gut sein. Denn manche duftenden Produkte enthalten Substanzen, von denen bekannt ist, dass sie Kontaktallergien auslösen oder relevant für andere Unverträglichkeiten sein können. Bestimmte Duftstoffe, wie z. B. Moschusverbindungen, sind zudem in der Umwelt nur schwer abbaubar und reichern sich über die Zeit in der Natur an. Da sie sich auch im menschlichen Körper ansammeln können, sind sogar schon chemische Abkömmlinge von ihnen in der Muttermilch gefunden worden.

257. Heuschnupfen im Herbst - Verrottendes Laub kann Allergie verursachen

Wer dieser Tage von einem allergischen Schnupfen geplagt wird, hat möglicherweise Schimmelpilzsporen von verrottendem Laub eingeatmet. Dieser Auslöser ist amerikanischen Wissenschaftlern aufgefallen.

258. Ratgeber Asthma und Allergien

Nach wie vor steigt die Anzahl allergischer Erkrankungen vor allem in den westlichen Industrieländern kontinuierlich an. Verlässliche Statistiken haben ergeben, dass bis zu 15 % aller Erwachsenen und bis zu 20 % aller Kinder an Allergien leiden.

259. Die Gefahr kam mit dem Hauptgericht

Die Anaphylaxie, also die schwere lebensbedrohliche, generalisierte Überempfindlichkeitsreaktion, war ein Schwerpunkt auf dem 25. Kongress der European Academy of Allergology and Clinical Immunology (EAACI) in Wien. „Charakteristisch ist das plötzliche Auftreten schwerer Körpersymptome innerhalb von Minuten bis wenigen Stunden nach der Nahrungsaufnahme. Der anaphylaktische Schock verläuft bei rund 5 % der Betroffenen tödlich“, sagt die Universitätsdozentin Dr. Karin Hoffmann-Sommergruber vom Zentrum für Physiologie der Medizinischen Universität in Wien.

260. Vorsicht vor unkontrollierten Diäten bei Kindern mit Neurodermitis

Die Neurodermitis ist eine Hauterkrankung, die zumeist im Säuglings- oder Kindesalter erstmals auftritt und mit starkem Juckreiz einhergeht. Oft sieht man den Kindern ihr Leiden bereits von weitem an. Die Hilflosigkeit sowohl der Kinder als auch der Eltern ist groß. Viele Eltern suchen fieberhaft nach Möglichkeiten, das Leiden ihrer Kinder zu lindern. Für viele liegt die Lösung in Diäten, die versprechen, zu einer Verbesserung der Erkrankung zu führen. Aber nicht alle diätetischen Maßnahmen sind auch wirklich sinnvoll. Einige können den Kindern sogar gefährlich werden.

261. Mit Gräserpollenkapseln gegen Heuschnupfen

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) sucht von Heuschnupfen geplagte Erwachsene für eine neuartige Hyposensibilisierungs-Studie. Die MHH-Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie bietet Patientinnen und Patienten im Alter von 18 bis 65 Jahren mit einem allergischen Heuschnupfen gegenüber Gräserpollen die Teilnahme an der neuartigen Hyposensibilisierungs-Studie an.

262. Hyposensibilisierung auf einen Blick

Die spezifische Immuntherapie (SIT), auch als Hyposensibilisierung oder Allergie-Impfung bekannt, ist die derzeit einzige ursächliche Behandlungsmethode gegen eine Allergie auf Insektenstiche und Atemwegsallergien aufgrund von Pollen, Milben, Tierhaare oder Schimmelpilzen. Seit Entdeckung dieser Therapie vor etwa 100 Jahren sind insbesondere in den letzten Jahren eine Vielzahl von Variationen dieser Behandlungsform entwickelt worden.

263. DAAB e.V.: Die Heilkraft der Stimme – Singen und Tönen als Weg aus der Atemnot

Jahrelang litt ich unter heftigen Atemnot-Attacken, war ständig kurzatmig und das Sprechen fiel mir schwer. Zu dem Asthma und den schweren Allergien gesellten sich immer mehr Symptome, wie rheumatische Beschwerden, epileptische Anfälle, heftige Reaktionen auf Duftstoffe und Schlafstörungen. Ich war vollkommen am Ende, fühlte mich aus der Bahn geworfen und wusste weder ein noch aus. Vieles habe ich ausprobiert, manchmal hatte ich kleinere Erfolgserlebnisse, andere Versuche waren weniger nutzbringend. Heilung war nicht in Sicht. Ich bekam verschiedene Medikamente verordnet, wodurch ich etwas Erleichterung erfuhr. Heute benötige ich nur noch einige wenige Medikamente.

264. Amalgam als Auslöser von Allergien und Vergiftungen

Es ist im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde - das Amalgam. Seit vor mehr als 150 Jahren das Dental-Amalgam seinen Einzug in die zahnärztlichen Praxen hielt, steht es in mehr oder weniger starken Kontroversen zur Diskussion. Anfänglich ging ein wahrer Proteststurm gegen Amalgam wegen Bedenken bezüglich der Giftigkeit von quecksilberhaltigen Amalgam-Plomben durch die Zahnärzteschaft und deren Organisationen. Doch bald beruhigten sich die Gemüter, und wegen seiner guten Verarbeitungsfähigkeit sowie der niedrigen Kosten hielt Amalgam Einzug in die Praxen und somit in die Löcher der kariesgeplagten Menschen.

265. Erdnüsse werden häufiger zum Auslöser von Allergien

Lebensmittelallergien drohen immer mehr zu einer Volkskrankheit zu werden. Inzwischen sind 120 Lebensmittel bekannt, die eine Allergie auslösen können. Dabei sind Säuglinge und Kleinkinder doppelt so häufig betroffen wie Erwachsene. Margitta Worm, stellvertretende Leiterin des Allergie-Centrum-Charité in Berlin, weist im Magazin darauf hin:

266. Allergikerbettwäsche aus Hightech-Faser

Hausstaubmilbenallergiker in Deutschland leiden an Symptomen wie allergischem Asthma. Ihr Problem sind Allergene in den Ausscheidungen von Hausstaubmilben. Diese mikroskopisch kleinen Spinnentiere ernähren sich von Hautschüppchen und sind überall, vor allem im Bett. Seit Januar bietet fleuresse evocare eine für Hausstaubmilbenallergiker geeignete Bettwäsche. Anders als so genannte Encasings, wird bei dieser Bettwäsche kein zusätzlicher Bettüberzug benötigt. Die Bettwäsche besteht aus der milbendicht verfestigten Mikrofaser Evolon. Bei der Herstellung werden Polyester- und Polyamidfasern zu Mikrofasern aufgespalten, die zehnmal dünner sind als herkömmliche Mikrofasern und hundertmal dünner als ein menschliches Haar.

267. Akupunktur kann bei Allergien und Asthma helfen

experimentelle Resultate – hier dämpfte die spezifische Akupunktur Entzündungsreaktionen an den Bronchien (Bronchitis). Die Erfahrungen der Ärztegemeinschaft für Akupunktur und Chinesische Medizin mit Sitz in Düsseldorf unterstützen diese Erkenntnisse. In einer der größten Schwerpunktpraxen Deutschlands wurden in den letzten 14 Jahren über 7.000 Behandlungen mit einem speziell entwickelten Therapieprogramm durchgeführt, welches neben speziellen Akupunktur-punkten und Stimulationstechniken auch chinesische Arzneikräuter beinhaltet.

268. Hilfe für Nahrungsmittelallergiker: Neues Qualitätssiegel

Die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) der Hautklinik der Charité-Universitätsmedizin Berlin erleichtert Allergikern jetzt mit einem Qualitätssiegel für Nahrungsmittel die Auswahl ihrer Produkte. Das ECARF-Siegel steht für geprüfte Qualitätssicherung im Bereich der Nahrungsmittelinhaltsstoffe, noch über die neue gesetzliche Norm hinausgehend. „Das Allergiesiegel überprüft damit nicht nur die gesetzlich geforderte Nennung von Inhaltsstoffen, sondern auch unbeabsichtigte Allergenspuren und eine zusätzliche Deklaration weiterer häufiger Allergene, wenn sie in der Rezeptur des Nahrungsmittels verwendet wurden“, sagt Prof. Torsten Zuberbier, Leiter der ECARF. Die regelmäßigen Kontrollen der Endprodukte übernimmt ein unabhängiges Institut. Das Siegel wird kostenfrei auf Antrag der Nahrungsmittelhersteller vergeben.

269. Allergie auf Bienen oder Wespen

Drei Prozent der Menschen in Deutschland ­ das sind immerhin 2,5 Millionen ­ können nach dem Stich einer Wespe oder Biene sehr schnell in Lebensgefahr geraten. Bei diesen Insektengift-Allergikern reagiert das Immunsystem überempfindlich auf das Gift von Wespen oder Bienen. Innerhalb kürzester Zeit kann es bei einer Allergie auf Insektengift zu lebensgefährlichen Symptomen wie Blutdruckabfall, Herzrasen, Schwächegefühl oder sogar Atemnot bis hin zu Bewusstlosigkeit kommen.

270. Juckreiz, Quaddeln, Atemnot - wenn das Essen krank macht

Während ihrer ganzen Kindheit und Jugendzeit hatte die heute 28 Jahre alte Leni S. viele Milchprodukte gegessen und problemlos vertragen. Im Alter von 20 Jahren bekam Leni etwa eine Stunde nach dem Trinken von Kakao plötzlich juckende Quaddeln im Gesicht und am Körper.

271. Glutenfrei, ein Leben lang - Weltzöliakie-Tag am 17. Mai 2008

Am Samstag, den 17. Mai 2008 wird der weltweite Zöliakie-Tag begangen. Menschen, die an Zöliakie (im Erwachsenenalter auch einheimische Sprue genannt) oder Glutenunverträglichkeit leiden, müssen sich ihr Leben lang glutenfrei ernähren. Das bedeutet, sie dürfen keine Produkte zu sich nehmen, in denen das so genannte Klebeeiweiß aus Getreide vorkommt.

272. Histamin-Intoleranz: Mehr Information, neue Hoffnung für Betroffene

In der westlichen Welt leiden 10 bis 20 Prozent der Menschen an einer oder mehreren Nahrungsmittel- Intoleranzen: an Glutensensitivität, Histamin- Intoleranz, Fructose- oder Laktose- Unverträglichkeit. Alle vier gehören zu den Top-Themen in der Medizin - dennoch ist bis heute nicht vollkommen geklärt, wie Intoleranzen genau entstehen.

273. Vorsicht: Schlafapnoe

Häufig leiden übergewichtige Personen an Schlafapnoe (nächtliche Atemaussetzer) – meist mehr Männer als Frauen. Indizien, die auf ein Apnoe-Risiko schließen lassen, sind neben Übergewicht z.B. ein dicker Hals, ein zu kurzes Kinn und eine Störung der Atemwege. Apnoen können bis zu zwei Minuten andauern und sind für den Körper mit starkem Stress verbunden.

274. Hausstauballergie: Suchtest findet Milben

Wer seine Wohnung wegen einer Haustauballergie gründlich staubarm renovieren will, kann vorweg mit einem Test untersuchen, wo sich Milben tatsächlich aufhalten, rät das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau. Der Kot der Milben ist ein stark Allergie auslösender Stoff. Die Milben sind überall verbreitet und kein Problem von mangelnder Hygiene. Wohnen Allergiker im Haushalt, können erhebliche Veränderungen in der Wohnung angebracht sein. Bei Neuanschaffungen sind Ledermöbel Polstern vorzuziehen. Teppichböden sollten durch Holz, Fliesen oder Linoleum ersetzt werden, so dass leicht feucht gewischt werden kann. Eine Luftfeuchtigkeit zwischen 45 und 55 Prozent ist vorteilhaft. Der Milben-Test ist in Apotheken erhältlich. Quelle: Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau 6/2005 B

275. Zur Weihnachtszeit: Was Allergiker beachten sollten

„Apfel, Nuss und Mandelkern essen alle Kinder gern“, sagt ein Weihnachtsreim. Und für die Erwachsenen gilt die Weisheit ohnehin. Zu einem gemütlichen Vorweihnachtsabend gehört ein Teller mit Nüssen einfach dazu. Für manche Menschen kann das allerdings zum Problem werden ...

276. Risiko Hausstauballergie – Symptome erkennen

Niesen, Husten, gerötete Augen – was nach einer relativ harmlosen Erkältung klingt, kann weit schlimmere Ursachen haben. Die Hausstauballergie gehört noch immer zu den am häufigsten unterschätzten Krankheiten. Sie wird nicht ernst genommen, weil die Symptome außerhalb der mit Allergenen belasteten Zonen, vor allem dem Bett, schnell abklingen. Je früher die Krankheit erkannt wird, umso eher können Beschwerden gelindert und Spätfolgen, im schlimmsten Falle chronisches Asthma, verhindert werden. Ein kurzer, aus fünf Fragen bestehender Test kann helfen, das persönliche Hausstauballergie- Risiko einzuschätzen.

277. Buchtipp: Richtig einkaufen bei Nahrungsmittel-Allergien

Die Frage nach der richtigen Ernährung ist für Nahrungsmittelallergiker präsenter denn je und jeder Ernährungsfehler kann zu unangenehmen Konsequenzen führen. Hier setzt der Ratgeber „Richtig einkaufen bei Nahrungsmittel-Allergie“ an und gibt sachdienliche Tipps. Der Ratgeber fällt vor allem durch seine übersichtliche Strukturierung auf.

278. Förderung für neue Therapien gegen Allergien und Diabetes

Wissenschaftler der Charité - Universitätsmedizin Berlin, des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch, der Humboldt-Universität zu Berlin und des Deutschen Rheuma- Forschungszentrums arbeiten gemeinsam an Impfstoffen, die schädigende Reaktionen des Immunsystems selektiv ausschalten.

279. Hilfe, es riecht gut! – Duftstoffe sind zweithäufigster Auslöser von Kontaktallergien

Baierbrunn – Duftstoffe sind nach Nickel der zweithäufigste Auslöser von Kontaktallergien. Allein in Deutschland geht man von einer Million Betroffenen aus. Seit März letzten Jahres besteht für 26 Duftstoffe eine Kennzeichnungspflicht. „Allergiker können sich daran orientieren“, sagt Prof. Dr. Axel Schnuch, Leiter des Informationsverbundes Dermatologischer Kliniken und Hautarzt an der Universität Göttingen, im Apothekenmagazin Baby & Familie. Manche dieser Düfte besitzen nur geringes Allergiepotenzial. „Wirklich problematisch sind Eichenmoos (Evernia prunasti), Zimtaldehyd (Cinnamal) oder Isoeugenol“, sagt Schnuch. Wer sich vor einer Allergie schützen will, sollte auf diese Stoffe besonders achten.

280. Allergien: Hygiene als Ursache?

In den Industrienationen leiden immer mehr Menschen unter Allergien. Bei dieser Fehlfunktion des Immunsystems reagiert der Körper auf harmlose Stoffe wie Blütenpollen oder Bestandteile der Nahrung, als würden Bakterien oder Viren einen Angriff starten: Mastzellen werden fälschlicherweise alarmiert.

281. Studie zeigt: So schützen Sie Ihr Baby vor Allergien

Bereits jedes dritte Kind leidet an einer allergischen Erkrankung. Bei Babys und Kleinkindern zeigen sich die Beschwerden vor allem durch Hautausschläge, Juckreiz, Durchfall oder Erbrechen. Die atopische Dermatitis, auch als Neurodermitis bezeichnet, ist bei Kindern die häufigste chronische Hauterkrankung und sehr häufig mit Allergien gekoppelt.

282. Unglücksfälle durch Müsliriegel

Ein Müsliriegel in einer unbeschrifteten Zellophanfolie wurde einer 14-jährigen Schülerin im Frühjahr dieses Jahres zum Verhängnis. Das Mädchen litt an einer bekannten Erdnussallergie. Es verzehrte unglücklicherweise den mit Erdnüssen hergestellten Riegel, da ein entsprechender Aufdruck fehlte. Der Riegel war ursprünglich in einer vorschriftsmäßig gekennzeichneten, größeren Verpackung enthalten gewesen. Auf dem Schulhof erlitt das Mädchen dann einen schweren Asthmaanfall und wurde bewusstlos. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Kindes feststellen. In einem weiteren Fall entwickelte eine 12-jährige Schülerin ebenfalls aufgrund einer bekannten Erdnussallergie eine schwere allergische Reaktion nach Verzehr eines undeklarierten Müsliriegels, konnte aber noch gerettet werden. „Es ist für Allergiker lebensgefährlich, wenn eine detaillierte Aufstellung der Inhaltsstoffe auf Einzelverpackungen aus großen Kartons fehlt“, so Prof. Dr. Thomas Fuchs vom Ärzteverband Deutscher Allergologen.

283. Wenn der Körper auf Angriff schaltet

Beim Spaziergang durchs Feld beginnen die Augen zu tränen, eine harmlose Scheibe Brot sorgt für unerträgliche Bauchkrämpfe und ein kleines Schmuckstück verursacht juckende Quaddeln auf der Haut: Für Allergiker wird der ganz normale Alltag plötzlich zur Ausnahmesituation.

284. Schimmelpilz ruft allergische Reaktionen hervor

Die Schimmelpilzgattung Aspergillus versicolor ist ein weit verbreiteter Schimmelpilz. Dieser kommt bis zu 80 Prozent in feuchten Zimmerecken sowie auf Lebensmitteln und im Hausstaub vor. Der Grund für die Schimmelpilz-Allergie liegt im Eiweiß des Pilzes, das unter anderem Atemnot oder Dauerschnupfen hervorruft.

285. Tipps zu den häufigsten Lebensmittel-Allergien

Letztlich hilft bei einer Allergie, das auslösende Lebensmittel zu meiden. Doch das ist oft gar nicht so einfach. Einige Tipps zu den häufigsten Lebensmittel-Allergien helfen Ihnen im Alltag.

286. Haarige Angelegenheit

Christina Aguilera hat es getan, Renée Zellweger tut es hin und wieder, und neuerdings färbt sich sogar Nicole Kidman die Haare dunkel. Allerdings haben viele Nutzer von Haarfärbemitteln das Problem einer Allergie am eigenen Leib erfahren. Verantwortlich für die Überempfindlichkeitsreaktionen ist meistens die Substanz p-Phenylendiamin (p-PD) oder chemisch nah verwandte Stoffe. Sie werden insbesondere dunklen Haarfärbemitteln zugesetzt und sollen für intensivere Farbe sorgen. Die Rückfrage bei einem Hersteller ergab, dass die Substanzen praktisch in allen dauerhaften Haarfärbemitteln enthalten sind. Es gäbe, so die Auskunft, bislang kaum Alternativen, die eine ähnlich gute Farbdeckung bei gleichzeitig hoher Beständigkeit gewährleisteten

287. Heuschnupfen und Co. liegen in den Genen

Vor 100 Jahren waren sie noch die Ausnahme, heute plagen Allergien Millionen: Trotz intensiver Forschung nimmt die Zahl der Betroffenen stetig zu. Ein Grund dafür liegt in den menschlichen Genen: „Eltern, die selbst unter Allergien leiden, geben auch ein höheres Allergierisiko an ihre Kinder weiter“, erklärt Dr. Andrea Hoppe,

288. Schwangerschaftsurlaub auf dem Bauernhof senkt Asthmarisiko

Während der Schwangerschaft auf einem Bauernhof zu leben, könnte das Risiko für das ungeborene Kind senken, später einmal an Asthma, Ekzemen oder Heuschnupfen zu leiden. Zu diesem Ergebnis kommen zumindest neuseeländischer Forscher. Sie gehen davon aus, dass der nahe Kontakt des Fötuses mit Tieren und deren Bakterien das Immunsystem des Kindes stärken.

289. Allergien aus dem Mutterleib

Gegen Allergien hat die sogenannte sublinguale Immuntherapie (SLIT) gute Erfolgsaussichten nachgewiesen. SLIT ist eine Art Schluckimpfung gegen jene Substanz, durch die eine Allergie verursacht wird. Die positiven Effekte sind meistens während oder sofort nach der Therapie beobachtet worden.

290. Bleibende Urlaubserinnerung: Henna-Tätowierungen können Allergien auslösen

Die Körperbemalung mit Henna-Farbe erfreut sich im Urlaub immer größerer Beliebtheit. In zahlreichen Urlaubsländern werden sog. Henna-Tattoos (auch: „Mehndis“) angeboten, bei denen die Henna-Farbe mit Pinseln auf die Haut aufgebracht wird. Die Verzierung von Händen, Füßen oder Schulter kann aber schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben.

291. Sparwut im Gesundheitswesen gefährdet rechtzeitige Behandlung von Allergikern

In Deutschland leiden rund 29 Millionen Patienten unter Allergien - und seit Jahrzehnten werden es ständig mehr. Aktuelle Daten zeigen, dass von den 3- bis 17-jährigen in Deutschland sogar schon mehr als 40 Prozent betroffen sind. Dennoch soll durch eine erneute Reform im System der Gesetzlichen Krankenkassen nun ausgerechnet im Bereich der Diagnostik von Allergien massiv gespart werden, kritisiert der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) in Mönchengladbach.

292. Abgase machen Pollen aggressiv

In Städten gibt es mehr Pollenallergiker als auf dem Land. Als Ursache dafür vermuten Wissenschaftler, dass Abgase die Struktur der Pollen verändern und sie aggressiver machen, berichtet das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau. So können Birken in Städten Pollen mit mehr Allergenen produzieren als auf dem Land. Eine zusätzliche Belastung stellen für Allergiker Auspuffgase, Dieselruß und Feinstaub dar. Sie beeinflussen das Immunsystem. Forscher wie der Toxikologe Dr. Jeroen Buters vom Zentrum für Allergie und Umwelt (ZAUM) der Technischen Universität München nehmen an, dass die Umweltschadstoffe die Ausschüttung von Histamin begünstigen. Dieser Botenstoff ist wesentlich an der allergischen Reaktion beteiligt. Quelle: Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau 3/2006 A

293. „United Airways“ - Die Nase: Kleine Schwester der Lunge

Die Nase dient als wichtiger Filter und Reinigungsapparat der eingeatmeten Luft. Zusätzlich wird die Luft in der Nase erwärmt. Das Bronchialsystem der Lunge verteilt dann diese erwärmte und gefilterte Luft auf 300 Millionen kleinster Lungenbläschen. Verbunden sind Nase und Lunge aber durch eine gemeinsame Schleimhaut.

294. Allergisches Asthma: Experten setzen auf immunmodulatorische Ansätze

Wie Prof. Dr. Roland Buhl, Pneumologe an der Johannes Gutenberg- Universität Mainz, beim diesjährigen Pneumologenkongress erläuterte, werde zukünftig die immunmodulatorische Therapie bei der Behandlung von Patienten, die an einem allergischen Asthma leiden, vermutlich eine größere Rolle spielen.

295. Neuer Pollenflugkalender für Deutschland!

Eine aktuelle Auswertung aller Pollenflugdaten der vergangenen sieben Jahren zeigt für Deutschland geänderte Prognosen in der Pollenbelastung. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren ist der Pollenflug heute nicht nur früher sondern dauert auch länger.

296. Nitroproteine lösen Allergien aus

Allergische Erkrankungen wie Heuschnupfen, Asthma oder Neurodermitis haben in den vergangenen Jahren auffallend zugenommen. Die Ursachen dafür sind bislang nicht eindeutig belegt. Mögliche Erklärungen liefern ungesunde Ernährung, übertriebene Hygiene und Umweltverschmutzung. Epidemiologische Studien deuten darauf hin, dass Allergien durch Schadstoffe in der Luft hervorgerufen werden, insbesondere durch Emissionen im Straßenverkehr. Ein Wissenschaftlerteam um Dr. Ulrich Pöschl und Dr. Michael Weller vom Lehrstuhl für Hydrogeologie, Hydrochemie und Umweltanalytik der TU München (Prof. Reinhard Nießner) bietet nun erstmals einen detaillierten molekularen Erklärungsansatz für den Zusammenhang zwischen Allergien und Umweltverschmutzung, wie die Fachzeitschrift Environmental Science and Technology und das Wissenschaftsmagazin Nature kürzlich berichteten.

297. Soja für Babys problematisch - Erhöhte Blutwerte pflanzlicher Hormone und gesteigertes Allergierisiko

Babys sollten im ersten Lebensjahr keine Säuglingsnahrung auf Sojabasis bekommen. Ausnahmen gelten nur bei der sehr seltenen angeborenen Milchzucker-Unverträglichkeit und bei Galaktosämie,

298. Wo „glutenfrei“ draufsteht, ist auch kein Gluten drin

Zöliakie ist eine chronische Erkrankung des Dünndarms aufgrund einer Überempfindlichkeit gegen das Eiweiß Gluten, das in Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste und Hafer vorkommt. An Zöliakie erkrankte Menschen – in Deutschland etwa 100.000 – sind deshalb auf eine glutenfreie Ernährung angewiesen.

299. Urlaub: Die Allergie fährt mit

Urlaub – das bedeutet für viele einfach ins Flugzeug zu steigen und alle Sorgen für ein paar Tage hinter sich zu lassen. Allergiker haben es nicht ganz so einfach. Sie müssen vieles beachten, um nicht weit weg von zu Hause Probleme mit ihrer Allergie zu bekommen.

300. Allergie: Rein und gesund?

„Wirklich rein”, „porentief”, „ohne Rückstände” – wer kennt sie nicht, die Werbesprüche für Haushaltsreiniger. Doch bedeutet rein auch gesund? Eine Studie der Columbia Universität aus den USA deckt jetzt auf: Spezielle antibakterielle Haushaltsreiniger verhindern keine Infektionskrankheiten. Außerdem kann übertriebene Reinlichkeit auch zu Allergien führen. Bakterien befinden sich überall um uns herum, deshalb ist Sauberkeit natürlich wichtig

301. Wespen und Bienen trüben die Sommerfreude

Sobald die Temperaturen nach oben klettern und sich die Sonne zeigt, füllen sich Straßencafés, Biergärten und Eisdielen, in den Gärten beginnt die Grillsaison. Doch Eisbecher und Grillwürstchen locken auch unliebsame Gäste an: Wespen, Bienen und Mücken. Die Apotheker wissen, wie man sich am besten vor den Plagegeistern schützen kann und was zu tun ist, wenn das Insekt doch zugestochen hat.

302. Guter Rat für Allergiker - Das empfiehlt der Bundesverband der Pneumologen:

1. Finden Sie das auslösende Allergen heraus! Gerade bei den jetzt aktuellen Pollenallergien ist das unschwer durch Hautteste und ggf. durch Blutuntersuchungen möglich. 2. Wichtig ist, Antigenkontakte zu vermeiden:

303. Viel zu wenige Allergiker erhalten Immuntherapie

In Deutschland sind fast 20 Millionen Menschen an einem allergischen Schnupfen (allergische Rhinitis, Heuschnupfen) erkrankt. Aber nur jeder Zweite lässt die Allergie ärztlich behandeln, nur ein Viertel der Betroffenen gelangt zu einem Facharzt und nur jeder zehnte Heuschnupfenpatient erhält eine spezifische Immuntherapie (SIT), schätzt der Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA).

304. Allergien: Epidemie des 21. Jahrhunderts

Allergien gelten als die Epidemie des 21. Jahrhunderts – so das Statistische Bundesamt. Fast jeder dritte Deutsche leidet mittlerweile unter einer allergischen Reaktion. Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht, im Gegenteil: Die Europäische Stiftung für Allergieforschung geht davon aus, dass in zwei Jahren schon jeder zweite Mensch in den Industrienationen eine Allergie haben wird.

305. Allergie - Überempfindlichkeit des Immunsystems

Der Klimawandel verstärkt das Leiden von Millionen Allergikern. Durch die globale Erderwärmung beginnt der Pollenflug nicht nur früher, sondern er dauert auch länger. In Deutschland gilt inzwischen lediglich noch der Dezember als pollenfrei. Die wachsende Problematik hat die Bundesregierung auf den Plan gerufen.

306. Leicht zu verwechseln: Grippaler Infekt und Allergie

Winterzeit ist Erkältungszeit: Überall sieht man Menschen mit Husten und Schnupfen. Nicht immer steckt aber ein grippaler Infekt hinter den Beschwerden. „Es kommt häufig vor, dass eine verstopfte Nase, Atembeschwerden oder Husten im Winterhalbjahr für Symptome einer Erkältung gehalten werden, obwohl tatsächlich eine Allergie die Ursache ist“,

307. Allergie Forum

Ab sofort steht allen Usern von Curado.de das neue Forum kostenlos zur Verfügung. Hier tauschen sich Betroffene, Angehörige und Interessierte über Allergie aus. Was für Erfahrungen haben Andere gemacht? Welche Tipps oder Adressen kann ich austauschen? An wen kann ich mich wenden wenn ich Fragen habe? Ein weiterer Schritt im Kampf gegen Allergie…

308. Alle Jahre wieder – Allergien und Heuschnupfen

Fehlernährung, Bewegungsarmut, unharmonische Belastungen in Beruf und Freizeit sowie psychosomatische Belastungen schwächen unsere Abwehrkräfte, da die Hälfte unseres Immunsystems seelisch gesteuert ist. Bei Allergien und Autoimmunerkrankungen handelt es sich um eine Fehlprogrammierung des Immunsystems. Das übererregte Abwehrsystem reagiert auf kleinste harmlose Pollen so extrem, als würde eine ganze Elefanten-Herde darauf einstürmen. Diese Programmfehler im Immunsystem können verschiedene Ursachen haben. Manche führen die Zunahme der Allergien auf die vielen Impfungen im Kindesalter zurück, manche auch auf die Schwächung der 300 qm Darmschleimhaut durch häufige Antibiotikabehandlungen.

309. Wirkt Akupunktur bei Heuschnupfen?

Die Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie des Klinikums rechts der Isar sucht Patienten, die an einer bundesweiten Studie zur Wirkung von Akupunktur bei Heuschnupfen teilnehmen wollen. Frühere beobachtende Untersuchungen konnten bereits zeigen, dass Akupunktur bei Heuschnupfen Besserung bewirken kann.

310. World Allergy Organization beleuchtet weltweite Allergiebelastungen

Die World Allergy Organization (WAO) veröffentlicht ihren ersten Bericht über das Ausmass von Allergien und chronischen Atemwegserkrankungen weltweit am 18. Juni 2008 und ruft zur sofortigen Zusammenarbeit auf, um die derzeitige Zunahme von Allergiefällen zu bekämpfen. Während der letzten 20-30 Jahre hat die Verbreitung allergischer Erkrankungen deutlich zugenommen - ein Trend, der keine Anzeichen eines Rückgangs zeigt.

311. Ernährung beeinflusst Allergieentwicklung bei Säuglingen

Schon vor der Geburt eines Kindes lassen sich Aussagen darüber machen, ob das Kind später an einer Allergie erkranken könnte. Das Allergierisiko hängt davon ab, ob Familienmitglieder Allergiker sind. Für Kinder ohne allergiekranke Geschwister oder Eltern liegt es bei 15 %. Ist ein Bruder oder eine Schwester allergisch, beträgt das Risiko bis zu 30 %. Wenn ein Elternteil allergisch ist, erhöht sich das Risiko auf 40 %.

312. Experten erwarten für diesen Frühling besonders viele Birkenpollen

„Da die Birke in der Regel jedes zweite Jahr besonders viele Pollen ausschüttet, erwarten wir für 2008 wieder eine starke Belastung mit Birkenpollen“, warnt der Medizinmeteorologe Dr. Klaus Bucher vom Deutschen Wetterdienst in Freiburg. „Allerdings hängt der Pollenflug von Witterungsverhältnissen wie Temperatur, Wind und Niederschlag, auch in der Vorblühphase, ab. Deshalb können wir noch keine endgültige Aussage machen.“

313. IgG-Tests sinnlos bei Nahrungsmittelallergie

Vor IgG-Tests zur Suche nach Nahrungsmittelallergien, die – auch von manchen Ärzten – seit einiger Zeit in großem Umfang angeboten werden, warnt Prof. Dr. Thomas Werfel im Apothekenmagazin Gesundheit. Werfel ist Dermatologe und Sprecher der AG Nahrungsmittelallergie der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie. Mit den IgG-Tests ließen sich „keine Nahrungsmittelallergien nachweisen“. IgG im Blut zeigen in der Regel die gesunde Antwort des Immunsystems auf körperfremde Eiweißstoffe an, betont Werfel. Trotzdem stellen manche Therapeuten lange Listen von Nahrungsmitteln zusammen, welche die Patienten nicht mehr essen dürften. Werfel: „Das kann eine Fehlernährung zur Folge haben.“ Oft werde das eigentlichen Leiden dabei übersehen und nicht behandelt. IgG-Tests werden von den Krankenkassen auch nicht bezahlt. Quelle: Apothekenmagazin Gesundheit 5/2005

314. Klimawandel quält Allergiker - Pollen fliegen früher und länger, Ärzte setzen auf schnelleren Schutz

Die Veränderung der Umweltbedingungen macht Allergikern besonders zu schaffen. Wärmere Winter lassen Gräser- und Baumpollen spürbar früher reifen und ausschwärmen, die erhöhte Belastung der Luft mit Kohlendioxid und Feinstaub macht die Pollen zudem aggressiver.

315. Rote Augen können bei Kindern auf Allergie hinweisen

Rote und entzündete Augen können bei Kindern auf eine Allergie hinweisen. «Leidet ein Kind zusätzlich unter einer laufenden Nase und tränen die Augen vorzugsweise im Frühjahr, dann ist der Zusammenhang zu einer Allergie nicht so schwer zu erkennen», erklärt Monika Niehaus. Tränten die Augen aber das ganze Jahr über - wie bei einer Allergie gegen Hausstaubmilben oder Tierhaare - und fehle ein allergischer Schnupfen, dann vermuteten Eltern oft eine Bindehautentzündung.

316. Säuglingsnahrung aus Sojaeiweiß ist kein Ersatz für Kuhmilchprodukte

In der Europäischen Union wird Säuglings- Anfangsnahrung und Säuglings- Folgenahrung auf Basis von Kuhmilcheiweiß oder Sojaeiweiß angeboten. Sojanahrung sollte über einen längeren Zeitraum nur dann an Säuglinge verfüttert werden, wenn dies aus medizinischen Gründen geboten ist. Denn Soja enthält pflanzliche Substanzen, die hormonähnliche Wirkungen haben können, die so genannten Phytoestrogene.

317. Allergische Erkrankungen: Hyposensibilisierung

Untersuchungen in verschiedenen westlichen Industrienationen zeigen eine markante Zunahme von Allergien. Allergische Erkrankungen gehören zu den häufigsten chronischen Erkrankungen, so leiden etwa ein Drittel der westlichen Bevölkerung unter einer allergischen Rhinitis, einem Asthma bronchiale oder einem atopischen Ekzem. (1) In Deutschland sind 20 Millionen Menschen von einer Allergie betroffen, wobei Jahreskosten von 5 Milliarden Euro entstehen. h2. Warum nehmen Allergien zu? Ursächlich werden eine Steigerung der genetischen Disposition in der Gesamtbevölkerung, eine durch die globale Erwärmung bedingte Zunahme der Pollenproduktion und Pollenverbreitung sowie eine Veränderung im Auftreten von neuen und bisher unbekannten Pollenarten diskutiert. Ein weiterer Faktor ist die Luftverschmutzung mit Autoabgasen, beruflichen Schadstoffen und Zigarettenrauch. Auch spielen Veränderungen des menschlichen Verhaltens bzw. Lebensstils (Hygiene, Ernährung, Stillgewohnheiten, Wohnraumisolation) eine Rolle. Die Abnahme frühkindlicher Infekte bzw. eine verminderte Exposition mit bakteriellen Endotoxinen scheinen ebenfalls verantwortliche Faktoren zu sein. Vor diesem Hintergrund gewinnt ein kausales Behandlungsregime, wie es die Hyposensibilisierung oder spezifische Immuntherapie (SIT) darstellt, zunehmend an Bedeutung.

318. Birkenpollenallergiker auch allergisch gegen Sojaprodukte

Wie Experten der Universitätshautklinik Leipzig nachwiesen, kann eine Kreuzallergie gegen bestimmte Sojaprodukte bei Birkenpollenallergikern zu ausgeprägten allergischen Reaktionen führen. “Kürzlich wurde ein Autofahrer mit einem allergischen Schock in unsere Klinik eingeliefert, der kurz zuvor ein Sojagetränk zu sich genommen hatte“, erzählt der Direktor der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie am Universitätsklinikum Leipzig, Prof. Dr. Jan Simon. „Gott sei Dank schaffte er es noch, rechtzeitig rechts heranzufahren und das Auto anzuhalten.“ Wie sich herausstellte, war der Fahrer allergisch gegen Birkenpollen und gegen ein bestimmtes Sojaprotein.

319. Neueste Forschung zu Allergien: Hyposensibilisierung kann helfen

Wenn alles grünt und blüht, erreicht die Allergiesaison ihren Höhepunkt. Immer mehr Menschen sind betroffen: In Deutschland hat mindestens einer von fünf Einwohnern Heuschnupfen. Fast die Hälfte der Bevölkerung reagiert wenigstens zeitweise auf Allergene wie Pollen oder Hausstaubmilben. Es ist aber immer noch unklar, warum Allergien in den letzten Jahrzehnten so stark zugenommen haben.

320. Münchner Forscher entdecken Allergie-Gen

Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben zusammen mit Kollegen der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der Technischen Universität München ein Gen entdeckt, das in direktem Zusammenhang mit der Entstehung von Allergien steht. Gefunden wurde das FCER1A-Gen dank des Einsatzes modernster Technologien am Helmholtz Zentrum München, mit denen das gesamte menschliche Genom untersucht werden kann.

321. Lungenfachärzte raten: Finden Sie heraus, wogegen Sie allergisch sind.

In der Blütezeit gelangen die Pollen praktisch überallhin; Allergiker schaffen es kaum, ihnen aus dem Weg zu gehen. Aber trotzdem gibt es Tipps & Tricks, damit die Pollenzeit etwas erträglicher wird:

322. BfR will Verbraucher besser vor allergenen Substanzen schützen

Allergien stellen weltweit eines der größten gesundheitlichen Probleme dar. Sie beeinträchtigen die Lebensqualität eines großen Teils der Bevölkerung und haben erhebliche volkswirtschaftliche Auswirkungen. Allein vier Prozent der Kleinkinder in Mitteleuropa leiden an einer Lebensmittelallergie. Rund 12 Prozent der 13- bis 14-jährigen Jugendlichen und noch deutlich mehr Erwachsene haben Heuschnupfen. Kontaktekzeme sind ein weiteres häufiges Problem. Die Symptome "überschießender" immunologischer Abwehrreaktionen des Körpers können sich an den Atemwegen, an der Haut oder an den Verdauungsorganen manifestieren.

323. Startschuss für den „Kinder-Allergie (S)Check 2006“

Berlin – Seit Januar wird bundesweit in Geburtskliniken und bei Kinderärzten die Broschüre „Kinder- Allergie (S)Check“ verteilt. Damit wollen die Initiatoren pina e.V. (Präventions- und Informationsnetzwerk Allergie/Asthma e.V.) und GPA e.V. (Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin e.V.) die Früherkennung von Allergie- Risiken bereits ab dem Neugeborenenalter vorantreiben und jungen Eltern Wege zur Krankheitsvermeidung aufzeigen. Eine wichtige Rolle im Präventionsprogramm spielt dabei die Zusammenarbeit von Eltern und Kinder- sowie Jugendärzten

324. Autohomologe Immuntherapie (AHIT)

(ots) Der zwölfjährige Tobias spielt auf dem Schulhof Fußball – ein ganz normaler Junge. Das war nicht immer so. Noch vor kurzem wurde er wegen seines Aussehens gehänselt und ihn quälte ein unerträglicher Juckreiz. Tobias litt unter Neurodermitis. Dank einer einzigartigen Therapie hat er die Hauterkrankung erfolgreich überwunden. Bereits kurz nach seiner Geburt zeigten sich die ersten Symptome – eine trockene Haut, die zu Verschorfung neigte, und Juckreiz, der bleiben sollte. Mit allen Mitteln kämpften Tobias’ Eltern gegen die Krankheit an – viele Salben, viele Therapien, viele Ärzte. Doch die Erkrankung verschlimmerte sich.

325. Neue BfN-Studie: Allergene Ambrosie kommt deutschlandweit vor !

Wie eine Studie des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) zeigt, hat sich die Art in den letzten Jahren ausgebreitet und kommt inzwischen deutschlandweit in 267 Landkreisen vor. Die zumeist kleinen Bestände wachsen in Gärten, wohin sie meist mit verunreinigtem Vogelfutter gelangen und von wo aus sie verwildern und sich in die freie Landschaft ausbreiten können. In einigen Bundesländern, überwiegend im Süden Deutschlands, wurden bereits größere Vorkommen in der freien Natur gefunden.

326. Ultrafeine Partikel verstärken allergische Reaktionen

München – Wissenschaftler des Münchner Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit (GSF) haben entdeckt, dass ultrafeine Partikel bei Allergikern zu einer Verstärkung des allergischen Entzündungsgeschehens führen. Die Forscher leiten diese Erkenntnisse aus einer neuen Studie am Mausmodell ab, die in der jüngsten Ausgabe des Journal of Allergy and Clinical Immunology veröffentlicht wurde.

327. Allergisch gegen Lebensmittel: wenn Essen krank macht

Rund drei Millionen Menschen leiden hierzulande unter einer Nahrungsmittelallergie. Für sie ist jede Mahlzeit und jeder Restaurantbesuch ein Risiko. Denn bereits kleinste Mengen eines bestimmten Lebensmittels, wie zum Beispiel Fisch, Nüsse oder Eier, können für sie im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein.

328. Was Eltern tun können – frühes Vorbeugen senkt das Allergierisiko

Mit einer frühzeitigen Vorsorge können Eltern das Allergierisiko ihres Kindes deutlich senken. Denn die Basis für eine spätere Allergie wird oft in den ersten Lebensjahren gelegt: „Besonders im Säuglings- und Kleinkindalter werden Kinder leicht gegen Allergene sensibilisiert. Dann steigt die Gefahr,

329. Allergie-Tests auf den Prüfstand

Drei Nachwuchs- Wissenschaftler wollen am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus die Verlässlichkeit von Allergietests wissenschaftlich überprüfen: Im Mittelpunkt ihrer Studie steht die Treffsicherheit von drei etablierten Testverfahren sowie ein vor gut acht Jahren an der Klinik für Hals-Nasen- Ohrenheilkunde des Uniklinikums entwickelter Nasaler Applikatortest.

330. Kostenlose Pollenflugvorhersagen per E-Mail

Offenbach – Die zwölf Millionen Pollenallergiker in Deutschland können ab sofort kostenlos und bequem Pollenflugvorhersagen abonnieren. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bietet den Newsletter-Service auf seiner Internetseite www.dwd.de/pollenflug an. Nach der Anmeldung mit Namen und E-Mail-Adresse erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger täglich eine detaillierte Pollenflugvorhersage. Der als E-Mail bis 11.45 Uhr versandte Bericht gliedert Deutschland in 27 Regionen. In der Pollenflugvorhersage des nationalen Wetterdienstes wird für jede dieser Regionen beschrieben, wie stark die Belastung durch die sechs allergologisch wichtigsten Blütenpollen von Hasel, Erle, Birke, Süßgräsern, Roggen und Beifuß bis zum Abend des kommenden Tages sein wird. Die Stärke der Belastung für Allergiker stellt der DWD in fünf Stufen dar. Das beginnt bei „keine Flugsaison“ und reicht bis zur Kennzeichnung „starke allergene Belastung“. Der Deutsche Wetterdienst bietet diesen Service in Kooperation mit der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) an.

331. Zink hilft Heuschnupflern

Zink wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus und vermindert allergische Reaktionen, berichtet Dipl.-Oecotrophologin Karima Jung von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. Im Frühling sind blühende Sträucher und Blumen nicht für jedermann eine Freude. Allergiker, die an Heuschnupfen leiden, können die Zeit des Pollenflugs nicht unbeschwert genießen. Zinkmangel ist zwar nicht der Auslöser von Allergien, kann aber deren Symptomatik verstärken

332. Wenn Wein allergisch macht - Schock durch Champagner

Eine echte Weinallergie ist relativ selten, kann aber heftige Beschwerden auslösen. Einige Patienten erleiden sogar einen allergischen Schock (Anaphylaxie). Dr. Susanne Schäd und ihre Kollegen an der Universitäts-Hautklinik in Würzburg berichteten 2005 über eine 27-jährige Frau, die nach dem Genuss von Rotwein, Sekt, Weintrauben oder Rosinen innerhalb einer Stunde juckende Handflächen, Schwellungen an Augen, Lippen und Zunge, Atemnot, Schluckbeschwerden und Kreislaufbeschwerden bekam.

333. Kleine Milben mit großer Wirkung

In Deutschland sind 17,5 Prozent der Bevölkerung von einer Hausstaub- milbenallergie betroffen. Europaweit sind es sogar 21,7 Prozent. Vor allem Kinder leiden häufig unter einer Milbenallergie. Bereits jedes fünfte Kind ist sensibilisiert. Jeden Tag sind die Kleinen den Allergenen ausgesetzt. Die meisten Kinder verbringen bis zu 90 Prozent ihrer Zeit in Innenräumen, wo sich auch Milben wohlfühlen.

334. Kreuzallergien – Wenn Pollenallergiker auf Nahrungsmittel reagieren

Ein herzhafter Biss in einen Apfel und schon kribbelt es auf der Zunge. Was dahinter steckt, ist nicht eine weitere Allergie, sondern die Folge einer bereits vorhandenen Pollenallergie. Das Stichwort ist Kreuzreaktion.

335. Allergien im Mutterleib vorbeugen - Kinder von Fischliebhaberinnen sind weniger anfällig

"Fisch ist gut fürs Gehirn", das wussten schon unsere Großeltern. Dies gilt besonders in der Kindheit und sogar schon vor der Geburt. In einer aktuellen amerikanischen Studie waren Kinder von Müttern, die in der Schwangerschaft und Stillzeit viel Fisch aßen, in jeder Hinsicht weiter entwickelt als ihre Altersgenossen. Verantwortlich für diesen Effekt sind vermutlich die mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren in Fisch. Sie werden für den Aufbau des Gehirns benötigt.

336. Lebensretter in der Handtasche

Allergiker, die auf einen allergischen Schock vorbereitet sein müssen, bekommen vom Arzt oft ein Notfallset verordnet, das sie stets mit sich tragen sollen. Die darin enthaltenen Medikamente, ihre Wirkung und Anwendungsweise sollten sich die Betroffenen jedoch regelmäßig in Erinnerung rufen.

337. Laktoseintoleranz: Hilfe bei Milchzuckerunverträglichkeit

Rund 10 Millionen Bundesbürger leiden an einer Milchzuckerunverträglichkeit, auch Laktoseintoleranz genannt – Tendenz steigend. Als eine der häufigsten Nahrungsmittel- unverträglichkeiten bedingt sie, dass der Milchzucker (Laktose) aufgrund der fehlenden oder nur sehr geringen Enzymaktivität der Lactase (das Enzym, das die Lactose spaltet) nicht abgebaut und verwertet werden kann. Damit gilt sie als eine Unverträglichkeitsreaktion ohne Beteiligung des Immunsystems, die durch nicht-giftige Nahrungsmittel ausgelöst wird.

338. Auch Oma und Opa sind nicht vor Allergien gefeit

Die Häufigkeit von Allergien bei älteren Bundesbürgern ist bis heute nicht gut dokumentiert. Der Trend zeigt jedoch nach oben: Geschätzte 20 Prozent der Menschen im Alter von 45 bis 79 Jahren leiden mittlerweile unter einer Allergie.1,2 „Die Möglichkeit, auch im höheren Alter zum ersten Mal an einer Allergie zu erkranken, unterschätzen viele Menschen“, warnt Norbert Mülleneisen vom Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA).

339. Allergie und Schwangerschaft: Was ist zu beachten?

Auch Allergikerinnen werden schwanger – wenn man einer dänischen Untersuchung Glauben schenkt, sogar schneller als andere Frauen. Ist die Schwangerschaft eingetreten, kommen viele Fragen auf: Kann die Patientin ihre antiallergischen Medikamente weiter nehmen? Was tun bei einem Asthmaanfall? Muss man die Hyposensibilisierung abbrechen? Grundsätzlich gilt: Auch in der Schwangerschaft sollten Allergien behandelt werden. Allerdings sind einige Besonderheiten zu beachten.

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