Diese Web Seite ist von der Health On the Net Stiftung akkreditiert: Klicken Sie, um dies zu überprüfen
IVW
- Anzeige - www.docmorris.com

Kliniken in Ihrer Nähe

Mit Fisch Allergien vorbeugen

Eine fischreiche Ernährung spielt bei der Vorbeugung von Allergien eine wichtige Rolle, berichtet die "Apotheken Umschau". Die Aussage stützt sich auf die Analyse von 217 Studien durch deutsche Forscher für ...

 

Im Frühling nicht mehr müde

Das große Gähnen im Frühjahr - keine Einbildung, sondern Ergebnis des anstrengenden Prozesses, sich auf neue Licht- und Wetterbedingungen einzustellen, berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer Ausgabe vom 1. ...

 

Wenn Haut und Lunge verrückt spielen

Allergien sind auf dem Vormarsch. Hals-, Nasen- und Ohrenärzte beobachten ebenso wie Hautärzte in den letzten Jahren eine immer weiter steigende Zahl von Patienten, die über allergische Reaktionen klagen. Häufig ...

 

Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst jetzt in Berlin

Pünktlich zum Beginn der Pollenflugsaison hat die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (kurz: PID) ihre Geschäftsstelle in der Hautklinik der Charité - Universitätsmedizin Berlin eröffnet. Gemeinsam mit der dort ansässigen Europäischen Stiftung ...

 

Mehr Milch von Kühen ohne Gen-Futter

Immer mehr Hersteller von Babynahrung und Schulmilch verzichten laut einer Greenpeace-Umfrage auf Milch von Kühen, die mit Gen-Pflanzen gefüttert werden. Wie die Umweltorganisation am Donnerstag in Nürnberg berichtete, tun sich ...

 

Sie sind hier: Startseite - Allergie/Lunge/Haut - Allergien - News - Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) verleiht Forschungspreis 2009

Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) verleiht Forschungspreis 2009

27.07.09.

Die Europäische Stiftung für Allergieforschung
(ECARF) hat den dotierten “ADF/ECARF Award for European Research” verliehen. Der Preis ging an die beiden besten Beiträge im Bereich Allergie, die während der 36. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Forschung (ADF) vom 05. – 07. März 2009 in Heidelberg präsentiert wurden.

In diesem Jahr ging der Preis zu gleichen Teilen an zwei Preisträgerinnen. Es handelt sich um Dr. Sabine Ring aus der Hautklinik des Uniklinikums Heidelberg und Verena Kupas aus der Hautklinik des Uniklinikums Münster.

Ergebnis der Arbeiten war, dass regulatorische T-Zellen Kontaktekzeme verhindern können.

Regulatorische T-Zellen unterdrücken immunologische Reaktionen. Experiemte haben gezeigt, dass regulatorische T-Zellen notwendig sind, um die Entstehung von Autoimmunerkrankungen und Entzündungen zu verhindern.

In der prämierten Studie von Dr. Sabine Ring wurden die Mechanismen untersucht, mit denen regulatorische T-Zellen die Entstehung und Entwicklung des allergischen Kontaktekzems unterdrücken.

In Tiermodellen wurde nachgewiesen, dass sich nach der Injektion von regulatorischen T-Zellen die Krankheitssymptome von allergischen Kontaktekzemen nachhaltig verbesserten.

Therapeutisch eingesetzt können diese Ergebnisse die Beschwerden bei Patienten mit allergischen und autoimmunologischen Erkrankungen erheblich verbessern.

Verena Kupas untersuchte in ihrer prämierten Studie, ob die während einer Hautentzündung vermehrten regulatorischen T-Zellen auch Entzündungen in anderen Organen, wie z.B. dem Darm, unterdrücken können.

In Versuchen mit Allergie auslösendem Protein konnte gezeigt werden, dass regulatorische T-Zellen, ebenso wie Entzündungszellen, in den Lymphknoten, die dem Hautbereich mit Kontakt zum Allergen am nächsten liegen, vermehrt und aktiviert werden. Die regulatorischen T-Zellen bleiben im Lymphknoten und verhindern dort eine weitere Vermehrung und Aktivierung von Entzündungszellen. Regulatorischen T-Zellen, die durch Auftragen des Allergie auslösenden Proteins auf die Haut vermehrt und aktiviert wurden, sind ebenfalls in der Lage, Entzündungen in anderen Organen zu hemmen, sie unterdrücken beispielsweise die Entwicklung einer Kolitis im Darm.

Diese Ergebnisse können einen wichtigen Beitrag liefern zum besseren Verständnis von Therapieansätzen, bei denen Patienten gegenüber Allergenen unempfindlich gemacht werden (Hyposensibilisierung). Die Behandlung von Patienten mit geringen Mengen des jeweiligen Allergens führt möglicherweise ebenfalls zur Vermehrung und Aktivierung von regulatorischen T-Zellen, die dann in den Lymphknoten die Entstehung einer Allergie effizient unterdrücken.

Quelle: ECARF Europäische Stiftung für Allergieforschung

Curado Newsletter

aktuell . fundiert . patientengerecht

Newsletter "Allergien" abonnieren ...

Sachverwandte Themen

Weitere Artikel

Alle 218 sachverwandten Artikel anzeigen

Zum Abkürzungsverzeichnis

- Anzeige - www.docmorris.com