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Mit der richtigen Pflege Babyhaut versorgen

27.01.09.

mutter mit Baby

Foto: Shutterstock

Nicht jedes Baby hat eine zarte und reine Haut: Entwicklungsschübe, die Umstellung der Ernährung oder Spuren unverträglicher Nahrungsbestandteile in der Muttermilch können Rötungen, Pickelchen und Entzündungen hervorrufen. Die meisten dieser Hautreaktionen sind harmlos und verschwinden nach einigen Wochen von selbst. Keinesfalls sollten die problematischen Hautstellen auf eigene Faust behandelt werden. „Wer unsicher ist, sollte die Meinung des Kinderarztes einholen – auch um abzuklären, ob die Hauterscheinungen möglicherweise von einer Allergie, einer Infektion oder einer Kinderkrankheit herrühren“, so Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e. V. (DHA).

Auch wenn keine akuten Hautprobleme bestehen, ist die richtige Pflege von größter Bedeutung. Denn Babyhaut ist noch dünn, neigt zu Trockenheit und ist besonders empfindlich gegen äußere Reize. Aus diesem Grund sind für Babys nur solche Hautreinigungs- und Pflegeprodukte geeignet, die nachweislich keine Reizstoffe enthalten, also so weit wie möglich auf Konservierungsmittel, synthetische Parfüms und Farbstoffe verzichten. Günstig sind stattdessen natürliche Zusätze, die die empfindliche und entzündete Haut beruhigen, wie etwa Wirkstoffe aus der Ringelblume (Calendula). Darüber hinaus sollten die Pflegemittel auf Basis pflanzlicher Öle wie Mandelöl oder Sheabutter hergestellt sein. Diese hochwertigen Öle spenden der Haut Feuchtigkeit und machen sie widerstandsfähiger gegen schädliche Umwelteinflüsse und Reizstoffe. Einige Babypflegeprodukte – zu erkennen am blauen DHA-Siegel – werden von der DHA aufgrund von durchgeführten Tests empfohlen, da sie auch für die Basispflege von allergischer und besonders trockener Haut geeignet sind.

Quelle: Deutsche Haut- und Allergiehilfe e. V.

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