Diese Web Seite ist von der Health On the Net Stiftung akkreditiert: Klicken Sie, um dies zu überprüfen
IVW
- Anzeige - www.docmorris.com

Kliniken in Ihrer Nähe

Mit Fisch Allergien vorbeugen

Eine fischreiche Ernährung spielt bei der Vorbeugung von Allergien eine wichtige Rolle, berichtet die "Apotheken Umschau". Die Aussage stützt sich auf die Analyse von 217 Studien durch deutsche Forscher für ...

 

Im Frühling nicht mehr müde

Das große Gähnen im Frühjahr - keine Einbildung, sondern Ergebnis des anstrengenden Prozesses, sich auf neue Licht- und Wetterbedingungen einzustellen, berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer Ausgabe vom 1. ...

 

Wenn Haut und Lunge verrückt spielen

Allergien sind auf dem Vormarsch. Hals-, Nasen- und Ohrenärzte beobachten ebenso wie Hautärzte in den letzten Jahren eine immer weiter steigende Zahl von Patienten, die über allergische Reaktionen klagen. Häufig ...

 

Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst jetzt in Berlin

Pünktlich zum Beginn der Pollenflugsaison hat die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (kurz: PID) ihre Geschäftsstelle in der Hautklinik der Charité - Universitätsmedizin Berlin eröffnet. Gemeinsam mit der dort ansässigen Europäischen Stiftung ...

 

Mehr Milch von Kühen ohne Gen-Futter

Immer mehr Hersteller von Babynahrung und Schulmilch verzichten laut einer Greenpeace-Umfrage auf Milch von Kühen, die mit Gen-Pflanzen gefüttert werden. Wie die Umweltorganisation am Donnerstag in Nürnberg berichtete, tun sich ...

 

Sie sind hier: Startseite - Allergie/Lunge/Haut - Allergien - News - Molekularer Mechanismus des allergischen Kreislaufschocks entschlüsselt

Molekularer Mechanismus des allergischen Kreislaufschocks entschlüsselt

29.01.09.

Angriffspunkt sind Proteine in der Zellwand kleiner Blutgefäß

Wissenschaftler der Universität Heidelberg haben einen molekularen Mechanismus für den allergischen Kreislaufschock gefunden. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Aktivierung spezifischer Proteine in den Zellwänden von kleinen Blutgefäßen. Die Ausschaltung der entsprechenden Gene bewahrt Mäuse vor den bisweilen tödlich verlaufenden Reaktionen des Immunsystems und Kreislaufes (anaphylaktischer Schock), ohne dass ihre Kreislaufregulation dadurch gestört wird. Damit ist der Weg bereitet für die Entwicklung von neuen Medikamenten zur Behandlung und Vorbeugung des allergischen Schocks.

Die Arbeit von Professor Dr. Stefan Offermanns, Ärztlicher Direktor des Instituts für Pharmakologie an der Universität Heidelberg, und seiner Arbeitsgruppe in Zusammenarbeit mit Kollegen am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg sowie der Universität Frankfurt und am Max-Planck-Institut in Bad Nauheim ist online in der Zeitschrift “The Journal of Experimental Medicine” erschienen.

Akute lebensbedrohliche allergische Reaktion

Beim anaphylaktischen Schock handelt es sich um eine akut lebensbedrohliche allergische Reaktion, die meist durch Arzneimittel, Insektengifte oder andere Allergene ausgelöst wird; ihre Häufigkeit hat in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen. Die Zufuhr des Allergens löst bei sensibilisierten Personen die Freisetzung verschiedener Stoffen (Mediatoren) aus Immunzellen im Blut aus. Diese Mediatoren, z.B. Histamin oder Leukotriene, bewirken, dass der Blutdruck dramatisch abfällt, die Körpertemperatur sinkt und Herzrhythmusstörungen, Atembeschwerden sowie akute Reaktionen im Magen und Darm und an der Haut auftreten.

Ihre Kombination führt zum lebensbedrohlichen Krankheitsbild des anaphylaktischen Schocks. Die Mediatoren entfalten ihre Wirkung über sogenannte G-Protein- gekoppelte Rezeptoren, die sich auf diversen Körperzellen, u.a. in den Blutgefäßwänden befinden. Sie lösen Signale in den Zellen aus, die wiederum Störungen und die typischen Symptome der anaphylaktischen Reaktion zur Folge haben.

“Im genetischen Mausmodell konnten wir zeigen, dass überraschenderweise die selektive Ausschaltung der für die G-Proteine Gq und G11 kodierenden Gene in den Gefäßwandzellen zu einem Schutz der Tiere gegenüber schwersten anaphylaktischen Reaktionen führt”, erklärt Professor Offermanns. Nun steht der Weg offen für die Entwicklung und Testung von Substanzen, die gezielt den auslösenden Mechanismus hemmen können.

Quelle: Universitätsklinikum Heidelberg

Curado Newsletter

aktuell . fundiert . patientengerecht

Newsletter "Allergien" abonnieren ...

Sachverwandte Themen

Weitere Artikel

Alle 218 sachverwandten Artikel anzeigen

Zum Abkürzungsverzeichnis

- Anzeige - www.docmorris.com