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Pollenflug

29.01.09.

Kind

Foto: Shutterstock

Pollenflug – alle Jahre wieder leiden 10 Prozent der Kinder in Deutschland unter den Beschwerden einer Pollenallergie. Ein neuer Elternratgeber gibt Hilfestellung!

Das Frühjahr 2009 beschert 10 Prozent der Kinder in Deutschland einen Heuschnupfen-Alarm. Ein neuer Elternratgeber des Deutschen Allergie- und Asthmabundes informiert über Auslöser, Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten. Tipps für den Alltag runden die Informationen ab.

Neben häufigem Niesen, tränenden Augen und verstopfter Nase, leiden Kinder in der Pollenflugzeit unter Husten, Atembeschwerden, Schlaf- und Konzentrationsstörungen. Viele Eltern vermuten hinter diesen Beschwerden zunächst einen Erkältungsschnupfen oder Infekt. Dadurch wird so mancher allergischer Neuzugang zu spät therapiert. Achten Sie bei Ihrem Kind auf die ersten Anzeichen und suchen einen Allergologen auf. Denn: Aus jedem dritten, nicht ausreichend behandelten, Heuschnupfen wird ein chronisches ganzjähriges Asthma bronchiale.

Was ist zu tun

Schnelle Hilfe beim Heuschnupfen bringen antiallergische Präparate. Die ursächliche Bekämpfung der Pollenallergie erfolgt durch die Allergieimpfung, auch Hyposensibilisierung genannt. Die Erfolgsquote liegt hier bei rund 80%.

Bei dieser Allergie-Impfung werden dem kleinen Heuschnupfen-Patienten mit Beginn der pollenfreien Zeit die Pollenbestandteile, auf die er sonst reagiert, in sehr geringen Dosen gespritzt, um seinen Körper an diese Allergene zu gewöhnen und ihn so auf Dauer dagegen unempfindlich zu machen. Neuste Methoden arbeiten mit Tabletten, die von den Kleinen eher akzeptiert werden und die Behandlung für Patient und Arzt erleichtern

Großmutters Tipp

Ein Tipp aus Großmutters Zeiten, wird zunehmend als Linderung für Heuschnupfengeplagte empfohlen: Die Nasendusche. Hierbei werden die Gänge der Nasenhöhle täglich mit Wasser und Emser Salz gespült. Dadurch werden Pollen und Schmutzpartikel einfach hinaus transportiert. Die Nasenschleimhaut wird in ihrer Struktur und Funktion wieder normalisiert, was auch vorbeugend wirkt.

> Warum vertragen Birkenpollenallergiker manche Obstsorten nicht?

> Wie verhindere ich bei meinem Kind, dass aus Heuschnupfen Asthma wird?

> Welche neuen Behandlungsmethoden gibt es?

> Wie kann ich verhindern, dass mein Kind eine Allergie entwickelt?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um das Thema Allergien, Asthma und Neurodermitis lesen Eltern in dem neuen Elternratgeber Bewusster Leben mit Allergie, Asthma und Neurodermitis.
Der Ratgeber kann kostenfrei bestellt werden beim:

Deutschen Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB) Fliethstr. 114, 41061 Mönchengladbach
Beratungstelefon: 0 21 61 / 10 20 7
Di, Mi, Do: 9:30 – 12:30
Internet: www.daab.de
E-Mail: info@daab.de

Quelle: Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB)

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