Diese Web Seite ist von der Health On the Net Stiftung akkreditiert: Klicken Sie, um dies zu überprüfen
IVW
- Anzeige -www.docmorris.com

Newsletter

Welche neuen Therapieansätze gibt es ? Welche neuen Studien aus Wissenschaft und Forschung? - Seien Sie immer auf dem neuesten Stand! Melden Sie sich kostenlos und unverbindlich für unseren Newsletter ...

 

Adressen

Sie suchen die richtige Selbsthifegruppe, den passenden Patientenverband in Ihrer Nähe oder eine andere wichtige Institution? Hier finden Sie eine Adressliste mit den entsprechenden Kontaktdaten. ...

 

Lexikon

Das patientengerechte Lexikon bei Curado. Die medizinische Fachsprache verstehen und im Arzt-Patient-Gespräch kompetent mitreden können? Hier finden Sie alle wissenswerten Begriffe. ...

 

Sie sind hier: Startseite - Patienteninformationen

Alles über Alzheimer

1. Bau für weltweit einzigartiges Großgerät gestartet

Jülich, 27. Juni 2007 - Mit dem ersten Spatenstich begannen heute die Bauarbeiten für ein weltweit einmaliges Großgerät im Forschungszentrum Jülich: Ein Hybridsystem bestehend aus einem Magnetresonanz-Tomographen mit einer Feldstärke von 9,4 Tesla kombiniert mit einem Positronenemissions-Tomographen (9,4-T-MRPET). Mit ihm werden die Jülicher Hirnforscher Strukturen und molekulare Mechanismen des Gehirns untersuchen können, die bisher der Forschung nicht zugänglich waren. Sie wollen damit unter anderem Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson besser verstehen und behandeln und so einer der größten Herausforderungen einer alternden Gesellschaft begegnen.

2. Molekulare Spürhunde orten kranke Zellen

Viele Erkrankungen werden erst im fortgeschrittenen Stadium entdeckt - häufig zu spät, um eine erfolgreiche Therapie einzuleiten. Gerade bei Krebs ist eine frühzeitige Diagnose lebenswichtig. Es gilt, der Krankheit so wenig Vorsprung wie möglich zu lassen, um sie noch rechtzeitig abfangen zu können. Während herkömmliche bildgebende Verfahren den Krebs erst erkennen, wenn bereits ein Tumor entstanden ist, lassen sich mithilfe molekularer Bildgebung schon die Vorboten der Krankheit aufspüren. Nicht nur für die Tumordiagnostik, auch für die Früherkennung von Alzheimer und Herz-Kreislauf-Erkrankungen birgt diese Technologie enormes Potenzial. Die aussichtsreichsten Verfahren diskutieren führende Wissenschaftler derzeit auf dem 88. Deutschen Röntgenkongress in Berlin.

3. Manganoxid-Nanopartikel als Kontrastmittel für die Kernspintomographie des Gehirns

Die Kernspintomographie ist eine sehr leistungsfähige Methode, um anatomische Details des weichen Gewebes sichtbar zu machen oder physiologische Vorgänge in Echtzeit zu verfolgen. Konventionelle Gadolinium-Komplexe, die in der Klink heute als Kontrastmittel eingesetzt werden, geben keinen ausreichend deutlichen Einblick in anatomische Strukturen. Wie in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichtet, haben koreanische Forscher um Jung Hee Lee, Samsung Medical Center, und Taeghwan Hyeon, Seoul National University, nun ein neues Kontrastmittel entwickelt, mit dem sie die anatomischen Strukturen von Mäusehirnen ebenso klar abbilden konnten wie dies sonst nur mit histologischen Methoden möglich ist. Dieses neue Kontrastmittel besteht aus Manganoxid-Nanopartikeln.

4. Neurologenkongress: Experten erörterten Erkrankungen des Nervensystems

Auf der 79. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Mannheim diskutierten Ärzte und Wissenschaftler neueste Erkenntnisse über Erkrankungen des Nervensystems. Erstmals fand die Jahrestagung der DGN im Rahmen der Neurowoche zeitgleich mit Fachkongressen weiterer neurologischer Fachgesellschaften statt. Häufige neurologische Erkrankungen wie Schlaganfall oder Multiple Sklerose griff die DGN unter dem Stichwort „Translationale Forschung“ auf

5. Neurologische Erkrankungen in der Schwangerschaft

Schwangerschaft und Geburt sind natürliche physiologische Vorgänge und von zentraler Bedeutung im Leben einer jeden Frau. Neurologische Erkrankungen können dabei sowohl bereits vor als auch während einer Schwangerschaft auftreten. In beiden Fällen sind sachkundige neurologische und geburtshilfliche Beratung und Management nötig.

6. Herausforderung Zukunft: Neurologen erforschen Alzheimer, Parkinson, Schlaganfall und Co.

Mehr als 4000 Mediziner aus dem In- und Ausland treffen sich vom 10. bis 13. September 2008 in Hamburg zum 81. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Sie präsentieren neue Erkenntnisse zu Krankheiten wie Schlaganfall, multiple Sklerose, Parkinson, Epilepsie und Demenz oder zu den ökonomischen Auswirkungen neurologischer Erkrankungen.

7. Jahr 2030: Alterung führt zu mehr Pflegebedürftigen und Krankenhauspatienten

Wie Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigen, kann der absehbare demografische Wandel in Deutschland zu etwa 58% mehr Pflegebedürftigen und 12% mehr Krankenhausbehandlungen im Jahr 2030 im Vergleich zu heute führen.

8. Multiple Sklerose, Alzheimer und Parkinson: Oldenburger WissenschaftlerInnen an internationaler Forschung beteiligt

Über die Ursache von Krankheiten, die mit einer Störung des Zentralen Nervensystems (ZNS) einhergehen, ist noch relativ wenig bekannt. Derzeit richten sich die Bemühungen der Wissenschaft vor allem darauf, die Krankheitsmechanismen etwa von Multipler Sklerose (MS), Alzheimer und Parkinson auf molekularer Ebene nachzuvollziehen, um die Voraussetzungen für die Entwicklung neuer Medikamente zu schaffen.

9. Neurologie: Engpass bei Patientenversorgung droht

Kaum jemand, der nicht einen Angehörigen oder Bekannten hat, der an Alzheimer, anderen Demenzerkrankungen, Schlaganfall, Parkinson, Multiples Sklerose oder Epilepsie erkrankt ist. Und es werden immer mehr: Die Zahl der Patienten wird in den nächsten Jahren stark ansteigen, denn die Menschen werden immer älter. Gleichzeitig herrscht heute schon ein Mangel an Neurologen.

10. Ursache für Untergang von Nervenzellen bei Rückenmarksverletzungen in Mäusen ausgeknockt

Bei einer Rückenmarksverletzung oder bei einem Schlaganfall gehen massiv Nervenzellen im Gehirn zugrunde, auch gesunde. Forscher des Max-Delbrück- Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch und der Universität Aarhus, Dänemark, haben den Mechanismus aufgeklärt, der den Zelltod der Nervenzellen auslöst.

11. Diagnostik, Therapie und Sekundärprävention neurologischer Erkrankungen

Auf der 80. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) im September in Berlin trafen sich Ärzte und Wissenschaftler, um sich über aktuelle Entwicklungen in Klinik und Praxis der Erkrankungen von Gehirn und Nerven zu informieren.

12. Fahrsimulator prüft Fahrtüchtigkeit neurologisch Erkrankter

Die Fahrtüchtigkeit und das verkehrsgerechte Fahrverhalten neurologisch Erkrankter kann künftig durch Fahrsimulatoren geprüft und gezielt trainiert werden. Entsprechende Konzepte haben Wissenschaftler auf dem 78. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie 2005 in Wiesbaden vorgestellt.

13. Cholesterinsenker retten verletzte Nervenzellen

Sie gelten weltweit als übliche Cholesterinsenker – die als „Statine“ bekannten Cholesterin-Synthese-Enzym-Hemmer (CSE-Hemmer). Durch die Senkung der Blutfette wird auch das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls als Folge einer Arteriosklerose verringert. In den letzten Jahren zeigte sich, dass Statine selbst dann noch günstige Wirkungen entfalten, wenn die Blutfettwerte gar nicht erhöht sind, sondern im Normbereich liegen. So scheinen Statine auch entzündungshemmend und antioxidativ zu wirken und die Wände der Blutgefäße zu schützen. In einer Studie am Uniklinikum Jena konnten jetzt Forscher zeigen, dass Statine auch bei Verletzungen des Zentralen Nervensystems wirksam sind. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass bei Hirnverletzungen und Schädigungen von Nervenzellen Statine schützend wirken können“, erklärte Forschungsleiter Prof. Dr. Stefan Isenmann. An der nervenzellschützenden Wirkung der Statine sind sog. Hitzeschock-Proteine beteiligt, die offenbar durch Statine aktiviert werden. Ob und wie sich diese Erkenntnisse in konkrete Therapien umsetzen lassen, müssen weitere Studien zeigen. Auf längere Sicht wäre es jedoch denkbar, dass die von den Jenaern belegte Schutzfunktion auch in der Therapie von Alzheimer, Multipler Sklerose und verschiedener Augenerkrankungen eingesetzt werden könnte.

14. Um den Schlaf gebracht - Blasenschwäche kann die Nachtruhe empfindlich stören

Nachts dreimal raus auf die Toilette, weil die Blase drückt – vielen Menschen nimmt das den gesunden Schlaf und rückt eine erholsame Bettruhe in weite Ferne. Doch nur wenige Betroffene haben den Mut, die Ursachen ihrer Blasenschwäche klären zu lassen. Aus verschiedenen Gründen sollten sie dies aber unbedingt tun.

15. Wie Immunzellen aus dem Blut in das Gehirn gelangen und wie sie im Gehirn entstehen

Bestimmte Immunzellen aus dem Blut gelangen durch die intakte Blut-Hirn-Schranke in das Gehirn, wenn das Gehirn vorher bestrahlt wurde. Dies hat jetzt eine Forschergruppe aus Göttingen, Zürich, Regensburg und Berlin unter der Leitung von Priv.-Doz. Dr. Marco Prinz (Abt. Neuropathologie der Universitätsmedizin Göttingen) erstmalig im Tiermodell bewiesen.

16. Dendritische Zellen als „Verräter“ entlarvt

Autoaggressive Immunzellen erkennen Strukturen im Gehirn: Bei Multipler Sklerose greift das Immunsystem Strukturen im Gehirn wie einen Fremdkörper an und verursacht so schwere Schäden. Forschern der Universität Zürich ist es gelungen, bislang unbekannte „Verräterzellen“ an der Blut-Hirn-Schranke zu identifizieren, die dem Immunsystem die Angriffspunkte im Gehirn zeigen. Die Arbeit wurde in der Fachzeitschrift Nature Medicine publiziert. Sie ist ein wichtiger Schritt für eine mögliche Bekämpfung der Multiplen Sklerose, aber auch anderer Gehirnerkrankungen wie Alzheimer oder Tumore.

17. Schmerzbehandlung mit Cannabinoiden

Das pharmakologisch wichtigste Cannabinoid ist das Delta-9-Tetrahydrocannabinoid. Dieser Hauptwirkstoff der Cannabispflanze ist inzwischen als Medikament verfügbar und wird u. a. bei der Behandlung von Schmerzen, Krämpfen und Spastik eingesetzt.

18. So finden Sie ein geeignetes Pflegeheim - Angehörige sollten sich die Einrichtungen kritisch ansehen

Den eigenen Haushalt aufzugeben und in ein Pflegeheim zu ziehen, fällt alten Menschen meist nicht leicht. Deshalb sollte die Wahl des neuen Zuhauses gut überlegt sein und genau geprüft werden. "Nehmen Sie sich für die Suche nach einer geeigneten Einrichtung Zeit", rät Heike Wöllenstein,

19. Die Entwicklung neuroprotektiver Therapien bei MS

Die Multiple Sklerose (MS) ist eine meist chronisch verlaufende Erkrankung des Zentralnervensystems (ZNS), die vorwiegend junge Erwachsene betrifft und bei einem Teil der Patienten zu schwerwiegenden Behinderungen führt. Zusätzlich zu den entzündlichen Herden in Gehirn und Rückenmark treten bei dieser Erkrankung auch Schädigungen der Nervenzellfortsätze (Axone) und der Nervenzellkörper (Neurone) auf. Da es sich bei der MS um eine heterogene Erkrankung handelt, ist sowohl das Ausmaß entzündlicher Herde als auch das Auftreten von Nervenzellschädigungen bei verschiedenen Patienten oft sehr unterschiedlich. Die Zerstörung von Nervenzellen ist wesentlich an dem Auftreten bleibender Behinderungen bei MS-Patienten beteiligt. Aus diesem Grund werden zurzeit die Mechanismen der Nervenzellschädigung genau erforscht, um neue Medikamente zu entwickeln, die gezielt dem Verlust von Axonen und Neuronen entgegenwirken können. Solche Behandlungsstrategien bezeichnet man als neuroprotektive Therapien.

- Anzeige -Haiti