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Bildgebende Verfahren ermöglichen Frühdiagnose der Alzheimer-Krankheit

Die Frühphase der Alzheimer-Krankheit lässt sich offenbar mit Hilfe bildgebender Verfahren feststellen. Mit der Positronen-Emissions-Tomografie (PET) und einem speziellen Kontrastmittel können Mediziner jene Ablagerungen in den Nervenzellen des Gehirns sichtbar ...

 

Neuer Bluttest für Alzheimer

Nur wer wirklich an Alzheimer erkrankt ist, darf mit Medikamenten dagegen behandelt werden. Deshalb sucht die Alzheimer- Forschung nach einem geeigneten Test, mit dem sich die Krankheit "Alzheimer" möglichst frühzeitig ...

 

Fortschritte bei Alzheimer-Früherkennung

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Früherkennung der Alzheimer-Krankheit braucht einheitliche Standards

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Auch Verhaltensveränderungen weisen auf Alzheimer hin

Neben Vergesslichkeit können auch Verhaltensveränderungen auf eine beginnende Alzheimer-Krankheit hinweisen. Dazu gehören Unruhe, Nervosität, Schlafprobleme und schnelle Reizbarkeit, wie die Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie mitteilt. ...

 

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Alzheimer-Studie: Patienten nach Diagnose auch erleichtert

17.03.08.

Foto: Alzheimer-Diagnose kann das weitere Leben planbar machen

Foto: Shutterstock

Wie tragisch eine Alzheimer-Diagnose auch sein mag, Patienten fühlen sich oft befreit, wenn sie eine Erklärung für ihre Symptome erhalten. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der Washington Universität in St. Louis im Rahmen einer Studie. Sowohl bei den Patienten, als auch bei den Bezugspersonen zeigten sich Angstzustände und Depression nach der Mitteilung des Arztes im selben oder in geringerem Ausmaß als zuvor. “Die Patienten wollen eine Antwort, denn sie merken, dass etwas passiert”, meint auch Ellen Wiese von der deutschen Alzheimer Forschung Initiative in Düsseldorf auf Anfrage von pressetext.

“Die Diagnose ist natürlich alles andere als erfreulich, aber dadurch wird die Krankheit zumindest planbar”, so Wiese. “Man kann Medikamente nehmen, um die Symptome zu verzögern und Dinge regeln, solange man dazu in der Lage ist.” Trotzdem zögerten Ärzte oft, den Patienten ihren Veracht mitzuteilen, so die Leiter der Studie. Manche Ärzte fühlten sich dabei unwohl, teilweise aus Unsicherheit darüber, ob die Diagnose richtig sei. Während schnelle Tests wie der Mini-Mental-Status-Test nicht alle Fälle aufzeigten, seien ausführlichere Test jedoch sehr sicher, bestätigt Wiese.

Erklärung für Symptome schafft Klarheit und macht Krankheit planbar

Im Zuge der US-Studie wurden 90 Patienten und ihre Bezugspersonen im Abstand von lediglich vier Tagen befragt. In weiterführenden Untersuchungen wollen die Forscher nun Interviews über ein ganzes Jahr führen, um ihre Ergebnisse zu bestätigen. Sie vermuten außerdem, dass der Ort der Befragung, ein Alzheimer Forschungszentrum, das Resultat verfälscht haben könnte. Hier würden Patienten überdurchschnittlich gut betreut.

In den USA sind mittlerweile 5,1 Mio. Menschen an Alzheimer erkrankt. In Deutschland sind es 1,3 Mio. “Das ist nur eine Schätzung, denn für Alzheimer besteht keine Meldepflicht”, gibt Wiese zu bedenken. In den vergangenen Jahren hätte sich der öffentliche Umgang mit der oft tabuisierten Erkrankung verbessert, meint die Wissenschaftlerin. “Wir sagen den Patienten, dass sie ihren Nachbarn und Freunden davon erzählen sollen. Alzheimer ist nichts, wofür man sich schämen muss, sondern eine Krankheit.”

Quelle: pressetext.austria

pressetext.austria

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