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Neuer Bluttest für Alzheimer

Nur wer wirklich an Alzheimer erkrankt ist, darf mit Medikamenten dagegen behandelt werden. Deshalb sucht die Alzheimer- Forschung nach einem geeigneten Test, mit dem sich die Krankheit "Alzheimer" möglichst frühzeitig ...

 

Fortschritte bei Alzheimer-Früherkennung

Trotz großer Fortschritte kann eine Untersuchung des Nervenwassers eine beginnende Alzheimer-Krankheit noch nicht zuverlässig vorhersagen. In einer großen Studie an Menschen mit leichten Denkstörungen identifizierte die Analyse auf auffällige Proteinvarianten ...

 

Früherkennung der Alzheimer-Krankheit braucht einheitliche Standards

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Auch Verhaltensveränderungen weisen auf Alzheimer hin

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Diskussion um Gentest auf Alzheimer-Risiko

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Alzheimer oder Altersdemenz?

05.06.07.

Hohes Alter ist sicher nicht mit dem Verlust der intellektuellen Funktionsfähigkeit gleichzusetzen. Im Gegenteil, wir wissen heute, dass viele Leute das siebte, achte und neunte Lebensjahrzehnt erreichen, ohne dass es zu einem messbaren Abfall ihrer intellektuellen Leistungsfähigkeit, verglichen mit ihrer Jugend oder ihrem mittleren Alter, kommt. Experten (z.B. Snowdon et al, 1996) glauben heute, dass Alzheimer nicht ein plötzliches Ereignis ist, sondern ein jahrzehntelanger Prozess. Hirnpathologische Veränderungen (Ablagerung pathologischen Eiweißes, was in der Folge zur Degeneration des Gehirns führt) können schon lange vor dem Ausdruck klinischer Symptome beobachtet werden. Schon bei Menschen mit 20 können Veränderungen im Gehirn festgestellt werden, die typisch für eine Alzheimer Pathologie sind (Ohm et al, 1995).

Wann und bei welchen Personen die klinischen Merkmale einer Demenz ausbrechen, läßt sich heute prognostisch noch nicht feststellen. Manche Menschen produzieren das pathologische Eiweiß schneller als andere. Es gibt die Hypothese, wonach jeder, wenn er nur alt genug würde, klinische Symptome der Alzheimer’schen Krankheit aufweisen würde.

Eine Unterscheidung zwischen Alzheimer und Altersdemenz ist also nach heutigem Wissenstand weder aus pathologischer Sicht noch aus klinischer Sicht haltbar. Es ist jedoch zu beachten, dass mit zunehmendem Alter körperliche Gebrechen zunehmen, die das Bild der Erkrankung komplizieren können. Jede Änderung der kognitiven Leistungsfähigkeit sollte von einem Facharzt abgeklärt werden, ungeachtet vom Alter der Person.

Quelle: aus: Stefanie Auer, Edith Span, Felicitas Zehetner (2002): “Der Beginn einer demenziellen Erkrankung” in : Schöpfer G, Stessel G (Hg): Humor und Alter”. Schriftreihe der Arbeitsgemeinschaft für Wirtschafts-und Sozialgeschichte, Graz, 2002. ISBN 3-901674-11-X.

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