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Nach jahrzehntelanger Suche haben Forscher die wahrscheinliche Ursache einer häufigen Form der Muskeldystrophie entdeckt. Mit weltweit rund 300.000 Betroffenen ist die sogenannte Fazio-Skapulo-Humerale Muskeldystrophie (FSHD) die dritthäufigste Form dieser Muskelerkrankung. ...

 

Schmerzorganisationen begrüßen geplante Änderungen des Betäubungsmittelrechts

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In der weltweit größten Studie haben Forscher genetische Risikofaktoren für Hirnaneurysmen entdeckt. Dabei fanden die Mediziner insgesamt fünf Genorte, die mit der lebensbedrohlichen Erkrankung in Verbindung stehen. Drei davon waren ...

 

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Die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit schweren neurologischen Erkrankungen steht im Mittelpunkt einer Tagung am 27. März 2010 in Rheinsberg. Deutsche und europäische Wissenschaftler diskutieren neuste Forschungsergebnisse zum Locked-in ...

 

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Mechanismus hinter ALS entdeckt

11.07.10.

Wirkstoff könnte Krankheitsverlauf hemmen

An der Entstehung der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) ist ein bislang unbekannter Botenstoff maßgeblich beteiligt. Die Blockade dieses Stoffes bessert bei Mäusen mit einer ALS-ähnlichen Erkrankung die Motorik und verlängert ihre Lebenserwartung.

Bei ALS werden die für die Bewegung verantwortlichen Nervenzellen irreversibel geschädigt. Die Ursache der tödlich endenden Erkrankung, an der vermutlich sowohl erbliche als auch umweltbedingte Faktoren beteiligt sind, ist bislang unbekannt. Nun entdeckten die Forscher des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie, dass das Enzym Superoxid-Dismutase 1 (SOD1) Entzündungsprozesse reguliert. SOD1 kontrolliert die Aktivität des Enzyms Caspase-1, das wiederum den entzündungsfördernden Botenstoff Interleukin-1ß aktiviert.

Mutationen im SOD1-Gen können eine erblich bedingte ALS auslösen. Zudem weisen ALS-Patienten sowohl Entzündungen als auch vermehrt aktive Caspase-1 auf. Weitere Tests zeigten, dass ALS mit einer Anhäufung von fehlgefalteten SOD-1-Enzymen in Nervenzellen einhergeht. Die Zelle interpretiert dies als Gefahr und aktiviert Caspase-1, die über Interleukin-1ß eine Entzündung auslöst. Diese zerstört dann die Nervenzellen.

Erhielten Mäuse mit mutiertem SOD1-Gen ein Protein, das Interleukin-1ß blockiert, wurde die Entzündung gemildert, die Symptome waren schwächer, und die Tiere lebten länger. Nun soll eine klinische Studie zeigen, ob die Einnahme eines Interleukin-1ß-Antagonisten auch ALS-Patienten hilft.

Quelle: «Proceedings of the National Academy of Sciences»,
Online-Vorabveröffentlichung

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