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Bessere Chancen für Kinder mit Hirntumoren

Foto: Bessere Chancen für Kinder mit Hirntumoren

Foto: Shutterstock

Dr. Frank Mendrzyk erhielt den Waltraud-Lewenz-Preis 2006 des Deutschen Krebsforschungszentrums für die Identifizierung von genetischen Markern von Hirntumoren bei Kindern. Gemeinsam mit Kollegen fand er bei der Untersuchung des Tumorgewebes von 200 Patienten mit Medulloblastom heraus, dass die Erkrankung einen besonders ungünstigen Verlauf nimmt, wenn besonders viel vom Produkt des Gens CDK6 produziert wird. Das CDK6-Protein lässt sich mit etablierten Diagnoseverfahren nachweisen und kann Ärzten als Anhaltspunkt in der Behandlung ihres Patienten dienen. Mendrzyk dehnte seine molekulargenetischen Untersuchungen zusätzlich auf das Ependymom aus, einen hauptsächlich bei Kindern diagnostizierten Hirntumor: Hier konnte er mit dem Gen des EGF-(Epidermal Growth Factor-)Rezeptors einen genetischen Marker identifizieren, der einen eher ungünstigen Verlauf der Erkrankung signalisiert. Der EGF-Rezeptor wird darüber hinaus als ein Ansatzpunkt für neue Strategien zur Behandlung dieser Erkrankung geprüft.

Quelle: Befund Krebs 4/2007

29.09.07

Bessere Chancen für Kinder mit Hirntumoren
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