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Alles über Appetitlosigkeit

1. Diagnose Krebs - mit richtiger Ernährung zurück ins Leben

Tumorleiden gehören zu den konsumierenden Krankheiten. Die Anwesenheit von Tumoren verändert den gesamten Stoffwechsel, auch wenn eine Geschwulst nur an bestimmten Stellen oder einzelnen Organen im Körper zu finden ist. Die Wucherungen produzieren Entzündungsbotenstoffe, die Fettreserven und Muskeleiweiß abbauen und damit für einen erhöhten Energiebedarf sorgen.

2. Ernährung und Krebs Neue Ansätze in der Ernährungstherapie

Der Darmstädter Tumorwissenschaftler Dr. Johannes Coy referierte beim dritten Internationalen Diätetik Kongress in Aachen über aktuelle Aspekte der Ernährung bei Krebs. Scheinbar gibt es zumindest bei bestimmten Krebsformen die Möglichkeit die Erkrankung durch eine angepasste Ernährungsweise zu beeinflussen. Die Blockierung eines bestimmten Enzyms und eine glukose- bzw. kohlenhydratarme sowie protein- und ölreiche Ernährungsweise gelten als ein neues Therapiekonzept im Kampf gegen den Krebs, kommentiert die Ernährungswissenschaftlerin Anja Baustian der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e. V.

3. Krebs: Ernährung während der Chemotherapie

Krebs kann die Ernährung auf vielerlei Arten beeinträchtigen. Ist der Magen- Darm-Trakt betroffen, kann die Verdauung und die Aufnahme der Nahrung in die Blutbahn unterbrochen werden. Darüber hinaus können Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Schwierigkeiten beim Kauen und Schlucken auftreten. Weiterhin kann allein das Bewusstsein, krank zu sein, Appetitlosigkeit hervorrufen. Die Behandlungsarten des Krebses – Bestrahlung, Chemotherapie und Operation – können sich nachteilig auf den Hunger und die Fähigkeit zu essen auswirken

4. Enterale Ernährung

Optimal ernährte Patienten überwinden im Allgemeinen schwere Erkrankungen schneller und besser als schlecht ernährte. Für Tumorpatienten ist eine optimale Nährstoffversorgung wichtig, um den typischen Auszehrungs- und Erschöpfungszuständen zu begegnen, die zu einer erhöhten Infektanfälligkeit, Wundheilungsstörung sowie schlechteren Verträglichkeit von Chemo- und Strahlentherapie führen können. Spezifische Ernährungsmaßnahmen sollten daher integraler Bestandteil jeder Tumortherapie sein

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