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Alles über Arthrose

1. Freiburger Mediziner identifizieren Gen für Gelenksluxationen und Arthrose

Zu den wichtigen Aufgaben des Skelettsystems gehören das Wachstum und die mechanische Stützung. Während Stoffwechsel und Homeostase des Knochengewebes bereits gut erforscht sind, ist Knorpelgewebe noch geheimnisvoll.

2. Bewegung schützt vor Arthrose

Frankfurt/Main (AP) Wer regelmäßig Sport treibt, kann Knorpelschäden verhindern. Auch Menschen, die bereits eine leichte Arthrose haben, könnten das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen, wenn sie aktiv bleiben.

3. Bewegung schützt vor Arthrose

Wer regelmäßig Sport treibt, kann Knorpelschäden verhindern. Auch Menschen, die bereits eine leichte Arthrose aufweisen, könnten das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen, wenn sie körperlich aktiv bleiben, teilt der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) auf seiner Internetseite www.internisten-im-netz.de mit.

4. Nur jede zweite Gelenkuntersuchung einwandfrei

Berlin (AP) Nur knapp jede zweite Gelenkuntersuchung in deutschen Arztpraxen ist einer Überprüfung zufolge einwandfrei. Dies meldete die Kassenärztliche Bundesvereinigung am Dienstag, nachdem sie erstmals die Qualitätsdaten von niedergelassenen Ärzten in ganz Deutschland ausgewertet hat.

5. Das "Münchner Implantatallergieregister" - Unverträglichkeitsreaktionen auf Endoprothesen

Arthrose, der Verschleiß von Gelenken, verursacht bei Bewegungen starke chronische Schmerzen, ausgelöst durch eine übermäßige Abnutzung des Gelenkknorpels. In späteren Krankheitsstadien sind auch die Knochenanteile des Gelenks betroffen.

6. Schmerztherapie optimieren

Patienten, die Schmerzmittel einnehmen, sollten sich beim Apotheker über die richtige Anwendung informieren. "Es gibt in der Schmerzbehandlung sehr viele verschiedene Arzneiformen, etwa schnell oder verzögert wirkende Tabletten, Schmerzpflaster oder Lutscher.

7. Sportlich trotz Kunstgelenk

Auch mit künstlichen Gelenken ist ein angepasster Sport möglich - und durchaus sinnvoll. Bewegung sorgt dafür, dass sich ein kräftiges knöchernes Lager bildet, in dem das Kunstgelenk stabil verankert wird, erklärt Dr. Ulrich Hinkelmann, Chefarzt der orthopädischen Abteilung an der Rehaklinik Damp im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber".

8. Forscherteam identifiziert Auslöser der Arthrose

Arthrose, auch bekannt als Gelenkverschleiß, ist die häufigste Gelenkerkrankung überhaupt: Sie betrifft mehr als die Hälfte aller Menschen über 65 Jahre. Bei der Erforschung dieser Volkskrankheit ist die Medizin jetzt einen wichtigen Schritt weitergekommen: Ein Wissenschaftlerteam aus Münster und Hannover hat die Mechanismen entschlüsselt, die im Knorpel von Arthrose-Patienten zum Abbau der Knorpelsubstanz und damit zur Entstehung der Erkrankung führen.

9. Arthrose im Kniegelenk

Ist eine konservative Behandlung der Arthrose am Kniegelenk nur noch unzureichend möglich, muss die Ursache des Verschleißes, das Alter sowie der Aktivitätsgrad des Patienten und das Stadium der Arthrose unbedingt in die Entscheidungsfindung für die Therapie mit einbezogen werden.

10. Künstliches Gelenk zwingt nicht zur Sportabstinenz

Frankfurt/Main (AP) Auch mit künstlichen Gelenken ist Sport grundsätzlich möglich und auch sinnvoll. Bewegung sorge dafür, dass sich ein kräftiges knöchernes Lager bilde, in dem das Kunstgelenk stabil verankert werde, erklärt der Chefarzt der orthopädischen Abteilung an der Rehaklinik Damp, Ulrich Hinkelmann, im Apothekenmagazin «Diabetiker Ratgeber».

11. Kann der Körper Knorpeldefekte bei Arthrose selbst reparieren?

Arthrose z.B. der Hüfte oder im Knie entsteht, wenn Knorpel in den Gelenken schwindet. Doch offenbar hat unser Körper für diesen Fall sogar Reparaturvorgänge in der Hinterhand. Forscher aus der Universitätsmedizin Göttingen haben jetzt einen solchen möglichen Reparatur-Weg entdeckt: Im Knorpelgewebe von Patienten mit späten Stadien der Kniegelenks-Arthrose fanden sie eine bisher unbekannte Population von stammzellartigen Vorläuferzellen.

12. Neues Gelenk worauf ist zu achten?

Immer mehr Rheumabetroffene entscheiden sich früher oder später für ein künstliches Knie- oder Hüftgelenk. 340.000 Operationen wurden 2006 durchgeführt, mehr als je zuvor. Weniger als 10% der modernen Gelenkendoprothesen müssen innerhalb der ersten 15 Jahre gewechselt werden.

13. Kassen beklagen Sicherheitslücken bei Implantaten

Frankfurt/Main (AP) Die Krankenkassen haben Sicherheitslücken bei Implantaten wie Gelenkprothesen oder Herzschrittmachern beklagt. Zwar dürften diese nur nach technischen Überprüfungen eingesetzt werden, erklärt Jürgen Windeler, leitender Arzt beim Medizinischen Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen, in der «Apotheken Umschau».

14. "Gesunde Muskeln, Knochen und Gelenke": Das Buch zum Beweglich-Bleiben

Bis ins hohe Alter aktiv und beweglich bleiben - das ist der Traum vieler Menschen. Oft aber machen Erkrankungen wie Osteoporose, Arthrose oder Rückenschmerzen einen Strich durch ihr Vorhaben.

15. Gelenkersatz häufig vorschnell

Künstliche Knie- und Hüftgelenke werden in Deutschland so häufig eingesetzt wie in wenigen anderen Ländern. 2008 setzten europäische Chirurgen rund eine halbe Million künstliche Hüftgelenke ein, fast jedes zweite davon in Deutschland, berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber".

16. Neues aus der Knorpelforschung

Wissenschaftler der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) haben jüngst aufgeklärt, was bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose den Abbau von Knorpel verursacht. Ein körpereigener Stoff auf der Oberfläche der Knorpelzellen steuert den zerstörerischen Vorgang. Wird er blockiert, kann dies die Gelenkzerstörung stoppen. Neues aus der Knorpelforschung ist eines der zentralen Themen des 37. Kongresses der DGRh vom 23. bis 26. September 2009 in Köln.

17. Risikofaktoren für die Kniegelenksarthrose ermittelt

Die Ergebnisse der Fall-Kontroll-Studie "ArGon" (Arbeit und Gonarthrose), die von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Auftrag gegeben wurde, stehen im Mittelpunkt des 4. Bergischen Symposiums Ergonomische Produkt- und Arbeitsgestaltung.

18. Optimierter Gelenkersatz in der Arthrosetherapie

Der Ersatz von Gelenken ist ein erfolgreiches und notwendiges Verfahren in der modernen Medizin: In Deutschland werden jährlich mehr als 180 000 künstliche Hüftgelenke und 140 000 künstliche Kniegelenke eingesetzt.

19. Arthrose-Forschung wird ausgezeichnet

Die gemeinnützige Deutsche Arthrose Stiftung hat in diesem Jahr zum ersten Mal einen Wissenschaftspreis für Nachwuchswissenschaftler ausgeschrieben. Arthrose ist trotz der großen Fortschritte in der Medizin nach wie vor nicht heilbar - einmal zerstörter Knorpel wächst nicht mehr nach. Allein in Deutschland sind über sechs Millionen Menschen von dem fortschreitenden Gelenkverschleiss betroffen.

20. Stammzellen in Arthrose-Gelenken entdeckt

Bei fortgeschrittener Arthrose im Kniegelenk enthält der Knorpel stammzellartige Vorläuferzellen. Diese Stammzellen könnten das Heilungsvermögen von Knorpelgewebe möglicherweise beeinflussen, betonen Mediziner der Uniklinik Göttingen, die nach einer zellbiologischen Behandlung von Arthrose suchen.

21. Auf absichtliches Fingerknacken lieber verzichten

Absichtliches Fingerknacken ist auf Dauer alles andere als ein harmloser Tick: «Wer dies häufig wiederholt, überdehnt und schädigt damit langfristig seine Gelenke», warnt der Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Rheumatologen, Edmund Edelmann. Generell deuteten knackende oder knirschende Geräusche bei Gelenkbewegungen auf eine Beschädigung oder Abnutzung der Knorpel hin.

22. Nur winzige Spuren gelangen in den Körper

Träger von künstlichen Hüftgelenken aus Metall müssen wahrscheinlich nicht mit toxischen Wirkungen durch den sogenannten Metallabrieb rechnen: In der sechsmonatigen Einlaufphase des Gelenks nach der Implantation steigt der Gehalt von Chrom- und Kobalt-Ionen nur in sehr geringem Umfang an. Danach verändert er sich kaum noch.

23. Arthrose nimmt in Deutschland zu

In Deutschland werden jedes Jahr schätzungsweise 370.000 Menschen wegen Arthrose ärztlich behandelt. Das ist das Ergebnis einer Analyse. Demnach sind deutlich mehr Frauen als Männer von der degenerativen Gelenkerkrankung betroffen. Rund 260.000 Frauen und 110.000 Männer erkrankten im Jahr 2005 daran. Die Krankheit nimmt seit Jahren stetig zu.

24. Buchtipp: Wer hat Angst vorm Mann im weißen Kittel?

Mit "Grönemeyers neues Hausbuch der Gesundheit" legt Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer ein weiteres Buch vor, das den menschlichen Körper und seine Funktionen verständlich erklärt. Der Inhaber des Lehrstuhls für Radiologie und Mikrotherapie der Universität Witten/Herdecke hatte sich mit dem "Kleinen Medicus" zuletzt an die Kinder gewandt, jetzt spricht er die Eltern an:

25. Arthrose (Arthrosis deformans)

Arthrosis deformans – kurz Arthrose – ist der Name für eine Erkrankung des rheumatischen Formenkreises, die mit einem Gelenkverschleiß einhergeht, der das altersübliche Maß übersteigt.

26. Arthrose: Ursachen und Entstehung

Bei einer Arthrose kommt es zu einem zunehmenden Knorpelabrieb in den Gelenken. Hervorgerufen wird dies meist durch ein Missverhältnis zwischen der Beanspruchung der Gelenke und deren Belastbarkeit.

27. Bluttest für Risiko eines künstliches Knie-/Hüftgelenks entdeckt

Forscher des Universitätsklinikums Erlangen haben gemeinsam mit Kollegen der Medizinischen Universität Innsbruck einen Bluttest entwickelt, mit dem das Risiko einer Hüft- und Kniegelenkarthrose vorausgesagt werden kann.

28. Anlaufschmerz kann erstes Warnsignal sein

Eine Arthrose entsteht oft über lange Zeit, ohne dass man etwas davon spürt. Deshalb ist es wichtig, selbst harmlos erscheinende Veränderungen der Gelenke richtig zu deuten und ernst zu nehmen, rät die Deutsche Rheuma-Liga. Ein häufiges erstes Zeichen von Arthrose ist der so genannte „Anlaufschmerz“: Man läuft los und bemerkt auf den ersten Metern einen leichten Schmerz, vielleicht auch ein Spannungsgefühl in Knie oder Hüfte.

29. Arthrose: Symptome und Diagnose

Eine beginnende Arthrose äußert sich meist mit uncharakteristischen Symptomen. Primäres Krankheitszeichen sind Schmerzen in dem betroffenen Gelenk bzw. den betroffenen Gelenken.

30. Therapie der Arthrose

Ziel der Arthrose-Therapie ist es, dass eine alltägliche Belastung des Gelenks im Idealfall schmerzfrei möglich ist. Darüber hinaus sollen das Fortschreiten der Erkrankung und daraus resultierende mögliche Einschränkungen der Bewegungsfähigkeit sowie eine Gelenkdeformation verhindert werden.

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