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Alles über Asthma

1. Asthmatiker haben es im Winter besonders schwer

Frankfurt/Main (AP) Asthmatiker haben es im Winter besonders schwer: Die klimatischen Bedingungen in der kalten Jahreszeit stellten einen zusätzlichen Reizfaktor für die ohnehin schon verengten und überempfindlichen Bronchien der Patienten dar, betont Michael Barczok vom Vorstand des Bundesverbands der Pneumologen.

2. Formaldehyd-Belastung in Innenräumen senken

Eine hohe Formaldehyd-Belastung in Innenräumen erhöht bei Kindern das Asthma-Risiko. Deshalb sollte der giftige Stoff in Wohnungen so weit wie möglich reduziert werden, rät die Deutsche Lungenstiftung. Formaldehyd könne vor allem in Spanplatten, Dämmstoffen, Teppichböden und Möbeln enthalten sein.

3. Junge Asthmatiker schafften über 4.000 Höhenmeter in sieben Tagen

Die jugendlichen Teilnehmer des asthma alpin teams 2006 bewältigten mit dem Mountainbike eine Fahrstrecke von über 500 km und insgesamt über 4.000 Höhenmeter. Für junge Asthmatiker ist das eine Spitzenleistung. Am Anfang der auf acht Etappen ausgelegten Tour herrschte brütende Hitze und am Ende gab es strömenden Regen. „Da muss man natürlich aufpassen, dass sich keiner der Asthmatiker erkältet“, so Cristoph Cramme. „Deshalb beschlossen wir eine Verkürzung der Tour.“ Die beiden letzten Etappen wurden kurzerhand an einem Tag bewältigt, so dass das Team schon am 2. August, einen Tag früher als geplant den Bodensee erreichte. Nicht nur diese verlängerte Etappe verkrafteten die Asthmatiker sehr gut, auch die fahrtechnisch anspruchsvollen Streckenabschnitte zuvor absolvierten sie ohne größere Probleme. Darunter auch ein langer geschotterter Passanstieg mit bis zu 20 % Steigung. „Ich bin echt stolz, das geschafft zu haben“, so der 13-jährige Asthmatiker Lars Czekala, „nur einmal hatte ich leichte Atembeschwerden, doch die vergingen auch ohne mein Notfallspray“. Eine mehrwöchige Vorbereitungsphase und die unabdingbare medikamentöse Dauertherapie waren die Voraussetzungen, damit die Asthmatiker die 500-km-Srecke meistern konnten.

4. Jeder dritte Asthmatiker macht Fehler beim Inhalieren

Berchtesgaden (AP) Fast jeder dritte Asthmatiker macht Fehler beim Inhalieren und bekommt deshalb seine Atemwegserkrankung trotz wirksamer Medikamente nicht in den Griff.

5. Chronisch Lungenkranke leiden besonders unter hohen Ozon-Werten

Chronisch Lungenkranke sind von den in den Sommermonaten vielerorts erhöhten Ozonwerten besonders betroffen. Bei diesen Patienten seien die Atemwege bereits entzündet und geschwollen und reagierten daher umso empfindlicher, wenn Reiz- und Schadstoffe auf sie einwirkten, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lungenstiftung, Harald Morr: «So kann das Einatmen von Ozon bei Asthmatikern zu einem Druck- und Engegefühl in der Brust mit deutlich erschwerter Atmung führen und sogar einen Asthma-Anfall auslösen, was unter Umständen lebensbedrohlich sein kann.»

6. Führt Rhinitis zu Asthma?

London (ots/PRNewswire) - "Führt Rhinitis zu Asthma?", die neue Informationskampagne des Global Allergy and Asthma European Network, GA2LEN (1), wurde heute (20. April) auf der Jahreskonferenz des Netzes in London, GB, vorgestellt. Damit sollen Fachkräfte des Gesundheitswesens und Patienten eindringlich auf die Bedeutung desZusammenhangs zwischen Rhinitis und Asthma bei der Behandlung von einer dieser oder beiden Erkrankungen aufmerksam gemacht werden. Es wurde nachgewiesen, dass Rhinitis und Asthma stark miteinander verbunden sind, wobei das Konzept "ein Atemweg, eine Erkrankung" zu Grunde gelegt wird. Es hat sich gezeigt, dass sich die Behandlung von einer der Erkrankungen bessert, wenn die andere berücksichtigt wird.

7. Neuer Asthma-Test hilft Patienten

Augsburg (rpo) – Ein großer Teil der Asthma-Patienten in Deutschland kann weitgehend ohne Beschwerden den Alltag bestreiten. Dies funktioniert allerdings nur, wenn der Patient eine individuelle, optimal auf ihn abgestimmte Therapie erhält. Ein neuartiger Test hilft jetzt bei der Wahl der richtigen Behandlung.

8. Asthma oft irrtümlich diagnostiziert

Toronto (AP) Asthma wird bei Erwachsenen häufig fälschlich diagnostiziert. Einer kanadischen Studie zufolge lassen sich bis zu 30 Prozent der Diagnosen nicht bestätigen.

9. Asthma - NEUES Mittel gegen Winterasthmaanfälle

Zur Behandlung von Multipler Sklerose verwendete Therapie könnte Asthmakranken Erleichterung in der Erkältungsjahreszeit bringen Eine britische Forschungsgruppe der University of Southampton unter Leitung der weltweit anerkannten Asthmaexperten Prof. Stephen Holgate und Prof. Donna Davies hat herausgefunden, dass eine zur Behandlung der Multiplen Sklerose verwendete Therapie potenziell eine neue Behandlung zur Verminderung von Asthmaanfällen darstellt, die durch das gemeine Erkältungsvirus hervorgerufen werden.

11. Atemnot auf Knopfdruck - Erhöhtes Asthmarisiko durch Sprühreiniger und Duftsprays

Reinigungs-, Imprägnier- und Duftsprays können krank machen. Wer einmal wöchentlich Sprühreiniger benutzt, leidet eineinhalb Mal so häufig unter Asthma wie die, die mit anderen Mitteln putzen, ergab eine internationale Studie mit 3500 Teilnehmern.

12. Apotheker erstmals in Nationale Versorgungsleitlinie Asthma eingebunden

Apotheker sind erstmals an der Nationalen Versorgungsleitlinie (NVL) Asthma beteiligt, deren aktualisierte zweite Auflage seit heute online verfügbar ist. Die Einbindung der Apotheker zielt darauf ab, in Kooperation mit dem Arzt Asthmapatienten bei der Anwendung inhalativer Arzneimittel zu unterstützen.

13. Berufsasthma durch Chemikalien: DFG fördert arbeitsmedizinische Studie

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat Prof. Dr. Xaver Baur, Universitätsprofessor für Arbeitsmedizin an der Medizinischen Fakultät Hamburg, rund 150 000 Euro für die Durchführung einer Studie zu durch Chemikalien verursachtem Berufsasthma bewilligt.

14. Vom Heuschnupfen zum Asthma

Einen besorgniserregenden Trend beobachten deutsche Allergologen: ihre Patienten werden im Durchschnitt immer jünger, und bereits jedes zehnte Heuschnupfenkind wird später zum Asthmatiker. Das berichtet die Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau. Während vor 90 Jahren das Alter der Personen, die erstmals eine Pollenallergie entwickelt haben, in aller Regel über 50 lag, sind heute zunehmend bereits Kinder im Alter von einem Jahr betroffen. Was als triefende Nase oder mit geröteten, tränenden und juckenden Augen beginnt, endet immer häufiger in einer Erkrankung der gesamten Lunge, dem Asthma. „Etagenwechsel“ nennen die Allergologen diesen Vorgang. Sie raten deshalb, auch nicht so dramatische Verläufe von Heuschnupfen sorgfältig behandeln zu lassen, denn dadurch können langfristige Schäden verringert werden. Experten schätzen, dass 40 Prozent aller Asthmaerkrankungen auf unbehandelte Allergien zurückzuführen sind. Quelle: Gesundheitszeitschrift „Apotheken Umschau“

15. Neues Gen als Verursacher von Asthma bei Kindern

Tierhaare, Pollen oder Hausstaub: In der Regel sind es für andere Menschen ungefährliche äußere Reize, die bei Asthmakranken eine lebensgefährliche Verengung der Bronchien auslösen. Eine internationale Kooperation unter der Federführung von Forschern der LMU München und der Oxford University, UK, konnte nun ein Gen identifizieren, das in bestimmten Varianten das Risiko, in der Kindheit an Asthma zu erkranken, deutlich erhöht. Ebenfalls an dieser groß angelegten Studie beteiligt war Dr. Thomas Illig, Leiter der Arbeitsgruppe Molekulare Epidemiologie am GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit in Neuherberg bei München.

16. Mehr Wissen – weniger Notfälle

Leitlinien verbinden aktuelles und wissenschaftlich basiertes Wissen zu Handlungsempfehlungen für Ärzte. Doch wie erfahren diese eigentlich von neuen Behandlungskonzepten?

17. Schimmelpilzreaktor

Wer im Sommer die Biotonne öffnet, sollte nicht nur wegen unangenehmer Gerüche den Atem anhalten und auf Abstand achten. Es besteht auch die Gefahr, aufgewirbelte Schimmelpilzsporen einzuatmen

18. Wenn Putzen den Atem raubt

Menschen mit allergisch bedingten Atemwegserkrankungen oder Asthma haben einen sehr berechtigten Grund, die Finger vom Staubtuch zu lassen: Mit jedem Gramm Staub werden beim Putzen und Saugen bis zu 10000 Hausstaubmilben aufgewirbelt.

19. Zusätzliche Kilos, zusätzliche Gefahr

Übergewichtige Menschen mit Asthma haben ein fünffach erhöhtes Risiko, wegen der Erkrankung ins Krankenhaus zu müssen, als normalgewichtige Asthmakranke.

20. Verbesserte Versorgung bei allergischem Asthma!

Mit der Gründung des Netzwerkes SAA Berlin/Brandenburg, einer Kooperation zwischen dem Allergie-Centrum-Charité und niedergelassenen Ärzten aus der Region, hat sich die Versorgungssituation für Patienten mit schwerem allergischem Asthma nun deutlich verbessert.

21. Brokkoli schützt obere Atemwege vor Entzündungen

New York (AP) Der Verzehr von Brokkoli und anderem Kohlgemüse schützt die oberen Atemwege vor Entzündungen, die etwa Asthma oder allergische Rhinitis auslösen. Hinter dieser Schutzwirkung steckt nach Ansicht kalifornischer Mediziner der Stoff Sulforaphan, den das Gemüse in großen Mengen enthält.

22. Asthma durch Reinigungsspray

Der Einsatz von Haushaltsreinigern zum Sprühen kann das Asthmarisiko deutlich erhöhen. Das gilt ganz besonders für Produkte zum Säubern von Glas- und Möbeln, aber auch für Geruchssprays, warnt der Bundesverband der Pneumologen (BdP). Die Experten raten, während des Einsatzes der Sprays möglichst nicht einzuatmen und anschließend gut zu lüften und den Raum zu verlassen. Noch besser sei es, innerhalb von Räumen ganz darauf zu verzichten und Imprägniersprays für Schuhe ausschließlich vor dem Haus oder auf dem Balkon einzusetzen.

23. Neuer Behandlungsweg für die Therapie von Asthma entdeckt

Wissenschaftler aus London haben eine neue Möglichkeit entdeckt, wie man chronisches Asthma künftig besser als bisher behandeln könnte. Das berichten die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) unter Berufung auf eine aktuelle Veröffentlichung in der Fachzeitschrift PNAS.

24. Ernährung bei Allergien und Asthma

Neue Publikation des Global Allergy and Asthma European Network (GA2LEN) liefert neue Erkenntnisse über die mögliche Rolle der Ernährung bei der Entstehung von Allergien, speziell bei Kindern.

25. Asthma - Wenn das Atmen zur Qual wird

Immer mehr Menschen leiden heutzutage an einer Allergie und asthmatischen Beschwerden. Besonders bei Kindern und Jugendlichen ist die Zahl der Allergieund Asthmafälle dramatisch gestiegen. Allergisches und nichtallergisches Asthma

26. Gut leben mit der Atemnot

Asthma kann sehr belastend sein und das alltägliche Leben des Patienten beeinträchtigen. Doch mit einer optimalen Therapie kann man auch mit Asthma gut leben. Ein freier und unbeschwerter Alltag ist möglich wenn man das Asthma im Griff hat. Um Ihr Asthma unter Kontrolle zu halten, hilft ein einfacher Test. Der so genannte Asthmakontrolltest (www.asthmakontrolltest.de) gibt nach nur wenigen Minuten Auskunft, wie gut Sie Ihr Asthma im Griff haben. Die Ergebnisse und Veränderungen helfen Ihnen und Ihrem Arzt die Behandlung zu optimieren und anzupassen. So können Sie trotz Asthma das Leben genießen. Für die Behandlung von Asthma ist der Lungenfacharzt (Pneumologe) am besten geeignet.

27. Tabakpflanzen gegen Atemwegserkrankungen

Immer mehr Krankheitserreger sind gegen Antibiotika resistent. Auf der Suche nach Alternativen gehen Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie neue Wege.

28. Verbesserte Lebensqualität für Patienten mit allergischem Asthma

Das Netzwerk "Schweres allergisches Asthma Berlin/Brandenburg" (kurz: Netzwerk SAA) zieht knapp ein Jahr nach seiner Gründung bereits eine erste positive Bilanz.

29. Leistungssport trotz Asthma

Die Diagnose Asthma und Sport müssen sich nicht ausschließen. Das beweisen Spitzensportler wie Jan Ullrich, Sandra Völker, Dennis Rodmann oder Jackie Joyner-Kersee. Sie haben Asthma. Allein 16,7 % der Athleten, die 1996 an den Olympischen Spielen in Atlanta teilnahmen, gaben an, unter Asthma zu leiden. Diese Beispiele zeigen, dass trotz der Erkrankung sportliche Höchstleistungen möglich sind. Die Diagnose Asthma bedeutet also nicht zwangsläufig, auf sportliche Betätigung vollkommen zu verzichten.

30. Heuschnupfen kann mit Nahrungsmittel-Allergien zusammenhängen

Heuschnupfen ist ja eigentlich schon schlimm genug. Wenn es dann noch im Mund kribbelt, nachdem man einen Apfel gegessen hat, könnte das an einer Lebensmittel-Allergie liegen, die durch den Heuschnupfen entstanden ist.

31. Forscher entdecken neues Asthma-Gen

Wichtiger Schritt auf dem Weg zu effektiveren, nachhaltigeren Therapien: In einer groß angelegten Studie an 2.643 Kindern haben internationale Forscher unter Beteiligung der Abteilung für Experimentelle Pneumologie der Ruhr-Universität Bochum RUB (Prof. Dr. Albrecht Bufe) eine Genvariante entdeckt, die mit hoher Signifikanz zum Asthmarisiko im Kindesalter beiträgt.

32. Ozon kann Allergien und Asthma begünstigen

Erhöhte Ozonkonzentrationen können bei Personen mit einer Überempfindlichkeit der Atemwege asthmaähnliche Symptome auslösen. Studien zeigten, dass Ozon bestimmte Abwehrzellen in den Schleimhäuten und der Lunge schädigen kann. Zusätzlich kann Ozon die Durchlässigkeit der Schleimhäute erhöhen.

33. Husten in der Pollensaison ist Alarmsignal für Asthma

Etwa sieben Prozent der sechs- bis siebenjährigen Kinder und 15 Prozent der 13- bis 14-Jährigen sind an Heuschnupfen erkrankt.1 Sie kämpfen während der Pollensaison mit Niesanfällen, laufender Nase und juckenden Augen. Dies beeinträchtigt nicht nur das Spielen im Freien – Heuschnupfenkinder können sich in der Schule auch schlecht konzent-rieren. Deshalb lassen in der Pollensaison oft die schulischen Leistun-gen nach. „Heuschnupfen bei Kindern sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden“, warnt der Vorsitzende der Gesellschaft für Pädiat-rische Allergologie und Umweltmedizin (GPA), Professor Carl Peter Bauer aus Gaißach. Er rät zu einer frühzeitigen Behandlung bei einem auf Allergien spezialisierten Kinder- und Jugendarzt: „Aus Heuschnupfen kann chronisches Asthma werden. Mit einer fachärztlichen Therapie kann dies verhindert werden.“

34. Atemnot auf Knopfdruck - Erhöhtes Asthmarisiko durch Sprühreiniger und Duftsprays

Reinigungs-, Imprägnier- und Duftsprays können krank machen, berichtet das Apothekenmagazin Baby und Familie. Wer einmal wöchentlich Sprühreiniger benutzt, leidet eineinhalb Mal so häufig unter Asthma wie Menschen, die mit anderen Mitteln putzen, ergab eine internationale Studie mit 3.500 Teilnehmern.

35. Neues aus der Asthmatherapie

Asthma ist nicht nur eine Erkrankung, von der Allergiker betroffen sind. Auch Infekte, z.B. mit Viren, können schwere klinische Verläufe begünstigen. Ursache ist ein kürzlich gefundenen Defekt des körpereigenen Abwehrsystems. Akutelle Forschungsergebnisse unterstützen die Annahme: Die Schleimhautzellen der Bronchien und bestimmte Fresszellen (Alveolarmakrophagen) von Asthmatikern besitzen eine fehlerhafte Interferon l -Antwort nach Kontakt mit bestimmten Viren (Rhinoviren).

36. 10. Deutscher Lungentag am 29. September 2007 - „Machen Sie Ihrer Lunge Beine“

“Machen Sie Ihrer Lunge Beine“ - unter diesem Motto will der Lungentag 2007 nicht nur Präventionsmaßnahmen für Gesunde fördern, sondern vor allem etwas für den ambulanten Reha-Sport in der Pneumologie tun.

37. Asthma rechtzeitig erkennen und richtig behandeln

Es scheint ein harmloser Erkältungshusten zu sein. Doch irgendwie wird er nicht besser. Im Gegenteil: den ganzen Frühling hält der Husten an. Der Hausarzt kann nichts feststellen. Dann kommt das Gefühl der Atemnot dazu. Erst jetzt landet der Patient beim Lungenfacharzt (Pneumologen). Die Diagnose: Asthma!

38. 10-Stunden-Skimarathon des asthma alpin teams in Berchtesgaden

Am 28.2.2007 startet in Berchtesgaden ein zehnstündiger Skimarathon für asthmakranke Kinder und Jugendliche. Teilnehmen können alle Asthmatiker, die über ausreichendes skifahrerisches Können verfügen. Snowboarder sind ebenfalls zugelassen. „Im Winter ist die trockene, kalte Luft zwar ein Belastungsfaktor“, so Dr. Gerd Schauerte, vom CJD Asthmazentrum Berchtesgaden, „dennoch können Asthmatiker Ski fahren und im Schnee Spaß haben, wenn sie die Verhaltensregeln beachten, die jeder Asthmatiker im Asthma-Verhaltenstraining lernt“.

39. Klimawandel beeinflusst Gesundheit

Reinste Luft in Deutschlands höchstem Forschungslabor: die Umweltforschungsstation Schneefernerhaus auf der Zugspitze, bietet ideale Voraussetzungen für Asthma- und Allergieuntersuchungen. Dies betonte der bayerische Umwelt- und Gesundheitsminister Otmar Bernhard anlässlich des Weltgesundheitstages 2008 unter dem Motto 'Globaler Klimawandel und Gesundheit' in München.

40. Atemnot nach Kaiserschnitt

Kinder, die durch einen Kaiserschnitt auf die Welt kommen, haben häufiger Atemprobleme, berichtet die „Apotheken Umschau“.

41. Neues aus der Asthmatherapie

Asthma ist nicht nur eine Erkrankung, von der Allergiker betroffen sind. Auch Infekte, z.B. mit Viren, können schwere klinische Verläufe begünstigen. Ursache ist ein kürzlich gefundenen Defekt des körpereigenen Abwehrsystems. Aktuelle Forschungsergebnisse unterstützen die Annahme:

42. Mittelmeerdiät kann vor Asthma schützen

Die Ernährung mit Mittelmeerkost kann nach Angaben von Experten Asthma oder einer chronisch-obstruktiven Bronchitis vorbeugen. Wer viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Nüsse, Fisch und Olivenöl zu sich nimmt, könne das Risiko einer chronischen Atemwegserkrankung um etwa die Hälfte senken, teilt der Bundesverband der Pneumologen (BdP) in Heidenheim mit.

43. Gebirgsluft tut Asthmatikern gut

Asthmatiker sollten sich öfter ins Gebirge trauen. In Höhen über 1500 Metern nimmt die Konzentration von Allergenen und Schadstoffen in der Luft so stark ab, dass die Lungenkranken dort regelrecht „aufatmen“ können, sagt der Chefarzt der Allergieklinik Davos/Zentrum für Kinder und Jugendliche, Dr. Hans-Joachim Mansfeld, im Interview mit der Apothekenzeitschrift Gesundheit. Besonders bei Asthmatikern im Kindes- und Jugendalter seien die Zunahme und Ausmaß der körperlichen Leistungsfähigkeit nach Schulung und körperlichem Training frappierend. Verantwortlich dafür ist neben der hohen Luftreinheit auch seltenere Schwüle oder Nebel, mehr Sonnenstunden und die größere UV-Intensität. Diese „Reizfaktoren“ und der niedrigere Sauerstoffgehalt tragen zur Abhärtung des gesamten Organismus bei und verbessern die Abwehrfähigkeit gegen Viren und Bakterien. Nur bei sehr schweren Asthmaformen werden Gebirgsaufenthalte nicht empfohlen. Die Entscheidung sollten Lungenkranke mit ihrem Hausarzt treffen. Das Apothekenmagazin Gesundheit

44. Allergie: Besserer Urlaub durch Tablettenschlucken

„Antihistaminika in Tablettenform sind bei starken Allergiebeschwerden die richtigen, wirksamen Hilfsmittel“, so Dr. Gerd Schauerte. Der Allergologe muss in diesem besonders pollenreichen Jahr seine Patienten oft intensiver mit Medikamenten behandeln als sonst.

45. Oft übersehen: Allergie durch Pilzsporen

Wenn im Sommer die Augen jucken, die Nase trieft oder sogar Asthmaanfälle drohen, muss nicht immer eine Allergie auf Pollen dahinter stecken. Auslöser können auch Sporen von Schimmelpilzen – meist der Gattung „Alternaria“ – sein, sagt Dr. Ute Rabe vom Ärzteverband Deutscher Allergologen im Apothekenmagazin Gesundheit. „Eine Alternaria-Allergie wird aber häufig nicht erkannt“, warnt sie. Der Schimmelpilz wächst auf trockenen Pflanzen und Getreidekörnern. Seine Sporen fliegen hauptsächlich im Juli und August. Allergiker bekommen die Symptome bei Spaziergängen oder bei der Gartenarbeit und tippen – wie viele Ärzte auch – fast immer auf Pollen als Auslöser. Dr. Rabe empfiehlt auf Alternaria zu testen, wenn bei Heuschnupfen-Patienten keine Pollen als Ursache gefunden werden. Gegen die Schimmelsporen-Allergie ist als Behandlung eine Hyposensibilisierung möglich. Quelle: Apothekenmagazin Gesundheit

46. Großes Asthma-Risiko, wenn Schwangere raucht

Schwangere sollten nicht rauchen – Frauen aus Familien, in denen Asthma schon vorkommt, auf gar keinen Fall. Das Erkrankungsrisiko für das Ungeborene steigt dadurch nämlich um das 20fache, mahnt Privatdozentin Dr. Susanne Lau, Oberärztin an der Kinderklinik der Berliner Charité im Apothekenmagazin Baby und Familie. „Rauchen und entsprechende Gene sind eine besonders üble Kombination“, sagt sie. Mit einem erhöhten Risiko leben Kinder erblich vorbelasteter Familien immer. Aber keinen anderen Auslösefaktor können Eltern so sicher vermeiden wie das Gift aus den Zigaretten. Quelle: Apothekenmagazin Baby und Familie 1/2006

47. Neuer Ansatz zur Beherrschung von Asthma-Anfällen

In einem in der Zeitschrift Allergy veröffentlichten Artikel, gehen Spezialisten des GA2LEN-Netzwerks (Global Allergy and Asthma European Network) davon aus, dass Atemwegsinfekte die Hauptursache von Asthma-Anfällen sind. Die Wissenschaftler wollen jetzt die Reaktion von Asthmatikern und Nicht-Asthmatikern auf eine normale Erkältung bzw. auf Luftverschmutzung vergleichen, um so den Mechanismus von Asthmaanfällen genauer bestimmen zu können.

48. Obst gegen Asthma

Wer täglich mindestens einmal frisches Obst isst, hat ein um 40 Prozent geringeres Asthmarisiko als Menschen, die Früchte meiden, berichtet die "Apotheken Umschau".

49. Was kann die Physiotherapie bei Atemwegserkrankungen leisten?

In der Lungenheilkunde arbeiten Physiotherapeuten heute nicht nur bei schweren Erkrankungen und Operationen in Akutkrankenhäusern oder in Rehabilitations- Kliniken. Sie behandeln auch Patienten ambulant in freien Physiotherapiepraxen.

50. Allergien durch Beifuß-Ambrosie

Die Beifuß-Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) ist hochallergen und kann bei empfindlichen Personen u. a. Heuschnupfen und Asthma auslösen. Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat die Bundesländer darüber informiert, dass die Beifuß-Ambrosie im Rahmen des Pflanzenschutzgesetzes bekämpft und ihre weitere Verbreitung mit Nachdruck eingedämmt werden kann.

51. Reiniger und Desinfektionsmittel steigern Asthma-Risiko

London (AP) In Krankenhäusern steigert regelmäßiger Kontakt zu Reinigungs- und Desinfektionsmitteln das Asthma-Risiko des Pflegepersonals deutlich. Dies zeigt eine Studie der Universität von North Carolina in Charlotte, an der mehr als 3.600 Klinik-Angestellte teilnahmen, darunter etwa 940 Krankenpfleger.

52. Kleine Lungen, große Probleme

Dr. Steffen Kunzmann, Oberarzt der Würzburger Universitäts- Kinderklinik, hat den mit 5000 Euro dotierten Johannes-Wenner-Preis 2009 erhalten. Die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie zeichnet damit Kunzmanns Forschung zu Lungenkrankheiten bei Kindern aus. Was passiert, wenn Frühgeborene an einer Lungenentzündung erkranken?

53. Abnehmen schützt vor Asthma

Zu den bekannten Folgen von Übergewicht gehören Bluthochdruck und Diabetes. Weniger bekannt ist, dass auch Asthma-Erkrankungen bei dicken Menschen häufiger auftreten, berichtet das Patientenmagazin "HausArzt".

54. Kaiserschnitt erhöht Asthmarisiko des Kindes

Frankfurt/Main (AP) Eine Geburt per Kaiserschnitt erhöht das Asthmarisiko des Kindes. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) unter Berufung auf eine niederländische Studie hin. Als Grund vermuten die Lungenfachärzte, dass sich die Entwicklung des Immunsystems bei Kindern verzögert, die nicht auf natürlichem Wege zur Welt kommen.

55. Smog vor der Geburt beeinflusst IQ von Kindern

Smog kann bei Ungeborenen die Entwicklung des Gehirns beeinträchtigen. Zu diesem Schluss kommen US-Forscher in einer Studie, die erstmals einen Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung, der die Embryonen über ihre Mutter ausgesetzt waren, und einem niedrigen Intelligenzquotienten in der Kindheit herstellt. In der Studie wurden 249 Kinder von Müttern in New York beobachtet. Die Mütter trugen in den letzten Monaten der Schwangerschaft jeweils 48 Stunden lang ein Luftmessgerät auf dem Rücken.

56. Millionen gegen Allergien

Wie entstehen Allergien, wie können sie verhindert und wie können bessere Therapien entwickelt werden? Mit diesen Fragen werden sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Sonderforschungsbereichs/TR22 "Allergische Immunantworten der Lunge" auch in Zukunft intensiv auseinandersetzen können: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat gerade für weitere vier Jahre die Förderung in Höhe von zehn Millionen Euro bewilligt.

57. Fastfood mindert Schutzeffekt des Stillens gegen Asthma

Frankfurt/Main (AP) Langes Stillen reduziert das Asthma-Risiko von Kindern. Dieser Schutzeffekt der Muttermilch kann allerdings wieder aufgehoben werden, wenn der Nachwuchs im Verlauf der Kindheit zu viel Fastfood isst. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin unter Berufung auf eine aktuelle US-Studie hin.

58. Fastfood kann Schutzeffekt des Stillens gegen Asthma herabsetzen

Möglichst langes Stillen kann Kinder bekanntlich davor schützen, an Asthma zu erkranken. Dieser Schutzeffekt der Muttermilch gegen Asthma kann allerdings wieder aufgehoben werden, wenn die Kinder im Verlauf ihrer Kindheit zu viel Fastfood essen.

59. Asthma und Schwangerschaft

Schwangere mit Asthma möchten wissen, ob ihre Erkrankung das Ungeborene womöglich gesundheitlich beeinträchtigt und was sie tun können, um das Risiko einer potenziellen Schädigungen zu verringern.

60. PatientenLeitlinie zur NVL Asthma aktualisiert

Die Konsultationsversion der 2. Auflage der PatientenLeitlinie zur Nationalen VersorgungsLeitlinie Asthma steht ab sofort für einen Zeitraum von drei Monaten bis zum 7. August 2009 zur öffentlichen Kommentierung im Internet zur Verfügung. PatientenLeitlinien zu Nationalen VersorgungsLeitlinien werden spätestens alle vier Jahre überarbeitet.

61. Abgase als eine mögliche Ursache

Kinder, die an verkehrsreichen Straßen aufwachsen, leiden häufiger unter Allergien. So lautet das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie. Für die Untersuchung wurden 3.000 Kinder im Großraum München über einen Zeitraum von sechs Jahren beobachtet: „Die Kinder waren entsprechend der Nähe ihrer Wohnung zu verkehrsreichen Straßen in fünf Gruppen eingeteilt.

63. Allergien - Hauptauslöser für Asthma bei Kindern

In Deutschland leiden 10 bis 15 Prozent der Kinder an Asthma bronchiale, überwiegend an der allergischen Form. Als Teil der Therapie sollte der Kontakt mit den allergieauslösenden Stoffen vermieden oder zumindest reduziert werden.

64. Patientenleitlinie zur Nationalen Versorgungsleitlinie Asthma aktualisiert

Patientenleitlinien zu Nationalen Versorgungsleitlinien werden spätestens alle vier Jahre überarbeitet. Die Konsultationsfassung der Patientenleitlinie zur NVL Asthma liegt jetzt in der zweiten Auflage vor. An der Aktualisierung waren Vertreter der Patientenliga Atemwegserkrankungen e. V., des Deutschen Allergie- und Asthmabundes e. V. (DAAB) sowie der Deutschen Selbsthilfegruppe Sauerstoff Langzeit Therapie (LOT) e. V. beteiligt.

65. Endlich Aufatmen: Was der Lunge gut tut

Besonders Schwimmen fördert eine korrekte Atmung und eignet sich daher gut für Menschen mit Erkrankungen der Atemwege, z. B. Asthma. Dies berichtete die Neue Apotheken Illustrierte. Daneben sollten Asthmatiker versuchen, Reizstoffe wie Zigarettenrauch zu meiden sowie ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, rät Dr. Wolfgang Wedel, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin im Krankenhaus Winsen.

66. Immuntherapie schützt langfristig vor Asthma

Die spezifische Immuntherapie erzielt sehr gute Behandlungserfolge bei allergischer Rhinitis und bei allergischem Asthma. Neue Studien und erweiterte Grundlagenkenntnisse führen fortwährend zum Ausbau der Einsatzgebiete. Auf dem 25. Kongress der European Academy of Allergology and Clinical Immunology (EAACI) in Wien präsentierte Lars Jacobsen, Dänemark, 10-Jahresdaten über den präventiven Nutzen der spezifischen Immuntherapie (SIT) mit intakten Allergenen bei Asthma.

67. Asthma: Richtig inhalieren

Asthmatiker wissen aus eigener Erfahrung, wie hilfreich es für sie ist, ihre Therapie gut umzusetzen. Es geht ihnen dann spürbar besser. Trotzdem haben Untersuchungen gezeigt, dass weniger als die Hälfte der Patienten ihr wichtiges Dosieraerosol richtig benutzen, berichtet das Patientenmagazin "HausArzt". Wenn beim Inhalieren alles richtig gemacht wird, wirkt das Medikament nicht nur optimal, der Patient benötigt auch eine geringere Dosis.

68. Salbei: Eine der ältesten Heilpflanzen ist auch heute noch als solche anerkannt

Der gesundheitliche Nutzen der spitzblättrigen Pflanze hat seine Namensgeber schon in der Antike so beeindruckt, dass sie ihn danach benannten: Salbei kommt vom lateinischen „salvare“, was „heilen“ bedeutet. Und noch viel früher, vor 8000 Jahren bei den Agyptern, bezeichnete eine salbeiähnliche Hieroglyphe ein Präparat gegen Verdauungsprobleme, Zahnschmerzen und Asthma.

69. Supermarkt-Bäckerei als Asthma-Falle

London – Nicht nur herkömmliche Bäcker sind einem erhöhten Risiko für Asthma ausgesetzt, sondern auch Angestellte, die in Supermarkt- Bäckereien arbeiten. Das ergab eine Studie des Imperial College in London gemeinsam mit dem Royal Brompton Hospital. Die Supermarkt- Bäcker sind nach der Studie häufiger Asthmatiker als normale Angestellte, so die Forscher im Wissenschaftsmagazin European Respiratory Journal. 9% der Bäcker, 3% der Angestellten in Bäckereien und 3% der Bäckergehilfen haben nach bisherigen Studien deutliche Anzeichen von Asthma. Nach den jüngsten Untersuchungen leiden 15 % der Angestellten an asthmaähnlichen Zuständen, mehr als 26 % gaben an, durch die Arbeit entzündete Augen oder Nasenschleimhäute zu haben

70. Neue Kontrastmittel für die Kernspintomographie

Im Forschungsfeld „Lunge“ arbeitet eine Gruppe der Medizinischen Physik zusammen mit forschenden Radiologen, Anästhesisten und Lungenfachärzten, aber auch Physikern des Instituts für Physik der Universität Mainz sowie Naturwissenschaftlern des Max Planck-Instituts für Polymerforschung. Diese beschäftigt sich mit der Entwicklung neuer Messverfahren für die Kernspintomographie der Lunge.

71. Landkinder laut Umfrage gesünder als Stadtkinder

Landkinder sind nach einer Umfrage der Krankenkasse TK gesünder als Stadtkinder. Sie leiden demnach weniger oft an Allergien, an Erkältungen, an Asthma oder Bronchitis und sind seltener schlapp und müde. Das ergab eine Umfrage unter 1.000 Müttern und Vätern, deren Ergebnisse am Mittwoch in Hamburg veröffentlicht wurde. Laut der Befragung leiden 23 Prozent der Kinder in Großstädten an Allergien. In Gemeinden unter 20.000 Einwohnern lag der Wert bei 17 Prozent.

72. Patienten regelmäßig falsch behandelt

Internationale Studien zeigen, dass 30 bis 40 Prozent der Patienten nicht die Versorgung erhalten, die der wissenschaftlichen Evidenz entspricht und rund ein Viertel der Patienten eine Therapie erhalten, die nicht erforderlich oder potenziell sogar schädlich ist. "Hier sind die Ärzte aufgerufen, neben ihrer wertvollen Berufserfahrung in zunehmendem Maße auch die Ergebnisse der systematischen Evidenz- Forschung zur Richtschnur ihres Handelns zu machen." Mit dieser Forderung benennt Prof. Dr. Edmund Neugebauer einen Schwerpunkt für seine Tätigkeit als neuer Vorsitzender des Deutschen Netzwerkes Evidenzbasierte Medizin (DNEbM). Neugebauer, der an der Universität Witten/Herdecke lehrt und forscht, wurde auf der jüngsten Jahrestagung des DNEbM, die er als Tagungspräsident geleitet hat, in sein Amt gewählt. Das Netzwerk, dem Mediziner und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen angehören, hat es sich zur Aufgabe gemacht, weiterführende Konzepte und Methoden der evidenzbasierten Medizin, welche bisher vorrangig im angloamerikanischen Raum entwickelt wurden, auch in Deutschland weiterzuentwickeln und zu verbreiten.

73. Zuverlässigkeit und Nutzen von Diagnoseverfahren für Asthma bei Kleinkindern ist unklar

Wie zuverlässig Asthma bronchiale bei Kindern im Alter von 2 bis 5 Jahren diagnostiziert werden kann und welchen Nutzen Testergebnisse für diese Patientinnen und Patienten haben könnten, hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersucht.

74. Neuer Typ von Immunzellen zur Entzündungsregulierung bei chronischen Krankheitsbildern entdeckt

Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und des Zentrums für Allergie und Umwelt der Technischen Universität München haben eine neue Art von Immunzellen entdeckt. Die Th22-Zellen können den Körper vor Entzündungen schützen und die Wundheilung unterstützen.

75. Wenn sich plötzlich der Hals zuschnürt

Bei rund 300.000 Menschen in Deutschland schnürt sich immer wieder urplötzlich der Hals zu: Die Betroffenen leiden an der sogenannten «Vocal Cord Dysfunction» (VCD).

76. Schwimmen lindert Asthmabeschwerden

Mit regelmäßigem Schwimmen können Kinder und Jugendliche mit Asthma bronchiale ihre gesundheitlichen Beschwerden verringern. Das Training vergrößere das Lungenvolumen, verbessere die Atemtechnik und generelle Fitness und fördere so die physische und psychologische Entwicklung, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lungenstiftung, Harald Morr.

77. Verbesserte Lebensqualität für Kinder mit allergischem Asthma

Die Häufigkeit von schwerem Asthma im Kindesalter ist in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen. Dies zeigen die Ergebnisse der ISAAC-Studie, die bereits 2006 im Lancet veröffentlicht wurden (1). Allein in Deutschland sind etwa 400.000 Kinder betroffen; das sind zehn Prozent der Asthmakranken bundesweit. Rund 70 Prozent aller Asthmaerkrankungen haben dabei einen allergischen Hintergrund.

78. Wie viel Training braucht die Lunge?

Wer körperlich fit ist, wird seltener krank. Training nutzt aber nicht nur Gesunden, sondern noch mehr Patienten mit chronischen Krankheiten wie Asthma und COPD. „Bei schwerer COPD kann regelmäßiges Ausdauer- und Krafttraining den Unterschied machen zwischen Pflegebedürftigkeit und einem unabhängigen Leben“, weiß Sportmediziner Prof. Dr. Paul Haber.

79. Hauptauslöser für Asthma bei Kindern

In Deutschland leiden 10-15 % der Kinder an Asthma bronchiale, überwiegend an der allergischen Form. Als Teil der Therapie sollte der Kontakt mit den allergieauslösenden Stoffen vermieden oder zumindest reduziert werden. Geeignete Maßnahmen, Tipps und Informationen für die Umsetzung im Alltag bietet das Themenheft „Allergien“ der Verbraucher Initiative e. V.

80. Kein zwingender Änderungsbedarf bei DMP Asthma und COPD

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 6. November 2008 die Ergebnisse einer Update-Recherche evidenzbasierter Leitlinien zu den Themen Chronisch obstruktive Atemwegserkrankungen (COPD) und Asthma bronchiale vorgelegt.

81. Stress schadet Männern mehr als Frauen

Männer sind einer Studie aus Dänemark zufolge möglicherweise stressanfälliger als Frauen. Psychische Anspannung verringert demnach die Lebenserwartung junger, gesunder Männer.

82. Depression verstärkt Neigung zu Asthma

Leiden Kinder und Jugendliche an Asthma, so sind sie auch besonders anfällig für eine Depression. Umgekehrt kann diese Schwermut auch die Atemwegserkrankung verschlimmern.

83. Graspollentablette lindert Asthma bei Kindern

Bochum (AP) Die tägliche Einnahme einer Graspollentablette kann Heuschnupfen und Asthma bei Kindern lindern. Mit dieser Behandlung gehen Asthmasymptome um 64 Prozent zurück, Heuschnupfensymptome um 24 Prozent, wie die Ruhr-Universität Bochum am Mittwoch als Ergebnis einer Studie an insgesamt 253 Kindern berichtete.

84. Luftpost

Das Magazin der Patientenliga Atemwegserkrankungen e. V. und der AG Lungensport in Deutschland e. V. gibt es hier zum downloaden.

85. Asthma: Mehr Wissen - weniger Notfälle?

Mit L.I.S.A., der Leitlinien-Implementierungs-Studie Asthma, wurden Haus- und Kinderärzten in Nordrhein-Westfalen die Empfehlungen der aktuellen ärztlichen Leitlinie Asthma nahe gebracht. Der Hintergrund: Leitlinien kondensieren aktuelles und wissenschaftlich basiertes Wissen zu Handlungsempfehlungen für Ärzte. Von denen werden sie aber oft nicht wahrgenommen.

86. Schwangere mit Asthma können zu bestimmten Medikamenten mehr Vertrauen haben

Generell sind Nutzen und Risiken vieler notwendiger Medikamente in der Schwangerschaft nicht ausreichend erforscht. Für betroffene Frauen ist die damit verbundene Unsicherheit ein großes Problem. Professor Sawicki: "In manchen Ländern liefern Geburtsregister Informationen zu Medikamenten in der Schwangerschaft und Missbildungen, dies kann aber die gezielte Überprüfung durch Studien nicht ersetzen."

87. Machen Sie Ihrer Lunge Beine - 10. Deutscher Lungentag mit Schwerpunkt ambulanter Rehasport in der Pneumologie

Asthmatiker sollten darüber informiert sein, was ihnen sportliche Betätigung in einer qualifiziert geleiteten Gruppe bringen kann: Auch wenn sich die Lungenfunktionswerte nicht verbessern, bringen die Beendigung der jahrelang gepflegten geringen Mobilität und die regelmäßigen Aktivitäten eine Verbesserung der Belastbarkeit.

88. Neues Asthma-Gen entdeckt

Im Rahmen einer groß angelegten internationalen Studie mit 2.642 Kindern haben Wissenschaftler jetzt ein neues Gen (ORMDL3) entdeckt, das für eine Asthmaerkrankung verantwortlich ist: Bei Kindern mit Asthma traten Sequenzvariationen von ORMDL3, das auf Chromosom 17q21 liegt, deutlich häufiger auf als bei gesunden

89. Viel Gemüse schützt Kinder vor allergischem Asthma

Kinder, die in den ersten Lebensjahren viel Gemüse essen, erkranken später deutlich seltener an allergischem Asthma.

90. Vorbericht zur Zuverlässigkeit von Diagnoseverfahren für Asthma bei Kleinkindern liegt vor

Wie zuverlässig Asthma bronchiale bei Kindern im Alter von 2 bis 5 Jahren diagnostiziert werden kann, ist Gegenstand einer Untersuchung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Am 10. Juni 2008 haben die Wissenschaftler ihre vorläufigen Ergebnisse publiziert.

91. DGF Praxis: Ratgebersendung zum Thema "Asthma"

Die Sendung "DGF Praxis" ist ein Ratgeberformat des Deutschen Gesundheitsfernsehens, bei dem die Zuschauer die Möglichkeit haben, die Sendung aktiv mitzugestalten. Unter der Telefonnummer 089-74 48 55 23 können Anrufer im Vorfeld ihre Fragen zu den Themen der kommenden Sendungen stellen.

92. „Gesunder Darm – gesunder Mensch“

Der Darm ist mit einer Schleimhautoberfläche von bis zu 500 qm unsere größte Körperoberfläche, die vor krankmachenden Mikroorganismen und anderen Schadstoffen geschützt werden muss. Eine immense Aufgabe, der wir nur mithilfe unserer Mikroflora aus 400 verschiedenen Bakterienarten (mit insgesamt bis zu 1.000 Billionen Bakterien) gewachsen sind.

93. Interview zu dem Thema „Asthma und Sport“

Dr. med Andreas Hellmann/Sprecher Pneumologie im Berufsverband der Internisten Deutschlands äußert sich im Interview und gibt Betroffenen praktische Informationen zum Thema Sport. Dürfen/sollten Asthmatiker Sport treiben? Was ist dabei genau zu beachten?

94. Keine Angst vor Lungensport

Lungensport richtet sich nicht an durchtrainierte Sportlergruppen, sondern an den ganz normalen Patienten mit einer chronischen Atemwegserkrankung, der oftmals schon seit Jahren nicht mehr sportlich aktiv war und körperlichen Belastungen eher ausgewichen ist.

95. 10. Deutscher Lungentag am 29. September 2007 „Machen Sie Ihrer Lunge Beine“

“Machen Sie Ihrer Lunge Beine“ - unter diesem Motto will der Lungentag 2007 nicht nur Präventionsmaßnahmen für Gesunde fördern, sondern vor allem etwas für den ambulanten Reha-Sport in der Pneumologie tun. Asthmatiker und COPD-Patienten sollen darüber informiert werden, was ihnen die angemes­sene sportliche Betätigung in einer qualifizierten geleiteten Gruppe bringen kann: Auch wenn sich die Lungenfunktionswerte nicht verbessern, bringen die Beendigung der jahrelang gepflegten geringen Mobilität und die regelmäßigen Aktivitäten in der Gruppe eine Verbesserung der Belastbarkeit.

96. Gefährliche Weichmacher im Badespielzeug

Auch zehn Jahre nach dem EU-weiten Verbot finden sich noch immer gefährliche Weichmacher in Strandbällen, Gummienten oder Schwimmflügeln.

97. Schwere Asthmatiker sollten Glutamat in Lebensmitteln meiden

Patienten mit schwerem oder schlecht kontrolliertem Asthma sollten Lebensmittel, die Glutamat enthalten, meiden, da diese lebensbedrohliche Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen können.

98. Forscher entdecken neues Asthma-Gen

Asthma bronchiale gehört zu den häufigsten chronischen Lungenerkrankungen im Kindesalter. Etwa 15% der deutschen Kinder zwischen 6 und 16 Jahren leiden darunter, in Australien, England und den USA sind bis zu 30% betroffen.

99. Neuer Expertenrat für Fragen zu Lungen- und Atemwegserkrankungen

Wer eine Frage zu Atemwegs- oder Lungenerkrankungen hat, kann diese von einem Expertenrat für lungenärztliche Themen im Internet beantworten lassen. Das kündigt die Deutsche Lungenstiftung (DLS) in Hannover an. „Fragen können grundsätzlich zu allen Gebieten der Lungenheilkunde (Pneumologie) bis hin zu alternativen Therapiemethoden gestellt werden“, erläutert Prof. Dr. med. Thomas O. F. Wagner.

100. Auf Reisen sollten Asthmatiker einen Notfallplan bei sich tragen

Wer Asthma hat und auf Reisen geht, sollte einen Notfallplan mit den wichtigsten Patientendaten dabei haben. Denn im Falle eines Asthmaanfalls kann solch ein Notfallplan nicht nur dem betroffenen Patienten, sondern auch zufällig Dabeistehenden schnelle Hilfe bieten, außerdem im Falle eines Arztbesuches dem fremden Mediziner die Therapieentscheidung erleichtern.

101. Mit "eiserner Lunge" gegen den Krebs und andere Leiden - Magnetische Nanopartikel erlauben gezielte Atemwegstherapie

Bei Atemwegserkrankungen wie Asthma und Mukoviszidose kommen häufig Medikamente zum Einsatz, die inhaliert werden können. Bei anderen Lungenleiden ist aber nicht das gesamte Organ betroffen, so dass die gezielte Behandlung nur der erkrankten Areale therapeutisch sinnvoller und wohl mit weniger Nebenwirkungen verbunden wäre. Dies scheint jetzt möglich dank einer neuen Aerosolapplikationsmethode, die ein Forscherteam um Dr. Carsten Rudolph, Dr. von Haunersches Kinderspital des Klinikums der Universität München, entwickelt hat.

102. Check-up vor dem Tauchurlaub

Wer im Urlaub das Tauchen lernen will, sollte sich vorher von einem erfahrenen Mediziner auf Tauchfähigkeit durchchecken lassen. Gerade in Urlaubsgebieten verlangen viele Tauchschulen kein ärztliches Attest - jeder ist für sich selbst verantwortlich. "Wir raten jedoch dringend, körperliche Risikofaktoren auszuschließen", betont Dr. Kay Tetzlaff.

103. Luftverschmutzung führt auch bei Erwachsenen zu Asthma

Das Risiko, an Asthma zu erkranken, ist umso höher, je mehr die Luft am Wohnort mit Feinstaub aus dem Strassenverkehr verschmutzt ist. Das gilt für Kinder, aber auch für erwachsene Nichtraucher. Asthma ist eine entzündliche Erkrankung der Atemwege.

104. Bei schwerem Asthma Glutamat in Lebensmitteln meiden

Patienten mit schwerem Asthma sollten den Geschmacksverstärker Glutamat in Lebensmitteln unbedingt meiden. Denn sonst drohen ihnen nach Angaben der Deutschen Lungenstiftung lebensbedrohliche Überempfindlichkeitsreaktionen - bis hin zu epileptischen Anfällen oder Atemlähmung.

105. Neuer Ansatz in der Therapie von allergischem Asthma

Allergieauslösende Stoffe führen bei Asthmatikern dazu, dass sich in den Atemwegen die Substanz Adenosintriphosphat (ATP) anhäuft. ATP ruft dort eine entzündliche Reaktion hervor und erhält diese aufrecht. Für diese Erkenntnisse und den sich daraus ableitenden vielversprechenden Ansatz für neue Therapien zeichnet die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin.

106. Gut geschult leichter atmen

Auch wer schon längere Zeit ein Asthma-Spray verwendet, sollte sich beim Kauf des nächsten Inhalators in der Apotheke zeigen lassen, wie das Gerät richtig benutzt wird. Mehrere Studien haben gezeigt, dass sehr viele Asthmatiker die Geräte falsch bedienen.

107. Freie Radikale in der Luft können Asthma auslösen

Die Belastung der Luft mit freien Radikalen - besonders reaktionsfreudigen chemischen Verbindungen - stellt eine mögliche Ursache von Asthma und anderen Atemwegserkrankungen dar. Das haben Duanne Sigmund und Uta Wille vom Centre of Excellence for Free Radical Chemistry and Biotechnology an der Universität Melbourne herausgefunden.

108. Kortison-Therapie: Freispruch für Rezeptor-Doppelmolekül

Nicht nur für John F. Kennedy war das Kortison Fluch und Segen zugleich. Wie viele andere Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen litt er unter den Nebenwirkungen der Medikamente: Knochenschwund, Muskelschwäche und Ausdünnung der Haut.

109. Selbsthilfegruppe Asthma und Allergie gibt Hilfe zur Selbsthilfe

Die Selbsthilfegruppe Asthma und Allergie Kronberg im Taunus e. V. ist ein unabhängiger gemeinnütziger Verein und versteht sich als eine Vereinigung von Menschen, die an Allergien oder Atemwegserkrankungen leiden oder als Angehörige mehr über die Krankheit erfahren wollen. Der Verein hat bis jetzt 100 Mitglieder.

110. Luftpost

Das Magazin der Patientenliga Atemwegserkrankungen e. V. und der AG Lungensport in Deutschland e. V. gibt es hier zum downloaden.

111. Bei Asthma lieber nicht auf Gas kochen

Kochen auf offener Gasflamme kann zur Verschlimmerung von Asthma führen, schreibt die Gesundheitszeitschrift „Apotheken Umschau“. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen ist als Auslöser Stickstoffdioxid verantwortlich, das beim Verbrennen von Haushaltsgas entsteht und auch im Zigarettenrauch enthalten ist. Asthmatiker, die noch auf Gas kochen, sollten deshalb so bald wie möglich auf einen Elektroherd umsteigen. Quelle: Gesundheitszeitschrift „Apotheken Umschau“

112. Hausstaubmilben: Im Bett einsperren

Hausstaubmilben verursachen bei Millionen Deutschen Dauerschnupfen und Atemnot. Da die winzigen Tierchen zu unserem natürlichen Umfeld gehören, sind sie auch durch aufwändige Umbauten nicht zu beseitigen. Experten raten Allergikern deshalb, die Krabbler in ihrem Lieblingsnistplatz – dem Bett – einzusperren, berichtet die Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau. Dazu werden Kissen, Bettdecken und Matratzen mit speziellen milbendichten Zwischenbettbezügen (= Encasing) umhüllt. Diese Bezüge halten die Allergie auslösenden Stoffe im Inneren zurück. Ein Kontakt, etwa durch Aufwirbeln beim Betten machen, wird dadurch vermieden oder zumindest verringert. Ein kompletter Satz dieses Bettzeugs kostet allerdings rund 200 Euro. Mit einem ärztlichen Attest leisten die Krankenkassen in der Regel zumindest einen Zuschuss. Quelle: Gesundheitszeitschrift „Apotheken Umschau“

113. GA2LEN – Europäische Forschungsinitiative gegen Allergien und Asthma

Die Ergebnisse regelmäßiger Querschnittsuntersuchungen bei tausenden von Kindern ab dem Neugeborenenalter aus ganz Europa sind jetzt im Rahmen des Europäischen Allergie- und Asthmanetzwerks „GA2LEN“ erstmalig zusammengefügt worden. Diese Daten bilden nun die Grundlage dafür, die Entwicklung von Allergien bereits ab dem Säuglingsalter besser verstehen zu können.

114. Verreisen mit COPD oder Asthma – ein Problem?

Alle Jahre wieder stellen sich auch die Patienten mit einer chronischen Atemwegserkrankung – sei es mit einer chronisch obstruktiven (einengenden) Bronchitis mit/ohne Lungenemphysem oder mit einem Asthma bronchiale – die Frage, kann ich trotz meiner Krankheit Urlaub machen und wo sollte ich meinen Urlaub am besten verbringen?

115. Asthma und COPD – Moderne Therapiestandards sichern Patienten hohe Lebensqualität

Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen erfordern vom behandelnden Arzt besondere Aufmerksamkeit in Diagnostik und Medikation. Die Grundlage der Arzneitherapie schwerer Obstruktionen der Atemwege sind dabei hoch dosierte inhalative Corticosteroide in Kombination mit lang wirksamen inhalativen ß-Sympathomimetika. In schweren Fällen und im Notfall sehen die Leitlinien 2006 der Deutschen Atemwegsliga sowohl bei Asthma als auch bei COPD den Einsatz systemischer Corticosteroide vor.

116. Bundeseinheitlicher Nichtraucherschutz doch möglich

Der Bund kann gesetzliche Regelungen zum Rauchverbot in Gaststätten erlassen. Dies ist das Ergebnis eines aktuellen Rechtsgutachtens, das im Auftrag des Deutschen Krebsforschungszentrums vom renommierten Kölner Staatsrechtler Prof. Klaus Stern und seinem Mitarbeiter Dr. Jörg Geerlings erstellt wurde.

117. Rauchende Asthmatiker benötigen höher dosiertes Kortison

Für die Behandlung mit Kortison ist es für den behandelnden Arzt wichtig zu wissen, ob der Asthma-Patient raucht, da rauchende Asthmatiker nicht so gut auf niedrig dosiertes Kortison ansprechen wie Asthmatiker, die nicht rauchen, berichtete die Ärzte Zeitung. Für Raucher müsse das Kortison unter Umständen etwas höher dosiert werden, so Dr. Andrea Koch, Leiterin der Pneumologie an der Universität Köln auf dem Pneumologen-Kongress in Nürnberg. Eine aktuelle Untersuchung ergab, dass ungefähr 35 % der Asthmatiker, die wegen einer Verschlimmerung ihrer Krankheit in die Notaufnahme einer Klinik kommen, rauchen. Wie Dr. Koch berichtete, ist sich zwar die Hälfte der Asthmatiker, die den Fragebogen der Studie ausgefüllt haben, bewusst, dass das Rauchen die Asthma-Symptomatik verschlimmern kann. Allerdings glauben nur 4 %, dass das Rauchen bezogen auf die eigene aktuelle Situation für die Verschlechterung ursächlich verantwortlich ist.

118. Mit ärztlicher Hilfe zum Nichtrauchen

Der ärztliche Rat, mit dem Rauchen aufzuhören, ist oft der entscheidende Anstoß für Raucherinnen und Raucher, den Rauchverzicht zu wagen. Zahlreiche Studien zeigen, dass schon eine kurze gezielte Beratung durch den Arzt einen deutlichen Einfluss auf den Erfolg beim Rauchverzicht hat. Als Unterstützung dafür

119. Asthma bei Kindern: Wohnen an Hauptstraßen erhöht das Risiko

Kinder, die ganz in der Nähe von Hauptverkehrsstraßen leben, leiden öfter an Asthma als Kinder, die nur wenige hundert Meter entfernt wohnen, berichtet das Onlineportal GesundheitPro.de. Wenn sie weniger als 75 Meter von einer viel befahrenen Straße entfernt wohnen, liegt ihr Asthma-Risiko sogar um die Hälfte höher als bei einer Wohnlage in 300 Meter Entfernung. Das fanden Forscher der University of Southern California heraus, die mehr als 5000 Kinder zwischen fünf und sieben Jahren auf Asthmasymptome untersuchten. Die Studienergebnisse erscheinen in der Fachzeitschrift „Environmental Health Perspectives“. Quelle: Den vollständigen Artikel zum Thema „Asthma“ finden Sie unter http://www.gesundheitpro.de/A060502BADEP023807

120. Asthma: Kein Schutz durch Steroide für Kinder

Die vorsorgliche Behandlung von Kindern mit Kortikosteroiden schützt nicht vor dem Ausbruch von Asthma, berichtet das Onlineportal GesundheitPro.de. Forscher der University of Arizona in Tucson (USA) untersuchten 285 Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren, die Asthma-Risikofaktoren aufwiesen, und stellten fest, dass nur die Symptome bereits bestehender Atemschwierigkeiten gebessert wurden. Kinderärzte hatten gehofft, durch die Behandlung bereits das Ausbrechen der Krankheit verhindern zu können. Die Studie erscheint im „New England Journal of Medicine“.

121. Diagnose Asthma

Um Asthma zu diagnostizieren, hört der Arzt den Patienten auf die typischen Geräusche hin ab und führt eine Peak-Flow-Messung durch. Dabei wird die Geschwindigkeit des Luftstroms in Litern pro Minute zu Beginn des Ausatmens gemessen. Liegt der gemessene Wert unter dem Normwert, wird ein Bronchospasmolysetest durchgeführt. Dabei wird die Messung 10 Minuten nachdem der Betroffene ein bronchienerweiterndes Mittel inhaliert hat wiederholt. Da die Einschränkung des Lungenvolumens bei Asthma umkehrbar ist, wird bei der zweiten Messung eine Verbesserung des Wertes um mindestens 15 % erwartet.

122. Behandlung von Patienten mit Asthma bronchiale

Ein beratendes Fachgremium der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA hat am 11.12.2008 aufgrund einer Metaanalyse klinischer Studien an über 60.000 Patienten nach Prüfung des Nutzen/Risikoverhältnisses von der Anwendung lang wirksamer Beta-2-Agonisten (Formoterol und Salmeterol) als Monotherapie bei Asthmapatienten abgeraten.

123. US-Warnung vor Asthmamittel verunsichert Patienten

Frankfurt/Main (AP) Asthmatiker in Deutschland sollten sich von der Warnung der US-Behörden vor bestimmten Medikamenten zur Erweiterung der Bronchien nicht verunsichern zu lassen. Das rät der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Lungenstiftung, Adrian Gillissen.

124. Häufige Fehler beim Diagnose und Therapie von Asthma

Wer zum Arzt geht, hofft auf eine schnelle Diagnose und gute Behandlung. Leider ist dies nicht immer der Fall. Oft wird die Krankheit nicht erkannt. So werden z. B. immer wieder Asthmatiker mit der Diagnose „harmloser Husten“ nach Hause geschickt. Hier schlagen die Lungenärzte Alarm, denn Asthma wird oft übersehen: 80% der Erwachsenen mit einer Überempfindlichkeit der Atemwege in Verbindung mit Asthmasymptomen sind nicht als Asthmatiker diagnostiziert!

125. Allergie- und Asthmabund mahnt zu sparsamem Umgang mit Duftstoffen

Mönchengladbach (AP) Die besonders in der Adventszeit beliebten Duftkerzen und Räuchermännchen können nach Einschätzung des Allergie- und Asthmabunds gesundheitliche Beschwerden auslösen.

126. Hilfe bei kälteinduziertem Asthma

Tritt die Atemnot hauptsächlich bei kühleren Temperaturen auf, spricht man vom sog. kälteinduzierten Asthma. In den meisten Fällen treten jedoch die Probleme bei Patienten auf, die das ganze Jahr unter ihrer Krankheit leiden. Hierbei ist Kälte nur einer von vielen Auslösern. Auch die warme und trockene Heizungsluft kann zu vermehrten Anfällen führen.

127. Grippeviren - zusätzliche Gefahr bei Asthma und Bronchitis

Menschen, die Asthma oder auch chronische Bronchitis haben, leiden bei einer Grippeinfektion besonders schwer. Eine Virusgrippe - Influenza - wirkt sich nämlich einerseits auf die Atemwege aus. Andererseits ist der ganze Körper krank. Von jetzt auf gleich, innerhalb nur einer halben Stunde gelangen die Influenza-Viren in die Schleimhautzellen von Nase und Rachen, wo sie sich rasend schnell vermehren.

128. Asthmakinder raus aufs Land!

Kindern mit Asthma hilft es schon, wenn sie lediglich ein paar Tage fernab der Stadtluft verbringen. Das berichtet das Apothekenmagazin "BABY und Familie" unter Berufung auf eine Studie von Forschern der West Virginia University School of Medicine (USA). Sie zeigten erstmals, dass saubere Luft die Lungenfunktion von kleinen Asthmatikern verbessert und Entzündungen der Atemwege mindert.

129. Fisch schützt vor Allergien - Auch bestimmte Gemüse bieten offenbar einen Allergieschutz

Kinder, die regelmäßig und reichlich bestimmte Gemüsesorten und Fisch essen, sind weniger anfällig für Asthma und Allergien. Nachgewiesen wurde dies in einer Langzeitstudie mit 460 Kindern auf der Insel Menorca.

130. Feinstaub: Hintergrundpapier des Umweltbundesamtes im Internet

Der neue, in der Europäischen Union geltende Grenzwert für den Feinstaub (PM10)-Tagesmittelwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter (μg/m3) wird in diesem Jahr in mehreren deutschen Großstädten an mehr als den zulässigen 35 Tagen überschritten werden. Die zuständigen Behörden sind nun verpflichtet – unter Berücksichtigung der jeweiligen örtlichen Feinstaubquellen – Maßnahmen zu ergreifen, um die gesundheitsschädigende Feinstaubbelastung zu begrenzen

131. Asthmatische Beschwerden? Wird schon nicht so schlimm sein......

Das bisschen Atemnot beim Treppensteigen und die pfeifenden Geräusche beim atmen - das wird schon wieder vorbeigehen. Wer so denkt, setzt seine Gesundheit und Lebensqualität leichtfertig aufs Spiel. Die ersten Anzeichen für ein Asthma bronchiale müssen unbedingt ernst genommen werden.

132. Wie man als Angehöriger effizient helfen kann

Krankheiten wie Asthma oder COPD lösen manchmal wahre Todesangst aus. Hat ein Angehöriger einen Anfall, steht man oft hilflos daneben und würde doch so gerne helfen. Das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber rät Angehörigen an erster Stelle, dem Patienten im Notfall rasch sein Atemspray zu reichen, das er i. d. R. vom Arzt verordnet bekommen hat.

133. So kommen Asthmatiker gut durch den Winter

Der Herbst geht, der Winter kommt – und mit ihm auch die Erkältungen. Im Winter sind besonders Asthmatiker gefährdet, denn bei ihnen können Erkältungen Asthma-Anfälle auslösen. Aber mit einer guten medikamentösen Einstellung sowie unter Beachtung einiger einfacher Regeln kommen auch Asthmatiker gut durch den Winter. Bei der Vorbeugung von Erkältungen spielt auch das richtige Raumklima eine nicht zu unterschätzende Rolle.

134. Allergische Stubenhocker - Viel draußen spielende Kinder leiden seltener unter Allergien

Kinder, die viel im Freien herumtollen, leiden seltener an Heuschnupfen als ihre bewegungsfaulen Altersgenossen, berichtet die "Apotheken Umschau". Wissenschaftler des Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit in Neuherberg werteten die Daten von 1700 Kindern zwischen fünf und vierzehn Jahren aus, diesie über zwölf Jahre gesammelt hatten. Dabei wurde deutlich, dass sich für Stubenhocker das Risiko einer Allergie verdoppelt.

135. Schmerzmittel nur mit Beratung einnehmen

Schmerzmittel sollten nur nach einer individuellen Beratung durch den Apotheker eingenommen werden. „Schmerzmittel werden häufig unkritisch angewendet – teilweise mit schwerwiegenden Folgen für die Gesundheit“, warnt Apotheker Prof. Dr. Martin Schulz, Geschäftsführer Arzneimittel der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

136. Tonerstaub bleibt unter Verdacht

Staubpartikel und flüchtige chemische Verbindungen, die beim Drucken und Kopieren freigesetzt werden, können sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Mit diesem Befund schließt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) seine Untersuchung zur Toner-Problematik ab.

137. Aus der Allergie-Forschung: Kinder in den Kuhstall

Bereits Ende der 1980er-Jahre stellten Wissenschaftler fest, dass Kinder, die in den ersten Lebensjahren öfter banale Infekte durchgemacht haben oder sich häufig in der Natur aufhalten und daher Kontakt zu bestimmten Bakterien haben, seltener an Allergien und Asthma leiden.

138. Tabakprävention: Raucherberatung in Rettungsstellen

Tabakkonsum ist immer noch der größte vermeidbare Gesundheitsrisikofaktor in Deutschland. Rund ein Drittel aller Krebserkrankungen sowie viele Herz-Kreislauf- und Atemwegskrankheiten sind auf das Rauchen zurückzuführen. An den Folgen des Rauchens sterben in Deutschland jährlich etwa 140.000 Menschen.

139. Asthmakranke Kinder mit skeptischen Eltern leiden mehr

Frankfurt/Main (AP) Die Einstellung der Eltern spielt für den Therapieerfolg bei asthmakranken Kindern eine große Rolle: Je weniger die Väter und Mütter davon überzeugt sind, dass sich das Atemwegsleiden gut kontrollieren lässt, umso häufiger treten bei den kleinen Patienten asthmatische Beschwerden auf.

140. Apotheker unterstützen Rauch-Stopp im Mai

In vielen Apotheken liegen derzeit Teilnehmerunterlagen für die Kampagne "Rauchfrei 2008" des Deutschen Krebsforschungszentrums aus. "Wir unterstützen diese Aktion für Raucher und deren Angehörige", sagt Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Noch bis zum 30. April können sich die Teilnehmer anmelden unter www.rauchfrei2008.de.

141. Pollen-Allergie: Möglichst früh behandeln, sonst steigt die Asthma-Gefahr

Kinder, die an einer Pollen-Allergie leiden, sollten möglichst früh behandelt werden. „Eltern, die erst mal die Pubertät des Kindes abwarten wollen, in der Hoffnung, dass sich der Heuschnupfen „auswächst“, sind falsch beraten“, warnt Prof. Dr. med. Carl-Peter Bauer, Vorsitzender der Gesellschaft für pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin im Interview mit dem Apothekenmagazin Baby und Familie. „Aus einem unbehandelten Heuschnupfen entwickelt sich leicht allergisches Asthma“, begründet er seine Warnung. Bei einer Pollenallergie sei eine früh einsetzende Hyposensibilisierung entscheidend für den Therapieerfolg. Diese Behandlung trainiert das Immunsystem über etwa drei Jahre, die allergieauslösenden Stoffe zu tolerieren.

142. Das Geheimnis der Bauernkinder

Neue Erkenntnisse zur Bekämpfung von Asthma und Allergien erhoffen sich Wissenschaftler von einer international angelegten Studie, an der mehr als 200.000 Kinder aus Deutschland, Österreich, Polen und der Schweiz teilnehmen werden. Allein in Baden-Württemberg sollen nach den Ferien über 40.000 Grundschüler zum Erfolg des Projekts beitragen, das von der EU gefördert und im Land von der Abteilung Epidemiologie der Universität Ulm betreut wird. In die so genannte Gabriel-Studie einbezogen sind rund 350 Grundschulen in ausgewählten Landkreisen.

143. Allergiker auf Reisen

Die schönste Jahreszeit hat begonnen und viele Allergiker planen den nächsten Urlaub. Damit man diesen auch in vollen Zügen genießen kann, sollten gerade Allergiker und Asthmatiker ihre Reise gut vorbereiten. Da jeder Patient „sein“ Asthma und „seine“ individuelle Allergie hat, stellt er auch unterschiedliche Anforderungen an Trockenheit oder Feuchtigkeit von Luft und Böden, an Höhenlage, Luftströmung, Temperatur, Staubfreiheit und Sonnenscheindauer. Bei dieser Vielzahl von Faktoren, die das Klima bestimmen, wird deutlich, dass es kein generell günstiges Klima für Allergiker gibt.

144. Lungenkrankheiten auf dem Vormarsch - Gesundheitsgefahr Feinstaub

„Mehr als 20 % der deutschen Bevölkerung leidet an einer Lungenerkrankung,“ berichtet der Pneumologe (Lungenfacharzt) Dr. Andreas Hellmann: „Asthma, Bronchitis und Lungenkrebs führen dabei die Liste an.“ Besonders die Luftverschmutzung in Städten belastet die feinen Lungenbläschen jedes Menschen nachweislich:

145. Buchtipp: Asthma und Sport

Sport und körperliche Anstrengung sind die häufigsten Auslöser bronchialer Obstruktion bei den hyperreaktiven Atemwegen asthmakranker Patienten. Dennoch wäre es ganz falsch, diesen Patienten von Sport und körperlicher Bewegung abzuraten – auf den ersten Blick ein irritierender Widerspruch.

146. Asthma. Eine Krankheit beherrschen lernen – und beschwerdefrei leben

Insgesamt wird die Zahl der an Asthma erkrankten Menschen in Deutschland auf fünf Millionen geschätzt. Asthma ist aber nicht nur eine Erkrankung, die Atemnot und chronischen Husten verursacht. Asthma kann auch die Lebensqualität und den Kontakt mit Freunden und Bekannten erheblich beeinträchtigen. Der Ratgeber „Asthma. Eine Krankheit beherrschen lernen – und beschwerdefrei leben“ (TRIAS, Stuttgart. 2006) hilft Betroffenen dabei, ihre Krankheit zu kontrollieren.

147. Gesunde chronisch kranke Kinder

Ein Widerspruch? Dieser Frage gehen führende Medizinexperten in der Juni-Ausgabe des Bundesgesundheitsblatts nach. Der Themenschwerpunkt "Chronisch kranke Kinder" enthält insgesamt neun Beiträge, u.a. zu Asthma bronchiale, zu Fettleibigkeit und zur Aufmerksamkeits- Defizit- Hyperaktivitäts- Störung (ADHS), einer der häufigsten Verhaltensstörungen im Kindes- und Jugendalter.

148. Blasmusik hilft gegen Asthma

Das Spielen von Blasinstrumenten kann die körperliche und psychische Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen, die an Asthma bronchiale leiden, erhöhen. "Viele Eltern haben bisher befürchtet, dass ein Musizieren mit Blasinstrumenten die Atemwege zu sehr beanspruchen könnte, sodass sich das Asthma eher verschlechtern würde"

149. Wenn unser Schutzpanzer Schwächen zeigt - Gendefekt in Hautzellen führt zu Neurodermitis, Heuschnupfen und Asthma

Neueste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass ein genetisch bedingter Mangel an Filaggrin, einem Schlüsseleiweiß der Hautbarriere, eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Allergien spielt. In einer groß angelegten Studie von Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums München gemeinsam mit der Technischen Universität München gelang nun der Nachweis, dass etwa acht Prozent der deutschen Bevölkerung Varianten des Filaggrin-Gens tragen

150. UV-Strahlung reduziert bei Mäusen Asthma- Symptome

Laut einer Studie von australischen Forschern linderte moderate UV-Bestrahlung entzündliche Prozesse in den Atemwegen. Die Forscher hatten Mäuse mit Asthma-ähnlichen Symptomen 15 bis 30 Minuten mit UV-Licht bestrahlt und sie danach den Asthma auslösenden Substanzen ausgesetzt. Die Reaktion fiel wesentlich geringer aus als vor der Bestrahlung. Die Forscher schließen daraus, dass Sonnenstrahlen die Beschwerden durch eine spezifische Immunreaktion lindern können. Allerdings müssten genaue Dosierungen gefunden bzw. der Teil des Lichts, der die Reaktion auslöst, herausgefiltert werden, damit diese Erkenntnis therapeutisch einsetzbar wäre, da zu viel Sonnenlicht unter anderem ein Risikofaktor für Hautkrebs ist. Dies berichtete die Ärzte Zeitung.

151. Pneumologie 2008: Das Projekt "Gleiche Chancen!? - Asthma in der Schule"

"Gleiche Chancen!? - Asthma in der Schule" ist eine neues Projekt, das die Deutsche Atemwegsliga initiiert hat. Ziel des Projektes ist es, bestehende Nachteile für die betroffenen Kinder und Jugendliche zu minimieren und eine Basis für eine Chancengleichheit zu schaffen. Schülerinnen und Schüler sollen trotz ihrer chronischen Erkrankung wie ihre gesunden Mitschüler am Schulleben teilnehmen können.

152. Rauchen und Asthma bei Jugendlichen - Ulmer Studie belegt deutlich höhere Risiken

Zusammenhänge zwischen aktivem Rauchen und Asthmaerkrankungen bei Jugendlichen belegt eine Studie des Instituts für Epidemiologie der Universität Ulm, die kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift Thorax veröffentlicht worden ist. Professor Stephan Weiland, Direktor des Instituts und Leiter der Studie, und Jon Genuneit, Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Erstautor der Publikation, haben die Ergebnisse dieser Tage der Presse vorgestellt. Weiland zufolge sind die Erkenntnisse nun auch von einer US-amerikanischen Untersuchung bestätigt worden.

153. Rund fünf Millionen Asthmatiker durch schwere Lungenentzündung bedroht

Etwa sechs Millionen Menschen leiden in Deutschland an Asthma, ebensoviele an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Nicht einmal jeder sechste Patient beugt einer schweren Lungenentzündung vor, in dem er sich gegen Pneumokokken impfen lässt. Dies ergab eine aktuelle Studie am Zentrum für Lungenmedizin am Diakoniekrankenhaus in Rotenburg/ Wümme. Nicht prinzipielle Vorbehalte vereitelten die Impfung zumeist, sondern mangelnde Information.

154. So lüften Allergiker richtig

Pollenallergiker sollten beim Lüften auf den richtigen Zeitpunkt achten: Auf dem Land wird der stärkste Pollenflug zwischen vier und sechs Uhr morgens erreicht, berichtet die "Apotheken Umschau". Dann sollten die Fenster geschlossen bleiben. In der Stadt ist es anders: Dort steigt die Pollenbelastung abends an. Zwischen sechs und acht Uhr morgens ist sie in Städten am geringsten - also beste Zeit zum Lüften.

155. Hausstaubmilben verursachen Allergien, Asthma und Neurodermitis - was tun?

Viele Deutsche wachen mitten in der Nacht auf, weil Schnupfen, Husten oder Atemnot sie plagen. Die Ursache ist häufig eine Allergie auf Hausstaubmilben, die sich in der feuchtwarmen Umgebung des Betts besonders wohl fühlen. Hier finden die Milben Lebensbedingungen vor, die für sie optimal sind: 75 % Luftfeuchtigkeit bei einer Temperatur von 25°C. Hinzu kommt, dass sich diese winzigen Spinnentiere von Hautschuppen ernähren, von denen Menschen täglich etwa ein Gramm verlieren.

156. Asthma bei Kindern: Was Eltern beachten sollten

In Deutschland leidet etwa jedes zehnte Kind unter Asthma bronchiale. Die Ursache sind Allergien oder eine angeborene Überempfindlichkeit des Bronchialsystems. Oft ist das so genannte Anstrengungsasthma ein erstes Anzeichen der Krankheit. Körperliche Anstrengung löst eine Kettenreaktion verschiedener krankhafter Vorgänge an den Bronchien aus, die am Ende zu einer Verengung der Atemwege führt. Viele Eltern halten ihr Kind deshalb von sportlichen Aktivitäten fern. Das ist falsch.

157. Der akute Asthma-Anfall und seine Behandlung

Asthma ist eine chronische Erkrankung der Atemwege, die durch eine Überempfindlichkeit der Bronchien und durch eine unterschiedlich starke Einengung der Atemwege gekennzeichnet ist. Eine Einengung der Atemwege kann sowohl spontan und schnell als auch allmählich eintreten.

158. Buchtipp: Leben mit Asthma

Asthma bronchiale hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte zu einer der häufigsten chronischen Erkrankungen bei erwachsenen Menschen entwickelt. Zur Zeit leiden rund fünf Prozent der Erwachsenen und zehn Prozent der Kinder unter Asthma. Auch die Autorin ist seit ihrer frühesten Kindheit von Asthma bronchiale betroffen. Sie hat alle Höhen und Tiefen dieser Krankheit erlebt. Das Buch bringt betroffenen Patienten die Erkrankung „Asthma bronchiale“ näher. Es hilft ihnen, die Wirkungsweise von Medikamenten besser zu verstehen und deren Notwendigkeit einzusehen. Vor allem erwachsenen Asthmatikern, die nie ausreichend Hintergrundinformation erhalten haben oder erst seit kurzem an Asthma bronchiale leiden, ist dieser Ratgeber gewidmet. Die Autorin gibt viele Tipps und Anregungen zu einem beschwerdefreieren Leben. Sie macht Mut, das eigene Asthma zu akzeptieren.

159. Patienten gehen auf Einkaufstour

Bisher von der Öffentlichkeit und den Medien weitgehend unbemerkt nähert sich die Einführung einer weiteren Reformerfindung im Gesundheitswesen: Ab 1.1.2008 können Patienten ein so genanntes persönliches Budget beantragen, mit dem sie ihre Behandlungen dann selbst „einkaufen“ sollen. Ein Fürsprecher des bei Fachleuten umstrittenen Konzeptes ist Prof. Dr. Paul Schönle, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft medizinisch-berufliche Rehabilitation.

160. Gefährliche Pilze - Schimmel in der Wohnung kann Asthma auslösen

Rund jeder fünfte Deutsche lebt in einer Wohnung mit Feuchtigkeitsschäden – Schimmel inklusive. Das ergab eine Studie der Universität Jena. Die grün-grauen Gewächse an Wänden und Fensterrahmen sehen nicht nur hässlich aus, sie machen auch krank. Schimmel in der Wohnung kann Atemnot, Husten und Schnupfen hervorrufen und außerdem erhöht er das Risiko, an Asthma zu erkranken, um ein Vielfaches. Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist – beispielsweise chronisch Kranke – können schwere Pilzinfektionen erleiden.

161. Wir stellen uns vor: Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V.

Die Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Menschen mit chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen (Verengungen der Atemwege) Hilfe zur Selbsthilfe bietet. Zu den genannten Atemwegserkrankungen gehören insbesondere die chronisch obstruktive Bronchitis mit oder ohne Lungenemphysem, die sogenannte COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) und das Asthma bronchiale.

162. Deutsch-polnische Pneumologentagung in Leipzig

Vom 13. bis 14. Juni 2009 fand in Leipzig die diesjährige deutsch- polnische Jahrestagung der Lungenfachärzte statt. Dieser Kongress wird im Wechsel in Deutschland bzw. in Polen durchgeführt.

163. Forschungsergebnisse bestätigen erneut positives Potenzial von Magnesiumgabe bei allergischem Asthma

Endlich werden die Tage wieder länger, die Sonne lockt die ersten Frühjahrsblüher hervor - und die Pollenallergiker stöhnen auf. Was für die einen blühende Pracht, ist für die anderen eine Tortur: allergisches Asthma.

164. Kinderasthma: Charité definiert Behandlungsstandards

Unter Federführung von Experten der Charité - Universitätsmedizin Berlin haben sich erstmals Vertreter von 18 medizinischen Fachgesellschaften aus Europa und den USA auf verbindliche Regeln zur Behandlung des allergischen Asthmas bei Kindern geeinigt.

165. Stress in der Schwangerschaft erhöht Asthma-Risiko

Frauen, die in der Schwangerschaft gestresst sind, erhöhen das Risiko ihrer Kinder, später an Asthma oder anderen Allergien zu erkranken. Wissenschaftler der Harvard Medical School haben im Blut von betroffenen Kindern größere Mengen einer Chemikalie gefunden, die mit Allergien in Zusammenhang gebracht wird.

166. Autoabgase beeinträchtigen Lungenfunktion bei Kindern

Die Lungen von Kindern, die zu nah an einer stark befahrenen Straße leben, können in ihrer Entwicklung geschädigt werden. Wissenschaftler der University of Southern California haben in Tests gezeigt, dass es im Umkreis von 500 Metern zu Schnellstraßen oder Autobahnen zu einer Beeinträchtigung der Lungenfunktion kommen kann. In der Fachzeitschrift The Lancet warnen die Autoren vor der Gefährdung der vielen Kinder, die in der Nähe von verkehrsreichen Straßen wohnen oder eine Schule besuchen.

167. Mehr als 104.000 Teilnehmer bei Apothekenfortbildungen

Im vergangenen Jahr verzeichneten die 17 Apothekerkammern der Länder mehr als 104.000 Teilnehmer bei Fortbildungs- veranstaltungen. Bundesweit arbeiten 144.000 Menschen in Apotheken, davon etwa 48.000 Apothekerinnen und Apotheker. Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekerkammer: "Nur ständige Fortbildung kann die berufliche Kompetenz erhalten.

169. Telefonhotline zum Thema "Rauchen hat Folgen"

Der Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2008 steht in diesem Jahr unter dem Motto "Rauchfreie Jugend". Studienergebnisse belegen, dass in Deutschland jeder fünfte Junge und jedes fünfte Mädchen im Alter von 11 bis 17 Jahren raucht. Damit ist Deutschland trauriger Rekordhalter in Europa.

170. COPD und Asthma: Zwei Krankheiten, zwei Therapiekonzepte

Das chronisch obstruktive Lungenemphysem (COPD) und Asthma sind die beiden häufigsten Erkrankungen der Atemwege, die trotz ähnlich gelagerter Symptome Unterschiede in Ursache, Verlauf und Prognose aufweisen, sodass sie jeweils einer eigenen Behandlungsform bedürfen.

171. 3 Millionen Deutsche gegen Asthma und COPD behandelt

In Deutschland werden etwa drei Millionen Patienten wegen chronischer Lungenerkrankungen mit Arzneimitteln behandelt, so das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut e.V. (DAPI). In den ersten drei Quartalen 2007 wurden mehr als 2,6 Millionen Menschen Medikamente zur Inhalation gegen chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen wie Asthma und COPD zu Lasten der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) verordnet.

172. Asthma oder COPD?

Atemnot, Husten, Auswurf – die typischen Anzeichen einer COPD – und Asthma! Beide dieser weit verbreiteten Lungenkrankheiten zeigen solche Symptome. Doch Ursachen, Beginn der Erkrankung, Alter der Erkrankten und Untersuchungsergebnisse zeigen Experten schnell, um welche Lungenerkrankung es sich handelt.

173. Die Tropfenbande

Das reich illustrierte Aufklärungsbuch „Die Tropfenbande“ für Kinder ab 7 Jahre thematisiert die chronischen Erkrankungen Krebs, Neurodermitis, Fehlsichtigkeit, Allergie (Heuschnupfen/Asthma) und Epilepsie im Kindesalter. Die spannend erzählte Geschichte berichtet von fünf Kindern. Sie sind von jeweils einer dieser Erkrankungen betroffen, lernen sich im Krankenhaus kennen und retten als Tropfenbande gemeinsam einen kleinen Hund. Während ihres Abenteuers erklären sich die Kinder gegenseitig ihre Erkrankungen in ihrer eigenen Sprache.

174. Essen Schwangere zu viele Nüsse, steigt das Asthmarisiko ihrer Babys

Schwangere sollten nicht täglich Nüsse essen. Dadurch kann sich das Asthmarisiko ihres Babys um 50 Prozent erhöhen, berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf die niederländische Forscherin Saskia Willers von der Universität Utrecht.

175. Weniger Heuschnupfen, dafür mehr Übergewicht

Sachsen-Anhalts Kinder leiden heute seltener unter Bronchitis als noch unmittelbar nach 1990. Heuschnupfen und Neurodermitis sind auf dem Rückzug. Dagegen haben Übergewicht und Bronchialasthma deutlich zugenommen. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Schulanfängerstudie, die von Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Dr. Gerlinde Kuppe in Magdeburg vorgestellt wurde.

176. Bei chronischen Lungenerkrankungen an Pneumokokken-Impfschutz denken

Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen sind für akute Atemwegsinfekte besonders anfällig. Schnell kann sich daraus eine gefährliche Lungenentzündung entwickeln, die zu einer dramatischen Verschlechterung des Grundleidens führt. Aktuelle Studienergebnisse belegen: Mit einer Impfung gegen Pneumokokken-Bakterien können die Betroffenen wirksam vorbeugen.

177. Gut geschult leichter atmen - Viele Asthma-Patienten wenden ihr Spray falsch an

Auch wer schon längere Zeit ein Asthma-Spray verwendet, sollte sich beim Kauf des nächsten Inhalators in der Apotheke zeigen lassen, wie das Gerät richtig benutzt wird. Mehrere Studien haben gezeigt, dass sehr viele Asthmatiker die Geräte falsch bedienen. Sie nutzen dadurch die Möglichkeiten der Medikamente nur unzureichend aus.

179. Vorbericht zur Update-Recherche von COPD- und Asthma-Leitlinien erschienen

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 27. März 2008 die vorläufigen Ergebnisse einer Update- Recherche evidenzbasierter Leitlinien zu den Themen Chronisch obstruktive Atemwegserkrankungen (COPD) und Asthma bronchiale vorgelegt. Ziel des Berichts ist es, aus aktuellen, methodisch hochwertigen Leitlinien diejenigen Kernempfehlungen zu identifizieren, die für die geplante Überarbeitung des Disease-Management-Programms (DMP) von Bedeutung sein könnten.

180. Gemeinsamer Bundesausschuss vereinfacht die Dokumentation von Disease-Management Programmen

Im Zuge seiner Bemühungen um den Bürokratieabbau in der ärztlichen Versorgung hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Dokumentations- anforderungen von Disease-Management- Programmen (DMP) vereinfacht.

181. Paddelabenteuer für Asthma-Kids

Für asthmakranke Jugendliche gibt es im Sommer 2007 eine abenteuerliche Expeditionsreise. Wer mitmachen will, muss seine chronische Atemwegserkrankung richtig gut im Griff haben und ein Auswahlverfahren absolvieren. Wer es besteht, fährt kostenlos zu einer zweiwöchigen Paddelreise nach Schweden.

182. DAAB e.V.: Allergie und Asthma - Die 111 häufigsten Fragen

Wussten Sie schon, …. - dass aus einem Heuschnupfen ein Asthma werden kann? - dass es eine “typische Büroallergie“ gibt? - dass es bestimmte Berufe gibt, die ein Allergiker nicht ergreifen sollte?

183. Asthma und Raucherlunge: Trockene Atemwege spielen eine Schlüsselrolle

Trockene Atemwege spielen nicht nur eine zentrale Rolle bei der Entstehung der angeborenen Lungenerkrankung Mukoviszidose, sondern wahrscheinlich auch bei den viel häufigeren erworbenen, sogenannten chronisch- obstruktiven Lungenerkrankungen wie dem Asthma bronchiale und der Raucherlunge.

184. Apotheken schulen Asthmatiker bei Inhalationstechnik

Die Inhalation von Arzneimitteln bereitet Patienten mit Asthma oder anderen Lungenerkrankungen oft Schwierigkeiten. Zehn Prozent der Kinder und fünf Prozent der Erwachsenen in Deutschland leiden an Asthma und benötigen im Bedarfsfall sowie oft auch dauerhaft Medikamente. Die richtige Inhalationstechnik hängt dabei vom verwendeten Medikament ab und sollte mit dem Arzt besprochen werden.

185. Passivrauchen fördert Asthma bei Kindern

Kinder reagieren besonders sensibel auf Umweltbelastungen. Vor allem bei Erkrankungen der Atemwege spielen diese Belastungen eine zunehmend wichtige Rolle. Asthma bronchiale gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen im Kindesalter. "Bereits zehn Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Österreich leiden an dieser entzündlichen Atemwegserkrankung", wie Manfred Neuberger, Ordinarius für Umwelthygiene der Medizinischen Universität Wien, im pressetext-Interview erklärt.

186. Ohne Glukokortikoide geht’s nicht

Mit Kortisol oder Prednisolon hat mancher schon zu tun gehabt. Beide –das natürliche Kortisol und das synthetisch hergestellte Prednisolon – sind Glukokortikoide. Diese Hormone sind an diversen Stoffwechsel-Prozessen beteiligt und dienen als entzündungshemmende, antiallergische und immunsupressive Substanzen. „Glukokortikoide sind für die Medizin und besonders für die Dermatologie unverzichtbar“, betonte Prof. Dr. Jan. C. Simon, Direktor der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie des Universitätsklinikums Leipzig, jüngst bei einer Fortbildungsveranstaltung in seiner Klinik.

187. Asthma aus dem Auspuff? Feinstaub, die unsichtbare Gefahr

Die Luftreinhaltung im industriellen Sektor hat sich in den letzen Jahren verbessert. Doch die rasante Zunahme des motorisierten Verkehrs, insbesondere der LKWs hat diesen „Fortschritt“ zunichte gemacht. Mehr als 50% der Luftschadstoffe entstammen dem Auto- und LKW-Auspuff.

188. Asthma ohne Angst

Mit diesem Buch lernen Sie Asthma bronchiale zu verstehen und bekommen konkrete, praktische Fertigkeiten zur Alltagsbewältigung vermittelt. Wichtige Themen im Buch sind: allgemeine Grundlagen, Prinzipien der Asthmatherapie, Selbstmessung, Auslöser von Asthma-Anfällen, Allergien, medikamentöse Behandlung, alternative Heilmethoden.

189. Asthma - mit der richtigen Therapie gut leben

So dramatisch sich ein Asthmaanfall im schwersten Fall entwickeln kann - die Zahl dieser Notfälle lässt sich mithilfe moderner Arzneimittel und der geschickten Kombination verschiedener Wirkstoffe deutlich verringern.

190. Akupunktur kann bei Allergien und Asthma helfen

experimentelle Resultate – hier dämpfte die spezifische Akupunktur Entzündungsreaktionen an den Bronchien (Bronchitis). Die Erfahrungen der Ärztegemeinschaft für Akupunktur und Chinesische Medizin mit Sitz in Düsseldorf unterstützen diese Erkenntnisse. In einer der größten Schwerpunktpraxen Deutschlands wurden in den letzten 14 Jahren über 7.000 Behandlungen mit einem speziell entwickelten Therapieprogramm durchgeführt, welches neben speziellen Akupunktur-punkten und Stimulationstechniken auch chinesische Arzneikräuter beinhaltet.

191. Weiterer Vorbericht zur Zuverlässigkeit von Diagnoseverfahren für Asthma bei Kleinkindern publiziert

Wie zuverlässig Asthma bronchiale bei Kindern im Alter von 2 bis 5 Jahren diagnostiziert werden kann, ist Gegenstand einer Untersuchung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Am 10. September 2008 haben die Wissenschaftler die vorläufigen Ergebnisse eines weiteren Teilauftrags publiziert.

192. Schulstart erhöht Risiko von Asthmaanfällen

Pünktlich zu Beginn des neuen Schuljahres in vielen deutschen und österreichischen Bundesländern warnt der Bundesverband der Pneumologen (BdP) vor einer Verschlimmerung von Atemwegsbeschwerden bei Schulkindern. Vor allem kleine Patienten der Volkskrankheit Asthma müssten vermehrt mit Beschwerden rechnen.

193. Feinstaub: Auch 2006 dicke Luft in vielen deutschen Städten

Umweltbundesamt (UBA) zieht erste Bilanz der Belastung in Deutschland Die Auswertung der noch vorläufigen Feinstaubdaten für das Jahr 2006 zeigt: Die Belastung der Bevölkerung mit gesundheitsschädlichen Feinstäuben ist -wie schon im Jahr 2005 - zu hoch. An 100 der zirka 450 Messstationen lag die Feinstaubkonzentration im vergangenen Jahr an mehr als 35 Tagen über dem zulässigen Wert von 50 µg/m³ (Mikrogramm = ein Millionstel Gramm pro Normkubikmeter Luft).

194. Pneumologie 2008: Empfehlungen zur physiotherapeutischen Atemtherapie

Die neuen "Empfehlungen zur physiotherapeutischen Atemtherapie" der Deutschen Atemwegsliga stellen einen erster Versuch zur Standardisierung physiotherapeutischer Maßnahmen bei der Behandlung pneumologischer Erkrankungen dar. Diagnostik und Behandlung von Atemwegserkrankungen erfolgen heute evidenzbasiert.

195. BfR schließt gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Emissionen aus Büromaschinen nicht aus

Emissionen aus Laserdruckern, -kopierern und Multifunktionsgeräten könnten dazu beitragen, unspezifische Symptome wie Schleimhautbeschwerden, Bindehautreizungen, Reizungen des Atemtraktes und der Rachenschleimhaut hervorzurufen. Schwerwiegende Gesundheitsschäden sind nach den bislang vorliegenden ärztlichen Daten nicht beobachtet worden.

196. DAAB e.V.: Die Heilkraft der Stimme – Singen und Tönen als Weg aus der Atemnot

Jahrelang litt ich unter heftigen Atemnot-Attacken, war ständig kurzatmig und das Sprechen fiel mir schwer. Zu dem Asthma und den schweren Allergien gesellten sich immer mehr Symptome, wie rheumatische Beschwerden, epileptische Anfälle, heftige Reaktionen auf Duftstoffe und Schlafstörungen. Ich war vollkommen am Ende, fühlte mich aus der Bahn geworfen und wusste weder ein noch aus. Vieles habe ich ausprobiert, manchmal hatte ich kleinere Erfolgserlebnisse, andere Versuche waren weniger nutzbringend. Heilung war nicht in Sicht. Ich bekam verschiedene Medikamente verordnet, wodurch ich etwas Erleichterung erfuhr. Heute benötige ich nur noch einige wenige Medikamente.

197. DAAB e.V.: Asthma bronchiale – die Grundlagen

Mittlerweile sind in Deutschland etwa zehn Prozent der Kinder und fünf Prozent der Erwachsenen an Asthma bronchiale erkrankt. Vor allem in den westlichen Industrieländern ist die Rate der Neuerkrankten in den letzten Jahrzehnten rapide angestiegen, besonders bei Kindern. Neuere Studien geben aber Grund zu der Annahme, dass die Häufigkeit nun nicht weiter ansteigt.

198. Asthma und COPD – Warum hat jeder Betroffene seine „eigene“ Erkrankung?

Die nach den derzeitigen Erkenntnissen „richtigen“ Methoden der Diagnose und der medikamentösen und der nicht- medikamentösen Behandlung eines Asthmas oder einer COPD sind – als Empfehlungen an die behandelnden Ärzte - in internationalen und nationalen Leitlinien zusammengefasst worden.

199. Ratgeber Asthma und Allergien

Nach wie vor steigt die Anzahl allergischer Erkrankungen vor allem in den westlichen Industrieländern kontinuierlich an. Verlässliche Statistiken haben ergeben, dass bis zu 15 % aller Erwachsenen und bis zu 20 % aller Kinder an Allergien leiden.

200. Rauchfrei und trotzdem schlank!

Drei Kilogramm nehmen Raucherinnen und Raucher im Durchschnitt zu, wenn sie aufhören zu rauchen. Die vermehrte Aufnahme von Kalorien und der Wegfall von Nikotin als Kalorien verbrennende Substanz sind für den zu beobachtenden Gewichtsanstieg verantwortlich. Doch es ist ein Vorurteil zu glauben, Rauchen mache schlank.

201. Der Luftikurs für Kinder mit Asthma - Ein fröhliches Lern- und Lesebuch für Kinder und ihre Eltern

In Deutschland leben etwa 800 000 Kinder und Jugendliche zwischen 4 und 16 Jahren, die an Asthma leiden. Dieses Buch informiert Sie und Ihr Kind über die Krankheit und den Umgang mit ihr. Mit den neuesten Erkenntnissen aus den weiterentwickelten Therapieplänen und den Erfahrungen langjähriger Asthmaschulungen zeigen Ihnen die Autoren Wege auf, wie die Krankheit positiv angenommen und damit bewältigt werden kann.

202. Taillenspeck erhöht das Asthma-Risiko von Frauen

Eine apfelförmige Figur mit übermäßigem Taillenspeck erhöht das Asthma-Risiko selbst von normalgewichtigen Frauen. Darauf weist der Bundesverband der Pneumologen unter Berufung auf eine US-Studie hin. Demnach erkranken Frauen mit Normalgewicht und einem Taillenumfang von mehr als 88 Zentimetern, mit höherer Wahrscheinlichkeit an dem chronisch-entzündlichen Atemwegsleiden als andere Frauen.

203. Hausstauballergie: Suchtest findet Milben

Wer seine Wohnung wegen einer Haustauballergie gründlich staubarm renovieren will, kann vorweg mit einem Test untersuchen, wo sich Milben tatsächlich aufhalten, rät das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau. Der Kot der Milben ist ein stark Allergie auslösender Stoff. Die Milben sind überall verbreitet und kein Problem von mangelnder Hygiene. Wohnen Allergiker im Haushalt, können erhebliche Veränderungen in der Wohnung angebracht sein. Bei Neuanschaffungen sind Ledermöbel Polstern vorzuziehen. Teppichböden sollten durch Holz, Fliesen oder Linoleum ersetzt werden, so dass leicht feucht gewischt werden kann. Eine Luftfeuchtigkeit zwischen 45 und 55 Prozent ist vorteilhaft. Der Milben-Test ist in Apotheken erhältlich. Quelle: Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau 6/2005 B

204. Asthma bei Kleinkindern: Leitlinien liefern keinen Referenzstandard für die Diagnose

Aus aktuellen und methodisch hochwertigen Leitlinien lässt sich kein Referenzstandard für die Diagnose eines Asthma bronchiale bei Kindern im Alter von 2 bis 5 Jahren ableiten. Zu diesem Ergebnis kommt der Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), den die Wissenschaftler am 2. April 2008 veröffentlicht haben.

205. Pneumologie 2008: Das Projekt "Gleiche Chancen!? - Asthma in der Schule"

"Gleiche Chancen!? - Asthma in der Schule" ist eine neues Projekt, das die Deutsche Atemwegsliga initiiert hat. Ziel des Projektes ist es, bestehende Nachteile für die betroffenen Kinder und Jugendliche zu minimieren und eine Basis für eine Chancengleichheit zu schaffen. Schülerinnen und Schüler sollen trotz ihrer chronischen Erkrankung wie ihre gesunden Mitschüler am Schulleben teilnehmen können.

206. Rauchfrei ins neue Jahr

Bundesweit wird durch die Nichtraucherschutzgesetze das Rauchen auch in Gaststätten untersagt, teilweise mit Übergangsfristen. Ausnahmeregelungen sind in allen Ländergesetzen vorgesehen, mit Ausnahme von Bayern. Dort können in der Gastronomie keine Raucherräume eingerichtet werden.

207. Rasch wirksame Asthmasprays nicht regelmäßig inhalieren

Jeder Asthmatiker braucht ein rasch wirksames Asthmamedikament. Bei Bedarf werden ein bis zwei Sprühstöße eingeatmet, pro Tag aber nicht mehr als zwölf. Besteht darüber hinaus Atemnot, sollten Patienten mit ihrem Arzt über ihre Therapie sprechen.

208. Volkskrankeit: Atemwegserkrankungen

Patientenschulungen verbessern Umgang mit der eigenen Krankheit. Eine fundierte Schulung soll den Betroffenen zum einen helfen, ihre Krankheit besser zu verstehen. Zum anderen lernen sie auch ihr Asthmaspray korrekt anzuwenden und sich in Notfällen richtig zu verhalten.

209. Asthma bronchiale bei Kleinkindern: Vorläufige Bewertung therapeutischer Maßnahmen liegt vor

Welchen Nutzen oder Schaden 2-bis 5-Jährige mit bronchialer Obstruktion oder Asthma bronchiale von Maßnahmen haben könnten, die im Disease- Management- Programm (DMP) Asthma bislang nur älteren Kindern angeboten werden, hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersucht. Auf den Prüfstand kamen dabei sowohl medikamentöse als auch nichtmedikamentöse Verfahren.

210. Sport verringert Asthmarisiko bei Kindern

Auf einem Symposium im Rahmen des 47. Deutschen Pneumologenkongresses in Nürnberg hat Dr. Josef Lecheler vom CJD Asthmazentrum Berchtesgaden, berichtet, dass das Risiko Asthma zu entwickeln, bei sportlichen Kindern deutlich geringer ist als bei Sportmuffeln. Die körperlich inaktiven Kinder haben somit ein größeres Risiko, an Asthma zu erkranken, wobei in dieser Gruppe Kinder, die häufig vor dem Computer sitzen, nochmals ein höheres Risiko haben als Kinder, die viel lesen. Vermutet wird, dass durch die Sitzhaltung vor dem Computer die Atmung abflacht, zu wenig tief durchgeatmet wird und somit eine erhöhte Anfälligkeit entsteht. Laut Lecheler ist auch Übergewicht ein Faktor, der das Asthmarisiko erhöht. Mehrere Studien hätten bei Kindern und jungen Erwachsenen den Zusammenhang zwischen schlechter körperlicher Fitness und höherer Wahrscheinlichkeit für Asthma belegt, sagte Lecheler der Ärztezeitung.

211. Asthma durch Allergien: So können Eltern vorbeugen

In fast 80 Prozent der Fälle ist Asthma allergisch bedingt. Asthma entsteht, weil Allergien gegen Hausstaubmilben, Pollen oder Tiere unbehandelt bleiben. Die allergische Reaktion verschiebt sich von den oberen in die unteren Atemwege. Man spricht dann von einem „Etagenwechsel“. Das muss nicht sein.

212. Schwangerschaftsurlaub auf dem Bauernhof senkt Asthmarisiko

Während der Schwangerschaft auf einem Bauernhof zu leben, könnte das Risiko für das ungeborene Kind senken, später einmal an Asthma, Ekzemen oder Heuschnupfen zu leiden. Zu diesem Ergebnis kommen zumindest neuseeländischer Forscher. Sie gehen davon aus, dass der nahe Kontakt des Fötuses mit Tieren und deren Bakterien das Immunsystem des Kindes stärken.

213. Ständig Husten?

Das bisschen Atemnot beim Treppensteigen, der ständige Husten - das wird schon wieder vorbeigehen. Wer so denkt, setzt seine Gesundheit und Lebensqualität leichtfertig aufs Spiel. Die ersten Anzeichen für ein Asthma bronchiale müssen unbedingt ernst genommen werden.

214. Mobiler Sensor scannt Luft nach Asthma-Auslösern

Ein in einer Weste getragenes Sensor-System soll helfen, Auslösern für Asthma-Anfälle auf die Spur zu kommen. Dazu nimmt das von Forschern des Georgia Tech Research Institut entwickelte Gerät regelmäßig Luftproben der Umgebung des Trägers.

215. Urlaub: Die Allergie fährt mit

Urlaub – das bedeutet für viele einfach ins Flugzeug zu steigen und alle Sorgen für ein paar Tage hinter sich zu lassen. Allergiker haben es nicht ganz so einfach. Sie müssen vieles beachten, um nicht weit weg von zu Hause Probleme mit ihrer Allergie zu bekommen.

216. Neue Asthma-Leitlinie vorgestellt

Am 30. März 2006 wurde auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (DGP) in Nürnberg die neue evidenzbasierte Asthmaleitlinie der Deutschen Atemwegsliga und der DGP vorgestellt. Es steht nun eine aktuelle, fundierte und wissenschaftlich begründete Grundlage für die Behandlung von Asthmapatienten zur Verfügung. Die Leitlinie unterstützt einerseits Ärzte, die Betroffene versorgen, bei der Wahl einer evidenzbasierten Diagnostik, Therapie und Verlaufskontrolle. Zum anderen bildet sie, nach Meinung von Prof. Heinrich Worth, Vorsitzender der Deutschen Atemwegsliga, eine wichtige Grundlage für „Disease Management Programme“: „Die Leitlinie ersetzt nicht das Urteil des behandelnden Arztes, kann aber als wichtige Entscheidungshilfe für ein optimiertes Management der Asthmapatienten genutzt werden.“

217. Asthma durch Virusinfektionen bei Kindern

Das Asthma bronchiale ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Atemwege. Die Häufigkeit dieser Atemwegserkrankung ist in den vergangenen Jahren angestiegen. In Deutschland leiden bis zu zehn Prozent der Kinder unter Asthma – Tendenz steigend. Bei etwa 80 Prozent der asthmakranken Kinder im schulpflichtigen Alter lösen virale Erkältungsinfekte Asthmabeschwerden aus.

218. Übermäßiger TV-Konsum führt zu Asthma bei Kindern

Je länger Kinder täglich vor dem TV-Gerät oder dem Computer verbringen, umso stärker sind sie gefährdet, die Atemwegserkrankung Asthma bronchiale zu entwickeln. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle wissenschaftliche Studie von Forschern um Guiseppe Corbo von der Universität Rom, die in der Fachzeitschrift Epidemiology publiziert wurde.

219. Studie: Antibiotika-Therapie besserte Lungenfunktion bei Asthmatikern

In einer im New England Journal of Medicine (NEJM) veröffentlichten Studie konnte durch eine Therapie mit dem Antibiotikum Telithromycin die Lungenfunktion von Asthmapatienten gebessert werden. Grundsätzlich ist Asthma bronchiale keine Infektionskrankheit und Antibiotika daher nicht Mittel der Wahl. Bakterielle Infektionen können jedoch eine Verschlimmerung der Erkrankung auslösen. Gibt es Hinweise auf eine bakterielle Begleitinfektion, werden daher manchmal Antibiotika eingesetzt. Bisherige Studien ergaben jedoch, dass eine Antibiotikatherapie den Verlauf der Asthma-Attacke nicht beeinflusste.

220. Sport und Asthma: Kein Gegensatz

Heuschnupfen, allergisches Asthma, Belastungsasthma: Immer mehr Menschen leiden an diesen Beschwerden. Besonders bei Kindern und Jugendlichen steigt die Zahl der Allergie- und Asthmafälle stark an. Sport und körperliche Belastung sind für Asthmatiker kein Tabu. Sie können durch körperliches Training ihre Leistungsfähigkeit verbessern, die Atemmuskulatur stärken und ihre Ausdauer steigern. Selbst Leistungssport ist mit Asthma möglich.

221. Lungenfachärzte schulen Asthmatiker

Immer mehr Menschen leiden heutzutage an asthmatischen Beschwerden. Wer Asthmatiker ist, muss seinen Körper und die Krankheit verstehen, um mit ihr gesund leben zu können. Lungenfachärzte bieten daher spezielle Schulungen für erwachsene Asthmatiker an.

222. Allergien: Epidemie des 21. Jahrhunderts

Allergien gelten als die Epidemie des 21. Jahrhunderts – so das Statistische Bundesamt. Fast jeder dritte Deutsche leidet mittlerweile unter einer allergischen Reaktion. Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht, im Gegenteil: Die Europäische Stiftung für Allergieforschung geht davon aus, dass in zwei Jahren schon jeder zweite Mensch in den Industrienationen eine Allergie haben wird.

223. Was ist Asthma?

Bei Asthma (Asthma bronchiale) handelt es sich um eine nicht infektiöse, chronische Entzündung der Atemwege. Die Bronchien reagieren auf verschiedene Reize überempfindlich, wodurch es zu krampfartigen Verengungen kommt. Diese lösen in Kombination mit starker Schleimbildung und einem Anschwellen der Schleimhaut Atemnot aus.

224. Asthma Forum

Ab sofort steht allen Usern von Curado.de das neue Forum kostenlos zur Verfügung. Hier tauschen sich Betroffene, Angehörige und Interessierte über Asthma aus. Was für Erfahrungen haben Andere gemacht? Welche Tipps oder Adressen kann ich austauschen? An wen kann ich mich wenden wenn ich Fragen habe? Ein weiterer Schritt im Kampf gegen Asthma…

225. Asthmatiker bekommen Schmerzensgeld von Autoherstellern

Asthmatiker in Tokio haben im Rechtsstreit gegen die großen Autohersteller und den Staat nun Recht bekommen. Sie machen vor allem die Dieselfahrzeuge für ihre Erkrankung mitverantwortlich und hatten 1996 eine Klage beim Kreisgericht von Tokio eingebracht.

226. Zusatztherapie in Asthma-Leitlinien aufgenommen

Die Deutsche Atemwegsliga hat Omalizumab, einen neuen Wirkstoff, zur Behandlung von Patienten mit schwerem allergischem Asthma in die neuen Asthma-Leitlinien aufgenommen. Die Leitlinien empfehlen eine zusätzliche Behandlung mit dem Wirkstoff, wenn andere Therapien nicht ausreichen und die Patienten viele Krankheitsschübe haben. Omalizumab ist ein humanisierter Antikörper für die Zusatztherapie bei schwerem, andauerndem allergischem Asthma (Stufe IV).

227. Autohomologe Immuntherapie (AHIT)

(ots) Der zwölfjährige Tobias spielt auf dem Schulhof Fußball – ein ganz normaler Junge. Das war nicht immer so. Noch vor kurzem wurde er wegen seines Aussehens gehänselt und ihn quälte ein unerträglicher Juckreiz. Tobias litt unter Neurodermitis. Dank einer einzigartigen Therapie hat er die Hauterkrankung erfolgreich überwunden. Bereits kurz nach seiner Geburt zeigten sich die ersten Symptome – eine trockene Haut, die zu Verschorfung neigte, und Juckreiz, der bleiben sollte. Mit allen Mitteln kämpften Tobias’ Eltern gegen die Krankheit an – viele Salben, viele Therapien, viele Ärzte. Doch die Erkrankung verschlimmerte sich.

228. Passivrauchen macht Kinder krank

Atemwegserkrankungen, vermehrte Asthmaanfälle, verschlechterte Lungenfunktionen, Reizungen und Tränen der Augen, Mittelohrentzündungen sowie eine verminderte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit sind die schwerwiegenden Gesundheitsfolgen, wenn Kinder ein verrauchtes Zuhause haben.

229. Pharmazeutische Betreuung von asthmakranken Kindern und Jugendlichen

Apotheker und Ärzte haben erstmals gemeinsam eine zertifizierte Fortbildung für die Pharmazeutische Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Asthma bronchiale entwickelt. Die Bundesapothekerkammer und die Arbeitsgemeinschaft Asthmaschulung im Kindes- und Jugendalter e. V. haben für die insgesamt 20 Stunden umfassende Fortbildung ein Curriculum und einen Stichwortkatalog erarbeitet. „Ich freue mich über dieses erste gemeinsam verabschiedete Curriculum. Es ist ein wichtiger Schritt, um die Zusammenarbeit von Ärzten und Apothekern weiter zu verbessern“, sagte Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. „Auch wir begrüßen diese Fortbildung als wichtigen Baustein für eine ausreichende und zielgerichtete Versorgung“, sagte Dr. Rüdiger Szczepanski, Erster Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Asthmaschulung im Kindes- und Jugendalter e. V. Das Curriculum steckt die Inhalte ab, nach denen Apotheker von den Landesapothekerkammern in Kooperation mit regionalen Asthmatrainern der AG Asthmaschulung für die Pharmazeutische Betreuung asthmakranker Kinder und Jugendlicher geschult werden sollen.

230. Ursachen für Asthmaerkrankungen

Die Schleimhaut der Bronchien ist bei Menschen, die an Asthma leiden, ununterbrochen in Abwehrbereitschaft und bei Kontakt mit eigentlich harmlosen Substanzen kann es zu einer Entzündungsreaktion des Körpers kommen. Die Schleimhaut wird verstärkt durchblutet, schwillt an und es bildet sich ein zäher Schleim.

231. Auswirkungen von Feinstaub und Verkehrsbelastungen auf die Gesundheit

Zwei neue Publikationen zur Sterblichkeit und zu Atemwegserkrankungen bei 4800 Frauen aus Nordrhein Westfalen In der Septemberausgabe der wissenschaftlichen Zeitschrift "Epidemiology" ist eine wichtige Arbeit zu Auswirkungen von Feinstaub und Verkehrsbelastungen auf die Sterblichkeit in Deutschland erschienen. Diese neuen Ergebnisse unterstützen eine vor kurzem publizierte Arbeit zum Auftreten von Atemwegserkrankungen.

232. DMP – Das Disease Management-Program

Der Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie „Krankheits-Verwaltungs- Programm“. Es wurde entwickelt um die Behandlung von ausgewählten chronischen Erkrankungen qualitativ zu verbessern und die Zusammenarbeit von Ärzten, Krankenhäusern, Therapeuten, Reha-Einrichtungen und sonstigen medizinische Institutionen aufeinander abzustimmen.

233. Bessere Asthmatherapie durch regelmäßige Selbstkontrolle

Für Asthmatiker ist es schwierig, ihre Lungenfunktion und damit auch die Qualität der Asthmakontrolle richtig einzuschätzen. Eine regelmäßige Selbstmessung der Lungenfunktion hilft, akute Verschlechterungen frühzeitig zu erkennen. "Die meisten Asthmatiker spüren eine weniger als fünfzigprozentige Verschlechterung ihrer momentanen Lungenfunktion nicht.

234. Entspannungstechniken für kleine Asthmatiker

Asthma bronchiale ist die häufigste chronische Erkrankung bei Kindern. Neben einer medikamentösen Behandlung und der Vermeidung der Allergene, wie z. B. Hausstaub, bestimmter Nahrungsmittel oder Gräserpollen, können auch Atemgymnastik und Entspannungstechniken Erleichterung schaffen. Im Vordergrund stehen dabei die Wahrnehmungsschulung und Wissensvermittlung.

235. Gut durch den Winter trotz chronischer Atemwegserkrankung

In Deutschland leiden circa 9 Millionen Menschen an chronischen Atemwegs- erkrankungen. Gerade diesen Menschen mit Asthma und COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) bescheren die Wintermonate nicht nur eine schöne Schneelandschaft, sondern erhöhen das Risiko, durch einen grippalen Infekt eine Krankheitsverschlechterung zu erleiden.

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