Diese Web Seite ist von der Health On the Net Stiftung akkreditiert: Klicken Sie, um dies zu überprüfen
IVW
- Anzeige -

Kliniken in Ihrer Nähe

Zu wenig Ärzte für junge Rheuma-Patienten

In Deutschland leiden etwa 20 000 Kinder und Jugendliche an rheumatischen Beschwerden. Bei jedem zweiten von ihnen bleibt die chronisch-entzündliche Erkrankung bis ins Erwachsenenalter aktiv. Am Übergang von der Jugend- ...

 

"Der ganze Mensch ist krank"

Herzkrankheiten, Rheuma, Diabetes: Für viele ältere Menschen sind diese Krankheiten Begleiter bis ans Lebensende - sie sind "chronisch", das heißt, nur zu lindern, nicht zu heilen. Die körperlichen Beschwerden vermag ...

 

Mit Rheuma ins Fitness-Studio?

Bewegungstherapie ist wichtiger Teil bei der Behandlung entzündlichen Rheumas. Ziel ist, die Funktion von Gelenken, Muskeln und Bändern und damit die Mobilität zu erhalten. Spezielle Trainingsprogramme berücksichtigen Belastbarkeit und Funktionsstatus ...

 

40 Jahre Engagement für rheumakranke Menschen

Die Deutsche Rheuma-Liga begeht in diesem Jahr ihr 40jähriges Gründungsjubiläum. Am 9. Dezember 1970 wurde der Verband ins Leben gerufen, um die damals extrem desolate Versorgung rheumakranker Menschen zu verbessern. ...

 

Kieferschmerzen und Mundhygiene bei Rheuma

Kiefersperre auf dem Zahnarztstuhl, das ist für jeden Rheumakranken ein nicht seltener Albtraum. Dennoch ist der regelmäßige Zahnarztbesuch für rheumakranke Menschen wichtig. Studien belegen: Wunde Stellen, Wucherungen oder Schmerzen im ...

 

Sie sind hier: Startseite - Rheuma/Orthopädie - Rheumatoide Arthritis - News - Bedingt gesund

Bedingt gesund

18.01.10.

Bewältigung der Krankheit

shutterstock

Warum Patienten lernen sollten, sich nicht nur als Kranke zu sehen

Ein Herzkranker kann zum Beispiel sehr gesunde Gelenke haben, ein Rheumatiker ein gesundes Herz und ein herzkranker Rheumatiker ein sehr fittes Gehirn. Niemand ist nur krank, er hat stets auch gesunde Anteile. “Er ist bedingt gesund”, formuliert es der Göttinger Medizinsoziologe Dr. Ottomar Bahrs im Gespräch mit dem Apothekenmagazin “Senioren Ratgeber”.

Seine Schlussfolgerung: “Diese Botschaft ist nicht nur gut fürs Selbstwertgefühl, sie kann auch Kräfte und Ressourcen freisetzen, die bei der Bewältigung der Krankheit helfen.” Bahrs hat seine Erkenntnisse schon mit Patienten und Ärzten in der Praxis erprobt und erfahren, dass beide Seiten von dieser Einsicht profitieren. Ärzten rät er, die Kranken öfter mit den ihnen verbleibenden Möglichkeiten zu konfrontieren, sie zu fragen, wie sie diese nutzen möchten und dabei Hilfen anbieten. Viele ältere Menschen seien sich etwa ihrer “Krisenerfahrung” gar nicht bewusst.

Der Arzt könne sie daran erinnern, welche Schwierigkeiten sie schon gemeistert haben und so Mut machen, auch das neue Problem anzupacken.

Manchmal handelt es sich dabei um die Einsicht in das Unabänderliche:
“Chronische Krankheiten lassen sich in der Regel nicht ausmerzen, man muss sie als Teil des Lebens begreifen”, so Bahrs.

Quelle: “Senioren Ratgeber” 1/2010

Sachverwandte Themen

Weitere Artikel

Alle 48 sachverwandten Artikel anzeigen

Zum Abkürzungsverzeichnis

- Anzeige -Anzeige: Skyscraper_Hahiti