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Patienteninformationen

Alles über Behandlung

1. Was tun gegen das Abgeschlagenheitsgefühl?

Der Fatigue kann z. B. durch regelmäßige Gymnastik und entspannungsorientierte Methoden wie Feldenkrais, Eutonie und Qi Gong begegnet werden. Erst wenn diese und ähnliche Übungen keinen Erfolg bringen, sollte eine medikamentöse Behandlung (z. B. mit Modafinil) angedacht werden. Gedächtnis- und Konzentrationsdefizite lassen sich hingegen oft schon durch vergleichsweise simple Denksportaufgaben (Sudoku oder Kreuzworträtsel) in den Griff bekommen.

2. Cannabis bei MS nicht unsachgemäß einsetzen

Eine kanadische Studie, in der 140 MS-Betroffene anhand eines Diagnose-Interviews u. a. zu ihrem Cannabis-Konsum befragte wurden, kommt zu dem Ergebnis, dass Rauchhanf auch bei MS Folgen für die geistige Gesundheit haben kann.

3. MS-Therapie ergänzen

Viele MS-Patienten greifen in Deutschland bei der Therapie von MS und ihrer Symptome auch auf komplementäre Medizin zurück. Der Begriff „komplementär“ sagt aus, dass diese Maßnahmen die gängigen medikamentösen Behandlungen nicht ersetzen, sondern sie sinnvoll ergänzen können.

4. Chancen und Risiken komplementärer Therapien

Bei Multipler Sklerose gibt es zahlreiche Behandlungsmethoden, die begleitend zu einer Therapie mit Kortisonen und Beta-Interferonen eingesetzt werden können. Dass es dabei nicht um Ersatztherapien, sondern um eine Ergänzung der schulmedizinischen Behandlung geht, bringt der Begriff „komplementäre” im Unterschied zu „alternativen Verfahren“ zum Ausdruck.

5. Internettool erklärt Wege zu neuen Therapieoptionen

Der Bundesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft gibt mit dem neuen Internettool „MS erforschen“ einen verständlichen und neutralen Überblick über zukünftige Behandlung der Multiplen Sklerose und zeichnet ihren Weg in den klinischen Studien nach.

6. Stammzelltherapie bei MS: Ersatz des Immunsystems

Patienten mit einer sehr aggressiven Form von MS könnte unter Umstände eine Kombination aus Chemotherapie und Stammzelltransplantation helfen.

7. Stammzelltransplantation bei MS

Für MS-Patienten die unter starken Schüben leiden, kann unter Umständen eine Stammzelltransplantation infrage kommen.

8. EMA lässt Alemtuzumab für die MS-Therapie zu

Das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) begrüßt die Entscheidung der Europäischen Arzneimittelkommission (EMA), Alemtuzumab zur Therapie der MS zuzulassen. Der Wirkstoff aus der Gruppe der monoklonalen Antikörper eignet sich zur Behandlung erwachsener Patienten mit schubförmiger MS und aktivem Krankheitsverlauf, der durch klinische Parameter gekennzeichnet ist.

9. Aktualisierung der Leitlinie zur Behandlung der MS

Eine Aktualisierung zur Leitlinie für Multiple Sklerose steht auf den Webseiten der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) zum Download bereit, berichtet das KKNMS. Experten des KKNMS haben die aktuelle Überarbeitung federführend im Auftrag der DGN erstellt.

10. Blasenprobleme und ihre Behandlung

Blasenfunktionsstörungen, die durch Nervenschäden hervorgerufen werden, bezeichnet die Medizin als neurogene Blasenfunktionsstörungen. Zu ihnen zählen auch Blasenprobleme, die infolge der MS auftreten.

11. Schmerzen gezielt behandeln

Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass die MS bzw. die mit ihr einhergehenden Symptome Schmerzen auslösen können. In der Behandlung der MS spielt die Schmerzlinderung daher eine wichtige Rolle. In jedem Fall sollten Menschen mit MS beim Arztbesuch erwähnen, wenn erstmals Schmerzen – egal, welcher Art – auftreten.

12. Funktionsstörungen von Blase und Darm und ihre Behandlung

Im Lauf der Zeit entwickeln rund 80 % aller Menschen mit MS eine Störung der Harnblasenfunktion mit überaktiver Blase, Harninkontinenz und/oder Restharnbildung. Bei bis zu 14 % ist sie laut der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und dem Krankheitsbezogenen Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) sogar das erste Anzeichen für eine MS.

13. Behandlung mit Vitamin D scheint Schubrisiko bei MS nicht zu verringern

Vitamin D in hohen Dosen scheint keine signifikante Auswirkung auf das Schubrisiko bei MS-Betroffenen zu haben. Das ergab eine Metaanalyse von Forschern der Barts and the London School of Medicine and Dentistry, veröffentlicht im Multiple Sclerosis Journal.

14. Forscher entdeckt wichtigen Mechanismus der Neurodegeneration bei der Multiplen Sklerose

Die Arbeit des Wissenschaftlers Dr. Manuel Friese vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) könnte die Erforschung und Behandlungsansätze von MS verändern. Dr. Manuel Friese beschreibt in einem Artikel der Zeitschrift Nature Medicine einen bisher unbekannten Kommunikationsweg von Nervenzellen und die Blockade desselben.

15. Medikamente zur Therapie der progressiven MS in Sicht

2017 könnten drei Wirkstoffe zur Therapie der progressiven MS zugelassen werden. Bisher gibt es in Deutschland noch keine Medikamente.

16. Symptome der MS und ihre Behandlung

MS kann mit einer Vielzahl von Symptomen einhergehen. Eine rasche Behandlung der Beschwerden ist daher wichtig.

17. MS und Palliativmedizin

Die Palliativmedizin soll die Lebensqualität von Patienten erhöhen, bei denen die MS-Erkrankung mit stark ausgeprägten Beschwerden, zum Beispiel Schmerzen, einhergeht.

18. Was sind MS-Zentren?

Menschen mit der Diagnose MS brauchen Ansprechpartner, die sie in medizinischen Fragen kompetent beraten und Erfahrung mit den verschiedenen Symptomen haben, die zur MS gehören. Die Behandlung, zu der einerseits die verlaufsmodifizierende und andererseits die symptomatische Therapie gehören, muss individuell angepasst werden.

19. Was ist Medical Wellness?

Als Medical Wellness bezeichnet man Maßnahmen, die die Lebensqualität von Menschen mit MS steigern sollen. Medical Wellness wird bisher nicht von den Krankenkassen übernommen.

20. Therapiegeräte in der MS-Behandlung

Therapeutische Bewegungsgeräte, auch Bewegungstrainer genannt, sind in Deutschland als Hilfsmittel verordnungsfähig. Das bedeutet, dass die gesetzliche Krankenkasse i. d. R. die Kosten für ein solches Gerät übernimmt, wenn der Arzt der Ansicht ist, dass es – grob gesprochen – notwendig für eine erfolgreiche Behandlung seines Patienten ist.

21. Neue Medikamente für die Basistherapie

Das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) begrüßt die Entscheidung der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA), Fumarat (BG-12) und Teriflunomid zur Behandlung der schubförmig verlaufenden Multiplen Sklerose (MS) zuzulassen. Mit dem positiven Votum haben nun auch MS-Patienten in der Basistherapie die Möglichkeit, auf orale Präparate zurückzugreifen.

22. Physiotherapie – unentbehrlich in der MS-Behandlung

Physiotherapie – Maßnahmen der Krankengymnastik, der Elektro- und der Hydrotherapie (Wasseranwendungen) sowie Massagen – ist ein wichtiger Baustein bei der Behandlung von MS. Sie hat in erster Linie zum Ziel, die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Körpers soweit wie möglich wieder herzustellen, z. B. bei durch die MS entstandenen Bewegungsstörungen und/oder -einschränkungen.

23. Neuer Kaliumkanal als Ansatzpunkt für die MS-Therapie

Aggressive Immunzellen können über einen bislang unbekannten Kanal ins Gehirn eindringen. Das berichten Forscher aus Münster und Würzburg in Nature Medicine. Ihre Entdeckung eröffnet neue Perspektiven für die Behandlung der Multiplen Sklerose.

24. Schmerzen behandeln

Zwischen 43 % und 80 % aller von MS Betroffenen, so die Multiple Sclerosis International Federation (MSIF), haben Schmerzen. Diese Werte differieren deshalb so stark, weil verschiedene Studien unterschiedliche Werte ermittelt haben.

25. Logopädie – wann ist sie sinnvoll?

Die Logopädie hat in der Behandlung der MS einen festen Platz. Logopäden helfen sowohl bei Sprech- und Sprachstörungen als auch bei Störungen von Atemtechnik und Stimme sowie Schluckstörungen. Für viele von MS Betroffene spielt die Logopädie eine große Rolle, denn im Verlauf der Krankheit können Sprech- und Schluckstörungen auftreten.

26. Hemmen Diabetesmittel die Entzündungsaktivität bei MS?

In einer Studie wurde untersucht, inwieweit Medikamente gegen Diabetes auch bei MS helfen können. Die antientzündliche Wirkung der Medikamente half beim Rückgang von Läsionen.

27. Zertifizierte MS-Zentren – was können sie für mich tun?

Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft zertifiziert MS-Zentren. Die Kliniken müssen bestimmte Anforderungen erfüllen, die eine optimale Versogung und Behandlung der MS-Patienten gewährleisten.

28. Hilft Alfacalcidol bei Fatigue?

Das Vitamin-D-Analogon Alfacalcidol könnte möglicherweise die Beschwerden bei Fatigue erleichtern. Darauf deuten die Ergebnisse einer Studie der Universität Tel Aviv hin, an der 158 Probanden mit starker Fatigue teilnahmen.

29. MS verlangsamen durch Therapietreue

Therapietreue, auch als Adhärenz oder heute seltener als Compliance bezeichnet, bedeutet, eine angefangene medikamentöse (oder anderweitige) Behandlung solange fortzuführen, wie es medizinisch erforderlich ist.

30. Auf dem Rücken der Pferde – Hilfe durch Hippotherapie

Bei der Hippotherapie handelt es sich um eine Form der physiotherapeutischen Einzelbehandlung mit und auf Pferden. Im Gegensatz zum Reiten hat bei der Hippotherapie, einer Form des Therapeutischen Reitens, nicht die Person, die auf dem Pferd sitzt, die Kontrolle über das Tier, sondern ein speziell ausgebildeter Therapeut, der das Pferd führt und seinem Patienten Anweisungen gibt.

31. Abbruch der MS-Therapie führt zu neuer Krankheitsaktivität

Das zur New York University (NYU)gehörende Langone Medical Center hat ermittelt, was passiert, wenn MS-Patienten mit stabilem Krankheitsverlauf aufhören, ihre immunmodulierenden Medikamente zu nehmen.

32. Progressive multifokale Leukoenzephalopathie (PML) – was ist das?

Die Medikamente, die zur Behandlung von MS eingesetzt werden, können unter Umständen mit Nebewirkungen einhergehen. Eine dieser möglichen Nebenwirkungen ist die progressive multifokale Leokoenzephalopahtie.

33. Forscher entdecken Biomarker für Gehirnentzündungen bei MS-Patienten

Natalizumab ist ein Wirkstoff zur Behandlung der Multiplen Sklerose. Bei Langzeitbehandlung kann es in seltenen Fällen zu einer schweren Nebenwirkung – einer virusvermittelten Gehirnentzündung – kommen. Forscher der Universität Münster haben in einer Studie des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) herausgefunden, worin die Anfälligkeit der Betroffenen begründet ist.

34. Wunsch- und Wahlrecht bei der Rehabilitation

Für Menschen mit MS spielt die medizinische Rehabilitation eine große Rolle, denn vor allem nach einem Krankheitsschub zeigen sich oft gesundheitliche Beeinträchtigungen.

35. Alternative Behandlung bei MS

Alternative Behandlungsmethoden können eine Ergänzung zur verlaufsmodifizierenden Therapie der MS sein. Sie können Symptome lindern, die mit der MS einhergehen, oder können u. U. zu mehr Wohlbefinden verhelfen.

36. Zukünftige MS-Therapie

Nach den Leitlinien sind die Substanzen Teriflunomid und Dimethylfumarat als Basistherapeutika einzustufen und können deshalb wie IFN-beta und Glatirameracetat eingesetzt werden. Fingolimod ist nicht für die Basistherapie zugelassen und lässt sich deshalb eher mit Natalizumab und Alemtuzumab vergleichen.

37. Erste Erfolge einer internationalen Forschungsallianz für Kinder mit MS

Unter dem Namen GRACE-MS erforschen Kliniken aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gemeinsam Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bei Kindern mit Multipler Sklerose. Die Forschergemeinschaft trägt den Namen GRACE-MS, eine Kurzform von „German-speaking Research Alliance for ChildrEn with MS“.

38. Forscher regen Mausstammzellen im Gehirn zur Reparatur von Myelinscheiden an

Zwei zugelassene Arzneimittel könnten in Zukunft eventuell eine Rolle bei der Behandlung von MS spielen. Einer Studie zufolge, entdeckten US-amerikanische Wissenschaftler, dass diese Arzneimittel im Mausmodell Stammzellen im Gehirn aktivieren konnten, Myelin produzierende Zellen anzuregen und die weiße Substanz (durch Myelin ummantelte Nervenfasern) zu reparieren, die bei MS geschädigt ist.

39. Kann Zimt MS-Beschwerden verringern?

Die orale Verarbeichung von Zimtpulver (Cinnamonum verum) unterdrückte bei weiblichen Mäusen, bei denen eine experimentelle autoimmune Enzephalomyelitis (EAE) ausgelöst worden war, das Auftreten von Symptomen der schubförmigen EAE.

40. Die richtige Entspannungsmethode finden

Entspannung spielt in der symptomatischen Behandlung der MS eine wichtige Rolle. Denn gezieltes Sich-Entspannen baut Stress ab und sorgt für größeres körperliches und seelisches Wohlbefinden.

41. Cholesterinsenker möglicherweise hilfreich bei der MS-Behandlung

Statine, die vor allem zur Senkung zu hoher Cholesterinwerte im Blut eingesetzt werden, können eventuell dabei helfen, Veränderungen im Gehirn bei der sekundär progredienten Form der MS unter Kontrolle zu bringen. Dies fanden Forscher der Universität London mit einer Studie heraus, an der 140 Probanden teilnahmen.

42. Kann Vitamin D zur Myelinreparatur beitragen?

Forscher fanden heraus, dass die Einnahme von Vitamin D unter Umständen bei der Reparatur von Myelin hilfreich sein kann. Dabei spielt das RXR Gamma-Protein eine entscheidende Rolle.

43. Mit Bogenschießen kognitive und körperliche Fähigkeiten trainieren

Sport und Bewegung spielen in der MS-Therapie eine wichtige Rolle: um die Beweglichkeit und damit zugleich die Selbstständigkeit der von MS Betroffenen zu erhalten, um Stress abzubauen und die Psyche zu stabilisieren und um ganz allgemein die Lebensqualität zu verbessern.

44. Bewegungsstörungen und ihre Behandlung

Bewegungsstörungen treten im Verlauf der MS bei den meisten Betroffenen auf. Doch Bewegungsstörungen gibt es viele. Die Medizin unterscheidet u. a. Ataxien, Spastiken, Lähmungen und Tremor. Mit Bewegungsstörungen gehen bei MS zudem häufig Empfindungsstörungen (sog. Parästhesien) einher.

45. MS-Medikamente direkt ins Gehirn transportieren

Durch die Blut-Hirn-Schranke gelangen Medikamente bei MS nicht unmittelbar ins Gehirn. Mittels Ultraschallwellen soll dies nun besser möglich sein.

46. Bewegungstherapiegeräte: Welche gibt es und was bewirken sie?

In der Behandlung von MS spielt Bewegungstraining eine große Rolle. Es dient sowohl dem Erhalt körperlicher Funktionen, die durch Schädigungen der Nerven beeinträchtigt sind, als auch zu deren Rückgewinnung. Bewegung stärkt Muskeln, Ausdauer, Gleichgewicht sowie Koordination.

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