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Betablocker auch für COPD-Patienten geeignet

Patienten mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) leiden häufig auch an Bluthochdruck, Koronarer Herzkrankheit oder Herzinsuffizienz – Krankheiten, die mit sog. Betablockern behandelt werden.

Eine schottische Studie habe nun gezeigt, dass COPD-Patienten keine Komplikationen bei der Einnahme dieser Mittel befürchten müssten, so Prof. Dr. med. Dieter Köhler von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin. „Im Gegenteil – sie profitieren sogar davon.“

Bislang befürchteten manche Ärzte, dass Betablocker die Wirkung von Bronchien erweiternden Medikamenten aufheben könnten. In der im British Medical Journal veröffentlichten Untersuchung mit 5.977 COPD-Patienten zeigte sich Prof. Köhler zufolge aber, dass Betablocker sicher seien und zudem Vorteile für die Betroffenen haben. Die Betroffenen würden seltener akute Verschlechterungsschübe (sog. Exazerbationen) als COPD-Patienten, die keine Betablocker einnahmen, erleiden.

Quelle: Allergikus 1/12

19.05.12

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