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Kinderhaut

Kinderhaut, vor allem Babyhaut, ist besonders zart und empfindlich. Daher muss bei dieser Haut besonderes Augenmerk auf eine angepasste Pflege und eine Unterstützung der natürlichen Funktionen der Haut gelegt werden.

Merkmale von Kinderhaut

Am empfindlichsten ist die Haut von Kindern unter einem Jahr, da sie wesentlich dünner ist als die von älteren Kindern und Erwachsenen. Daher ist die Barrierefunktion weniger stark ausgeprägt und die Haut ist deutlich leichter reizbar. Es sollte also generell darauf geachtet werden, die Kinderhaut nicht zusätzlich zu reizen. Dies bedeutet konkret, dass auf Seife, Badezusätze und ähnliches verzichtet werden sollte, da diese Produkte die Haut austrocknen und den natürlichen Säureschutzmantel zerstören. Auch ein zu langes oder zu häufiges Baden kann schädlich sein. Besonders auf die Haut im Bereich der Windeln sollte geachtet werden, da sie besonders strapaziert ist und es so Reizungen und kleinen Wunden kommen kann.

Kinderhaut und Sonne

Kinderhaut reagiert empfindlicher auf Sonneneinstrahlung als die von Erwachsenen. Insbesondere bei sehr kleinen Kindern muss starkes Augenmerk auf den Sonnenschutz gelegt werden, da sich der Eigenschutz der Haut erst ab dem zweiten Lebensjahr langsam aufbaut. Zudem sollte man sich über folgenden Zusammenhang im Klaren sein: UV-Strahlung in der Kindheit fördert die Entstehung von Muttermalen, eine hohe Anzahl von Muttermalen wiederum ist mit einem erhöhten Risiko verbunden, irgendwann im Leben an Hautkrebs zu erkranken.

Aus diesem Grund sollten folgende Regeln bei Kindern unbedingt eingehalten werden:

  • Bis zum vollendeten ersten Lebensjahr sollte ein Kind NIE der prallen Sonne ausgesetzt werden, auch nicht für kurze Zeit.
  • Kleinkinder und Säuglinge sollten sich nur im Schatten aufhalten und auch dort sonnendichte Kleidung tragen. Unbedeckte Stellen sollten zusätzlich mit Sonnenschutzmittel eingecremt werden.
  • Vorsicht mit Babyöl: Es erhöht die Lichtempfindlichkeit der Haut.
  • Kinder und Erwachsene sollten eine halbe Stunde vor dem Aussetzen der Sonne eingecremt werden.
  • Das Sonnenschutzmittel sollte sorgsam ausgewählt werden: mindestens Lichtschutzfaktor 35 und UV-A-Faktor 16 ist dringend anzuraten.
  • Auch bei bedecktem Himmel ist ein Eincremen notwendig, da trotz Wolken bis zu 80 % der UV-Strahlen bis zur Erde vordringen.
  • Wenn gebadet oder geplanscht wird, muss die nackte Haut besonders gut durch wasserfeste Produkte geschützt werden. Wasserfeste Sunblocker sind zu empfehlen.
  • Unmittelbar nach dem Bad sollte die Kinder gut abgetrocknet werden, da Wassertropfen auf der Haut wie ein Brennglas wirken.

Sollte es trotz aller Vorsicht und Schutzmaßnahmen dennoch zu einem Sonnenbrand beim Säugling oder Kleinkind kommen, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Lydia Köper

11.03.11

Kinderhaut
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