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Patienteninformationen

Alles über Biomarker Gehirn

1. Eisen als Biomarker für MS?

Möglicherweise könnte Eisen als Biomarker für MS fungieren. Darauf deuten Ergebnisse einer Studie der Universität New York hin. Ein Forscherteam verglich mit einem neuen MRT-Verfahren die Gehirne von 31 mit MS diagnostizierten Personen mit denen von 17 gesunden Freiwilligen.

2. Funktionelle Veränderung im Gehirn als Ursache für kognitive Störungen

Multiple Sklerose geht im Lauf der Erkrankung sehr oft mit sinkender Gedächtnisleistung und Aufmerksamkeitsstörungen einher.

3. Forscher entdecken Biomarker für Gehirnentzündungen bei MS-Patienten

Natalizumab ist ein Wirkstoff zur Behandlung der Multiplen Sklerose. Bei Langzeitbehandlung kann es in seltenen Fällen zu einer schweren Nebenwirkung – einer virusvermittelten Gehirnentzündung – kommen. Forscher der Universität Münster haben in einer Studie des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) herausgefunden, worin die Anfälligkeit der Betroffenen begründet ist.

4. Plasmaaustausch bei Multipler Sklerose

Die Plasmapherese oder der Plasmaaustausch wird umgangssprachlich auch „Blutwäsche“ genannt. Bei diesem Verfahren werden Stoffe aus dem Blut entfernt, die bei der Multiplen Sklerose zur Entzündung im Gehirn beitragen.

5. Veränderungen des Gehirns gehen bei Frauen mit MS oft mit Depressionen einher

Menschen mit MS erkranken häufiger an Depressionen als der Durchschnitt der Bevölkerung. Wissenschaftler der Universitäten Hamburg und Los Angeles haben nun herausgefunden, dass die Veränderung einer bestimmten Hirnregion, dem Hippocampus, bei Frauen mit MS häufig mit Depressionen einhergeht.

6. Alzheimer-Eiweiß gegen MS?

Die Eiweiße Beta-Amyloid 42 und Beta-Amyloid 40, die zu den Hauptbestandteilen von Ablagerungen im Gehirn von Patienten mit Alzheimer-Demenz zählen und damit vermutlich am Rückgang der kognitiven Leistungsfähigkeit bei dieser Krankheit beteiligt sind, halfen im Tierversuch bei einer experimentell ausgelösten MS.

7. Neurologen entdecken neue Funktion von Astrozyten

Im Gehirn kommen außer den Nervenzellen weitere Zellen vor, die die sog. Glia bilden. Sie werden in die Zelltypen Mikroglia, Oligodendrozyten und Astrozyten unterteilt. Die Mikrogliazellen sind die Abwehrzellen des Gehirns. Ihre Aufgabe besteht darin, pathogene Substanzen zu erkennen und zu beseitigen. Die Nervenzellen im Gehirn sind über lange Fortsätze verbunden, die sog. Axone.

8. MS: Umbau im Gehirn

Bei Patienten, die an Multipler Sklerose erkrankt sind, ist das Gehirn in der Lage, bestimmte Störungen zu einem gewissen Grad zu kompensieren. Wie es das macht, haben Mediziner der Würzburger Uniklinik genauer untersucht. Ihre Erkenntnisse können dazu beitragen, die Therapie zu verbessern.

9. Darmflora und Myelinisierung

Forscher fanden heraus, dass Darmbakterien Einfluss auf die Myelinisierung haben. Bei einem Versuch mit Mäusen führten die Darmbakterien zu einem Rückgang der Myelinschicht.

10. Beschädigtes Myelin ist nicht der Auslöser

Schäden im Myelin von Gehirn und Rückenmark führen nicht zur Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose (MS), berichtet die Universität Zürich. Diesen Nachweis erbringen Neuroimmunologen der Universität Zürich in Zusammenarbeit mit Forschern aus Berlin, Leipzig, Mainz und München. In der aktuellen Ausgabe von Nature Neuroscience verwerfen sie damit eine gängige Hypothese zur Entstehung von MS.

11. Schädigung myelinproduzierender Zellen könnte Entzündungen im Nervensystem hervorrufen

Durch den Tod von myelinproduzierenden Zellen kann es zum Absterben von Nervenzellen kommen. Bisher ging man davon aus, dass die Reaktion des Immunsystems bei MS durch äußerliche Einflüsse bedingt ist.

12. Hirnschwund bei MS

Hirnschwund bei MS könnte in Zusammenhang mit beschädigten roten Blutkörperchen stehen, die dafür sorgen das Hämoglobin ins Gehirn gelangt.

13. Neuer Kaliumkanal als Ansatzpunkt für die MS-Therapie

Aggressive Immunzellen können über einen bislang unbekannten Kanal ins Gehirn eindringen. Das berichten Forscher aus Münster und Würzburg in Nature Medicine. Ihre Entdeckung eröffnet neue Perspektiven für die Behandlung der Multiplen Sklerose.

14. Lizenz zur Selbstzerstörung: Autoimmune Zellen erlangen in der Lunge die Fähigkeit, das Gehirn anzugreifen

Autoimmunerkrankungen werden durch Immunzellen ausgelöst, die sich gegen das eigene Gewebe richten. So gelingt es den Immunzellen bei der Multiplen Sklerose (MS), in das Nervengewebe einzudringen und dort zerstörerische Entzündungen zu verursachen.

15. Bewegung verringert möglicherweise die Krankheitsaktivität bei Kindern

Einer Studie der Universität Toronto zufolge, veröffentlicht in Neurology, der Fachzeitschrift der American Academy of Neurology (AAN), haben Kinder mit MS, die regelmäßig Sport treiben, eine verringerte Krankheitsaktivität.

16. Verteidigungsmechanismen des Gehirns gegen Viren hilfreich für MS-Therapie?

Bestimmte Zellen im Gehirn sorgen bei viralen Infektionen für Verstärkung. Diese Eigenschaft wollen sich Forscher bei der MS-Therapie zunutze machen.

17. MS-Selbsthilfegruppe Holzminden trainiert kognitive Fähigkeiten

Die MS-Selbsthilfegruppe Holzminden im Landesverband Niedersachsen der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) führte Mitte 2014 auf Initiative des Kontaktgruppenleiters Fritz Keiner einen Schnupperkurs in Life-Kinetik durch, einem Bewegungsprogramm zur Gehirnentfaltung.

18. Cholesterinsenker möglicherweise hilfreich bei der MS-Behandlung

Statine, die vor allem zur Senkung zu hoher Cholesterinwerte im Blut eingesetzt werden, können eventuell dabei helfen, Veränderungen im Gehirn bei der sekundär progredienten Form der MS unter Kontrolle zu bringen. Dies fanden Forscher der Universität London mit einer Studie heraus, an der 140 Probanden teilnahmen.

19. Was tun bei Beschwerden von Magen, Darm und Blase?

An der Entleerung von Harnblase und Darm sind zahlreiche Nerven beteiligt. So befinden sich z. B. in der Harnblase zahlreiche Rezeptoren, die Informationen über Dehnung und Füllungsstand der Blase über die Nerven des Rückenmarks ans Gehirn weiterleiten.

20. Forscher regen Mausstammzellen im Gehirn zur Reparatur von Myelinscheiden an

Zwei zugelassene Arzneimittel könnten in Zukunft eventuell eine Rolle bei der Behandlung von MS spielen. Einer Studie zufolge, entdeckten US-amerikanische Wissenschaftler, dass diese Arzneimittel im Mausmodell Stammzellen im Gehirn aktivieren konnten, Myelin produzierende Zellen anzuregen und die weiße Substanz (durch Myelin ummantelte Nervenfasern) zu reparieren, die bei MS geschädigt ist.

21. Astrozyten beeinträchtigen das Gedächtnis

Astrozyten gehören zu den Gliazellen und haben Einfluss auf die Aktivität der Neuronen im Gehirn. Bei einer Gehirnentzündung sorgen die Astrozyten für kognitive Beeinträchtigungen bei Menschen mit MS.

22. MS-Medikamente direkt ins Gehirn transportieren

Durch die Blut-Hirn-Schranke gelangen Medikamente bei MS nicht unmittelbar ins Gehirn. Mittels Ultraschallwellen soll dies nun besser möglich sein.

23. Entstehung von Multipler Sklerose

Die Multiple Sklerose (MS), auch Encephalomyelitis disseminata (ED) genannt, ist eine Autoimmunerkrankung des Zentralen Nervensystems (ZNS), bei der fehlgeleitete Immunzellen die Ummantelung (Myelin-, Markscheiden) der Nervenzellen in Gehirn und Rückenmark angreifen. Die Ursachen der MS sind nicht eindeutig geklärt. Gleichwohl lässt sich beschreiben, was sich im Körper der Betroffenen abspielt.

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