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Alles über Blutdruck

1. Diabetes-Früherkennung ab 45 Jahren wäre sinnvoll

Diabetiker haben ein äußerst hohes Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen. Das bestätigte Prof. Thomas Haak im Gespräch mit der Ärztezeitung: „Nicht-Diabetiker hüten wir nach dem ersten Herzinfarkt wie ein rohes Ei: Sie bekommen ASS, Cholesterinsenker und Blutdrucksenker. All das müssten wir auch Diabetikern geben, bevor sie etwas am Herz haben. Denn die kardiovaskuläre Sterblichkeit von Diabetikern ist schon frühzeitig hoch. Im Gegensatz zu Nicht-Diabetikern, von denen nur 2 % den ersten Herzinfarkt nicht überstehen, überleben 16 % der Diabetiker den ersten Herzinfarkt nicht.

2. Blutzucker und Blutdruck: Engmaschige Kontrolle und Therapie sind wichtig

Typ 2-Diabetiker sind per se Hochrisikopatienten. Dem muss in der Praxis durch eine engmaschige Kontrolle und eine strikte Behandlung Rechnung getragen werden. Die Patienten profitieren eindeutig von der Blutzucker-Selbstmessung und brauchen eine strikte glykämische Einstellung, wobei auch die kardiovaskulären Risiken minimiert werden sollten. Und sie brauchen eine konsequente und umfassende Blutdruckkontrolle, wie die Experten bei einem Symposium bei der AND-Tagung in Bonn betonten.

3. Diabetes: Der Blutdruck muss runter

Da hat man sich gerade damit abgefunden, Diabetiker zu sein, und dann kommt die Diagnose „Bluthochdruck“ dazu. Noch eine Krankheit, die einen das Leben lang begleitet. Drei von vier Typ 2-Diabetikern bekommen auch noch Bluthochdruck, berichtet das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber. Gar nicht gut: Das Zusammentreffen beider Erkrankungen belastet die Gefäße doppelt und lässt Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko steil ansteigen.

4. Der Blutdruck muss runter

Da hat man sich gerade damit abgefunden, Diabetiker zu sein, und dann kommt die Diagnose "Bluthochdruck" dazu. Noch eine Krankheit, die einen das Leben lang begleitet.

5. Neue Richtwerte: Blutdruck bei Diabetikern darf nicht zu niedrig sein

Im Rahmen einer Diabetes-Therapie erhalten Diabetiker oft auch Medikamente, um den Blutdruck niedrig zu halten. Aktuelle Studienauswertungen belegen nun, dass es sinnvoll ist, nicht nur nach oben, sondern auch nach unten Grenzwerte des Blutdrucks festzulegen. Dies gilt insbesondere für Diabetiker, betonen die Organisation diabetesDE und die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG): Sie leiden häufig an einer Verengung der Herzkranzgefäße.

6. Gewicht verloren, HbA1c gesenkt und an Lebensqualität gewonnen

In drei Monaten zu besseren Blutzuckerwerten, weniger Gewicht und mehr Lebensqualität: Die Teilnehmer der ROSSO-Praxisstudie verloren im Schnitt 2,3 Kilogramm Gewicht und 4,2 Zentimeter Taillenumfang.

7. Bei Diabetes-Medikamenten auf Wechselwirkungen achten

Werden Arzneimittel gegen Diabetes eingenommen, sind Wechselwirkungen häufig. Um diese vollständig zu erkennen, ist die kontinuierliche Betreuung der Hausapotheke unersetzlich.

8. OP kann Diabetikern das Augenlicht retten

Netzhautschäden, die durch eine Zuckerkrankheit verursacht werden, müssen immer häufiger durch komplizierte Augenoperationen behandelt werden, um das Sehvermögen zu erhalten. Das berichtet die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Juni 2007. »Grundsätzlich gilt: Je länger der Diabetesbesteht, desto wahrscheinlicher ist es, dass Netzhautveränderungen eintreten«, sagte Dr. Jörg Christian Schmidt, Chirurg an der Universitäts-Augenklinik in Marburg der Zeitschrift. Der Beitrag informiert darüber, wie bestimmte Netzhautschäden, so genannte diabetische Retinopathien, entstehen und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Schmidt rät Diabetikern, mindestens einmal im Jahr den Augenarzt aufzusuchen, bei schlecht eingestellten Blutzuckerwerten zweimal. Erkennt der Augenarzt dabei eine diabetische Retinopathie, könne er sie im Anfangsstadium noch durch eine Laserbehandlung beheben. Im fortgeschrittenen Stadium oder bei schweren Formen hingegen helfe oftnur noch eine Operation. Um das Augenlicht zu retten, entfernt der Chirurg den so genannten Glaskörper. Dieser besteht aus einer gelartigen Substanz und füllt den Raum zwischen Linse und Netzhaut aus. Bei der Operation ersetzt man ihn durch andere Substanzen, zum Beispiel Silikonöl. Das Verfahren sei in der Öffentlichkeit kaum bekannt, erläuterte Schmidt, werde aber heute in den Netzhautzentren der großen Augenkliniken täglich viele Male angewandt. Doch so weit muss es nicht kommen. Schmidt: »Eine gute Zucker- undBlutdruckeinstellung vermindern die Gefahr, dass die Netzhautveränderungen in ein bedrohliches Stadium übergehen.«

9. Medical Wellness: Wohlfühlmedizin für die Sinne

Sich verwöhnen zu lassen und dabei richtig abschalten zu können, ist für viele der Inbegriff von Wellness – nicht nur für Diabetiker. Und tatsächlich kann sich Entspannung z. B. positiv auf Nervenkostüm und Blutdruck auswirken. Medical Wellness, zu Deutsch Wohlfühlmedizin, bewegt sich im Grenzgebiet zwischen Erholung und Medizin, baut aber stärker auf den Arzt.

10. Lebenserwartung bei Diabetes Typ 2 durch multifaktorielle Therapie steigern

Viele Menschen mit Diabetes Typ 2 haben auch einen erhöhten Blutdruck und gestörte Blutfettwerte. Dies kann ihr Risiko für Organschäden und Herz-Kreislauferkrankungen steigern. Studienergebnisse zeigen, dass eine Therapie, die weitere Risikofaktoren neben dem Blutzucker berücksichtigt, das Risiko von Folgeerkrankungen senken und die Lebenserwartung dieser Patienten erhöhen kann.

11. Forscher begreifen immer mehr vom biologischen Sinn des Schlafes

Vielbeschäftigte, die sich mit kurzen Schlafzeiten brüsten, spielen Vabanque mit ihrer Gesundheit. Forscher verstehen den biologischen Sinn des Schlafes immer besser. Er ist jedenfalls keine schlichte Erholungszeit, die sich beliebig verkürzen lässt. Nicht nur für die Ausbildung des Gedächtnisses ist regelmäßiger Schlaf essentiell.

12. Äpfel gegen Hochdruck

Wer regelmäßig Äpfel, Apfelsaft und andere Apfelprodukte konsumiert, leidet seltener an hohem Blutdruck, berichtet die „Apotheken Umschau“. US-Amerikanische Forscher fanden heraus, dass das Bluthochdruck- Risiko bei Apfelessern um ein Drittel verringert ist.

13. Diabetes ist Herzenssache

"Vaskuläre Komplikationen wie Herzinfarkt, peripher-arterielle Verschlusskrankheit oder Schlaganfall verursachen nicht nur die höchsten Kosten in der Diabetesversorgung, letztlich versterben mehr als 75 Prozent aller Diabetiker daran", sagt der Stiftungsvorsitzende Prof. Dr. Dr. Diethelm Tschöpe, Direktor des Diabeteszentrums am Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen.

14. Leitlinien und Behandlungsprogramme in der Praxis: Wie gut sind Patienten mit Diabetes mellitus in Deutschland versorgt?

2001 hat der Gesetzgeber die Aufnahme strukturierter Behandlungsprogramme (DMPs) in das Sozialgesetzbuch beschlossen. Hierdurch sollte eine flächendeckende Verbesserung der Versorgung chronisch kranker Menschen erreicht und der finanzielle Nachteil bei den Krankenkassen ausgeglichen werden, die solche Programme den Versicherten anbieten. Die Schaffung struktureller Voraussetzungen hierfür haben die Diabetologen in Deutschland bereits Anfang der 90er Jahre angemahnt.

15. Bei Diabetikern muss der Blutdruck runter

Wer sich Auszeiten gönnt und auch einmal die Seele baumeln lässt, tut seinem Blutdruck Gutes. Denn Stress kann ihn in die Höhe treiben. Daneben können professionelle Entspannungstechniken wie Autogenes Training den Druck von der Seele und aus den Blutgefäßen nehmen. Eine obst- und gemüsereiche Mischkost und ein sparsamer Umgang mit Salz und fettreichen Speisen hilft ebenfalls in vielen Fällen

16. Für gesunde Gefäße zählt jeder Schritt

Mehr Bewegung kann den Bluthochdruck senken, bei ansonsten gesunden Menschen sogar bis in normale Bereiche. "Bis zu 40 Prozent Risikominderung lassen sich mit regelmäßiger Bewegung erzielen", erläutert der Sportarzt Peter Billigmann aus Polch (Rheinland-Pfalz). Doch vielen Menschen fällt der Einstieg in den Gesundheitssport extrem schwer. Sie setzen wirksame Bewegung gleich mit Atemlosigkeit, Erschöpfung und Muskelkater.

17. Computersimulation: Keine Kosteneinsparung durch Vorbeugung und Früherkennung von Diabetes

Vorbeugung und Früherkennung des Diabetes mellitus führen nur selten zu Einsparungen im Gesundheitswesen. In der Regel haben sie sogar steigende Kosten zur Folge. Computersimulationen können zeigen, wo medizinische Maßnahmen sinnvoll und kostensparend sind. Diese werden jedoch von Entscheidungsträgern aus Politik und Verbänden wenig beachtet. Darauf weist die Deutsche Diabetes-Gesellschaft anhand einer aktuellen Studie hin.

18. "Messen Sie Ihren Blutdruck - zu Hause!"

Mindestens 20 Millionen Menschen in Deutschland haben Bluthochdruck. Bei den über 60ig-Jährigen ist sogar jeder Zweite betroffen. Doch nicht einmal die Hälfte der Betroffenen weiß, dass sie an dieser Erkrankung leidet, die langfristig zu schweren gesundheitlichen Komplikationen führen kann.

19. Herzinfarkt: Deutsche unterschätzen Risiko

Der Herzinfarkt wird insbesondere als Todesrisiko stark unterschätzt. 71 Prozent der Deutschen glauben, dass die Überlebenschancen nach einem Herzinfarkt bei über 50 Prozent liegen. Mehr als 37 Prozent der Bevölkerung gehen sogar davon aus, dass die Überlebenschancen nach einem Herzinfarkt bei über 70 Prozent liegen. Tatsächlich überleben aber nur 50 Prozent der Herzinfarktpatienten.

20. Herzinfarkt-Risiko von Frauen künftig besser zu ermitteln

Mit einem neuen Gesundheitstest lässt sich künftig das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko auch von Frauen und älteren Menschen ab 65 ermitteln. "Damit wird ein von vielen Ärzten weltweit eingesetztes Punktesystem ergänzt, das bisher nur Gültigkeit für Männer im Alter zwischen 35 und 65 hatte", erklärte Professor Gerd Assmann in Münster.

21. Verhinderung von Organschäden bei Diabetes und Bluthochdruck

Wissenschaftler aus dem Center for Cardiovascular Research (CCR) der Charité-Universitätsmedizin Berlin haben neue Erkenntnisse zur Verhinderung von Organschäden durch Bluthochdruck und Diabetes gewonnen. Diese Forschungsergebnisse bieten den Wissenschaftlern des CCR jetzt die Grundlage für die Entwicklung einer neuen Medikamentenklasse.

22. Bei Diabetesmedikamenten auf Wechselwirkungen achten

Werden gegen Diabetes Arzneimittel eingenommen, sind Wechselwirkungen häufig. Um diese vollständig zu erkennen, ist die kontinuierliche Betreuung der Hausapotheke unersetzlich. "Nur der Apotheker in der wohnortnahen Apotheke kann alle individuellen Arzneimittel erfassen und kennt auch die Selbstmedikation. Die kostenlose Überprüfung auf mögliche Wechselwirkungen

23. Gesünder mit schlanker Taille

Obwohl deutliches Übergewicht als ein eigenständiger Risikofaktor für Herz- Kreislauf-Erkrankungen gilt, ist es laut Prof. Jean-Pierre Després vom Quebec Heart Institut in Kanada irreführend, ausschließlich den Body Mass Index (BMI) als Messgröße zu betrachten. Das Risikoprofil ist nicht nur von der Fettmasse, sondern auch von der Fettverteilung abhängig und die lässt sich leicht anhand des Taillenumfanges berechnen. Eine große Gefahr birgt dabei das viszerale Fett, also das unter der Bauchdecke gespeicherte Fett.

24. Neue Methode zeigt Risiko für Augenschäden bei Diabetikern

Augenschäden gehören zu den Folgeerkrankungen bei Diabetes. Wenn die Glukose im Blut über Jahre deutlich erhöht ist, können Schädigungen der Kapillargefäße und Nerven am Auge eintreten. Unter den Teilnehmern des Diabetes-TÜV der Deutschen BKK entwickeln ca. 15 Prozent der Diabetespatienten im Laufe ihrer Erkrankung eine diabetische Augenschädigung. Die schleichend auftretenden Schäden an der Netzhaut werden vom Patienten selbst erst bemerkt, wenn das Sehen schon deutlich geschädigt ist. Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen ist daher entscheidend für Diabetespatienten.

25. Achtung! – Zucker geht ans Herz

Diabetes mellitus – die Zuckerkrankheit – ruft eine Vielzahl von Langzeitschäden und Gesundheitsproblemen im gesamten Organismus der Betroffenen hervor. Die meisten dieser Folgeerkrankungen werden durch Schädigungen an den Innenwänden der kleinen und großen Blutgefäße verursacht, die auf die erhöhten Blutzuckerwerte zurückzuführen sind.

26. Vollkorn hilft bei Blutdrucksenkung und Diabetes

Getreide gehört zu den Grundnahrungsmitteln und soll laut den Empfehlungen vieler Wissenschaftler mehrmals täglich auf dem Speiseplan stehen. Doch in der letzten Zeit wurden immer wieder Stimmen laut, die den positiven Wirkungen von Getreide auf die Gesundheit negative Effekte gegenüberstellen. Außerdem sind Diäten im Trend, die die Aufnahme von Kohlenhydraten und damit natürlich auch von Getreide deutlich einschränken.

27. So kommen Sie gut durch die Sommerhitze

Der Sommer ist endlich da! Nach dem langen Winter und dem kühlen Frühjahr sind die Temperaturen tagsüber auf über 30° C gestiegen und mancherorts sind auch die Nächte tropisch mit Temperaturen über 25° C. Wenn zu den hohen Temperaturen noch eine hohe Luftfeuchtigkeit hinzukommt, nennen wir das Wetter „schwül“.

28. Erst Infarkt, dann Diabetes - Studie: Jeder dritte Infarktpatient wird zuckerkrank

Dass Diabetiker ein erhöhtes Herzinfarktrisiko haben, ist bekannt. Offenbar gilt dieser Zusammenhang auch umgekehrt. Amerikanische Wissenschaftler stellten fest,

29. Höhere Lebenserwartung bei Patienten mit Diabetes Typ 2 durch multifaktorielle Therapie

Viele Menschen mit Diabetes Typ 2 haben auch einen erhöhten Blutdruck und gestörte Blutfett-Werte. Dies steigert ihr Risiko für Organschäden und Herz-Kreislauferkrankungen beträchtlich. Studienergebnisse zeigen, dass eine Therapie, die weitere Risikofaktoren neben dem Blutzucker berücksichtigt, das Risiko von Folgeerkrankungen deutlich senkt und die Lebenserwartung dieser Patienten erhöht.

30. Diabetes Typ-2 stellt kein unabwendbares Schicksal dar

Eine langsame Gewichtszunahme, ein leicht erhöhter Blutdruck, ein zunächst unmerklich erhöhter Blutzuckerwert - auf eher leisen Sohlen schleicht sich ein Typ-2-Diabetes, früher auch Alterzucker genannt, ein. Wer die Warnsignale seines Körpers jetzt erkennt und rechtzeitig die Notbremse zieht, kann der Zuckerfalle entgehen.

31. Diabetes ist kein Zuckerschlecken!

Am 14. November 2007 ist Weltdiabetestag. Anlass für die Apotheken in Deutschland, sich mit einer Aktionswoche zur Diabetesprävention bei Kindern und Jugendlichen zu engagieren. Die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände - koordiniert diese Aktion. "Altersdiabetes" bei Kindern, das klingt zunächst wie ein Widerspruch.

32. Wellness im Schwebezustand: Floating

Das Tote Meer auf ca. drei Quadratmetern – Floating, das etwa einstündige „schwerelose“ Schweben auf hautfreundlichem, stark salzhaltigen Wasser bewirkt tiefe körperliche und geistige Entspannung und kann zudem Schmerz lindernd, Blutdruck senkend und Wundheilung unterstützend wirken. Therapieergänzend kann Floating positive physische und psychische Auswirkungen haben, die chronisch Kranken den Krankheits- und Therapiealltag erleichtern können

33. Vegetarische Ernährung bei Diabetes

Ernähren sich Diabetiker ohne Fleisch oder Tierprodukte gesünder? Da sich eine vegetarische Ernährung in den meisten Fällen bei Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv auswirkt und diese Symptomatik besonders für Diabetiker Risiken birgt, eignet sich vegetarische Ernährung für Diabetiker gut. Blutzucker, HbA1c- und Blutfettwert sowie Blutdruck und Körpergewicht können gesenkt, diabetesbedingte Folgeerkrankungen können vermindert oder verzögert werden.

34. Die Nieren – 24 Stunden Waschanlage

Jeder tut es, automatisch, ohne sich viele Gedanken darüber zu machen und das gleich mehrmals am Tag. Manche stehen sogar nachts dafür auf: Die Rede ist vom Gang zur Toilette, wenn die volle Blase zwickt und drückt. Haben Sie sich schon einmal gefragt, welche Organe 24 Stunden tagtäglich dafür sorgen, dass ihr Körper innerlich „gewaschen“ wird?

35. Trinken - ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist gesundheitsfördernd

Zu der Ernährung gehört auch das Trinken. Wie lebensnotwendig es ist, beweist die bekannte Tatsache, dass ein Mensch Wochen ohne Nahrung, aber nur wenige Tage ohne Trinken auskommen kann. Tatsache ist auch, dass die meisten Menschen viel zu wenig trinken, oder aber die falschen Flüssigkeiten zu sich nehmen.

36. Typ-2-Diabetiker frühzeitig mit evidenzbasierter Fixkombination behandeln

Bluthochdruck ist der wesentliche Risikofaktor für die Entwicklung von Organschäden und ist letztendlich für die hohe Sterblichkeit von Typ-2-Diabetikern verantwortlich. Wie eine große klinische Studie (ADVANCE1-Studie) bei über 11.000 Typ-2-Diabetikern zeigt, kann eine frühzeitige Behandlung initial mit dem Kombinationspräparat aus dem ACE-Hemmer Perindopril und dem direkt gefäßaktiven Thiazid-Analogon Indapamid die Entwicklung von Folgeschäden an Herz und Niere verhindern.

37. Diabetes- Folgeerkrankungen: Vermeidbare Belastungen für Patienten

Durch Diabetes mellitus werden jährlich Kosten in zweistelliger Milliardenhöhe verursacht, rund 80 % durch die Behandlung diabetesbedingter Folgeerkrankungen. Geschätzte sechs Millionen Bundesbürger wissen, dass sie Diabetiker sind, Experten vermuten ebenso viele unentdeckte Diabetiker. Bei vielen Patienten wird der Diabetes mellitus erst nach Auftreten von Folgeerkrankungen festgestellt. Das Leid des einzelnen Patienten, das hinter diesen nüchternen Fakten steht, lässt sich in Zahlen nicht ausdrücken. Infolge der oft jahrelangen erhöhten Blutzuckerkonzentration treten bei Diabetikern zunehmend Veränderungen der Blutgefäße auf. Diese Gefäßschäden verursachen Nieren- und Nervenschäden oder Herz-Kreislauf-Probleme sowie Augenschäden, an denen im Langzeitverlauf der Erkrankung viele Diabetiker leiden.

39. Frauen mit hohem Blutdruck haben ein drei Mal höheres Diabetes-Risiko

Eine der größten Studien zur Untersuchung des Zusammenhangs von Blutdruck und Typ 2-Diabetes ergab, dass Frauen mit hohen Blutdruckwerten ein dreimal höheres Risiko haben, einen Diabetes zu entwickeln als Frauen mit niedrigem Blutdruck. Und dies völlig unabhängig vom Body-Mass- Index (BMI) und anderen Faktoren, die dafür bekannt sind, die Entwicklung eines Typ 2-Diabetes zu begünstigen.

40. Diabetes und Hypertonie - Blutdruckkontrolle für Diabetiker genauso wichtig wie Blutzuckereinstellung

Diabetiker sollten sich daher neben einer normnahen Blutzuckereinstellung in jedem Fall auch um eine Blutdrucknormalisierung bemühen, da die Betroffenen ohnehin grundsätzlich ein deutlich höheres Risiko für Gefäßkomplikationen haben als Nichtdiabetiker. Sowohl bei Patienten mit Typ 1- als auch mit Typ 2-Diabetes ist ein gehäuftes Auftreten der arteriellen Hypertonie feststellbar.

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