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Diabetiker der Techniker Krankenkasse bekommen künstliches Insulin weiterhin auf Kassenrezept

An Diabetes-Typ-2 erkrankte Versicherte der Techniker Krankenkasse (TK) können auch weiterhin langwirksame Insulinanaloga uneingeschränkt auf Kassenrezept verordnet bekommen. Dies hat die Kasse gemeinsam mit den Anbietern solcher Präparate vertraglich sichergestellt. ...

 

Stoppschild für Typ-1-Diabetes

Immunologen am DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien der TU Dresden finden eine Vorläuferpopulation von Immunzellen, die Typ-1-Diabetes in die Schranken weisen könnte. Diese Immunzellen können die Zerstörung der Insulin-produzierenden Zellen in ...

 

Lang wirksame Insulinanaloga für Diabetes Typ 2 fallen aus Erstattung

Lang wirksame Insulinanaloga werden zukünftig nicht mehr von den Krankenkassen erstattet: Grund ist, dass das Bundesgesundheitsministerium (BMG) den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 18. März 2010 nicht beanstandet. ...

 

Diabetes Typ 2-Epidemie blamabel für öffentliche Gesundheit

Der Leitartikel der aktuellen Lancet-Spezialausgabe zur Tagung der 'American Diabetes Association' (ADA) beschreibt die weltweite Diabetes-Typ-2-Epidemie als eine Blamage für die öffentliche Gesundheit. Er fordert eine Antwort, die die Grenzen ...

 

Nicht mit Insulinpumpe schwimmen

Rund 40.000 Diabetiker in Deutschland tragen eine Insulinpumpe. Auch wenn manche Pumpen als "wasserdicht" deklariert sind, sollte man sie vor dem Baden ablegen. Darauf weist das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber" ...

 

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Wie schädigt erhöhter Blutzucker die Nieren?

13.02.10.

Jenaer Nephrologe und Diabetologe für Diabetesfolgen-Forschung ausgezeichnet Jena. Professor Gunter Wolf, Direktor der Klinik für Innere Medizin III am Universitäts-klinikum Jena, ist am vergangenen Wochenende in Mainz mit dem Bürger-Büsing-Preis ausgezeichnet worden. Der wissenschaftliche Beirat der Heinz Bürger-Büsing-Stiftung würdigt damit die langjährigen Forschungsarbeiten des Jenaer Nephrologen und Diabeto-logen, in denen er die Entstehung der diabetischen Nephropathie untersucht hat, einer wichtigen Langzeitkomplikation des Diabetes mellitus.

Diese Diabetes-Folgeerkrankung ist durch eine erhöhte Eiweißausscheidung im Urin, hohen Bluthochdruck und zunehmende Einschränkung der Nierenfunktion gekenn-zeichnet. Sie ist die häufigste Ursache eines dialysepflichtigen Nierenversagens und trägt entscheidend zur erhöhten Morbidität und Mortalität des Diabetes bei. „Wir konnten in Arbeiten, die vor mehr als 20 Jahren begonnen wurden, wichtige Pathomechanismen der diabetischen Nephropathie identifizieren. So konnten wir zeigen, dass hoher Blutzucker, aber auch durch hohen Blutzucker veränderte Eiweiße verschiedene proentzündliche und profibrotische Botenstoffe in der Niere stimulieren, die letztendlich zur Zerstörung des Nierengewebes beitragen“, beschreibt Professor Wolf ein wesentliches Ergebnis seiner Forschungsarbeit. In aktuellen klinischen Studien zu Epidemiologie, Komplikationen und Auswirkungen der diabetischen Nephropathie konnten die im Labor gewonnen Ergebnisse auf die klinische Situation übertragen werden.

Mit der Auszeichnung würdigte der Stiftungsvorstand den Beitrag, den Professor Wolf durch seine Forschungsarbeiten dafür geleistet hat, dass Diabetespatienten ihre Nieren bis ins hohe Alter funktionsfähig erhalten können.

Quelle: Klinik für Innere Medizin III, Universitätsklinikum Jena

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