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Alles über Bronchien

1. Belastungsasthma – Was ist das?

Wenn nach einer starken körperlichen Anstrengung eine akute Verengung der Atemwege erfolgt, spricht man vom so genannten Belastungsasthma. 90% der Asthmatiker, aber auch 40 % der Heuschnupfenpatienten neigen – zumindest bei Pollenflug – zu diesen Beschwerden. Bei gesunden Menschen führt Sport eher zu einer Erweiterung der Atemwege. Ursache für das Belastungsoder auch Anstrengungsasthma genannt, ist das Austrocknen der Schleimhäute bei schneller Atmung unter Belastung. Auch Kälte kann das Anstrengungsasthma auslösen. Der Betroffen verspürt dann sechs bis acht Minuten nach der Belastung ein akute Atemnot, hervorgerufen durch das krankhafte Zusammenziehen der Bronchien.

2. Behandlung von Patienten mit Asthma bronchiale

Ein beratendes Fachgremium der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA hat am 11.12.2008 aufgrund einer Metaanalyse klinischer Studien an über 60.000 Patienten nach Prüfung des Nutzen/Risikoverhältnisses von der Anwendung lang wirksamer Beta-2-Agonisten (Formoterol und Salmeterol) als Monotherapie bei Asthmapatienten abgeraten.

3. US-Warnung vor Asthmamittel verunsichert Patienten

Frankfurt/Main (AP) Asthmatiker in Deutschland sollten sich von der Warnung der US-Behörden vor bestimmten Medikamenten zur Erweiterung der Bronchien nicht verunsichern zu lassen. Das rät der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Lungenstiftung, Adrian Gillissen.

4. Diagnose Asthma

Um Asthma zu diagnostizieren, hört der Arzt den Patienten auf die typischen Geräusche hin ab und führt eine Peak-Flow-Messung durch. Dabei wird die Geschwindigkeit des Luftstroms in Litern pro Minute zu Beginn des Ausatmens gemessen. Liegt der gemessene Wert unter dem Normwert, wird ein Bronchospasmolysetest durchgeführt. Dabei wird die Messung 10 Minuten nachdem der Betroffene ein bronchienerweiterndes Mittel inhaliert hat wiederholt. Da die Einschränkung des Lungenvolumens bei Asthma umkehrbar ist, wird bei der zweiten Messung eine Verbesserung des Wertes um mindestens 15 % erwartet.

5. Der akute Asthma-Anfall und seine Behandlung

Asthma ist eine chronische Erkrankung der Atemwege, die durch eine Überempfindlichkeit der Bronchien und durch eine unterschiedlich starke Einengung der Atemwege gekennzeichnet ist. Eine Einengung der Atemwege kann sowohl spontan und schnell als auch allmählich eintreten.

6. Asthma - mit der richtigen Therapie gut leben

So dramatisch sich ein Asthmaanfall im schwersten Fall entwickeln kann - die Zahl dieser Notfälle lässt sich mithilfe moderner Arzneimittel und der geschickten Kombination verschiedener Wirkstoffe deutlich verringern.

7. Ständig Husten?

Das bisschen Atemnot beim Treppensteigen, der ständige Husten - das wird schon wieder vorbeigehen. Wer so denkt, setzt seine Gesundheit und Lebensqualität leichtfertig aufs Spiel. Die ersten Anzeichen für ein Asthma bronchiale müssen unbedingt ernst genommen werden.

8. Was ist Asthma?

Bei Asthma (Asthma bronchiale) handelt es sich um eine nicht infektiöse, chronische Entzündung der Atemwege. Die Bronchien reagieren auf verschiedene Reize überempfindlich, wodurch es zu krampfartigen Verengungen kommt. Diese lösen in Kombination mit starker Schleimbildung und einem Anschwellen der Schleimhaut Atemnot aus.

9. Asthmatiker haben es im Winter besonders schwer

Frankfurt/Main (AP) Asthmatiker haben es im Winter besonders schwer: Die klimatischen Bedingungen in der kalten Jahreszeit stellten einen zusätzlichen Reizfaktor für die ohnehin schon verengten und überempfindlichen Bronchien der Patienten dar, betont Michael Barczok vom Vorstand des Bundesverbands der Pneumologen.

10. Zusatztherapie in Asthma-Leitlinien aufgenommen

Die Deutsche Atemwegsliga hat Omalizumab, einen neuen Wirkstoff, zur Behandlung von Patienten mit schwerem allergischem Asthma in die neuen Asthma-Leitlinien aufgenommen. Die Leitlinien empfehlen eine zusätzliche Behandlung mit dem Wirkstoff, wenn andere Therapien nicht ausreichen und die Patienten viele Krankheitsschübe haben. Omalizumab ist ein humanisierter Antikörper für die Zusatztherapie bei schwerem, andauerndem allergischem Asthma (Stufe IV).

11. Inhalationssysteme für die Behandlung von Atemwegserkrankungen

Bei den chronischen Atemwegserkrankungen, z. B. beim Asthma bronchiale, bei der chronisch obstruktiven (einengenden) Bronchitis und beim Lungenemphysem (Überblähung der Lunge) werden die meisten Medikamente, die zur Behandlung der jeweiligen Erkrankung vom Arzt verordnet werden, von den Patienten eingeatmet. Diese Art der „Einnahme“ des Medikaments hat den Vorteil, dass das Medikament nicht im gesamten Körper verteilt wird, sondern dass der Wirkstoff hauptsächlich dorthin gelangt, wo er auch gebraucht wird, nämlich in die Bronchien und in die Lunge.

12. Ursachen für Asthmaerkrankungen

Die Schleimhaut der Bronchien ist bei Menschen, die an Asthma leiden, ununterbrochen in Abwehrbereitschaft und bei Kontakt mit eigentlich harmlosen Substanzen kann es zu einer Entzündungsreaktion des Körpers kommen. Die Schleimhaut wird verstärkt durchblutet, schwillt an und es bildet sich ein zäher Schleim.

13. Asthma fängt an der Nase an

„Warum schauen Sie mir denn in die Nase? Ich habe es doch mit den Bronchien zu tun!“, fragen manchmal Patienten, wenn ich sie untersuchen möchte und mit einer Lampe und einer Art zweigeteiltem Trichter in beide Nasenöffnungen sehe. Erst wenn ich mir einen Eindruck von diesen Eingängen der Atemwege machen konnte, werden die Mund- und Rachenschleimhäute beurteilt und schließlich ist das Stethoskop an der Reihe, mit dem Lunge und Bronchien abgehorcht werden.

14. Entspannungstechniken für kleine Asthmatiker

Asthma bronchiale ist die häufigste chronische Erkrankung bei Kindern. Neben einer medikamentösen Behandlung und der Vermeidung der Allergene, wie z. B. Hausstaub, bestimmter Nahrungsmittel oder Gräserpollen, können auch Atemgymnastik und Entspannungstechniken Erleichterung schaffen. Im Vordergrund stehen dabei die Wahrnehmungsschulung und Wissensvermittlung.

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