Im Brustkrebs Special werden nicht nur generelle Themen, sondern insbesondere Aspekte beleuchtet, die junge Frauen mit der Diagnose Brustkrebs betreffen. Neben der Vorstellung unterschiedlicher Therapieformen, ihrer Begleiterscheinungen und Heilwirkungen wird der seelischen und auch sozialen Krankheitsbewältigung große Aufmerksamkeit geschenkt: Es werden weiterführende Informationen zur Rehabilitation – wie zum Beispiel über das gesetzlich geregelte Wunsch- und Wahlrecht sowie über die Wiedereingliederung ins Berufsleben – präsentiert, des Weiteren wird ein Überblick über zahlreiche Selbsthilfegruppen gegeben.
Insbesondere im Privatleben können Probleme und Sorgen im Zusammenhang mit Brustkrebs entstehen: Wenn die Erkrankung während einer Schwangerschaft diagnostiziert wird, kann einerseits die Familienplanung in Frage gestellt werden, andererseits werden die Behandlungsmöglichkeiten eingeschränkt. Während Operation und Chemotherapie – diese allerdings erst nach dem abgeschlossenen ersten Schwangerschaftsdrittel – dem Kind keinen Schaden zuzufügen scheinen, muss auf die Bestrahlung unter allen Umständen verzichtet werden. Auch die Partnerschaft und Sexualität können durch Stress, Schmerzen oder äußerliche Veränderungen beeinträchtigt werden. Hier ist vor allem das Gespräch mit dem Partner wichtig.
Was folgt nach der Erkrankung? Besonders junge Frauen, die von Brustkrebs betroffen sind, können durch eine Brustkrebserkrankung mit speziellen Sorgen konfrontiert werden: Sorgen in Hinblick auf Schwangerschaft, Sexualität oder Brustrekonstruktion. mehr...
Eine Brustkrebserkrankung kann mit verschiedenen medikamentösen Therapien behandelt werden. Mit Chemotherapie, Antihormontherapie sowie Molekularbiologie soll der Brustkrebs gestoppt beziehungsweise geheilt werden. mehr...
Die Rehabilitation ist für junge Frauen besonders wichtig. Neben der Erholung von den Auswirkungen der Krankheit und der Behandlung soll sie auch auf eine Wiedereingliederung in ein aktives Leben vorbereiten mehr...
Neben den bekannten Nebenwirkungen der Krebstherapie wie Haarausfall, Übelkeit und Erbrechen, die meist durch eine Chemotherapie ausgelöst werden können, kann auch eine krankheitsbedingte Erschöpfung, die sogenannte Fatigue, auftreten. mehr...
Neben der Therapie der Krankheit ist auch die Bewältigung der Krankheit – im geistigen, körperlichen und sozialen Sinn – wichtig. Selbsthilfegruppen bieten nicht nur Kontakt zu anderen Betroffenen, sondern auch konkrete Hilfe an. mehr...
Weitere Informationen zum Thema Brustkrebs werden im Magazin „Leben? Leben!“, das viermal jährlich erscheint, sowie in dem „Blauen Ratgeber Brustkrebs“, der von der Deutschen Krebshilfe herausgegeben wird, kostenlos für Betroffene und Angehörige bereitgestellt. mehr...
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