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Brustvergrößerung

Eine Brustvergrößerung, in der Fachsprache als „Augmentation“ oder „Mammaaugmentation“ bezeichnet, ist ein operativer Eingriff an der weiblichen Brust. Das Ziel einer Brustvergrößerung ist immer, eine ästhetisch schöne Einheit, proportional zum Körper betrachtet, zu erschaffen. Rein fachlich fällt die Brustvergrößerung in die rekonstruktive und ästhetische Chirurgie sowie in die plastische Chirurgie.

Die Gründe, warum eine Frau eine Brustvergrößerung wünscht, sind vielfältig. Letztlich aber basiert jeder Grund auf dem Wunsch nach mehr Weiblichkeit. Die weibliche Brust ist für das Selbstbewusstsein einer Frau sehr wichtig. Sie ist nicht nur ein Organ, welches in und nach der Schwangerschaft wichtig ist, um ein Baby zu ernähren, sondern auch Attraktivitäts- und Geschlechtsmerkmal. In unserer Zeit ist ein ansprechendes Äußeres wichtiger denn je und dazu gehört sowohl der optische Eindruck als auch die Ausstrahlung: Selbstbewusst, interessiert, positiv gestimmt.

Frauen mit einer sehr kleinen Brust fühlen sich häufig wenig weiblich, verstecken ihren eigentlich schönen Körper hinter hochgeschlossener Kleidung, damit die kleinen Brüste nach Möglichkeit nicht auffallen. Einige Frauen wirken unsicher und wagen es kaum, in Gesprächen ein wenig in die Offensive zu gehen.

Kleine oder als zu klein empfundene Brüste können natürlich bedingt sein, angeboren. Die meisten Frauen, die von Natur aus eher kleine Brüste haben, empfinden sich selbst so als vollkommen in Ordnung. Frauen aber, die beispielsweise nach einer Schwangerschaft weniger Brustvolumen haben als vor der Schwangerschaft, sind sehr häufig einem hohen Leidensdruck ausgesetzt. Gleiches trifft häufig auf Frauen zu, die ihr Gewicht stark reduziert und dadurch kleinere Brüste haben als vorher.

Eine Brustoperation scheint die Lösung zu sein und zählt inzwischen auch zu den am häufigsten durchgeführten, kosmetischen Operationen in Deutschland. Die plastische Chirurgie ist heutzutage in der Lage, im Rahmen einer Brustvergrößerung sehr schöne Brüste zu formen, die vollkommen natürlich wirken. Sehr häufig wird gleichzeitig mit der Brustvergrößerung eine Hautstraffung durchgeführt. Daneben sind im Rahmen der Operation selbstverständlich weitere, kleinere Korrekturen möglich. Bevor eine Brustvergrößerung durchgeführt wird, muss ein ausführliches Beratungsgespräch stattfinden. Hier werden alle Fragen rund um die Machbarkeit der persönlichen Wünsche besprochen, aber auch das Finanzielle. Liegt keine medizinische Begründung für eine Brustoperation vor, müssen die Kosten privat bezahlt werden. Im Beratungsgespräch werden außerdem die Chancen und Risiken einer Brustvergrößerung diskutiert.

Nach dem Beratungsgespräch sollte jede Frau, die eine Brustvergrößerung plant, sich noch einmal ausreichend Bedenkzeit einräumen. Das Für und Wider einer Brustvergrößerung sollte wirklich intensiv und kritisch, von allen Seiten beleuchtet werden, denn: Es ist ein operativer Eingriff und dazu noch ein Eingriff, der rein optisch sehr vieles verändern wird. Es wird sich nach einer Brustvergrößerung aber auch sonst in allen Bereichen sehr viel ändern. Kleidungsstücke werden nicht mehr passen. Freunde und Bekannte werden die Veränderung bemerken und Sie ansprechen. Unter Umständen kann das zu einer seelischen Belastung führen.

Sehr oft wird eine Brustvergrößerung allerdings auch aus medizinischen Gründen durchgeführt. In diesen Fällen gibt es wohl nur selten ein Abwägen von pro und contra Brustoperation. Frauen, die an Brustkrebs erkrankt waren und eine Amputation über sich ergehen lassen mussten, brauchen angesichts der heutigen chirurgischen und medizinischen Möglichkeiten nach geheiltem Brustkrebs nicht lebenslang sichtbar die Folgen tragen. Gleiches gilt für Frauen, die aufgrund einer Fehlbildung unter einer Entstellung der Brust leiden. Liegt eine medizinische Indikation vor, so übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die Operation.

Die Anfänge der Brustvergrößerungen gehen übrigens auf das Jahr 1895 zurück, als der Chirurg Vinzenz Czerny einer Frau nach einer Brustamputation wegen Brustkrebs eine Fettgeschwulst implantierte. Leider scheiterte dieser Versuch aufgrund mangelnder Durchblutung, obwohl der Grundgedanke nicht nur innovativ, sondern für die damalige Zeit auch klug durchdacht war: Eigengewebe des Körpers wird nur sehr selten abgestoßen. Grundsätzlich entsteht hier, sofern die Durchblutung ordnungsgemäß verläuft, durch Zellteilung auf natürlichem Weg ein anwachsendes Gewebe.

In den Jahrzehnten danach experimentierten Chirurgen mit unterschiedlichen Materialien, doch erst in den 1960er-Jahren konnte mit Silikon ein Material entwickelt werden, das zu akzeptablen kosmetischen Ergebnissen führte. Anfang der Neunziger Jahre, nach zahlreichen Klagen gegen die Hersteller, wurden Silikonfüllungen in den USA verboten, doch das Thema war noch lange nicht abgeschlossen. Es folgten aufwändige Studien zu eventuellen Gesundheitsschädigungen durch Silikon und die Implantate wurden weiter entwickelt. Erst im Jahr 2006 wurden die Weiterentwicklungen der ursprünglichen Implantate wieder erlaubt. In Europa wurde Silikon nie verboten und längst hatten Frauen auch hier verstärkt operative Eingriffe zur Brustvergrößerung durchführen lassen. Seit der Jahrtausendwende bestätigt ein Qualitätsgütesiegel die hochwertige Qualität der Implantate, die im Rahmen einer Brustvergrößerung verwendet werden.

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett hat sich als Methodik in den letzten Jahren auch intensiv durchgesetzt und erfährt regen Zulauf. Sie eignet sich für Frauen, die eine Brustvergrößerung wünschen, aber Implantate ablehnen – vorausgesetzt, sie haben an einer anderen Stelle ihres Körpers ein „zu viel“ an Fett.

Die gängige und am häufigsten verwendete Methode ist jedoch die Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten.

Monika Celik

16.02.11

Brustvergrößerung
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