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Patienteninformationen

Alles über COPD Therapie

1. Therapie von COPD

Die richtige Verwendung von Inhalatoren, invasive und nicht-invasive Beatmung sowie die Langzeit-Sauerstofftherapie spielen in der Therapie von COPD eine entscheidende Rolle.

2. Welt-COPD-Tag

An dem jährlich stattfindenden Welt-COPD-Tag klären Ärzte und Gesundheits- und Patientenorganisationen über aktuelle Diagnosestellung und Therapiemöglichkeiten der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung auf.

3. Wechsel von Inhalationsgeräten kann Therapie gefährden

Bekommt ein COPD- oder Asthma-Patient ein inhalatives Medikament verschrieben, entscheidet i. d. R. nicht der verordnende Arzt, welches konkrete Präparat sein Patient erhält. Denn einerseits ist der Apotheker durch die sog. „Aut idem“-Regelung verpflichtet, eines der drei günstigsten der verfügbaren Präparate abzugeben. Doch andererseits und maßgeblich entscheiden die Rabattverträge der einzelnen Krankenkassen mit den Arzneimittelherstellern, welches Präparat schließlich ausgeben wird.

4. Bewusste Ernährung gegen raschen Gewichtsverlust bei COPD

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) geht manchmal mit rasantem Gewichtsverlust einher, das sog. COPD-wasting. „Aufgrund der chronischen Atemwegsverengung benötigen COPD-Patienten zum Atmen etwa zehnmal mehr Kalorien als gesunde Patienten“, erklärt Prof. Dr. Dieter Köhler vom wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V. (DGP).

5. Sauerstoff ist lebensnotwendig

Mehr als 80 000 Menschen in der Bundesrepublik können nicht mehr ausreichend Sauerstoff aufnehmen, so dass ihr Leben zunehmend an Qualität verloren hat. Sie müssen deshalb 24 Stunden – Tag für Tag – dieses Lebenselixier zugeführt bekommen. Diese letzte Chance heißt Sauerstoff-Langzeit-Therapie.

6. Schon kleine Veränderungen in der Lunge sichtbar machen

Auf einem gemeinsamen Kongress am Universitätsklinikum Heidelberg diskutierten Radiologen und Pneumologen großer Fachgesellschaften aus Europa und den USA, wie Lungenkrebs möglichst früh erkannt werden kann, um eine Therapie rechtzeitig einzuleiten.

7. Therapie einer COPD

Da die COPD eine chronische Erkrankung ist, ist eine Heilung im eigentlichen Sinne nicht möglich. Denn die meist langjährige oder sogar jahrzehntelange Schädigung der Bronchien z. B. durch aktives Zigarettenrauchen kann nicht mehr rückgängig gemacht werden. Wichtig in der Therapie ist die Linderung der Symptome und das Verhüten einer Verschlechterung des Krankheitsbildes.

8. Einfache Atemtechnik gegen Atemnot

COPD-Patienten können Atemnot im Alltag oft mit einer einfachen Atemtechnik – der sog. dosierten Lippenbremse – lindern. Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) hin. „Setzen Sie die Lippenbremse auf jeden Fall immer dann ein, wenn Sie etwas machen, dass Sie außer Atem bringt“, rät der Experte für pneumologische Rehabilitation, Dr. Konrad Schulz.

9. COPD und Osteoporose: Bewegung als wichtigster Therapiebaustein

Osteoporose ist eine Begleiterkrankung der COPD. Dr. Michael Barczok, Internist, Allergologe, Internist, Pneumologe und Schlafmediziner erklärt im Experteninterview, wie sich COPD-Patienten davor schützen können.

10. Lungenfunktionsverlust bei COPD lässt sich abbremsen

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD geht mit einem fortschreitenden Lungenfunktionsverlust einher, der sich aber mit einer optimalen Therapie und konsequentem Selbstmanagement abbremsen lässt. Das berichten die Lungenärzte im Netz.

11. Neue Medikamente zur Behandlung der COPD in den Startlöchern

Für die Behandlung der Erkrankung stehen neue Pharmaka kurz vor der Zulassung. Bei deren Entwicklung haben sich die Hersteller auf verschiedene Schwerpunkte konzentriert. So kommen in Kürze weitere lang wirksame inhalative Anticholinergika in den Handel. 2012 wurden bereits Glycopyrroniumbromid und Aclidiniumbromid auf dem europäischen Markt zur COPD-Therapie zugelassen.

12. COPD und Lunge e. V.: Lungensport bei Lungenerkrankungen

Die Behandlung bei einer Lungenerkrankung, ist gekennzeichnet über eine medikamentöse Gabe, um Atemnot zu lindern. Wenn nötig, bekommt der Patient zusätzlichen Sauerstoff. Auch ist es wichtig, das Wohnumfeld entsprechend zu verbessern. Aber eine wichtige Säule in der Therapie ist die Bewegung.

13. Lungenerkrankung COPD: Bewegung und Medikamente verhindern Abwärtsspirale

Die chronische Lungenerkrankung COPD sollte möglichst frühzeitig behandelt werden. Unbehandelt führt sie zu stärker werdender Atemnot mit der Folge, dass sich die erschöpften Patienten nur wenig bewegen. Der resultierende Konditionsmangel verstärkt die Atemnot immer weiter und es kommt zu einer Abwärtsspirale.

14. Lungensport ein wichtiger Bestandteil der COPD-Therapie

Mit sportlicher Betätigung wird die körperliche Belastbarkeit des Körpers erhöht und gestärkt. Der Lungensport beinhaltet eine spezielle auf die COPD-Patienten und deren Limitationen abgestimmte und medizinisch kontrollierte Sport- und Bewegungstherapie.

15. Nicht-invasive Heimbeatmung kann das Langzeitüberleben bei COPD-Patienten verbessern

Wie der Bundesverband der Pneumologen berichtet, kann eine nicht-invasive Heimbeatmung die Überlebenschancen von Patienten mit schwerer hyperkapnischer COPD erhöhen und ihre körperliche Leistungsfähigkeit und Lebensqualität verbessern.

16. Schweregrade von COPD

Seit 2011 werden bei den Schweregraden der COPD auch das Rückfallrisiko und das Ausmaß der Symptome berücksichtigt.

17. Chancen und Risiken einer Lungentransplantation bei COPD

Bei Lungenerkrankungen wie COPD im Endstadium kann u. U. eine Lungentransplantation infrage kommen, wenn alle anderen Behandlungsoptionen ausgeschöpft sind.

18. Deutsche Emphysemgruppe e. V.: Richtig inhalieren, was Sie beachten sollten

Die Zahl der Patienten mit COPD nimmt immer mehr zu. Die häufigsten Ursachen sind das Rauchen und Atemwegsinfekte, die zu 66 % von Bakterien und zu 33 % von Viren ausgelöst werden. Lungenemphysem, respiratorische Partial- und Globalinsuffizienz und Cor pulmonale sind die Folgen.

19. Atemphysiotherapiegeräte – Lungentraining für zu Hause

Besonders für Menschen mit chronischen Lungenkrankheiten wie COPD ist eine Atemtherapie wichtig. Denn mit deren Hilfe kann die Leistungsfähigkeit erhalten bzw. gebessert werden. Hierfür gibt es spezielle Atemphysiotherapiegeräte, die sich Patienten von Haus- oder Lungenfachärzten für zu Hause verschreiben lassen können.

20. Therapie von COPD

Die Behandlung bei COPD setzt sich aus medikamentösen und nicht-medikamentösen Komponenten zusammen. Menschen mit einem zu niedrigen Sauerstoffgehalt im Blut können zudem eine Sauerstofftherapie erhalten.

21. Zertifizierte Weaningzentren

In Weaningzentren werden Patienten mit prolongiertem Weaning von der invasiven Langzeitbeatmung entwöhnt.

22. Umversorgungen in Sauerstofflangzeittherapie

Laut Deutschem Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien (SPECTARIS) sind in Deutschland ca. 400.000 Menschen auf eine regelmäßige Versorgung mit Sauerstoff in der häuslichen Versorgung angewiesen.

23. Atemphysiotherapeutische Übungen

Atemphysiotherapeutische Übungen helfen bei der Therapie von Atemwegserkrankungen wie z. B. Asthma oder COPD. Diese Art der Therapie wird u. a. auch beim Weaning, vor oder nach Operationen zur Optimierung der Atemfunktion eingesetzt.

24. Inhalationshilfen bei COPD

COPD-Patienten können bei der Inhalation eines Dosieraerosols auch eine Inhalationshilfe benutzen. Eine solche Inhalationshilfe, auch Spacer genannt, hat große Vorteile für die Anwender, wie die Deutsche Atemwegsliga e. V. berichtet.

25. Lungensport – Eine rehabilitative Zusatzmaßnahme in der Asthma-/COPD-Therapie

Lungensport ist weder Leistungs- noch Breitensport, sondern eine ganz spezielle Sport- und Bewegungstherapie für COPD-Patienten, die sich der individuellen Leistungsfähigkeit anpasst und nicht überfordert, die die Betroffenen eine verbesserte Belastbarkeit erleben lässt, das Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe fördert und Spaß machen soll.

26. Deutsche SauerstoffLiga LOT e. V.: Wann ist eine Langzeit-Sauerstofftherapie notwendig?

Luftnot ist ein kardinales und schwerwiegendes Symptom, das Patienten rasch zum Arzt führt. Die Ursachen hierfür sind vielgestaltig und können einen Bogen spannen von Angst und Panik bis hin zu schweren chronischen Lungenerkrankungen wie COPD oder Lungentumoren.

27. COPD und Lunge e. V.: Die nicht-invasive Beatmung

Bei Lungenerkrankungen ist in erster Linie die medikamentöse Versorgung angesagt. Lungensport und auch die Langzeit-Sauerstofftherapie sind eine Lösung. Aber was ist, wenn die Atemkraft nicht mehr ausreicht und mit Medikamenten nichts verbessert werden kann? Oder wenn der CO2-Wert zu hoch ist? Dann kommen Geräte zum Einsatz.

28. TAVI: schonende Herzklappen-Implantation für COPD-Patienten

Auch Patienten, die an COPD leiden, profitieren immer mehr von den Entwicklungen der Herzmedizin: Neue Studien und Registermeldungen unterstützen den Einsatz der minimalinvasiven, schonenden Katheter-basierten Aortenklappen-Implantation (TAVI) bei allen Hochrisikopatienten.

29. Bronchiektasen bei COPD

Krankhaft erweiterte Bronchien werden als Broniektasen bezeichnet und kommen häufig in Verbindung mit COPD vor.

30. Multimedial gegen Atemwegserkrankungen

Die Inhalationstherapie ist der entscheidende Therapiebaustein bei obstruktiven Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD. Die Inhalationstherapie ist i. d. R. wirksam und nebenwirkungsarm, weil die Medikamente direkt an ihrem Bestimmungsort, der Lunge, deponiert werden.

31. Hilfe für Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen – Pneumologen starten Studie zu schonenderem Beatmungsverfahren

Patienten mit chronischen Atemproblemen, beispielsweise verursacht durch eine Lungenerkrankung, sind oft dauerhaft auf Unterstützung bei der Atmung angewiesen. Die herkömmlichen Verfahren beeinträchtigen allerdings langfristig die bereits geschwächten Lungen zusätzlich.

32. Optionen für eine bessere Versorgung von Patienten mit Asthma und COPD

Asthma und COPD haben sich zu Volkskrankheiten der deutschen Bevölkerung entwickelt. Mit einer Prävalenz (Krankheitshäufigkeit) von 5 % der über 40-Jährigen beim Asthma bzw. mehr als 10 % bei COPD werden beide Atemwegserkrankungen in den nächsten Jahren noch an Bedeutung gewinnen. Für eine effiziente Behandlung ist eine adäquate Diagnostik notwendig.

33. Goldpartikel als Fähren für COPD-Medikamente

Eingeatmete Goldpartikel eignen sich als Transportmittel für Medikamente, die zur Behandlung von COPD direkt in Lungenzellen hineintransportiert werden sollen. Zu diesem Ergebnis kommen deutsche und schweizerische Wissenschaftler in einer Untersuchung am Mausmodell.

34. Die Deutsche SauerstoffLiga LOT e. V.: Lebensqualität trotz schwerster Atemnot

Die SauerstoffLiga informiert Mitglieder und Interessierte über den Umgang und die Erfahrungen mit der Langzeit-Sauerstofftherapie. Die Vorsitzende der SauerstoffLiga Frau Dr. Birgit Krause-Michel hielt zum 15. Patientenkongress einen Vortrag zum Thema: „Lebensqualität trotz schwerster Atemnot“.

35. Krankenkassen müssen mobiles Sauerstoffgerät erstatten

Wie der Bundesverband der Pneumologen berichtet, müssen Krankenkassen mobile Sauerstoffgeräte bezahlen, wenn dieses wegen einer Lungenerkrankung benötigt wird. Dabei steht dem gesetzlich Krankenversicherten ein mobiles Gerät zu, das möglichst leicht ist und den den körperlichen Gegebenheiten entspricht.

36. Rehabilitation bei Atemwegserkrankungen

Eine Rehabilitation soll chronisch kranke Menschen bestmöglich in ihren ursprünglichen körperlichen, geistigen oder sozialen Zustand versetzen oder die Einschränkungen auf ein Minimum reduzieren. Die Betroffenen sollen ein möglichst normales Leben führen und aktiv am Berufsleben teilnehmen können.

37. Langzeit-Sauerstofftherapie

Bei schwerem Sauerstoffmangel kann eine Langzeit-Sauerstofftherapie notwendig werden. Es gibt dabei stationäre und mobile Geräte, die der Patient mit sich tragen kann.

38. Arztwahl: Darauf sollten Patienten mit chronischer Atemwegserkrankung achten

Jeder, der von einer chronischen Erkrankung betroffen ist, benötigt auch eine dauerhafte Therapie. Der Erfolg hängt zum einem von dem behandelnden Arzt ab. Denn dieser stellt die Diagnose und empfiehlt abhängig von dem Gesundheitszustand eine bestimmte medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapie.

39. Verordnung der Langzeit-Sauerstofftherapie

Unter einer Langzeit-Sauerstofftherapie, auch LTOT oder LOT (englisch: long term oxygene therapy) genannt, wird entsprechend der Leitlinie die Gabe von Sauerstoff für mehr als 16 Stunden am Tag verstanden.

40. Hilfsmittel in der COPD-Therapie

Hilfsmittel in der Therapie von COPD sind zum Beispiel Peak-Flow-Metter, PEP-Geräte sowie verschiedene Inhalationssysteme.

41. Richtiges Inhalieren bei Asthma und COPD

Nach der Diagnose Asthma bronchiale oder COPD verordnet der behandelnde Arzt i. d. R. auch Medikamente zum Inhalieren, die die Atemwege erweitern und/oder Entzündungen hemmen und z. B. bei Atemnot eingesetzt werden.

42. Inhalation unter Beatmung

Die Inhalation ist ein wichtiger Bestandteil therapeutischer Maßnahmen für Patienten, die an COPD erkrankt sind. Bei vielen Betroffenen ist bei fortschreitender Erkrankung auch durch die erhöhte Belastung der Atemmuskulatur eine Beatmung notwendig.

43. Die richtige Inhalation bei Asthma und COPD

Menschen mit Asthma und COPD sind oft auf Medikamente angewiesen, die sie inhalieren müssen. Auf diese Weise werden die Arzneimittel direkt an den Ort des Geschehens gebracht, wo sie ihre Wirkung entfalten müssen: in den Atemwegen.

44. Lungensport im Eichsfeldkreis

Jeden Dienstag 10.00-11.00 Uhr trifft sich eine bereits bestehende Lungensportgruppe in Leinefelde in der Obereichsfeldhalle. Regelmäßige körperliche Aktivität bei chronisch Lungenkranken stellt neben medikamentöser und anderen Therapien einen wichtigen Eckpfeiler in der Behandlung dar.

45. Nicht-invasive Beatmungstherapie: Wer profitiert davon?

Durch die nicht-invasive Beatmung soll die Atemmuskulatur entlastet werden, da hierbei fast keine Eigenatmung mehr erfolgen muss. Die nicht-invasive Beatmungstherapie wird meist nachts durchgeführt.

46. Invasive Beatmung

Viele Patienten mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung benötigen eine maschinelle Beatmung, bei der zwischen der invasiven und nicht-invasiven Form unterschieden wird.

47. Viele COPD-Patienten wenden Inhalatoren falsch an

Die falsche Anwendung des Inhalators kann den Erfolg der Behandlung gefährden. Durch eine falsch eingenommene Dosis können sich die Symptome verschlimmern.

48. Nicht-invasive Beatmung

In der Empfehlung zur Prävention der beatmungsassoziierten Pneumonie der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim Robert Koch-Institut wird die nicht-invasive Beatmung wie folgt definiert: Die nicht-invasive Beatmung ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Überdruckbeatmung ohne Intubation erfolgt.

49. Schweregradeinteilung der stabilen COPD

Die Nationale VersorgungsLeitlinie empfiehlt die Einteilung der stabilen COPD in vier Schweregraden. Diese Einteilung ist ein wichtiges Instrument beim COPD-Management. Der Schweregrad wird anhand des FEV1-(Ein-Sekundenkapazität)-Werts und dem Verhältnis von FEV1 zum VC-Wert (Vitalkapazität = maximal willkürlich bewegbares Lungenvolumen), gemessen nach Einnahme eines Bronchodilatators (Wirkstoff, der die Bronchien erweitert), bestimmt.

50. COPD und Lunge e. V. Selbsthilfegruppen

Am 08.04.2006 wurde in der Region Aachen eine Selbsthilfegruppe für COPD durch Wolfgang Ramsteiner, Heidi Witt und Hanna Schröder gegründet. Zu dieser Gründungsveranstaltung kamen über 30 interessierte Patienten mit ihren Angehörigen. Mit so vielen Teilnehmern hatte man zwar insgeheim gehofft, denn immerhin leiden gut 5-8 % aller Menschen in der Bevölkerung an einer COPD, andererseits zeigte die rege Teilnahme auch, dass die Zeit für eine solche Gruppe gekommen und dringend notwendig war.

51. Experteninterview mit Prof. Dr. Harald Morr

Herr Prof. Dr. Harald Morr ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Ratgebers COPD und Asthma und des Magazins COPD und Asthma und Vorsitzender der Deutschen Lungenstiftung. Herr Prof. Dr. Morr, warum haben Sie sich für den Arztberuf entschieden und was hat Sie bewogen, sich auf die Pneumologie zu spezialisieren?

52. Die Lippenbremse – wichtig für COPD-Patienten

Auftretende Atemnot im Alltag können Patienten mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD oder Asthma) oft mit einer einfachen Atemtechnik – der sog. dosierten Lippenbremse – lindern. Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Berlin hin.

53. Vitamin-D-Mangel bei COPD

In einer belgischen Studie wurde nachgewiesen, dass Patienten mit einer schweren COPD häufig auch einen zu niedrigen Vitamin-D-Spiegel aufweisen. Bei 414 Rauchern beziehungsweise Exrauchern wurde sowohl die Lungenfunktion als auch der Vitamin-D-Spiegel gemessen. Die Raucher mit einer normalen Lungenfunktion hatten nur zu 31 % einen zu niedrigen Vitamin-D-Spiegel.

54. Krankheitsbilder der Atemwege

Zu den Krankheitsbildern der Lunge und Atemwege gehören u. a. Asthma, COPD, Infektionen, Lungenemphysem, Lungenfibrose, Lungenhochdruck, Lungenkrebs und Mukoviszidose. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO sind Lungenerkrankungen die zweithäufigste Todesursache weltweit.

55. COPD: Opioide helfen gegen Atemnot

Kanadische Forscher von der Universität Halifax empfehlen COPD-Patienten mit nicht behandelbarer Atemnot den Einsatz von Morphin. In einer qualitativen Studie sprachen sich alle Betroffenen dafür aus, Opioide für zu Hause zuzulassen. Befragt wurden Patienten, deren Angehörige und Ärzte. Letztere blieben skeptisch. Das berichtet das Forscherteam in der kanadischen Fachzeitschrift Canadian Medical Association Journal.

56. Tipps für die Ernährung bei COPD

Welche Ernährungsprinzipien muss ich bei COPD beachten. Welche Lebenmittel sollten mit Vorsicht genossen werden und welche sich vorteilhaft.

57. COPD und Bewegung

„Aktiv sein kann das Leben der Patienten verlängern. Regelmäßige Bewegung ist für COPD-Erkrankte sehr gesund und kann auch noch Spaß machen. Die Teilnahme an Sport- und Bewegungsaktivitäten ist für Menschen mit chronischen Lungenkrankheiten sehr wichtig. Die regelmäßige Bewegung (Sie müssen nicht außer Atem geraten) kann zu einer Verbesserung von Ausdauer und Muskelkraft führen. Sie werden sich besser fühlen und bleiben beweglicher.

58. Was Patienten mit COPD zur Vorbeugung von Osteoporose tun sollten

Patienten mit chronischem Lungenleiden (COPD) haben ein erhöhtes Risiko für Knochenschwund (Osteoporose). „COPD ist eine entzündliche Erkrankung, die chronisch und systemisch ist – d. h., sie ist nicht heilbar und kann außer der Lunge noch weitere Körperorgane betreffen, wenn man nichts gegen sie unternimmt“, erklärt Prof. Harald Morr von der Deutschen Lungenstiftung.

59. Curado-COPD-Forum: von Betroffenen für Betroffene

Wer könnte sich besser auskennen über COPD als die Betroffenen und ihre Angehörigen? Daher tauschen sich im Curado-Forum Betroffene und Angehörige regelmäßig aus, wie sie gemeinsam besser mit der Erkrankung umgehen können

60. Die Deutsche SauerstoffLiga LOT e. V. - Leitliniengerechte Langzeit-Sauerstofftherapie

Mit Sauerstoff verbindet man Gesundheit, Vitalität, Leistungsfähigkeit und Jugend. Sauerstoff wird bereits in Discos als Vitaldrink angeboten. Selbst eine renommierte Firma für Mineralwasser wirbt mit Sauerstoffwasser. Nicht zu vergessen die legendäre Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie nach Ardenne. Dort können Patienten für viel Geld mehrmals am Tag Sauerstoff inhalieren, verbunden mit Vitamindrinks.

61. Der Winter kommt – Was bedeutet das für meine chronische Atemwegserkrankung?

Patienten mit einer chronischen Atemwegserkrankung – sei es ein Asthma bronchiale oder eine chronisch obstruktive (einengende) Bronchitis – haben häufig Angst vor den Herbst- und Wintermonaten.

62. Entstehung von COPD

COPD bezeichnet eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung; die Abkürzung steht für die englische Bezeichnung chronic obstructive lung disease. Bei COPD vollzieht sich ein meist schleichender entzündlicher Prozess in der Lunge, der in zunehmendem Maße zu einer Schädigung der Bronchien sowie einer Verengung der Atemwege führt und letztlich die Zerstörung der Lungenbläschen und eine Einschränkung der Lungenfunktion bewirkt.

63. COPD Selbsthilfe e. V.: Bei uns stehen der Betroffene und seine Angehörigen im Vordergrund

Der Verein COPD Selbsthilfe e. V. wurde im Januar 2009 gegründet um Atemwegserkrankten sowie deren Angehörigen, Hilfe bei der Bewältigung ihrer Situation zu geben. Die Verantwortlichen des Vereins sind nachweislich schon seit Jahren in verschiedenen Selbsthilfegruppen vor Ort mit sehr großem Erfolg tätig.

64. COPD und Lunge e. V.

Der Verein COPD und Lunge unterstützt Selbsthilfegruppen, die sich die Hilfe und Beratung von Patienten mit Atemwegserkrankungen zum Ziel gesetzt haben.

65. Lungenpatienten: Auf Flugreisen für ausreichend Sauerstoff sorgen

Ob es mit dem Flugzeug in den Urlaub oder beruflich in die Luft geht: Menschen mit einer Lungenerkrankung wie COPD sollten vor dem Antritt einer Flugreise abklären, ob sie an Bord zusätzlichen Sauerstoff benötigen. Dazu raten die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). In einer Pressemitteilung der DGP weisen sie darauf hin, dass COPD-Patienten auf Flugreisen sechsmal häufiger Anfälle von Atemnot erleiden als Gesunde.

66. Deutsche Lungenstiftung e. V.

Die Deutsche Lungenstiftung e. V. ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein, der sich die Verbesserung der Situation von Patienten mit Lungenkrankheiten zum Ziel gesetzt hat. Die Stiftung ist auf Initiative von Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie 1998 gegründet worden.

67. Ursachen und Entstehung von COPD

Eine der Hauptursachen einer Entstehung einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung ist, im Gegensatz zum Asthma, das Rauchen. Studien haben gezeigt, dass ca. 80-90 % der Erkrankten Raucher, Ex-Raucher oder dem starken Rauchen anderer (Passivrauchen) ausgesetzt waren.

68. Vor allem Lungenkranke sollten Brauseköpfe regelmäßig austauschen

Wer unter einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) leidet, sollte die Duschköpfe seiner Handbrause im Badezimmer wenigstens einmal im Jahr gegen neue austauschen. Dazu raten die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung (DLS) in Hannover.

69. COPD: Raucherinnen erkranken eher als Raucher

Frauen, die rauchen, erkranken eher an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) als rauchende Männer. Sie sind nicht nur empfindlicher für COPD, sondern werden auch rund zehn Jahre früher chronisch lungenkrank als Männer, so die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP).

70. Rehabilitation bei COPD kann auch Überlebensvorteil verschaffen

Die positiven Effekte einer Rehabilitation bei chronisch obstruktiver Bronchitis mit oder ohne Lungenemphysem (COPD) sind durch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen belegt. „Zu den wichtigsten Wirkungen der pneumologischen Rehabilitation zählen die Steigerung der Lebensqualität, ein besseres Allgemeinempfinden, die Abnahme von Atemnot, Husten und Auswurf, eine gesteigerte körperliche Leistungsfähigkeit und weniger Akutkrankenhausaufenthalte, sowie die Abnahme von krankheitsbegleitender Angst und Depression“, erläutert Dr. Konrad Schultz.

71. Atemnot mit sojareicher Ernährung verringern?

Menschen, die sich sojareich ernähren, sollen seltener Atemnot haben, weil sie eine bessere Lungenfunktion aufweisen. Dabei sollten im Hinblick auf die Gefahr einer EHEC-Infektion allerdings nur sorgfältig abgekochte Sojaprodukte (insbesondere Sprossen) verwendet werden. Darauf machen die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung (DLS) in Hannover aufmerksam.

72. Wegweisende Erkenntnisse zur Genetik der Lungenfunktion

COPD ist eine der am weitesten verbreiteten Lungenerkrankungen, die zudem nicht heilbar ist (eng.: Chronic Obstructive Pulmonary Disease; Chronisch obstruktive Lungenerkrankung). Etwa sechs Mio. Menschen leiden in Deutschland unter dieser Volkskrankheit. Eine Ende letzten Jahres in Nature Genetics veröffentlichte internationale Studie enthält wegweisende Erkenntnisse zur Genetik der Lungenfunktion, die neue Möglichkeiten bei der Behandlung der COPD eröffnet.

73. COPD mit Herzinsuffizienz: Was zu beachten ist

Eine Rechtsherzschwäche (Rechtsherzinsuffizienz) entwickelt sich meist in einem langsamen Prozess. Tritt sie plötzlich auf, ist schnelle Hilfe nötig, um ein Herzversagen zu verhindern. Die Ursachen sind vielfältig. Oftmals sind die Gründe für eine Rechtsherzschwäche eine fortgeschrittene Lungenerkrankung wie COPD oder ein Lungenemphysem.

74. Mehr Lebensqualität für COPD-Patienten

Patienten mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) können ihre Atemnot durch Lungensport verringern und somit ihre Lebensqualität erheblich steigern. Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) hin.

75. COPD-Diagnose durch Atemanalyse

Blut- und Urinproben auf Kranhkeitssymptome zu testen, gehört längst zum Alltag in Kliniken und Arztpraxen. Weniger verbreitet ist die „Atemprobe“. An der Universität des Saarlandes entwickeln Bio-Informatiker Computer-Algorithmen, die Ärzte bei der Diagnose mittels Atemanalyse schon bald unterstützen sollen. Auch COPD lässt sich so frühzeitig erkennen. Das berichtet das Exzellenzcluster „Multimodal Computing and Interaction“.

76. Zusammenhang zwischen rheumatoider Arthritis und COPD

Menschen mit rheumatoider Arthritis (RA) erkranken einer Studie zufolge weitaus häufiger an einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) als andere, berichtete die European League Against Rheumatism. Einen entsprechenden Zusammenhang nachweisen konnten die Forscher vom Sheba Medical Centre in Israel auch unter Berücksichtigung von Risikofaktoren wie Alter, Geschlecht, Rauchen oder Übergewicht.

77. Akuttherapie für Asthma und COPD ähnlich

Zu Notfalleinsätzen werden Ärzte sehr häufig wegen akuter Atemnot, oft ausgelöst durch Asthma oder COPD, gerufen. Die Unterscheidung zwischen beiden Erkrankungen spiele in der Akutsituation laut Ärzte Zeitung zunächst nur eine untergeordnete Rolle – wichtiger sei es festzustellen, ob ggf. eine andere Ursache für die Atemnot gegeben sei. Sowohl bei Asthma bronchiale als auch bei COPD sei die Gabe schnellwirksamer inhalativer Beta-2-Mimetika über Dosieraerosole, Vernebler oder Pulvergasapplikatoren angezeigt.

78. Vorstellung der „COPD Selbsthilfe Hamm/Werne“

Nachdem nun die Selbsthilfegruppe für Atemwegserkrankte in Hamm fast sieben Jahre besteht, ist es, glaube ich, an der Zeit, unsere Selbsthilfearbeit einmal in einem größeren Rahmen aufzuzeigen, denn manch einer mag sich gar nicht vorzustellen, was hier vor Ort geleistet wird.

79. Richtig Essen bei COPD

COPD ist eine Erkrankung, die vorwiegend ältere Menschen betrifft. Wie bei vielen älteren Patienten könnten unspezifische Beschwerden wie Schwäche, Gewichtsverlust und schwindende Muskelkraft oft erst spät als Zeichen einer Mangelernährung wahrgenommen werden. Die Deutsche Atemwegsliga e. V. hat deshalb ein Flugblatt zur richtigen Ernährung bei COPD herausgegeben.

80. COPD: Reisen im Flugzeug mit Sauerstoffgerät

Wenn Sie als COPD-Patient auf zusätzlichen Sauerstoff angewiesen sind, können Sie in den meisten Fällen trotzdem eine Flugreise unternehmen. Im Vorfeld ist es dann sinnvoll sich über die Voraussetzung der Mitnahme von Sauerstoffgeräten zu informieren.

81. Patient im Mittelpunkt. Wunsch- und Wahlrecht stärkt COPD-Betroffene

Seit 2007 ist die gesamte medizinische Rehabilitation Pflichtleistung der Gesetzlichen Krankenkassen. Chronisch Erkrankte sollen nicht mehr zu früh in die Pflege „abgeschoben“ werden, sondern solange wie möglich für ein aktives Leben fit gemacht werden. Mit dem Wunsch- und Wahlrecht lassen sich Reha-Maßnahmen individuell auf den Patienten abstimmen. COPD-Betroffene profitieren davon besonders.

82. Diagnose COPD häufig falsch

Bei vielen Patienten mit Herzschwäche wird zusätzlich eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) festgestellt. Diese Diagnose trifft einer neuen Studie zufolge aber oft nicht zu. Die Atemwegsverengung sei häufig ein vorübergehendes Begleitphänomen der Herzschwäche, ohne dass eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung vorliege, erklärt die Medizinerin Dr. Susanne Brenner vom Universitätsklinikum Würzburg.

83. COPD Selbsthilfe e. V.: Ein Jahr mit der COPD-Selbsthilfegruppe Hamm

Wir möchten einen kleinen Überblick über die Arbeit in den Selbsthilfegruppen der COPD-Selbsthilfe e. V., hier die Gruppe Hamm, geben. Da der Tag unserer Treffen ein Donnerstag ist, ist es nicht immer leicht, Referenten zu bekommen.

84. Barrierefreies Wohnen

Bei zahlreichen COPD-Patienten kann es durch die Erkrankung zu einer Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit kommen. Schließlich benötigen viele Patienten Sauerstoff und verlassen die Wohnung nicht mehr so häufig.

85. Schwerbehinderung bei COPD

COPD-Patienten ab Schweregrad III haben meist die Möglichkeit, einen Schwerbehindertenausweis zu beantragen.

86. Eine wichtige Therapiemaßnahme bei COPD ist die Raucherentwöhnung

Nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin stellt die Raucherentwöhnung einen wichtigen Therapiebaustein bei einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) dar.

87. Anschlussrehabilitation (AHB) in der Pneumologie

Die pneumologische Anschlussrehabilitation schließt sich optimalerweise sich direkt an einen Krankenhausaufenthalt an. Sie kann aber auch innerhalb von 14 Tagen nach der Entlassung aus der Klinik angetreten werden.

88. Neue Behandlungsmethode bei COPD: Ventile für die Lunge

Die chronisch obstruktive Bronchitis gehört zu den häufigsten Lungenerkrankungen. Bei besonders schweren Formen dieser Krankheit helfen Medikamente kaum noch. An der Universitätsmedizin Rostock wurde nun eine neue Behandlungsmöglichkeit etabliert.

89. Ausdauersport und Atemtherapie bei Asthma und COPD

Asthmatiker, die Sport treiben, können ihre Erkrankung besser unter Kontrolle bringen als solche, die ausschließlich Medikamente einnehmen. Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) hin.

90. Symptome einer COPD

Auswurf (Sputum), Husten und Atemnot werden zusammen als die sog. AHA-Symptome bei COPD beschrieben. Auswurf entsteht reaktiv zur Lungenreinigung, wenn eingeatmete Feststoffe/Schadstoffe die Flimmerhärchen in den Atemwegen hemmen und gleichzeitig durch die dadurch verursachte Atemwegsentzündung die Sputumproduktion erhöhen. Husten und Auswurf treten vornehmlich in den frühen Morgenstunden auf.

91. Rehabilitation bei COPD

Die Rehabilitation bei COPD aus verschiedenen Bausteinen zusammen: Aufklärung über die Mechanismen der Erkrankung (Patientenschulung, Beratung), Strategien/Techniken zu erlernen, um den physischen Zustand zu erhalten und/oder ggf. zu bessern (Lungensport, atemphysiologische Übungen, Entspannungsverfahren).

92. Ventile für die Lunge: Neuer Eingriff verkleinert Lungenemphysem bei COPD

Weniger Atemnot und höhere Belastbarkeit, das ist das Ergebnis eines bronchoskopischen Eingriffs zur Behandlung des Lungenemphysems bei COPD, der nun an der Universitätsklinik Rostock erstmals durchgeführt wurde. Bisher konnte man überblähte Lungenabschnitte bei COPD-Patienten nur operativ entfernen.

93. COPD-Exazerbation gefährdet auch das Herz

Man geht davon aus, dass die chronischen Entzündungsprozesse bei COPD zu einer systemischen Entzündung führen, die auch das kardiovaskuläre Risiko der Patienten signifikant erhöhen. Vor allem akute Exazerbationen (gesundheitliche Verschlechterungen) können sich wie regelrechte „Entzündungsbeschleuniger“ auswirken und fatale Folgen für das Herz haben.

94. Lungensport macht fit zum Atmen!

Unter diesem Motto wurde 1999 die Arbeitsgemeinschaft Lungensport in Deutschland e. V. gegründet. Sie ist ein Zusammenschluss von Personen und Institutionen zur Förderung der Bewegungstherapie und des körperlichen Trainings für Patienten mit Atemwegs- und Lungenkrankheiten.

95. Diagnose von COPD

Die Diagnose einer COPD ruht auf drei Säulen. Wichtig bei der Diagnose ist dabei die exakte Abgrenzung zu anderen Lungenerkrankungen.

96. COPD in der Familie erhöht eigenes Erkrankungsrisiko

Wer Eltern mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) hat, ist auch selbst stärker gefährdet. Rauchen sei der größte Risikofaktor für eine COPD-Erkrankung, betont Prof. Dieter Köhler vom wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Aber auch das Auftreten von COPD bei Familienmitgliedern ersten Grades stelle einen Risikofaktor dar.

97. Begleiterkrankungen der COPD vermeiden und Lebensqualität erhalten

Eine COPD-Erkrankung beeinflusst das Alltagsleben erheblich. Aufgrund des zunächst schleichenden Verlaufs der Erkrankung stellen sich viele Einschränkungen und Einschnitte oft nicht sofort ein, sondern erstrecken sich über einen längeren Zeitraum.

98. Telemedizin zur Versorgung älterer COPD-Patienten

Wissenschaftler suchen nach Wegen, wie die Lebensqualität von COPD-Patienten gesteigert und Krankenhausaufenthalte reduziert werden können. Gute Dienste kann dabei die Telemedizin leisten. Das hat eine italienische Studie ergeben, veröffentlicht im BMC Health Services Research.

99. Vorsicht bei Flugreisen

Bei Langstreckenflügen steigen Flugzeuge auf Höhen zwischen neun und elf Kilometern. Für die Reisenden in der Kabine ergeben sich Druckbedingungen wie im Gebirge in 2.000 bis 2.500 Metern Höhe: Der sog. Sauerstoffpartialdruck im arteriellen Blut sinkt bei gesunden Menschen von 70 mmHg auf etwa 50 bis 60 mmHg. Das entspricht einer Sauerstoffsättigung des Blutes von circa 90 %. Bei normaler Gesundheit ist das i. d. R. kein Problem.

100. Wann ist eine Langzeit-Sauerstofftherapie bei COPD nötig?

Laut den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V. von 2007 ist die Langzeit-Sauerstofftherapie bei COPD-Patienten mit Schweregrad IV bei einem Sauerstoffmangel im arteriellen Blut in Ruhe oder bei körperlicher Belastung und nachgewiesenem positiven Effekt bei einer nasalen Sauerstoffgabe angeraten.

101. Lungensportgruppe Neuwied-Gladbach

Während meiner Weiterbildung als SeniorTRAINERin lernte ich viele nette Menschen kennen. In den „Unterrichtspausen“ unterhielten wir uns bei einer Tasse Kaffee. Dabei sprach ich u. a. mit Jutta, die bemerkte, dass ich an Luftnot litt und sie erzählte mir, sie komme aus dem Westerwald und biete dort Lungensport an.

102. COPD weltweit

Weltweit leiden etwa 65 Millionen Menschen an COPD. Auch in Deutschland steigen die Erkrankungszahlen. Der größte Risikofaktor für COPD ist das Rauchen.

103. Was ist eine COPD?

Die englische Bezeichnung Chronic Obstructive Pulmonary Disease (COPD) bezeichnet die chronisch obstruktive (Obstruktion = Verengung, Verlegung) Lungenerkrankung. Diese fasst unterschiedliche Krankheitsbilder der Atemwege und der Lunge zusammen. Husten, vermehrter Auswurf und Atemnot können auf eine Erkrankung der Lunge hindeuten.

104. Wir stellen uns vor: Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V.

Die Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Menschen mit chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen (Verengungen der Atemwege) Hilfe zur Selbsthilfe bietet. Zu den genannten Atemwegserkrankungen gehören insbesondere die chronisch obstruktive Bronchitis mit oder ohne Lungenemphysem, die sogenannte COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) und das Asthma bronchiale.

105. Umfrage: COPD nahezu unbekannt

Ob Asthma, Raucherlunge oder Bronchitis – Atemwegserkrankungen haben sich zu Volkskrankheiten entwickelt und gehören weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Doch das Wissen über Krankheiten, Behandlung und Prävention ist in der Öffentlichkeit lückenhaft. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Initiative Wissenschaftsjahr 2011, berichtet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

106. Exazerbationen bei COPD

Akute gesundheitliche Verschlechterungen, sog. Exazerbationen, können schwere Folgen für COPD-Patienten haben.

107. Schlafstörungen bei Atemwegserkrankungen

Die Gründe für Schlafstörungen bei Atemwegserkrankungen wie COPD oder Asthma sind vielfältig. Neben psychischen Problemen kann auch eine Schlafapnoe der Auslöser sein.

108. Herz- und Kreislauferkrankungen als Begleiterkrankungen der COPD

Eine häufige Begleiterkrankung bei COPD sind Herzkrankheiten. Diese Erkrankungen beeinflussen auch negativ die Prognose für die Patienten. Zu diesem Schluss kommt eine spanische Studie.

109. Was sind Disease-Management-Programme (DMP)?

Disease-Management-Programme richten sich speziell an Menschen mit chronischen Erkrankungen wie COPD oder Asthma.

110. Roland Kaiser übernimmt Schirmherrschaft

Der Sänger Roland Kaiser setzt sich schon seit längerem für Menschen mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) ein. Den Ausschlag dafür gab sein persönliches Erleben als COPD-Patient. Nun ist er auch Schirmherr der Patientenliga Atemwegserkrankungen und der COPD Deutschland e. V.

111. Weaningzentren

Die Beatmungstherapie wird bei Patienten mit schwerer Ateminsuffizienz eingesetzt, wenn andere therapeutische Maßnahmen wie Sauerstoffgabe, Lagerungstherapie, Sekretmanagement oder kontinuierlichem positivem Atemwegsdruck – Continuous Positive Airway Pressure [CPAP] den Patienten nicht ausreichend stabilisieren konnten.

112. Was sind Atemphysiotherapiegeräte?

Atemphysiotherapiegeräte sind Hilfsmittel für Menschen mit Lungenerkrankungen wie z. B. COPD. Sie sollen u. a. helfen, die Selbstreinigung der Bronchien und die Funktion der Atemhilfsmuskulatur zu verbessern.

113. Raucherentwöhnung

Menschen, die an einer Lungenkrankheit wie einem Lungenemphysem, COPD, Asthma oder Alpha-1-Antitrypsin-Mangel leiden, profitieren von einem Zigarettenverzicht. Denn Rauchen lässt die Krankheit schneller fortschreiten und die Lebenserwartung sinken.

114. Rehabilitation bei Atemwegserkrankungen

Träger der Rehamaßnahme ist in den meisten Fällen die gesetzliche Rentenversicherung. Bei Kindern kann es auch die gesetzliche Krankenversicherung sein.

115. COPD und Schlafapnoe

Wenn es bei COPD zu Schlafstörungen kommt und eine vermehrte Tagesmüdigkeit auftritt, kann ein Schlafapnoe-Syndrom vorliegen.

116. Therapie bei COPD – Eine Liga-Information

Für COPD-Betroffene ist es entscheidend, die Erkrankung frühzeitig zu behandeln. Denn je später COPD behandelt wird, desto mehr Lungengewebe kann irreparabel zerstört sein. Husten und Auswurf, die beiden frühesten Krankheitssymptome, werden von Betroffenen oft als Zeichen des fortgeschrittenen Alters oder Rauchens interpretiert.

117. Folge- und Begleiterkrankungen bei COPD

COPD kann Auswirkungen auf verschiedene Organe im Körper haben und daher mit Folgeerkrankungen wie z. B. Osteoporose einhergehen.

118. Soleinhalation als Therapieergänzung bei Atemwegserkrankungen

Die Inhalation von Sole (Salzlösung) mit einem Salzgehalt von 0,9 bis 3 % stellt eine sinnvolle Therapieergänzung bei Atemwegserkrankungen wie Asthma bronchiale oder COPD dar. Zusätzlich zu medikamentöser Therapie und Lungensport können so Beschwerden durch vermehrte Schleimbildung oder angeschwollene Schleimhäute effektiv behandelt werden.

119. Bronchialtoilette erleichtert das Abhusten

Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen können sich spezielle Physiotherapiegeräte, die sie bei der Reinigung der Atemwege – der sog. Bronchialtoilette – unterstützen, für den selbstständigen Einsatz zu Hause verschreiben lassen. Darauf weist die Deutsche Lungenstiftung e.V. (DLS) hin.

120. Was tun, wenn sich die COPD verschlechtert?

Bei COPD kann es als Folge verschiedener Einflüsse zu Verschlechterungen, den sog. Exazerbationen kommen. So z. B. bei Atemwegsinfekten, durch Luftverschmutzung, Begleiterkrankungen oder auch nach der Einnahme bestimmter Arzneimittel.

121. Raucherentwöhnung bei COPD

Ein ganz wichtiger Bestandteil der Therapie von COPD ist die Raucherentwöhnung. Rauchende COPD-Patienten weisen eine hohe Abhängigkeit auf, da sie schneller und tiefer inhalieren als Raucher, die nicht an COPD erkrankt sind.

122. Ein Leben mit zwei lebenslangen Therapien

Das Leben mit einer Langzeit-Sauerstofftherapie bedeutet eine enorme Umstellung. Dabei kann der Austausch mit anderen Betroffene eine große Unterstützung sein.

123. Barrierefreies Wohnen erhält die Selbstständigkeit bei COPD

Um die Mobilität und Selbstständigkeit von COPD-Patienten möglichst lange aufrecht zu erhalten, kann eine barrierefreie Wohnung von Vorteil sein.

124. Reisen mit COPD oder Asthma bronchiale: Vorbereitung und Planung

Raus aus dem Alltag, Interessantes erleben, entspannen: Ferien tun den meisten Menschen gut. Auch Patienten mit Lungenerkrankungen müssen darauf nicht verzichten. Sie sollten allerdings eine Reise besonders sorgfältig planen und vorbereiten, rät die Patientenliga Atemwegserkrankungen e. V.

125. Raucherhusten nicht unterschätzen - COPD früh behandeln

Etwa sechs Mio. Menschen in Deutschland leiden an einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Ursache der Volkskrankheit ist in den meisten Fällen Zigarettenrauch. Zum anfänglichen Husten kommt im weiteren Verlauf Auswurf hinzu, bis hin zu schwerer Atemnot. COPD sei – mit steigender Tendenz – die vierthäufigste Todesursache weltweit, informieren Experten der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM).

126. Die COPD-Selbsthilfegruppe Viersen stellt sich vor

Als bei mir im Jahre 1998 eine schwere obstruktive Atemwegserkrankung diagnostiziert wurde, war das für mich der Anfang mit der Auseinandersetzung, einer für mich bis dahin unbekannten Erkrankung, der COPD. Nach einer Phase des Kennenlernens der Erkrankung und dem Finden eines Weges, mit ihr zu leben, trat ich im Jahre 2004 in eine Lungensportgruppe ein, die in einem Krankenhaus in der Nähe von Krefeld stattfand.

127. Eine COPD kommt oft nicht allein daher

Häufig geht die COPD mit schweren Begleiterkrankungen einher. So hat eine britische Studie mit mehr als einer Million Patienten ergeben, dass bei Menschen mit COPD das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um das Fünffache erhöht ist. Das Risiko für einen Schlaganfall ist mehr als verdreifacht. Weitere mögliche Begleiterkrankungen sind Osteoporose und Depressionen.

128. Fehlgeleitete Immunzellen bei COPD-Patienten

Hohe Staubbelastung oder Zigarettenrauch schadet der Lunge: In den empfindlichen Atemwegen werden Abwehrzellen des Immunsystems aktiviert, die fälschlicherweise das gesunde Lungengewebe angreifen. Diese sog. Autoimmunreaktion führt zu schweren chronischen Entzündungen. Forschern aus Braunschweig gelang es, die Rolle der Immunzellen genauer zu beschreiben, die an der Entstehung chronisch obstruktiver Lungenerkrankungen (COPD) beteiligt sind, wie sie im Fachblatt Journal of Immunology schreiben.

129. Pulsoxymetrie bei COPD und Asthma

Pulsoxymetrie ist ein Messverfahren, das die arterielle Sauerstoffsättigung (SpO2) und die Pulsfrequenz misst. Dabei erfolgt die Messung über einen Fingerclip oder einen Klebesensor. Deshalb ist es ein nicht-invasives indirektes Verfahren der Bestimmung. Angewendet wird es u. a. bei COPD und bei Asthma, denn diese Erkrankungen können die Sauerstoffsättigung des Blutes stören und damit die optimale Sauerstoffversorgung verhindern.

130. Lungensport bei COPD

Bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) ist Lungensport ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Weil Betroffene in Atemnot geraten, wenn sie sich bewegen, vermeiden viele es, sich körperlich anzustrengen. Das wiederum zieht eine reduzierte Belastbarkeit und Luftnot schon bei geringen Anstrengungen nach sich.

131. Die richtige Pflege für COPD-Patienten

COPD-Betroffene können in der Folge möglicherweise ihren Alltag nicht mehr allein bewältigen und brauchen Unterstützung. Selbst kleinste körperliche Anstrengungen wie Treppensteigen können zu einer starken Atemnot führen. Es kann sogar so weit kommen, dass Patienten schon ohne körperliche Belastung eine starke Atemnot erleben.

132. Wie kann man sich vor Osteoporose bei COPD schützen?

COPD-Patienten sollten auf eine Kalzium- und Vitamin-D-reiche Ernährung achten, um Osteoporose vorzubeugen. Bei Osteoporose handelt es sich um Knochenschwund.

133. News zu COPD

Welche neuen Studienergebnisse gibt es bei COPD? Welche neuen Therapieansätze sind erforscht worden? Hier finden Sie die aktuellen News aus Wissenschaft und Forschung.

134. Fünf Jahre Lungensportgruppe Mogendorf

Regelmäßige Bewegung kann bei Lungenerkrankungen helfen, die Belastbarkeit zu steigern. Der TUS Mogendorf bietet speziellen Lungensport an.

135. COPD-Patienten haben erhöhtes Risiko für blutende Magen-Darmgeschwüre

Patienten mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) leiden deutlich häufiger unter blutenden Magen- oder Zwölffingerdarm-Geschwüren als Gesunde. Eine aktuelle Studie hat jetzt zusätzliche Risikofaktoren identifiziert, die eine Blutung der Geschwüre fördern, was von Ärzten bei der Behandlung von COPD-Patienten stärker berücksichtigt werden sollte.

136. Rehabilitation bei Atemwegserkrankungen wie COPD und Asthma

Eine Rehabilitation kann zum einen aufgrund ausgeprägter körperlicher oder psychischer Symptome oder direkt im Anschluss an die Behandlung, als sog. Anschlussrehabilitation, erfolgen.

137. Betablocker auch für COPD-Patienten geeignet

Patienten mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) leiden häufig auch an Bluthochdruck, Koronarer Herzkrankheit oder Herzinsuffizienz – Krankheiten, die mit sog. Betablockern behandelt werden.

138. Diagnose einer COPD

Nach der Nationalen VersorgungsLeitlinie COPD sollten in der Anamnese, durch ein Diagnosegespräch zwischen Arzt und Patient, folgende Aspekte vom Arzt erfragt werden: Wie häufig ist der Husten? Wie sieht der Auswurf aus? Gibt ist es eine mögliche Atemnot bei Belastung? Ist der Patient Raucher oder ehemaliger Raucher? Gibt es am Arbeitsplatz Belastung durch Stäube?

139. Nicht-invasive Beatmungstherapie bei COPD

Bei akuten Krankheitsverschlechterungen bei COPD kann eine nicht-invasive Beatmungstherapie angezeigt sein.

140. Geschichte der COPD

Der Begriff COPD fiel erstmals im Jahre 1965. Er vereint verschiedene Komponenten wie chronische Bronchitis, Atemnot und Lungenemphysem.

141. „Air-Condition“ COPD Selbsthilfegruppe

Seit 2014 gibt es in Leopoldshöhe die Selbsthilfegruppe "Air-Condition". Willkommen sind alle Menschen, die an Lungen- oder Atemerkrankungen wie z. B. Asthma oder COPD leiden.

142. Raucherentwöhnung: Welche Hilfsmittel gibt es?

Der Rauchstopp ist bei COPD sehr wichtig. Es gibt verschiedene Methoden, die bei der Raucherentwöhnung unterstützen können. Dazu gehören z. B. Nikotinpflaster und -kaugummis oder auch eine Verhaltenstherapie.

143. COPD Selbsthilfegruppe Plettenberg

Unsere Selbsthilfegruppe ist eine Gruppe von und für Patienten mit chronischen Lungen- und Atemwegserkrankungen, wie z. B. Asthma bronchiale, chronisch obstruktive Bronchitis (COPD) oder Lungenemphysem. Also eine Gruppe von Menschen, die in ähnlichen Lebenssituationen stehen oder von vergleichbaren Schwierigkeiten betroffen sind und die den Willen haben, sich selber zu helfen und gegenseitig zu unterstützen.

144. Lungensport bei COPD: An die Bedürfnisse anpassen

Lungensport bei COPD eignet sich vor allem für die Ausbildung der Atemhilfsmuskulatur sowie einer generellen Besserung der Lebensqualität.

145. Bei Langzeitsauerstofftherapie auch auf Herzgesundheit achten

Patienten mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), die eine Langzeitsauerstofftherapie benötigen, sind besonders gefährdet, an einer Herzgefäßerkrankung zu sterben. Dieses Risiko steige mit jedem Jahr an, so die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), während das Risiko, aufgrund einer Erkrankung wie Lungenkrebs oder infolge von Atemproblemen zu sterben, im Vergleich dazu rückläufig sei.

146. Mit Atemtherapie die Selbstständigkeit im Umgang mit der Lungenkrankheit stärken

Die allgemeine Physiotherapie bei COPD soll die Atemmuskulatur stärken, festen Bronchialschleim mobilisieren, Hustenattacken lindern und die Wirkung von Medikamenten optimieren.

147. Mit COPD auf eine nahrhafte und gesunde Ernährung achten

Mangel‐ bzw. Fehlernährung tritt bei etwa 20–60 % der Patienten mit der Lungenerkrankung COPD (chronisch obstruktive Bronchitis mit oder ohne Lungenemphysem) auf und kann auch bei Normalgewicht vorliegen. Darauf weisen die Lungenärzte des Bundesverbands der Pneumologen (BdP) hin.

148. COPD als systemische Erkrankung

Die COPD ist eine schwere und fortschreitende Lungenerkrankung. Zunächst tritt bei körperlicher Belastung (Treppensteigen, schnelles Laufen oder Radfahren) Atemnot auf und im fortgeschrittenen Stadium kommt es auch schon in Ruhe (sitzen oder liegen) zur Atemnot.

149. Bewegung bei COPD

Regelmäßige sportliche Betätitgung kann die Lungenfunktion stärken. Menschen mit COPD sollten daher Möglichkeiten zum Lungensport wahrnehmen.

150. COPD: Nichtraucher mit besserer Prognose

Nichtraucher, die an COPD leiden, haben meist einen deutlich milderen Krankheitsverlauf als rauchende Patienten. Die Sterblichkeitsrate ist dennoch hoch. COPD ist keine Krankheit, die vorwiegend Raucher betrifft.

151. Eine Freizeit ganz anderer Art

Eine Lungenfreizeit bietet den Teilnehmern neben der Möglichkeit an Lungensport teilzunehmen, auch eine Plattform um sich mit anderen Betroffenen auszutauschen.

152. Das Wunsch- und Wahlrecht bei der Rehabilitation

Sowohl bei einer Anschlussrehabilitation (AHB), die sich an einen Krankenhausaufenthalt anschließt, als auch bei einer Maßnahme zur Rehabilitation, das ohne vorherigen Krankenhausaufenthalt beantragt werden kann, haben Betroffene ein Wunsch- und Wahlrecht. Allerdings sollten hierbei ein paar Dinge beachtet werden.

153. Das Wunsch- und Wahlrecht bei einer Rehabilitation

Bevor eine medizinische Rehabilitation angetreten werden kann, muss diese zuvor vom Patienten beantragt werden. Dies sollten Betroffene am besten mit ihrem Arzt besprechen, denn es braucht ein ärztliches Gutachten. Worauf man noch achten sollte, darüber informiert die Deutsche Gesellschaft für medizinische Rehabilitation e. V.

154. Richtige Ernährung bei COPD

Bei Patienten mit COPD ist das Risiko für eine Mangelernährung erhöht. Die kann zum Beispiel daran liegen, dass sie in der Regel einen erhöhten Energieverbrauch haben.

155. Lungensport – Was ist das?

Aufgrund von Unsicherheit und Angst vor Atemnot neigen Patienten mit Atemwegs- und Lungenerkrankungen häufig dazu, sich körperlich zu schonen. Die Folge ist, dass ihre Leistungsfähigkeit immer weiter abnimmt und sie so im Laufe der Zeit einfachste Aktivitäten aus dem Alltag nicht ohne enorme Anstrengung erledigen können.

156. Neue Selbsthilfegruppe für nicht-sauerstoffpflichtige COPD-Patienten in Hagen gegründet

Da ich seit 2010 unter COPD mit Lungenemphysem leide und bemerkte, dass ich in meiner Leistungsfähigkeit und in meiner Gesundheit immer größere Einschränkungen hinnehmen muss, habe ich mich nach geeigneten Hilfen umgesehen.

157. Reisen und Urlaub mit COPD und Asthma

Auch Patienten, die an einer chronischen Atemwegserkrankung leiden, wollen verreisen. Grundsätzlich steht dem auch nichts im Wege, allerdings sollten Betroffene vor dem Start in den Urlaub ein paar Vorbereitungen treffen und wichtige Informationen einholen.

158. Selbsthilfeangebot für COPD- und Lungenkranke

Heinz Vollmer leidet an einem Lungenemphysem und hat die COPD- und Lungenemphysem-Selbsthilfegruppe im Raum Freiburg und Karlsruhe gegründet. Mit COPD kann die körperliche Belastbarkeit immens sinken. Schon bei geringer Kraftanstrengung stellt sich Atemnot ein.

159. Koronar-Sportverein Braunschweig e. V.: Einrichtung einer Lungensportgruppe

Der Koronar-Sportverein Braunschweig e. V. wurde 1979 gegründet und ist inzwischen einer der größten gemeinnützigen Rehabilitationsvereine in Niedersachsen. Zielsetzung war und ist die Rehabilitation und Betreuung von Herz-Kreislauf-Kranken und die Prävention dieser Erkrankungen.

160. Wunsch- und Wahlrecht für Patienten bei der Rehabilitation

Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen dürfen alle vier Jahre eine Rehabilitation in Anspruch nehmen und haben dabei ein Wunsch- und Wahlrecht.

161. Begleiterkrankungen bei COPD erkennen und vorbeugen

COPD wird inzwischen als eine Systemerkrankung gesehen, die viele verschiedene Organe des Körpers betreffen kann. Häufig tritt sie zusammen mit anderen Volkskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose, Diabetes melitus oder Depressionen auf.

162. Viren und COPD

Wissenschaftlern in den USA ist es nach Aussage der European Lung Foundation gelungen, eine Verbindung zwischen Virusinfektionen und der Entwicklung von COPD zu zeigen.

163. COPD und Impfungen

Menschen mit COPD sollten darauf achten, regelmäßig ihre Impfungen gegen Diphterie, Keuchhusten und Tetanus aufzufrischen.

164. Wie gestaltet sich die Ernährung bei COPD

Diplom-Ernährungswissenschaftlerin Isabel Althön erklärt, warum die Ernährung gerade für COPD-Patienten wichtig ist und auf welche Lebensmittel sie lieber verzichten sollten.

165. COPD und Lunge e. V.: Die richtige Hygiene und Umgang mit Keimen

Gerade für Menschen, die an einer chronischen Grunderkrankung leiden, ist es wichtig, verstärkt auf die Hygiene zu achten. Frau Brigitte Schweiggl, Simmerath, ist seit zwölf Jahren als Hygienefachkraft tätig. Im Interview mit Wolfgang Ramsteiner von dem Verein COPD und Lunge e. V. beantwortet sie Fragen zum richtigen Umgang mit Keimen.

166. „Atemlos durch das Leben“ – 5. Mindener Atemwegstag

Wenn Helene Fischer „Atemlos“ singt, verbindet sie damit heiße Küsse auf der Haut. Bei COPD-Patienten hat „Atemlos“ eine erschreckend andere Bedeutung.

167. COPD: Wissenschaftler wollen ein tragbares Atemschnelltestgerät entwickeln

Wie die Technische Hochschule Mittelhessen berichtet, wollen Wissenschaftler ein einfaches Atemschnelltestverfahren entwickeln, das COPD-Patienten zu Hause zur Langzeitüberwachung einsetzen können. Dieses Gerät soll frühzeitig anzeigen, wenn sich der Gesundheitszustand des Betroffenen verschlechtert.

168. COPD und Lunge e. V.: Neue Selbsthilfegruppen gegründet

Seit dem 1. Juni 2014 wird die Patienten- und Selbsthilfeorganisation COPD und Lunge e. V. um zwei Selbsthilfegruppen für Menschen mit Lungenerkrankungen in Bayern verstärkt. „Wir freuen uns sehr über die Verstärkung unserer Organisation durch die beiden Selbsthilfegruppen in Hof und Selb.

169. Lungensport in Markt Schwaben

Turnverein Markt Schwaben e. V. bietet an: Lungensport jeden Dienstag: 10.30 – 11.30 Uhr Ort: Markt Schwaben im AWO Seniorenzentrum, Trappentreustr. 12

170. Raucherentwöhnung bei COPD

Eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (chronic obstructive pulmonary disease, COPD) ist eine Erkrankung, die durch ein Zusammenspiel von Umwelt und einer gewissen erblichen Veranlagung verursacht wird. Rauchen ist der wesentliche Risikofaktor für die chronisch obstruktive Lungenerkrankung.

171. Palliativmedizin

Durch die palliativmedizinische Betreuung soll die Lebensqualität der Patienten bestmöglich erhalten werden. Die Versorgung kann stationär oder ambulant erfolgen.

172. Schweregrade der COPD

Auswurf, Husten und Atemnot – das sind die typischen Symptome der lebenslang fortschreitenden Lungenerkrankung COPD. Je nachdem, wie stark die Krankheit ausgeprägt ist, kann sie entsprechend der Global Initiative for Obstructive Lung Disease, kurz GOLD, in verschiedene Schweregrade eingeteilt werden.

173. Die richtige Ernährung bei COPD

Ernährung spielt bei der COPD eine wichtige Rolle. Bei COPD muss die Atemmuskulatur Mehrarbeit leisten. Die Energie, die sie dafür braucht, zieht sie aus der Nahrung. Darum wirkt sich Untergewicht negativ auf die Belastbarkeit aus. Aber auch Übergewicht ist ein Problem, denn es erschwert die Atemarbeit. In beiden Fällen kann die Unterstützung durch eine Ernährungsfachkraft sinnvoll sein.

174. Urlaub mit COPD

Menschen mit einer COPD müssen im Vorfeld eines Urlaubs einiges bedenken, damit der Urlaub erholsam wird – was genau, ist u. a. abhängig davon, wie weit fortgeschritten die Erkrankung ist und ob die Betroffenen Sauerstoff benötigen.

175. COPD und Lunge e. V.: Sicherheit geht vor

Immer wieder gibt es schlimme Meldungen, dass Menschen mit Sauerstoffversorgung verbrannt sind. Die Umstände wollen wir nicht diskutieren und auch nicht darüber urteilen. Das steht uns nicht zu. Aber eines kann man erkennen, Feuer und Sauerstoff sind bei der Verbrennung zwar Verbündete, aber sie passen nicht so richtig zusammen.

176. Die Psyche, ein unterschätztes Begleitphänomen bei COPD – Auswirkungen auf Alltag und Lebensqualität

Bisherige Studien befassten sich – wenn überhaupt psychische Themen beleuchtet wurden – fast ausschließlich mit dem Thema Depression bei COPD. Doch erscheint dies aufgrund neuerer Untersuchungen zu eng gefasst: Panikartige Ängste und sog. „end of life“-Ängste (also solche, die sich mit dem Lebensende befassen) belasten die COPD-Betroffenen viel stärker.

177. Mit Lungensport COPD besser meistern

COPD-Kranke können ihre Fitness erhalten, wenn sie motiviert werden, sich einer ambulanten Lungensportgruppe anzuschließen. Hierüber berichtet die LOT-Austria. Patienten mit COPD, die regelmäßig körperlich aktiv sind, sind im Alltag belastbarer als Untrainierte und haben weniger Exazerbationen. Erfolgreich ist das Training in ambulanten Lungensportgruppen.

178. Lungensport

Lungensport ist ein speziell angepasstes und entsprechend dosiertes Training für Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen. Lungensport ist aber sicher kein Leistungssport, sondern er soll Atemwegspatienten schulen / trainieren mit ihrer Erkrankung besser umzugehen und den Alltag ökonomischer zu bewältigen.

179. Barrierefreies Wohnen

Viele Patienten, die an COPD leiden, büßen im Laufe ihrer Krankheit stark an körperlicher Leistungsfähigkeit ein. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, bauliche Maßnahmen durchzuführen, um den Betroffenen den Alltag trotz körperlicher Einschränkungen so leicht wir möglich zu machen.

180. Tracheotomie bei COPD

Bei einer Tracheotomie wird ein Tracheostoma gelegt. Das Stoma ist eine operative Öffnung am Hals. Bei einer Tracheotomie wird der Kehlkopf z. T. oder ganz erhalten. Ziel ist es einen neuen Luftweg zu erhalten. Um die Luftröhre stabil zu halten, wird eine Trachealkanüle eingesetzt.

181. Begleiterkrankungen bei COPD

Da sich COPD auch auf verschiedene Organe auswirken kann, können Begleiterkrankungen wie z. B. Diabetes, Osteoporose oder Infektionen die Folge sein.

182. Hilfsmittel bei COPD

Für Menschen mit COPD gibt es verschiedene Hilfsmittel, mit denen z. B. die Therapie vereinfacht oder der Verlauf der Erkrankung kontrolliert werden kann.

183. Häusliche Pflege für COPD-Patienten gleichwertig wie im Krankenhaus

Viele Patienten mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung, die unter einer deutlichen Verschlechterung des Krankheitsbildes leiden, benötigen zu Hause eine Intensivpflege.

184. Psychische Aspekte bei Atemwegserkrankungen

Atemwegserkrankungen wie COPD oder Asthma können nicht nur körperliche, sondern auch psychische Probleme mit sich bringen. Es kann z. B. zu Depressionen oder Angststörungen kommen.

185. COPD und Partnerschaft

COPD kann das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen stark beeinflussen. Einschränkungen im Alltag sorgen u. U. dafür, dass der Partner viele Aufgaben übernehmen oder den Betroffenen bei alltäglichen Dingen unterstützen muss.

186. Pflege bei COPD

Pflegebedürftig sind nach dem Pflegegesetz Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung im Bereich Körperpflege, Ernährung, Mobilität und hauswirtschaftlicher Versorgung für mindestens sechs Monate in erheblichem oder höherem Maße Hilfe bedürfen.

187. Rehabilitationsmaßnahmen

Die Bestandteile einer Rehabilitation bei Atemwegserkrankungen sind unter anderem Schulungen, Sport- und Physiotherapie sowie Ernährunsberatung.

188. Selbsthilfegruppe für COPD-EMPHYSEM-Erkrankte und Angehörige am Niederrhein

Die Selbsthilfegruppe für COPD-Emphysem-Erkrankte und Angehörige wurde 2014 gegründet. Die Gründer sind selbst auch an COPD erkrankt. Auch eine Lungensportgruppe gehört zu dem Verein.

189. Feinstaub aus Laserdruckern

Im Interview erläutert Prof. Dr. Christian Witt, wie stark die Belastung von Feinstaub aus Laserdruckern ist und die Gefahren, die von Feinstaub ausgehen.

190. Lungensport in Ottobrunn

Jeden Mittwoch von 12.15 – 13.00 Uhr Ort: Ottobrunn, Kleiststraße 30 (VHS) Leitung der Gruppe: Frau Manuela Hrase (Tel.: 0 81 21/4 05 25)

191. COPD Selbsthilfe e. V.: Neuer Bereich stellt Therapien und Hilfsmittel vor

Die COPD Selbsthilfe e. V. versteht sich als bundesweit agierende Patientenorganisation und pflegt regen Kontakt zu medizinischen und therapeutischen Fachkräften. Zusätzlich steht auf der Internetseite des Vereins ein Bereich mit Fachinformationen zur Erkrankung für alle Interessierten bereit.

192. Weaning-Zentrum: Hilfe bei der Entwöhnung

In speziellen Weaning-Zentren wird Patienten dabei geholfen, nach einer machinellen Beatmung das selbstständige Atmen wieder zu erlernen.

193. Asthma und COPD im Winter

In der kalten Jahreszeit verschlimmern sich die Atemprobleme bei einem Teil der Menschen mit Asthma und COPD. Einerseits kann die Kälte selbst Probleme hervorrufen, andererseits ist die Gefahr größer, sich mit einer Erkältung oder einer anderen Atemwegsinfektion anzustecken.

194. Reisen mit Lungenerkrankungen

Für Menschen mit Lungenerkankungen eignen sich einige Urlaubsregionen besser als andere. Bei COPD empfiehlt sich z. B. ein Urlaub am Toten Meer.

195. Hilfsmittel bei COPD und Asthma

Bestimmte Hilfsmittel können für COPD-Patienten und Asthmatiker gleichermaßen hilfreich sein. Messgeräte wie der Peak-Flow-Meter und Inhaliergeräte sind für Betroffene sinnvolle Hilfsmittel in der Kontrolle ihrer Erkrankung.

196. Was sind Pink Puffer und Blue Bloater bei COPD?

Mit den Begriffen „rosa Keucher“ (Pink Puffer) und „blauer Aufgedunsener“ (Blue Bloater) werden bestimmte Patiententypen mit schwerer COPD bzw. Lungenemphysem bezeichnet.

197. Was sollten COPD-Patienten vor einer Reise und im Urlaub beachten?

Grundsätzlich sind Reisen und Urlaube mit chronischen Atemwegserkrankungen wie COPD möglich. Der Urlaub sollte jedoch besonders sorgfältig geplant und vorbereitet werden.

198. Formen von COPD: „Pink Puffer“ und „Blue Bloater“

Man unterscheidet bei COPD zwei Formen. Je nachdem, welche Symptome im Vordergrung stehen gibt es den Pink Puffer und den Blue Bloater.

199. Peak-Flow-Meter und andere Hilfsmittel zur Kontrolle der COPD

Im Laufe der Jahre verengen sich die Bronchien von COPD-Patienten immer mehr, wodurch die Lungenfunktion zunehmend eingeschränkt wird und Beschwerden wie Atemnot bei immer geringeren Belastungen auftreten.

200. Folgeerkrankungen bei COPD

Eine Erkrankung an COPD kann mit verschiedenen Folgen und Folgeerkankungen einhergehen. So kann es zum Beispiel zu Schlafstörungen oder zur Problemen mit dem Herzen kommen.

201. Schlafstörungen bei Lungenerkrankungen

Bei einem COPD- und einem Lungenemphysem-Patienten kann wegen der – auch tagsüber – auftretenden Symptome wie Husten, Auswurf und Luftnot der nächtliche Schlaf erheblich gestört sein. Zusätzlich können Nebenwirkungen der typischen COPD-Medikamente, häufig aber auch durch die Erkrankung selbst ausgelöste depressive Verstimmungen den Schlaf unterbrechen.

202. Reisen mit COPD und Asthma

Menschen mit COPD und Asthma sollten vor einer Reise einige Dinge beachten und planen. So sollten z. B. ausreichend Medikamente mitgeführt werden und gut überlegt werden, welcher Urlaubsort infrage kommt.

203. Chronikerprogramme für Asthmatiker und COPD-Patienten helfen

Seit nunmehr fünf Jahren bieten Krankenkassen bundesweit sog. Disease-Management-Programme (DMP) zur medizinischen Betreuung von chronisch kranken Patienten mit Asthma bronchiale und COPD an. Wichtig für den Patienten ist, dass diese strukturierten Behandlungsprogramme hohen Qualitätsanforderungen unterliegen. Denn sie sollen eine koordinierte, qualitätsgesicherte Behandlung ermöglichen.

204. Begleiterkrankungen bei COPD

Durch eine COPD-Erkrankung finden Veränderungen und Prozesse statt, die u. a. auch den Stoffwechsel, die Muskeln und Knochen sowie das Herz-Kreislauf-System betreffen können. COPD steht beispielsweise mit Herz-Kreislauf-Krankheiten in engem Zusammenhang. Ein möglicher Grund ist die systemische Entzündung, die z. B. das Herz oder die Gefäße beeinflussen kann.

205. Nicht-invasive Beatmung

Kommt es bei Patienten mit Lungenerkrankungen zum Versagen der Atempumpe, steigt der Kohlendioxidgehalt im Körper und sie entwickeln eine respiratorische Insuffizienz.

206. Lungensport in Lübbecke und Hüllhorst – Qualifizierte und zertifizierte Rehasport-Gruppen

Der Reha- und Gesundheitssportverein am Wiehen e. V. wurde im September 2011 in Lübbecke gegründet. Der Verein ist Mitglied im Behinderten-Sportverband und der AG Lungensport.

207. Lippenbremse: Einfache Technik gegen Atemnot

Asthmatiker oder COPD-Patienten können Atemnot im Alltag oft mit einer einfachen Atemtechnik, der sog. dosierten Lippenbremse, lindern. Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin hin. „Setzen Sie die Lippenbremse auf jeden Fall immer dann ein, wenn Sie etwas machen, das Sie außer Atem bringt“, so der Experte für pneumologische Rehabilitation, Dr. Konrad Schulz.

208. Invasive Beatmung außerhalb des Krankenhauses

Durch eine Verschlechterung der COPD oder das Auftreten von weiteren Erkrankungen kann eine invasive Beatmung notwendig werden. Die Entwöhnung kann oftmals nicht vollständig im Krankhaus durchgeführt werden und muss daher häufig zu Hause fortgeführt werden.

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