An dem jährlich stattfindenden Welt-COPD-Tag klären Ärzte und Gesundheits- und Patientenorganisationen über aktuelle Diagnosestellung und Therapiemöglichkeiten der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung auf.
Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) geht manchmal mit rasantem Gewichtsverlust einher, das sog. COPD-wasting. „Aufgrund der chronischen Atemwegsverengung benötigen COPD-Patienten zum Atmen etwa zehnmal mehr Kalorien als gesunde Patienten“, erklärt Prof. Dr. Dieter Köhler vom wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V. (DGP).
Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COLD) ist eine in aller Regel chronisch fortschreitende Erkrankung der Lunge, die durch eine Verengung und Verstopfung der Atemwege mit nachfolgendem Umbau des Lungengewebes gekennzeichnet ist. Als Sammelbegriff bezeichnet COPD eine Gruppe von Lungenkrankheiten, die durch Husten, vermehrten Auswurf und Atemnot bei Belastung gekennzeichnet sind.
Zum Neujahrsempfang am 12. Januar 1010 im Schloss Bellevue ist auch der Leiter und Initiator der Selbsthilfegruppe Lungenemphysem-COPD Deutschland eingeladen worden. Die Veranstaltung beginnt morgens um 10 Uhr mit einem Begrüßungsdefilee, bei dem die geladenen Bürger und Bürgerinnen in alphabetischer Reihenfolge am Bundespräsidenten Horst Köhler und seiner Frau feierlich vorbei schreiten, um die beiden persönlich zu begrüßen.
Nach aktuellen Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation wird die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung COPD im Jahr 2030 die vierthäufigste Todesursache sein. Weltweit leiden etwa 300 Millionen Menschen an dieser umgangssprachlich oft verharmlosend als „Raucherhusten“ bezeichneten Erkrankung der Atemwege, in Deutschland gibt es allein rund drei Millionen Patienten.
Ohne zu atmen kann ein Mensch nur ein paar Minuten lang überleben.
Mit sehr eingeschränkter bzw. gestörter Atmung kann das Leben zu einer großen Belastung werden. Langfristiger, chronischer Sauerstoffmangel richtet sehr große irreversible Schäden an.
Ursache für die Sauerstoffunterversorgung im Körper sind leider zu oft die weltweit stark zunehmenden Erkrankungen der Atemwege, wie z.B. COPD (chronisch obstruktive Bronchitis), Lungenemphysem (als Folge der COPD) und Fibrose.
Die Nationale VersorgungsLeitlinie empfiehlt die Einteilung der stabilen COPD in vier Schweregraden. Diese Einteilung ist ein wichtiges Instrument beim COPD-Management. Der Schweregrad wird anhand des FEV1-(Ein-Sekundenkapazität)-Werts und dem Verhältnis von FEV1 zum VC-Wert (Vitalkapazität = maximal willkürlich bewegbares Lungenvolumen), gemessen nach Einnahme eines Bronchodilatators (Wirkstoff, der die Bronchien erweitert), bestimmt.
Boston (AP) Ozon schädigt schon in geringen Mengen die Atemwege. Dies ist das Resultat einer großen US-Langzeitstudie, die die gesundheitlichen Auswirkungen des weit verbreiteten Schadstoffs untersuchte. Demnach ist das farblose Gas zwar in hohen Konzentrationen besonders schädlich, aber auch schon geringe Werte erhöhen die Sterblichkeit deutlich.
Am 08.04.2006 wurde in der Region Aachen eine Selbsthilfegruppe für COPD durch Wolfgang Ramsteiner, Heidi Witt und Hanna Schröder gegründet. Zu dieser Gründungsveranstaltung kamen über 30 interessierte Patienten mit ihren Angehörigen. Mit so vielen Teilnehmern hatte man zwar insgeheim gehofft, denn immerhin leiden gut 5-8 % aller Menschen in der Bevölkerung an einer COPD, andererseits zeigte die rege Teilnahme auch, dass die Zeit für eine solche Gruppe gekommen und dringend notwendig war.
Studie: Hannover wird Modellregion für ganz Deutschland
Für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) steht fest: Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) wird im Jahr 2020 die dritthäufigste Todesursache weltweit sein, nach Schlaganfall und Herzinfarkt
Herr Prof. Dr. Harald Morr ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Ratgebers COPD und Asthma und des Magazins COPD und Asthma und Vorsitzender der Deutschen Lungenstiftung. Herr Prof. Dr. Morr, warum haben Sie sich für den Arztberuf entschieden und was hat Sie bewogen, sich auf die Pneumologie zu spezialisieren?
COPD ist eine Volkskrankheit. Sie tritt meistens im Alter von 50-60 Jahren zu Tage, entwickelt sich aber über viele Jahrzehnte hinweg, vor allem durch das Rauchen. Wer also raucht und am Morgen Husten und schmerzhaften Auswurf, Mühe beim Treppensteigen oder Temponachlass beim Laufen hat, sollte auf jeden Fall mal bei einem Lungenarzt seine Lungenfunktion testen lassen. Hinter den Symptomen könnte eine COPD stecken. Die Abkürzung kommt aus dem Englischen und bedeutet:
Bei Erkrankungen wie COPD kommt es zu Verlust von Lungengewebe. Dieser Verlust ist möglicherweise reparabel, wie Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München am Mausmodell herausgefunden haben. Wenn es gelingt den sogenannten WNT-Signalweg zu aktvieren, wird die Lungenarchitektur und damit die Lungenfunktion wieder verbessert.
Die „chronisch obstruktive Bronchitis“ (COPD) ist weit verbreitet. Schätzungen zufolge leiden allein in Deutschland 35 Millionen Menschen daran. COPD ist eine Atemwegserkrankung, bei der im Unterschied zu der „einfachen“ chronischen Bronchitis neben Husten und Auswurf zusätzlich eine anhaltende Verengung des Bronchialsystems besteht, die zur Atemnot führt. Dennoch wird die Krankheit von vielen auf die leichte Schulter genommen und die Symptome verkannt oder verharmlost. Viele Patienten passen ihre Lebensweise bei dem langsamen und schleichenden Verlauf der Krankheit an. Lungenfachärzte warnen, die Krankheit nicht ernst zu nehmen.
Allein in Deutschland leiden schätzungsweise fast sechs Mio. Menschen an der chronischen Lungenkrankheit COPD. Um Betroffene, Angehörige und die interessierte Öffentlichkeit über die Erkrankung zu informieren, bietet die Deutsche Atemwegsliga einen COPD-Patientenratgeber an.
Zu den Krankheitsbildern der Lunge und Atemwege gehören u. a. Asthma, COPD, Infektionen, Lungenemphysem, Lungenfibrose, Lungenhochdruck, Lungenkrebs und Mukoviszidose. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO sind Lungenerkrankungen die zweithäufigste Todesursache weltweit.
Bekommt ein COPD- oder Asthma-Patient ein inhalatives Medikament verschrieben, entscheidet i. d. R. nicht der verordnende Arzt, welches konkrete Präparat sein Patient erhält. Denn einerseits ist der Apotheker durch die sog. „Aut idem“-Regelung verpflichtet, eines der drei günstigsten der verfügbaren Präparate abzugeben. Doch andererseits und maßgeblich entscheiden die Rabattverträge der einzelnen Krankenkassen mit den Arzneimittelherstellern, welches Präparat schließlich ausgeben wird.
Lungenerkrankungen wie die COPD (chronisch obstruktive Bronchitis) und das Lungenemphysem sind Weltweit auf dem Vormarsch. Allein in Deutschland sind derzeit rund 5 Millionen, in Österreich ca. 1 Millionen und in der Schweiz mehr als 350.000 Menschen erkrankt; und die Zahl der Erkrankten steigt beängstigend von Tag zu Tag weiter an. Man spricht bereits heute von einer der „am meisten unterschätzten Volkskrankheiten“.
Wenn man schon viele Jahre raucht, ist es nicht leicht, damit aufzuhören. Doch auch Menschen, die bereits eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) haben, profitieren von einem Rauchstopp: Sie können dadurch ihre Lebenserwartung deutlich erhöhen. Bei einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung sind die Bronchien dauerhaft entzündet oder die Lungenbläschen teilweise zerstört. Es kann auch beides gleichzeitig der Fall sein.
In einer belgischen Studie wurde nachgewiesen, dass Patienten mit einer schweren COPD häufig auch einen zu niedrigen Vitamin-D-Spiegel aufweisen. Bei 414 Rauchern beziehungsweise Exrauchern wurde sowohl die Lungenfunktion als auch der Vitamin-D-Spiegel gemessen. Die Raucher mit einer normalen Lungenfunktion hatten nur zu 31 % einen zu niedrigen Vitamin-D-Spiegel.
Mitte September 2008 fand in Hattingen/Ruhr das Symposium Lunge 2008 statt.
Das Symposium wurde von Patienten für Patienten veranstaltet. Die knapp 1.700 Be-sucher, die aus dem gesamten Bundesgebiet nach Hattingen gekommen waren, spre-chen für die Notwendigkeit solcher Veranstaltungen zum Thema „Volkskrankheit COPD“.
Auftretende Atemnot im Alltag können Patienten mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD oder Asthma) oft mit einer einfachen Atemtechnik – der sog. dosierten Lippenbremse – lindern. Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Berlin hin.
Universitätsklinikum Rostock sucht Freiwillige für eine Studie vor der Marktzulassung Ein neues Medikament verspricht dauerhafte Linderung der Beschwerden bei der Chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Im Rahmen einer Studie am Universitätsklinikum Rostock soll das Medikament vor seiner Marktzulassung getestet werden.
Kanadische Forscher von der Universität Halifax empfehlen COPD-Patienten mit nicht behandelbarer Atemnot den Einsatz von Morphin. In einer qualitativen Studie sprachen sich alle Betroffenen dafür aus, Opioide für zu Hause zuzulassen. Befragt wurden Patienten, deren Angehörige und Ärzte. Letztere blieben skeptisch. Das berichtet das Forscherteam in der kanadischen Fachzeitschrift Canadian Medical Association Journal.
Leverkusen, 30.07.2007 – Die überregional tätige Patientenliga Atemwegserkrankungen e. V. moderiert und betreut ab sofort das Patientenforum für Atemwegserkrankte auf dem Chronikerportal www.curado.de. Ein speziell zu diesem Zweck etabliertes Team der Patientenorganisation unterstützt und berät auf diesem Weg Betroffene mit Experten- und Laienkompetenz.
Die unheilbare Lungenkrankheit COPD, die in der Regel auf starkes Rauchen zurückgeht, wird bis 2020 hinter Schlaganfall und Herzerkrankungen auf den dritten Platz der weltweit häufigsten Todesursachen vorrücken, schätzt die Weltgesundheitsorganisation WHO.
Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat im Auftrag von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und Bundesärztekammer (BÄK) Patienteninformationen rund um die Themen Asthma und COPD in sechs Sprachen übersetzen lassen. Das berichtet das Ärztliche Zentrum für Qualität der Medizin.
Frauen, die rauchen, sind noch stärker gefährdet als Männer, an einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) zu erkranken. Davor warnen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) anlässlich des Jahreskongresses der DGP, der vom 7.- 10.4. in Dresden stattfand.
„Aktiv sein kann das Leben der Patienten verlängern. Regelmäßige Bewegung ist für COPD-Erkrankte sehr gesund und kann auch noch Spaß machen. Die Teilnahme an Sport- und Bewegungsaktivitäten ist für Menschen mit chronischen Lungenkrankheiten sehr wichtig. Die regelmäßige Bewegung (Sie müssen nicht außer Atem geraten) kann zu einer Verbesserung von Ausdauer und Muskelkraft führen. Sie werden sich besser fühlen und bleiben beweglicher.
Nach den Leitlinien zur Langzeit- Sauerstoff- therapie ist eine Verordnung von Sauerstoff notwendig, wenn ein Patient trotz Ausschöpfung aller Medikamente zu wenig Sauerstoff im Blut hat. Er leidet an einer chronischen Unterversorgung - an einer schweren Hypoxie , die nur noch mit Sauerstoff behoben werden kann.
Die Schleimhaut der Lunge kommt täglich mit tausenden von Molekülen in Kontakt - viele sind harmlos, manche bedrohlich. Im zweiten Fall müssen Abwehrmechanismen in Gang gesetzt werden. Droht die Abwehr über das Ziel hinaus zu schießen, muss sie gedrosselt werden. Wie das Immunsystem reagieren soll, darüber können die Zellen in den Lungenbläschen mitentscheiden.
In der Lungenheilkunde arbeiten Physiotherapeuten heute nicht nur bei schweren Erkrankungen und Operationen in Akutkrankenhäusern oder in Rehabilitations- Kliniken. Sie behandeln auch Patienten ambulant in freien Physiotherapiepraxen.
Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist eine der häufigsten Erkrankungen der Lunge und weltweit die vierthäufigste Todesursache. Symptome der bislang unheilbaren Erkrankung sind Husten, Auswurf und zunehmende Atemnot.
Die Ernährung mit Mittelmeerkost kann nach Angaben von Experten Asthma oder einer chronisch-obstruktiven Bronchitis vorbeugen. Wer viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Nüsse, Fisch und Olivenöl zu sich nimmt, könne das Risiko einer chronischen Atemwegserkrankung um etwa die Hälfte senken, teilt der Bundesverband der Pneumologen (BdP) in Heidenheim mit.
Manche Patienten mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung wie COPD (chronische Raucherbronchitis) benötigen auf einer Flugreise zusätzlichen Sauerstoff. Dies sollten sie vor Reiseantritt abklären lassen, empfehlen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP).
Selbsthilfe- gruppen für chronische Erkrankungen sind heute im Zeichen immer leerer werdender Kassen insbesondere im Gesundheitswesen nötiger denn je. Neben der wichtigen Aufgabenstellung der Information der Betroffenen, sind auch der Austausch und die Gespräche der Erkrankten von äußerster Wichtigkeit. Nur im Austausch mit gleichartig Betroffenen wird es den meisten gelingen, eine soziale Isolation, die oft mit chronischen Erkrankungen einhergeht, abzuwenden.
“Machen Sie Ihrer Lunge Beine“ - unter diesem Motto will der Lungentag 2007 nicht nur Präventionsmaßnahmen für Gesunde fördern, sondern vor allem etwas für den ambulanten Reha-Sport in der Pneumologie tun.
Auf einem gemeinsamen Kongress am Universitätsklinikum Heidelberg diskutierten Radiologen und Pneumologen großer Fachgesellschaften aus Europa und den USA, wie Lungenkrebs möglichst früh erkannt werden kann, um eine Therapie rechtzeitig einzuleiten.
Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin (ITEM) schlagen Alarm: Chronisch obstruktive Lungenerkrankungen (COPD) sind weitaus häufiger als bislang gedacht. Dies ist das Ergebnis einer weltweiten Studie, an der die MHH und das Fraunhofer ITEM beteiligt waren.
Patienten, die sich bei ihrem Hausarzt in ein Chronikerprogramm einschreiben, profitieren davon auf mehreren Ebenen. „Zum einen nehmen Teilnehmer ihre Krankheit ernster und beteiligen sich daher meist intensiver an der Therapie“, erklärt Dr. Diethard Sturm, Vorstandsvorsitzender des Instituts für hausärztliche Fortbildung im Deutschen Hausärzteverband, im Patientenmagazin HausArzt.
Trockener Husten, schweres Atmen bis zum Erstickungsgefühl, Enge in der Brust: Bei vielen Patienten mit Asthma oder COPD lösen diese Symptome Panik bis zur Todesangst aus. Um die Forschung zu diesen Atemwegserkrankungen zu fördern, hat das Bundesforschungsministerium im vorigen Jahr das Kompetenznetz Asthma und COPD gegründet.
Mehr als 80 000 Menschen in der Bundesrepublik können nicht mehr ausreichend Sauerstoff aufnehmen, so dass ihr Leben zunehmend an Qualität verloren hat. Sie müssen deshalb 24 Stunden – Tag für Tag – dieses Lebenselixier zugeführt bekommen. Diese letzte Chance heißt Sauerstoff-Langzeit-Therapie.
Die regelmäßige Reinigung der Atemwege hilft Patienten mit chronischen Lungenkrankheiten wie Mukoviszidose, Bronchiektasen oder chronisch-obstruktiver Raucherbronchitis (COPD). Sie können sich deshalb spezielle Physiotherapiegeräte für zu Hause verschreiben lassen, wie die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung e.V. (DLS) erklären.
Mit der Abkürzung COPD wird die chronisch-obstruktive Bronchitis mit Lungenemphysem bezeichnet (englisch: chronic obstructive pulmonary disease). Chronisch bedeutet, dass es sich um eine dauerhafte, also lebenslange Erkrankung handelt. Sie kann nicht geheilt, aber in ihrem Verlauf beeinflusst werden. Obstruktiv heißt, dass die Atemwege verengt sind.
Ein umfassendes Rauchverbot, das auch Kneipen und Restaurants einschließt, hat in Kanada die Zahl der Klinikeinweisungen wegen Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen deutlich verringert, berichtet die "Apotheken Umschau". Laut einer Studie der Universität Toronto sank die Zahl akuter Herz-Kreislaufprobleme in der Stadt nach dem Nikotinbann um 39 Prozent.
In Deutschland droht ein dramatischer Mangel an Spenderorganen für Lungentransplantationen. Grund ist nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin der deutliche Anstieg an schweren Erkrankungen wie chronischer Raucherbronchitis (COPD), Lungenentzündungen und Lungenkrebs. Diese Leiden werden bis zum Jahr 2020 in der Rangliste der zehn häufigsten Todesursachen auf Platz drei, vier und fünf aufrücken, wie der Direktor der Abteilung Pneumologie an der Medizinischen Hochschule Hannover, Tobias Welte, berichtet.
Das Helmholtz Zentrum München errichtet die Stiftung AtemWeg, um Vorhaben zur Lungenforschung zu fördern.
Insbesondere unterstützt die Stiftung das Comprehensive Pneumology Center (CPC), das vom Helmholtz Zentrum München gemeinsam mit klinischen und universitären Partnern gegründet wurde, um Ergebnisse aus der Forschung rascher für klinische Anwendungen zu nutzen.
Marburger Mediziner und ihre Verbundpartner haben am vergangenen Montag, 22. Juni 2009 den offiziellen Start das "PneumoGRID"-Projekts gefeiert. Das Vorhaben führt Ärzte, medizinische und informationstechnologische Forschungsinstitute, Studienzentren und Unternehmen aus der Medizintechnik zusammen, um Computer-Services zur Diagnose und Behandlungsunterstützung von Lungenerkrankungen zu entwickeln und anzubieten.
In Deutschland herrscht vor allem in Großstädten ein bedrohlicher Mangel an Lungenfachärzten und daüber hinaus fehlen pneumologisch ausgebildete Nachwuchswissenschaftler. Darauf machen die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung e.V. (DLS) in Hannover aufmerksam.
Studie zur Kosteneffektivität der Nikotinersatztherapie untermauert die Forderung nach einer Kostenerstattung durch die Gesetzlichen Krankenversicherungen.
Bereits seit Jahren warnt ein Aufdruck in dicken Buchstaben auf jeder Zigarettenschachtel: Rauchen gefährdet Ihre Gesundheit! Nicht nur die der etwa 20 Millionen Raucher, sondern auch die der "Passivraucher".
Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) gehört zu den Volkskrankheiten. In Deutschland sind schätzungsweise acht Millionen Menschen von diesem Leiden betroffen, bei dem sie mit Luftnot und verengten Bronchien zu kämpfen haben.
Die Raucherprävention sollte nach Ansicht der Deutschen Lungenstiftung schon im Kindergarten beginnen. «Der Tatsache, dass Heranwachsende immer früher mit dem Rauchen anfangen, muss mit früher ansetzenden Programmen zur Gesundheitsaufklärung und Vorbeugung begegnet werden, die bereits im Kindesalter beginnen».
Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung COPD wird fälschlicherweise oft als harmloser „Raucherhusten“ wahrgenommen. Dabei nimmt die Volkskrankheit weltweit massiv zu. In der Schweiz sind schätzungsweise 350'000 bis 450’000 Personen von der Krankheit betroffen, häufig ohne es wissen.
Patienten mit einer chronischen Atemwegserkrankung – sei es ein Asthma bronchiale oder eine chronisch obstruktive (einengende) Bronchitis – haben häufig Angst vor den Herbst- und Wintermonaten.
Mit Sauerstoff verbindet man Gesundheit, Vitalität, Leistungsfähigkeit und Jugend. Sauerstoff wird bereits in Discos als Vitaldrink angeboten. Selbst eine renommierte Firma für Mineralwasser wirbt mit Sauerstoffwasser. Nicht zu vergessen die legendäre Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie nach Ardenne. Dort können Patienten für viel Geld mehrmals am Tag Sauerstoff inhalieren, verbunden mit Vitamindrinks.
Berlin (AP) Bei vielen Menschen mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) verschlimmern bakterielle Infektionen die Beschwerden. Infektiologen der Berliner Charité klärten jetzt erstmals, wie die Moraxellen, die bei etwa 50 Prozent aller COPD-Patienten die unteren Atemwege besiedeln, den Krankheitsverlauf beeinflussen.
COPD bezeichnet eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung; die Abkürzung steht für die englische Bezeichnung chronic obstructive lung disease. Bei COPD vollzieht sich ein meist schleichender entzündlicher Prozess in der Lunge, der in zunehmendem Maße zu einer Schädigung der Bronchien sowie einer Verengung der Atemwege führt und letztlich die Zerstörung der Lungenbläschen und eine Einschränkung der Lungenfunktion bewirkt.
Stuttgart (AP) Bei einem Lungenemphysem kann ein Ventil in den Atemwegen die Luftnot lindern und die Lebensqualität verbessern. Bei der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) werden die Wände in den kleinen Lungenbläschen allmählich zerstört.
Mit einer chronischen Atemwegserkrankung, also mit einem Asthma bronchiale, mit einer chronisch obstruktiven (einengenden) Lungenerkrankung oder mit einem Lungenemphysem (Lungenüberblähung) zu leben, ist nicht einfach.
Im Forschungsfeld „Lunge“ arbeitet eine Gruppe der Medizinischen Physik zusammen mit forschenden Radiologen, Anästhesisten und Lungenfachärzten, aber auch Physikern des Instituts für Physik der Universität Mainz sowie Naturwissenschaftlern des Max Planck-Instituts für Polymerforschung. Diese beschäftigt sich mit der Entwicklung neuer Messverfahren für die Kernspintomographie der Lunge.
London (AP) Wenn Exraucher den Geruch von Tabakqualm als angenehm empfinden, müssen sie sich keine Sorgen machen: Die Bewertung des Rauchs sagt nichts aus über die Rückfallgefahr, wie eine englische Studie zeigt.
Der Verein COPD Selbsthilfe e. V. wurde im Januar 2009 gegründet um Atemwegserkrankten sowie deren Angehörigen, Hilfe bei der Bewältigung ihrer Situation zu geben. Die Verantwortlichen des Vereins sind nachweislich schon seit Jahren in verschiedenen Selbsthilfegruppen vor Ort mit sehr großem Erfolg tätig.
Mitte September 2008 fand in Hattingen/Ruhr das Symposium Lunge 2008 statt. Das Symposium wurde von Patienten für Patienten veranstaltet. Die knapp 1.700 Be-sucher, die aus dem gesamten Bundesgebiet nach Hattingen gekommen waren, sprechen für die Notwendigkeit solcher Veranstaltungen zum Thema „Volkskrankheit COPD“.
Lungensport richtet sich nicht an durchtrainierte Sportlergruppen, sondern an den ganz normalen Patienten mit einer chronischen Atemwegserkrankung, der oftmals schon seit Jahren nicht mehr sportlich aktiv war und körperlichen Belastungen eher ausgewichen ist.
Zu Notfalleinsätzen werden Ärzte sehr häufig wegen akuter Atemnot, oft ausgelöst durch Asthma oder COPD, gerufen. Die Unterscheidung zwischen beiden Erkrankungen spiele in der Akutsituation laut Ärzte Zeitung zunächst nur eine untergeordnete Rolle – wichtiger sei es festzustellen, ob ggf. eine andere Ursache für die Atemnot gegeben sei. Sowohl bei Asthma bronchiale als auch bei COPD sei die Gabe schnellwirksamer inhalativer Beta-2-Mimetika über Dosieraerosole, Vernebler oder Pulvergasapplikatoren angezeigt.
Fachärzte befürchten für die nächsten Jahrzehnte eine explosionsartige Zunahme von Lungenerkrankungen. «Insbesondere Lungenentzündungen werden bis zum Jahr 2050 um rund 200 Prozent pro 100.000 Einwohner häufiger auftreten», betont Helmut Teschler von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin.
Eine in Broccoli enthaltene Substanz dürfte die Schäden limitieren, die zu einer ernsthaften Lungenerkrankung führen können. Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) wird häufig durch Rauchen verursacht. Allein in Großbritannien sterben rund 30.000 Menschen jährlich an dieser Krankheit. Wissenschaftler der Johns Hopkins School of Medicine haben nachgewiesen, dass Sulforaphan die Aktivität des Gens NRF2 in menschlichen Lungenzellen erhöht.
Stuttgart (AP) Bei fast sechs Millionen Deutschen über 40 Jahren sind laut einer Studie die Atemwege dauerhaft verengt. Diese Störung der Lungenfunktion sei zumeist Folge eines langjährigen Tabakkonsums und verschlimmere sich mit zunehmendem Alter.
Wer unter einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) leidet, sollte die Duschköpfe seiner Handbrause im Badezimmer wenigstens einmal im Jahr gegen neue austauschen. Dazu raten die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung (DLS) in Hannover.
Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) geht manchmal mit rasantem Gewichtsverlust einher, das sogenannte COPD-wasting. "Aufgrund der chronischen Atemwegsverengung benötigen COPD-Patienten zum Atmen etwa zehnmal mehr Kalorien als gesunde Patienten", erklärt Dieter Köhler vom wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP).
Medikamente, die den Cholesterinspiegel senken (so genannte Statine), können auch für Patienten mit entzündlichen Lungenkrankheiten wie der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD (chronische Raucherbronchitis) von Nutzen sein.
COPD-Patienten können Atemnot im Alltag oft mit einer einfachen Atemtechnik – der sog. dosierten Lippenbremse – lindern. Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) hin. „Setzen Sie die Lippenbremse auf jeden Fall immer dann ein, wenn Sie etwas machen, dass Sie außer Atem bringt“, rät der Experte für pneumologische Rehabilitation, Dr. Konrad Schulz.
Patienten mit unheilbaren Lungenleiden sollen in Deutschland palliativmedizinisch besser versorgt werden. Die Sterbebetreuung von Patienten mit Lungenkrebs oder chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung
(COPD) müsse auch in der Intensivmedizin fest verankert werden, fordert die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Ärzte erwarten in den nächsten Jahrzehnten eine immens zunehmende Zahl von Lungenpatienten.
Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung wurde bislang als reine Lungenerkrankung eingestuft. Neuere Untersuchungen zeigen jedoch, dass die COPD mit einer abnormen Entzündungsreaktion einhergeht, die den gesamten Organismus beeinflusst. Die neuen Erkenntnisse haben eine Aktualisierung der COPD-Leitlinie der Deutschen Atemwegsliga erforderlich gemacht.
Von Patienten mit chronischer Raucherbronchitis (COPD) besonders gefürchtet sind so genannte Exazerbationen, die mit einer ernsten bis lebensbedrohlichen Verschlimmerung der Beschwerden – also verstärkter Atemnot und zunehmendem Schleimhusten – einhergehen und oft eine Behandlung im Krankenhaus notwendig machen.
Was bei akuten oder chronischen Entzündungen der Atemwege im Körper genau passiert, ist immer noch unklar. Insbesondere für die COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung) fehlen daher wirksame Therapien. Licht ins Dunkel bringen soll nun eine neue Studie der Klinischen Kooperationsgruppe „Entzündliche Lungenerkrankungen“, für die noch gesunde Freiwillige gesucht werden.
Bei einem Lungenemphysem kann ein Ventil in den Atemwegen die Luftnot lindern und die Lebensqualität verbessern. Bei der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) werden die Wände in den kleinen Lungenbläschen allmählich zerstört. Dadurch entstehen größere Blasen mit insgesamt weniger Oberfläche, aus denen nur unzureichend Sauerstoff ins Blut gelangt.
“Machen Sie Ihrer Lunge Beine“ - unter diesem Motto will der Lungentag 2007 nicht nur Präventionsmaßnahmen für Gesunde fördern, sondern vor allem etwas für den ambulanten Reha-Sport in der Pneumologie tun. Asthmatiker und COPD-Patienten sollen darüber informiert werden, was ihnen die angemessene sportliche Betätigung in einer qualifizierten geleiteten Gruppe bringen kann: Auch wenn sich die Lungenfunktionswerte nicht verbessern, bringen die Beendigung der jahrelang gepflegten geringen Mobilität und die regelmäßigen Aktivitäten in der Gruppe eine Verbesserung der Belastbarkeit.
Eine der Hauptursachen einer Entstehung einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung ist, im Gegensatz zum Asthma, das Rauchen. Studien haben gezeigt, dass ca. 80-90 % der Erkrankten Raucher, Ex-Raucher oder dem starken Rauchen anderer (Passivrauchen) ausgesetzt waren.
Frauen, die rauchen, erkranken eher an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) als rauchende Männer. Sie sind nicht nur empfindlicher für COPD, sondern werden auch rund zehn Jahre früher chronisch lungenkrank als Männer, so die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP).
Ärzte und Patienten brauchen eine einheitliche Informationsbasis, um gemeinsam Entscheidungen bezüglich der Behandlung und Versorgung zu treffen.
Für Ärzte spielen in diesem Zusammenhang Leitlinien eine große Rolle. Jedoch sind die Inhalte ärztlicher Leitlinien für Patienten nicht immer verständlich. Eine Lösung für dieses Problem stellen spezielle Informationen für Patienten dar, die nicht nur den Inhalt der ärztlichen Leitlinie in verständlicher Form vermitteln, sondern auch darüber hinaus gehende Informationen und Hilfestellungen bieten. Mit der PatientenLeitlinie zur Nationalen VersorgungsLeitlinie COPD, die am 6. Dezember 2006 nach Abschluss einer zweimonatigen öffentlichen Konsultationsphase online geht, liegt nun eine solche Entscheidungshilfe für Patienten vor.
Nachdem nun die Selbsthilfegruppe für Atemwegserkrankte in Hamm fast sieben Jahre besteht, ist es, glaube ich, an der Zeit, unsere Selbsthilfearbeit einmal in einem größeren Rahmen aufzuzeigen, denn manch einer mag sich gar nicht vorzustellen, was hier vor Ort geleistet wird.
Menschen mit rheumatoider Arthritis (RA) erkranken einer Studie zufolge weitaus häufiger an einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) als andere, berichtete die European League Against Rheumatism. Einen entsprechenden Zusammenhang nachweisen konnten die Forscher vom Sheba Medical Centre in Israel auch unter Berücksichtigung von Risikofaktoren wie Alter, Geschlecht, Rauchen oder Übergewicht.
Ärzte und Patienten brauchen eine einheitliche Informationsbasis, um gemeinsam Entscheidungen bezüglich der Behandlung und Versorgung zu treffen. Für Ärzte spielen in diesem Zusammenhang Leitlinien eine große Rolle. Jedoch sind die Inhalte ärztlicher Leitlinien für Patienten nicht immer verständlich. Eine Lösung für dieses Problem stellen spezielle Informationen für Patienten dar, die nicht nur den Inhalt der ärztlichen Leitlinien in verständlicher Form vermitteln, sondern auch darüber hinausgehende Informationen und Hilfestellungen bieten. Mit der Patientenleitlinie zur Nationalen Versorgungsleitlinie (NVL) COPD, die am 6. Dezember 2006 nach Abschluss einer zweimonatigen öffentlichen Konsultationsphase online ging, liegt nun eine solche Entscheidungshilfe für COPD-Patienten vor.
Wie die Ärzte Zeitung berichtete, ist die Sterberate ist bei COPD-Patienten mit zu niedrigem Körpergewicht erhöht. Daher sollten Patienten mit der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung frühzeitig auf ihr Gewicht achten, denn der Erfolg einer Aufbauernährung ist bei fortgeschrittener Krankheit begrenzt. Auf dem Pneumologie Kongress in Nürnberg berichtete Priv.-Doz. Dr. Joachim Bargon von der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Universität in Frankfurt am Main, dass bis zu 60 % aller COPD-Betroffenen an Untergewicht leiden. Dafür kann zum einen eine falsche Ernährung die Ursache sein, zum andern kann aber auch die Krankheit selbst zu Gewichtsverlust führen. Denn unter der Einwirkung von Entzündungsmediatoren kommt es bei der COPD zum Muskelabbau, der durch die zunehmende Inaktivität der Betroffenen noch beschleunigt wird.
Blut- und Urinproben auf Kranhkeitssymptome zu testen, gehört längst zum Alltag in Kliniken und Arztpraxen. Weniger verbreitet ist die „Atemprobe“. An der Universität des Saarlandes entwickeln Bio-Informatiker Computer-Algorithmen, die Ärzte bei der Diagnose mittels Atemanalyse schon bald unterstützen sollen. Auch COPD lässt sich so frühzeitig erkennen. Das berichtet das Exzellenzcluster „Multimodal Computing and Interaction“.
Kinder, die beim Heranwachsen Passivrauch ausgesetzt sind, haben später im Erwachsenenalter ein fast doppelt so hohes Risiko, an der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD zu erkranken, wie Kinder ohne diese Belastung. Das sollte ein guter Grund mehr sein, nicht in Gegenwart von Kindern zu rauchen, finden die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP).
Bei einer chronisch obstruktiven Bronchitis (COPD) sind die Atemwege eines Menschen dauerhaft verengt und entzündet. Die Folge ist eine schleichende Zerstörung des Lungengewebes. Etwa sechs Millionen Deutsche leiden unter COPD. Bemerkbar macht sich die Erkrankung durch chronischen Husten und Kurzatmigkeit.
Da die COPD eine chronische Erkrankung ist, ist eine Heilung im eigentlichen Sinne nicht möglich. Denn die meist langjährige oder sogar jahrzehntelange Schädigung der Bronchien z. B. durch aktives Zigarettenrauchen kann nicht mehr rückgängig gemacht werden. Wichtig in der Therapie ist die Linderung der Symptome und das Verhüten einer Verschlechterung des Krankheitsbildes.
COPD ist eine der am weitesten verbreiteten Lungenerkrankungen, die zudem nicht heilbar ist (eng.: Chronic Obstructive Pulmonary Disease; Chronisch obstruktive Lungenerkrankung). Etwa sechs Mio. Menschen leiden in Deutschland unter dieser Volkskrankheit. Eine Ende letzten Jahres in Nature Genetics veröffentlichte internationale Studie enthält wegweisende Erkenntnisse zur Genetik der Lungenfunktion, die neue Möglichkeiten bei der Behandlung der COPD eröffnet.
Die positiven Effekte einer Rehabilitation bei chronisch obstruktiver Bronchitis mit oder ohne Lungenemphysem (COPD) sind durch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen belegt. „Zu den wichtigsten Wirkungen der pneumologischen Rehabilitation zählen die Steigerung der Lebensqualität, ein besseres Allgemeinempfinden, die Abnahme von Atemnot, Husten und Auswurf, eine gesteigerte körperliche Leistungsfähigkeit und weniger Akutkrankenhausaufenthalte, sowie die Abnahme von krankheitsbegleitender Angst und Depression“, erläutert Dr. Konrad Schultz.
Die Deutsche Lungenstiftung e. V. ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein, der sich die Verbesserung der Situation von Patienten mit Lungenkrankheiten zum Ziel gesetzt hat. Die Stiftung ist auf Initiative von Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie 1998 gegründet worden.
Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen erfordern vom behandelnden Arzt besondere Aufmerksamkeit in Diagnostik und Medikation. Die Grundlage der Arzneitherapie schwerer Obstruktionen der Atemwege sind dabei hoch dosierte inhalative Corticosteroide in Kombination mit lang wirksamen inhalativen ß-Sympathomimetika. In schweren Fällen und im Notfall sehen die Leitlinien 2006 der Deutschen Atemwegsliga sowohl bei Asthma als auch bei COPD den Einsatz systemischer Corticosteroide vor.
In diesem Jahr war auch die Selbsthilfegruppe Lungenemphysem - COPD, Region Ruhrgebiet dabei und informierte die interessierten Besucher über ihre Tätigkeit und Ziele, die regelmäßig einmal im Monat stattfindenden Treffen und das am 08.09.2007 von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr unter dem Motto „COPD und Lungenemphysem“ - Krankheit und Herausforderung - stattfindende Symposium - Lunge 2007.
Nicht nur für John F. Kennedy war das Kortison Fluch und Segen zugleich. Wie viele andere Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen litt er unter den Nebenwirkungen der Medikamente: Knochenschwund, Muskelschwäche und Ausdünnung der Haut.
Raucherhusten, im Fachjargon chronische Bronchitis oder COPD genannt, ist eine weit verbreitete Erkrankung, für die es nach wie vor keine ursächliche Therapie gibt. In einer groß angelegten klinischen Studie wollen die Wissenschaftler an der MHH in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin (ITEM) den Grundlagen dieser Erkrankung auf die Spur kommen. Die Untersuchungen sind Teil einer europäischen COPD-Studie in vierzehn Zentren.
Ob es mit dem Flugzeug in den Urlaub oder beruflich in die Luft geht: Menschen mit einer Lungenerkrankung wie COPD sollten vor dem Antritt einer Flugreise abklären, ob sie an Bord zusätzlichen Sauerstoff benötigen. Dazu raten die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). In einer Pressemitteilung der DGP weisen sie darauf hin, dass COPD-Patienten auf Flugreisen sechsmal häufiger Anfälle von Atemnot erleiden als Gesunde.
Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM schlagen Alarm: Chronisch obstruktive Lungenerkrankungen (COPD) sind weitaus häufiger als bislang gedacht. Das ist das Ergebnis einer weltweiten Studie, an der die MHH und das Fraunhofer ITEM beteiligt sind. Chronisch obstruktive Lungenerkrankungen werden umgangssprachlich auch unter dem Begriff Raucherlunge mit dem Symptom Raucherhusten zusammengefasst, umschließen aber das weitaus größere Gebiet von Krankheiten, die mit Husten, vermehrtem Auswurf und Atemnot bei Belastung einhergehen, wie etwa chronisch-obstruktiver Bronchitis oder Lungenemphysemen.
Patienten mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) können ihre Atemnot durch Lungensport verringern und somit ihre Lebensqualität erheblich steigern. Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) hin.
Eine mediterrane Kost mit reichlich frischem Obst und Gemüse, Vollkornprodukten und Fisch kann möglicherweise chronischen Lungenerkrankungen wie einer Bronchitis vorbeugen. Das lassen die Ergebnisse einer US-amerikanischen Langzeitstudie vermuten. Knapp 43.000 männliche Mediziner wurden für einen Zeitraum von zwölf Jahren begleitet. Sie machten Angaben zu ihrer Lebensweise und berichteten alle vier Jahre ausführlich über ihre Ernährungsgewohnheiten.
Eine mediterrane Kost mit reichlich frischem Obst und Gemüse, Vollkornprodukten und Fisch kann möglicherweise chronischen Lungenerkrankungen wie einer Bronchitis vorbeugen. Das lassen die Ergebnisse einer US-amerikanischen Langzeitstudie vermuten. Knapp 43.000 männliche Mediziner wurden für einen Zeitraum von zwölf Jahren begleitet. Sie machten Angaben zu ihrer Lebensweise und berichteten alle vier Jahre ausführlich über ihre Ernährungsgewohnheiten.
Patienten mit der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD leiden nachts und am frühen Morgen besonders stark unter Atemwegsbeschwerden, da der Atemwegswiderstand im Bronchialsystem - wie viele biologische Systeme - zirkadianen Schwankungen unterliegt.
Der Verein COPD und Lunge unterstützt Selbsthilfegruppen, die sich die Hilfe und Beratung von Patienten mit Atemwegserkrankungen zum Ziel gesetzt haben.
Menschen, die sich sojareich ernähren, sollen seltener Atemnot haben, weil sie eine bessere Lungenfunktion aufweisen. Dabei sollten im Hinblick auf die Gefahr einer EHEC-Infektion allerdings nur sorgfältig abgekochte Sojaprodukte (insbesondere Sprossen) verwendet werden. Darauf machen die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung (DLS) in Hannover aufmerksam.
Alle Jahre wieder stellen sich auch die Patienten mit einer chronischen Atemwegserkrankung – sei es mit einer chronisch obstruktiven (einengenden) Bronchitis mit/ohne Lungenemphysem oder mit einem Asthma bronchiale – die Frage, kann ich trotz meiner Krankheit Urlaub machen und wo sollte ich meinen Urlaub am besten verbringen?
COPD ist eine Erkrankung, die vorwiegend ältere Menschen betrifft. Wie bei vielen älteren Patienten könnten unspezifische Beschwerden wie Schwäche, Gewichtsverlust und schwindende Muskelkraft oft erst spät als Zeichen einer Mangelernährung wahrgenommen werden. Die Deutsche Atemwegsliga e. V. hat deshalb ein Flugblatt zur richtigen Ernährung bei COPD herausgegeben.
Auswurf (Sputum), Husten und Atemnot werden zusammen als die sog. AHA-Symptome beschrieben. Auswurf entsteht reaktiv zur Lungenreinigung, wenn eingeatmete Feststoffe/Schadstoffe die Flimmerhärchen in den Atemwegen hemmen und gleichzeitig durch die dadurch verursachte Atemwegsentzündung die Sputumproduktion erhöhen. Husten und Auswurf treten vornehmlich in den frühen Morgenstunden auf.
Staubpartikel und flüchtige chemische Verbindungen, die beim Drucken und Kopieren freigesetzt werden, können sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Mit diesem Befund schließt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) seine Untersuchung zur Toner-Problematik ab.
Nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin stellt die Raucherentwöhnung einen wichtigen Therapiebaustein bei einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) dar.
Bei der chronisch atemwegs- verengenden Lungenerkrankung (englisch: chronic obstructive pulmonary disease, kurz COPD) wird der Weg der Luft zu den Lungenbläschen durch eine Verengung der Bronchien behindert. Die COPD entwickelt sich auf Grundlage einer chronischen Bronchitis, auch als "Raucherhusten" bezeichnet, da in mindestens vier von fünf Fällen das Rauchen die Ursache ist.
Laut den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V. von 2007 ist die Langzeit-Sauerstofftherapie bei COPD-Patienten mit Schweregrad IV bei einem Sauerstoffmangel im arteriellen Blut in Ruhe oder bei körperlicher Belastung und nachgewiesenem positiven Effekt bei einer nasalen Sauerstoffgabe angeraten.
Seit 2007 ist die gesamte medizinische Rehabilitation Pflichtleistung der Gesetzlichen Krankenkassen. Chronisch Erkrankte sollen nicht mehr zu früh in die Pflege „abgeschoben“ werden, sondern solange wie möglich für ein aktives Leben fit gemacht werden. Mit dem Wunsch- und Wahlrecht lassen sich Reha-Maßnahmen individuell auf den Patienten abstimmen. COPD-Betroffene profitieren davon besonders.
London (AP) Auf Flugreisen häufen sich medizinische Zwischenfälle. Weil immer mehr Menschen mit Gesundheitsproblemen sowie hochbetagte Senioren das Flugzeug als Verkehrmittel nutzen, sollten Mediziner um die Risiken solcher Reisen wissen, schreiben US-Mediziner aus Burlington im Fachblatt «The Lancet».
Die chronisch obstruktive Bronchitis gehört zu den häufigsten Lungenerkrankungen. Bei besonders schweren Formen dieser Krankheit helfen Medikamente kaum noch. An der Universitätsmedizin Rostock wurde nun eine neue Behandlungsmöglichkeit etabliert.
Weniger Atemnot und höhere Belastbarkeit, das ist das Ergebnis eines bronchoskopischen Eingriffs zur Behandlung des Lungenemphysems bei COPD, der nun an der Universitätsklinik Rostock erstmals durchgeführt wurde. Bisher konnte man überblähte Lungenabschnitte bei COPD-Patienten nur operativ entfernen.
Ungefähr eine Milliarde Menschen weltweit konsumieren Tabakprodukte. Die Aufnahme der im Rauch vorhandnen Stoffe kann zu Herzkreislauf -Erkrankungen und zu Lungenkrankheiten führen. Doch obwohl bekannt ist, dass die Aufnahme von Zigarettenrauch zur Einwanderung von Immunzellen in die Lunge bis hin zur Lungenvernarbung führt, sind die Ursachen für diesen Mechanismus unbekannt.
Wer Eltern mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) hat, ist auch selbst stärker gefährdet. Rauchen sei der größte Risikofaktor für eine COPD-Erkrankung, betont Prof. Dieter Köhler vom wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Aber auch das Auftreten von COPD bei Familienmitgliedern ersten Grades stelle einen Risikofaktor dar.
Eine Patientenbroschüre zum Thema „Richtig Inhalieren bei Asthma und COPD“ hat u. a. das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin veröffentlicht. Sie vermittelt auf der Grundlage der Patientenleitlinien „Asthma“ und „COPD“ leicht verständlich wichtige Empfehlungen und gibt Tipps zum richtigen Umgang mit Inhalationsgeräten.
Die Versorgung der Patienten, die an einer chronisch obstruktiven Lungenkrankheit (COPD) leiden, will die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) zukünftig verbessern.
Die körpereigene Immunreaktion spielt offenbar eine wichtige Rolle bei chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD). Darauf weisen nun Forscher der Universität Son Dureta in Palma de Mallorca hin.
Asthmatiker, die Sport treiben, können ihre Erkrankung besser unter Kontrolle bringen als solche, die ausschließlich Medikamente einnehmen. Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) hin.
Regelmäßiges Singen in einer Gruppe kann in Kombination mit Medikamenten, Lungensport und Rehabilitation die Lebensqualität von Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen steigern. Hierzu gehört unter anderem die chronisch-obstruktive Raucherbronchitis (COPD), auch als Raucherhusten bezeichnet. Auf die positive Wirkung des Singens weisen nun die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) hin.
Viele Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD verwenden ein Inhalationsgerät. Die Inhalationstherapie hat den Vorteil, dass das Medikament gezielt dort ankommt, wo es wirken soll: in der Lunge. Dadurch kann die Menge des verwendeten Medikaments und damit die Gefahr von unerwünschten Nebenwirkungen reduziert werden. Das berichtet die Deutsche Atemwegsliga e. V.
Die auch als Raucherlunge bezeichnete fortschreitende Ver-engung der Atemwege - in Englisch: chronic obstructive pulmo-nary disease (COPD) - befällt im Alter knapp die Hälfte aller Rauchenden. Obwohl Krankheitsbild und Schweregrad stark variieren, behandeln die Ärzte heute alle Patienten ungefähr gleich. Eine vom Schweizerischen Nationalfonds geförderte Studie ebnet den Weg, um dies zu ändern.
Forscher haben entdeckt, dass bei den chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD) gleich mehrere Vorgänge des Immunsystems versagen. Greift das eigene Immunsystem die Lunge irrtümlich an, so treten drei Schutzmechanismen des Körpers in Kraft. Bei COPD - durch Rauchen oder schädliche Staubbelastung ausgelöst - versagen genau diese Mechanismen.
Patienten mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) leiden unter einer stark erschwerten Atmung. Durch regelmäßiges effektives Abhusten können sie ihre Atmung verbessern und Atemnot vorbeugen. Das empfiehlt sich besonders vor Mahlzeiten, denn viele Betroffene müssen häufig aus Atemnot das Essen vorzeitig abbrechen. Das führt dazu, das sie zusätzlich unter einer Mangelernährung leiden.
Zum Weltnichtrauchertag schlägt die Österreichische Krebshilfe einmal mehr Alarm: Täglich sterben mehr als zwei Österreicher an den Folgen von Passivrauch. Vielen Menschen ist die Gefährlichkeit des Passivrauchs aber noch immer nicht bewusst.
Bei vielen Patienten mit Herzschwäche wird zusätzlich eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) festgestellt. Diese Diagnose trifft einer neuen Studie zufolge aber oft nicht zu. Die Atemwegsverengung sei häufig ein vorübergehendes Begleitphänomen der Herzschwäche, ohne dass eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung vorliege, erklärt die Medizinerin Dr. Susanne Brenner vom Universitätsklinikum Würzburg.
"Aktiv sein kann das Leben der Patienten verlängern. Regelmäßige Bewegung ist für COPD (chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung) Erkrankte sehr gesund und kann auch noch Spaß machen. Die Teilnahme an Sport- und Bewegungsaktivitäten ist für Menschen mit chronischen Lungenkrankheiten sehr wichtig.
Bei Langstreckenflügen steigen Flugzeuge auf Höhen zwischen neun und elf Kilometern. Für die Reisenden in der Kabine ergeben sich Druckbedingungen wie im Gebirge in 2.000 bis 2.500 Metern Höhe: Der sog. Sauerstoffpartialdruck im arteriellen Blut sinkt bei gesunden Menschen von 70 mmHg auf etwa 50 bis 60 mmHg. Das entspricht einer Sauerstoffsättigung des Blutes von circa 90 %. Bei normaler Gesundheit ist das i. d. R. kein Problem.
Unter diesem Motto wurde 1999 die Arbeitsgemeinschaft Lungensport in Deutschland e. V. gegründet. Sie ist ein Zusammenschluss von Personen und Institutionen zur Förderung der Bewegungstherapie und des körperlichen Trainings für Patienten mit Atemwegs- und Lungenkrankheiten.
Der Qualm von Holzfeuer erhöht gerade bei Rauchern das Risiko für eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD). Davor warnen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Werne unter Berufung auf die Ergebnisse einer aktuellen US-Studie.
Die COPD ist eine gefährliche Zeitbombe. Sie schreitet langsam aber stetig voran: Heute betrifft die chronisch obstruktive Bronchitis bereits etwa 15% der deutschen Bevölkerung. Doch im Jahr 2020 wird COPD laut Schätzungen von Experten die dritthäufigste Todesursache weltweit sein!
Bei der am 29. Mai endenden Kampagne „Rauchfrei 2008“ des Deutschen Krebsforschungszentrums engagierten sich bundesweit mehr als 17.000 Apotheken. Sie verteilten Informationsmaterialien und Teilnehmerunterlagen, zusätzlich klärten sie Raucher und deren Angehörige im persönlichen Beratungsgespräch auf.
Der Bund kann gesetzliche Regelungen zum Rauchverbot in Gaststätten erlassen. Dies ist das Ergebnis eines aktuellen Rechtsgutachtens, das im Auftrag des Deutschen Krebsforschungszentrums vom renommierten Kölner Staatsrechtler Prof. Klaus Stern und seinem Mitarbeiter Dr. Jörg Geerlings erstellt wurde.
In vielen Apotheken liegen derzeit Teilnehmerunterlagen für die Kampagne "Rauchfrei 2008" des Deutschen Krebsforschungszentrums aus. "Wir unterstützen diese Aktion für Raucher und deren Angehörige", sagt Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Noch bis zum 30. April können sich die Teilnehmer anmelden unter www.rauchfrei2008.de.
Patienten mit chronischer Raucherbronchitis (COPD) haben ein erhöhtes Risiko für Knochenschwund (Osteoporose) und sollten daher bestimmte Vorsorgemaßnahmen befolgen. Dazu raten die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung e.V. (DLS) in Hannover.
Die Deutsche Atemwegsliga e. V. führt in Zusammenarbeit mit der AG Atemtherapie im Zentralverband der Physiotherapeuten/Krankengymnasten (ZVK) e. V. eine multizentrische, randomisierte, kontrollierte Studie über sechs Monate zum Thema „Stellenwert der Atemphysiotherapie in der Behandlung von COPD-Patienten mit Husten (mit und ohne Auswurf)“ durch.
Am 17. November 2008 startet der internationale Wettbewerb zum Nichtrauchen in Schulen „Be Smart – Don't Start“. Zum zwölften Mal in Deutschland können Schulklassen attraktive Preise gewinnen, wenn sie bis zum 30. April 2009 rauchfrei bleiben.
Häufiger Husten – vor allem morgens, eine langsam zunehmende Belastungsluftnot, z. B. beim Treppen steigen, sowie vermehrte und schwerer verlaufende Atemwegsinfekte sind Anzeichen für eine chronische obstruktive Bronchitis. Vor allem bei Rauchern sollten diese Anzeichen ernst genommen werden.
Atemnot belastet COPD-Patienten sehr. Wegen der chronischen Verengung der Atemwege bleibt die eingeatmete Luft in der Lunge „stecken“ und kann nicht mehr vollständig ausgeatmet werden. Die Lunge wird nicht mit ausreichend sauerstoffreicher Luft gefüllt:
Obwohl das Rauchen zwischenzeitlich von den meisten als gesundheits- schädigend erkannt und in vielen Ländern auch geächtet ist, steigt die Zahl der Raucher in Deutschland vor allem unter Jugendlichen ständig an. Viele beginnen schon in jungen Jahren, mit 12 oder 13, mit dem regelmäßigen Rauchen. Durchschnittlich jeder dritte Schüler raucht.
Tabakkonsum ist immer noch der größte vermeidbare Gesundheitsrisikofaktor in Deutschland. Rund ein Drittel aller Krebserkrankungen sowie viele Herz-Kreislauf- und Atemwegskrankheiten sind auf das Rauchen zurückzuführen. An den Folgen des Rauchens sterben in Deutschland jährlich etwa 140.000 Menschen.
Der diesjährige Deutsche Lungentag am 23. September 2006 widmete sich der Vorsorge und Früherkennung von Erkrankungen der Atmungsorgane wie der chronischobstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Wird COPD schon im Frühstadium diagnostiziert und richtig therapiert, kann eine deutliche Steigerung der Lebensqualität der Patienten erreicht werden. Umfangreiche Aufklärung und die vorsorgende Untersuchung mittels eines Lungenfunktionstests sind daher wichtig.
Die Lebensqualität von Patienten, die eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung haben (COPD), kann durch gezieltes Lungentraining erheblich verbessert werden. Auch Übungen aus dem Tai Chi zeigen sich sehr wirksam. "Es ist gesichert, dass COPD-Patienten durch gemäßigtes, körperliches Training ihre Atembeschwerden und Probleme mit Luftnot lindern, und ihre körperliche Belastbarkeit und Lebensqualität verbessern können", so Prof. Harald Morr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lungenstiftung.
Auch Herzpatienten mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) sollten Betablocker erhalten. Wie Prof. Dr. Peter Dorow von den DRK-Kliniken in Berlin auf dem „Charité Fortbildungsforum – Deutscher Ärztekongress“ in Berlin betonte, ist eine Therapie mit Betablockern nach einem Herzinfarkt auch bei Patienten mit COPD sinnvoll, obwohl sich die Präparate generell negativ auf den Atemwegswiderstand auswirken. Dorow empfiehlt Präparate der zweiten oder dritten Betablocker- Generation (z. B. Metoprolol, Bisoprolol oder Nebivolol), da nicht alle Betablocker für die Einnahme von Herzpatienten mit COPD geeignet sind. Untersuchungen ergaben, dass die drei genannten Wirkstoffe so dosiert werden können, dass die positiven Effekte schon eintreten, wenn der Atemwegswiderstand noch nicht stark erhöht ist.
Der Sänger Roland Kaiser setzt sich schon seit längerem für Menschen mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) ein. Den Ausschlag dafür gab sein persönliches Erleben als COPD-Patient. Nun ist er auch Schirmherr der Patientenliga Atemwegserkrankungen und der COPD Deutschland e. V.
Etwa sechs Mio. Menschen in Deutschland leiden an einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Ursache der Volkskrankheit ist in den meisten Fällen Zigarettenrauch. Zum anfänglichen Husten kommt im weiteren Verlauf Auswurf hinzu, bis hin zu schwerer Atemnot. COPD sei – mit steigender Tendenz – die vierthäufigste Todesursache weltweit, informieren Experten der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM).
Asthma und die chronisch obstruktive Lungenkrankheit (COPD) sind die häufigsten Erkrankungen unseres Atmungsorgans. Während Asthma meist schon im Kindesalter auftritt, sind von COPD in der Regel Erwachsene, meist langjährige Raucher, betroffen.
Die englische Bezeichnung Chronic Obstructive Pulmonary Disease (COPD) bezeichnet die chronisch obstruktive (Obstruktion = Verengung, Verlegung) Lungenerkrankung. Diese fasst unterschiedliche Krankheitsbilder der Atemwege und der Lunge zusammen. Husten, vermehrter Auswurf und Atemnot können auf eine Erkrankung der Lunge hindeuten.
Der beim Verbrennen von Holz entstehende Rauch kann eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) verursachen. Davor warnen Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin
(DGP) in Werne unter Berufung auf eine aktuelle US-Studie.
Pulsoxymetrie ist ein Messverfahren, das die arterielle Sauerstoffsättigung (SpO2) und die Pulsfrequenz misst. Dabei erfolgt die Messung über einen Fingerclip oder einen Klebesensor. Deshalb ist es ein nicht-invasives indirektes Verfahren der Bestimmung. Angewendet wird es u. a. bei COPD und bei Asthma, denn diese Erkrankungen können die Sauerstoffsättigung des Blutes stören und damit die optimale Sauerstoffversorgung verhindern.
Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen können sich spezielle Physiotherapiegeräte, die sie bei der Reinigung der Atemwege – der sog. Bronchialtoilette – unterstützen, für den selbstständigen Einsatz zu Hause verschreiben lassen. Darauf weist die Deutsche Lungenstiftung e.V. (DLS) hin.
Für COPD-Betroffene ist es entscheidend, die Erkrankung frühzeitig zu behandeln. Denn je später COPD behandelt wird, desto mehr Lungengewebe kann irreparabel zerstört sein. Husten und Auswurf, die beiden frühesten Krankheitssymptome, werden von Betroffenen oft als Zeichen des fortgeschrittenen Alters oder Rauchens interpretiert.
Mit sportlicher Betätigung wird die körperliche Belastbarkeit des Körpers erhöht und gestärkt. Der Lungensport beinhaltet eine spezielle auf die COPD-Patienten und deren Limitationen abgestimmte und medizinisch kontrollierte Sport- und Bewegungstherapie.
Essen (AP) Durchbruch in der Erforschung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD): Wissenschaftler konnten jetzt erstmals nachweisen, dass bei rund der Hälfte der Betroffenen sogenannte Moraxellen die unteren Atemwege besiedeln.
Wissenschaftler der Charité - Universitätsmedizin Berlin haben die Rolle eines scheinbar unauffälligen Bakterienstamms bei der weiteren Entwicklung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) geklärt.
Häufig geht die COPD mit schweren Begleiterkrankungen einher. So hat eine britische Studie mit mehr als einer Million Patienten ergeben, dass bei Menschen mit COPD das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um das Fünffache erhöht ist. Das Risiko für einen Schlaganfall ist mehr als verdreifacht. Weitere mögliche Begleiterkrankungen sind Osteoporose und Depressionen.
„Wer hustet, lebt länger“. Diesen Satz haben Sie sicher schon einmal gehört oder vielleicht sogar selbst ausgesprochen, wenn jemand in Ihrer Nähe laut, kräftig und lange gehustet hat. Medizinisch betrachtet ist eine solche Aussage falsch, denn genau das Gegenteil ist richtig. Wer länger als zwei bis drei Wochen hustet, sollte einen Termin bei seinem Arzt vereinbaren, damit geklärt werden kann, warum der Betroffene hustet. Anhaltender Husten ist immer ein Zeichen dafür, dass im Körper des Menschen irgendetwas nicht stimmt. Wer gesund ist, hustet nicht!
Patienten mit der chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD), die wegen einer akuten Verschlechterung ihrer Krankheit in der Klinik behandelt werden müssen, sollten möglichst früh Antibiotika einnehmen. "Die Betroffenen erholen sich besser, wenn sie innerhalb der ersten zwei Tage nach der Klinikeinweisung Antibiotika bekommen", sagt Dieter Köhler vom wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP).
Normalerweise hat unser Körper genug Sauerstoff zur Wahrnehmung seiner normalen Funktionen zur Verfügung. Dabei werden zunächst in der Lunge die roten Blutkörperchen mit Sauerstoff "betankt". Anschließend können die roten Blutkörperchen dann über die Blutgefäße ins Innere des Körpers wandern, um dort den Sauerstoff wieder abzugeben.
Die Inhalation von Sole (Salzlösung) mit einem Salzgehalt von 0,9 bis 3 % stellt eine sinnvolle Therapieergänzung bei Atemwegserkrankungen wie Asthma bronchiale oder COPD dar. Zusätzlich zu medikamentöser Therapie und Lungensport können so Beschwerden durch vermehrte Schleimbildung oder angeschwollene Schleimhäute effektiv behandelt werden.
Eine zentrale Rolle in den Atemwegen und in der Peripherie der Lunge, den Alveolen, spielt der Makrophage. Makrophagen stammen aus dem Knochenmark. Auf dem Weg ins Blut differenzieren sich diese Zellen über myelomonozytäre Vorläufer zu den Monozyten, die nun ins Gewebe auswandern und ab diesem Schritt als Makrophage bezeichnet werden.
Unter dem Motto “COPD und Lungenemphysem Krankheit und Herausforderung” veranstaltet der neu gegründete COPD-Deutschland e.V., die SHG Lungenemphysem-COPD und die Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V. das Symposium Lunge 2007 am 8. September in Hattingen (NRW).
Ob Asthma, Raucherlunge oder Bronchitis – Atemwegserkrankungen haben sich zu Volkskrankheiten entwickelt und gehören weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Doch das Wissen über Krankheiten, Behandlung und Prävention ist in der Öffentlichkeit lückenhaft. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Initiative Wissenschaftsjahr 2011, berichtet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
Ob Asthma, Raucherlunge oder Bronchitis: Atemwegserkrankungen haben sich zu Volkskrankheiten entwickelt und gehören weltweit zu den häufigsten Todesursachen – doch das Wissen über Krankheiten, Behandlung und Prävention ist in der Öffentlichkeit lückenhaft. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag des Wissenschaftsjahres 2011 – Forschung für unsere Gesundheit zum Deutschen Lungentag am 17. September.
Die Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Menschen mit chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen (Verengungen der Atemwege) Hilfe zur Selbsthilfe bietet. Zu den genannten Atemwegserkrankungen gehören insbesondere die chronisch obstruktive Bronchitis mit oder ohne Lungenemphysem, die sogenannte COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) und das Asthma bronchiale.
Hohe Staubbelastung oder Zigarettenrauch schadet der Lunge: In den empfindlichen Atemwegen werden Abwehrzellen des Immunsystems aktiviert, die fälschlicherweise das gesunde Lungengewebe angreifen. Diese sog. Autoimmunreaktion führt zu schweren chronischen Entzündungen. Forschern aus Braunschweig gelang es, die Rolle der Immunzellen genauer zu beschreiben, die an der Entstehung chronisch obstruktiver Lungenerkrankungen (COPD) beteiligt sind, wie sie im Fachblatt Journal of Immunology schreiben.
Etwa sechs Millionen Menschen leiden in Deutschland an Asthma, ebensoviele an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD).
Nicht einmal jeder sechste Patient beugt einer schweren Lungenentzündung vor, in dem er sich gegen Pneumokokken impfen lässt. Dies ergab eine aktuelle Studie am Zentrum für Lungenmedizin am Diakoniekrankenhaus in Rotenburg/ Wümme. Nicht prinzipielle Vorbehalte vereitelten die Impfung zumeist, sondern mangelnde Information.
Nach der Nationalen VersorgungsLeitlinie COPD sollten in der Anamnese, durch ein Diagnosegespräch zwischen Arzt und Patient, folgende Aspekte vom Arzt erfragt werden: Wie häufig ist der Husten? Wie sieht der Auswurf aus? Gibt ist es eine mögliche Atemnot bei Belastung? Ist der Patient Raucher oder ehemaliger Raucher? Gibt es am Arbeitsplatz Belastung durch Stäube?
Ständiger Husten – meist mit Auswurf – Schmerzen in der Lunge und akute Atemnot: Wer an chronisch obstruktiver Bronchitis leidet, kennt diese Symptome nur zu gut. Doch nicht nur die Lunge ist betroffen.
Jetzt fand man heraus, dass die chronische Entzündung der Bronchien auch auf andere Organe übergreifen kann. Je schwerer die Erkrankung ist, umso mehr entzündliche Vorgänge finden im Organismus statt. Die Veränderungen im Stoffwechsel wirken sich dann auf Muskeln, Bindegewebe und Knochen aus. Die Folge: Der Körper verliert massiv an Gewicht und ist stark geschwächt.
Asthma und COPD haben sich zu Volkskrankheiten der deutschen Bevölkerung entwickelt. Mit einer Prävalenz (Krankheitshäufigkeit) von 5 % der über 40-Jährigen beim Asthma bzw. mehr als 10 % bei COPD werden beide Atemwegserkrankungen in den nächsten Jahren noch an Bedeutung gewinnen. Für eine effiziente Behandlung ist eine adäquate Diagnostik notwendig.
Etwa sechs Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Ursache der Volkskrankheit ist in den meisten Fällen Zigarettenrauch. Zum anfänglichen Husten kommt im weiteren Verlauf Auswurf hinzu, bis hin zu schwerer Atemnot. COPD ist – mit steigender Tendenz – die vierthäufigste Todesursache weltweit.
Im Zuge seiner Bemühungen um den Bürokratieabbau in der ärztlichen Versorgung hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Dokumentations- anforderungen von Disease-Management- Programmen (DMP) vereinfacht.
Die Lungen von Kindern, die zu nah an einer stark befahrenen Straße leben, können in ihrer Entwicklung geschädigt werden. Wissenschaftler der University of Southern California haben in Tests gezeigt, dass es im Umkreis von 500 Metern zu Schnellstraßen oder Autobahnen zu einer Beeinträchtigung der Lungenfunktion kommen kann. In der Fachzeitschrift The Lancet warnen die Autoren vor der Gefährdung der vielen Kinder, die in der Nähe von verkehrsreichen Straßen wohnen oder eine Schule besuchen.
Die positiven Effekte einer Rehabilitation bei chronisch obstruktiver Bronchitis mit oder ohne Lungenemphysem (COPD) sind durch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen sicher belegt. „Zu den wichtigsten Wirkungen der pneumologischen Rehabilitation zählen die Steigerung der
Lebensqualität, ein besseres Allgemeinempfinden, die Abnahme von Atemnot, Husten und Auswurf, eine gesteigerte körperliche Leistungsfähigkeit und weniger Akutkrankenhausaufenthalte, sowie die Abnahme von krankheitsbegleitender Angst und Depression“.
Patienten mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) leiden häufig auch an Bluthochdruck, Koronarer Herzkrankheit oder Herzinsuffizienz – Krankheiten, die mit sog. Betablockern behandelt werden.
Raucherinnen erkranken eher als Raucher an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Frauen seien nicht nur empfindlicher für COPD, sie würden auch rund zehn Jahre früher chronisch lungenkrank als Männer, erklärt Prof. Tobias Welte von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V. (DGP). Er geht davon aus, dass jede zweite Raucherin an COPD erkranken könnte.
Atemnot, Husten, Auswurf – die typischen Anzeichen einer COPD – und Asthma! Beide dieser weit verbreiteten Lungenkrankheiten zeigen solche Symptome. Doch Ursachen, Beginn der Erkrankung, Alter der Erkrankten und Untersuchungsergebnisse zeigen Experten schnell, um welche Lungenerkrankung es sich handelt.
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen
(IQWiG) hat am 27. März 2008 die vorläufigen Ergebnisse einer Update- Recherche evidenzbasierter Leitlinien zu den Themen Chronisch obstruktive Atemwegserkrankungen (COPD) und Asthma bronchiale vorgelegt. Ziel des Berichts ist es, aus aktuellen, methodisch hochwertigen Leitlinien diejenigen Kernempfehlungen zu identifizieren, die für die geplante Überarbeitung des Disease-Management-Programms
(DMP) von Bedeutung sein könnten.
Trockene Atemwege spielen nicht nur eine zentrale Rolle bei der Entstehung der angeborenen Lungenerkrankung Mukoviszidose, sondern wahrscheinlich auch bei den viel häufigeren erworbenen, sogenannten chronisch- obstruktiven Lungenerkrankungen wie dem Asthma bronchiale und der Raucherlunge.
Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen sind für akute Atemwegsinfekte besonders anfällig. Schnell kann sich daraus eine gefährliche Lungenentzündung entwickeln, die zu einer dramatischen Verschlechterung des Grundleidens führt. Aktuelle Studienergebnisse belegen: Mit einer Impfung gegen Pneumokokken-Bakterien können die Betroffenen wirksam vorbeugen.
Der Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2008 steht in diesem Jahr unter dem Motto "Rauchfreie Jugend". Studienergebnisse belegen, dass in Deutschland jeder fünfte Junge und jedes fünfte Mädchen im Alter von 11 bis 17 Jahren raucht. Damit ist Deutschland trauriger Rekordhalter in Europa.
Welche neuen Studienergebnisse gibt es bei COPD? Welche neuen Therapieansätze sind erforscht worden? Hier finden Sie die aktuellen News aus Wissenschaft und Forschung.
Das chronisch obstruktive Lungenemphysem (COPD) und Asthma sind die beiden häufigsten Erkrankungen der Atemwege, die trotz ähnlich gelagerter Symptome Unterschiede in Ursache, Verlauf und Prognose aufweisen, sodass sie jeweils einer eigenen Behandlungsform bedürfen.
Lungensport ist weder Leistungs- noch Breitensport, sondern eine ganz spezielle Sport- und Bewegungstherapie für COPD-Patienten, die sich der individuellen Leistungsfähigkeit anpasst und nicht überfordert, die die Betroffenen eine verbesserte Belastbarkeit erleben lässt, das Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe fördert und Spaß machen soll.
Herbstnebel kann die Luftnot von Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma oder chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) verstärken. Warum das so ist, erklärt Dr. Michael Barczok vom Bundesverband Deutscher Pneumologen (BdP) und praktizierender Lungenfacharzt im Lungenzentrum Ulm: "Nebel wirkt auf die betroffenen Patienten wie ein Reizstoff, so dass sie noch mehr Atemprobleme bekommen."
In Deutschland werden etwa drei Millionen Patienten wegen chronischer Lungenerkrankungen mit Arzneimitteln behandelt, so das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut e.V. (DAPI). In den ersten drei Quartalen 2007 wurden mehr als 2,6 Millionen Menschen Medikamente zur Inhalation gegen chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen wie Asthma und COPD zu Lasten der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) verordnet.
Patienten mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), die eine Langzeitsauerstofftherapie benötigen, sind besonders gefährdet, an einer Herzgefäßerkrankung zu sterben. Dieses Risiko steige mit jedem Jahr an, so die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), während das Risiko, aufgrund einer Erkrankung wie Lungenkrebs oder infolge von Atemproblemen zu sterben, im Vergleich dazu rückläufig sei.
Unsere Selbsthilfegruppe ist eine Gruppe von und für Patienten mit chronischen Lungen- und Atemwegserkrankungen, wie z. B. Asthma bronchiale, chronisch obstruktive Bronchitis (COPD) oder Lungenemphysem. Also eine Gruppe von Menschen, die in ähnlichen Lebenssituationen stehen oder von vergleichbaren Schwierigkeiten betroffen sind und die den Willen haben, sich selber zu helfen und gegenseitig zu unterstützen.
Die Inhalationstherapie ist der entscheidende Therapiebaustein bei obstruktiven Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD. Inhalationstherapie ist wirksam und nebenwirkungsarm, weil die Medikamente direkt am ihrem Bestimmungsort, der Lunge, deponiert werden. Die unterschiedliche Funktionalität der verfügbaren Inhalationsgeräte führen in der Praxis aber häufig zu Anwendungsfehlern, die mit einem vollständigen Wirkverlust einhergehen können.
Patienten mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) leiden deutlich häufiger unter blutenden Magen- oder Zwölffingerdarm-Geschwüren als Gesunde. Eine aktuelle Studie hat jetzt zusätzliche Risikofaktoren identifiziert, die eine Blutung der Geschwüre fördern, was von Ärzten bei der Behandlung von COPD-Patienten stärker berücksichtigt werden sollte.
Umweltbundesamt (UBA) zieht erste Bilanz der Belastung in Deutschland Die Auswertung der noch vorläufigen Feinstaubdaten für das Jahr 2006
zeigt: Die Belastung der Bevölkerung mit gesundheitsschädlichen Feinstäuben ist -wie schon im Jahr 2005 - zu hoch. An 100 der zirka 450 Messstationen lag die Feinstaubkonzentration im vergangenen Jahr an mehr als 35 Tagen über dem zulässigen Wert von 50 µg/m³ (Mikrogramm = ein Millionstel Gramm pro Normkubikmeter Luft).
Die "chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen" (COPD) gehören zu den Volkskrankheiten: Weltweit leiden schätzungsweise 44 Millionen Menschen daran, allein in Deutschland rund fünf Millionen. Die Patienten haben mit Luftnot zu kämpfen, ihre Bronchien sind verengt.
Menschen, die an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) leiden, müssen im Alltag alles vermeiden, was ihre Beschwerden verschlimmern könnte. Das bedeutet: Nicht rauchen und keine starken Duftstoffe oder Reinigungssprays verwenden wie Parfum, Toilettenspray oder Imprägniermittel.
COPD – das ist die Abkürzung für eine Erkrankung, die immer mehr Menschen auch in Deutschland betrifft. Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung macht sich durch morgendlichen Husten, Auswurf und Atemnot schon bei kleineren Anstrengungen bemerkbar. Sie verschwindet nicht von allein und ist bis heute nicht heilbar.
Das Symposium Lunge 2008 ist - wie schon im Vorjahr - eine gemeinsame Veranstaltung der drei Patientenorganisationen COPD - Deutschland e.V., der Selbsthilfegruppe Lungenemphysem - COPD und der Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V. Diese Patientenorganisationen sehen den Schwerpunkt ihrer Arbeit in einem breiten Angebot von Informationen für Patienten mit einer COPD oder einem Lungenemphysem. Sie unterhalten zur Zeit fast 60 lokale und regionale Selbsthilfegruppen, in denen ein regelmäßiger Informations- und Erfahrungsaustausch stattfindet.
Die nach den derzeitigen Erkenntnissen „richtigen“ Methoden der Diagnose und der medikamentösen und der nicht- medikamentösen Behandlung eines Asthmas oder einer COPD sind – als Empfehlungen an die behandelnden Ärzte - in internationalen und nationalen Leitlinien zusammengefasst worden.
Die neuen "Empfehlungen zur physiotherapeutischen Atemtherapie" der Deutschen Atemwegsliga stellen einen erster Versuch zur Standardisierung physiotherapeutischer Maßnahmen bei der Behandlung pneumologischer Erkrankungen dar. Diagnostik und Behandlung von Atemwegserkrankungen erfolgen heute evidenzbasiert.
Ständiger Husten – meist mit Auswurf – Schmerzen in der Lunge und akute Atemnot: Wer an chronisch obstruktiver Bronchitis leidet, kennt diese Symptome nur zu gut. Doch nicht nur die Lunge ist betroffen.
Jetzt fand man heraus, dass die chronische Entzündung der Bronchien auch auf andere Organe übergreifen kann. Je schwerer die Erkrankung ist, umso mehr entzündliche Vorgänge finden im Organismus statt. Die Veränderungen im Stoffwechsel wirken sich dann auf Muskeln, Bindegewebe und Knochen aus. Die Folge: Der Körper verliert massiv an Gewicht und ist stark geschwächt.
Emissionen aus Laserdruckern, -kopierern und Multifunktionsgeräten könnten dazu beitragen, unspezifische Symptome wie Schleimhautbeschwerden, Bindehautreizungen, Reizungen des Atemtraktes und der Rachenschleimhaut hervorzurufen. Schwerwiegende Gesundheitsschäden sind nach den bislang vorliegenden ärztlichen Daten nicht beobachtet worden.
Disease Management Programme (DMP) werden auch als strukturierte Programme oder als qualitäts- gesicherte Programme bezeichnet. Ursprünglich wurde dieser Begriff in den USA geprägt und beinhaltet den strukturierten Umgang mit der Erkrankung unter Einbeziehung aller an der Behandlung Beteiligten (Hausarzt, Facharzt, Klinikpersonal, Patient selbst).
COPD-Ratgeber der Deutschen Atemwegsliga COPD-Ratgeber der Deutschen Atemwegsliga Schätzungen zufolge leiden allein in Deutschland fast 6 Millionen Menschen an der chronischen Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease). Trotz steigender Patientenzahlen, ist die COPD in der Bevölkerung kaum bekannt.
Starke Atemnot, Keuchen, Schnaufen sowie teils trockener Husten gehören zu den Hauptsymptomen bei Erkrankungen der Atemwege und der Lunge. Hinter diesen Symptomen kann sich die Chronisch Obstruktive Atemwegserkrankung (COPD) verbergen. Derzeit sind in Deutschland circa sechs Millionen betroffen - Tendenz steigend.
Viele Erwachsene sind von einer chronischen Atemwegserkrankung, d. h. von einem Asthma bronchiale oder von einer chronisch obstruktiven Bronchitis und/oder einem Lungenemphysem betroffen. Jede dauerhafte Therapie vollzieht sich auf der Grundlage eines „Miteinander" zwischen Arzt und Patient.
Hohe Staubbelastung oder Zigarettenrauch schaden unserer Lunge: In den empfindlichen Atemwegen werden Abwehrzellen des Immunsystems aktiviert, die fälschlicherweise das gesunde Lungengewebe angreifen.
Drei Kilogramm nehmen Raucherinnen und Raucher im Durchschnitt zu, wenn sie aufhören zu rauchen. Die vermehrte Aufnahme von Kalorien und der Wegfall von Nikotin als Kalorien verbrennende Substanz sind für den zu beobachtenden Gewichtsanstieg verantwortlich. Doch es ist ein Vorurteil zu glauben, Rauchen mache schlank.
Jeder fünfte Patient mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) ist mangelernährt, bei Patienten mit schwerer COPD sogar jeder zweite. In der Folge entwickelt sich ein ausgeprägter Eiweiß- und Energiemangel, so dass der Patient verstärkt Muskeleiweiß abbaut und vor allem Muskelmasse, Muskelkraft und Gewicht verliert (Kachexie).
Der Kardiologe Prof. Dr. Horst Sievert, Direktor des CardioVasculären Centrums Sankt Katharinen in Frankfurt am Main, hat ein neues minimal-invasives Behandlungsverfahren bei chronischer schwerer Lungenkrankheit angewandt. Das Centrum ist die zweite Institution weltweit, die diese Technik anwendet.
In Deutschland rauchen rund 20 Millionen Menschen zwischen 20 und 60 Jahren. Auch wenn viele in den letzten Jahren aufgehört haben, ist der „harte Kern“ nicht von dem Laster abzubringen. Unter den Rauchern befinden sich sogar 21% Männer und rund 12% Frauen, die mehr als 20 Zigaretten pro Tag rauchen.
Patientenschulungen verbessern Umgang mit der eigenen Krankheit. Eine fundierte Schulung soll den Betroffenen zum einen helfen, ihre Krankheit besser zu verstehen. Zum anderen lernen sie auch ihr Asthmaspray korrekt anzuwenden und sich in Notfällen richtig zu verhalten.
Mit einer gezielten Rehabilitationsmaßnahme kann die chronische obstruktive Bronchitis (COPD) unterstützend behandelt werden. "Zu den wichtigsten Wirkungen der pneumologischen Rehabilitation zählen die Steigerung der Lebensqualität, ein besseres Allgemeinempfinden, die Abnahme von Atemnot, Husten und Auswurf, eine gesteigerte körperliche Leistungsfähigkeit und weniger Akutkrankenhausaufenthalte sowie die Abnahme von krankheitsbegleitender Angst und Depression."
Expertenschätzungen zufolge leiden 10–15 % der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland an einer COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease). Die Häufigkeit der COPD ist damit etwa doppelt so hoch wie die des Asthmas. Experten prognostizieren darüber hinaus weltweit eine rasante Zunahme, sodass COPD im Jahr 2020 vorraussichtlich Platz drei der häufigsten Erkrankungen belegen und damit eine große medizinische Herausforderung darstellen wird.
Hohe Staubbelastung oder Zigarettenrauch schadet der Lunge: In den empfindlichen Atemwegen werden Abwehrzellen des Immunsystems aktiviert, die fälschlicherweise das gesunde Lungengewebe angreifen. Diese sogenannte Autoimmunreaktion führt zu schweren chronischen Entzündungen.
Je eher ein Arzt aufgesucht wird, desto besser kann die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) behandelt werden. Sie äußert sich durch ständigen Husten mit oder ohne Auswurf und Kurzatmigkeit schon bei geringer körperlicher Anstrengung. Die Krankheit ist eine Folge von genetischen Defekten oder einer Langzeitbelastung mit Luftschadstoffen, also auch dem Rauchen.
Kooperationsprojekt analysiert die Tröpfchenentstehung in der menschlichen Lunge Patientinnen und Patienten mit chronischen Lungenleiden müssen oft unangenehme invasive Untersuchungen wie Bronchoskopien zur Diagnose und Verlaufskontrolle ihrer Erkrankungen über sich ergehen lassen. Eine neue Methode, die die Ausatemluft von Patienten analysiert, könnte in Zukunft viele dieser aufwendigen Untersuchungen ersetzen.
Seit nunmehr fünf Jahren bieten Krankenkassen bundesweit sog. Disease-Management-Programme (DMP) zur medizinischen Betreuung von chronisch kranken Patienten mit Asthma bronchiale und COPD an. Wichtig für den Patienten ist, dass diese strukturierten Behandlungsprogramme hohen Qualitätsanforderungen unterliegen. Denn sie sollen eine koordinierte, qualitätsgesicherte Behandlung ermöglichen.
Ab sofort steht allen Usern von Curado.de das neue Forum kostenlos zur Verfügung. Hier tauschen sich Betroffene, Angehörige und Interessierte über COPD aus. Was für Erfahrungen haben Andere gemacht? Welche Tipps oder Adressen kann ich austauschen? An wen kann ich mich wenden wenn ich Fragen habe? Ein weiterer Schritt im Kampf gegen COPD…
Wer Eltern mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) hat, ist auch selbst stärker gefährdet. Rauchen sei der größte Risikofaktor für eine COPD-Erkrankung, betont Dieter Köhler vom wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP).
Wer Familienmitglieder – insbesondere Eltern – mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD hat oder hatte, ist auch selber stärker gefährdet, an COPD zu erkranken. „Zweifellos ist das Rauchen nach wie vor der größte Risikofaktor für eine Erkrankung an COPD.
Asthmatiker oder COPD-Patienten können Atemnot im Alltag oft mit einer einfachen Atemtechnik, der sog. dosierten Lippenbremse, lindern. Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin hin. „Setzen Sie die Lippenbremse auf jeden Fall immer dann ein, wenn Sie etwas machen, das Sie außer Atem bringt“, so der Experte für pneumologische Rehabilitation, Dr. Konrad Schulz.
Nach dem Erfolg der bereits bestehenden strukturierten Behandlungsprogramme (Disease Management Programme, kurz: DMP) können Krankenkassen jetzt auch für Patientinnen und Patienten mit Asthma bronchiale oder chronisch obstruktiver Lungenerkrankung strukturierte Behandlungsprogramme anbieten.
Atemwegserkrankungen, vermehrte Asthmaanfälle, verschlechterte Lungenfunktionen, Reizungen und Tränen der Augen, Mittelohrentzündungen sowie eine verminderte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit sind die schwerwiegenden Gesundheitsfolgen, wenn Kinder ein verrauchtes Zuhause haben.
Bei den chronischen Atemwegserkrankungen, z. B. beim Asthma bronchiale, bei der chronisch obstruktiven (einengenden) Bronchitis und beim Lungenemphysem (Überblähung der Lunge) werden die meisten Medikamente, die zur Behandlung der jeweiligen Erkrankung vom Arzt verordnet werden, von den Patienten eingeatmet. Diese Art der „Einnahme“ des Medikaments hat den Vorteil, dass das Medikament nicht im gesamten Körper verteilt wird, sondern dass der Wirkstoff hauptsächlich dorthin gelangt, wo er auch gebraucht wird, nämlich in die Bronchien und in die Lunge.
Zwei neue Publikationen zur Sterblichkeit und zu Atemwegserkrankungen bei 4800 Frauen aus Nordrhein Westfalen In der Septemberausgabe der wissenschaftlichen Zeitschrift "Epidemiology" ist eine wichtige Arbeit zu Auswirkungen von Feinstaub und Verkehrsbelastungen auf die Sterblichkeit in Deutschland erschienen. Diese neuen Ergebnisse unterstützen eine vor kurzem publizierte Arbeit zum Auftreten von Atemwegserkrankungen.
Expertenschätzungen zufolge leiden 10 - 15 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland an einer COPD, der Chronic Obstructive Pulmonary Disease, wie die Raucherkrankheit in Englisch bezeichnet wird . Die Häufigkeit der COPD ist damit etwa doppelt so hoch wie die des Asthmas.
Experten prognostizieren darüber hinaus weltweit eine rasante Zunahme, so dass COPD im Jahr 2020 Platz drei der häufigsten Erkrankungen belegen und damit eine große medizinische Herausforderung darstellen wird. "In den letzten Jahren hat sich unser Verständnis der Erkrankung COPD grundlegend geändert", so Prof. H. Worth, Fürth, Vorsitzender der Deutschen Atemwegsliga. Wurde die COPD bislang als reine Lungenerkrankung eingestuft, zeigen neuere Untersuchungen, dass die COPD mit einer abnormen Entzündungsreaktion einhergeht, die den gesamten Körper beeinflusst. Es konnte nachgewiesen werden, dass die Kombination eines lang wirkenden Betamimetikums mit einem lang wirkenden Anticholinergikum die Lungenfunktion effektiver verbessert als die Einzelsubstanzen. Die neuen Erkenntnisse haben eine Aktualisierung der COPD-Leitlinie der Deutschen Atemwegsliga erforderlich gemacht.
Die neue COPD-Leitlinie bewertet auch den Einsatz von Antibiotika bei Exazerbationen wesentlich detaillierter als in vorangegangenen Fassungen.
Der Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie „Krankheits-Verwaltungs- Programm“. Es wurde entwickelt um die Behandlung von ausgewählten chronischen Erkrankungen qualitativ zu verbessern und die Zusammenarbeit von Ärzten, Krankenhäusern, Therapeuten, Reha-Einrichtungen und sonstigen medizinische Institutionen aufeinander abzustimmen.
Zu der Ernährung gehört auch das Trinken. Wie lebensnotwendig es ist, beweist die bekannte Tatsache, dass ein Mensch Wochen ohne Nahrung, aber nur wenige Tage ohne Trinken auskommen kann. Tatsache ist auch, dass die meisten Menschen viel zu wenig trinken, oder aber die falschen Flüssigkeiten zu sich nehmen.
In Deutschland leiden circa 9 Millionen Menschen an chronischen Atemwegs- erkrankungen. Gerade diesen Menschen mit Asthma und COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) bescheren die Wintermonate nicht nur eine schöne Schneelandschaft, sondern erhöhen das Risiko, durch einen grippalen Infekt eine Krankheitsverschlechterung zu erleiden.