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Eine COPD kommt oft nicht allein daher

Häufig geht die COPD mit schweren Begleiterkrankungen einher. So hat eine britische Studie mit mehr als einer Million Patienten ergeben, dass bei Menschen mit COPD das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um das Fünffache erhöht ist. Das Risiko für einen Schlaganfall ist mehr als verdreifacht. Weitere mögliche Begleiterkrankungen sind Osteoporose und Depressionen. Allerdings kann sich auch hinter einer angeblichen Herz-Kreislauf-Erkrankung mit Atemnot eine COPD verbergen.

Forscher wollen diesen Zusammenhängen nun im Rahmen einer Studie auf die Spur kommen. Die Studie wird vom „Kompetenznetz Asthma und COPD“ durchgeführt, finanziert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Langfristiges Ziel der Forscher ist es, die Behandlung der belastenden Erkrankung zu verbessern. Über 25 Studienzentren in ganz Deutschland beteiligen sich an der Untersuchung. Patienten mit der Diagnose COPD, die mindestens 40 Jahre alt sind, können an der Studie teilnehmen. Vorteil für die Patienten: Sie erhalten ein überaus gründliches gesundheitliches Check-up mit modernsten Untersuchungsmethoden, die auch das Herz-Kreislauf-System unter die Lupe nehmen. Neue Medikamente werden im Rahmen der Studie nicht verabreicht. Mit den Ergebnissen kann der behandelnde Arzt, wenn dies gewünscht wird, die persönliche Therapie überprüfen und gegebenenfalls optimieren.

Quelle: COPD und Asthma 1/2011

10.01.12

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