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COPD: Raucherinnen erkranken eher als Raucher

Frauen, die rauchen, erkranken eher an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) als rauchende Männer. Sie sind nicht nur empfindlicher für COPD, sondern werden auch rund zehn Jahre früher chronisch lungenkrank als Männer, so die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP).

„Bisher wurde angenommen, man müsse zwanzig bis dreißig Jahre regelmäßig geraucht haben, bevor sich eine chronische Lungenerkrankung wie die COPD entwickelt“, erklärt der DGP-Experte Prof. Dr. Tobias Welte. Diese Latenz falle aber, wie sich mittlerweile abzeichne, bei Frauen deutlich kürzer aus. Er geht davon aus, dass jede zweite Raucherin an COPD erkranken könnte.

Im Durchschnitt erkrankten derzeit 7 % der über 40-jährigen Raucher an einer COPD. Davon sind allerdings mehr Frauen als Männer betroffen. Anzeichen für eine COPD-Erkrankung sind Husten mit mehr oder weniger Auswurf sowie Atemnot bei körperlicher Anstrengung.

Halte ein Husten länger als drei Wochen an, sollte unbedingt ein Arzt zurate gezogen werden. „Die COPD ist eine schleichende, chronisch fortschreitende Erkrankung, die sich nur aufhalten lässt, wenn man sie früh genug erkennt und entsprechend behandelt“, betont Prof. Welte.

Quelle: Allergikus 4/2011

31.01.12

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