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COPD Selbsthilfe e. V.: Bei uns stehen der Betroffene und seine Angehörigen im Vordergrund

Der Verein COPD Selbsthilfe e. V. wurde im Januar 2009 gegründet um Atemwegserkrankten sowie deren Angehörigen, Hilfe bei der Bewältigung ihrer Situation zu geben. Die Verantwortlichen des Vereins sind nachweislich schon seit Jahren in verschiedenen Selbsthilfegruppen vor Ort mit sehr großem Erfolg tätig. Diese Erfolge und die alarmierend ansteigenden Zahlen bei den Atemwegserkrankungen, hier vornehmlich bei der COPD, motivierten uns deutlich, mehr Arbeit auf dem Gebiet der Aufklärung und Prävention zu leisten. Da aber in den Selbsthilfegruppen vor Ort, gerade in dieser Hinsicht die breite Basis dafür fehlt, entschlossen wir uns, diesen gemeinnützigen Verein zu gründen.

Der Verein sieht seine Hauptaufgaben darin, dass er natürliche Selbsthilfe leistet. Gerade die Hilfe zur Selbsthilfe wird in allen Bereichen immer anerkannter und es wird ihr mittlerweile ein deutlich höher werdender Stellenwert zugeschrieben. In dieser aktiven Rolle wollen wir den Patienten vornehmlich eine deutliche Verbesserung ihrer Lebensqualität ermöglichen.

Die Ziele lassen sich wie folgt beschreiben:

Wir wollen möglichst viele Betroffene mit Lungenerkrankungen gleich welcher Art erreichen und versuchen ihnen optimal zu helfen, ihre neue Situation anzunehmen. Neben den klassischen Aufgaben in der Selbsthilfe, wie die Förderung der Kooperation zwischen Betroffenen, Fachmedizinern, Krankenhäusern und Rehakliniken, wollen wir auch die Selbstbestimmung und Eigenkompetenz des Einzelnen deutlich stärken. Dazu kommen die begleitenden Maßnahmen bei Verordnungen, bei der Auswahl und Beantragung von entsprechenden bzw. zweckmäßigen Hilfsmitteln, bei Rehamaßnahmen usw.

Neben der richtigen zusätzlichen Aufklärung wird nun aber eine weitere Aufgabenstellung immer wichtiger. Das Begreifen lernen und lehren, dieser komplexen und schwer verstehbaren Krankheitsbilder und hier natürlich in erster Linie die COPD. Erst wenn die Betroffenen ihre Krankheit verstehen und in der Folge annehmen, kann man von ihnen die entsprechende „Compliance“ erwarten. Diese “Compliance“ ist ungemein wichtig, um sich mit der nötigen Bereitschaft gegen eine Verschlimmerung der Erkrankung zu stemmen. Die Bereitschaft zu einer erhöhten Therapietreue kann schon allein durch das Erkennen der Wirksamkeit derselben erreicht werden. Das muss dem Patienten nicht nur vermittelt, sondern richtig vermittelt werden. Wo geht dieses besser als in einer Selbsthilfegruppe? Es funktioniert aber nur dann, wenn in den Selbsthilfegruppen die Leiterinnen bzw. Leiter auch entsprechend geschult sind. Gerade hier werden leider zu viele Fehler gemacht.

Aus diesem Grunde ist eine der Hauptaufgaben des Vereins, den Selbsthilfegruppen, vor allem aber deren Leitungen, auf diesem schweren Weg die entsprechenden Möglichkeiten und die notwendige Hilfe an die Hand zu geben. Zum Schutz der Betroffenen müssen gerade in diesem Bereich deutlich mehr Schulungen bzw. Seminare angeboten werden. Bei der finanziellen Bedürftigkeit in den einzelnen Gruppen bleibt dort aber nicht viel Spielraum. Hier sehen wir großen Bedarf und einen weiteren Ansatzpunkt unserer Arbeit und Hilfe.

Eine große Herausforderung ist die Aufklärung und Prävention nicht nur in den Gruppen vor Ort, sondern auch die einer breiten Öffentlichkeit. Eine weitere sehr wichtige Maßnahme, der wir uns in besonderem Maße angenommen haben. Bei der Arbeit auf regionalen und überregionalen Ebenen sind wir, wie einige andere auch, jetzt schon sehr oft im Bereich Aufklärung und Prävention bei Veranstaltungen vor Ort vertreten. Der Verein wird zukünftig verstärkt Informationsveranstaltungen mit fachmedizinischer Beteiligung durchführen. Diese sollen die neuesten Erkenntnisse über die Erkrankung noch intensiver einer breiten Öffentlichkeit zuführen. Gerne stehen wir Ihnen für weitere Informationen persönlich unter den Kontaktdaten zu Verfügung.

Quelle: COPD und Asthma 1/2011

11.01.12

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