- Anzeige -
Curado.de Logo

Sie sind hier: Startseite - Krankheiten - Atemwegserkrankungen - COPD - Ich habe COPD - Was Patienten mit COPD zur Vorbeugung von Osteoporose tun sollten

Was Patienten mit COPD zur Vorbeugung von Osteoporose tun sollten

Patienten mit chronischem Lungenleiden (COPD) haben ein erhöhtes Risiko für Knochenschwund (Osteoporose). „COPD ist eine entzündliche Erkrankung, die chronisch und systemisch ist – d. h., sie ist nicht heilbar und kann außer der Lunge noch weitere Körperorgane betreffen, wenn man nichts gegen sie unternimmt“, erklärt Prof. Harald Morr von der Deutschen Lungenstiftung. Z. B. verringerten bestimmte Medikamente, (sog. orale Kortikoide, die Patienten mit schwerer COPD über längere Zeit in Tablettenform einnehmen müssen), die Knochendichte.“

COPD ist häufig eine Folge vom Rauchen. Nikotinkonsum führt außerdem zu einer mangelhaften Versorgung des Knochengewebes und schädigt so die Knochen. „Der jährliche Knochenverlust ist bei Rauchern etwa doppelt so hoch wie bei Nichtrauchern“, betont Prof. Morr. „Auch Bewegungsmangel, zu dem viele COPD-Patienten aufgrund ihrer Atemnot bei körperlicher Belastung neigen, ist eine wesentliche Ursache für die Entwicklung der Osteoporose.“

Deshalb sollten COPD-Patienten auf das Rauchen verzichten und sich ausreichend bewegen. Auch die Ernährung spielt eine Rolle. „Hier gilt es, sich Kalzium- und Vitamin-D-reich zu ernähren, aber Phosphate und Oxalsäure zu meiden“, empfiehlt der Experte.

Quelle: COPD und Asthma 1/12

13.01.13

Newsletter An-/Abmeldung

Code: OSTG