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Krebszellen benutzen Tricks, um das Immunsystem zu überlisten. So locken sie zum Beispiel bestimmte Blutzellen an, die dämpfend auf die körpereigene Abwehr wirken. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum untersuchten gemeinsam mit Kollegen aus der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg und einem internationalen Forscherteam diese Vorgänge bei Darmkrebs. Ihre Ergebnisse wurden jetzt online im "Journal of Clinical Investigation" veröffentlicht.
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Der Heidelberger Sonderforschungsbereich "Immuntoleranz und ihre Störungen" wird für weitere drei Jahre mit 6,2 Millionen Euro durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert
Fehler in der Abwehr können böse Folgen haben: Das gilt auch für das Immunsystem. Die Entstehung von Krebs, die Abstoßung transplantierter Organe, schwere entzündliche Erkrankungen des Darms, der Atemwege, der Haut, des Gehirns und der Gelenke stehen in engem Zusammenhang mit unerwünschten Reaktionen des Immunsystems, dem größten Organ des menschlichen Körpers. Dies ist wenig bekannt - wohl deshalb, weil es sich dabei um das einzige Organ handelt, das keinen festen Platz im Organismus einnimmt.
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Granatapfel beinhaltet mehr gesundheitsförderliche Antioxidantien als alle anderen bisher untersuchten Früchte, berichtet Dr. Michael Aviram vom Ramban Medical Center in Haifa. Die rote Frucht übertrifft bei der Zahl der Antioxidantien, die freie Radikale neutralisieren und dadurch vermutlich das Krebsrisiko verringern, andere Lebensmittel wie etwa Rotwein oder Grüntee um das Dreifache. Vor allem die antioxidativen Eigenschaften der Inhaltsstoffe sind elementar für den Schutz der Zellen.
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Eine ausgewogene, normale (orale) Ernährung liefert dem gesunden Körper alle benötigten Nährstoffe. Insbesondere bei Tumorkranken ist jedoch häufig eine bedarfsdeckende Versorgung mit Flüssigkeit und Nährstoffen auf diesem Wege nicht mehr gewährleistet. Viele Krebspatienten kämpfen daher im fortgeschrittenen Krankheitsstadium mit typischen Auszehrungs- und Erschöpfungszuständen (Tumorkachexie), die zu einer erhöhten Infektanfälligkeit, Wundheilungsstörungen und schlechter Verträglichkeit von Chemo- und Strahlentherapie führen können. Eine parenterale Ernährung gewährleistet auch unter schwierigen Nahrungsaufnahmebedingungen eine ausreichende
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Optimal ernährte Patienten überwinden im Allgemeinen schwere Erkrankungen schneller und besser als schlecht ernährte. Für Tumorpatienten ist eine optimale Nährstoffversorgung wichtig, um den typischen Auszehrungs- und Erschöpfungszuständen zu begegnen, die zu einer erhöhten Infektanfälligkeit, Wundheilungsstörung sowie schlechteren Verträglichkeit von Chemo- und Strahlentherapie führen können. Spezifische Ernährungsmaßnahmen sollten daher integraler Bestandteil jeder Tumortherapie sein
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