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Alles über Depressionen

1. Depression (unipolare depressive Störung)

Eine Depression (von lat. deprimere, dt. niederdrücken) ist eine psychische Erkrankung, die durch eine Störung der Gemütslage charakteristisiert ist. Depressionen gehen mit Traurigkeit, Niedergeschlagenheit, Interessenverlust und Antriebslosigkeit einher.

2. Stiftung Deutsche Depressionshilfe gegründet

Sie ist eine der größten Volkskrankheiten: Etwa fünf Prozent der deutschen Bevölkerung leiden akut an einer behandlungsbedürftigen Depression.

3. Hoffnung in der Depressionsbehandlung

Mindestens vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an Depressionen. Die Behandlungsmöglichkeiten sind inzwischen sehr gut - allerdings ist die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls hoch. Besonders Menschen mit einer Neigung zum Grübeln sind gefährdet. Speziell für sie hat das Zentrum für Psychotherapie der Ruhr-Universität jetzt eine neue Form der Gruppentherapie entwickelt.

4. Depression im Alter – häufig wird die behandelbare Erkrankung nicht erkannt

Oft wird sie schlichtweg übersehen: eine Depression im Alter. Die Erkrankung kommt bei älteren Menschen zwar nicht öfter vor als bei jüngeren, doch ist sie noch schwieriger zu erkennen. Allzu häufig wird mangelnde Energie und Hoffnungslosigkeit bei betagten Menschen mit dem natürlichen Alterungsprozess erklärt.

5. Die Depression besiegen: Studienteilnehmer gesucht

Verhaltenstherapie oder Psychoanalyse - welche Behandlungsform macht chronisch depressive Patienten langfristig gesund? Diese Frage soll eine Studie klären, die an der Charité - Universitätsmedizin Berlin und mehreren anderen Zentren in Deutschland in den nächsten drei Jahren durchgeführt wird.

6. Dem "biologischen Dunkel" entkommen

Wenn ältere Menschen unter Schlafproblemen leiden, sollen sie sich fragen, ob sie sich lange genug draußen aufhalten. Die Sonne steuert unseren Tag-Nacht-Rhythmus. Dieser gerät im Alter aber oft aus dem Takt - besonders bei hartnäckigen Stubenhockern.

7. Uni Mainz weitet Diabetes-Depressions-Studie auf Mannheim und Ludwigshafen aus

Menschen mit Diabetes leiden viel häufiger unter De-pressionen als Gesunde. "Die große Gefahr ist, dass sich daraus ein Teufelskreis ergibt: Diabetiker mit Depression haben oft eine eher schlechte Blutzuckereinstellung, die wiederum schnell zu Erschöpfung führt.

8. Genvariante bestimmt Wirkung von Antidepressiva

Welche Wirkung ein Medikament bei einem Patienten konkret hat, hängt entscheidend von seinen Genen ab. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie haben jetzt erstmals nachgewiesen, dass Patienten tatsächlich - je nach individueller genetischer Ausstattung - unterschiedlich auf Medikamente gegen Depressionen ansprechen (Pharmakogenetik). In zwei unabhängigen klinischen Studien ist es den Münchner Forschern gelungen, in der so genannten Stresshormon-Signalübertragung eine Variante des FKBP-5-Gens zu identifizieren, die den Wirkungseintritt von Antidepressiva bestimmt.

9. Behandlung von Depressionen verbessern

Etwa vier Millionen Bundesbürger leiden unter depressiven Störungen. "Eines der größten Probleme bei der Behandlung von Depressionen ist, dass die Patienten die vom Arzt verordneten Medikamente aus Angst oder Unwissenheit nicht wie empfohlen einnehmen", so Dr. Ulrich Krötsch, Präsident der Bundesapothekerkammer.

10. Häufig Schuldgefühle von Frauen nach Fehlgeburt

Stuttgart (AP) Fehlgeburten in den ersten Schwangerschaftswochen sind für die betroffenen Frauen äußerst belastend. Viele Frauen fühlen sich schuldig und entwickeln depressive Krankheitssymptome, die mit der Zeit meist wieder nachlassen. Aber ein Jahr nach dem Schwangerschaftsverlust weist noch etwa jede fünfte Frau klinische Anzeichen einer Depression auf.

11. Krankschreibungen nach Zahlen der TK erneut gestiegen

Berlin (AP) Die Zahl der Krankschreibungen von Arbeitnehmern ist nach einer Erhebung der Techniker Krankenkasse erneut gestiegen. Im vergangenen Jahr waren Erwerbstätige im Schnitt 11,2 Tage krankgeschrieben, einen Viertel Tag mehr als im Jahr zuvor, wie die Kasse am Montag mitteilte.

12. Bewegung fördert psychische Gesundheit

Krefeld (AP) Regelmäßige körperliche Aktivität kann auch der Entstehung von seelischen Störungen vorbeugen. Zudem wirkt Sport bestehenden psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen entgegen.

13. Wie viel Depression ist normal?

Depressiv verstimmt sind wir alle einmal, aber wer leidet unter einer behandlungsbedürftigen Depression im medizinischen Sinne? Trauer bei Verlusterlebnissen oder eine depressive Stimmung bei schwierigen Lebensumständen gehören zum Auf und Ab des Lebens und stellen eine gesunde Reaktion auf die manchmal bitteren Seiten des Lebens dar.

14. Seele am Abgrund

Depressionen und Burn-out sind allgegenwärtig. Angehörige, Freunde und Arbeitskollegen von psychisch kranken Menschen sind meist überfordert. Was tun, wenn die Luft und Lust beim Partner draussen ist? Wie soll man sich verhalten? Wie spürt man, ob eine Partnerin oder ein Freund leidet? Was muss man tun, um nicht selber in eine Krise zu fallen?

15. Erkrankung nach der Geburt

Die Wochenbettdepression Die so genannte postpartale Depression tritt nach der Geburt auf. Viele Frauen leiden im Wochenbett an einer depressiven Verstimmung, doch meistens handelt es sich um eine kurzlebige Erscheinung, den "Baby-Blues". Erst wenn die Symptome über einen längeren Zeitraum andauern, handelt es sich um eine ernsthafte Wochenbettdepression.

16. Unipolare und bipolare Depression lassen sich anhand der Geschwindigkeit des Depressionsbeginns unterscheiden

Ein abrupter Depressionsbeginn ist typisch für bipolare, nicht aber für unipolare affektive Störungen. Dies ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern der Universitäten Leipzig und München, in der die Geschwindigkeit des Beginns depressiver Episoden erstmals systematisch untersucht wurde.

17. Plazentahormon weist auf drohende Kindbettdepression hin

Chicago (AP) Hormonelle Veränderungen in der Mitte der Schwangerschaft können auf eine drohende Kindbettdepression hinweisen. In einer US-Studie konnten Mediziner anhand der Konzentration eines einzelnen, von der Plazenta produzierten Hormons drei Viertel jener Mütter identifizieren, die nach der Entbindung eine Depression entwickelten.

18. Nicht allein mit der Depression

Elf Prozent der Mütter leiden in den ersten drei Monaten nach der Geburt unter Angststörungen, sechs Prozent unter Depressionen. Im Gegensatz zu den häufigen Stimmungstiefs innerhalb der ersten Woche nach der Geburt („Baby-Blues“) können Angststörungen oder Depressionen unbehandelt über Monate oder Jahre anhalten.

19. Prostituierte leiden häufig an Depressionen und Angststörungen

Prostituierte leiden extrem häufig an Angststörungen und Depressionen. Wie eine Studie der Universität Zürich zeigt, sind gerade Frauen aus außereuropäischen Ländern, die in Studios oder Bars anschaffen, fast ausnahmslos von psychischen Erkrankungen betroffen.

20. Der Therapieerfolg bei Depressionen lässt sich vorhersagen

Nach wie vor ist ungeklärt, warum Medikamente bei cirka 30 Prozent der Patienten mit Depression nicht ausreichend wirken. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München haben dieses Phänomen jetzt durch Analyse genetischer und klinischer Parameter untersucht.

21. Depressionen können jeden treffen

Die Diagnose Depression kann viele treffen. Deshalb haben sich vor zwei Jahren auf Initiative der Ärztekammer Nordrhein zahlreiche Institutionen Düsseldorfs zusammengeschlossen, um an Depression erkrankte Menschen auch in der Landeshauptstadt besser medizinisch zu versorgen.

22. IQWiG veröffentlicht „Leitliniensynopse“ zu Versorgungsstandards bei Depression

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat ein Vorgehen entwickelt, mit dem sich in kurzer Zeit die Versorgungsstandards in einem Indikationsgebiet darstellen lassen. Basis sind evidenzbasierte Leitlinien, deren Empfehlungen von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu "Kernaussagen" zusammengefasst werden.

23. Depressionen bei Diabetes bestmöglich bekämpfen

Menschen mit Diabetes leiden viel häufiger unter Depressionen als Gesunde. „Die große Gefahr ist, dass sich daraus ein Teufelskreis ergibt: Diabetiker mit Depression haben oft eine eher schlechte Blutzuckereinstellung, die wiederum schnell zu Erschöpfung führt. Einmal in diesem Teufelskreis gefangen, können sich viele nicht mehr aus eigener Kraft befreien“, erklärt Dipl.-Psych. Sabine Wagner von der Klinischen Psychologie und Psychotherapie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

24. Wie verändert Psychotherapie die Hirnaktivität?

Die Wirksamkeit von Therapien soll auch bei psychischen Erkrankungen nachgewiesen werden, was bei Patienten mit komplexen Störungsbildern und langen Behandlungsgeschichten schwierig ist. Die DFG-geförderte Ulmer Konferenz mit renommierten Experten aus ganz Europa fragt, wie es dennoch gelingen kann.

25. Das Naturheilmittel Johanneskraut wird teilweise verschreibungspflichtig

Vom 1. April an sind Medikamente mit Wirkstoffen aus Johanniskraut gegen mittelschwere Depressionen verschreibungspflichtig, berichtet die "Apotheken Umschau". Dahinter stecke die Überlegung, dass "mittelschwere Depressionen eine schwerwiegende Erkrankung sind, die in die Hand des Arztes gehören und nicht mittels Selbstmedikation behandelt werden sollten.

26. Jedes Jahr eine Million Selbstmorde Suizid weltweit zehnthäufigste Todesursache

Jedes Jahr nehmen sich weltweit etwa eine Million Menschen das Leben. Mit 1,5 Prozent aller Sterbefälle ist der Suizid damit die zehnthäufigste Todesursache. Wie Experten der Universitäten Oxford und Gent in der Zeitschrift «Lancet» schreiben, nehmen sich in den meisten Ländern vor allem ältere Menschen das Leben, wobei allerdings der Anteil junger Menschen seit Jahrzehnten steigt.

27. Mehrlingsmütter haben eher postnatale Depression

Mütter von Mehrlingen haben nach der Endbindung ein erhöhtes Risiko für eine Kindbettdepression. Fast jede fünfte Frau, die mindestens Zwillinge zur Welt gebracht hat, zeigt neun Monate nach der Geburt mäßige bis schwere Zeichen einer Depression.

29. Depressionen haben wahrscheinlich genauso viele Männer wie Frauen. Es merkt nur keiner

Laut Statistik erkranken Frauen in Deutschland zwei- bis dreimal häufiger an Depressionen als Männer. Aber: Von den 9402 Menschen, die sich im Jahr 2007 in der Bundesrepublik das Leben nahmen, waren drei Viertel Männer.

30. Natur hält gesund

Parks und Grünanlagen in der Nähe des Wohnorts halten Menschen körperlich und geistig gesund. Das berichtet die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf Forscher aus den Niederlanden. Diese werteten die Daten von 345000 Landsleuten zu verschiedenen Leiden aus, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atembeschwerden und neurologische Störungen.

31. Mittagsschlaf für "Große"

Wer viel schläft, ist besser drauf. Das zumindest gilt für kleine Kinder. Aber auch Vier- und Fünfjährige sollten das Nickerchen nach dem Mittagessen beibehalten, rät das Apothekenmagazin "BABY und Familie" unter Berufung auf amerikanische Schlafforscher.

32. Depressive nutzen Internet-Foren parallel zur Behandlung

An Depressionen erkrankte Menschen nutzen besonders intensiv Internetforen. Dabei sehen sie Online-Angebote als Ergänzung zu professioneller Behandlung und nicht als Alternative im Sinne der alleinigen Selbsthilfe, wie eine Studie der Leipziger Universitätsklinik für Psychiatrie ergab.

33. Depression und Angst schmälern nicht Befruchtungs-Erfolg

London (AP) Für den Erfolg einer künstlichen Befruchtung spielt es offenbar keine große Rolle, ob eine Frau besonders ängstlich ist oder zu Depressionen neigt. Dies zeigt eine niederländische Studie an rund 420 Frauen, die sich zum ersten Mal einer solchen Behandlung unterzogen und die sowohl vor als auch während der Therapie Fragebogen zu ihrer Gemütsverfassung ausfüllten.

34. Stiftung Deutsche Depressionshilfe schreibt erstmals Forschungspreis aus

Der Forschungspreis der Stiftung Deutsche Depressionshilfe wird im Jahr 2009 zum ersten Mal ausgelobt. Ausgezeichnet werden sollen innovativ-wegweisende wissenschaftliche Arbeiten aus der neurobiologischen und psychosozialen, versorgungsnahen Forschung zu depressiven Erkrankungen.

35. Mainzer Hausarztstudie: Patienten mit Depressionen leiden öfter unter medizinisch nicht erklärten Schmerzen

Patienten mit einer Depression leiden häufiger und stärker unter Schmerzen, die sich nicht bzw. nicht vollständig mit einer organischen Grundlage begründen lassen, als Patienten ohne Depressionen.

36. Trichotillomanie

Die Zwangsstörung Trichotillomanie (TTM) ist nicht sehr bekannt, aber weit verbreitet. Rund um den Globus leiden etwa zwei bis drei Prozent der Bevölkerung an dem unwiderstehlichen Drang, sich die Haare am ganzen Körper auszureißen - zum Teil so intensiv, dass sie mit der Zeit kahlköpfig werden. In Deutschland sind schätzungsweise 800.000 Menschen betroffen, Männer und Frauen gleichermaßen.

37. Mit dem Fernsehkonsum steigt bei Jugendlichen die Gefahr für Depressionen

Je mehr sich Jugendliche vom Fernseher berieseln lassen, desto wahrscheinlicher entwickeln sie später eine Depression, berichtet die "Apotheken Umschau". Forscher der Universität von Pittsburgh (USA) beobachteten sieben Jahre lang 4000 anfangs psychisch gesunde Heranwachsende und ermittelten, wie lange diese fernsahen, am PC spielten oder Radio hörten.

38. Viele Jungen verschweigen Unterleibsschmerzen

Vielen Jungen verschweigen Schmerzen im Unterleib. Dabei sind bei solchen Beschwerden, hinter denen häufig eine chronische Prostataentzündung steckt, die Therapieaussichten in der Anfangsphase besonders gut.

39. Fluglärm in der Nacht macht laut Studie krank

Fluglärm macht einer neuen Studie zufolge krank. Für Herz- und Kreislauferkrankungen sei nachgewiesen, dass das Erkrankungsrisiko betroffener Personen mit zunehmender Fluglärmbelastung steige, teilte das Umweltbundesamt (UBA) am Montag in Berlin mit. Rund fünf Millionen Bürger fühlten sich durch startende oder landende Flugzeuge hochgradig belästigt. Die Wissenschaftler wiesen in einer Studie am Flughafen Köln/Bonn ein erhöhtes Risiko für Kreislauferkrankungen durch Nachtfluglärm nach.

40. Volkskrankheit Depression: Verbesserung der Diagnostik und Therapie

Depressionen zählen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation zu den häufigsten psychischen Leiden überhaupt. Hochrechnungen zufolge wird die Depression im Jahre 2030 in den industrialisierten Ländern auf Rang 1 der Krankheiten stehen, an denen Menschen leiden. Allein in Deutschland sind bereits heute schätzungsweise fünf Prozent der Bevölkerung, also etwa vier Millionen Menschen, betroffen.

41. Zwei Depressionsformen, ein Gen

Seit langem ist bekannt, dass sich Depressionserkrankungen auch vererben lassen. Nun belegt eine große humangenetische Studie am Max-Planck-Institut für Psychiatrie, dass eine bestimmte Form von Depression oft mit dem Auftreten eines gewissen Gens einhergeht.

42. Initiative gegen Depression im Alter

Bis zu 10 Prozent der über 65-Jährigen leiden an Depressionen, die häufig unbehandelt bleiben. Der Anteil der depressiven Menschen in Alten- und Pflegeheimen wird sogar mit bis zu 45 Prozent angegeben.

43. Übergewichtige Kinder sind häufiger depressiv

Bei krankhaft übergewichtigen Kindern treten begleitende psychische Erkrankungen bis zu dreimal häufiger auf als bei normalgewichtigen. Dies zeigt eine Auswertung der GEK Diagnosedaten von Kindern, die unter starkem Übergewicht leiden. Professor Carl-Walter Kohlmann und Dr. Heike Eschenbeck von der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd fordern deshalb, die psychische Dimension der so genannten Adipositas zukünftig stärker zu berücksichtigen.

44. Der Ton macht die Musik - wie sich die Sprachmelodie im Gehirn zeigt

Dr. Thomas Ethofer von der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Tübingen konnte mittels Analysen von Hirnaktivierungsmustern zeigen, dass es möglich ist zu bestimmen, ob eine Person gerade Worte gehört hat, die in fröhlicher, ärgerlicher, erleichterter oder trauriger Sprachmelodie gesprochen wurden.

45. Europa bündelt Kräfte gegen Depression

Depressionen gehören zu den häufigsten und schwersten psychischen Störungen in Europa. Mit speziellen Aktionsprogrammen ist die European Alliance Against Depression (EAAD) bereits in 18 Ländern aktiv, die Nachfrage ist groß. Heute wurde in Leipzig der EAAD e.V. gegründet – ein entscheidender Schritt für europaweite Depressionshilfe und Suizidprävention.

46. Lehrer sollen Depressionen bei Schülern früh erkennen

Psychische Probleme bei Kindern und Jugendlichen sind häufig und sie beeinträchtigen die schulische, emotionale und psychosoziale Entwicklung nachhaltig. Nach einer repräsentativen Studie des Robert-Koch-Instituts haben 20% der Kinder und Jugendlichen Verhaltensauffälligkeiten und 10% sind behandlungsbedürftig psychisch krank.

47. News

Welche neuen Studienergebnisse gibt es bei Depressionen? Welche neuen Therapieansätze sind erforscht worden? Hier finden Sie die aktuellen News aus Wissenschaft und Forschung.

48. Schutz für Mamas Seele

Rund 13 Prozent junger Mütter leiden nach der Geburt unter Depressionen. Zwei Studien zeigen nun, dass es erfolgreiche Vorbeugemaßnahmen gibt, berichtet das Apothekenmagazin "BABY und Familie".

49. Depressionen: Symptome und Diagnose

Charakteristisches Symptom einer Depression ist die gedrückte, schwermütige, traurige Stimmungslage des Betroffenen. Diese Niedergeschlagenheit ist jedoch nicht mit einem vorübergehenden Stimmungstief vergleichbar. Depressive Menschen sind nicht in der Lage, für etwas Interesse zu zeigen oder Freude und Genuss zu empfinden.

50. Depression: Ursachen und Entstehung

Mediziner vermuten aufgrund der bisher vorliegenden Forschungsergebnisse, dass es sich bei Depressionen um Erkrankungen handelt, die aus einem Ungleichgewicht an Botenstoffen im Gehirn resultieren. Wodurch es zu diesem Ungleichgewicht kommt, ist bislang noch nicht genau bekannt.

51. Depression: Therapie

Die Wahl der therapeutischen Mittel bei Depressionen ist abhängig davon, welcher Schweregrad der Erkrankung vorliegt. Wichtigste Säulen der Behandlung sind zum einen die Psychotherapie und zum anderen die Pharmakotherapie mit sog. Antidepressiva. Nach Möglichkeit werden beide Behandlungsformen miteinander kombiniert.

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