Bewegung fördert psychische Gesundheit
02.02.09.

Foto: Shutterstock
Krefeld (AP) Regelmäßige körperliche Aktivität kann auch der Entstehung von seelischen Störungen vorbeugen. Zudem wirkt Sport bestehenden psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen entgegen. «Als besonders vorteilhaft hat sich dabei Ausdauertraining wie Laufen, Walken und Schwimmen erwiesen. Es hebt die Stimmung, stärkt das Selbstbewusstsein und verbessert die Stressbelastbarkeit», sagt die Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Psychiater (BVDP), Christa Roth-Sackenheim.
«Auch bei Patienten mit schweren Depressionen, einer bipolaren Störung, Schizophrenie oder einer Suchterkrankung kann körperliche Aktivität einen Beitrag bei der Behandlung leisten», sagt die BVDP-Vorsitzende.
Die positive Wirkung auf die seelische Gesundheit lässt sich auch mit der Einbindung körperlicher Betätigung in den Alltag erzielen: «So kann man zum Beispiel kurze Entfernungen öfters zu Fuß oder mit dem Fahrrad überwinden und Treppen steigen anstatt Aufzüge und Rolltreppen zu benutzen. Auch Haus- und Gartenarbeit bieten die Möglichkeit, alltägliche Handlungen mit Bewegung zu verbinden», rät Roth-Sackenheim.
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