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Mehrlingsmütter haben eher postnatale Depression

06.04.09.

Mutter mit Ihren Zwillingstöchtern

Photos.com

Mütter von Mehrlingen haben nach der Endbindung ein erhöhtes Risiko für eine Kindbettdepression. Fast jede fünfte Frau, die mindestens Zwillinge zur Welt gebracht hat, zeigt neun Monate nach der Geburt mäßige bis schwere Zeichen einer Depression. Nach einer Einlingsschwangerschaft liegt dieser Anteil nur bei 16 Prozent, wie eine Studie der John Hopkins Universität in Baltimore zeigt.

Weniger gefährdet waren generell Frauen, die entweder verheiratet waren oder die ein höheres Haushaltseinkommen hatten. Gerade angesichts der Zunahme von Mehrlingsschwangerschaften müsse verstärkt auf die seelische Situation von Müttern geachtet werden, betonen die Forscher in der Zeitschrift «Pediatrics». Sie verweisen auf ein weiteres beunruhigendes Resultat der
Untersuchung: Unabhängig von der Zahl der Kinder redet nun jede vierte betroffene Mutter über ihre seelische Not mit einem Arzt oder Psychologen.

Quelle: The Associated Press

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