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Alles über Diabetes Typ-1

1. Diabetes: Insulinproduzierende Zellen darstellen und transplantieren

Insulinproduzierende Zellen, galten bislang als blinder Fleck, denn es gibt keine Möglichkeit sie mit bildgebenden Verfahren darzustellen. Nun ist man einen Schritt weiter, denn Antikörper, die die Arbeitsgruppe um PD. Dr. Stephan Schneider entwickelt hat, scheinen gezielt an die Zellen andocken zu können – eine viel versprechende Möglichkeit zur Markierung.

2. G-BA aktualisiert Disease-Management- Programme für Diabetes mellitus Typ 1 und 2

Damit stellt der G-BA sicher, dass für Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1 oder Typ 2, die im Rahmen eines DMP behandelt werden, der medizinische Fortschritt in der sektorenübergreifenden Versorgung nach evidenzbasierten Kriterien Berücksichtigung findet. Beim DMP Diabetes mellitus Typ 2 handelt es sich bereits um die zweite Aktualisierung.

3. Insulinproduzierende Zellen bildlich darstellen: Forscher erhält Förderpreis der Europäischen Diabetesgesellschaft

Die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse sind bislang ein blinder Fleck: Sie lassen sich mittels bildgebender Diagnostik nicht darstellen. Ändern soll das ein spezieller Antikörper, der ausschließlich an diese Zellen bindet und sie so z.B. für die Darstellung im Kernspintomographen markieren kann. Für die Verfeinerung dieser von ihm entwickelten Technik wurde PD Dr. Stephan Schneider (RUB-Klinikum Bergmannsheil, Medizinische Klinik I, Direktor: Prof. Dr. Harald Klein) mit dem Förderpreis der European Foundation for the Study of Diabetes (EFSD) ausgezeichnet. Der Preis ist mit 100.000 Euro dotiert und wurde zum ersten Mal an einen deutschen Diabetologen verliehen.

4. Bundesweite Fördergemeinschaft Junger Diabetiker e. V. (BFJD) stellt sich vor

Zu dick, zu viel Fast Food, zu wenig Bewegung, zu viel Fernsehen und zu viel Computer – kein Wunder, dass die Häufigkeit von Diabeteserkrankungen bei Kindern zunimmt! Das jedenfalls könnte meinen, wer den Medien glauben schenkt. Dabei weiß der Informierte längst, dass Typ 1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen mit den genannten Faktoren gar nichts zu tun hat. Die Autoimmunerkrankung tritt plötzlich auf. Wissenschaftlich eindeutige Erklärungen für das Phänomen gibt es bisher nicht. Ca. 25.000 Kinder und Jugendliche sind in Deutschland von Diabetes mellitus betroffen. Für diese, deren Familien und neuerdings auch für ca. 500 Kinder mit Typ 2-Diabetes und deren Angehörige ist die Bundesweite Fördergemeinschaft Junger Diabetiker e. V. (BFJD) aktiv.

5. Risiken von Gefäßverschlüssen vorbeugend senken

Menschen mit Diabetes haben ein hohes Risiko für Erkrankungen des Herz- Kreislaufsystems. Mehr als drei Viertel versterben an Folgen von Durchblutungsstörungen in den Gefäßen – am häufigsten treten Herzinfarkt oder Schlaganfall auf. Um diese Gefahr zu senken, sollte die antithrombotische Therapie fester Bestandteil in der Behandlung von Menschen mit Diabetes Typ 2 und älteren Typ-1-Patienten sein, betont die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG).

6. Trockene Haut bei Diabetes mellitus

Ein großer Anteil der Diabetiker leidet an Hautproblemen, die durch die diabetische Stoffwechsellage bedingt sind. Die Präventionskampagne Haut von gesetzlicher Kranken- und Unfallversicherung gibt - anlässlich des Welt-Diabetes Tags am 14. November 2007 - Tipps zur Hautpflege bei Diabetes mellitus.

7. Zuckerkrankheit: Diabetes mellitus ist zumeist ein Wohlstandssyndrom

Diabetes mellitus oder die Zuckerkrankheit ist eine Stoffwechselerkrankung, die auf Problemen mit dem körpereigenen Signal zum Zuckerabbau, vermittelt durch den Botenstoff Insulin, beruht. Dieser Stoff ist bei Betroffenen entweder tatsächlich nicht in ausreichender Menge vorhanden oder aber seine Wirkung ist reduziert.

8. Pummelchen mit Fettleber

Kinderärzte müssen bei ihrer übergewichtigen Klientel auf Krankheiten gefasst sein, die es bisher bei Kindern kaum gab. „Dreißig Prozent der stark Übergewichtigen haben eine Fettleber, leiden an hohem Blutdruck oder hohen Blutfettwerten, sechs bis sieben Prozent an einem gestörten Zuckerstoffwechsel.

9. ISPAD 2007: Initiativen für Kinder mit Diabetes

Die Anzahl der Kinder mit Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 wächst weltweit. Studien zeigen, dass betroffene Kinder eine höhere Sterblichkeitsrate haben. Außerdem haben 50 % von ihnen zwölf Jahre nach der Diabetesdiagnose Folge- und Begleiterkrankungen – diese Folgen könnten verhindert werden, wenn Erkrankte von Beginn an eine gute ärztliche Versorgung, ausreichend Diabetes-Schulungen und auch psychologische Unterstützung erhielten.

10. Frauen mit hohem Blutdruck haben ein drei Mal höheres Diabetes-Risiko

Eine der größten Studien zur Untersuchung des Zusammenhangs von Blutdruck und Typ 2-Diabetes ergab, dass Frauen mit hohen Blutdruckwerten ein dreimal höheres Risiko haben, einen Diabetes zu entwickeln als Frauen mit niedrigem Blutdruck. Und dies völlig unabhängig vom Body-Mass- Index (BMI) und anderen Faktoren, die dafür bekannt sind, die Entwicklung eines Typ 2-Diabetes zu begünstigen.

11. Ein Schritt in Richtung Diabetes-Prävention

Die Arbeitsgruppe um Prof. Gisela Drews vom Pharmazeutischen Institut der Universität Tübingen hat Mechanismen identifiziert, die zur Bekämpfung von Diabetes mellitus Typ 2, auch bekannt als Altersdiabetes, beitragen können. Die Wissenschaftler forschen an Beta-Zellen aus den Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse, die für die Produktion und Sekretion von Insulin zuständig sind.

12. ISPAD 2007: Initiativen für Kinder mit Diabetes

Weltweit steigt die Anzahl der Kinder und Heranwachsenden mit Diabetes mellitus. Internationale Experten treffen sich von 26. bis 29. September in Berlin zur ISPAD 2007. Eines der Themen werden neue Initiativen sein, die weltweit die Behandlung von erkrankten Kindern und Jugendlichen verbessern sollen.

13. Viele Zuckerkranke offenbar nicht optimal behandelt

Berlin (AP) Viele der knapp 7,4 Millionen Zuckerkranken in Deutschland werden nach Darstellung von Experten nicht optimal versorgt. Die Behandlungsergebnisse seien überraschenderweise im europäischen Vergleich nur mittelmäßig, berichtete das neue Bündnis «DiabetesDE» aus Anlass des Weltdiabetestags am Freitag in Berlin.

14. Diabetes und Hypertonie - Blutdruckkontrolle für Diabetiker genauso wichtig wie Blutzuckereinstellung

Diabetiker sollten sich daher neben einer normnahen Blutzuckereinstellung in jedem Fall auch um eine Blutdrucknormalisierung bemühen, da die Betroffenen ohnehin grundsätzlich ein deutlich höheres Risiko für Gefäßkomplikationen haben als Nichtdiabetiker. Sowohl bei Patienten mit Typ 1- als auch mit Typ 2-Diabetes ist ein gehäuftes Auftreten der arteriellen Hypertonie feststellbar.

15. Stellungnahme des Bundes diabetischer Kinder und Jugendlicher e.V. zum G-BA Beschluss vom 21.02.2008 über die Verordnungsfähigkeit von kurzwirksamen Insulinanaloga

Viele besorgte Eltern befürchteten das, was nun eingetreten ist: die Bewertung des IQWIG wurde von erwachsenen Menschen mit Diabetes auf Kinder und Jugendliche übertragen. Da sich sowohl die Pädiater als auch betroffene Familien darin einig sind, dass Kinder spezielle und zum Teil ganz andere Anforderungen an die medizinische Versorgung stellen, als ältere Erwachsene, ist es für uns untragbar, dass die kurz wirkenden Analoginsuline künftig für die jungen Diabetespatienten nicht mehr zur Verfügung stehen sollen.

16. Kaiserschnitt: Diabetes-Risiko steigt um 20 Prozent

Kinder, die per Kaiserschnitt auf die Welt gekommen sind, verfügen über ein um 20 Prozent höheres Risiko an Typ-1-Diabetes zu erkranken. Wissenschaftler der Queen's University Belfast haben 20 Studien analysiert und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass der Kontakt mit Krankenhaus- Bakterien eher dafür verantwortlich ist als der mit den Bakterien der Mutter bei der Geburt.

17. Mit Zuckerwasser und Maßband dem Diabetes-Risiko auf der Spur

Um den Ursachen des Diabetes mellitus – dem so genannten Alterszucker – auf die Spur zu kommen, setzen die Ärzte und Wissenschaftler der Medizinischen Klinik und Poliklinik III des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus ihre im vergangenen Jahr begonnene Studie fort. Dazu suchen die Diabetesforscher allein für dieses Jahr 500 Probanden, die sich umfassend untersuchen lassen.

18. Forschung zum Schutz vor Typ-1-Diabetes

Im Zentrum der Forschungsarbeit steht die Fähigkeit von Vitamin D, Zellen des Immunsystems funktionell zu modulieren. Diese spielen eine wichtige Rolle bei der Zerstörung der Insulin-produzierenden Zellen des Pankreas, wodurch Typ-1-Diabetes ausgelöst wird.

19. Diabetes richtig therapieren: Welche Insuline stehen zur Wahl?

Ist die Diagnose Diabetes mellitus Typ 2 gestellt, regulieren viele Patienten neben Diät ihren Blutzuckerspiegel zunächst durch Einnahme oraler Antidiabetika, durch die akzeptable Werte erzielt und wesentliche Verbesserungen der Lebensqualität gewährleistet werden können. Dennoch zeigt sich bei einer großen Anzahl von Betroffenen, dass sie langfristig nicht ohne den Einsatz von Insulin via Spritze oder Pumpe auskommen.

20. Qualmend in den Unterzucker - Rauchen erhöht das Risiko gefährlicher Unterzuckerung bei Diabetikern

Schwere Unterzuckerungen mit Bewusstlosigkeit und Krankenhauseinweisung kommen bei rauchenden Typ-I- Diabetikern fast dreimal so oft vor wie bei nikotinfreien Leidensgenossen. Die genauen Ursachen für die häufigen Unterzuckerungen sind unklar.

21. Transplantationen von Schweinezellen auf Menschen sind umstritten

Die sogenannten Xenotransplantationen - die Übertragung von funktionstüchtigen Zellen zwischen verschiedenen Spezies - seien im vergangenen halben Jahr in einer Klinik in Moskau durchgeführt worden, berichteten die Mediziner bei einem Diabetes-Kongress in Wellington.

22. Das Motto für den Weltdiabetestag 2008 - am 14. November - lautet "Diabetes bei Kindern und Jugendlichen"

Die International Diabetes Federation gab heute bekannt, dass sie weltweit Gruppen und Personen zur Teilnahme an den Aktivitäten aufruft, um das Bewusstsein über Diabetes in den 50 Tagen bis zum Weltdiabetestag am 14. November zu erhöhen. Das Motto für die diesjährige Kampagne lautet "Diabetes bei Kindern und Jugendlichen".

23. Studienanalyse: Bluthochdruck-Medikamente können Diabetes-Risiko erhöhen

Ärzte sollten bei der Behandlung von Patienten mit Bluthochdruck darauf achten, dass die Medikamente nicht die Entwicklung des Diabetes Typ 2 begünstigen. Dies fordert die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich einer kürzlich im Lancet (2007; 369: 201-207) veröffentlichten Übersicht über 22 Studien. Deren Analyse ergab, dass Hochdruck-Patienten nach der Verordnung bestimmter Wirkstoffgruppen häufiger an Diabetes Typ 2 erkrankt waren.

24. Universitätsklinikum Heidelberg sucht Studienteilnehmer mit Altersdiabetes

Kann bei Patienten mit Altersdiabetes eine frühzeitige Insulintherapie die Gefäß- und Herzfunktion verbessern? Diese Frage wird im Rahmen einer Studie an der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg untersucht. Im Fokus steht hierbei der Einfluss des Hormons Insulin auf körpereigene Reparaturmechanismen.

25. Kinder von diabetischen Eltern werden seltener und kürzer gestillt als empfohlen

In Deutschland werden seit 1992 immer mehr Kinder von Müttern mit Typ 1 Diabetes immer länger gestillt. Kinder von Eltern mit Typ 1 Diabetes werden aber deutlich kürzer gestillt als Kinder aus gesunden Familien. Das ergab eine Auswertung von Daten zweier Studien.

26. Variante des KCNJ11-Gens erhöht das Risiko für Alterszucker auch in deutscher Bevölkerung

Eine Variante des Gens KCNJ11 erhöht bei Menschen der Region Berlin/Brandenburg das Risiko für Alterszucker (Typ-2-Diabetes) um bis zu 25 Prozent. Dies ist ein Ergebnis einer großen Bevölkerungsstudie, die Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) durchführten. Ferner wiesen die Forscher nach, dass die mit KCNJ11 23K bezeichnete Genvariante sowohl die Insulinausschüttung als auch die Insulinempfindlichkeit negativ beeinflusst.

27. Bleibt die Lebensqualität auf der Strecke? Über den Nutzen der kurzwirksamen Analoga im Alltag von Kindern

Mein Name ist Juliane Zadow und das ist unsere Tochter Nina. Nina ist 11 Jahre alt und besucht die 5. Klasse eines Gymnasiums. Seit fünf Jahren hat Nina Diabetes und im Folgenden möchten wir Ihnen kurz darlegen, wie man heute – dank Analoginsulin – mit dem Diabetes gut leben kann. Wie alles begann: Am Anfang war die Diagnose wie ein Schock: Nina hatte plötzlich über zwei Wochen lang nachts größeren Durst, wirkte schlapp und müde. Vorsorglich prüfte ich mit einem Teststreifen aus der Apotheke auf Zucker im Urin.

28. Zum Beschluss des GBa zu Insulinanaloga bei Diabetes Typ I erklärt Ulla Schmidt

1. Der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) zur Erstattungsfähigkeit von Analoginsulin für sog. Typ I Diabetiker liegt dem BMG seit 10. März vor. Es wird sorgfältig geprüft, ob er den gesetzlichen Vorgaben entspricht.

29. Regulation der Insulin-Produktion gestört: Genomstudie wirft neues Licht auf die Entstehung von Diabetes

Neues Licht auf die Entstehung dieser Krankheit wirft eine jetzt veröffentlichte Meta-Analyse1) zur Genetik des Typ 2 Diabetes. Die internationale Studie unter Beteiligung von Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums München erhärtet Befunde, wonach die Erkrankung auf einer Störung der Regulation der Anzahl der Insulin produzierenden Zellen beruht.

30. Genehmigt? Leben mit der Insulinpumpe

»Patienten tragen ihre Insulinpumpe nicht, weil sie diese chic finden, sondern weil sie Vorteile hat.« Das sagte Dr. med. Jens Kröger, Facharzt für Innere Medizin und Diabetologe am Diabeteszentrum Hamburg Bergedorf. Durch die Pumpentherapie könne der natürliche Insulinbedarf des Körpers am besten nachgeahmt werden.

31. Diabetes 2: Injektionen verbessern Krankheitsverlauf

Eine kurze Phase mit einer intensiven Insulin-Behandlung könnte das Fortschreiten der Erkrankung bei neu diagnostiziertem Typ-2-Diabetes verzögern. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der Sun Yat-Sen University gekommen. Patienten, die zu Beginn ihrer Behandlung eine Reihe von Injektionen erhielten, ging es ein Jahr später deutlich besser als jenen, die kurzfristig Medikamente nur oral eingenommen hatten.

32. Diabetes Typ 2: Erste umfassende Analyse zur Versorgungsqualität

Menschen mit Typ-2-Diabetes mellitus werden von Hausärzten ausreichend mit Insulin und Medikamenten gegen zu hohen Blutzucker behandelt. Dabei gibt es keine Unterschiede zwischen gesetzlich und privat Versicherten. Dies zeigt eine deutsche Langzeitstudie zur Versorgungsqualität von Patienten mit Diabetes Typ 2.

33. Parodontitis und Diabetes – ein gefährliches Duo

Wenn zwei Volkskrankheiten wie Diabetes und Parodontitis aufeinandertreffen, kann dies schwerwiegende Folgen haben. Schätzungen zufolge leiden in Deutschland rund acht Millionen Menschen an Diabetes. Etwa 80 Prozent der Diabetes-Patienten sind älter als 40 Jahre und leiden an Diabetes Typ 2, auch Altersdiabetes genannt. Von einer Parodontitis an mindestens einem Zahn sind rund 70 Prozent der Erwachsenen im Alter von 35 bis 50 Jahren und über 80 Prozent der Senioren betroffen.

34. Spezialisierte Chirurgen möchten Dicke häufiger auf Kassenkosten operieren

Krankenkassen sollten Magen-Bypass-Operationen und andere Eingriffe, die bei krankhafter Fettleibigkeit (Adipositas) helfen, häufiger genehmigen. Das fordert, laut einem Bericht des Apothekenmagazins „Diabetiker Ratgeber“, der Präsident der Europäischen Adipositas-Chirurgen, Professor Rudolf Weiner, Frankfurt am Main.

35. Neuerkrankungsraten von Typ 1 Diabetes im Ländervergleich

Die Neuerkrankungsrate von Typ 1 Diabetes steigt jährlich um 3-5 Prozent an. Jedoch gibt es deutliche Unterschiede, wenn man zum Beispiel die Länder USA, Finnland, Schweden und Deutschland vergleicht. Bei Kindern bis vierzehn Jahren liegen folgende Neuerkrankungsraten vor: In Finnland findet sich die höchste Rate der einbezogenen Länder

36. Steuern sparen wegen Diabetes - Für zuckerkranke Kinder gibt es einen Steuerfreibetrag

Bei der Einkommenssteuererklärung kann für ein Kind mit Typ-1-Diabetes ein Steuerfreibetrag in Höhe von 3700 Euro geltend gemacht werden. Dafür muss das Versorgungsamt dem Kind das "Merkzeichen H" bescheinigen, das "in der Regel bis zum 16. Lebensjahr gewährt (wird), in Ausnahmefällen auch bis zum vollendeten 18. Lebensjahr"

37. Immer mehr zuckerkranke Kinder - Typ-I-Diabetes nimmt auch bei Kindern weltweit stetig zu

Um drei bis vier Prozent pro Jahr steigt die Zahl von Neuerkrankungen an Diabetes vom Typ 1 bei Kindern. Woran das liegt, darüber gibt es viele Theorien, aber wenige gesicherte Daten. Der Typ 1 gilt heute als Autoimmunerkrankung. Das körpereigene Abwehrsystem zerstört dabei die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse.

38. Nager helfen Forschern, menschliche Diabetesrisiko-Gene zu identifizieren

Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam- Rehbrücke (DIfE) haben im Rahmen einer großen Meta-Analyse mehr als 153 Genregionen bei Nagern identifiziert, die für die Typ-2- Diabetesentstehung eine Rolle spielen. Wie die Forscher zeigen konnten, überlappen sich diese Regionen zu einem großen Teil mit bekannten menschlichen Diabetes- Genregionen.

39. Tagesrhythmus beeinflusst Diabetes-Gefahr

London (AP) Erhöhte Blutzuckerwerte und Diabetes Typ 2 können auf einem gestörten Tag-Nacht-Rhythmus beruhen. Erstmals haben Forscher eine Genmutation entdeckt, die sowohl den Zuckerwert im Blut als auch das Diabetesrisiko beeinflusst. Die Genvariante verändert die Aktivität des sogenannten Schlafhormons Melatonin.

40. Deutsche Diabetes-Gesellschaft empfiehlt inhalierbares Insulin nur in Ausnahmen:

Bochum – Die Mehrzahl der insulinbedürftigen Diabetes-Patienten sollte weiterhin darin geschult werden, sich das Insulin zu spritzen. Diese erklärt die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) und ihr Pharmakotherapieausschuss nach Prüfung des neu zugelassenen inhalierbaren Insulins, das seit Mai 2006 in Deutschland erhältlich ist. Inhalierbares Insulin könnte jedoch Typ-2-Diabetikern helfen, die Vorbehalte gegen eine dringend benötigte Insulintherapie haben.

41. Gesunder Lebensstil verhindert und heilt Diabetes Typ 2

Gesunde Ernährung, normales Gewicht und Bewegung kann in vielen Fällen Diabetes Typ 2 verhindern und auch bereits Erkrankte heilen. Insbesondere für stark Übergewichtige ist jedoch eine wirksame und nachhaltige Änderung der Lebensgewohnheiten nur mit fachkundiger Beratung und Unterstützung möglich.

42. Kostenlose Untersuchung auf Typ 1 Diabetes-Risikogene für Neugeborene – die TEDDY Studie

Typ 1 Diabetes ist derzeit die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter. Ärzte diagnostizieren pro Jahr etwa bei 2000 Kindern in Deutschland Typ 1 Diabetes. Diese Kinder sind künftig von täglichen Insulin-Injektionen abhängig. Die Zahl der Neuerkrankungen steigt mit jedem Jahr weiter an. Schlimme Folgen bei einem unerwarteten Auftreten von Typ 1 Diabetes, beispielsweise dramatische Stoffwechselentgleisungen, können aber vermieden werden.

43. VDBD: G-BA-Beschluss gefährdet Lebensqualität von Menschen mit Typ-1-Diabetes

Mit tiefer Enttäuschung haben zahlreiche Menschen mit Typ-1-Diabetes auf das Votum des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 21. Februar 2008 reagiert. Demnach seien kurzwirksame Insulinanaloga teurer als Humaninsulin, wirkten aber nicht besser und seien deshalb nicht verordnungsfähig. Der VDBD wehrt sich vehement gegen diese patientenfeindliche Entscheidung, welche die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig gefährdet.

44. Infektionen kein Diabetesschutz

Bislang ist wenig darüber bekannt, welche Faktoren zur Auslösung eines Typ-1-Diabetes beitragen. Diese Form der Zuckerkrankheit - sie betrifft rund 5% aller Diabetiker - gilt als Autoimmunleiden und tritt meist schon im Kindesalter auf.

45. Das gesunde Frühstück für Diabetiker

Machen Sie mehr aus Ihrem Frühstück! Ernährungswissenschaftler empfehlen, 30 % des täglichen Energie- und Nährstoffbedarfs mit dem Frühstück einzunehmen. Das sind je nach Geschlecht, Körpergewicht und Alter bei Erwachsenen zwischen 550 und 750 kcal.

46. Cholesterinbewußte Ernährung für Diabetiker

Cholesterin ist eine fettartige Substanz, die als natürlicher Bestandteil in jeder tierischen Zelle vorkommt. Wir finden Cholesterin daher nicht nur in Fleisch und Wurstwaren, sondern auch in Eiern, Fisch, Milch und Käse und natürlich in allen tierischen Fetten. Außerdem bildet unser Körper in der Leber und in der Darmwand ständig Cholesterin.

47. DDG fordert Präventionskultur: Diabetes Typ 2 ist häufig vermeidbar

Bis zu 90 Prozent aller Erkrankungen an Diabetes Typ 2 ließen sich durch Präventionsmaßnahmen verhindern. Darauf weist Professor Dr. med. Hans Hauner zum Auftakt der 43. Jahrestagung der Deutschen Diabetes- Gesellschaft (DDG) hin. Im Gegensatz dazu steigt die Zahl der Erkrankten in allen Altersgruppen. Derzeit sind rund sieben Millionen Bundesbürger von Diabetes betroffen – 90 Prozent davon leiden an Diabetes Typ 2. Die Zahl der Menschen mit dieser Krankheit wächst pro Jahr um rund 300 000.

48. Diabetes: Der Speck kommt nicht von den Pillen

Gewichtzunahme wird häufig bei einer Diabetestherapie beobachtet. Sie ist besonders auffällig bei Insulin Behandlung, aber auch bei einigen Medikamenten. Sammeln sich übermäßig viele Pfunde in kurzer Zeit an, sollte man auf jeden Fall den Arzt informieren.

49. Richtig Süßen für Diabetiker

Seit altersher schätzt der Mensch Süßes. Ursprünglich in Form von Honig, eingedickten Trauben- und Obstsäften, später als Rohrzucker, dann als Rübenzucker und heute in Form mannigfaltiger Produkte, die alle eines gemeinsam haben – den süßen Geschmack.

50. Erektionsstörung: Wichtig ist der erste Schritt

Wenn Mann nicht kann, entsteht oft ein Teufelskreis aus dem er ohne Hilfe der Partnerin und ohne Hilfe eines Arztes nicht heraus kommt. „Da in unserer Gesellschaft die Männlichkeit mit Potenz gleichgesetzt wird, führen rein organisch verursachte Erektionsstörungen fast immer zu psychischen Problemen“, so Dr. Steffen Schwalbe, Facharzt der Klinik und Poliklinik für Urologie am Universitätsklinikum Leipzig. „Deshalb ist es für den Betroffenen oft eine Hürde, sich an einen Arzt zu wenden. Dabei sollte er wissen: Er ist nicht allein. Rund sechs Millionen Männer in Deutschland leiden unter einer erektilen Dysfunktion, das ist immerhin jeder Fünfte.“

51. Coping-Schulung: Neue Behandlungsmotivation für Diabetiker

Wenn die Diagnose Diabetes mellitus gestellt wird, ist der Schreck und die Verunsicherung bei den Betroffenen zunächst einmal groß. Es scheint, als müsse nun das ganze Leben umgestellt werden. Broteinheiten, Blutzuckerselbstmessungen, Insulinspritzen – das sind Dinge, die von nun an zum Alltag gehören. Erlernen kann man all dies in speziellen Schulungen.

52. Neue Ergebnisse zu Ballaststoffkonsum und Diabetesrisiko

Menschen, die ihren Körper ausreichend mit Ballaststoffen aus Vollkornprodukten versorgen, haben ein geringeres Risiko, an Typ 2-Diabetes zu erkranken als Menschen, die nur wenig Ballaststoffe dieser Art verzehren. Die Aufnahme von Ballaststoffen aus Obst und Gemüse spielt dagegen keine Rolle für das Diabetes-Risiko. Dies sind die Ergebnisse einer neuen Untersuchung, die ein Forscherteam des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) in der Fachzeitschrift Archives of Internal Medicine veröffentlichte.

53. Transplantation von Inselzellen bei Diabetes Typ 1 - Programmierten Tod der Betazellen verzögern

Die Transplantation der sogenannten Betazellen könnte in Zukunft neue Behandlungswege bei Diabetes Typ 1 eröffnen. Die Erforschung der insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse hat in den letzten Jahre große Fortschritte gemacht. Ein Forschungsansatz ist, die transplantierten Zellen zu stärken und länger lebensfähig zu machen.

54. Weltdiabetestag 2008: Deutschlandweite Aktion in Kindergärten und Grundschulen

Am 14. November startet der WDT mit einer deutschlandweiten Verbands-Aktion. VDBD-Mitglieder werden in Kindergärten und Grundschulen (4. Klasse) ein 90-minütiges Programm gestalten, in dem jeweils altersgerecht über Typ-2-Diabetes, dessen Prävention sowie über den Umgang mit der Erkrankung informiert wird.

55. Start der TEENDIAB Studie

Mit TEENDIAB führt die Forschergruppe Diabetes der TU München die weltweit erste Verlaufsbeobachtungsstudie zur Entwicklung von Typ 1 Diabetes während der Pubertät durch. Die Zahl der Neuerkrankungen im Kindes- und Jugendalter nimmt jährlich um drei bis fünf Prozent zu.

56. Diabetes als globale Epidemie

Einer der Gründe dafür, dass die Zahl an Diabetes gerade in den Ländern im Südpazifik so hoch sei, liege in den verwestlichten Ernährungsgewohnheiten. Dass es allerdings auch in Europa einen dramatischen Anstieg von Diabetes gibt, bestätigt Hans Hauner vom Else Kröner-Fresenius- Zentrum für Ernährungsmedizin am Klinikum rechts der Isar in München, gegenüber pressetext.

57. Schwabinger Pre-POINT Symposium zur Verhinderung des Typ 1 Diabetes

Mit einem international hochkarätig besetzten Fachsymposium startet am 25. September 2007 in München mit der Pre-POINT Studie ein bislang einzigartiges Studienprojekt: eine vorbeugende Impfung mit Insulin soll bei Kindern mit einem besonders hohen Typ 1 Diabetesrisiko die Erkrankung verhindern. Verabreicht wird die Impfung entweder über ein Nasenspray oder als Pulver mit der Nahrung. Das Insulin dient in diesem Fall nicht zur Senkung des Blutzuckers, sondern zur Verhinderung einer Immunreaktion, die in ihrem Verlauf zur Zerstörung der Insulin produzierenden Zellen und damit zum Typ 1 Diabetes führt.

58. Kein Kind sollte wegen Diabetes sterben müssen

Für die Kinder in den Entwicklungsländern, die an Diabetes Typ-1 erkrankt sind, sieht die Zukunft düster aus. Nahezu 75.000 Kinder aus einkommensschwachen Ländern und Staaten mit niedrigem mittlerem Einkommen müssen mit ihrer Diabetes in hoffnungslosen Zuständen leben. Diese Kinder brauchen das lebensrettende Insulin, um zu überleben. Sogar noch mehr dieser Kinder benötigen dringend die Geräte zur Kontrolle, die Teststreifen und die notwendige Aufklärung, um ihre Diabetes und die lebensbedrohlichen Komplikationen, die mit der Krankheit zusammenhängen, in den Griff zu bekommen.

59. Diabetes und Folgeerkrankungen des Auges

Bei Menschen, die an Diabetes leiden, besteht ein erhöhtes Risiko zusätzlich an diabetischer Netzhauterkrankung (Retinopathie) und Grünem Star (Glaukom) zu erkranken. Retinopathie und Glaukom sind Augenerkrankungen, die das Sehvermögen beeinträchtigen und schlimmstenfalls zur Erblindung führen. Studien zufolge tragen Diabetiker ein bis zu 25 % höheres Risiko der Erblindung als Nichtdiabetiker. Werden die Augenkrankheiten jedoch früh genug diagnostiziert und entsprechende Behandlungsmaßnahmen ergriffen, kann das Augenlicht erhalten, Beschwerden gelindert oder vermieden werden.

60. Diagnose vor Erkrankung senkt Risiko von Folgeerkrankungen bei Diabetes Typ-1

Diabetes Typ 1 lässt sich schon vor Beginn der Erkrankung feststellen. Ärzte können in solchen Fällen frühzeitig mit der Therapie beginnen und das Risiko für Folgeerkrankungen senken.

61. Ferien mit Zucker

Pieksen, messen, spritzen: In den ersten Jahren übernehmen es meistens die Eltern, bei ihrem Kind mit Typ-1- Diabetes den Blutzucker zu messen, die Kohlenhydrate zu berechnen und die Insulineinheiten zu bestimmen. In einem Feriencamp speziell für junge Typ-1- Diabetiker lernen die Jugendlichen, wie sie das auch allein ganz ohne elterliche Aufsicht und Ermahnung schaffen können.

62. Diabetes-Gen entpuppt sich als Dickmacher-Gen

Manche Menschen hadern mit ihrem Wunschgewicht. Die Ursache für die überflüssigen Pfunde kann auch in den Genen liegen. Fast fünfzig Prozent der Bevölkerung besitzen eine genetische Variante, die das Risiko für Übergewicht und Fettleibigkeit im Kindes- und Erwachsenenalter erhöht.

63. Basistherapie

Egal welcher Typ auch immer diagnostiziert wurde, um eine Therapie wird man nicht herumkommen. Bei einigen wird es ausreichen, wenn sie ihren Lebensstil ändern (ausgewogene Ernährung, Körpergewicht auf Normal bringen, mehr körperliche Betätigung). Diese Maßnahmen werden daher oft auch als Basistherapie bezeichnet.

64. Erst Infarkt, dann Diabetes - Studie: Jeder dritte Infarktpatient wird zuckerkrank

Dass Diabetiker ein erhöhtes Herzinfarktrisiko haben, ist bekannt. Offenbar gilt dieser Zusammenhang auch umgekehrt. Amerikanische Wissenschaftler stellten fest,

65. Rauchen ist ein Risikofaktor bei der Entstehung von Diabetes

Raucher haben ein überdurchschnittlich hohes Risiko, an Typ 2-Diabetes zu erkranken. Das zeigen die Ergebnisse einer umfangreichen Studie (Insulin Resistance Atherosclerosis Study) in den USA. Fünf Jahre lang wurden insgesamt 906 Personen im Alter von 40 bis 69 Jahren (zu Beginn der Studie) beobachtet. Anfänglich hatte keiner von ihnen Diabetes. Am Ende der Studie wurde bei 16,3 % aller Teilnehmer Typ 2-Diabetes diagnostiziert.

66. Knochen-Hormon reguliert Blutzucker - Wissenschaftler staunen über bisher unentdeckte Funktion der Knochen

Ein Knochen-Hormon ist beteiligt an der Regulation des Zucker- und Fettstoffwechsels. "Die Entdeckung ändert unser Bild von der Funktion des Skeletts völlig", so Professor Gerard Karsenty vom Columbia University Medical Center in New York.

67. Einmonatsspritze gegen Diabetes scheint möglich

Eine Einmonatsspritze gegen Diabetes Typ 2 scheint möglich zu werden. Erste Zwischenergebnisse einer Nachfolgestudie der Universität Zürich und des Universitätsspitals bestätigen die Erfolgsaussichten der neuen Therapie, die im April 2007 vorgestellt worden war. Die neuen Resultate wurden von Prof. Marc Donath am 8. September 2008 am internationalen Diabetes-Kongress in Rom präsentiert, wo er als erster Schweizer mit dem Novartis-Preis für Diabetes ausgezeichnet wird.

68. Diabetes kann "wegoperiert" werden - Chirurgischer Eingriff senkt Blutzuckerwerte

Eine Forschergruppe unter der Führung von Nicola Scopinaro an der Azienda Ospedaliera Universitaria "San Martino" hat eine neue Methode zur Bekämpfung von Diabetes entwickelt. Durch einen gezielten, bereits bei pathologischer Fettleibigkeit bewährten chirurgischen Eingriff können die Blutzuckerwerte nach kurzer Zeit nachhaltig gesenkt und damit die Abhängigkeit vom Insulin beendet werden.

69. Studie: Rauchen erhöht Diabetes-Risiko - Beweis eines direkten Zusammenhangs steht aber noch aus

Rauchen kann das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, deutlich erhöhen. Wissenschaftler der Universite de Lausanne analysierten 25 Studien, an denen 1,2 Millionen Patienten teilgenommen hatten. Sie haben nachgewiesen, dass Raucher über ein um 44 Prozent erhöhtes Risiko verfügen zu erkranken.

70. Übergewicht bei Diabetes Typ 2 erfolgreich verringern

Sind Menschen mit Diabetes Typ 2 übergewichtig, besteht ein erhöhtes Risiko für Folge- und Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck oder Gefäßerkrankungen. Um das Gewicht zu verringern, reichen in der Regel Medikamente nicht aus. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) hat deshalb in Zusammenarbeit mit drei anderen Fachgesellschaften die bestehende Leitlinie zur kombinierten Ernährungs-, Bewegungs-, Verhaltens- und medikamentöse Therapie ergänzt.

71. Diabetes Typ 1: Spritzen für den kleinen Paul - neuer Verein hilft

Die Rechtsanwältin Dr. Anja Bratke hat zusammen mit anderen betroffenen Eltern den Verein "Diabetes Kinder Ulm und Umgebung e.V." gegründet, denn ihr viereinhalbjähriger Sohn Paul hat Diabetes Typ 1. Bei dieser genetisch bedingten Stoffwechselerkrankung zerstört das körpereigene Immunsystem im Rahmen einer Entzündungsreaktion die Insulin produzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse

72. Zusammenhang zwischen Diabetesrisiko und Vollkornprodukten

Generell gilt: Wer viele Ballaststoffe aus Getreideprodukten isst, hat ein vermindertes Typ-2- Diabetesrisiko. Ergebnisse einer großen Potsdamer Bevölkerungsstudie präzisieren nun diese Aussage. Denn sie zeigen, dass ein winziger Unterschied im Erbgut darüber bestimmen kann, ob ein Mensch im Hinblick auf das Diabetesrisiko von Vollkornprodukten profitiert oder nicht.

73. Gewichtszunahme im jungen Erwachsenenalter ist mit erhöhtem Diabetesrisiko assoziiert

Menschen, die im Alter zwischen 25 und 40 Jahren zwei bis drei Kilogramm an Gewicht zunehmen, haben ein um cirka 25 Prozent erhöhtes Risiko an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Kommen mehr als 12 Kilogramm zum Normalgewicht hinzu, erhöht sich das Diabetesrisiko bei Männern um das 1,5fache. Bei Frauen steigt das Risiko sogar um den Faktor 4,3 an. Legen dagegen beide Geschlechter erst in späteren Jahren, das heißt zwischen 40 und 55 an Gewicht zu, so erhöht sich das damit verbundene Diabetesrisiko "nur" um etwa 11 bis 13 Prozent.

74. ELSID-Studie: Diabetiker im DMP leben länger

Bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, die an einem strukturierten Behandlungsprogramm teilnehmen, gibt es deutlich weniger Todesfälle als bei Patienten, die nicht in ein solches Programm eingeschrieben sind. Das belegen Ergebnisse der bundesweit ersten kontrollierten Studie zum Vergleich zwischen DMP-Teilnehmern und Patienten in der Regelversorgung.

75. Bewegungslose Jugend

Fernsehen, im Internet chatten, SMS verschicken, DVDs anschauen – das sind die liebsten Freizeit- beschäftigungen von vielen Kindern und Jugendlichen. Sie alle haben eins gemeinsam: die Bewegungslosigkeit. Und diese Passivität wird immer stärker sichtbar: Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts sind 8,5 Prozent der Kinder (null bis 17 Jahre) übergewichtig, hinzu kommen sechs Prozent, die bereits krankhaft übergewichtig (adipös) sind.

76. Impfung gegen Typ-1-Diabetes im Test

Ein internationales Wissenschaftler-Team wird eine Impfung gegen Typ-1-Diabetes testen. "Die Idee ist, gefährdeten Kindern und Jugendlichen eine Zeit lang regelmäßig Insulin als Pulver oder Nasenspray zu verabreichen", erklärt Professorin Dr. Anette-Gabriele Ziegler, Chefärztin am Klinikum München Schwabing und Leiterin des Instituts für Diabetesforschung

77. Bauchfett fördert Entzündungen, Diabetes, Arteriosklerose

Bauchfett ("viszerales Fett") spielt offenbar eine ursächliche Rolle in der Entstehung von Diabetes ("Zuckerkrankheit") und Arteriosklerose, indem es entzündungs- fördernde Botenstoffe freisetzt. "Die Entzündung gilt als gemeinsame Grundlage für beide Erkrankungen", berichtete Prof. Dr. Nikolaus Marx (Universität Ulm) auf der 31. Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie

78. Intranasales Insulin senkt den Körperfettanteil von Männern

Lübeck – Intranasales Insulin senkt den Körperfettanteil von Männern, aber nicht von Frauen. Dies geht aus Untersuchungen an der Universität zu Lübeck hervor, die in der Fachzeitschrift Diabetes veröffentlicht wurden. Die mit dem Silvia-King-Preis prämierte Arbeit stammt aus dem Institut für Neuroendokrinologie und der Medizinischen Klinik I der Universität zu Lübeck.

79. Nahrungsergänzung mit Selen kann Diabetes-Risiko steigern

Nahrungsergänzungsmittel mit Selen sollten nicht ohne Empfehlung des Arztes eingenommen werden. In einer gut sieben Jahre dauernden Studie nahmen mehr als 1.200 Gesunde täglich 200 Mikrogramm Selen oder ein wirkstofffreies Placebo ein. Das Risiko, an einem Diabetes Typ 2 zu erkranken, stieg bei Seleneinnahme um 50 Prozent, so die in diesem Jahr publizierte Studie.

80. Gewichtszunahme eventuell ein Risikofaktor für Niereninsuffizienz?

Während Adipositas und hohes Übergewicht schon lange mit der Entstehung und Progression der chronischen Niereninsuffizienz in Verbindung gebracht wird - insbesondere durch das "Bindeglied" Diabetes Typ 2 ("Altersdiabetes") - zeigte die neue Studie, dass bereits moderate Gewichtsschwankungen bei Normalgewichtigen das Risiko, an Nierenversagen zu erkranken, vergrößert.

81. Langschläfer leben länger - Wenig Schlaf fördert Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes

Wer zu wenig schläft, ist nicht nur müde und weniger leistungsfähig, sondern stirbt womöglich auch früher, glaubt man dem Ergebnis einer englischen Studie.

82. Wächter über das Selbstmordprogramm von Zellen

Einen komplexen Sicherheits- Mechanismus, der geschädigte Zellen nur dann in den Zelltod treibt, wenn sie nicht mehr zu retten sind, haben Proteinforscher der Ruhr-Universität um Juniorprofessor Dr. Clemens Steegborn und Dr. Dirk Wolters aufgeklärt. Sie identifizierten zum einen den Teil des Proteins p66Shc, der für den Selbstmord einer Zelle zuständig ist, und ermittelten zum anderen den genauen Mechanismus seiner Regulation.

83. Genauere Diagnostik und zukünftige Therapieoptionen

Fast alle Kinder und Jugendliche, die an Diabetes mellitus Typ 1 erkranken, haben charakteristische, körpereigene Abwehrstoffe im Blut. Die Autoantikörper sind die Folge vom Angriff des Immunsystems auf die Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse, in denen bei Gesunden das Hormon Insulin gebildet wird. Der Nachweis dieser Diabetes- Antikörper ist in den letzten Jahren ein wichtiger Bestandteil der Frühdiagnose geworden

84. Diabetiker: Bloß keine Schuldgefühle

Diabetesschulungen helfen nicht nur bei der Einstellung des Blutzuckers. Sie unterstützen die Patienten auch bei Schwierigkeiten im Alltag, die sich häufig mit der Diagnose Typ-2-Diabetes einstellen.

85. Diabetiker-Zahl in 20 Jahren weltweit um das Achtfache gestiegen

Laut eines aktuellen Berichts der Internationalen Diabetes- Föderation in Washington ist die Zahl der Diabetiker in den letzten 20 Jahren weltweit um das Achtfache gestiegen. Neue Daten der Diabetes-Föderation zeigen, dass weltweit 230 Millionen Menschen (6 % der Gesamtbevölkerung) mit der Erkrankung leben. Wie die Ärzte Zeitung berichtete, waren in den 1980er Jahren erst 30 Millionen Menschen betroffen. Da die meisten Patienten heute zwischen 40 und 59 Jahren alt sind, könne man eigentlich nicht mehr vom Altersdiabetes sprechen. Nach Erwartungen der Diabetes-Föderation wird die Zahl der Erkrankten in den nächsten 20 Jahren auf 350 Millionen steigen. Als Gründe nennt die Union veränderte Lebensgewohnheiten. Dies betrifft natürlich nur den Typ 2-Diabetes, die Entstehung des Typ 1-Diabetes kann nicht beeinflusst werden. In Deutschland liegt der Anteil laut des Berichts der Diabetiker bei 7-8 %.

86. DDG widerspricht Aussagen von IQWiG-Chef Prof. Sawicki zur Diabetes- Therapie

Menschen mit Diabetes Typ 2 müssen ihren zu hohen Blutzuckerspiegel senken, um Folgeerkrankungen des Diabetes vorzubeugen. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) widerspricht damit den öffentlichen Äußerungen von Professor Dr. med. Peter Sawicki, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

87. Höhere Lebenserwartung bei Patienten mit Diabetes Typ 2 durch multifaktorielle Therapie

Viele Menschen mit Diabetes Typ 2 haben auch einen erhöhten Blutdruck und gestörte Blutfett-Werte. Dies steigert ihr Risiko für Organschäden und Herz-Kreislauferkrankungen beträchtlich. Studienergebnisse zeigen, dass eine Therapie, die weitere Risikofaktoren neben dem Blutzucker berücksichtigt, das Risiko von Folgeerkrankungen deutlich senkt und die Lebenserwartung dieser Patienten erhöht.

89. Glukose – wichtig und gefährlich zugleich

Der wichtigste Energielieferant im Stoffwechsel unseres Körpers ist die Glukose (Blutzucker). Sie muss im Blut ständig verfügbar sein, um Gehirn und Muskulatur kontinuierlich mit ausreichend Energie zu versorgen. Für eine ausgeglichene Versorgung der Körperzellen mit Glukose (insbesonder aus Kohlenhydraten) ist insbesondere ein Hormon, das sog. Insulin, verantwortlich. Dieses wird von der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) produziert, und transportiert die Glukose in Abhängigkeit des Glukosebedarfs in die Körperzellen. Störungen innerhalb dieser Regulationsmechanismen können zu vorübergehenden oder dauerhaften Veränderungen des Glukosespiegels führen. Erhöhte Werte finden sich typischerweise bei Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2, jedoch auch bei Rauchen, Stress, Leberzirrhose und kann medikamentös induziert werden (z. B. durch Cortison). Reduzierte Blutglukosewerte zeigen sich beispielsweise bei Fehl- oder Mangelernährung, Stress, Alkoholgenuss, starker Muskelarbeit und häufig induziert durch blutzuckersenkende Medikamente (Antidiabetika).

90. Eigene Diabetes-Gefährdung erkennen: Neuer Fragebogen des DIfE zeigt individuelles Risiko für Typ-2-Diabetes

Die Krankheit verläuft lange Zeit nur mit unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit oder Gewichtszunahme. Häufig sind Augen, Nieren oder Füße bereits geschädigt, bevor die Diagnose gestellt wird: Typ-2-Diabetes mellitus. Dabei kann jeder dieser Krankheit aktiv vorbeugen, wenn er zum Beispiel sein eigenes Risiko für eine Typ-2-Diabetes-Erkrankung kennt. Bislang war dies allerdings relativ schwierig.

91. Zwischenmahlzeiten - ideal für Diabetiker

6-8 Millionen Menschen leiden in der Bundesrepublik an "Diabetes mellitus". Nur etwa 5 % sind Diabetiker vom Typ I. Bei ihnen kann die Bauchspeicheldrüse kein, oder nicht mehr genug Insulin produzieren, um die mit der Nahrung aufgenommenen Kohlenhydrate richtig abzubauen. Hier muss zeitlebens strenge Diät gehalten und Insulin gespritzt werden.

92. Transplantierte Zellen sorgen wieder für Insulin-Produktion

Zwei Wochen nach dem Eingriff bildet die seit 51 Jahren an Diabetes Typ 1 erkrankte Patientin wieder körpereigenes Insulin. Die Transplantation ist Ergebnis einer über zwei Jahre dauernden, aufwendigen Aufbauarbeit an Uniklinikum und Medizinischer Fakultät der TU Dresden.

93. Neue Therapien gegen diabetische Retinopathie

Diabetes mellitus kann auch die Netzhaut des Auges schädigen. Augenärzte sprechen dann von einer diabetischen Retinopathie, einer durch den Diabetes bedingten Netzhauterkrankung. Eine multifaktorielle Therapie kann das Auftreten von Netzhautkomplikationen zeitlich verzögern.

94. Zuckerkrankheit bei Kindern erkennen

Bei Kindern und Jugendlichn ist Diabetes Typ 1 die häufigste Erkrankung des Stoffwechsels. Bei der Erkrankung bildet das körpereigene Abwehrsystem Antikörper gegen die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse und zerstört diese. Die Folge: Im Blut der Betroffenen zirkuliert zuviel Glucose – also Zucker. Denn nur zusammen mit dem Hormon Insulin kann dieser Energiespender in die Körperzellen gelangen. „Ein typisches erstes Zeichen für die Erkrankung ist ein ungeheures Durstgefühl“, so Dr. Nicole Treptau, Diabetologin in der Klinik für Neonatologie, Kinder- und Jugendmedizin des Elisabeth-Krankenhauses Essen. „Auch werden enorme Mengen klaren Urins ausgeschieden. Grund dafür: Bei einer erhöhten Glukosekonzentration im Blut gelangt Zucker in den Harn. Um die Konzentrationsunterschiede auszugleichen, wird vermehrt Wasser in den Urin abgegeben. So verliert der Körper viel Flüssigkeit, die ersetzt werden muss. Die Betroffenen haben aber nicht nur Durst, sondern auch ständig Heißhunger. Verständlich, wenn man überlegt, dass der Zucker, den sie aufnehmen, nicht in die Körperzellen gelangt. Es kommt oft zu einer enormen Gewichtsabnahme, denn zur Energiegewinnung baut der Körper nun Fettreserven ab.“ Da Zucker besonders für die Hirnleistung notwendig ist, kommt es zu Schwächegefühlen, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen sowie Stimmungsschwankungen. Eine vermehrte Anfälligkeit für Infektionen kann ebenfalls häufig beobachtet werden. „In einer fortgeschrittenen Phase der Erkrankung können auch Bauchschmerzen und Acetongeruch auftreten – Aceton riecht in etwa so wie Nagellackentferner“, erläutert Treptau. „All diese Symptome entwickeln sich im Laufe von einigen Tagen bis Wochen. Bemerkt man einige davon bei seinem Kind, sollte rasch der Arzt aufgesucht werden, um einen Diabetes auszuschließen.“ Quelle. EKE

95. Schwangerschaftsdiabetes: Auch nach Entbindung auf Ernährung achten!

Der Gestationsdiabetes, das Auftreten erhöhter Blutzuckerwerte während der Schwangerschaft, gehört heute weltweit zu den häufigsten Komplikationen bei werdenden Müttern.

96. Vermeidung von Folgeerkrankungen des Diabetes bleibt wichtiges Ziel in der Diabetes-Therapie

Menschen mit Diabetes Typ 2 müssen ihren zu hohen Blutzuckerspiegel senken, um Folgeerkrankungen des Diabetes vorzubeugen. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) widerspricht damit den öffentlichen Äußerungen von Professor Dr. med. Peter Sawicki, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

97. 25. Jahrestagung der AG Psychologie und Verhaltensmedizin der DDG: Lebensqualität bei Diabetes

Der Erhalt der Lebensqualität stellt ein wesentliches Therapieziel der Diabetestherapie dar. Leider weist die aktuelle Studienlage, die vor kurzem auch in den Leitlinien "Psychosoziales und Diabetes" der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) zusammengefasst wurde, dass vergleichsweise Menschen mit Diabetes im Vergleich zu Menschen ohne Diabetes eine reduzierte Lebensqualität aufweisen.

98. Marmelade, Konfitüre & Co für Diabetiker

Auch wenn der Diabetiker zuckergesüßte Brotaufstriche meiden sollte, ist es ihm durchaus möglich, eine für ihn geeignete Marmelade oder Konfitüre selbst herzustellen. Er sollte lediglich Zucker und Honig durch entsprechende Mengen an Zuckeraustauchstoffen oder Süßstoff ersetzen. Zuckeraustauschstoffe, wie Beispiel der Fruchtzucker (Fruktose) oder Sorbit übertreffen die Süßkraft des normalen Haushaltszuckers um 10 -14 %.

99. Steigende Anzahl der Neuerkrankungen an Typ-1-Diabetes in Europa bei Kindern unter 15 Jahren

Die aktuellen Ergebnisse der EURODIAB-Studie zeigen, dass die Neuerkrankungen an Typ-1-Diabetes bei Kindern unter 15 Jahren in Europa kontinuierlich steigen. Für Deutschland flossen Daten aus Baden-Württemberg und Düsseldorf ein. Auch hier stieg die Anzahl der Neuerkrankungen von 1989 bis 2003 pro Jahr um 3,7 beziehungsweise 4,7 Prozent.

100. Diabetes Typ-2 stellt kein unabwendbares Schicksal dar

Eine langsame Gewichtszunahme, ein leicht erhöhter Blutdruck, ein zunächst unmerklich erhöhter Blutzuckerwert - auf eher leisen Sohlen schleicht sich ein Typ-2-Diabetes, früher auch Alterzucker genannt, ein. Wer die Warnsignale seines Körpers jetzt erkennt und rechtzeitig die Notbremse zieht, kann der Zuckerfalle entgehen.

101. Schwangerschaftsdiabetes verschlägt Nachwuchs die Sprache

Frankfurt/Main (AP) Schwangerschaftsdiabetes kann die Sprachentwicklung des Kindes beeinträchtigen. «Schwankende Zuckerspiegel im Blut von diabetischen Müttern haben offenbar einen ungünstigen Einfluss auf die Gesundheit des Babys, die sich in einer Verzögerungen der Sprachentwicklung bemerkbar machen können», erklärt der zweite Vorsitzende des Berufsverbandes der Frauenärzte, Klaus König, unter Verweis auf eine kanadische Studie.

102. Typ-1-Diabetes besser verstehen und behandeln

Typ-1-Diabetes mellitus (TDM1) ist eine Autoimmunkrankheit, bei der die Insulin produzierenden Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse durch das Immunsystem zerstört werden. Besorgnis erregend ist nach Ansicht von Experten die wachsende Zahl der erkrankten Kinder im Alter zwischen 1 und 5 Jahren, die jährlich um 3 Prozent wächst.

103. Insulinpumpen sinnvoll bei Diabetes Typ 1 einsetzen

Eine Insulinpumpe hat Vorteile für Menschen mit Diabetes Typ 1, deren Stoffwechsel sich mit der intensivierten konventionellen Insulintherapie (ICT) nicht ausreichend einstellen lässt. Bevor Krankenkassen eine Pumpe genehmigen, müssen Ärzte und Patienten den bisherigen Verlauf der Diabetes-Erkrankung und -Therapie umfangreich dokumentieren.

104. Der Lohn guter Werte

Typ-2-Diabetiker, denen über eine längere Zeit eine gute Blutzucker-Einstellung gelingt, senken langfristig auch ihr Herzinfarkt-Risiko. Das fanden Forscher heraus, die Teilnehmer zehn Jahre nach einer abgeschlossenen Studie jetzt noch einmal untersuchten.

105. Fazit des IQWiG zu kurz wirksamen Insulinanaloga fehlerhaft

Kurz wirksame Insuline ermöglichen Kindern und Jugendlichen mit Diabetes Typ 1 ein fast normales Leben. Sie erhalten bisher entweder kurz wirksames Humaninsulin oder künstlich hergestelltes Insulin. Das heutige breite Therapieangebot hat messbare gesundheitliche Vorteile. Trotzdem könnte eines der Medikamente – die kurz wirksamen Insulinanaloga – schon bald nicht mehr von den Gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden, warnen diabetesDE und die Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Diabetelogie (AGPD) der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG).

106. Gemeinsame Organisation 'Diabetes Deutschland' geplant: Kräfte bündeln, um Diabetes zum bekämpfen

Die Anzahl der Diabetes-Patienten steigt und die finanziellen Mittel für Prävention, Erforschung und Behandlung der Stoffwechselerkrankung werden knapper. Deswegen ist es notwendig, Kompetenzen im Kampf gegen den Diabetes zu bündeln. Nur so lässt sich der Einfluss auf die Entscheidungsträger in der Gesundheitspolitik zum Wohle der Patienten stärken. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) und weitere Diabetes-Verbände planen deshalb den Zusammenschluss in einer gemeinsamen Dachorganisation.

107. Neue Ergebnisse zu Ballaststoffkonsum und Diabetesrisiko

Menschen, die ihren Körper ausreichend mit Ballaststoffen aus Vollkornprodukten versorgen, haben ein geringeres Risiko, an Typ-2-Diabetes (Altersdiabetes) zu erkranken als Menschen, die nur wenig von dieser Art Ballaststoffe verzehren. Die Aufnahme von Ballaststoffen aus Obst und Gemüse spielt dagegen keine Rolle für das Diabetes-Risiko. Dies sind die Ergebnisse einer neuen Untersuchung, die ein Forscherteam des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Archives of Internal Medicine (2007;167:956-965) veröffentlichte.

108. Langwirksame Insulinanaloga bei Typ-2-Diabetes: Vorbericht erschienen

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 28. März 2008 die vorläufigen Ergebnisse der Nutzenbewertung von langwirksamen Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 veröffentlicht. Damit beginnt eine Frist von vier Wochen, in der interessierte Personen und Institutionen schriftliche Stellungnahmen abgeben können.

109. Berühmte Diabetiker

Dass Prominente sich zu ihrem Diabetes bekennen ist nicht selbstverständlich. Doch es gibt inzwischen einige, die zu ihrer Erkrankung stehen und dabei helfen, die unterschätzte Volkskrankheit ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und Vorurteile abzubauen.

110. Zeigt die Waage zwei bis fünf Kilogramm weniger, sinkt das Diabetes Risiko

Diabetes Typ 2, der so genannte ‚Altersdiabetes’, ist eine Wohlstandskrankheit. Die häufigste Ursache für den Ausbruch der Erkrankung ist die Überernährung: Rund 80 Prozent der Typ 2 Diabetiker sind übergewichtig. „Wer dieser Krankheit vorbeugen will, sollte daher dringend auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung achten“, rät Dr. Birgit Tillenburg, Leiterin des Diabetes-Zentrums am Essener Elisabeth-Krankenhaus. „Zahlreiche Studien bei Patienten mit gestörter Glukosetoleranz, der Vorstufe eines Diabetes Typ 2, haben gezeigt, dass das Risiko zu erkranken um bis zu 58 Prozent reduziert werden kann, wenn die Menschen ihre Ernährungsgewohnheiten umstellen und ihre körperlichen Aktivitäten steigern. Und was allen Übergewichtigen Mut machen sollte: Dieser positive Effekt stellt sich oft schon bei einer Gewichtsreduktion von nur zwei bis fünf Kilogramm ein.“ Quelle: EKE

111. Aktuelle Daten unterstützen Selfish-Brain-Hypothese

Bisher vermuteten Diabetesforscher die Ursache von Diabetes mellitus Typ 2 im zunehmenden Wirkungsverlust des Hormons Insulin, der Insulinresistenz. Für Professor Dr. med. Achim Peters von der Universität Lübeck dagegen steht die Unfähigkeit des Gehirns, sich der körpereigenen Zuckerspeicher zu bedienen, am Anfang der Erkrankung:

112. Nierenschäden als Diabetes-Folge vermeidbar

Neuere Untersuchungen an großen Patientengruppen zeigten, dass langfristig gute Blutzuckerwerte zumindest das Fortschreiten der sog. diabetischen Nephropathie verlangsamen könnten, teilt die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) mit. Eine Nierenerkrankung als Folge eines Diabetes mellitus hat großen Einfluss auf Lebenszeit und Lebensqualität der Patienten, denn es drohen Nierenversagen und Dialyse.

113. Diabetes-Risiko schon im Blutzucker-Normalbereich erhöht

Das Risiko für Typ-2-Diabetes steigt schon bei Nüchtern-Blutzucker-Werten, die als normal gelten. Das ist das Ergebnis einer großen Bevölkerungsstudie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung. Die Untersuchung klärt eine aktuelle Streitfrage unter Diabetologen.

114. Neue Bewertung von Disease-Management-Programmen

Durch Einführung von Disease-Management-Programmen (DMP) der gesetzlichen Krankenkassen hat sich die Versorgungsqualität bei Typ-2-Diabetikern deutlich verbessert. Das zeigt eine soeben veröffentlichte Studie des Instituts für Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen am Helmholtz Zentrum München.

115. Klinikumsärzte transplantieren erstmals Bauchspeicheldrüse

Auch Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums, ist zufrieden: „Wir können die Patientin in einem erfreulich guten Zustand entlassen. Die beiden transplantierten Organe funktionieren gut.“ Trotz der Strapazen des Eingriffs und der nachfolgenden Therapien geht es Ines Schablick sicht­lich gut.

116. Mehr als 100 Krankheiten bis 2011 besser behandelbar

„Bis Ende 2011 können forschende Pharmaunternehmen die Zulassung für 358 neue Medikamente oder neue Anwendungsgebiete für vorhandene Medikamente erhalten. Das wird Patienten mit über 100 verschiedenen Krankheiten zugutekommen [...].“ Das erklärte Dr. Dr. Andreas Barner, Vorsitzender des Verbands Forschender Arzneimittel (VFA) in Berlin bei der Vorstellung einer aktuellen Umfrage des Verbands unter seinen 45 Mitgliedsfirmen.

117. Wie Gene das Diabetes-Risiko beeinflussen

Neues Licht auf die Entstehung dieser Krankheit wirft eine gerade veröffentlichte Meta-Analyse zur Genetik des Typ 2 Diabetes. Die Ergebnisse des internationalen DIAGRAM (DIAbetes Genetics Replication And Meta-analysis)-Konsortiums unter Beteiligung von Wissenschaftlern des Deutschen Diabetes-Zentrums in Düsseldorf und des Helmholtz Zentrums München erhärten Befunde, wonach die Erkrankung auf einer Funktionsstörung der Insulin-produzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse beruht.

118. Diabetes vorbeugen: Lebensstiländerung schützt nicht jeden gleich gut

Rund um den Globus nimmt die Zahl der Typ-2-Diabetiker dramatisch zu. Neben der Vererbung spielen auch der Lebensstil und die Ernährung eine wichtige Rolle bei der Krankheitsentstehung. Nach Ansicht von Professor Dr. Hans-Ulrich Häring vom Universitätsklinikum Tübingen sind Ernährungsumstellung und Bewegungsprogramme sinnvolle Vorbeugemaßnahmen.

119. Krankmachendes Übergewicht verhindern

Eine Folge von starkem Übergewicht und Adipositas ist ein deutlich erhöhtes Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Doch langfristige Behandlungserfolge gegen Übergewicht gibt es nicht. Sind Kinder und Jugendliche stark übergewichtig oder sogar adipös, gelingt es ihnen häufig nicht, abzunehmen:

120. Schwangerschaftsdiabetes: Auch nach Entbindung auf Ernährung achten!

Der Gestationsdiabetes, das Auftreten erhöhter Blutzuckerwerte während der Schwangerschaft, gehört heute weltweit zu den häufigsten Komplikationen bei werdenden Müttern. Zwar bildet sich nach der Geburt der Diabetes in den meisten Fällen innerhalb weniger Wochen wieder zurück, das Risiko, dass die Frau im Laufe ihres Lebens eine Zuckerkrankheit entwickelt, bleibt aber groß.

121. Diabetes ist kein Zuckerschlecken!

Am 14. November 2007 ist Weltdiabetestag. Anlass für die Apotheken in Deutschland, sich mit einer Aktionswoche zur Diabetesprävention bei Kindern und Jugendlichen zu engagieren. Die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände - koordiniert diese Aktion. "Altersdiabetes" bei Kindern, das klingt zunächst wie ein Widerspruch.

122. Schrittmacher der Zuckersynthese als Angriffspunkt

Köln/Heidelberg – Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrums sind der Ursache von Diabetes Typ 2 weiter auf die Spur gekommen. Das Forscherteam um die Biologin Anja Krones-Herzig hat mit CARM1 ein Molekül identifiziert, das unter bestimmten Bedingungen Schlüsselenzyme der Zuckerneusynthese aktiviert und damit zu einem höheren Blutzuckerspiegel führt. Darüber wurden kürzlich im Journal of Biological Chemistry berichtet.

123. Zeigt die Waage zwei bis fünf Kilogramm weniger, sinkt das Diabetesrisiko

Diabetes Typ 2, der so genannte ‚Altersdiabetes’, ist eine Wohlstandskrankheit. Die häufigste Ursache für den Ausbruch der Erkrankung ist die Überernährung: Rund 80 Prozent der Typ 2 Diabetiker sind übergewichtig. „Wer dieser Krankheit vorbeugen will, sollte daher dringend auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung achten

124. Adipöse Kinder weisen periphere Insulinresistenz auf

Immer mehr Kinder sind übergewichtig und legen damit schon im jugendlichen Alter den Grundstein für spätere Herz-Kreislauf- Erkrankungen oder Diabetes Typ 2. Durch deutlich mehr Sportangebote im Unterricht ließe sich die Zahl übergewichtiger Schüler senken, berichteten Forscher auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Mannheim.

125. Schlafstörungen könnten Diabetes begünstigen

Bisher vermuteten Wissenschaftler, dass Adipositas die gemeinsame Ursache ist, wenn Menschen am obstruktiven Schlafapnoesyndrom (OSAS) und an Diabetes mellitus Typ 2 erkrankt sind. Aktuelle Studien sprechen gegen diese Annahme. Weitere Untersuchungen sollen nun feststellen, ob sich OSAS und Diabetes Typ 2 direkt gegenseitig begünstigen.

126. DDB unterstützt demonstrierende Kinder

"Euer Protestmarsch durch Sturm und Regen soll nicht umsonst gewesen sein, wir werden euch nach besten Kräften unterstützen", versprach Heinz Windisch, Vorsitzender des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB), den Kindern, Jugendlichen und deren Eltern, nachdem sie sich am 13. März vor dem Haus der Bundespressekonferenz in Berlin versammelt hatten. Der DDB ist der Interessenvertreter der Diabetiker in Deutschland.

127. Typ 1-Diabetes besser verstehen und behandeln

Typ1-Diabetes mellitus (TDM1) ist eine Autoimmunkrankheit, bei der die Insulin produzierenden Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse durch das Immunsystem zerstört werden. Besorgniserregend ist nach Ansicht von Experten die wachsende Zahl der erkrankten Kinder im Alter zwischen 1 und 5 Jahren, die jährlich um 3 % wächst.

128. Stammzellen gegen Diabetes beim Kind?

Wenn Kinder an Diabetes Typ 1 erkranken, bedeutet das eine lebenslange Belastung und das Risiko zahlreicher Komplikationen wie zum Beispiel Durchblutungsstörungen, Erblindung, Nierenversagen. Nun testet eine internationale Forschergruppe in München und Florida, ob Stammzellen aus dem eigenen Nabelschnurblut des Kindes den Verlauf der Krankheit mildern.

129. Typ-2-Diabetes tritt familiär gehäuft auf

Wer Eltern oder Geschwister mit Typ-2-Diabetes hat, dessen Risiko, irgendwann selbst daran zu erkranken, beträgt bis zu 60 Prozent. "In der Enkelgeneration liegt das Risiko schätzungsweise bei etwa 30 Prozent", schreibt der Münchner Diabetologe Professor Dr. Karl Dietrich Hepp.

130. Pumpenkids: Alter spielt keine Rolle

Seit Ende der 90er Jahre nimmt die Anzahl der Diabetikerkinder, die mit einer Insulinpumpe versorgt werden, ständig zu, denn diese Therapieform hat gegenüber der herkömmlichen intensivierten Insulintherapie einige Vorteile. Besonders in der Altersgruppe der 14- bis 18-jährigen Diabetiker ist die Pumpentherapie enorm beliebt. Zunehmend etabliert sich diese Therapieform aber auch bei den Jüngeren. „Die Insulinpumpe wird heute gerade bei Kleinkindern erfolgreich eingesetzt“, erklärt die Kinderdiabetologin Dr. Nicole Treptau aus dem Elisabeth-Krankenhaus Essen. „In diesem Alter muss aber immer die Therapiedurchführung durch die Eltern gewährleistet sein. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Kinder ab dem achten Lebensjahr teilweise schon sicher mit der Pumpe umgehen, eine Kontrolle durch die Eltern ist jedoch weiterhin unerlässlich. Es sollte in jedem einzelnen Fall überlegt und ausprobiert werden, wie viel Verantwortung Kinder schon tragen können und möchten, ohne dass sie sich allein gelassen oder überfordert fühlen.“ Quelle: EKE

131. Stoffwechsel im Stress - Genetische Variationen als Risikofaktoren identifiziert

Stoffwechselerkrankungen, insbesondere der immer häufiger auftretende Typ 2-Diabetes, sind Folgen eines komplexen Zusammenspiels zwischen genetischer Veranlagung und ungünstigen Lebensbedingungen. Wissenschaftler konnten nun zum ersten Mal einen Zusammenhang zwischen der genetischen Ausstattung eines Menschen und den Unterschieden im Stoffwechselhaushalt aufzeigen.

132. Diabetisches Koma - tödliche Gefahr trotz besserer Behandlung

Ein Diabetisches Koma kann auftreten, wenn Diabetes Typ 1 zu spät erkannt wird oder ein Typ-2-Diabetiker auf Dauer zu wenig Insulin spritzt. Dieser lebensgefährliche Zustand tritt noch immer häufig auf. Darauf weist die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich einer aktuellen Veröffentlichung hin. Darin erläutern Experten, wie heute Todesfälle vermieden werden - unter anderem durch den umsichtigen Einsatz des lebenswichtigen Hormons.

133. Bayernweite Diabetes-Studie für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

Vor einem Jahr hat DiMelli die ersten Teilnehmer aufgenommen. Bisher konnten sich neuerkrankte Diabetes-Patienten an diesem bayernweiten Forschungsprojekt beteiligen, wenn bei Studienaufnahme die Diagnosestellung nicht länger als vier Wochen zurücklag. Dieser Einschlusszeitraum ist ab sofort auf sechs Monate erweitert.

134. Nikotin stört den Zuckerstoffwechsel

Nikotin bremst die Wirkung des Zuckerhormons Insulin aus. Das fanden amerikanische Forscher heraus, als sie der Frage nachgingen, warum Raucher so häufig am Herzinfarkt sterben. In Tierversuchen stellten sie fest, dass Nikotin den Körper unempfindlich gegenüber dem blutzuckersenkenden Hormon Insulin macht.

135. Tai-Chi hilft Diabetikern

Tai Chi Chuan, das traditionelle chinesische Schattenboxen, kann Typ-2-Diabetikern helfen, ihre Blutzuckerwerte zu verbessern, berichtet das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber.

136. Diabetes-Gene sind besiegbar

Typ-2-Diabetes, an dem in Deutschland mindestens acht Millionen Menschen erkrankt sind, ist nicht nur eine Folge von Übergewicht. Auch die Erbanlagen spielen eine wichtige Rolle. "

137. Lachen ist gesund

Eine positive Lebenseinstellung kann sich vorteilhaft auf den Verlauf eines Diabetes Typ 2 auswirken. In einer aktuellen Studie zeigten kalifornische Forscher jetzt erstmals den günstigen Einfluss von Lachen auf hormonelle Störungen am Beispiel des Diabetes auf.

138. Protein-Test misst Fett rund um die Organe

Das Messen eines Proteins im Blut könnte das genaueste Verfahren sein, um zu messen, wie viel Fett die Organe des Körpers umgibt. Die Ansammlung von viszeralem Fett wurde mit einem erhöhten Risiko einer Herzerkrankung und Typ-2-Diabetes in Zusammenhang gebracht.

139. Kombinierte Transplantation für Diabetiker sinnvoll

Heidelberg (AP) Diabetiker profitieren langfristig davon, wenn ihnen gleichzeitig eine Niere und eine Bauchspeicheldrüse übertragen werden. Heidelberger Wissenschaftler konnten erstmals nachweisen, dass die Überlebenszeit der Empfänger und des verpflanzten Organs bei der kombinierten Transplantation bedeutend länger ist.

140. Diabetes: Das Für und Wider des Behindertenausweises

Viele Diabetiker lassen sich wegen ihrer Krankheit als schwerbehindert einstufen. Mehr Urlaubstage und ein besserer Kündigungsschutz locken. Doch wann und wo gibt es einen Behindertenausweis? Und wie wirkt er sich auf den Beruf aus? Diese und weitere Fragen beantwortet die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer Ausgabe vom 15. Mai 2007.

141. DMP (Disease-Management-Programm) Diabetes

Die sog. Disease-Management-Programme im Bereich Diabetes dienen der Krankheitsbewältigung und sind Angebote der Krankenkassen auf freiwilliger Basis für die Erkrankten. Ziel der Programme ist es, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern und sie im Umgang mit der Krankheit anzuleiten, um Folgeerkrankungen zu mindern oder zu verhindern.

142. Blutzuckerselbstmessung sinnvoll in Diabetes-Therapie einbauen

Messen Patienten regelmäßig ihre Blutzuckerwerte, kann dies ihre Diabetes-Therapie verbessern. Die Diabetesorganisation diabetesDE und die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) setzen sich deshalb in einer Stellungnahme dafür ein, die Selbstmessung der Blutglukose-Werte als Bestandteil der Therapie weiterhin zu finanzieren und auf diese Weise hohe Kosten für Folgeerkrankungen des Diabetes zu vermeiden.

143. Drüsen unter Beschuss - Warum Diabetiker auch Probleme mit der Schilddrüse bekommen können

Der Typ-1-Diabetes wird heute als Autoimmunerkrankung angesehen. Die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse werden dabei durch eine Fehlsteuerung des Immunsystems zerstört. "Diese Fehlsteuerung richtet sich manchmal auch gegen andere Organe, vor allem gegen die Schilddrüse", erklärt Professorin Petra-Maria Schumm-Draeger

144. Kompetenznetz Diabetes: Vernetzte Forschung verbessert Versorgung der Patienten

Im neu gegründeten Kompetenznetz Diabetes sind bisher sieben deutsche Forschungsverbunde zusammengeschlossen. Sie werden in den nächsten Jahren Entstehungsbedingungen, Prävention und Behandlung des Diabetes erforschen, um Patienten zukünftig besser zu versorgen. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) begrüßt die Gründung des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Experten-Netzwerkes.

145. Diabetiker haben mehr Gallensteine

Typ-2-Diabetiker leider häufiger unter Gallensteinen als gesunde Menschen. Meist wird dafür das Übergewicht verantwortlich gemacht. Nun zeigten US-Wissenschaftler jedoch, dass die Steine auch eine direkte Krankheitsfolge sein können.

146. AGPD fordert professionelle Unterstützung für Kinder mit Typ 1 Diabetes

Für rund 750 000 Kinder in Deutschland beginnt in diesen Tagen ein neuer Lebensabschnitt: Sie werden eingeschult. Rund 1 300 dieser Kinder leiden an Diabetes Typ 1. Für sie ist der Alltag in der Schule nicht nur von Neuem und Aufregendem geprägt. Sie müssen ihren Blutzucker mit regelmäßigen Messungen und Insulinspritzen dem neuen Lebensrhythmus in der Schule anpassen.

147. Stoppt Stoßtherapie Typ-2-Diabetes?

Diabetes vom Typ 2 ist mit rund acht Millionen Erkrankten in Deutschland zu einem echten Volksleiden geworden. Behandelt wird die Stoffwechselerkrankung mit einer Kombination aus Lebensstiländerungen und blutzuckersenkenden Medikamenten. Nach mehrjähriger Dauer benötigen viele Betroffene zusätzlich Insulinspritzen.

148. Mehr Gemüse!

Schwangere, die viel Gemüse essen, geben ihren Ungeborenen möglicherweise einen Schutzschild gegen Diabetes-Typ-1 mit, berichtet das Apothekenmagazin "BABY und Familie". Das Blatt beruft sich auf schwedische Forscher, die 6000 Fünfjährige untersuchten. Drei Prozent davon waren bereits erkrankt oder zeigten Risikofaktoren.

149. Sport rettet Leben

Wenn zuckerkranke Männer etwas körperlich aktiv sind, senkt dies ihr Sterberisiko deutlich. Das gilt für Normal- und Übergewichtige gleichermaßen.

150. Raucher sind öfter zuckerkrank - Das Risiko für Diabetes steigt mit der Menge des gerauchten Tabaks

Raucher haben ein um 44 Prozent erhöhtes Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Dies ist die weitaus häufigste Variante der Zuckerkrankheit; rund fünf Millionen Deutsche leiden daran.

151. Insulinresistenz: Schwerwiegendes Zukunftsproblem?

Insulinresistenz verursacht weitaus mehr als nur Diabetes mellitus. Das für den Kohlenhydratstoffwechsel wichtige Hormon steht mit rund der Hälfte aller ernährungsmitbedingten Erkrankungen in Verbindung und dennoch findet es nicht die nötige Aufmerksamkeit in der Behandlung dieser.

152. Häufigste akute Komplikation bei Diabetikern verhindern

Unterzucker, die sogenannte Hypoglykämie, ist die mit Abstand am häufigsten auftretende akute Komplikation bei Diabetes mellitus. Gefährlich ist Unterzucker, weil dieser tödlich enden kann oder Folgeschäden auftreten können.

153. Erstmals in deutscher Langzeitstudie gezeigt: HHEX/IDE-Genregion beeinflusst Diabetes-Risiko

Ein Wissenschaftlerteam um Hans-Georg Joost vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) hat erstmals in einer repräsentativen Stichprobe der deutschen Allgemeinbevölkerung nachgewiesen, dass die HHEX/IDE-Genregion das Diabetes-Risiko beeinflusst. Das Team konnte zeigen, dass Studienteilnehmer, je nach vorliegender Variante der Genregion, ein um bis zu 48 Prozent verringertes Diabetes-Risiko haben. Für drei weitere Genorte, die ebenfalls vor kurzem mit dem Diabetes-Risiko in Zusammenhang gebracht wurden, beobachteten die Forscher keine signifikanten Effekte. Die Ergebnisse ihrer Studie veröffentlichten die Wissenschaftler jetzt in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Diabetologia (Schulze et al., 2007).

154. Diabetes-Gene entdeckt - Die Veranlagung für Typ-2-Diabetes wird vererbt

Baierbrunn (ots) - Fünf Gene haben internationale Forscher seit dem Jahr 2006 neu gefunden, die einen Großteil des genetischen Diabetesrisikos erklären, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Übergewicht und Bewegungsmangel sind zwar die wichtigsten Risikofaktoren für den Diabetes vom Typ 2, an dem bis zu acht Millionen Deutsche erkrankt sind - Tendenz steigend. Doch immer deutlicher wird, dass zu den Fehlern in der Lebensführung eine erbliche Veranlagung gegeben sein muss, damit der Diabetes ausbricht.Die neu entdeckten Gene beeinflussen unter anderem die Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse. Das Hormon Insulin steht im Zentrum des Zuckerstoffwechsels. Beim Typ 1 des Diabetes fehlt den Patienten das Hormon. Beim Typ 2 verliert der Körper die Fähigkeit, es einzusetzen. Forscher erwarten, dass schon bald ein Gentest entwickelt wird, der aufdeckt, welche Menschen ein hohes erbliches Diabetes-Risiko haben.

155. Zahnimplantate: Diabetes und Osteoporose sind keine Kontraindikationen

Die Zahnärzte sind bei der Implantation künstlicher Zahnwurzeln in den letzten Jahren mutiger geworden. Sie pflanzen die Pfeiler aus Titan inzwischen beispielsweise auch Patienten mit Osteoporose oder Diabetes ein. Die Risiken einer Implantation bei solchen Erkrankungen sind heute kalkulierbar und können bei der Behandlung berücksichtigt werden, erklärt Professsor Henning Schliephake, Göttingen, Präsident des 20. Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Implantologie in München.

156. New York - Stadt der Diabetiker

Jeder achte Erwachsene in New York hat Diabetes, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Die Zahl der Zuckerkranken hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Asiaten und Schwarze sind mit Anteilen von 16 und 14,3 Prozent besonders stark betroffen. Von den Weißen ist gut jeder zehnte Diabetiker. Fast ein weiteres Viertel der Großstadt-Bevölkerung hat Blutzuckerspiegel an der Grenze zum Diabetes.

157. Blick-Diagnose - Fluoreszierender Stoff im Auge soll Frühdiagnose des Diabetes ermöglichen

Wissenschaftler der Universität Michigan (USA) haben ein neues Verfahren zur Diagnose des Diabetes Typ 2 entwickelt, das dabei helfen könnte, Diabetes künftig früher zu diagnostizieren

158. Diabetiker - besser nicht barfuß

Barfußlaufen tut den Füßen eigentlich gut. DochDiabetiker sollten darauf lieber verzichten, besonders, wenn ihnen die Füße bereits Probleme bereiten, rät das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber".

159. Plötzliche Besserung nach Diabetes-Diagnose nur von kurzer Dauer

Frankfurt/Main (AP) Eine plötzliche Verbesserung der Blutzuckerwerte kurz nach der Diagnose von Typ-1-Diabetes ist in aller Regel nur von kurzer Dauer. Experten sprechen von einer vorübergehenden Remissionsphase.

160. Diabetes bevorzugt männliches Geschlecht

Typ-1-Diabetes nimmt bei Kindern und jungen Menschen unter 14 Jahren seit Beginn der 90er Jahre jährlich um drei bis vier Prozent zu. Jungen sind dabei stärker betroffen als Mädchen, berichtet Dr. Joachim Rosenbauer vom Deutschen Diabetes-Zentrum Düsseldorf im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber".

161. Typ 2-Diabetes besser behandeln

In einer Studie der australischen Monash University wurde ein entscheidender Zusammenhang zwischen Fettleibigkeit und der Entstehung von Typ 2-Diabetes nachgewiesen. Die Entdeckung könnte zur Entwicklung eines Medikaments zur Vorbeugung dieser Erkrankung führen.

162. Unterstützung für Kinder mit Typ 1-Diabetes gefordert

Insbesondere für Schulanfänger mit Diabetes Typ 1 ist der Alltag in der Schule nicht nur von Neuem und Aufregendem geprägt. Sie müssen ihren Blutzucker mit regelmäßigen Messungen und Insulinspritzen dem neuen Lebensrhythmus in der Schule anpassen. Für die Kinder selbst, aber auch für ihre Lehrer stellt das eine besondere Situation dar. Die Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Diabetologie (AGPD) rät daher Schulen und Lehrern dringend, sich aktiv auf diese Situation einzustellen.

163. 13 neue Diabetesmedikamente bis 2010

Um der weltweit drastisch wachsenden Zahl von Typ-2-Diabetikern gerecht zu werden, wollen forschende Pharmahersteller bis spätestens 2010 mindestens 13 Medikamente mit neuen oder verbesserten Wirkmechanismen auf den Markt bringen. Das berichtet die neue Ausgabe der »Neue Apotheken Illustrierte EXTRA Diabetes«

164. Höhenluft für Typ-2-Diabektiker?

Das Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule Köln sucht Teilnehmer für eine Diabetiker-Studie. Die Studie richtet sich an zuvor körperlich inaktive Männer über 30 Jahre, die einen nicht-insulinpflichtigen Typ-2-Diabetes aufweisen und übergewichtig sind.

165. Sieben und fünf sind zwanzig – Bei der Vererbung von Diabetes stimmt die einfache Mathematik nicht

Leidet ein Vater am Diabetes vom Typ 1, beträgt das Risiko für sein Kind, ebenfalls zuckerkrank zu werden, bis zu sieben Prozent. Bei einer am Diabetes erkrankten Mutter liegt das Risiko des Kindes nur bei bis zu fünf Prozent. Leider kann man diese Zahlen nicht einfach zusammenzählen, um das Risiko zu ermitteln, wenn beide Eltern die Stoffwechselkrankheit besitzen. Dann nämlich ist es mit zwanzig Prozent deutlich höher, erklärt Privatdozentin Dr. med. Ute Schäfer-Graf im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Zwar seien heute bestimmte Vererbungsmerkmale bekannt, welche die Entstehung eines Typ-1- Diabetes begünstigen. "Warum aber nicht jedes Kind mit der entsprechenden genetischen Veranlagung einen Typ-1-Diabetes bekommt, weiß man dagegen noch nicht genau", berichtet Schäfer-Graf. Wissenschaftler vermuten, dass auch Umweltfaktoren wie Viren und Bestandteile der Ernährung eine Rolle spielen.

166. Erforschung von Stoffwechselprozessen bei diabetischen Mäusen: Blutzuckerspiegel normalisieren trotz Insulinresistenz

Experimente mit insulinresistenten Mäusen zeigen, dass die Inaktivierung eines Proteins in der Leber zu einem normalen Blutzuckerspiegel führt. Auf diese Ergebnisse könnten zukünftig neue Therapiekonzepte aufbauen, um häufige Erkrankungen wie das Metabolische Syndrom oder Diabetes mellitus Typ 2 zu behandeln.

167. Diabetes-Kids erfordern Lehrer mit Durchblick

Mindestens 20000 Schulkinder und Jugendliche in Deutschland haben Diabetes. Auch wenn sie in aller Regel beschwerdefrei sind, sollten Lehrer und Betreuer wissen, was diese Erkrankung für die Kids bedeutet, was sie von gesunden Kindern unterscheidet und welche Probleme auftreten können. Im aktuellen Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber" ist ein ausführliches Info-Merkblatt für sie abgedruckt. Auch die Internet-Plattform www.DiabetesPro.de hält das Merkblatt zum Download bereit. Es ist so gestaltet, dass die Betreuer es zusammen mit dem betroffenen Kind oder dessen Eltern direkt mit den individuellen Bedürfnissen des Schülers versehen können und im Notfall konkrete Anleitungen zur Hilfe finden.

168. Walnüsse schützen Menschen mit Typ 2-Diabetes

Frankfurt/Sacramento, USA (ots) – Eine Hand voll Walnüsse am Tag zu essen, kann Patienten mit Typ 2-Diabetes helfen, die empfohlene Menge von mehrfach ungesättigten Fettsäuren (wie Omega-3-Fettsäuren) aufzunehmen, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Das hat eine Studie der Universität von Wollongong, Australien ergeben. Die Arbeit wurde in der amerikanischen Fachzeitschrift Journal of the American Dietetic Association (JADA) veröffentlicht.

169. Infektionen können Diabetes verursachen

Verbreitete Infektionen können bei Kindern und jungen Erwachsenen ein Auslöser für Diabetes sein. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie von Wissenschaftlern der Newcastle und der University of Leeds gekommen. Das Team analysierte Daten aus einem Zeitraum von 25 Jahren, die von mehr als 4.000 jungen Menschen aus Yorkshire stammten, die an Typ-1-Diabetes erkrankt waren. Die Forscher wiesen Anhäufungen von ungewöhnlich vielen Krankheitsfällen bei den zehn bis 19 jährigen in bestimmten Orten und zu bestimmten Zeiten nach. Das weise, schreiben sie in dem Fachmagazin Diabetologia auf eine gemeinsame Ursache wie eine Infektion hin. In Großbritannien gibt es rund 250.000 Personen, die an Typ-1-Diabetes leiden. Die Anzahl der Erkrankungen bei Kindern steigt laut BBC jährlich um drei Prozent.

170. Basisschulung reicht bei Diabetes nicht immer aus

Die meisten Menschen mit Diabetes leiden darüber hinaus an Folge- oder Begleiterkrankungen. Um das Risiko schwerer Folgen wie Unterzucker oder Amputationen von Gliedmaßen zu senken, fordert die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) mehr problemspezifische Schulungen für Patienten. Diese ermöglichen Betroffenen auch mit Begleit- und Folgeerkrankungen des Diabetes besser umzugehen und weiteren Komplikationen vorzubeugen.

171. Erster Diabetiker auf dem Mount Everest

Dem österreichischen Extremsportler Geri Winkler ist als erstem Diabetiker die Besteigung des Mount Everest, des höchsten Gipfels der Erde (8.850 Meter), gelungen. Acht Monate vorher hatte er seine Tour am tiefsten Punkt der Erde, dem Toten Meer (400 Meter unter dem Meeresspiegel) begonnen und mit dem Fahrrad knapp 8.000 Kilometer bis nach Nepal zurückgelegt: 9.250 Meter Höhenunterschied, dies bedeutet 9.250 Euro für die Deutsche Diabetes-Stiftung. Denn der Hauptsponsor der Tour hatte im Vorfeld versprochen, für jeden erreichten Höhenmeter einen Euro an die DDS zu spenden. Hierfür bedankt sich Reinhard Hoffmann, Sprecher der DDS, der darüber hinaus feststellte, Geri Winkler habe mit seiner großartigen Leistung nicht nur diesen Spendenbetrag „erklettert“, sondern insbesondere bewiesen, dass auch mit Diabetes nichts im Leben unmöglich sei.

172. Kurzes Peptid für lange Wirkung

Eine bestimmte Eiweißkette, das Peptid p277, kann die Immunreaktion unterbrechen, die vor und kurz nach dem Ausbruch des Typ 1 Diabetes im Körper stattfindet. Diese frühere Erkenntnis israelischer Wissenschaftler ermöglicht es nun, die weitere Zerstörung der Insulin produzierenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse durch das Immunsystem aufzuhalten. Eine körpereigene Restproduktion von Insulin soll so erhalten bleiben, was die Stoffwechseleinstellung verbessern und die Gefahr von Folgeerkrankungen senken kann. Der zusätzliche Insulinbedarf besteht zwar fort, aber auf niedrigerem Niveau.

173. Handeln mit Weitblick

Lange nach Ende der „United Kingdom Prospective Diabetes Study“ (UKPDS) profitieren die Patienten noch immer von der Teilnahme, wenn sie in der Untersuchungsgruppe waren, die frühzeitig mit Medikamenten den Blutzucker einstellten.

174. Schlechte Versorgung von Menschen mit Diabetes 2

Stuttgart (AP) Menschen mit Diabetes vom Typ 2 werden in Deutschland mangelhaft versorgt. Nur wenige Patienten erreichen die geforderten Therapieziele, wie die Ergebnisse einer bundesweiten Studie zeigen. Demnach sind bei vielen Diabetikern nicht nur die Blutzuckerspiegel zu hoch, sondern auch andere Probleme werden vernachlässigt.

175. Autoimmunkrankheiten in der Familie können das Risiko für Typ-1-Diabetes der Kinder beeinflussen

Einige Autoimmunerkrankungen der Eltern oder Geschwister haben einen Einfluss auf das Risiko der Kinder, einen Typ 1-Diabetes zu entwickeln. Dazu gehört auch, wie bereits bekannt, der Typ 1-Diabetes selbst. Neue Zahlen aus Schweden liefert die Publikation „Familial association between type 1 diabetes and other autoimmune and related diseases“ von Prof. Dr. Kari Hemminki und Kollegen.

176. Mundgeruch kann auch auf schwere Erkrankungen hindeuten

Frankfurt/Main (AP) Mundgeruch kann auch auf schwere Erkrankungen hindeuten. Nicht immer ist der schlechte Atem nur Folge falscher Mundhygiene oder mangelnder Ernährung, wie der Berufsverband Deutscher Internisten berichtet.

177. diabetesDE fordert sinnvolle Therapieziele für ältere Diabetiker

Zwei von drei Menschen mit Typ 2-Diabetes mellitus sind über 60 Jahre alt. Auch bei ihnen kann eine Diabeteserkrankung das Leben verkürzen. Die Blutzuckerkontrolle bleibt deshalb ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Sie muss aber Rücksicht auf das Alter der Patienten nehmen, fordern diabetesDE* und die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG).

178. Studie zeigt ein erhöhtes Risiko für Typ 2-Diabetes mellitus bei Älteren

Das Deutsche Diabetes-Zentrum in Düsseldorf (DDZ) und das Helmholtz Zentrum München haben in einer Studie gemeinsam herausgefunden, dass die ältere deutsche Bevölkerung im europäischen Vergleich ein hohes Risiko hat, an Typ 2-Diabetes zu erkranken. Männer zwischen 55 und 74 Jahren haben dabei ein doppelt so hohes Risiko wie Frauen.

179. Warum es neu entdeckten Typ-1-Diabetikern manchmal plötzlich wieder besser geht

Beim Typ-1-Diabetes gehen insulinproduzierende Betazellen der Bauchspeicheldrüse unter. Beginnt bei frisch entdeckten Zuckerkranken dann die Insulintherapie, können sie sich vorübergehend wieder erholen. "Das bedeutet aber nicht, dass die Zerstörung der Betazellen zum Stillstand gekommen ist

180. Strukturierte Behandlungsprogramme in der Praxis - DMP Diabetes mellitus Typ 2 in Sachsen-Anhalt

Diabetes mellitus Typ 2 tut nicht weh. Und genau das ist die Gefahr. Die Krankheit wird meist zufällig entdeckt. So auch bei Ingrid von Borries aus Magdeburg. Heute engagiert sich die Rentnerin in der Selbsthilfe und im Diabetikerbund. Mit dem strukturierten Behandlungsprogramm DMP Diabetes mellitus Typ 2 in Sachsen-Anhalt hat sie gute Erfahrungen gemacht.

181. Junge Typ-2-Diabetiker schneller insulinpflichtig

Personen, die vor dem 50. Lebensjahr an Diabetes mellitus Typ 2 erkranken, bekommen ihren Zuckerstoffwechsel häufig nur schwer kontrolliert. Die Erkrankung schreitet bei jüngeren Typ 2 Diabetikern wesentlich schneller voran, viele spritzen bereits nach wenigen Jahren Krankheitsdauer hohe Dosen Insulin, kommentiert heute Diplom Ernährungswissenschaftler Enrico Möhler von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen.

182. Wie kann Typ 2 Diabetes optimal mit Insulin behandelt werden?

Typ 2 Diabetes ist eine fortschreitende Erkrankung. Fast alle Typ 2 Diabetiker brauchen irgendwann Insulin. Es gibt bislang kaum systematische längerfristige Studien und damit keine eindeutige Aussagen, zu welcher Insulintherapie einem bislang mit Tabletten therapierten Typ 2 Diabetiker geraten werden kann.

183. Weizenallergie schuld an Typ-1-Diabetes?

Ist ein Weizeneiweiß der Auslöser von Typ-1-Diabetes? Wissenschaftler vermuten schon seit einiger Zeit, dass die Fehlreaktion des Immunsystems, die zur Zerstörung der insulinproduzierenden Zellen führt, auch durch bestimmte Nahrungsmittel-Eiweiße ausgelöst werden könnte, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber".

185. Impfen gegen Zuckerkrankheit

Wenn kleine Kinder zuckerkrank werden, steckt dahinter meist eine Autoimmunerkrankung: der Typ-1-Diabetes. Eine internationale Studie soll nun klären, ob eine Art Impfung mit Insulin den Ausbruch der Krankheit verhindern kann.

186. Enger Zusammenhang zwischen Fettleber und Diabetes Typ 2

Bochum - Die Verfettung der Leber, eine häufige Folge von Übergewicht, ist eng mit Diabetes Typ 2 verknüpft. Einige Wissenschaftler betrachten sie sogar als Auslöser für die Insulinresistenz: die verminderte Wirkung des Blutzuckerhormons, die zum Diabetes führt. Darauf weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) anlässlich der Veröffentlichung neuer Studien hin.

187. Diabetesschutz vom Mittelmeer - Wie vor Herzkrankheiten schützt mediterrane Kost auch vor Typ-2-Diabetes

Wer sich konsequent nach den Prinzipien der Mittelmeerkost ernährt, hat ein stark verringertes Risiko, Typ-2-Diabetes zu bekommen. Reichlich Obst und Gemüse, mehr Fisch als Fleisch, Olivenöl statt Butter, viele Nüsse und Getreideprodukte, dazu mäßig Alkohol

188. Männer mit doppelt so hohem Risiko für Typ 2 Diabetes

In der Altersgruppe der 55 bis 74-jährigen entwickeln Männer doppelt so häufig einen Typ 2 Diabetes wie Frauen. Dies ist ein Teil der Ergebnisse der KORA Nachfolgeuntersuchung die von Herrn Dr. Rathmann und Mitarbeitern des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) in Kooperation mit dem Helmholz Zentrum in München durchgeführt wurde.

189. Therapie könnte besser sein

Beim Typ 2-Diabetes setzen Ärzte einer Studie zufolge zu lange auf den Nutzen von Bewegung und den Abbau von Übergewicht und warten zu lange mit der Arzneitherapie. Die meisten Patienten schafften das nicht, kritisierte die Leiterin der „Diabetes in Germany“-Studie (DIG), Dr. Petra Ott im Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber.

190. Zuckerkrankheit bei Kindern erkennen

Diabetes Typ 1 ist die häufigste Stoffwechsel- erkrankung bei Kindern und Jugendlichen. Bei der Erkrankung bildet das körpereigene Abwehrsystem Antikörper gegen die insulin- produzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse und zerstört diese. Die Folge: Im Blut der Betroffenen zirkuliert zuviel Glucose – also Zucker. Denn nur zusammen mit dem Hormon Insulin kann dieser Energiespender in die Körperzellen gelangen.

191. Ernährung mit Diabetes

Kochrezepte und den erhobenen Zeigefinger (“Das darf ein Diabetiker nicht essen”) werden Sie hier nicht vorfinden. Auch für eine genaue Aufschlüsselung, wie denn nun die optimale Diabetikermahlzeit auszusehen hat gibt es genug andere Leute, die das besser können als ich. Meine Hinweise sind von etwas allgemeinerer Natur.

192. Diabetologen beschlossen den Aufbau einer Nationalen Datenbank

Auf der 41. Jahrestagung der Deutschen Diabetesgesellschaft in Leipzig mit rund 7.000 Teilnehmern wurde der Aufbau einer Nationalen Datenbank beschlossen, um das Ausmaß von Erkrankungen an Diabetes Mellitus zu erfassen. “Dies ist ein wichtiger Schritt zu mehr Transparenz – ein Anliegen, das sich die Kongressorganisatoren auf ihre Fahnen geschrieben hatten.”, resümiert Prof. Dr. Wieland Kiess, Tagungspräsident und Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche der Universität Leipzig. “Dabei geht es keineswegs nur um Zahlen.

193. Neuer Diabetes-Therapieansatz: Transplantation „verkapselter“ Inselzellen

Einer Bochumer Forschergruppe ist es gelungen, für die Transplantation vorgesehene Insulin produzierende Inselzellen in tierexperimentellen Untersuchungen durch Einschluss in eine spezielle Mikrokapsel vor der Immunabwehr des Empfängers zu schützen. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) sieht darin eine Möglichkeit, künftig mehr Typ 1-Diabetikern als bisher durch eine Inselzelltransplantation zu helfen.

194. Erfolgreiches Typ 1 Diabetes-Screening für Neugeborene - eine Zwischenbilanz

Seit über einem Jahr läuft in Deutschland die internationale TEDDY Studie, die dieumweltbedingten Ursachen des Diabetes bei Kindern aufdecken soll. Das Studienzentrum in München hat nun eine erste Zwischenbilanz gezogen: In ganz Deutschland haben etwa 5300 Neugeborene an der ersten Stufe der Studie, dem Diabetes Risiko-Screening teilgenommen. Weltweit waren es über 91000. Bis in drei Jahren sollen in Deutschland mindestens 9400, in allen teilnehmenden Ländern zusammen 220 000 Neugeborene das Screening durchlaufen haben.

195. Typ-2-Diabetes - eine Frage des Lebensstils

Bereits heute schätzen Experten Diabetes als die teuerste chronische Erkrankung ein. „Von den Kosten werden fast 80 % für die Behandlung der im Prinzip weitgehend vermeidbaren Komplikationen, wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Nieren- und Augenerkrankungen ausgegeben“, so Prof. Dr. Hans Hauner vom Klinikum rechts der Isar in München und Mitglied im Wissenschaftlichen Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE).

196. Ergebnisse ACCORD- und ADVANCE-Studien: Blutzucker bei Typ-2-Diabetes ohne Nebenwirkungen senken

Den Blutzucker langfristig zu normalisieren, bleibt ein zentrales Ziel in der Behandlung des Typ-2- Diabetes mellitus. Nur so lassen sich Spätfolgen der Erkrankung verhindern. Oberste Priorität in der Therapie hat jedoch die Vermeidung von Risiken und Nebenwirkungen der Blutzucker senkenden Medikamente. Dies teilt die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) nach Auswertung der Ergebnisse zweier Studien mit

197. Das Geheimnis der Diabetes-Oldies - Wer mit seinem Zucker sehr alt wird, hat überraschend wenig Folgekrankheiten

Senioren, die seit mehr als 50 Jahren Typ-1-Diabetes haben, leiden überraschend selten unter Netzhaut- und Nierenschäden. Diese beiden Erkrankungen gehören eigentlich zu den häufigen Folgeschäden der Zuckerkrankheit. Wissenschaftler des Joslin Diabetes Center in Boston fanden bei einer Studie mit 405 Senioren heraus

198. Internationale DIAGRAM-Genomstudie wirft neues Licht auf die Entstehung des Typ 2 Diabetes

Neues Licht auf die Entstehung dieser Krankheit wirft eine gerade veröffentlichte Meta-Analyse zur Genetik des Typ 2 Diabetes. Das internationale DIAGRAM- Konsortium unter Beteiligung von Wissenschaftlern des Deutschen Diabetes-Zentrums in Düsseldorf und des Helmholtz Zentrums München erhärtet Befunde, wonach die Erkrankung auf einer Funktionsstörung der Insulin- produzierenden Betazellen im Pankreas beruht, deutet aber auch auf neue pathogenetische Konzepte hin.

199. Neue Marker zur Früherkennung von Typ-1-Diabetes entdeckt

Diabetes kann gefährlich werden - besonders dann, wenn die Krankheit nicht rechtzeitig entdeckt wird. Münchner Wissenschaftler vom Helmholtz Zentrum München und der Technischen Universität München haben neue Marker identifiziert, die eine frühe Diagnose und Prognose von Typ-1-Diabetes ermöglichen.

200. Lisa, ein Kind mit Diabetes mellitus Typ 1: Diabetes schon im 1. Lebensjahr

Diabetes mellitus Typ 1 - trifft die Familie von Lisa vollkommen unvorbereitet. Gerade zehn Monate ist Lisa alt, als sie bei einem schweren Infekt im Sommer viel trinkt und entsprechend viel einnässt. Die äußeren Umstände, Hitze und Fieber, lassen eigentlich nichts Schlimmes vermuten. Aber nach nur 36 Stunden liegt Lisa apathisch und schwer atmend in ihrem Bettchen.

201. Dritter Ausbildungskurs zum Diabetes-Lotsen erfolgreich abgeschlossen

Ein eigenverantwortliches Leben mit der chronischen Krankheit Diabetes mellitus setzt den Zugang zu umfassenden und verständlichen Informationen voraus. Zur Verwirklichung dieses Anliegens werden seit 2006 engagierte Diabetiker über die Deutsche Diabetiker Akademie (DDA) zu kompetenten Ansprechpartnern ausgebildet.

202. Autoimmunkrankheiten in der Familie können das Risiko für Typ-1-Diabetes der Kinder beeinflussen

Einige Autoimmunerkrankungen der Eltern oder Geschwister haben einen Einfluss auf das Risiko der Kinder, einen Typ-1-Diabetes zu entwickeln. Dazu gehört auch, wie bereits bekannt, der Typ-1-Diabetes selbst.

203. Pre-POINT (Primary Oral / intranasal INsulin Trial) - Schutz vor Typ 1 Diabetes durch Insulin-Impfung

Bei der Pre-POINT Studie handelt es sich um eine Impfung gegen Typ 1 Diabetes. Durch die vorbeugende Behandlung mit Insulin soll bei Kindern mit sehr hohem Diabetesrisiko bereits die Entwicklung von "Diabetes- Antikörpern" im Vorfeld eines Diabetes verhindert werden. Bei der Studie handelt es sich also um eine so genannte "Primärpräventionsstudie".

204. Diabetesgefahr: 20 % der Schulkinder in Europa haben Übergewicht

Mit wachsender Besorgnis wird die Verbreitung von Übergewicht und Adipositas (Fettleibigkeit) bei Kindern beobachtet. Ungefähr 20 % aller Kinder im schulfähigen Alter sind übergewichtig. Das Problem tritt europaweit auf, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht deshalb schon von einer Epidemie. Ein Viertel der übergewichtigen Kinder gilt als fettleibig. Damit ist für sie das Risiko deutlich erhöht, noch vor Erreichen des Erwachsenenalters oder als junge Erwachsene an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ 2-Diabetes und anderen Leiden zu erkranken.

205. Wohin führt der Nationale Aktionsplan Diabetes mellitus?

Dieses Eckpunktepapier wurde vom Nationalen Aktionsforum Diabetes mellitus (NAFDM) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) erstellt. Im Februar 2008 wurde es im Rahmen der 3. Vollversammlung des NAFDM vorgestellt und zusammen mit Vertretern des BMG diskutiert.

206. Neue Erkenntnisse für die Diabetes-Vorbeugung

Dr. med. Norbert Stefan, Medizinische Klinik und Poliklinik IV, Universität Tübingen, ist auf der "ernährung 2006", der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V., in Berlin für seine Forschungen zu den Auswirkungen von Veränderungen des Lebensstils auf Risikofaktoren für Diabetes Typ 2 und deren genetische Anlagen ausgezeichnet worden. Er erhielt den mit 5.000 Euro dotierten Förderpreis des Instituts Danone Ernährung für Gesundheit e.V. (IDE). Der Preis wird jährlich verliehen und wurde zum zweiten Mal für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Ernährungswissenschaften beziehungsweise der Ernährungsmedizin vergeben.

207. Medikamentöse Therapie bei Typ 2-Diabetes

Die Therapie bei Typ 2-Diabetes gestaltet sich oftmals schwieriger als bei der Typ 1-Erkrankung und verlangt in vielen Fällen Modifikationen ganz unterschiedlicher Art, denn nicht nur die bei jedem Patienten individuell ausgeprägten Symptome Insulinresistenz bzw. -defizit gilt es zu berücksichtigen, sondern z. B. auch die Dimension der jeweiligen Stoffwechselkompensation, bestehende Begleit- und Folgekrankheiten sowie die Fähigkeit des Patienten zur Compliance,

208. DDG warnt vor schweren Spätfolgen: Diabetes Typ 2 bei Kindern und Jugendlichen häufig unentdeckt

In Deutschland gibt es eine hohe Anzahl von übergewichtigen Kindern und Jugendlichen. Die Folgen sind immer jüngere Menschen mit Gefäßerkrankungen, Stoffwechsel- störungen oder Diabetes mellitus Typ 2. Experten der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) vermuten eine große Dunkelziffer bei Kindern und Jugendlichen, die unentdeckt an Diabetes Typ 2 erkrankt sind.

209. Nierenerkrankungen – ein Problem der Volksgesundheit

Diabetes, insbesondere der Typ 2 Diabetes, ist eine Wohlstandskrankheit. Die Zahl der Diabetiker, die eine Nierenschädigung entwickeln und einer Nierenersatztherapie an der Dialyse bedürfen, nimmt explosionsartig zu. Vorbeugend sollte daher jeder – und besonders die Personen, in deren Familien bereits Diabeteserkrankungen aufgetreten sind – auf sein Gewicht, seine Ernährung und ausreichende Bewegung achten. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass das Risiko zu erkranken um bis zu 58 Prozent reduziert werden kann, wenn potentiell gefährdete Menschen ihre Ernährungsgewohnheiten umstellen und ihre körperlichen Aktivitäten steigern.

210. Typ-2-Diabetiker frühzeitig mit evidenzbasierter Fixkombination behandeln

Bluthochdruck ist der wesentliche Risikofaktor für die Entwicklung von Organschäden und ist letztendlich für die hohe Sterblichkeit von Typ-2-Diabetikern verantwortlich. Wie eine große klinische Studie (ADVANCE1-Studie) bei über 11.000 Typ-2-Diabetikern zeigt, kann eine frühzeitige Behandlung initial mit dem Kombinationspräparat aus dem ACE-Hemmer Perindopril und dem direkt gefäßaktiven Thiazid-Analogon Indapamid die Entwicklung von Folgeschäden an Herz und Niere verhindern.

211. Wenn die Nahrung ans Herz geht: Das Metabolische Syndrom ist oft angegessen

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift diaita – Zeitschrift für Diätetik schreibt Dr. med. Alexander Mauckner, Ernährungsmediziner aus Aachen und Präsidiumsmitglied der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V.: Das Metabolische Syndrom (MTS) gilt gemeinhin als Volkskrankheit mit rund 15 Millionen Betroffenen in Deutschland. Nun haben in der aktuellen Diskussion vor allem Kardiologen dem so eingängig erscheinenden Konzept eine klare Absage erteilt. Sie betrachten die Einheit des Wohlsstandssyndroms als künstlich, ohne sittlichen und praktischen Nährwert. Als griffige Alternative erlebt die Messung des Bauchumfangs neue Höhen: Inzwischen gelten straffe 80 Zentimeter bei Frauen und 94 Zentimeter bei Männern als Grenze mit allerdings nationalen Unterschieden.

212. Neue Studie: Hochtontherapie hilft bei Polyneuropathie

Jeder dritte Patient mit Typ2-Diabetes entwickelt Nervenschädigungen, die sich durch Taubheit, „Ameisenlaufen“ oder einschießende Schmerzen in den Füßen und Beinen bemerkbar machen. Die Hochtontherapie lindert diese Beschwerden durch eine tiefgehende medizinische Muskelstimulation – die Behandlung kann sogar zuhause mit einem speziellen Patientengerät durchgeführt werden.

213. Die Pubertät – Eine besondere Herausforderung für junge Diabetiker und ihre Familien

Die Hormone fahren Achterbahn, die Stimmungen schwanken, die Pickel sprießen, der eigene Körper verändert sich, das Interesse an der Sexualität erwacht und die Beziehungen zu den Eltern und Freunden sind nicht mehr, was sie einmal waren – die Pubertät ist für die meisten Menschen eine schwierige Zeit.

214. Diagnose von Diabetes mellitus

Ein Arzt kann Diabetes durch Untersuchungen des Urins (Glukosurie oder Acetonurie werden festgestellt) oder durch Blutuntersuchungen (Messung der Zuckerwerte in Serum und Plasma) feststellen.

215. Zu Fuß gegen Diabetes - Wie man auf dem Weg zur Arbeit der Zuckerkrankheit davonlaufen kann

Wer jeden Tag zu Fuß in die Arbeit geht, senkt sein Diabetes-Risiko. In einer Studie mit 8600 Männern über vier Jahre beobachteten japanische Forscher...

216. Diabetes mellitus Typ 2 hat nichts mehr mit dem Alter zu tun

Was früher als Altersdiabetes bezeichnet wurde, wird heute Diabetes mellitus Typ 2 genannt. Aber nicht, weil das so schön medizinisch klingt. "Wir sprechen nicht mehr von Altersdiabetes, weil dieser Typus - und zwar der Typ 2 - nicht mehr auf das Alter beschränkt ist", erklärt Prof. Dr. med. Michael Stumvoll, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik III des Universitätsklinikums Leipzig. "Früher haben Kinder Typ-1-Diabetes bekommen. Das waren die dünnen Kindern, die plötzlich krank geworden sind und sehr viel Wasser lassen und sehr viel trinken mussten,. Dennoch wurden sie immer kranker und in der Schule schlechter- so ist das damals aufgefallen. Jetzt sehen wir den Typ-2-Diabetes zunehmend auch bei Kindern. Das ist etwas, was vor 20 Jahren absolut absurd und undenkbar war."

217. Gemeinsame Organisation „Diabetes Deutschland“ geplant

Die Anzahl der Diabetes-Patienten steigt und die finanziellen Mittel für Prävention, Erforschung und Behandlung der Stoffwechselerkrankung werden knapper. Deswegen ist es notwendig, Kompetenzen im Kampf gegen den Diabetes zu bündeln. Nur so lässt sich der Einfluss auf die Entscheidungsträger in der Gesundheitspolitik zum Wohle der Patienten stärken. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) und weitere Diabetes-Verbände planen deshalb den Zusammenschluss in einer gemeinsamen Dachorganisation.

218. Studien-Zwischenergebnis zeigt: Kombinierte Therapie Insulin plus Pioglitazon hilft bei Diabetes Typ 2-Insulinresistenz

Eine Ursache des Diabetes Typ 2 besteht in der Unempfindlichkeit der Körperzellen gegenüber der biologische Wirkung von Insulin. Ist diese Insulinresistenz ausgeprägt, wirkt auch das zugeführte Insulin im Rahmen einer Diabetes-Therapie nicht effektiv genug. Sogenannte Insulin-Sensitizer erhöhen die Insulin- Empflindlichkeit wieder. Seit 2007 ist in Deutschland eine kombinierte Therapie des Wirkstoffes Pioglitazon mit Insulin zugelassen.

219. Keine Unterschiede für gesetzlich und privat Versicherte mit Diabetes Typ 2

Menschen mit Typ-2-Diabetes mellitus werden von Hausärzten ausreichend mit Insulin und Medikamenten gegen zu hohen Blutzucker behandelt. Dabei gibt es keine Unterschiede zwischen gesetzlich und privat Versicherten. Dies zeigt eine deutsche Langzeitstudie zur Versorgungsqualität von Patienten mit Diabetes Typ 2.

220. Diabetes schadet dem Ohr

Hörverluste sind unter Diabetikern doppelt so häufig wie bei Menschen ohne Zuckerkrankheit. Zu diesem Ergebnis kommt eine US-Studie, die vom National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases (NIDDK) in Auftrag gegeben und kürzlich in der Zeitschrift Annals of Internal Medicine publiziert wurde.

221. Früh erkannt, kann Diabetes gut behandelt werden

Etwa sechs Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Diabetes mellitus - und es werden immer mehr. "Um schwere Folgeschäden zu verhindern, ist es wichtig, dass die Krankheit frühzeitig erkannt und behandelt wird", sagt Dr. Steffen Hilfer.

222. Diabetes-News Februar 2010

Die Messung der Antikörper gegen Insulin (IAA), Glutamatdecarboxylase (GADA) und Tyrosinphosphatase-homologe Proteine (IA-2A) ist bereits seit vielen Jahren ein wichtiges Werkzeug in der Risikoeinschätzung und Diagnostik des Typ-1-Diabetes. Der Antikörper gegen den Zink Transporter 8 (ZnT8) in der Betazelle der Bauchspeicheldrüse wurde kürzlich als neuer Marker in der Prognose und Diagnostik des Typ-1-Diabetes identifiziert.

223. Neue Wege zur Diabetes-Vorbeugung

Ernährungsforscher, Gesundheitspolitiker und Mediziner haben ein gemeinsames gesundheitspolitisches Ziel: Sie wollen zwei Geißeln der Zivilisationsgesellschaft eindämmen - Übergewicht und Diabetes. Am Lehrstuhl für Ernährungsphysiologie der TU München (TUM) wurde nun ein Forschungsprojekt gestartet, das neue Wege zur Vorbeugung von Diabetes sucht.

224. Atemmaske gegen Schlafapnoe

Frankfurt/Main (AP) Das nächtliche Tragen einer Atemmaske gilt inzwischen als sicherste Therapie gegen die sogenannte Schlafapnoe. Durch die Maske strömt Raumluft mit leicht erhöhtem Druck, was die oberen Atemwege offen hält, wie Christian Virchow von der Rostocker Universitätsklinik für Innere Medizin in der «Apotheken Umschau» berichtet.

225. Diabetiker: Drei Grundpfeiler für ein gesundes Leben

»Wenn man Blutdruck und Blutfette senkt sowie den Diabetes gut einstellt, dann ist die Gefahr, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden oder eine Schädigung der Augen, Nieren oder Nerven zu entwickeln, deutlich gesenkt.

226. Symptome

Mit einer reinen Auflistung der Symptome für Diabetes würden Sie hier nichts neues vorfinden. Ich will daher mal versuchen, die Symptome und den Grund ihrer Entstehung in Stichpunkten anzureißen. (Alle Symptome können auftreten, müssen aber nicht)

227. Späte erste Regel bei Mädchen mit Diabetes

Wissenschaftler aus den USA berichten, dass die erste Regelblutung (Menarche) bei Diabetikerinnen durchschnittlich später einsetzt als bei Mädchen ohne Diabeteserkrankung. In ihrer Studie (Wisconsin Diabetes Registry Project) wurden 288 Mädchen und junge Frauen mit Typ 1-Diabetes seit Anfang der 90er Jahre beobachtet. Bei 188 Teilnehmerinnen trat die Menarche bis 2002 ein. Durchschnittlich waren die Mädchen 12,78 Jahre bei der ersten Regelblutung. Das durchschnittliche Alter der Menarche in den USA lag im gleichen Zeitraum bei 12,54 Jahren.

228. Neuer Einsatz für Cholesterin senkende Medikamente

Jena – Der fettähnliche körpereigene Stoff Cholesterin gilt seit langem als Risikofaktor für Arterienverkalkung und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, übt aber auch einen Einfluss auf die Bildung von so genannten „Amyloid- Ablagerungen“ aus. Neu ist die Erkenntnis, dass die Ablagerungen nicht nur aus Eiweißverklumpungen bestehen, sondern auch Fette und Cholesterin enthalten. Derartige Ablagerungen treten im menschlichen Körper im Verlauf der nach ihnen benannten Amyloid-Krankheiten auf.

229. Diagnose von Diabetes mellitus

Viele schmunzeln, wenn sie einen Patienten sagen hören, er sei »zuckerkrank« und wissen dabei nicht, daß dieser laienhaft klingende Ausdruck immer noch präziser ist als »Diabetes«. (Auch wenn Diabetes umgangssprachlich eigentlich immer »Diabetes mellitus« meint) Denn neben dem Diabetes mellitus, der eigentlichen Zuckerkrankheit, gibt es noch weitere Diabetes-Formen:

230. Brauchen Zuckerkranke eine Extraportion Vitamine?

Wer sich abwechslungsreich ernährt, hat normalerweise keinen Vitaminmangel. Aber: "Stress, Rauchen und Alkohol sind bekannte Vitaminräuber", erklärt Dr. Dr. Andrey Zeyfang, Diabetologe und Chefarzt am Bethesda Krankenhaus Stuttgart. Auch Diabetiker können einen erhöhten Bedarf haben.

231. Ausdauer- und Krafttraining bessern Insulinresistenz

Chicago (AP) Bei stark übergewichtigen passiven Senioren kann eine Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining die Beweglichkeit bessern und die Insulinresistenz verringern. Die gerade im Alter verstärkt auftretende Insulinresistenz kann den Grundstein legen für Diabetes, Schlaganfall oder eine koronare Herzerkrankung.

232. Wenn Diabetes und Parodontitis zusammentreffen

Allein in Deutschland gibt es ca. sechs Millionen Diabetiker. Die Anzahl der an Parodontitiserkrankten liegt noch höher. Schätzungen zufolge ist etwa die Hälfte der Bundesbürger betroffen.

233. Zahl der Diabetiker-Toten leicht rückläufig

Im Vergleich zum Vorjahr (24 342 Tote) sank die Zahl der an Diabetes mellitus Verstorbenen in Deutschland um 8,4%. Längerfristig betrachtet, ist die Zahl der an Diabetes gestorbenen Personen jedoch angestiegen.

234. „Diabetes verhindern!“ – Apotheken Umschau startet deutschlandweiten Früherkennungs-Test

Rund fünf bis sechs Millionen Diabetiker leben heute in Deutschland und Experten erwarten, dass sich der durch ungesunde Lebensweise erworbene Typ-2-Diabetes in den kommenden Jahren zur Volkskrankheit Nr. 1 entwickeln wird. Um dieser Gefahr zu begegnen und die Menschen auf ihr Risiko aufmerksam zu machen, startet die APOTHEKEN UMSCHAU als Deutschlands auflagenstärkste Gesundheitszeitschrift zusammen mit der DEUTSCHEN DIABETES-STIFTUNG zu Beginn dieses Jahres die groß angelegte Früherkennungskampagne „Diabetes verhindern!“.

235. Mit Insulin zu einem gesunden Baby

Bochum (AP) Werden Frauen mit Diabetes schwanger, sollten sie sich von Beginn an von einem Facharzt beraten lassen. Wenn die Schwangerschaft geplant ist, können Untersuchungen an Augen, Nieren, Herz und Kreislauf vorab dabei helfen, das Risiko für die werdenden Mütter besser einzuschätzen, wie die Deutsche Diabetes-Gesellschaft erklärt.

236. Springendes Gen schwächt die Wirkung eines neuen Risikogens für Typ-2-Diabetes

Bei der Suche nach Risikogenen für Typ-2-Diabetes (Alterszucker) entdeckte ein Wissenschaftlerteam um Hans-Georg Joost und Stephan Scherneck vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) nicht nur ein neues Diabetesgen, sondern auch einen neuen Mechanismus, der dicke Mäuse für Diabetes weniger anfällig macht.

237. Bei Diabetikern sind bestimmte Hirnprozesse beeinträchtigt

Washington (AP) Bei Diabetes vom Typ 2 leiden schon sehr früh bestimmte Gehirnprozesse. Eine kanadische Langzeituntersuchung deutet darauf hin, dass bei diesen Patienten vor allem die für komplexe Handlungen wichtigen Exekutivfunktion schlechter ausgeprägt ist als bei gesunden gleichaltrigen Menschen.

238. Deutschland: höchste Diabetes-Rate in Europa

In Deutschland sind zwölf Prozent der 20- bis 79-Jährigen an Diabetes Typ 1 oder Typ 2 erkrankt. Damit ist der Anteil der erkrankten Bevölkerung hierzulande höher als in allen anderen europäischen Ländern. In Frankreich, Italien oder Spanien leiden weniger als zehn Prozent an Diabetes.

239. Magnesium-Mangel kann Folgeerkrankungen bei Diabetikern begünstigen

Zuckerkranke Menschen haben häufig einen Magnesium-Mangel, der die Erkrankung gefährlich hochschaukeln kann: Defizite an dem lebenswichtigen Mineralstoff fördern den Diabetes und offensichtlich auch Folgekomplikationen wie Herzinfarkte und Schlaganfälle.

240. Interview mit Star-Coiffeur Udo Walz, Typ 2-Diabetiker: „Ich empfehle, den Diabetes nicht zu unterschätzen“

Es ist nicht selbstverständlich, dass sich Prominente zu ihrem Diabetes öffentlich bekennen. Inzwischen gibt es jedoch einige Persönlichkeiten, die ihre Erkrankung offen thematisieren und so ein Bewusstsein für die Zuckerkrankheit und ihre Sekundärfolgen schaffen. Hierzu gehört auch Star-Coiffeur Udo Walz, der im Exklusivinterview mit Befund Diabetes anderen Betroffenen im Umgang mit ihrer Erkrankung Mut macht.

241. Geschwenkt, nicht geschüttelt - Diabetiker: Wie Insulin richtig durchmischt wird

Bestimmte Insuline - wichtigstes Medikament der Diabetiker - müssen vor dem Gebrauch gut durchmischt werden. Dabei kommt der richtigen Technik eine wesentliche Bedeutung zu. "Durchmischen müssen Sie nur trübe Verzögerungs- und Mischinsuline. Schwenken Sie den Pen mit der Insulinampulle mindestens 20-mal langsam und mit großen Armbewegungen aus dem Ellenbogen", rät Heidi Weichinger, Diabetesberaterin des Krankenhauses Radolfzell, im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Kürzer mischen reiche nicht aus und Rollen ebenfalls nicht. Außerdem: "Sie sollten das Insulin nie schütteln, da sich sonst Bläschen oder Schaum bilden", so die Expertin.

242. Diabetes: Mehr Selbstkontrolle gefragt

Menschen mit Diabetes vom Typ 2, deren Behandlung meistens mit Diät und Tabletten auskommt, sollten besser über ihre Blutzuckerwerte Bescheid wissen. Dazu rät Professor Dr. Oliver Schnell vom Institut für Diabetesforschung, München, im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber".

243. Zusammenspiel von Genen, Stoffwechsel und Ernährung

Ob ein Mensch an Alterszucker (Diabetes Typ 2) erkrankt, hängt sowohl von seiner genetischen Veranlagung ab, als auch davon, wie sein Körper das Fett in der Nahrung aufnimmt. Außerdem gibt es Substanzen wie Lapacho, die in Form von funktionellen Lebensmitteln helfen könnten, Stoffwechselerkrankungen zu lindern oder zu verhindern.

244. Pilates bessert Wohlbefinden ähnlich wie Gymnastik

Köln (AP) Die sogenannte Pilates-Technik bessert das Wohlbefinden von Frauen in ähnlichem Maße wie normale Gymnastik. Beide Bewegungsübungen wirken sich körperlich und psychisch positiv aus, wie eine Studie der Deutschen Sporthochschule Köln belegt. Die Pilates-Technik verbindet Elemente von Gymnastik, Yoga und asiatischen Kampfsportarten.

245. DMP bewähren sich

Die Teilnahme an einem Disease-Management-Programm (DMP) scheint sich für Typ-2-Diabetiker auszuzahlen, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber".

246. Neue CEO für International Diabetes Federation

Die International Diabetes Federation mit Hauptsitz in Brüssel, Belgien, ist ein Dachverband von weltweit über 200 Diabetes-Vereinigungen. Sie ist der weltweite Fürsprecher für die mehr als 250 Millionen Menschen, die an Diabetes erkrankt sind, ihren Familien und Gesundheitsversorgern.

247. Leben mit Diabetes

In Deutschland gibt es sieben Millionen Zuckerkranke, 95% aller Betroffenen sind Typ 2-Diabetiker. KUM aktuell sprach mit Prof. Dr. Martin Reincke, Direktor der Medizinischen Klinik am Campus Innenstadt und verantwortlich für das Diabeteszentrum am Klinikum.

248. Das Leben mit Diabetes eigenständig gestalten

Ein Leben mit Diabetes ohne Medikamente oder Insulinspritzen - für viele Diabetiker ein Wunschtraum. Dass dieser Traum Wirklichkeit werden kann, zeigt das aktuell veröffentlichte Buch "Aktiv gegen Diabetes" der Diabetes-MOBIL-Geschäftsführer Gabriele Faber-Heinemann und Prof. Dr. Lutz Heinemann.

249. Neue Wege in der Wundforschung

Neue Waffen gegen infizierte chronische Wunden schmieden Bochumer Mediziner um Prof. Dr. Lars Steinsträßer aus kurzen Eiweißketten, die Fremdkörper erkennen und sofort unschädlich machen können.

250. Studie: Nahrungsmittel mit niedrigem Glykämischen Index könnten den Blutzuckerspiegel senken

Laut einer Studie von Wissenschaftlern der Universität Toronto kann ein niedriger Glykämischer Index (GI) der Nahrung den Blutzucker bei Typ 2-Diabetikern senken. Der GI beschreibt die Auswirkungen der in Lebensmitteln enthaltenen Kohlenhydrate auf den Blutzucker. Als Referenz dient hierbei Traubenzucker (GI = 100 %).

251. Für Sport ist es nie zu spät

Auch wer erst mit 50 anfängt, Sport zu treiben, darf damit rechnen, langfristig davon zu profitieren, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber".

252. Wundheilung statt Amputation beim diabetischen Fußsyndrom

Das diabetische Fußsyndrom tritt oftmals nicht erst als Spätkomplikation des Diabetes auf, sondern ist bereits bei neu diagnostizierten Patienten festzustellen.

253. Stellungnahme Diabetes-Heilung

Diabetes Mellitus Typ 2 ist nicht heilbar. Dies unterstreicht der Berufsverband der diabetologischen Schwerpunktpraxen in Nordrhein (BdSN). Der Verband nimmt damit Stellung zu einem kürzlich in mehreren Zeitungen erschienen Artikel zur angeblichen Diabetes-Heilung.

254. Versicherungstricks - Chronische Krankheiten wie Diabetes bei Reiseversicherungen oft ausgeschlossen

Diabetiker, die eine Reisekrankenversicherung abschließen, sollten sich vergewissern, ob auch die Folgen oder Komplikationen der Zuckerkrankheit eingeschlossen sind, rät das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Chronische Erkrankungen und deren Folgen seien bei diesen Reise-Krankenversicherungen nämlich oftausgeschlossen. Er gibt aber auch Anbieter, die solche Risiken abdecken. Auf jeden Fall solle man sich die Kostenübernahme vor Vertragsabschluss schriftlich bestätigen lassen. Zudem rät das Magazin, vor einer Reise sein Wissen über die Erkrankung aufzufrischen, um beispielweise bei Fieber oder Durchfall die Insulin- oder Tablettendosis so anpassen zu können, dass der Stoffwechsel nicht entgleist.

255. Daten und Fakten zur Nephrologie

Die Nieren scheiden circa einen Milliliter Urin pro Minute aus – das entspricht 1,5 Litern Urin täglich. Die tatsächliche Menge an Harn, die 2 Nieren an einem Tag produzieren, liegt weitaus höher, nämlich bei 150 bis 200 Litern täglich; davon werden aber ca. 99 % noch innerhalb der Niere wieder rückresorbiert, d.h. aufgenommen.

256. Blutzuckerselbstmessung: Welche Geräte stehen zur Wahl?

Gerade Betroffene, bei denen Diabetes neu diagnostiziert worden ist, haben oftmals Probleme, die Messdaten richtig einzuschätzen. Für sie ist es daher wichtig, dass Ihr Modell auf eine drohende Hypoglykämie aufmerksam machen kann (Warnfunktion). Auch akustische Blutzuckertest- Erinnerungen, Hinweisfunktionen, wenn Teststreifen ihr Verfallsdatum überschritten haben, sowie das Erkennen von Messschwankungen, die von Temperatur und Luftfeuchtigkeit verursacht sind, sind wichtige Eigenschaften, die ein modernes Blutzuckermessgerät auszeichnen sollten.

257. Diabetische Nephropathie – Prävention und Therapie

In dem Buch „Diabetische Nephropathie – Prävention und Therapie“ präsentiert Autor und Facharzt Prof. Dr. Christoph Hasslacher aktuelle Forschungsergebnisse zur Diagnostik und Therapie der diabetischen Nephropathie. Im Einzelnen behandelt das Buch in neun Kapiteln die Themen Entwicklung und Verlauf der Nephropathie bei Diabetes Typ 1 und Typ 2, Einflussfaktoren der diabetischen Nephropathie, Maßnahmen zur Frühdiagnose, diabetes-typische Begleiterkrankungen und Komplikationen, Kontrolluntersuchungen von Nephropathie-Patienten, präventive und therapeutische Maßnahmen zur Vorbeugung, Behandlung und Überwachung der diabetischen Nephropathie sowie spezielle klinische Aspekte bei Nephropathie-Patienten. Ergänzt werden die Texte durch anspruchsvolle Grafiken, die in Form von Tabellen und Diagrammen wesentliche Aussagen und Ergebnisse anschaulich präsentieren. Das Buch zeichnet sich durch höchste wissenschaftliche Kompetenz aus.

258. Wann ist eine Pumpe sinnvoll?

Bisher gibt es keine Insulinpumpen, die selbstständig auf Blutzuckerschwankungen reagieren. Der Diabetiker muss immer noch selbst den Blutzucker messen und die Insulingabe anpassen. Welchen Diabetikern Insulinpumpen besonders nützen, berichtete die Neue Apotheken Illustrierte.

259. Muskelstimulation gegen Neuropathie bei Diabetes

Eine elektrische Muskelstimulation kann bei Diabetikern Nervenschmerzen und Missempfindungen an den Beinen deutlich lindern. Das Verfahren besserte in einer Studie der Uniklinik Heidelberg bei fast drei Viertel der Teilnehmer die Beschwerden schon nach vier Wochen erheblich.

260. Blutzuckerwerte in Ausnahmesituationen

Auch bei gut geschulten Diabetikern können besondere Ereignisse und Umstände den Blutzucker durcheinanderwirbeln. Wie sich Betroffene darauf einstellen können, verriet Dr. med. Ingrid Helmstädter, Fachärztin für Innere Medizin und Diabetologie, in der Neuen Apotheken Illustrierte.

261. Geringes Geburtsgewicht und Diabetes haben gemeinsamen genetischen Hintergrund

Ein niedriges Geburtsgewicht erhöht das Risiko, später Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Bislang hatten Wissenschaftler dies auf eine Fehlernährung der Mutter während der Schwangerschaft zurück geführt. Doch inzwischen gehen sie davon aus, dass auch der genetische Hintergrund eine starke Rolle spielt.

262. Copingstrategie

Von sog. Copingstrategien oder auch Bewältigungsstrategien spricht man im Zusammenhang mit Phasen oder Ereignissen im Leben eines Menschen, die als schwer zu bewältigen bewertet werden. Dazu können z. B. Trauer oder Krankheit gehören.

263. Risikofaktor glykämische Last?

Aachen (fet) – Eine Zwischenauswertung der niederländischen EPIC-Studie wies die glykämische Last als unabhängigen Risikofaktor für die Entstehung von Herzkrankheiten bei Frauen mittleren Alters nach.

264. Selbsthilfe - gemeinsam stark

Besser informiert sein und Solidarität erfahren: Selbsthilfegruppen machen dies auch im Diabetesbereich möglich.

265. Diabetes im Klassenzimmer

In Deutschland haben rund 25.000 Kinder und Jugendliche Typ-1-Diabetes. Daher sollten auch Lehrer über diese Krankheit informiert sein und wissen, worauf bei diesen Kindern Rücksicht zu nehmen ist und was sie tun können, falls es einmal zu Problemen kommt.

266. Therapeutisch nutzbare Zellkultivierung

Vielen Patienten, die beispielsweise an Parkinson, Diabetes mellitus oder anderen hormonellen Erkrankungen leiden, könnte eine Zelltherapie helfen. Dabei werden als Ersatz oder Unterstützung funktionsgestörter Zellverbände oder Organe Zellen eingesetzt, die außerhalb des Körpers präpariert wurden.

267. Neue Forschungsergebnisse zur Verhinderung von Organschäden bei Diabetes und Bluthochdruck

Wissenschaftler aus dem Center for Cardiovascular Research (CCR) der Charité - Universitätsmedizin Berlin haben neue Erkenntnisse zur Verhinderung von Organschäden durch Bluthochdruck und Diabetes gewonnen. Diese Forschungsergebnisse bieten den Wissenschaftlern des CCR jetzt die Grundlage für die Entwicklung einer neuen Medikamentenklasse. Hierfür wurde das CCR jetzt im Rahmen des GO-Bio-Wettbewerbes vom Bundesforschungsministerium (BMBF) aus über 80 Bewerbern ausgewählt und für eine Förderung durch das BMBF vorgeschlagen. Bundesweit sollen insgesamt sieben Forscherteams mit 20 Millionen Euro für die Umsetzung ihrer Forschungsergebnisse in die Praxis unterstützt werden.

268. Diabetes - Insulin und seine Wirkungsweise

Das körpereigene Hormon Insulin vermittelt die Einschleusung von Glukose über Insulin-Rezeptoren in alle insulinabhängigen Zellen des menschlichen Körpers wie Muskeln oder Fettzellen. Bei Insulinmangel oder einer unzureichenden Wirkung des Insulins im Organismus steigt der Blutzuckerwert an, während es gleichzeitig zu einer Unterversorgung der Zellen mit der Energiequelle Traubenzucker kommt. Man spricht von der Zuckerkrankheit oder Diabetes mellitus. Nahezu jeder zwölfte Bundesbürger ist von dieser Erkrankung betroffen. Die Gesamtkosten, die der Staat jährlich für die Behandlung der Zuckerkrankheit und deren Folgeschäden ausgibt, beziffern sich auf mehrere Milliarden Euro.

269. Diabetiker: Bei Unterzucker Traubenzucker besser als Schokolade

Schnelle Kohlenhydrate wenden einen drohenden Unterzucker ab. Cola, gesüßte Säfte oder Traubenzucker eignen sich dazu. Von Schokolade oder anderen fetthaltigen Süßigkeiten sollte man hingegen die Finger lassen, rät die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Januar 2010. Denn das enthaltene Fett bremst die Aufnahme des bei Unterzucker dringend benötigten Zuckers ins Blut.

270. Zusatznutzen von lang wirksamen Insulinanaloga bei Diabetes Typ 2 anerkennen

Lang wirksame Insulinanaloga sind bisher Teil des Therapieangebotes auch für Menschen mit Diabetes Typ 2. Sie haben den Vorteil, dass sie mehrheitlich einmal am Tag gespritzt werden können, um den Grundbedarf an Insulin zu decken. Studien haben außerdem ergeben, dass damit bedrohliche Unterzuckerungen seltener vorkommen.

271. Diabetes: Nieren in Gefahr - Wer Vorsorge ernst nimmt, kann eingetretene Schäden noch rückgängig machen

Im Gefolge der Zuckerkrankheit können Herz und Gefäße, Nerven, Augen und häufig auch die Nieren Schaden nehmen. Damit die lebenswichtigen Ausscheidungsorgane nicht ganz ausfallen, sollten Diabetiker auch ohne Beschwerden ihren Urin einmal im Jahr auf Eiweiße untersuchen lassen, die bei gesunden Nieren nicht auftreten dürfen. "Ein diabetischer Nierenschaden tut nicht weh", sagt Privatdozent Dr. Werner Kleophas, Diabetologe und Nierenspezialist aus Düsseldorf im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Eiweiß im Urin ist dann der erste Warnschuss. "Wird ein diabetesbedingter Nierenschaden rechtzeitig erkannt, kann er aufgehalten werden", betont Kleophas.

272. Störung der Standhaftigkeit

Die Potenzstörung zählt zu den wohl belastendsten Störungen in der Männermedizin. Die Ursachen können vielfältig sein, hauptsächlich kommt sie als Begleitsymptom einer Diabetes- oder Bluthochdruck-Erkrankung vor oder als Folge von Eingriffen an der krebserkrankten Prostata. Erektionsprobleme werden in der andrologischen Spezialambulanz der Urologischen Klinik behandelt.

273. Impfung bei Diabetes Typ 1 - Mäuse erfolgreich behandelt

Forscher in Toulouse (Frankreich) und Berlin-Buch haben Mäuse mit Diabetes Typ 1 erfolgreich mit einer Impfung behandelt. Sie haben dazu die Strukturen als Impfstoff eingesetzt, die das Immunsystem bei Diabetes Typ 1 in diesem Modell fälschlicherweise attackiert. Damit haben die Forscher gezeigt, dass es prinzipiell möglich ist, Erkrankungen, bei denen das Immunsystem den eigenen Körper attackiert, so genannte Autoimmunerkrankungen, ursächlich durch Ausbildung 'aktiver Toleranz' zu therapieren.

274. Der DDB will handeln

Der neue Vorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB) Dieter Möhler fordert Inhalte und Konzepte. In der Verbandsarbeit gehe es ganz klar um die Belange der Betroffenen und um nichts anderes. Die Selbsthilfe sei das Wichtigste, und damit verbunden die Mitsprache beispielsweise in den Gremien über die Verordnungsmöglichkeit von Medikamenten.

275. BSG-Urteil zu Heil- und Kostenplänen für Zahnersatz ist vernünftig

Zum heutigen Urteil des Bundessozialgerichtes, demzufolge gesetzlich Krankenversicherte auch vor einer Zahnersatzbehandlung im Ausland einen Heil- und Kostenplan bei ihrer Krankenkasse einreichen müssen, erklärt der Vorsitzende des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, Dr. Jürgen Fedderwitz: "Das Urteil ist gut und richtig."

276. Absenkung der Beitragssätze für die gesetzliche Krankenversicherung

Der von Arbeitnehmern und Rentnern, Arbeitgebern und Rentenversicherung paritätisch finanzierte allgemeine Beitragssatz ist von 14,6 auf 14,0 Prozentpunkte (ermäßigter Beitragssatz: von 14,0 auf 13,4 Prozent) gesunken.

277. Neuer Risikogenort für den Typ 2 Diabetes entdeckt

Der Diabetes mellitus und diabetesassoziierte Spätkomplikationen gehören weltweit zu den häufigsten chronischen Erkrankungen und Todesursachen. In Deutschland gibt es etwa 6 Millionen Menschen mit Typ 2 Diabetes, die von ihrer Erkrankung wissen, und eine relativ hohe Dunkelziffer unerkannter Diabetiker.

278. Gesundheitsrisiken frühzeitig erkennen

Bochum (AP) Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes sind auch unter Gesunden weit verbreitet: Eine Auswertung der Daten von 1.565 männlichen Führungskräften ergab, dass jeder zweite von ihnen ein erhöhtes Risiko hat, in den nächsten Jahren an einem Diabetes Typ 2 zu erkranken.

279. Großer Diabetes-Risikotest

Viele Menschen leben mit einem hohen Diabetes- Risiko, ohne es zu wissen. Die Betroffenen zu finden und ihnen zu helfen, haben sich viele Partner im Gesundheitswesen - unter anderem die Apotheken - zur Aufgabe gemacht.

280. Bluten für die Gesundheit

Viele Diabetiker müssen mehrmals täglich ihren Blutzuckerwert messen, um ihre Behandlung optimal zu steuern. Dazu stechen sie die Haut an, um einen kleinen Blutstropfen zu gewinnen. Besonders geeignet sind die gut durchbluteten Fingerkuppen, aus denen sich schon mit einem winzigen Stich die nötige Menge gewinnen lässt.

281. Neue genaue Diabeteszahlen

In Deutschland dürften zur Zeit 6,5 Millionen Menschen an Diabetes vom Typ 2 und 550000 am Typ 1 erkrankt sein. Dies ist eine Hochrechnung, die auf einer sehr genauen Zählung im Bundesland Bayern beruht, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber".

282. Augen auf beim diabetischen Fuß!

Zu einer Informationsveranstaltung über den diabetischen Fuß laden die Patientenuniversität an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), das KfH-Medizinische Versorgungszentrum für Nieren- und Hochdruckkrankheiten Hannover und das KfH-Nierenzentrum Hannover, Stadtfelddamm, in die MHH ein.

283. Schmerzmittel stören Diabetes-Therapie

Schmerzmittel wie ASS, Ibuprofen oder Diclofenac können die Wirkung einiger Diabetes-Medikamente verändern. Diabetiker sollen sich deshalb beraten lassen, bevor sie Mittel gegen Schmerzen einnehmen, rät das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber".

284. Alternative Stechareale zur Blutzuckerselbstmessung

Wer als Diabetiker mehrmals täglich einen kleinen Blutstropfen für eine Blutzuckerselbstmessung benötigt, würde den dazu notwendigen Piks gern nicht immer seinen empfindlichen Fingerkuppen zumuten. Doch nicht für alle Diabetiker eignen sich alternative Stechareale.

285. Neuer Präsident der Deutschen Diabetes-Union

In der Sitzung des DDU-Vorstandes am 15. Juni 2008 legte Prof. Dr. Eberhard Standl sein Amt als Präsident der DDU aus persönlichen Gründen nieder.

286. Stoppt die Stoßtherapie Typ 2-Diabetes?

Diabetes vom Typ 2 ist mit rund acht Millionen Erkrankten in Deutschland zu einem echten Volksleiden geworden. Behandelt wird die Stoffwechselerkrankung mit einer Kombination aus Lebensstiländerungen und blutzuckersenkenden Medikamenten.

287. Auch Diabetiker dürfen naschen - Diabetiker müssen nicht völlig auf Süßes verzichten

In der Diabetikerberatung gilt der völlige Verzicht auf Süßes schon längst als überholt, denn ein verantwortungsvoller Umgang mit der Erkrankung Diabetes ist wichtiger als Verzicht und Disziplin erklärt Wolf Eckert, niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin und Diabetolgie.

288. Insulinpumpen: Wie sie funktionieren, wem sie nutzen, was sie kosten

Sie ist nicht größer als ein Handy und nicht schwerer als eine Tafel Schokolade. Diskret in der Hosentasche verborgen, am Gürtel befestigt oder auch an einer Kordel um den Hals, versorgt sie ihren Träger rund um die Uhr mit dem blutzuckersenkenden Hormon: die Insulinpumpe.

289. Bremer Studie: Neue Erkenntnisse für Behandlung von Diabetes

Eine Entdeckung von Wissenschaftlern der Universität Bremen könnte dabei helfen, neue Therapien gegen die Volkskrankheit Diabetes zu entwickeln.

290. Rauchen ist Gift für die Augen

Raucher bezahlen ihr Laster unter anderem mit der Verkalkung ihrer Blutgefäße. Herzinfarkt, Schlaganfall und Raucherbein sind die Folgen. In einer großen Studie mit fast 12000 Diabetikern stellte sich nun heraus, dass auch die Augen stark darunter leiden, berichtet das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber. Rauchende Diabetiker erkrankten mehr als doppelt so oft an einem Netzhautschaden wie Diabetiker, die nicht rauchten. Es sind die kleinsten Blutgefäße im Auge, die unter der chronischen Schadstoffinhalation leiden. Quelle: Diabetiker Ratgeber 12/2006

291. Rezeptfreie Schmerzmittel bei Diabetes sorgfältig auswählen

Diabetiker sollten sich auch bei der Selbstmedikation mit Schmerzmitteln vom Apotheker ausführlich und individuell beraten lassen. "Selbst anscheinend harmlose Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure können die Wirkung rezeptpflichtiger Antidiabetika verändern", sagt Apotheker Dr. Eric Martin, der sich in der Fort- und Weiterbildung von Apothekern zu Diabetes engagiert.

292. Diabetes: Schlaf wirkt vorbeugend

Wer täglich sechs bis acht Stunden schläft, schützt sich am besten vor Diabetes, berichtet das Onlineportal GesundheitPro.de anhand einer Studie der University of Yale (USA). Forscher beobachteten 1709 Männer in einem Zeitraum von 15 Jahren und stellten fest: weniger als sechs Stunden Schlaf verdoppelte, mehr als acht Stunden Schlaf verdreifachte das Risiko, zuckerkrank zu werden. Die Wissenschaftler wollen jetzt die Zusammenhänge mit weiteren Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Übergewicht, hohen Cholesterinwerten und Insulinresistenz (auch als „metabolisches Syndrom“ bekannt) untersuchen. Die Forschungsergebnisse erschienen in „Diabetes Care“. Frühere Studien zeigten bereits, dass wenig Schlaf auch mit Übergewicht zusammenhängen könnte, einer der Ursachen für Diabetes Typ 2. Quelle: GesundheitPro.de

293. DDG-Leitlinie zur Therapie des Typ 2-Diabetes aktualisiert

Ende des vergangenen Jahres hat die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) ihre Leitlinie „Antihyperglykämische Therapie des Typ 2-Diabetes“ auf Grundlage neuer klinischer Daten überarbeitet. Entsprechende Berücksichtigung findet hierin der Einsatz neuentwickelter Antidiabetika.

294. Worauf Diabetiker im Beruf achten sollten

Diabetiker sind im Beruf genauso belastbar und leistungsfähig wie ihre gesunden Kollegen. „Kommt es jedoch aufgrund der Stoffwechselerkrankung zu einer Unterzuckerung, kann dies zu ernsthaften Problemen führen“, erklärt Mediziner Dr. Gerhard Schillinger. „Der unmittelbare Kollegenkreis sollte daher von der Krankheit wissen, um im Notfall schnell helfen zu können.“

295. Wie Kinder mit Diabetes von Schulungsangeboten profitieren können

Die Ersteinstellung der Blutzuckerwerte und die Schulung im richtigen Umgang mit Insulin-Pen oder -Pumpe erfolgt deshalb meist während eines stationären Aufenthaltes. Darüber hinaus gibt es spezielle Ernährungs- und Therapieschulungen für Kinder und Jugendliche mit Diabetes und deren Eltern.

296. Diabetiker: Auch die Schilddrüse gefährdet

Diabetiker sollten ihrer Schilddrüse besondere Aufmerksamkeit schenken. So haben Typ-1-Diabetiker ein erhöhtes Risiko für Unter- und Überfunktionen des hormonaktiven Organs, erklärt Professor Gerhard Hintze von der Asklepios Klinik Bad Oldesloe im Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber. Er rät allen Diabetikern, die Schilddrüsenwerte regelmäßig überprüfen zu lassen, insbesondere, wenn plötzlich Probleme mit der Blutzuckereinstellung auftauchen. So könne zum Beispiel die Leber bei einer Überfunktion der Schilddrüse vermehrt Zucker ins Blut ausschütten. Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Quelle: Diabetiker Ratgeber 1/2007

297. diabetesDE vereint Patienten, Ärzte, Diabetesberater und Wissenschaftler in einer gemeinsamen Organisation

Die neugegründete Organisation hat das Ziel, die Anliegen von Menschen mit Diabetes, Ärzten, Diabetesberatern und Wissenschaftlern zu koordinieren und mit einer Stimme zu vertreten. Unter dem Motto "Wissen schafft Gesundheit" geht diabetesDE im Januar 2009 an den Start.

298. Blutzucker und Blutdruck: Engmaschige Kontrolle und Therapie sind wichtig

Typ 2-Diabetiker sind per se Hochrisikopatienten. Dem muss in der Praxis durch eine engmaschige Kontrolle und eine strikte Behandlung Rechnung getragen werden. Die Patienten profitieren eindeutig von der Blutzucker-Selbstmessung und brauchen eine strikte glykämische Einstellung, wobei auch die kardiovaskulären Risiken minimiert werden sollten. Und sie brauchen eine konsequente und umfassende Blutdruckkontrolle, wie die Experten bei einem Symposium bei der AND-Tagung in Bonn betonten.

299. Therapie könnte besser sein

Acht Millionen Patienten in Deutschland und erhebliche Mängel in der Therapie: Beim Typ-2-Diabetes setzen Ärzte zu lange auf den Nutzen von Bewegung und den Abbau von Übergewicht und warten zu lange mit der Arzneitherapie. Die meisten Patienten schafften das nicht, kritisiert die Leiterin der "Diabetes in Germany"-Studie (DIG), Dr. Petra Ott.".

300. Laktosefreie Milch schmeckt süßer

Für Menschen, die Milchzucker (Laktose) nicht vertragen, gibt es laktosefreie Milch. Überraschend für die Konsumenten: Sie schmeckt süßer als herkömmliche Milch, und das irritiert Diabetiker, die genau wissen sollten, wie viel Zucker sie aufnehmen. Dr. Astrid Tombeck vom Diabetes-Zentrum Bad Mergentheim gibt im Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber Entwarnung: Süßer heißt in diesem Falle nicht, dass mehr Zucker enthalten ist. Milchzucker besteht aus zwei Bausteinen: Glukose und Galaktose. In der laktosefreien Milch sind diese aber bereits getrennt. Die Einzelbestandteile schmecken süßer als ihre Kombination im Milchzucker. Für Diabetiker ändert sich an der Berechnung gegenüber üblicher Milch nichts: Ein Viertel Liter entspricht einer Brot-, bzw. Kohlenhydrateinheit. Quelle: Diabetiker Ratgeber

301. Rauchen ist Gift für die Augen

Raucher bezahlen ihr Laster unter anderem mit der Verkalkung ihrer Blutgefäße. Herzinfarkt, Schlaganfall und Raucherbein sind die Folgen. In einer großen Studie mit fast 12000 Diabetikern stellte sich nun heraus, dass auch die Augen stark darunter leiden, berichtet das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber. Rauchende Diabetiker erkrankten mehr als doppelt so oft an einem Netzhautschaden wie Diabetiker, die nicht rauchten. Es sind die kleinsten Blutgefäße im Auge, die unter der chronischen Schadstoffinhalation leiden. Quelle: Diabetiker Ratgeber 12/2006

302. Bei Diabetes droht Beziehungsstress

Auch wenn die Zuckerkrankheit heute so gut behandelbar ist, dass Betroffene ein fast normales Leben führen, kann sie manchmal erheblichen Stress in die Partnerschaft bringen. Besonders wenn Diabetiker in einen „Unterzucker“ geraten, können sie scheinbar launisch werden, kam bei einer nicht repräsentativen Befragung der Leser des Apothekenmagazins Diabetiker Ratgeber heraus. Das Problem ist auch Experten gut bekannt. Erfahrene Partner der Zuckerkranken bemerken den Unterzucker oft eher als diese selbst und erleben, dass Diabetiker dann dazu neigen, Hilfe zurückzuweisen. „In dieser Situation macht es keinen Sinn, eine Diskussion vom Zaum zu brechen oder selbst aggressiv zu werden“, erklärt der Diplompsychologe Dr. Bernhard Kulzer vom Diabetes Zentrum Bad Mergentheim. Partner sollen dann aufmerksam bleiben und erneut Hilfe anbieten. Das kann aber immer wieder zu Konflikten führen. Vorbeugend rät er zu klaren Absprachen für solche Situationen, auf die sich der Partner dann berufen kann. Diabetes-Zentren wie das in Bad Mergentheim bieten Wahrnehmungs-Kurse an, zu denen auch eine Unterzucker-Schulung des Partners gehört. Quelle: Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber

303. Viel fernsehen, hohes Diabetesrisiko - Passive Lebensweise erneut als Krankheitsrisiko bestätigt

Wer viel Zeit vor dem Fernseher verbringt, wird mit höherer Wahrscheinlichkeit an Diabetes erkranken, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Australische Forscher baten mehr als 8000 Nichtdiabetiker zu einem Glukosebelastungstest.

304. Schwangerschaftsdiabetes erhöht das Risiko an Typ 2 Diabetes zu erkranken

Die ersten Probandinnen der PINGUIN (Postpartale Intervention bei Gestationsdiabetikerinnen unter Insulintherapie) haben Ihre halbjährige Untersuchung bereits durchlaufen. Ziel ist es, mit innovativen Behandlungsmethoden einen erneuten Diabetes nach einem Schwangerschaftsdiabetes zu verhindern oder zu verzögern.

305. Stechen fürs Messen mal woanders?

Wer als Diabetiker mehrmals täglich einen kleinen Blutstropfen für eine Blutzuckermessung benötigt, würde den dazu notwendigen Piks gern nicht immer seinen empfindlichen Fingerkuppen zumuten. Doch nicht für alle Diabetiker eignen sich alternative Stechareale.

306. Diabetes: Fitness lohnt sich immer

Gerade Menschen mit einem Typ-2-Diabetes profitieren von regelmäßiger körperlicher Betätigung, auch in höherem Alter. Darüber berichtet die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Juli 2007.

307. Haltbarkeitszusätze verleihen dem Diabetes-Medikament Insulin ein seltsames Odeur

Diabetiker, denen der Geruch ihres wichtigen Medikamentes Insulin seltsam vorkommt, können beruhigt sein: Verantwortlich sind notwendige Zusatzstoffe, die das Insulin haltbarer machen und eine Verkeimung verhindern.

308. Hüftspeck gesund?

Fettpölsterchen unter der Haut im Bereich von Hüften und Schenkeln sind vielleicht ganz gesund. Forscher vom Joslin Diabetes Center in Boston (USA) fanden heraus, dass dieses „subkutane“ Fett (Unterhautfett) die Insulin-Empfindlichkeit erhöht, was den Zuckerstoffwechsel verbessert.

309. Essen ohne Entzündungsrisiko

Die Ernährung hat einen direkten Einfluss auf das Entzündungsgeschehen im Körper. Das zeigen epidemiologische Studien, die den Zusammenhang zwischen Ernährungsmuster und Entzündungsrisiko untersucht haben. Dabei schnitt die hier zu Lande übliche fettreiche Kost mit einem hohen Anteil tierischer Produkte deutlich schlechter ab als eine pflanzlich betonte Ernährungsweise mit viel Obst und Gemüse, Hülsenfrüchten, Getreide und Fisch. "Die westliche Kost geht klar mit einer höheren Blutkonzentration an Entzündungsmarkern einher", sagte Dr. Bernhard Watzl von der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel auf einer Veranstaltung des Instituts Danone Ernährung für Gesundheit e.V.

310. Mach dein Ding - nicht an den Füßen

Füße brauchen eine sanfte Pflege, auch wenn zähe Hornhaut entfernt werden soll. Besonders vorsichtig müssen Diabetiker bei der Fußpflege sein, weil bei ihnen schon kleinste Verletzungen langwierige Probleme bereiten können. Die Fußpflegerin Susanne Tolksdorf aus Leverkusen macht manchmal groteske Erfahrungen: "Es kommen ab und zu Männer in meine Praxis, die die Hornhaut an ihren Füßen mit einem Schleifgerät aus dem Baumarkt oder mit einer Holzraspel entfernt haben", erzählt sie im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber".

311. Buchtipp: „Schulungsbuch für Diabetiker“ neu aufgelegt

Das „Schulungsbuch für Diabetiker“ von Gerhard-W. Schmeisl, einer der bekanntesten Leitfäden für die Gruppenschulung von Typ 1- und Insulin-spritzenden Typ 2-Diabetikern, ist in der 6. Auflage erschienen.

312. Übergewicht bei Kindern von Müttern mit Typ 1 Diabetes vorbeugen

Eine Typ 1 Diabetes-Erkrankung der Mutter während der Schwangerschaft erhöht nicht per se das Risiko der Kinder, später Übergewicht zu entwickeln. Vielmehr beeinflussen Faktoren, die mit einem mütterlichen Typ 1 Diabetes in Zusammenhang stehen, den Gewichtsverlauf der Kinder.

313. Die Last mit der Lust – Viele Diabetiker leiden unter Potenzproblemen

Mindestens jeder zweite Diabetiker bekommt im Laufe seiner Erkrankung Potenzprobleme. „Bei 80 % stecken dahinter organische Ursachen, vor allem Nerven- und Durchblutungsstörungen“, sagte Dr. Christian Leiber, Oberarzt an der Urologischen Klinik der Universität Freiburg gegenüber dem Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber. Unbehandelt und in der Partnerschaft nicht offen angesprochen, können diese Potenzprobleme sich zu nachhaltigen Belastungen auswachsen. Männer blockieren sich durch Versagensängste, ihre Frauen quälen dann häufig Selbstzweifel ob ihrer Attraktivität. Bei organischer Ursache können moderne Medikamente helfen. Betroffene sollten deswegen keine Scheu haben, das Problem ihrem Arzt zu offenbaren.

314. Die PINGUIN Studie der Forschergruppe Diabetes in München

61 von 100 Frauen mit Insulin pflichtigem Schwangerschaftsdiabetes erkranken innerhalb von drei Jahren nach der Entbindung an einem Typ 2 Diabetes mellitus.

315. Den Sommer genießen - auch mit Diabetes

Was Diabetiker beachten müssen, um den Sommer sorgenfrei zu genießen - darüber berichtet die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Juni 2007 und gibt zahlreiche Tipps. Insulin, Blutzuckermessgerät und Teststreifen reagieren empfindlich auf Wärme und Feuchtigkeit. Trotzdem müssen sie auch bei einem Schwimmbadbesuch für den Diabetiker stets schnell erreichbar sein. Sie gehören daher keinesfalls in das Handschuhfach des Autos - nicht nur, weil dort im Sommer in kürzester Zeit bis zu 80 Grad Celsius herrschen. Sie gehören in die Nähe des Schwimmbeckens, wo derDiabetiker sie im Notfall schnell zur Hand hat. In einer kleinen Kühlbox oder in Alufolie verpackt überstehen die empfindlichen Utensilien den Aufenthalt in der Badetasche.

316. Diabetes-Marker sagen AVK-Risiko vorher

MÜNCHEN (wst). Bei Diabetikern und bei Nichtdiabetikern steigt das AVK-Risiko mit der Höhe der Werte für HbA1c und das hochsensitive C-reaktive Protein (hsCRP). Das höchste AVK-Risiko haben Patienten, die hohe Werte beider Marker haben.

317. Erst Burn-out, dann Diabetes

Menschen mit Burn-out-Syndrom haben ein erhöhtes Risiko für Diabetes, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Als Burn-out werden Erschöpfungszustände infolge chronischem Stress und Überlastung bezeichnet. Israelische Wissenschaftler, die den Zusammenhang mit Diabetes aufdeckten, vermuten einen direkten Einfluss auf den Zuckerstoffwechsel. Da sich überlastete Menschen oft ungesund ernähren, könne dies aber auch das erhöhte Diabetesrisiko beim Burn-out-Syndrom erklären.

318. Die Stoffwechselstörung beeinträchtigt auch das Gehör

Diabetiker haben häufiger Hörstörungen als Nichtdiabetiker. Sie hören in allen Frequenzbereichen deutlich schlechter, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“.

319. Gewalterlebnisse machen Kinder auch körperlich krank

Das Erleben von Gewalt kann nicht nur die Seele von Kindern belasten, sondern auch die körperliche Gesundheit beeinträchtigen. Bei jungen Menschen aus Stadtvierteln mit hoher Kriminalitätsrate kommt es häufig zu Störungen in der Produktion des körpereigenen Hormons Cortisol, wie eine US-Studie ergab. Und solche Änderungen an der Cortisolproduktion und -regulierung als Folge von Stress können das Immunsystem schwächen und erhöhte Fettablagerungen im Bauchbereich zur Folge haben.

320. Bluthochdruck-Medikamente können Diabetes-Risiko verändern

Ärzte sollten bei der Behandlung von Patienten mit Bluthochdruck darauf achten, dass die Medikamente nicht die Entwicklung des Diabetes Typ 2 begünstigen. Dies forderte die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich einer kürzlich in der Fachzeitschrift Lancet veröffentlichten Übersicht über 22 Studien. Deren Analyse ergab, dass Patienten mit Bluthochdruck nach der Verordnung bestimmter Wirkstoffgruppen häufiger an Diabetes Typ 2 erkrankt waren.

321. Hilfe von Mutter Natur

‚Lucilia sericata’ ist der wohlklingende biologische Name der Goldfliege, die zur Familie der gemeinen Schmeißfliegen gehört. Die Lebenserwartung der Tiere beträgt nur einige Wochen. In dieser Zeit legt das Weibchen etwa 3.000 Eier an möglichst eiweißreichen Orten ab. Bereits nach einem Tag schlüpfen daraus Maden, die rund einen Millimeter groß sind.

322. Möglicher Zusammenhang zwischen Schlaf-Wach-Rhythmus und Diabetes entdeckt

Einem internationalen Forscherteam mit deutscher Beteiligung unter anderem durch das Helmholtz Zentrum München ist es gelungen, eine neue Genvariante zu identifizieren, die mit höheren Blutzuckerspiegeln und einem erhöhten Typ 2 Diabetes- Risiko verbunden ist.

323. Diabetiker müssen bei „typischen“ Symptome auch an andere Krankheiten denken

Diabetiker kennen Zittern und Herzklopfen als Zeichen, dass ihr Blutzucker gefährlich abgesunken ist. Manche staunen dann zu Recht, wenn die Messung einen normalen Wert zeigt.

324. Was passiert eigentlich bei der TEDDY Studie?

TEDDY ist die Abkürzung für "The Environmental Determinants for Diabetes in the Young“. Das bedeutet, dass die Forschergruppe Diabetes der TU München die umweltbedingten Ursachen des Typ 1 Diabetes aufdecken möchte. Aber was passiert eigentlich konkret bei der TEDDY Studie?

325. Blutzuckermessgeräte: die Qual der Wahl

Jeder zweite Diabetiker lässt gelegentlich Messungen ausfallen, da er in der Öffentlichkeit nur ungern misst. Das ergab eine Befragung. Kleine Messgeräte, die sekundenschnell messen, ermöglichen es, die Blutzuckerwerte unauffällig zu überprüfen. Doch die praktischen Winzlinge eignen sich leider nicht für jeden.

326. Diabetes ist Volkskrankheit - Rund acht Millionen Menschen in Deutschland sind betroffen

Nach dem deutschen Gesundheitsbericht 'Diabetes 2008' werden in Deutschland mehr als sechs Millionen Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 behandelt. Unter Einrechnung der Dunkelziffer - also der Personen mit bisher unentdecktem Diabetes - geht der Gesundheitsbericht von rund acht Millionen an Diabetes erkrankten Menschen aus. Somit sind rund acht bis zehn Prozent der deutschen Bevölkerung von Diabetes betroffen.

327. Anlässlich des Weltdiabetestages 2008 lud der Landesverband DDB Thüringen zum 10. Erfurter Treffen ein

Die ca. 600 interessierten Diabetiker diskutierten über Themen wie die Notwendigkeit der individuellen Therapie für jeden einzelnen Betroffenen durch z. B. die Verordnungsfähigkeit der modernen Analoginsuline zur Verbesserung der flexiblen Lebensgestaltung bei Kindern und berufstätigen Diabetikern, die Erforderlichkeit von mehrmaligen Patientenschulungen und deren Finanzierung.

328. Muskelreize können Nervenschmerzen bei Diabetes lindern

Diabetikern, die unter Nervenschmerzen und Missempfindungen in den Beinen leiden, kann ein neues Therapieverfahren, die sog. elektrische Muskelstimulation (EMS), bei der definierte Stromreize in die Oberschenkelmuskulatur gesetzt werden, helfen. In einer Studie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg gaben 73 % der Teilnehmer bereits nach vier Wochen an, dass sich ihre Beschwerden erheblich gebessert hätten.

329. Für Diabetiker nicht geeignet: Kennzeichnung von Lebensmitteln muss sich ändern

Gremien der Europäischen Union beraten derzeit in Brüssel über Gesetzesvorlagen von sogenannten Diabetiker- Lebensmitteln. Bisher existieren unterschiedliche nationale Regelungen. In Deutschland gibt es immer noch Lebensmittel mit der Aufschrift "für Diabetiker geeignet". Diese sind jedoch nach wissenschaftlichen Erkenntnissen keineswegs für eine diabetesgerechte Ernährung zu empfehlen und schaden Diabetikern häufig.

330. Großer DiabetesMARKT in München

Samstag, den 3. Mai 2008, findet der 17. DiabetesMARKT der Deutschen Diabetes-Stiftung unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Christian Ude auf dem Odeonsplatz in München statt. Auf der Veranstaltung, die jedes Jahr über 10.000 Besucher anlockt, stehen Diabetes-Experten aus ganz Deutschland an rund 30 Ständen für Interessierte und Betroffene als Ansprechpartner bereit.

331. Coldpacks - für Diabetiker zu kalt

Diabetiker sollten Sportverletzungen nicht mit Coldpacks behandeln, "Vor allem dann, wenn sie die Coldpacks direkt aus dem Tiefkühlfach nehmen", warnt Professor Dr. Dietrich Hepp, Diabetologe aus München.

332. Internationale Forscher diskutieren vom 31.8. bis 3.9. in Tübingen über Essen und Sucht

Die European Behavioural Pharmacology Society (ebps), die Europäische Gesellschaft der Verhaltenspharmakologen, veranstaltet vom 31. August bis 3. September ihre zwölfte große Tagung im Hörsaalzentrum Auf der Morgenstelle an der Universität Tübingen. Dazu werden mehr als 300 Wissenschaftler aus aller Welt erwartet.

333. Der Blutdruck muss runter

Da hat man sich gerade damit abgefunden, Diabetiker zu sein, und dann kommt die Diagnose "Bluthochdruck" dazu. Noch eine Krankheit, die einen das Leben lang begleitet.

334. Die größten Naschkatzen wohnen in Berlin

Nicht nur zur Weihnachtszeit essen die Deutschen zu oft Süßigkeiten. Die größten Naschkatzen wohnen in der Hauptstadt. 27 Prozent der Berliner greifen täglich zu Süßigkeiten, weitere 35 Prozent mindestens zweimal pro Woche. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative infas-Umfrage an 3.370 Bundesbürgern ab 16 Jahren im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

335. PINGUIN-Studie: Typ 2-Risiko nach Schwangerschaftsdiabetes reduzieren

Die ersten Teilnehmerinnen der PINGUIN-Studie (Postpartale Intervention bei Gestationsdiabetikerinnen unter Insulintherapie) haben ihre halbjährige Untersuchung bereits durchlaufen.

336. Chance gegen Diabetiker-Schmerzen?

Schmerzhafte Nervenschäden (Neuropathien) gehören zu den häufigsten Folgekrankheiten des Diabetes. Ob eine Behandlung mit Benfotiamin, einer Vorstufe des Vitamin-B1, die Beschwerden lindern kann, ist bislang umstritten. Nach einem Bericht des Apothekenmagazins "Diabetiker Ratgeber" gibt eine neue Studie der Universitätsklinik Gießen nun aber Hinweise, dass eine solche Therapie durchaus Nutzen bringt.

337. Auf dem Weg zu neuen Ansätzen in der Diabetes-Forschung

Auch in den kommenden fast vier Jahren erhält die Forschungsgruppe um Professor Dr. Elmar Peschke (Institut für Anatomie und Zellbiologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) eine umfassende Förderung durch die Sächsische Akademie der Wissenschaften.

338. Ballast einwerfen - Ballaststoffe aus Vollkornprodukten mindern das Diabetesrisiko

Wer sich ballaststoffreich ernährt, senkt sein Risiko für Typ-2-Diabetes, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Die häufigste Form der Zuckerkrankheit ist stark von der Ernährung abhängig.

339. Nächtliche Gefahr

Was passiert, wenn mein Blutzucker im Schlaf stark sinkt und ich nicht aufwache? Eine Angst, die viele Diabetiker umtreibt. Sollte man den Zuckerspiegel daher zur Sicherheit auch nachts kontrollieren? Der Münchner Diabetologe Dr. Helmut Pillin hält das nur in speziellen Fällen für nötig: Etwa wenn jemand tagsüber viel Sport getrieben hat oder nach abendlichem Alkoholgenuss.

340. Zuckerchaos im Sommer

Der Sommer mit seinen hohen Temperaturen kann den Blutzuckerspiegel auf unterschiedliche Weise beeinflussen. Einerseits kann die Hitze den Blutfluss beschleunigen und damit auch die Geschwindigkeit, mit der Insulin und die Wirkstoffe von Tabletten in die Blutbahn gelangen. Je wärmer es ist, umso schneller wirkt Insulin. Unter Umständen kann der Insulinbedarf sogar sinken. Das muss aber nicht immer so sein.

341. Typ-2-Diabetes ist ein wichtiger Risikofaktor für Schlaganfall

(dgk/DDZ) Menschen mit einem Typ-2-Diabetes sind häufig besonders frühzeitig auch von einer rasch voranschreitenden Arteriosklerose betroffen. Entsprechend ist das Risiko für eine Herzgefäßerkrankung (KHK) bei Diabetikern im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung um etwa das Zwei- bis Vierfache erhöht. Rund 80 Prozent aller Typ-2-Diabetiker sterben an den Folgen einer Herzgefäßerkrankung. Neben dem Herzinfarkt ist auch der Schlaganfall eine bedrohliche und häufige Folge der frühzeitigen Gefäßschädigung

342. Wann macht das Immunsystem krank, wann schützt es?

Ein gut funktionierendes Immunsystem ist für ein gesundes Leben unverzichtbar. Es kann gesundes Gewebe von krankem unterscheiden, Infektionserreger erkennen, Fremdstoffe wahrnehmen und diese Störungen dann in den meisten Fällen vollständig beseitigen. Wie ist diese erstaunliche Leistung zu erklären? Und wann haben sich Immunsysteme überhaupt entwickelt?

343. Wie man eine Selbsthilfegruppe gründet

Gerade wenn man chronisch krank ist, körperlich oder seelisch, tut es gut, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Besonders hilfreich sind hier Selbsthilfegruppen, aber oft gibt es keine in der Nähe. Wir wollen unseren Hörern nun Mut machen, selber eine zu gründen.

344. Kein höheres Unfallrisiko - Berufseinschränkungen kaum zu rechtfertigen

Diabetiker haben nicht häufiger Arbeitsunfälle als Nichtdiabetiker. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Bundesverbandes der IKK und des Arbeitsmediziners und Diabetologen Dr. Kurt Rinnert. Wie das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber" berichtet, hatten Männer der Altersgruppe von 30 bis 39 Jahren, die ihren Diabetes mit Insulinspritzen behandelten, zwar ein etwas erhöhtes Unfallrisiko. In den übrigen Altersgruppen waren Arbeitsunfälle bei Zuckerkranken aber eher seltener. Die Ausübung bestimmter Berufe pauschal zu verbieten, ist daher nach Ansicht des IKK-Vorstandsvorsitzenden Rolf Stuppardt nicht sinnvoll.

345. Ärztinnen erfolgreich - Von Frauen behandelten Diabetikern geht es besser

Ärztinnen setzen wissenschaftliche Leitlinien zur Behandlung der Zuckerkrankheit konsequenter um als ihre männlichen Kollegen und haben in der Behandlung mehr Erfolg bei ihren Patienten.

346. Deutsche Diabetes-Gesellschaft fordert neues Verfahren

Bochum – Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) kritisiert in einer aktuellen Stellungnahme das methodische Vorgehen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bei der Bewertung von kurzwirksamen Insulinanaloga für Typ-1-Diabetiker. Im Juni 2007 veröffentlichte das IQWiG seinen Abschlussbericht dazu. Es bestätigt darin im Wesentlichen seine vorläufige Einschätzung aus dem Jahr 2006, dass kurzwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1 im Vergleich zu Humaninsulinen keinen Zusatznutzen hätten.

347. Diabetes erhöht das Brustkrebsrisiko

- trifft dies auch für Brustkrebs zu? Ja, denn Diabetikerinnen haben ein um 20 Prozent erhöhtes Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Zu diesem Ergebnis kommen Susanna C. Larsson und Kollegen, die 20 veröffentlichte Studien überprüft und vergleichend ausgewertet haben. Außerdem kommen sie zu dem Schluss, dass die Sterberate bei Brustkrebspatientinnen um 24 Prozent höher ist, wenn sie zudem unter Diabetes leiden. Nicht unterschieden wurde in der vorliegenden Arbeit jedoch zwischen Diabetes Typ I und Diabetes Typ II - hier sind noch genauere Untersuchungen nötig.

348. Neuropathie: Ältere Patienten benötigen oft eine bessere Schmerzbehandlung

Berlin - Ältere Patienten erhalten häufig eine nur unzureichende Schmerztherapie. In Pflegeheimen etwa klagen 45 bis 80 Prozent aller Bewohner über anhaltende Schmerzen, aber nur 20 Prozent werden mit Schmerzmitteln behandelt. Warum das so ist und welche Möglichkeiten es gibt, die Situation älterer Menschen zu bessern, erläutert Dr. med. Andreas Kopf von der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin der Charité Berlin auf dem Hauptstadtkongress der DGAI für Anästhesiologie und Intensivtherapie (HAI 2007) im September in Berlin.

349. Diabetes-Folgeerkrankung: Diabetisches Fußsyndrom

Das diabetische Fußsyndrom ist eine Erkrankung, die sich als Folge eines Diabetes mellitus entwickeln kann. Da diese Folgeerkrankung bei Diabetikern sehr häufig ist, sollte jeder Betroffene gut darüber Bescheid wissen, denn richtige Vorbeugung bzw. frühzeitige Therapie kann die Zahl der Amputationen senken, die leider sehr häufig – bei Diabetikern 40-mal häufiger als bei Nicht-Diabetikern – notwendig werden.

350. Diabetes: Nach vergessener Tabletteneinnahme die nächste Dosis nicht verdoppeln

Diabetiker, die vergessen haben, ihre blutzuckersenkende Tablette einzunehmen, dürfen beim nächsten Mal nicht einfach die doppelte Dosis nehmen. "Dadurch riskieren Sie eine Unterzuckerung",

351. Die Süße von Früchten und ihre Folgen

Fruchtzucker, Inhaltsstoff vieler Obst- und Gemüsesorten gilt für die meisten Verbraucher als gesund. Und manch einer zieht daraus den Umkehrschluss, dass Lebensmittel, denen Fruchtzucker zugesetzt wurde, besonders empfehlenswert sind.

352. Blutzucker muss nachts nur in Ausnahmen kontrolliert werden

Frankfurt/Main (AP) Diabetiker müssen ihren Zuckerspiegel nur in Ausnahmefällen auch nachts kontrollieren. Sinnvoll ist dies etwa denn, wenn tagsüber viel Sport getrieben oder abends Alkohol getrunken wurde, wie der Münchner Diabetologe Helmut Pillin in der Apothekenzeitschrift «Diabetiker Ratgeber» betont.

353. Neuer Wirkstoff lindert Nervenschmerzen bei Diabetikern

Bochum (AP) Etwa die Hälfte aller Diabeter erleidet Nervenschäden. Die Ursache diese sogenannten diabetischen Neuropathie sehen Experten neben chronisch erhöhten Blutzuckerwerten auch in einem Mangel an dem Vitamin-B1. Eine Studie verspricht jetzt Besserung durch die Einnahme des Wirkstoffes Benfotiamin, wie die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie erklärt.

354. Experteninterview mit Frau Prof. Dr. med. A.-G. Ziegler

Im Rahmen unserer Interviewreihe setzen wir die Vorstellung der Mitglieder unseres wissenschaftlichen Beirats fort, die der Redaktion von Befund Diabetes mit medizinischen Beiträgen und ihrem Fachwissen beratend zur Seite stehen. In dieser Ausgabe möchten wir Ihnen Frau Prof. Dr. Anette-Gabriele Ziegler vorstellen. Sie ist Chefärztin der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Suchtmedizin am Klinikum Schwabing in München und Leiterin des Instituts für Diabetesforschung an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums rechts der Isar der TU München.

355. Abnehmen kann ansteckend sein

Programme für eine gesunde Ernährung wirken sich auch auf den Partner aus: Wenn der eine Ehepartner abnimmt, verliert oft auch der andere an Gewicht.

356. Weniger Diabetes-Todesfälle im Jahr 2007

Wiesbaden (AP) Die Zahl der Diabetes-Toten in Deutschland ist im Jahr 2007 gesunken. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, gab es 21.871 Todesfälle und damit zwei Prozent weniger. Über einen längeren Zeitraum betrachtet liegt die Zahl jedoch auf hohem Niveau.

357. Diabetes mellitus - was ist das?

Mit dem Begriff Diabetes bzw. Diabetes mellitus bezeichnet man eine Erkrankung des Stoffwechsels, die chronisch verläuft und deren Kennzeichen erhöhte Blutzuckerwerte sind.

358. Insulinproduzierende Zellen schützen und erhalten

Die aktuellen Forschritte in der Erforschung der insulinproduzierenden Betazelle ermöglichen weitere Therapieoptionen bei Diabetes mellitus. Das gilt nicht nur für den Diabetes Typ 1, sondern inzwischen auch für den Diabetes Typ 2. Wie Betazellen zukünftig vor Zerstörung geschützt oder zerstörte Zellen ersetzt werden können, ist eines der Themen der 44. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG).

359. Vollkornprodukte senken Diabetesrisiko - aber nicht bei jedem

Wer viele Ballaststoffe aus Getreideprodukten isst, hat ein vermindertes Typ-2-Diabetesrisiko. Allerdings ist das nicht bei jedem so.

360. Typ-2-Diabetiker frühzeitig motivieren

Bochum - Menschen mit Diabetes Typ 2 sollten stärker und vor allem früher als bisher in die Behandlung ihrer Krankheit einbezogen werden. Statt ausschließlich ärztlichen Anweisungen zu folgen, rät die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) den Patienten zu mehr Eigenverantwortung. Dazu gehören regelmäßige Blutzuckerselbstmessungen, auch bei einem gerade erst entdeckten Diabetes.

361. Diabetiker doppelt so häufig von Depression betroffen

Diabetiker leiden doppelt so häufig wie Menschen mit gesundem Stoffwechsel an Depressionen. Schätzungsweise jeder vierte Zuckerkranke weise eine leichte, etwa jeder zehnte eine schwere Depression auf, berichtet Fritz Hohagen von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde. «Dennoch wird das Vorliegen einer Depression bei Diabetes-Patienten noch viel zu selten in Betracht gezogen», kritisiert der Direktor der Lübecker Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie.

362. Blutzuckermessen, aber richtig

Die Messgenauigkeit ihrer Blutzuckermessgeräte können Diabetiker mit Hilfe spezieller Kontrolllösungen überprüfen. Darauf weist Dr. med. Ingrid Helmstädter, Fachärztin für Innere Medizin und Diabetologie in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten. Diese Kontrolle kann notwendig werden, wenn Zweifel an den Messergebnissen bestehen oder wenn ein Gerät längere Zeit nicht benutzt wurde

363. Bauch abspecken ist beste Vorbeugung

Hamburg - Überflüssiges Körperfett abzubauen ist die effektivste Maßnahme, um Zivilisationskrankheiten wie Diabetes Typ 2 und Herzkreislauferkrankungen vorzubeugen. Allerdings kommt es darauf an, wo die Fettpolster sitzen. Dies ist ein Ergebnis eines mehrjährigen Forschungsprojektes der Universität Tübingen, das Experten im Rahmen der 42. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) vorstellen. Die Tagung findet vom 16. bis zum 19. Mai 2007 im CCH Hamburg statt.

364. Auch bei Erbanlage für Diabetes verhindert gesunde Lebensweise den Ausbruch der Erkrankung

uch für Menschen, die eine starke erbliche Veranlagung für Diabetes vom Typ II haben, lohnt sich eine Lebensumstellung auf gesunde, fettarme Ernährung und regelmäßige Bewegung. Damit können auch sie den Ausbruch der Erkrankung verhindern, berichtet das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber. Nach der Entdeckung eines Gens, das das Risiko für Typ-II-Diabetes – die weitaus häufigste Form der Zuckerkrankheit – um bis zu 80 Prozent erhöht, haben amerikanische Forscher in einer Studie mit mehr als 3000 Teilnehmern untersucht, ob auch so stark erblich Belastete der Erkrankung trotzen können. Ergebnis: Genträger profitieren genauso wie genetisch Unbelastete von gesunder Ernährung und Sport. Die Gene sind also keine Entschuldigung für die Fortsetzung einer ungesunden Lebensweise.

365. Früherkennung ist lebenswichtig - Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Typ-1-Diabetes ist in Deutschland die häufigste Stoffwechsel-erkrankung im Kindes- und Jugendalter. Nach Schätzungen sind rund 25.000 Kids betroffen – Tendenz steigend, da Diabetes insbesondere bei jüngeren Kindern mit drei bis vier Prozent pro Jahr dramatisch zunimmt. Das Nationale Ak-tionsforum Diabetes (NAFDM) weist daraufhin, dass Früherkennung von Typ-1-Diabetes im Kindesalter lebenswichtig ist.

366. GLP-1 Analoga

Die Insulinausschüttung bei Mahlzeiten wird nicht nur durch den Anstieg der Blutzuckerkonzentrationen im Körper des Menschen ausgelöst, sondern auch durch Signale aus dem Magen-Darm-Trakt: den Inkretinhormonen.

367. Schwerhörig durch Diabetes

Bei Hörtests mit mehreren Tausend Erwachsenen fanden amerikanische Forscher zu ihrer eigenen Überraschung heraus, dass Diabetiker fast doppelt so oft an Hörschwächen leiden als andere Menschen, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber".

368. Übergewicht durch Darmbakterien?

(aid) - Was viele vermuten, scheint sich zu bewahrheiten: Es gibt offensichtlich gute und schlechte Futterverwerter. Entscheidend hierfür ist die Zusammensetzung der Darmflora, wie Forscher der Washington Universität in St. Louis (Bundesstaat Missouri) kürzlich in der Zeitschrift Nature berichteten.

369. Insulin-Pen gehört nicht in den Kühlschrank

Die meisten Diabetiker verwenden heute Spritzen, "Pen" genannt, in denen Insulin in kleinen Patronen für mehrere Anwendungen steckt. Während noch nicht angebrochene Insulin-Vorräte gekühlt werden sollen, gehören die Pens nicht in den Kühlschrank.

370. 19 neue Diabetes-Medikamente in den nächsten vier Jahren möglich

Unter "Diabetes" werden Krankheiten zusammengefasst, bei denen der Blutzuckerspiegel von Patienten dauerhaft außer Kontrolle gerät: Diabetes Typ 2 wird häufig durch Übergewicht ausgelöst; oft in der zweiten Lebenshälfte, manchmal aber bereits bei Teenagern. Bei Diabetes Typ 1 zerstört das Immunsystem (meist schon im Kindesalter) die körpereigene Produktion des Blutzucker-regulierende Hormons Insulin.

371. Gefahr erkannt, Risiko gebannt

Alle Jahre wieder setzen Organisationen rund um den Globus zum Weltdiabetestag am 14. November Zeichen, um die weltweit fortschreitende Stoffwechselerkrankung in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Denn Diabetes ist nicht nur ein Thema für Betroffene, wie das diesjährige Thema „Diabetes-Aufklärung, -Schulung und -Prävention“ zeigt.

372. Zu wenige nutzen den Check-up 35

Ab dem 35. Lebensjahr steht jedem gesetzlich Krankenversicherten alle zwei Jahre der kostenlose Check-up 35 zu. Viele spüren in diesem Alter aber noch keinerlei Gesundheitsprobleme und lassen ihren Anspruch ungenutzt. Dabei erleben erfahrene Hausärzte auch bei jungen Patienten immer wieder Überraschungen, wie erhöhte Cholesterin- oder Blutdruckwerte:

373. Gesundheitsfragen in der Zahnzusatzversicherung

Beim Abschluss einer Zahnzusatzversicherung werden im Antrag Gesundheitsfragen formuliert, die der Versicherungsnehmer nach bestem Gewissen richtig beantworten muss. Manche Fragen lassen sich einfach klären, wie z. B. die Frage nach der Anzahl der fehlenden, nicht ersetzen Zähne. Im Regelfall wird bei der Zahnzusatzversicherung die Frage gestellt, ob sich die versicherte Person derzeit in Behandlung befindet oder eine Behandlung angeraten ist.

374. Krank im Klassenzimmer: Krampfanfall, Diabetes, Übergewicht

Wenn ein Schüler mitten in der Schulstunde in sein Pausenbrot beisst, ist der Lehrer selten amüsiert. Hat dieser Schüler aber Diabetes Typ 1, muss er in bestimmten Situationen sofort essen. Der Lehrer kann darauf nur dann richtig reagieren, wenn er über diese Erkrankung Bescheid weiß. Genau das ist das Ziel einer Lehrerfortbildung, die nicht nur über Diabetes, sondern auch über den richtigen Umgang mit Schülern informiert, die an Epilepsie oder Übergewicht leiden.

375. Ex und hopp

Wer bei sommerlichen Temperaturen körperlich arbeiten muss oder seine Ausdauer trainiert, muss reichlich trinken - aber auch das kann man richtig und falsch machen. Wichtig ist, regelmäßig und schluckweise zu trinken. Es bringt wenig, den ganzen Flüssigkeitsbedarf auf einmal zu decken, heißt es im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Der Körper hat nämlich nichts davon und scheidet das meiste umgehend wieder aus - ex und hopp.

376. Chronikerprogramme bewähren sich

Patienten, die sich bei ihrem Hausarzt in ein Chronikerprogramm einschreiben, profitieren davon auf mehreren Ebenen. "Zum einen nehmen Teilnehmer ihre Krankheit ernster und beteiligen sich daher meist intensiver an der Therapie", erklärt Dr. Diethard Sturm, Vorstandsvorsitzender des Instituts für hausärztliche Fortbildung im Deutschen Hausärzteverband, im Patientenmagazin "HausArzt".

377. Vitamin B12 - Tierisch(es) gut für das Gehirn

Tierische Nahrungsmittel kommen den meisten beim Thema Vitamine wohl nicht gerade als erstes in den Sinn. Doch gerade in Fleisch, Fisch und Eiern steckt ein Vertreter, der für die Gehirnleistung insbesondere für ältere Menschen eine wesentliche Rolle spielt.

378. Am 25. September ist »Tag der Zahngesundheit«

In wenigen Tagen findet der »Tag der Zahngesundheit 2009« statt. Unter dem Motto »Gesund beginnt im Mund – krank sein oftmals auch« soll die Bevölkerung für die Wechselwirkungen zwischen Zahngesundheit und Allgemeingesundheit sensibilisiert werden. Als Experte für Fragen rund um dieses Thema empfiehlt sich die Deutsche Parodontose Hilfe e.V. Die Parodontitis ist einer der größten Risikofaktoren für die Entstehung zahlreicher Allgemeinerkrankungen und gilt inzwischen als Volkskrankheit.

379. Debatte über Untersuchung auf Schwangerschaftsdiabetes

Während der Schwangerschaft kann eine Untersuchung auf Diabetes das Risiko für manche Geburtskomplikationen senken. Ob jedoch bei Routinescreenings dieser Nutzen die möglichen Nachteile übersteigt, ist laut einem Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) fraglich.

380. Geringes Geburtsgewicht und Diabetes haben gemeinsamen genetischen Hintergrund

Ein niedriges Geburtsgewicht erhöht das Risiko, später Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Bislang hatten Wissenschaftler dies auf eine Fehlernährung der Mutter während der Schwangerschaft zurück geführt. Doch inzwischen gehen sie davon aus, dass auch der genetische Hintergrund eine starke Rolle spielt.

381. Wesentliche Risiko-Gene für Typ-2-Diabetes entschlüsselt

Ein internationales Forschungsteam aus Großbritannien, Kanada und Frankreich berichtet, maßgeblich an der Entwicklung von Typ-2-Diabetes beteiligte Gene entschlüsselt zu haben. Damit sei der genetische Hintergrund der Zivilisationskrankheit Typ-2-Diabetes zu 70 Prozent erklärt, so die Untersucher im renommierten Fachmagazin Nature. Diese Ergebnisse könnten dazu führen, dass Gentests für das Risiko eines entstehenden Typ-2-Diabetes möglich werden.

382. Jeder achte Apothekenkunde hat erhöhte Blutzuckerwerte

Etwa jeder achte Apothekenkunde hat erhöhte Blutzuckerwerte, aber viele wissen nichts davon, so das Ergebnis mehrerer Studien in Apotheken. "Wir kennen unsere Patienten sehr gut und können sie bei einem erhöhten Diabetes-Risiko gezielt ansprechen. Ob jemand an Diabetes erkrankt ist, kann aber nur der Arzt diagnostizieren", so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer.

383. Verwenden Sie Naturheilmittel?

Die mediale Information über naturheilkundliche Verfahren lässt oft zu wünschen übrig - besonders Menschen mit Diabetes schauen häufig kritisch auf manch obskures Angebot. Doch seriöse Naturmedizin ist durchaus wirksam. Und auf dem Vormarsch, wie Prof. Josef Beuth bei der Vorstellung der Pascoe-Studie in Hamburg betonte.

384. Europäische Initiative Kinder und Diabetes

Die EU und ihre Mitgliedsstaaten stehen zunehmend unter Druck, in Europa für alle an Diabetes erkrankten Kinder Zugang zu einer besseren und gleichwertigen Versorgung zu schaffen. Mitglieder des Europäischen Parlaments (MdEPs) haben heute in Brüssel den ersten Aufruf zur Verbesserung des Diabetes-Managements bei Kindern in Europa vorgelegt. Die Initiative wird von der ISPAD (International Society of Pediatric und Adolescent Diabetes) und der IDF (International Diabetes Federation) Europa unterstützt. Ebenfalls beteiligt waren Mitglieder der EU-Kommission.

385. Viel Obst schützt vor Diabetes

Wer viel frisches Obst isst, vermindert deutlich sein Risiko, an Diabetes zu erkranken, berichtet das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber. Den besten Effekt erzielt, wer gleichzeitig weniger Fleisch, weißes Brot und Hülsenfrüchte isst und Bier und kalorienreiche Erfrischungsgetränke reduziert. Wer sich so ernährt, senkt sein Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken um 70 Prozent. Diese Form der Zuckerkrankheit hängt stark vom Ernährungsverhalten ab und ist die weitaus häufigste Variante des Stoffwechselleidens. Quelle: Apothekenmagazin Senioren Ratgeber

386. Hartz IV: Kein Essenzuschuss für Diabetiker

Diabetiker, die Arbeitslosengeld II beziehen, haben keinen Anspruch auf einen finanziellen Zuschuss für ihre Ernährung, berichtet das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber. Das Sozialgericht Dresden habe entsprechend gegen einen an Diabetes und Bluthochdruck erkrankten Mann entschieden, der einen monatlichen Zuschlag von 50 Euro für seine Ernährung erstreiten wollte. Begründung des Gerichts: Diabetikerkost entspreche im Wesentlichen einer gesunden Normalkost, wie sie in jedem Lebensmittelgeschäft erhältlich sei. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber 11/2006 liegt in den meisten Apotheken aus und wird kostenlos an Kunden abgegeben.

387. Netzwerk hilft Diabetikerfüßen

Mit einem Begriff wie ‚Integrierte Versorgung’ können die meisten Menschen immer noch nichts anfangen. Doch bereits bei der Gesundheitsreform 2004 wurde dieses Versorgungsmodell im Fünften Sozialgesetzbuch geregelt: Eine Krankenkasse oder ein Zusammenschluss von Kassen kann danach mit einzelnen medizinischen Einrichtungen, Ärzten und nichtärztlichen Gesundheitsberufen direkte Verträge abschließen.

388. Neue Erkenntnisse zu einer möglichen Ursachenbehandlung von Diabetes

Eine Entdeckung von Wissenschaftlern der Universität Bremen könnte dabei helfen, neue Therapien gegen die Volkskrankheit Diabetes zu entwickeln. Dr. Kathrin Mädler und ihr Forscherteam aus dem Fachbereich Biologie/Chemie haben bei Diabetes-Patienten einen entzündlichen Faktor namens CXCL10 aufgedeckt, der an der Zerstörung der insulinproduzierenden Beta-Zellen entscheidend beteiligt ist. Ihre Studie ist in dem Fachmagazin Cell Metabolism nachzulesen.

389. Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2007

Zum letztjährigen Weltdiabetestag am 14. November 2006 hat die Deutsche Diabetes-Union e. V. (DDU) den Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes 2007 veröffentlicht. Der Bericht ist eine Bestandsaufnahme von aktuellen Daten und Informationen zum Thema Diabetes. So widmet sich z. B. ein Kapitel den gesundheitsökonomischen Aspekten des Diabetes. Weitere Themen sind unter anderem Diabetes-Begleiterkrankungen, Diabetes und Geriatrie sowie Diabetes bei Kindern und Jugendlichen. Die einzelnen Kapitel sind von verschiedenen Diabetes-Experten verfasst worden. Die Broschüre richtet sich an alle Diabetiker und Interessierte. Sie kann auf der Internetseite der DDU (www.ddu.de) unter dem Menüpunkt „Der DDU informiert“ als PDF-Dokument kostenlos heruntergeladen werden.

390. Patientenleitlinie zu Netzhautkomplikationen bei Typ 2-Diabetes online

Ein Diabetes kann schwere Folgeerkrankungen verursachen. Dazu gehören krankhafte Veränderungen der Netzhaut, die bis zur Erblindung führen können. Das Risiko zu erblinden, ist für Menschen mit Diabetes fünffach höher als für den Nicht-Diabetiker. Jährlich verlieren in Deutschland ungefähr 1.700 Menschen ihr Augenlicht infolge ihrer Diabeteserkrankung.

391. Wundauflagen mit Wirkstoffdepot

Neuartige Wundauflagen könnten in Zukunft die Heilung chronischer Wunden, die u. a. auch bei Diabetes mellitus auftreten können, fördern. Mithilfe neuer Technologien geben sie Wirkstoffe etwa gegen Infektionen oder zur Förderung der Hautregeneration kontinuierlich über mehrere Tage hinweg ab.

392. Diabetiker: Haut und Füße brauchen besondere Pflege

Menschen mit Diabetes sollten ihren Blutzuckerspiegel immer im Auge behalten, sich ausreichend bewegen und vor allem auf die richtige Hautpflege achten, denn Entzündungen und Rötungen sind bei einer Diabetiker-Haut nicht selten. Besonders die Füße bedürfen besonderer Aufmerksamkeit.

393. Die richtige Vorsorge treffen

Ist der Zuckerhaushalt gestört, leiden als Folge die großen und kleinen Blutgefäße. Menschen mit Diabetes mellitus erkranken deshalb doppelt so häufig an einer peripheren Durchblutungsstörung (periphere arterielle Verschlusskrankheit, pAVK) wie Menschen ohne Diabetes. Eine aktuelle Studie an fast 7.000 älteren Menschen zeigt, dass die Kombination pAVK und Diabetes die Lebenserwartung deutlich verkürzt.

394. Rauchen fördert Diabetes

Raucher erkranken doppelt so häufig am Diabetes vom Typ 2 wie Nichtraucher, berichtet das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber. Die lange gehegte Vermutung, dass der Tabakgenuss ein Risikofaktor für die weitaus häufigste Form des Stoffwechselleidens ist – in Deutschland sind rund sieben Millionen Menschen erkrankt –, wurde jetzt in einer amerikanischen Studie bestätigt. Die tägliche Zigarettenmenge spielte nur eine untergeordnete Rolle. Andere Faktoren, die das Diabetesrisiko ebenfalls beeinflussen, wie Körpergewicht, Alter, Geschlecht Blutfette und Blutdruck, wurden bei der Auswertung berücksichtigt. Die gute Nachricht: Aufhören lohnt sich. Das Diabetes-Risiko ehemaliger Raucher unterschied sich kaum von dem der Nichtraucher. Quelle: Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber

395. Knoten in der Brust durch Diabetes

Langjährige Diabetikerinnen entwickeln manchmal Knoten in der Brust, die bei den gängigen Untersuchungen wie Krebsgeschwulste aussehen, tatsächlich aber harmlose Wucherungen („diabetische Mastopathie“) sind. Von Krebs können sie mit hoher Sicherheit durch eine feingewebliche Probe unterschieden werden. „Ist die Diagnose gesichert, sollte nicht operiert werden“, rät Dr. med. Uwe Güth vom Universitätsspital in Basel und Experte für die seltene Erkrankung im Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber. Bei keiner dokumentierten diabetischen Mastopathie sei bisher die Entwicklung von Brustkrebs beobachtet worden. Die betroffenen Frauen können gut mit den harmlosen Knoten leben. „Operationen können die Erkrankung auf lange Sicht nicht bessern“, sagt Dr. Güth. Frauen, die einen Knoten bei sich ertasten, sollen diesen aber unbedingt vom Arzt abklären lassen. Quelle: Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber

396. Diagnose Diabetes - diese Ärzte sind zuständig

Erkrankt ein Mensch an Diabetes, hängt der Weg zum richtigen Arzt zunächst vom Erkrankungstyp ab, so Dr. Rainer Lundershausen, Sprecher der Deutschen Diabetes Gesellschaft, gegenüber der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. November 2009. Typ-1-Diabetiker sollten sich auf schnellstem Wege in eine Diabetes-Klinik einweisen lassen. In diesem auf Diabetes spezialisierten Krankenhaus lernen Betroffene den Umgang mit Insulin von der Pike auf.

397. Diabetes-assoziierte Entzündungsprozesse im Fettgewebe und Stressproteine

Fettzellen (Adipozyten) des Fettgewebes und ihre Mediatoren tragen wesentlich zur Entwicklung von chronischen Entzündungsprozessen bei, die zur Entstehung einer Insulinresistenz und schließlich zum Diabetes führen können.

398. Neues Injektionsgerät zur Insulinabgabe ist preiswürdig

Volkskrankheit Diabetes: Von der Stoffwechsel- und Regulationsstörung sind allein in Deutschland mehr als sechs Millionen Menschen betroffen. Bis heute kann man Diabetes mellitus nur durch die Umstellung der Lebensweise, der Verabreichung von Insulin oder zur Insulinausschüttung anregender Medikamente behandeln.

399. Häufig depressiv durch Diabetes

„Diabetes? Damit kann man heute doch gut leben!“ Diese Reaktion hören Zuckerkranke von gut informierten Gesprächspartnern nicht selten. Es ist ja auch wahr – und doch unterschlägt dieser Allgemeinplatz, dass zur Bewältigung der Krankheit auch heute noch erheblicher Aufwand, viel Wissen, alltägliche Disziplin und das Leben mit kleineren und größeren Krisen gehören, die häufiger als bei ansonsten Gesunden auch einmal aus dem Ruder laufen können. Ein Ausdruck der tatsächlichen Belastung Zuckerkranker ist die hohe Zahl an Depressionen. Diabetiker sind davon doppelt so häufig betroffen wie andere Menschen, berichtet das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber. Privatdozent Dr. Norbert Hermanns, Leiter des Forschungsinstituts der Diabetes-Akademie Mergentheim, sieht Ursachen in der Dauerbelastung durch die chronische Krankheit verbunden mit einer Veranlagung. Untersuchungen hätten gezeigt, dass Depressionen zudem bei schlechter Blutzuckereinstellung und zusammen mit Folgeerkrankungen auftreten. Umgekehrt können Depressionen dazu führen, dass Diabetiker die Therapie vernachlässigen.

400. Neue Rechenaufgabe: Auch Fett und Eiweiß steigern den Blutzuckerspiegel

Kohlenhydrate sind der Nahrungsbestandteil, an den Diabetiker die Dosis ihrer Medikamente, besonders das Insulin, anpassen müssen. Fett und Eiweiß, so wird es noch in vielen Schulungen gelehrt, hätten kaum Einfluss auf den Blutzucker. Tatsächlich werden auch Fett und Eiweiß im Körper in Zucker umgewandelt, wenn auch nur langsam und nur zum Teil. „Häufig ist das der Grund, warum der Blutzuckerspiegel drei bis fünf Stunden nach einem fett- und eiweißreichen Essen steigt“, erklärt Prof. Olga Kordonouri aus Hannover im Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“.

401. Eiweißhülle schützt vor Gefäßverkalkung

Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich und der RWTH Aachen beobachteten erstmals experimentell, wie Eiweißstoffe im Blutplasma Gefäßverkalkung verhindern: Das Eiweiß umhüllt das Mineral Kalziumphosphat im Blut wie eine Schutzschicht. Dadurch können sich die winzigen Teilchen nicht unerwünscht zu größeren Kalkablagerungen zusammenschließen, berichten die Forscher in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Biointerphases“.

402. Gut kauen und selbstbewusst lächeln

Erkrankungen des Mundes und der Zähne sind in Deutschland weit verbreitet: Zum Beispiel haben weniger als 1% aller Erwachsenen ein kariesfreies Gebiss. Das neue Heft der Gesundheitsberichterstattung (GBE) "Mundgesundheit" liefert aktuelle Daten zur Verbreitung wichtiger Erkrankungen von Mund und Zähnen, beschreibt Risiko- faktoren, Prävention und Behandlung sowie die zahnmedizinische Versorgung in Deutschland und Kostenaspekte.

403. Viele Blinde durch Diabetes

Eine durch die Zuckerkrankheit ausgelöste Erkrankung der Netzhaut im Auge („Retinopathie“) ist die häufigste Ursache für eine Erblindung im Erwachsenenalter, berichtet das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber. Etwa 2500 Menschen verlieren in Deutschland jährlich aus diesem Grund ihr Augenlicht, rechnet der Augenarzt Prof. Dr. med. Michael Ulbig von der Augenklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München. Diese Zahl könnte deutlich gesenkt werden, wenn Diabetiker schon regelmäßig die Augen kontrollieren lassen, bevor sie unter Sehstörungen leiden. Je früher die Retinopathie entdeckt wird, desto besser sind die Erfolgsaussichten der Behandlung. Entscheidend ist aber auch, dass die Patienten große Sorgfalt auf die Behandlung ihres Diabetes legen und möglichst normale Zuckerwerte erreichen.

404. Diabetes: Augen sehr früh in Gefahr

Die bei Diabetikern als Folgeerkrankung gefürchteten Netzhautschäden der Augen können schon viel früher auftreten, als bisher vermutet, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“ Auf der Jahrestagung amerikanischer Diabetesexperten wurde bekannt, dass bei einer Untersuchung von 890 Menschen im Vorstadium der Zuckerkrankheit bereits acht Prozent typische Augenschäden aufwiesen. Die „diabetische Retinopathie“ gilt als die häufigste Ursache für Erblindungen im Erwachsenenalter. Früh erkannt, kann ihr Fortschreiten durch optimale Stoffwechseleinstellung und gegebenenfalls eine Laserbehandlung aufgehalten werden. Quelle: Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber

405. Unvergesslicher Diabetes: Stoffwechsel-Gedächtnis "lernt" schädlichen Zuckerabbau

Gelernt ist gelernt. - Was für Schüler die Basis des Erfolgs ist, ist für Zuckerkranke offensichtlich die Basis schlimmer Folgeerkrankungen wie Nierenversagen, Augenschäden, Nervenschäden und Herzinfarkte: Wie US-amerikanische und britische Wissenschaftler in der renommierten Fachzeitschrift "Diabetic Medicine" berichteten, hat auch unser Stoffwechsel ein Gedächtnis, das sich bei erhöhten Blutzuckerspiegeln krankhafte Stoffwechselwege quasi einprägt.

406. Dem Fett auf der Spur: Die Bedeutung von Fettstoffwechselgenen für Typ 2-Diabetes

Wie funktionieren Gene des Fettstoffwechsels, welche Bedeutung haben sie für die Volkskrankheiten Diabetes Typ 2 (Alterszucker), Fettleibigkeit oder Bluthochdruck? Mit diesen Fragen befassten sich die Wissenschaftler der Christian-Albrechts-Universität und des Max-Rubner-Instituts aus Kiel im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes.

407. Behörde darf Diabetiker den Führerschein abnehmen

Die Straßenverkehrsbehörde darf einem Diabetiker den Führerschein wegnehmen, wenn der Betroffene wegen Unterzuckerung mehrfach Unfälle verursacht hat. Dies geht aus einem am Dienstag veröffentlichten Urteil des Verwaltungsgerichts Mainz hervor.

408. Risiko Herzinfarkt bei Diabetes: Kommunikation bislang fehlgeschlagen

Jeder Zweite in NRW nennt Rauchen, Übergewicht und Stress als Risiko für den Infarkt, nur jeder Zehnte Fettstoffwechselstörungen. Blutdruck rangiert an sechster und Diabetes sogar an letzter Stelle, obwohl die Hälfte aller Diabetiker am Infarkt verstirbt. 94 Prozent der Bevölkerung und 85 Prozent der Diabetiker ist nicht bekannt, dass Diabetes das Herz bedroht.

409. Potemkinsches Vollkorn

Wer seiner Gesundheit zuliebe ein echtes Vollkornbrötchen essen möchte, muss schon sehr genau hinschauen beim Kauf. Das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber" ließ zehn nach Vollkorn aussehende Brötchen untersuchen: Nur drei brachten es auf einen Ballaststoffanteil von über 6 Gramm, was nach Auskunft von Professor Dr. Hans Hauner, Leiter des Else Kröner-Fresenius-Zentrums in München, für echte Vollkornprodukte spricht.

410. Heilsbringer auf Probe

Sind Antioxidantien, gern auch als "Radikalenfänger" bezeichnet, gar nicht so wirkmächtig, wie sie in jüngster Vergangenheit beschrieben wurden? Sie stecken als Vitamine und Pflanzenstoffe in vielen Nahrungsmitteln und sollen vor Krankheiten schützen, die Abwehr stärken und das Altern ausbremsen.

411. Kinder und Jugendliche mit Diabetes und ihre Familien optimal unterstützen

Übergewicht und Bewegungsmangel führen in Deutschland zu einer wachsenden Anzahl von Jugendlichen mit Diabetes Typ 2. Zurzeit sind es rund 200 Neuerkrankungen jährlich. Sinnvolle Therapien für die Betroffenen und Präventionsmaßnahmen, um die Erkrankung in jungen Jahren zu verhindern, waren Themen der diesjährigen Tagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) in Leipzig.

412. Gut vorbereitet in den Urlaub

Urlaub vom Diabetes? Gibt´s leider nicht. Urlaub mit Diabetes? Kein Problem. Vorausgesetzt, Sie sind gut vorbereitet. Das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber hat für die Betroffenen zusammengefasst, wie die Reiseapotheke aussehen muss, um einen Urlaub unbeschwert zu genießen.

413. Mit Spannung erwarteter, wegweisender Kongress mit weltweit führenden Diabetologen in Abu Dhabi rückt näher

Die Health Authority von Abu Dhabi (HAAD), die Aufsichtsbehörde für den Gesundheitssektor im Emirat Abu Dhabi, und die Europäische Diabetes-Gesellschaft (EASD) bestätigten heute, dass sie den 1. Internationalen Abu Dhabi Diabeteskongress (ADDC) im Emirates Palace in Abu Dhabi vom 12. bis zum 14. März 2010 abhalten werden.

414. Antidiabetikum Metformin steigert körpereigene Krebsabwehr

Das bei Diabetes Typ 2 eingesetzte Antidiabetikum Metformin verringert das Risiko, an Krebs zu erkranken. Eine aktuelle Studie von US-Forschern hat einen möglichen Mechanismus dafür nachgewiesen. „Dieser positive Nebeneffekt ist nicht nur eine gute Nachricht für Diabetiker, die mit Metformin behandelt werden“, erläutert Prof. Dr. Helmut Schatz, Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie, der Fachvereinigung für Hormon- und Stoffwechselerkrankungen.

415. Serotonin könnte gegen Altersdiabetes helfen

Wofür das „Glückshormon“ Serotonin in der Bauchspeicheldrüse in den Insulin-produzierenden Zellen enthalten ist, blieb über vier Jahrzehnte lang rätselhaft und konnte nun von Wissenschaftlern des Berliner Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik aufgeklärt werden.

416. Insulintherapie: Therapietreue und Kompetenz bei Diabetes-Patienten fördern

Die englischen Begriffe „Compliance“ und „Empowerment“ stehen für zwei wesentliche Faktoren, die insbesondere bei einer Insulintherapie maßgeblich sind für einen dauerhaften Behandlungserfolg: Zum einen die sog. Therapietreue, also die Bereitschaft des Patienten, die Behandlung ordnungsgemäß und in Absprache mit dem Arzt mitzutragen und die entsprechenden Maßnahmen aktiv umzusetzen („Compliance“); zum anderen geht es darum, den Patienten durch geeignete Information, Beratung und Schulung in die Lage zu versetzen, im Hinblick auf seine Erkrankung eine sog. „Patientenkompetenz“ zu erwerben und ein entsprechendes Selbstbewusstsein zu entwickeln, die Krankheit zu managen und die Therapie angemessen umzusetzen („Empowerment“).

417. Unterzucker nach dem Essen

Diabetiker, die Insulin spritzen und nach dem Essen häufig Unterzuckerungen haben, sollten mit ihrem Arzt sprechen - möglicherweise steckt eine Magenlähmung dahinter: Weil die Magennerven infolge des Diabetes geschädigt sind, transportiert der Magen den Speisebrei zu langsam weiter.

418. Braune Bohnen gegen Diabetes

Kaffeetrinker bekommen seltener Typ-2-Diabetes. Das berichtet das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Australische Forscher werteten 24 Studien aus, in denen der Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und Diabetes untersucht wurde. Ihr Fazit: Das Diabetesrisiko scheint mit jeder täglich getrunkenen Tasse um rund sieben Prozent zu sinken - und zwar unabhängig davon, ob der Kaffee Koffein enthält oder nicht.

419. Diabetes mellitus - was ist das?

Mit dem Begriff Diabetes bzw. Diabetes mellitus bezeichnet man eine Erkrankung des Stoffwechsels, die chronisch verläuft und deren Kennzeichen erhöhte Blutzuckerwerte sind.

420. Wenn Bluthochdruck und Nierenerkrankungen sich gegenseitig hochschaukeln

Nierenerkrankungen ziehen häufig Bluthochdruck nach sich, und umgekehrt schadet Bluthochdruck langfristig der Niere und führt zu Niereninsuffizienz. Allein 20 Prozent aller Hochdruckpatienten versterben an Nierenerkrankungen. Nierenschäden sind somit die dritthäufigste Todesursache bei Menschen mit Bluthochdruck.

421. Diabetes als Unfallrisiko

Gut eingestellte Diabetiker können problemlos als Autofahrer am Verkehr teilnehmen. Aber jeder Zuckerkranke sollte realistisch für sich einschätzen, ob ihn am Steuer ein Unterzucker ereilen kann, der ihn absolut verkehrsuntüchtig machen würde. Wegen dieses Risikos gelten für Diabetiker, die den Führerschein machen wollen, bestimmte Auflagen. Diese können regional unterschiedlich sein und sollten beim zuständigen Landratsamt nachgefragt werden, rät das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber".

422. Fehler bei Blutzucker-Selbstmessung oft leicht vermeidbar

Ungenauigkeiten bei der Blutzucker-Selbstmessung sind bei vielen Patienten an der Tagesordnung. Einmal erkannt, können sie meist leicht vermieden werden.

423. Lehrer in der Zwickmühle

Die Zahl von Kindern mit Typ-1-Diabetes steigt in Deutschland kontinuierlich an. Immer öfter sind Lehrer gefordert, diese Kinder, oft schon im Grundschulalter, im Unterricht zu betreuen. Sie sollen den Kindern beim Beurteilen der Blutzuckermesswerte helfen, bei den Mahlzeiten und bei Unterzuckerungen. Manchem Lehrer ist das zu gefährlich, dafür seien sie nicht ausgebildet, so ihr Argument.

424. Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum Welt-Diabetestag

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Welt-Diabetestag am 14. November mitteilt, ist die Zahl der an Diabetes mellitus Gestorbenen im Vergleich aller Bundesländer anteilig in Thüringen und Sachsen-Anhalt am höchsten. In diesen beiden Bundesländern verstarben an dieser Volkskrankheit im Jahr 2007 61 bezie­hungsweise 60 Menschen je 100.000 Einwohner.

425. Kaffee und Tee schützen vor Diabetes 2

Kaffee und Tee können vor Diabetes 2 schützen. Da auch entkoffeinierter Kaffee das Risiko für die Stoffwechselerkrankung senkt, beruht dieser Effekt zumindest nicht nur auf Koffein, wie australische Forscher der Universität Sydney berichten. Die Analyse von 18 Studien mit insgesamt fast einer halben Million Teilnehmern zeigt, dass jede täglich getrunkene Tasse Kaffee die Diabetesgefahr um sieben Prozent verringert.

426. Nur jeder Zweite geht zur Vorsorgeuntersuchung

Nur jeder zweite Bundesbürger über 35 Jahren (46 Prozent) war in den vergangenen beiden Jahren zu einer kostenlosen Vorsorgeuntersuchung beim Arzt. Zwei von drei Deutschen gehen nur dann zum Arzt, wenn es sich gar nicht vermeiden lässt oder sie sich wirklich krank fühlen. Lediglich jeder Dritte (35 Prozent) ist demnach bereit, auch ohne Beschwerden zum Gesundheits-Check zu gehen, wie die Umfrage ergab.

427. Erst Fettleber, dann Diabetes?

Fast jeder dritte Europäer leidet an einer Leberverfettung. Dabei ist die "Fettleber" längst nicht so harmlos, wie man früher glaubte. Zum einen, weil sich daraus eine gefährliche Leberentzündung entwickeln kann, bis hin zur Leberzirrhose.

428. Multifaktorielle Therapie gegen Diabetes Typ 2

Berlin (AP) Bei der Therapie von Diabetes Typ 2 sollten Ärzte neben dem Blutzucker auch weitere Probleme wie Bluthochdruck oder hohe Cholesterinwerte berücksichtigen. Eine solche multifaktorielle Therapie erhöht einer Studie zufolge die Lebenserwartung der Patienten.

429. Keine Zweiklassen-Medizin bei Typ-2-Diabetes

Stuttgart (AP) Kassen-Patienten mit Typ 2-Diabetes werden ebenso gut mit Insulin und Medikamenten versorgt wie Privatversicherte. Beide Gruppen erhalten jedoch zu selten Medikamente, die sie vor den Spätfolgen der Zuckerkrankheit schützen.

430. Medikamente für Diabetes Typ 2 in der Diskussion

Kassenpatienten mit Diabetes mellitus Typ 2 könnten zukünftig Blutzucker senkende Medikamente aus der Wirkstoffgruppe der Glitazone nicht mehr auf Rezept erhalten. Die Wirkstoffe Pioglitazon und Rosiglitazon können jedoch für Patienten unverzichtbar für eine optimierte Diabetes-Therapie sein.

431. Zusammenhang zwischen Adipositas und Diabetes entdeckt

In einer Studie der australischen Monash University wurde ein entscheidender Zusammenhang zwischen Fettleibigkeit und der Entstehung von Typ-2-Diabetes nachgewiesen. Die Entdeckung könnte zur Entwicklung eines Medikaments zur Vorbeugung dieser Erkrankung führen.

432. "Bitterzucker. Diabetes, Dialyse, Transplantation"

Louis Seneks hat Stress. Sein Computer-Projekt „Blackbird“ befindet sich in einer heißen Phase. Aber genau in der Minute, als er seine Innovation der Firmenleitung präsentieren will, spielt seine Gesundheit nicht mehr mit. Ein paar Tage Krankenstand, denkt er sich.

433. Patienten müssen sich auf Wechsel bei ihren Arzneien

Berlin (AP) Viele Patienten müssen sich im neuen Jahr abermals darauf einstellen, statt ihrer gewohnten Pillen andere Medikamente mit dem gleichen Wirkstoff zu bekommen. Hintergrund der Umstellung sind Änderungen bei Rabattverträgen von Krankenkassen und Herstellern, wie der Deutsche Apothekerverband am Freitag mitteilte.

434. Gallensteine erhöhen Diabetesrisiko deutlich

Gallensteine erhöhen das Risiko für Typ-2-Diabetes deutlich. Nierensteine steigern die Gefährdung dagegen offenbar nicht, wie eine Langzeitstudie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) in Potsdam zeigt. Menschen mit westlichem Ernährungsstil entwickeln gehäuft Gallen- und Nierensteine, wobei starkes Übergewicht das Risiko wesentlich erhöht.

435. Experteninterview mit Dr. Knisel

Im folgenden Interview wollen wir Ihnen mit Dr. Werner Knisel ein weiteres Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von Befund Diabetes vorstellen. Dr. Knisel ist Leiter der Abteilung Diabetologie am Reha-Zentrum Bad Kissingen, Klinik Saale.

436. Krankheit schützt vor Strafe nicht - Diabetiker müssen als Verkehrsteilnehmer die Gefahr von Unterzucker kennen

Ärzte müssen Typ-2-Diabetiker darüber aufklären, unter welchen Umständen sie durch die Therapie einen Unterzucker erleiden können und dadurch im Straßenverkehr fahruntüchtig werden. Für den Patienten kann es strafrechtliche Folgen haben, wenn er dies nicht berücksichtigt, warnt die "Apotheken Umschau". "Wer bei bekanntem Risiko wegen Unterzuckerung jemanden verletzt, macht sich strafbar", erklärt der Berliner Fachanwalt Professor Christian Dierks. Dasselbe gilt für Ärzte, die ihre Patienten nicht auf diese Gefahr hinweisen.

437. Garnelen ja, aber nicht zu oft

So ein Pech: Schalen- und Krustentiere wie Krabben und Garnelen enthalten reichlich Cholesterin und gefährden deshalb potentiell die Blutgefäße. „Allerdings liefern sie, im Gegensatz zu Fleisch, auch ungesättigte Fettsäuren, die die Gefäße schützen“, erklärt Dr. Astrid Tombek

438. Was beim Backen mit Süßstoff zu beachten ist

Diabetiker oder Menschen, die Kalorien einsparen möchten, können Zucker durch Süßstoffe ersetzen – auch beim Backen ist dies im Prinzip möglich. Allerdings gibt es einige Ausnahmen, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“.

439. Süße Tipps für Diabetiker und Kalorienbewusste

"Alle Jahre wieder..." - wenn die Weihnachtslieder erklingen und es verführerisch nach Spekulatius und Lebkuchen duftet, beginnt die gemütliche Adventszeit. Viele der süßen Naschereien haben allerdings einen hohen Anteil an Zucker, kandierten Früchten, Butter, Schokolade und Nüssen. Das macht sie sehr fett- und kalorienreich.

440. Kontrolle ist besser - Diabetiker können die Genauigkeit ihrer Messgeräte selbst überprüfen

Manchmal beschleicht Diabetiker die Sorge, das Ergebnis ihrer Blutzucker-Selbstmessung könne nicht stimmen. Um unangemessene Insulingaben zu vermeiden, ist es dann besser, sich Sicherheit zu verschaffen. Für jedes Messgerät gibt es in Apotheken Kontroll-Lösungen.

441. diabetesDE und der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) beschließen Gesamtorganisation

Bislang gab es im Bereich Diabetes in Deutschland keine Gesamtorganisation wie z.B. „Diabetes UK“ in Großbritannien: alle Patienten und Berufsgruppen unter einem Dach vereint. Aus diesem Grunde trafen sich in Meiningen die Vorstände und Geschäftsführer von diabetesDE und dem Deutschen Diabetiker Bund (DDB), um eine engere Zusammenarbeit anzustreben. Das Ziel: gemeinsam für eine möglichst gute Versorgung, Prävention und Forschung für Menschen mit Diabetes zu kämpfen.

442. Treibstoff fürs Gedächtnis

Menschen mit Diabetes haben ein höheres Risiko, an Demenz zu erkranken. Dabei könnten erhöhte, aber auch zu tiefe Blutzuckerwerte eine Rolle spielen. Beides ist bei Diabetes häufig. "Schwere, anhaltende Unterzuckerungen können Gehirnzellen schädigen", sagt Privatdozent Dr. Daniel Kopf.

443. „Nicht weniger, sondern besser essen!“

Für übergewichtige Diabetiker ist Abnehmen ein wesentlicher Therapiebestandteil. Je älter aber ein Patient ist, umso schwerer fällt eine Ernährungsumstellung oder sogar eine Diät. Oberarzt Dr. Alexander Friedl, Diabetologe im geriatrischen Zentrum des Klinikums Stuttgart, rät in solchen Fällen, keine unerreichbaren Ziele zu formulieren.

444. Das "Glückshormon" Serotonin reguliert den Zuckerstoffwechsel

In der industrialisierten Welt ist Diabetes die bedeutendste Stoffwechselerkrankung, die neben zahlreichen jährlichen Todesfällen auch zu einer starken finanziellen Belastung des Gesundheitswesens führt. Die erfolgreiche Prävention und Behandlung dieser Krankheit setzt ein genaues Verständnis der zugrundeliegenden molekularen Zusammenhänge voraus.

445. Übermäßiges Schwitzen als Symptom der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)

Als Folge der Grunderkrankung Diabetes mellitus tritt bei Betroffenen nicht selten ein übermäßiges Schwitzen (sog. Sekundäre Hyperhidrose) auf. Dieses kann verschiedene Ursachen haben und daher in unterschiedlichen Zusammenhängen auftreten. Betroffene sollten mit dem behandelnden Arzt Rücksprache halten, ob das Schwitzen separat und gezielt behandelt werden sollte oder ob durch die Diabetesbehandlung als solche diese Folgeerscheinung in den Griff zu bekommen ist.

446. Leber verrät Diabetes-Risiko

Wissenschaftler des Tübinger Universitätsklinikums sehen im Fettanteil der Leber von Übergewichtigen einen brauchbaren Indikator für deren Diabetesrisiko, berichtet die "Apotheken Umschau". Die Forscher haben den Grad der Leberverfettung mit Hilfe der Kernspintomografie bei 314 dickleibigen Patienten gemessen.

447. Kompetenznetz Diabetes gegründet

Ziel des Kompetenznetzes ist es, neue Erkenntnisse über die Entstehungsbedingungen, die Prävention und Behandlung des Diabetes mellitus zu gewinnen und dadurch die Versorgung der Bevölkerung zu verbessern. Gerade in der frühen Phase der Erkrankung ist eine optimale Versorgung Voraussetzung, um Folgeerkrankungen und damit steigende Kosten für das Gesundheitssystem zu vermeiden.

448. Kaffee schützt vor Diabetes

Wer regelmäßig Kaffee trinkt, erkrankt deutlich seltener an Typ-2-Diabetes, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Das hätten in den letzten Jahren verschiedene Studien gezeigt und sei jetzt durch eine Arbeit aus China bestätigt worden. Dort wurden knapp 37000 Frauen im Abstand von fünf Jahren zu ihrem Kaffee-Konsum befragt. Wer mindestens vier Tassen Kaffee pro Tag trank, hatte ein um 30 Prozent geringeres Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken.

449. Therapie bei Typ 2-Diabetes oft mangelhaft: Schlechte Blutzuckereinstellung trotz Insulin

In Deutschland haben viele Menschen mit Typ 2-Diabetes trotz einer Insulintherapie zu hohe Blutzuckerwerte. Grund dafür ist, dass sich Patienten und Therapeuten häufig zu spät für eine Insulintherapie entscheiden und dann nicht immer die passende Therapieform wählen. Darauf weist die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich der Veröffentlichung einer aktuellen bundesweiten Studie hin.

450. Medical Wellness: Wohlfühlmedizin für die Sinne

Sich verwöhnen zu lassen und dabei richtig abschalten zu können, ist für viele der Inbegriff von Wellness – nicht nur für Diabetiker. Und tatsächlich kann sich Entspannung z. B. positiv auf Nervenkostüm und Blutdruck auswirken. Medical Wellness, zu Deutsch Wohlfühlmedizin, bewegt sich im Grenzgebiet zwischen Erholung und Medizin, baut aber stärker auf den Arzt.

451. Buchtipp: Richtig essen bei Diabetes

Diagnose Diabetes – muss eine strenge Diät gehalten werden? Was darf ich als Betroffener überhaupt essen? Die Zeiten, in denen Diabetiker auf einen großen Teil der „normalen“ Kost verzichten mussten, sind vorbei: Genießen ist wieder erlaubt.

452. RUB-Diabetes-Studie: Tiermodelle halten nicht, was sie versprechen

Anders als in Tiermodellen regenerieren sich die Insulin produzierenden Zellen bei Menschen nach einer Teilentfernung der Bauchspeicheldrüse nicht messbar. Das hat Björn Axel Menge, Assistenzarzt an der Medizinischen Klinik I der Ruhr-Universität im St. Josef-Hospital (Direktor: Prof. Dr. Wolfgang Schmidt) herausgefunden.

453. Entstehung von Diabetes

Bei der Entstehung von Diabetes mellitus gibt es Unterschiede zwischen Typ 1 und 2. Typ 1 ist u. a. genetisch bedingt und Typ 2 von Faktoren wie z. B. Fettleibigkeit abhängig.

454. Einmal jährlich Blutzuckerwerte überprüfen lassen

Diabetes kann die Nieren schädigen. Etwa jeder achte Apothekenkunde hat erhöhte Blutzuckerwerte, aber viele wissen nichts davon, so das Ergebnis mehrerer Studien in Apotheken. Viele Betroffene ahnen nichts von ihrer Diabetes-Erkrankung, weil die Krankheit zu Beginn oft keine Symptome verursacht. Ein dauerhaft erhöhter Blutzucker schadet den Blutgefäßen, was zu Nierenschäden bis hin zum Nierenversagen führen kann.

455. Eine gefährliche Wechselbeziehung: Wenn Diabetes und Parodontitis zusammentreffen

Allein in Deutschland gibt es ca. sechs Millionen diagnostizierte Diabetiker. Die Anzahl der an Parodontitis Erkrankten liegt noch höher. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa die Hälfte der Bundesbürger betroffen ist. Auf den ersten Blick scheinen die beiden weit verbreiteten Volkskrankheiten nicht viel miteinander zu tun zu haben. Heute weiß man jedoch, dass die Zuckerkrankheit und die Entzündung des Zahnhalteapparates in einer engen Wechselbeziehung zueinander stehen, sich gegenseitig beeinflussen und auch gemeinsam Folgeerkrankungen im Körper auslösen können.

456. Experteninterview mit Prof. Dr. med. Burkhard Göke

Herr Prof. Dr. Göke ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von Befund Diabetes und Experte für klinische Diabetesforschung. Er ist Direktor der Medizinischen Klinik II am Klinikum Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. Dort werden Erkrankungen aus dem gesamten Gebiet der Inneren Medizin mit den Schwerpunkten Gastroenterologie, Endokrinologie sowie Diabetes und Stoffwechsel behandelt.

457. diabetes DE – die neue Gesamtorganisation für Diabetes in Deutschland

Obwohl der Diabetes mit 7 Millionen Betroffenen eine Volkskrankheit ist, ist die strukturelle Vertretung des Faches Diabetologie in Deutschland nicht optimal. Dies haben die Deutsche Diabetes- Gesellschaft, der Verband der Diabetesberatungs- und Schulungsberufe, die Deutsche Diabetes- Stiftung und die Deutsche Diabetes Union erkannt.

458. Fettleber begünstigt Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen

Die Aktivität des Enzyms SCD1 beeinflusst die Entstehung einer Fettleber und die Insulinresistenz. Fettleber spielt eine bedeutende Rolle bei der Entstehung von Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen. Die Ernährungsweise ist ein entscheidender Faktor für Aktivitätsgrad des Enzyms.

459. Apothekenthema Diabetes

Von den gut 21000 Apotheken in Deutschland haben sich rund 7500 auf Diabetes spezialisiert. Sie bieten ihren Kunden über die zur Diabetes-Behandlung hinaus notwendigen Produkte umfangreiche Hilfe beim Umgang mit dieser häufigen Erkrankung an. "Wir wollen keinen Arzt ersetzen", sagt eine Pharmazeutin in der "Apotheken Umschau".

460. Diabetes: Langzeitdaten zu Medikamenten gegen Fettleibigkeit erforderlich

Die Internationale Obesity Task Force (IOTF) schätzt, dass weltweit mehr als 300 Mio. Menschen fettleibig (BMI > 30 kg/m2) und weitere 800 Mio. übergewichtig (BMI 25-29,9 kg/m2) sind. Eine Behandlung der Fettleibigkeit bestimmter Patienten wird empfohlen, wenn Änderungen des Lebensstils keinen Erfolg brachten. Derzeit sind zwei Medikamente für den Langzeitgebrauch zugelassen. Raj Padwal und Sumit Majumdar vom kanadischen University of Alberta Hospital beurteilten diese sowie auch das erste aus einer neuen Medikamentenklasse (ein sog. Endocannabinoid-Rezeptor-Antagonist). Sie stellen fest, dass Studien mit den neuen Arzneien nur bedingt aussagefähig sind, weil Langzeitdaten zu den wichtigsten mit Fettleibigkeit verknüpften Krankheiten und Todesfällen, insbesondere Herz-Kreislauf-Störungen, fehlen.

461. Dringend notwendig: neue Gesetze für die Kennzeichnung von Lebensmitteln

Der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) unterstützt Bemühungen der Verbraucherzentrale Hamburg, irreführenden Kennzeichnungen auf Lebensmitteln kritisch nachzugehen. DDB-Bundesvorsitzender Heinz Windisch: „Es gibt keine so genannte Diabetesdiät. Für Menschen mit Diabetes ist jede gesunde Vollwertkost geeignet, die ihnen hilft, sich kalorienbewusst zu ernähren.

462. Dianiño Standort-Eröffnung Bayern

Spritzen, Zuckermessungen und der Kampf gegen Vorurteile: das Leben mit Diabetes ist schwer – insbesondere für Kinder. Deshalb haben wir die Stiftung Dianiño ins Leben gerufen, die die Akzeptanz der Krankheit fördert und mit Diabetes-Nannies dort hilft, wo Familien nicht mehr weiter wissen. Bereits in sechs Bundesländern sind wir vertreten.

463. Noch enttäuschen Stammzellen beim Versuch, mit ihnen Diabetes zu heilen

Diabetes ist eine der Krankheiten, die immer wieder genannt wird, wenn über die Hoffnungen auf Stammzell- Therapien berichtet wird. Tatsächliche Erfolge gegen diese Volkskrankheit aber stehen bis heute aus, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Aus San Diego (USA) kamen kürzlich Berichte über mit Stammzellen geheilte Labormäuse.

464. Krankenkassen geizen mit Insulinpumpen

Diabetes-Ärzte und Patienten werfen den Krankenkassen vor, eine effektive Behandlung der Zuckerkrankheit mit einer Insulinpumpe unnötig zu erschweren. Die Pumpe, ein halbautomatisches System zur kontinuierlichen Gabe von Insulin, kann verordnet werden, wenn sich der Diabetes mit der üblichen Spritzenbehandlung nicht ausreichend einstellen lässt.

465. Neue Wirkstoffe verbessern Qualität der Diabetes-Therapie

Bochum - Neue Medikamente könnten die Therapie von Diabetes Typ 2 bald verbessern: Studienergebnisse zeigen, dass der Wirkstoff Rimonabant die gestörte Wirkung des körpereigenen Insulinhormons positiv beeinflusst. Zwei weitere, in Deutschland noch nicht zugelassene Wirkstoffe, verlangsamen im Tierversuch das Fortschreiten des Diabetes mellitus. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) erhofft sich von den neuen Mitteln eine höhere Behandlungsqualität.

466. Den Diabetes besiegen - drei Menschen berichten

Typ-2-Diabetes ist besiegbar. Drei ehemals Betroffene schildern in der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. Februar 2010 ihre ganz persönlichen Wege dorthin. Die waren nicht immer einfach, haben sich aber gelohnt: Nicht nur die Blutzucker-, sondern auch Blutfett- und Blutdruckwerte haben sich so normalisiert, dass Arzneimittel gar nicht oder kaum noch nötig sind.

467. Nahrungsergänzungsmittel nicht in Küche oder Bad lagern

Vitaminpräparate und andere Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht in Küche oder Bad gelagert werden. Der Grund: Die hohe Feuchtigkeit kann die Inhaltsstoffe auflösen - mitunter bis zum völligen Verlust. Dies gilt einer Studie zufolge selbst dann, wenn die Behälter fest verschlossen sind.

468. Insulin Lantus nicht eigenmächtig absetzen

Diabetes-Patienten sollten das umstrittene Analoginsulin Lantus keinesfalls eigenmächtig absetzen oder die Dosis verringern. Darauf wies die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) am Dienstag hin. Zwar stehe das Mittel in Verdacht, das Krebsrisiko zu erhöhen, und viele Patienten seien verunsichert.

469. Assoziation zwischen Schlafapnoe und erektiler Dysfunktion

In einer der umfangreichsten und aufwendigsten Studien zu diesem Thema haben Regensburger und Münchner Mediziner und Wissenschaftler den Zusammenhang zwischen Schlafapnoe und der erektilen Dysfunktion genauer untersucht. Hierzu wurden über 400 Patienten mit vermutetem Schlafapnoe-Syndrom einer detaillierten schlafmedizinischen Diagnostik (Polysomnographie) unterzogen und parallel dazu das Vorkommen erektiler und sexueller Störungen evaluiert.

470. Kontrollen schützen Diabetiker vor Folgeschäden

Fünf verschiedene Selbstkontrollen empfiehlt der Internist und Diabetologe Dr. med. Christoph Lembens in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. Mai 2008 den Diabetikern. Damit entgeht der Zuckerkranke den bösen Folgeschäden.

471. Übergewicht bei Kindern von Müttern mit Typ 1-Diabetes vorbeugen

Eine Typ 1-Diabetes-Erkrankung der Mutter während der Schwangerschaft erhöht nicht per se das Risiko der Kinder, später Übergewicht zu entwickeln. Vielmehr beeinflussen Faktoren, die mit einem mütterlichen Typ 1-Diabetes in Zusammenhang stehen, den Gewichtsverlauf der Kinder. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher der Arbeitsgruppe um Prof. Anette-Gabriele Ziegler von der Technischen Universität München und dem Helmholtz Zentrum München bei einer Auswertung der BABYDIAB-Studie.

472. Häufige Vaginalinfektionen können auf Diabetes hinweisen

Häufige Scheideninfektionen können bei Frauen auch auf eine Zuckererkrankung hinweisen. «Diabetes hat hohe Blutzuckerspiegel zur Folge, die wiederum erhöhte Zuckerkonzentrationen auf den Schleimhäuten der Scheide erzeugen können», erklärt der Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte, Christian Albring.

473. Sonnenbrand auf Rezept

Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, sollten im Sommer einen Blick auf den Beipackzettel werfen. Dort wird vermerkt, ob das Präparat die Lichtempfindlichkeit der Haut heraufsetzt - das heißt: erhöhte Sonnenbrandgefahr. Häufig verschriebene Arzneien wie Antibiotika, Diabetestabletten, Herzmedikamente, Rheumamittel und Psychopharmaka können die Haut für das Sonnenlicht empfindlicher machen, berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber".

474. Einschulung mit Diabetes

Junge Menschen mit Diabetes erhalten zu wenig soziale und psychologische Unterstützung. Vor allem in der Schule hapert es mit einer guten Betreuung. Neun von zehn Kindern mit Diabetes haben keine Unterstützung in der Schule, sechs von zehn haben ihren Blutzucker in der Schule nicht gut im Griff. Nur selten werden hilfreiche Maßnahmen in der Schule diskutiert.

475. Müsli: Am besten selbst gemacht

Müsli hat ein besonders gesundes Image. Vor allem Fertigmischungen sind aber häufig Kalorienbomben, kritisiert das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Vor allem Müslis, die mit Schokolade oder Trockenfrüchten angereichert sind, liefern oft viel Fett und Kohlehydrate, die z.B. bei Diabetikern den Blutzucker in die Höhe schießen lassen.

476. Deutsche Studie: Dicke Bäuche leben gefährlich

Das Risiko, innerhalb der nächsten zehn Jahre einen Herzinfarkt zu erleiden, steigt mit dem Taillenumfang an. Männer mit einem Taillenumfang ab 102 Zentimeter haben durchschnittlich ein 1,8fach höheres Herzinfarktrisiko als Männer mit einem Taillenumfang von unter 88 Zentimetern. Ebenso ist der Anteil der Personen mit einem mehr als 10-prozentigen Risiko, innerhalb von zehn Jahren einen Herzinfarkt zu bekommen, bei einem Taillenumfang ab 102 Zentimeter um mehr als das Doppelte gegenüber schlanken Männern erhöht. Das sind die Ergebnisse einer Studie eines Forscherteams um Prof. Heribert Schunkert, Direktor der Medizinischen Universitätsklinik II in Lübeck, die auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Nürnberg vorgestellt wurden. "Die Messung des Taillenumfanges erlaubt eine leichte Identifikation von Personen mit erhöhtem Risiko und der Notwendigkeit zu einer weiterführenden Diagnostik", berichtet Prof. Schunkert.

477. Insulinbehandlung macht nicht dick

Die Behandlung von Diabetes mit Insulin macht nicht dick. Dies belegt eine kürzlich veröffentlichte Studie des Deutschen Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung. Die untersuchten Patienten nahmen in zwei Jahren je nach Behandlungsart durchschnittlich nur 0,4 – 2,1 kg zu.

478. Wie Amputationen bei Diabetischem Fuß verhindert werden können

Berlin - Patienten mit Diabetischem Fuß sind oft durch den Verlust ihrer Gliedmaße bedroht. Amputationen lassen sich nur vermeiden, wenn die Patienten bei Weichteil- oder Knochenverletzungen frühzeitig zum Orthopäden oder Unfallchirurgen überwiesen werden. Diese fordern im Vorfeld des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie in Berlin deshalb ein therapeutisches Gesamtkonzept und eine fachgerechte Rundumversorgung der Patienten. So nur könne die erschreckend hohe Zahl von Amputationen in Deutschland gesenkt werden.

479. Diabetiker dürfen tauchen - Warum Tauchmediziner bei der Begutachtung aber strenge Maßstäbe anlegen

Tauchen ist für Diabetiker nicht tabu, aber mit Einschränkungen verbunden. In der Regel verlangen Ausbilder eine spezielle Untersuchung, die idealerweise ein Tauchmediziner vornehmen sollte, erklärt Dr. Michael Krichbaum, Diabetologe und Tauchmediziner aus Wittlich

480. Wundheilungsstörungen bei Diabetikern

Bei Diabetikern – insbesondere bei solchen, bei denen der Blutzucker schlecht eingestellt ist –besteht i. d. R. eine Verzögerung der Wundheilung. Zusätzlich haben die Betroffenen ein größeres Risiko, eine Infektion zu bekommen. Verursacht wird die verzögerte Wundheilung durch Durchblutungsstörungen, die vom Diabetes hervorgerufen werden können und durch eine geringere Zellteilungsrate der sog. Fibroblasten, die für die Neubildung von Gewebe zuständig sind.

481. Blutzucker messen, aber richtig

Die Messgenauigkeit ihrer Blutzuckermessgeräte können Diabetiker mithilfe spezieller Kontrolllösungen überprüfen. Darauf wies Dr. med. Ingrid Helmstädter, Fachärztin für Innere Medizin und Diabetologie hin. Diese Kontrolle kann notwendig werden, wenn Zweifel an den Messergebnissen bestehen oder wenn ein Gerät längere Zeit nicht benutzt wurde. Noch genauer sei ein Abgleich durch ein Gerät in der Praxis eines Diabetologen.

482. Wohlfühlen trotz Diabetes!

Wer mit der Diagnose "Diabetes" konfrontiert wird, steht vor der schwierigen Aufgabe, eine chronische Erkrankung und damit verbundene Einschränkungen bewältigen zu müssen. Viele Betroffene erleben ein Gefühl von Überforderung und sind in ihrem Wohlbefinden beeinträchtigt.

483. Nationales Diabeteszentrum am Helmholtz Zentrum München - Integrierte Diabetesforschung durch strategische Partnerschaften

Das Nationale Diabeteszentrum, welches am Helmholtz Zentrum München angesiedelt wird, soll einen neuen Ansatz in der Diabetesforschung verfolgen. "Mit der Einrichtung dieses Zentrums wollen wir einen Paradigmenwechsel von der isolierten Forschung auf Einzelgebieten hin zu neuen integrierten Prozessen basierend auf Kooperationen, Wissenstransfer und wissenschaftlicher Wertschöpfung vollziehen," so Prof. Günther Wess, Wissenschaftlich-Technischer Geschäftsführer des Helmholtz Zentrums München.

484. Blutwerte machen die Bestimmung des Diabetesrisikos noch präziser - genetische Marker tun dies nicht

Wie ein Forscherteam um Hans-Georg Joost, wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE), nun zeigt, lässt sich der Deutsche Diabetes-Risiko-Test durch Blutwerte noch weiter präzisieren. Insbesondere der Blutzuckerspiegel und der HbA1c-Wert* sowie die Werte für Blutfette und Leberenzyme verbessern die Vorhersagegenauigkeit des Tests.

485. Phthalate beeinflussen Hirnentwicklung männlicher Föten

Die Weichmacher Phthalate sollen Kunststoffe geschmeidig machen. Die weit verbreiteten Stoffe wirken ähnlich wie weibliche Sexualhormone und werden mit zahlreichen Erkrankungen in Verbindung gebracht, darunter Diabetes, Unfruchtbarkeit und eine gestörte Entwicklung der männlichen Geschlechtsorgane. Nun deutet eine Studie darauf hin, dass die Stoffe auch die Hirnentwicklung männlicher Föten beeinflussen. Demnach neigen diese Jungen später eher zu weiblichem Spielverhalten.

486. Kohlenhydrate schädigen Insulin-produzierende Zellen durch oxidativen Stress

Eine kohlenhydrathaltige, fettreiche Kost macht nicht nur dick, sondern begünstigt auch Diabetes. Wie ein Forscherteam nun erstmalig zeigt, sind es jedoch die Kohlenhydrate und nicht die Fette, welche die Insulin-produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse schädigen. In Verbindung mit einer fettreichen Ernährung erhöhen Kohlenhydrate den oxidativen Stress in den Zellen, lassen sie so schneller altern und damit auch früher sterben.

487. Diabetes: Raucher brauchen mehr Insulin

Diabetiker, die Insulin spritzen und mit dem Rauchen aufhören, sollten ihre Blutzuckerwerte während dieser Zeit häufiger kontrollieren. Der Grund: Nach dem Rauchstopp kann der Insulinbedarf deutlich sinken, bei ehemaligen starken Rauchern um bis zu 30 Prozent, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber".

488. Diabetiker: Kuchen ist erlaubt, Cola nicht

Für Diabetiker darf es der ganz normale Käsekuchen sein. Zuckerhaltige Limonaden sind jedoch in fast allen Fällen auch weiterhin tabu. »Cola und Käsekuchen sind eben nicht dasselbe, auch wenn sie ähnliche Mengen an Kohlenhydraten enthalten«, betont Dr. Monika Toeller.

489. Mit personalisierten Ernährungsplänen Diabetes verhindern

Eine Analyse des Erbguts könnte zukünftig zeigen, wie hoch das Risiko eines Menschen ist, an Diabetes zu erkranken und welche Ernährung den Ausbruch der Krankheit verhindert oder zumindest verzögert. Erste Angebote solcher personalisierter Ernährungsempfehlungen gibt es bereits.

490. Buchtipp: Mit Diabetes leben

„Was versteht man eigentlich unter ‚Diabetes’ oder ‚Zuckerkrankheit? Wie soll ich mich ernähren, worauf sollte ich achten? Wie sieht die Behandlung aus? Was ist in Notfällen zu tun?“ Diesen und vielen anderen Fragen geht der Ratgeber „Mit Diabetes leben“ nach, der sich u. a. an Diabetiker mit Lernschwierigkeiten wendet.

491. Evidenzbasierte Leitlinie zu Diabetes im Kindes- und Jugendalter

Im Auftrag der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG)/DiabetesDE hat eine vom Vorstand der Arbeitsgemeinschaft pädiatrische Diabetologie (AGPD) benannte Expertengruppe eine evidenzbasierte Leitlinie zu Diagnostik, Therapie und Verlaufskontrolle des Diabetes mellitus im Kindes- und Jugendalter erstellt.

492. Neues Injektionsgerät zur Insulinabgabe erhält Auszeichung

Von der Stoffwechsel- und Regulationsstörung Diabetes mellitus sind allein in Deutschland mehr als sechs Millionen Menschen betroffen. Bis heute kann man Diabetes mellitus nur durch die Umstellung der Lebensweise, der Verabreichung von Insulin oder durch zur Insulinausschüttung anregender Medikamente behandeln.

493. Mutiertes Gen schützt vor Übergewicht und Diabetes

Einem Wissenschaftlerteam ist es gelungen, erstmals eine natürliche Mutation im Tbc1d1-Gen zu identifizieren, die Mäuse trotz fettreicher Kost schlank bleiben lässt und zudem vor Diabetes schützt.

494. Soja – ideal für die Ernährung bei Diabetes

Die Ernährung von Diabetikern des Typs 2 unterscheidet sich nicht wesentlich von einer allgemein gesunden Ernährung. Aber um den Blutzucker unter Kontrolle zu halten, ist es für Diabetiker wichtig, auf Broteinheiten zu achten.

495. Neue Therapieoptionen gegen Langzeitschäden des Diabetes

Schäden an Gefäßen, Augen, Nieren und Nerven sind die häufigsten Folgen eines Diabetes mellitus. Jedes Jahr erfolgen rund 30.000 Fußamputationen und zwischen 3.000 und 6.000 Erkrankte erblinden. Etwa 20.000 Menschen mit Diabetes benötigen wegen der Nierenschädigung eine Dialyse. Therapieziel ist deshalb, diese schweren Folgen zu verhindern.

496. Zentrale Stellschraube im Insulinstoffwechsel entdeckt

Wissenschaftler des neuen interdisziplinären LIMES Zentrums (Life & Medical Sciences) der Universität Bonn haben ein neues Gen identifiziert, das eine wichtige Rolle bei der Entstehung der Zuckerkrankheit spielen könnte. Fliegen, bei denen die Erbanlage defekt ist, sind zudem erheblich kleiner als ihre Artgenossen und leben deutlich länger. Das Gen scheint eine so zentrale Bedeutung zu haben, dass es sich seit einer knappen Milliarde Jahren kaum verändert hat: Es kommt in Fliegen, in ähnlicher Form aber auch in Mäusen und im Menschen vor. In der kommenden Ausgabe der Zeitschrift "Nature" vom 14. Dezember veröffentlichen die Bonner gleich zwei Artikel zu diesem Thema.

497. Hotline für Eltern mit Diabetes-Kindern

Ein Fall aus der Beratungspraxis der Stiftung Dianiño, einer Einrichtung für Kinder mit Diabetes: Ängste vor der Spritze sind gerade bei jüngeren Kindern nicht ungewöhnlich. Hier hilft es, auch kleinere Kinder in das Injizieren einzubeziehen. Kinder können zum Beispiel die Spritzstelle bestimmen, die Hautfalte halten oder die Insulineinheiten mitzählen.

498. Schokolade - auf die Dosis kommt es an

Ob dunkel, hell oder weiß: Bei einem Gehalt von durchschnittlich 35 Prozent Fett und bis zu 50 Prozent Zucker ist eine 100 Gramm Tafel Schokolade eine Kalorienbombe mit 550 Kilokalorien. Gegen eine kleine Portion wie ein Stück Schokolade ist jedoch selbst für Diabetiker nichts einzuwenden, berichtet die »Neue Apotheken Illustrierte extra Diabetes« in ihrer neuen Ausgabe.

499. diabetesDE unterstützt rechtliche Beratung

Die Feststellung einer Behinderung kann für Menschen mit Diabetes berufliche und finanzielle Vorteile bringen. Trotz der Beeinträchtigungen, denen viele Diabetiker im Alltag ausgesetzt sind, erhalten nur wenige einen Schwerbehindertenausweis. Dafür muss ein Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 vorliegen.

500. Hallesche Forscher auf der Suche nach neuen Therapieansätzen bei Diabetes mellitus

Dabei soll erforscht werden, ob Stammzellen als Quelle für Insulin produzierende Zellen genutzt werden können. Die Zuckerkrankheit betrifft immer mehr und immer jüngere Menschen. Dieser Trend und die damit verbundene Zunahme von Folgeerkrankungen erfordern die Entwicklung von Verfahren zum Ersatz und/oder der Regeneration der Insulin produzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse.

501. Jeder zweite Arznei-Kunde kritisiert die Beipackzettel

Sie sollen zur besseren Arzneitherapie beitragen, die Patienten aufklären und ihnen Ängste nehmen: die Beipackzettel. Doch bei den meisten Menschen gelingt ihnen das nicht, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“.

502. Diabetes-Tabletten vor, während oder nach dem Essen

Vor, während oder nach dem Essen: Das hängt bei Diabetes-Medikamenten in Tablettenform vom Wirkstoff ab. "Apotheker informieren Patienten gern über die richtige Anwendung rezeptpflichtiger Medikamente. Nimmt ein Patient dauerhaft verschiedene Medikamente ein, können Apotheker individuelle Tagespläne erstellen.

503. Diabetes: Ein Tattoo darf sein

Diabetiker haben ein erhöhtes Risiko, dass sich Wunden infizieren oder verzögert heilen, besonders bei schlechten Zuckerwerten und gestörter Durchblutung. Dürfen sich Zuckerkranke deshalb keine Tattoos oder Piercings stechen lassen? Bei gut eingestelltem Diabetes spreche nichts dagegen, erklärt Dr. med. Young Hee Lee-Barkey vom Herz- und Diabeteszentrum NRW.

504. Bundeszahnärztekammer klärt auf: Zahnbettentzündungen können Diabetes mellitus verstärken

Parodontitis als auch Diabetes sind chronische Erkrankungen, die sich gegenseitig beeinflussen. Durch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Arzt, Zahnarzt und Patient ist es jedoch möglich die negativen Folgen der beiden Erkrankungen zu minimieren. Parodontitis muss heute, neben Augen-, Nieren- und Nervenschäden oder dem diabetischen Fußsyndrom, als eine weitere bedeutende Folgeerkrankung des Diabetes angesehen werden.

505. Zimt ungeeignet für Diabetes-Therapie

Bochum (AP) Zimt ist als Nahrungsergänzung für die Behandlung von Diabetes nicht geeignet. Zwar werben manche Hersteller damit, dass ihre Zimtpräparate den Blutzuckerspiegel senkten, doch die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) rät von einer therapiebegleitenden Einnahme ab.

506. Lächeln statt Beruhigungspillen

Jeden Tag um dieselbe Zeit lehnt sich Herbert K. entspannt in seinem Schreibtischsessel zurück und holt drei Rosinen aus dem Beutel in seiner Schublade. Während er bewusst tief und gleichmäßig ein- und ausatmet, betrachtet er jede der getrockneten Trauben ganz genau - ihre Farbe, ihre Form, den Furchenverlauf in der Schale - so intensiv als hätte er noch nie zuvor eine Rosine gesehen. Aufmerksam befühlt er ihre Konsistenz, nimmt ihr Aroma wahr, führt dann jede Frucht einzeln zum Mund und kaut sie genau 50 mal, bevor er sie schluckt, um ihren Geschmack möglichst intensiv zu genießen.

507. Blutzuckersenker Glitazone sind wichtige therapeutische Bausteine

Kassenpatienten mit Diabetes mellitus Typ 2 könnten zukünftig Blutzucker senkende Medikamente aus der Wirkstoffgruppe der Glitazone nicht mehr auf Rezept erhalten. Die Wirkstoffe Pioglitazon und Rosiglitazon können jedoch für Patienten unverzichtbar für eine optimierte Diabetes-Therapie sein.

508. Diabetes in der Schwangerschaft birgt Risiken für Mutter und Kind

In Deutschland entwickeln bis zu 20 % der werdenden Mütter einen Schwangerschaftsdiabetes. Erkannt und behandelt wird nur jede zehnte Betroffene. Folgen sind nicht nur erhöhte Risiken für Mutter und Kind bei der Geburt, sondern auch erhöhte Langzeitrisiken: Bei der Mutter steigt das Risiko, im späteren Leben einen Diabetes mellitus Typ 2 zu entwickeln.

509. Experteninterview mit Priv.-Doz. Dr. med. M. Toeller

Fachwissenschaftliche Informationen patientengerecht aufbereiten – das gelingt uns dank der wissenschaftlichen Beiräte, die der Redaktion mit ihrem Fachwissen beratend zur Seite stehen. Mit unserer neuen Reihe geben wir Ihnen Gelegenheit, diese Experten näher kennenzulernen. Wir beginnen mit Dr. med. Monika Toeller, Ärztin für innere Medizin, Diabetologin DDG und Leiterin des Bereichs Ernährung und Schulung am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ), Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung in Düsseldorf.

510. Forscherin will Leberzellen in Beta-Zellen umprogrammieren

Die Diabetesforscherin Dr. Francesca M. Spagnoli vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch erhält vom Europäischen Forschungsrat in Straßburg in den kommenden fünf Jahren über eine Million Euro Forschungsgelder. Dr. Spagnoli leitet seit einem Jahr eine Helmholtz-Nachwuchsforschergruppe und untersucht in ihrem Projekt, ob es möglich ist, Leberzellen in Beta-Zellen umzuprogrammieren, sodass sie bei Diabetikern die zerstörten Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse ersetzen und an ihrer Stelle das lebensnotwendige Hormon Insulin produzieren.

511. Autoantikörpertests - ein wichtiges Werkzeug in der Diagnostik von Typ 1 Diabetes

Nicht selten hört die Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München von Familien, die an der TEDDY oder TEENDIAB Studie teilnehmen, dass sie wegen der regelmäßigen Autoantikörpertests mitmachen. Was macht diese Tests so wertvoll? Was können diese Bluttests den Studienteilnehmern und Forschern mitteilen?

512. Ein hohes Typ-2-Diabetes-Risiko verkürzt die Lebenserwartung um 13 Jahre

Menschen mit einem stark erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes (Alterszucker) erkranken fast dreimal so häufig an einem Herzinfarkt und ihre Lebenserwartung ist um etwa 13 Jahre verkürzt - und dies unabhängig von Alter und Geschlecht. Ebenso erleiden sie fast doppelt so häufig einen Schlaganfall, wie Menschen mit sehr geringem Risiko.

513. Gewicht verloren, HbA1c gesenkt und an Lebensqualität gewonnen

In drei Monaten zu besseren Blutzuckerwerten, weniger Gewicht und mehr Lebensqualität: Die Teilnehmer der ROSSO-Praxisstudie verloren im Schnitt 2,3 Kilogramm Gewicht und 4,2 Zentimeter Taillenumfang.

514. Fatales Paar: Depressionen und Diabetes

Menschen mit Diabetes leiden etwa doppelt so häufig an Depressionen wie Gesunde: Rund ein Viertel der Patienten sind von depressiven Symptomen betroffen. Die Depression mindert nicht nur die Lebensqualität erheblich, sie verkürzt auch die Lebenserwartung, denn der Diabetes verläuft bei Depressiven ungünstiger, Spätfolgen wie Augen- und Nierenschäden treten häufiger auf.

515. Diagnostik und Therapie nach Operationen an der Bauchspeicheldrüse

Normales Leben ohne Bauchspeicheldrüse möglich „Pankreatektomierte können durchaus ein normales Leben führen, wenn sie sich an ein paar grundsätzliche Regeln halten. Eine wesentliche Grundeinstellung sollten sie allerdings mitbringen oder erlernen: Geduld.“ Pankreatektomierte – das sind Menschen, denen die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) ganz oder teilweise entfernt wurde. Über Tausend von ihnen haben sich in Deutschland zur Selbsthilfegruppe Arbeitskreis der Pankreatektomierten (AdP) zusammengeschlossen und von ihrem Vorsitzenden Jürgen Kleeberg stammen die oben zitierten Sätze.

516. Fortschritte bei der Xenotransplantationsforschung

Angesichts des Mangels an menschlichen Spenderorganen setzen Mediziner große Hoffnungen in die Xenotransplantation, die Übertragung von Zellen und Organen von Tieren auf den Menschen. Neue Erfahrungen aus experimentellen Transplantationen und viel versprechende Forschungsergebnisse diskutierten Experten am 7. und 8. Juni 2007 im Robert Koch-Institut (RKI), auf einer Tagung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Xenotransplantation (DAX).

517. Diabetiker in der Krise: Coping-Schulung hilft

Fast acht Millionen Deutsche haben Diabetes mellitus - und es werden immer mehr. Da die Blutzuckerkrankheit nach wie vor als unheilbar gilt, heißt es: Lernen, mit der Krankheit zu leben. Und das ist nicht immer so einfach. „Oft ist die Motivation, den Diabetes in den Griff zu bekommen bei den Betroffenen anfänglich enorm hoch.

518. Migranten brauchen spezielle Diabetes-Schulung

Nur 15 Prozent der zuckerkranken Migranten wissen laut einer aktuellen Studie, was Diabetes ist. Vielen fällt es schwer, selbst einfache Zusammenhänge zwischen Insulin und Blutzucker zu beschreiben.

519. Insulinbehandlung macht nicht dick

Die Behandlung von Diabetes mit Insulin macht nicht dick. Dies belegt eine kürzlich veröffentlichte Studie des Deutschen Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung. Die untersuchten Patienten nahmen in zwei Jahren je nach Behandlungsart durchschnittlich nur 0,4 bis 2,1 kg zu.

520. Gehirn spielt wichtige Rolle bei Entstehung des Diabetes

m Gehirn regulieren komplexe Mechanismen den Energiestoffwechsel. Sie sorgen unter anderem dafür, dass Organe ausreichend Blutzucker erhalten. Diese Vorgänge könnten einen größeren Einfluss auf Stoffwechselerkrankungen wie Adipositas und Diabetes Typ 2 haben, als bisher angenommen.

521. Übergewicht und Folgeerkrankungen sind vermeidbar

Eine wachsende Anzahl von Deutschen ist übergewichtig und bewegt sich nicht genug. Das zeigen aktuelle Studien. Untersuchungen zeigen aber auch, dass mehr Wissen über Ernährung zu einem gesünderen Essverhalten führt. Die DDG informiert außerdem, wie sich Übergewicht und die Folgen - Diabetes Typ 2, Bluthochdruck und andere Zivilisationskrankheiten - vermeiden lassen.

522. Zahnärzte können Diabetes im Mundraum ablesen

Wer geht schon bereitwillig zum Zahnarzt? Wer keine Schmerzen hat, schiebt gern den Kontrollbesuch auf. Ein Fehler, wie die Landes- zahnärztekammer Brandenburg (LZÄKB) erklärt: Denn nicht nur Karies und Parodontitis spürt der Zahnarzt auf.

523. Diabetes: Viren unter Verdacht

Britische Forscher sehen Anhaltspunkte dafür, dass Diabetes vom Typ 1 bei einem Teil der Patienten durch Viren ausgelöst wird, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber".

524. Kerngesunde Dickmacher - Enthielten sie nicht so überaus viele Kalorien, sollte man viel mehr Nüsse essen

Viel Magnesium und B-Vitamine machen Nüsse zur "Nervennahrung", Ballaststoffe regen die Verdauung an, Eisen, Zink, Selen und Kupfer sind wichtige Spurenelemente. Selbst das viele Fett, so berichtet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber", hat noch sein Gutes:

525. Patienten regelmäßig falsch behandelt

Internationale Studien zeigen, dass 30 bis 40 Prozent der Patienten nicht die Versorgung erhalten, die der wissenschaftlichen Evidenz entspricht und rund ein Viertel der Patienten eine Therapie erhalten, die nicht erforderlich oder potenziell sogar schädlich ist. "Hier sind die Ärzte aufgerufen, neben ihrer wertvollen Berufserfahrung in zunehmendem Maße auch die Ergebnisse der systematischen Evidenz- Forschung zur Richtschnur ihres Handelns zu machen." Mit dieser Forderung benennt Prof. Dr. Edmund Neugebauer einen Schwerpunkt für seine Tätigkeit als neuer Vorsitzender des Deutschen Netzwerkes Evidenzbasierte Medizin (DNEbM). Neugebauer, der an der Universität Witten/Herdecke lehrt und forscht, wurde auf der jüngsten Jahrestagung des DNEbM, die er als Tagungspräsident geleitet hat, in sein Amt gewählt. Das Netzwerk, dem Mediziner und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen angehören, hat es sich zur Aufgabe gemacht, weiterführende Konzepte und Methoden der evidenzbasierten Medizin, welche bisher vorrangig im angloamerikanischen Raum entwickelt wurden, auch in Deutschland weiterzuentwickeln und zu verbreiten.

526. Ayurveda - woran man seriöse Angebote erkennt

Seit Ayurveda im Trend liegt, steigt auch hierzulande die Zahl der Behandlungsmöglichkeiten. Doch viele Wellnessangebote mit ayurvedischen Elementen haben wenig zu tun mit der uralten indischen Heilkunst, die in ihrer Heimat als professionelles Medizinsystem gelehrt und angewendet wird.

527. Fettleber als Diabetesauslöser in Verdacht

Eine Fettleber-Erkrankung könnte Auslöser von Diabetes sein. «Bislang sind die Experten davon ausgegangen, dass die Fettleber eine Folge von Typ-2-Diabetes oder Adipositas ist», sagte der Präsident der Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft, Dirk Müller-Wieland, am Freitag in Leipzig. Neueste Studien belegten nun das genaue Gegenteil: Die Fettleber könne bereits in einem sehr frühen Stadium Ursache für eine verminderte Insulinwirkung und damit für Diabetes und Übergewicht sein.

528. Privat versicherte Diabetiker haben die Chance, Potenzmittel erstattet zu bekommen

Auch wenn die Ursache einer Potenzstörung eine Erkrankung wie zum Beispiel der Diabetes ist, zahlen gesetzliche Krankenkassen keine Medikamente dagegen. Nur privat Versicherte, so berichtet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber".

529. Fett-Turbo aus dem Glas - Fruchtzuckerhaltige Getränke kurbeln den Fettaufbau an

Wer abnehmen will, sollte mit dem Konsum fruchtzuckerhaltiger Getränke zurückhaltend sein. Ab einem Fruchtzuckergehalt von 50 Prozent wird die Umwandlung von Zucker in Fett rasant beschleunigt.

530. Abspecken braucht Geduld

Ein bis zwei Kilo Gewichtsabnahme pro Monat sind realistisch. Wer mehr abnehmen will, riskiere einen Jo-Jo-Effekt und gesundheitliche Störungen, warnen die Spezialisten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Die langsame Gewichtsreduzierung sei mit einer ausgewogenen Ernährung und Sport möglich.

531. Diabetesrisiko deutscher und italienischer Kinder

In Deutschland lebende deutsche Kinder und Jugendliche erkranken signifikant häufiger am Typ 1 Diabetes als in Deutschland lebende italienische Kinder und Jugendliche. In Deutschland lebende italienische Kinder und Jugendliche erkranken gleich häufig am Typ 1 Diabetes wie in Italien lebende italienische Kinder.

532. Buchtipp: Diabetes wird leichter

In Deutschland gibt es über 5 Millionen Diabetiker und vermutlich ebenso viele unentdeckte Fälle – Diabetes ist die Volkskrankheit Nummer eins! Ursachen sind meist zu wenig Bewegung, ungesunde Ernährung und in der Folge Übergewicht. Dagegen kann jeder Diabetiker selbst etwas tun! Das Buch hilft, Diabetes zu verstehen und damit richtig umzugehen. Dabei zeigt es auf, wie man die Krankheit durch Bekämpfung von Übergewicht in den Griff bekommen kann, und berücksichtigt neueste Erkenntnisse aus der Diabetesforschung. Dr. med. Gerd Gottschalk ist Facharzt für Sport- und Betriebsmedizin, Dr. med. Jutta Erxleben-Neis ist Fachärztin für Diabetologie. Zusammen mit der Diplom-Oecotrophologin Maren Krüger haben sie das Thema Diabetes leicht verständlich und praxisorientiert umgesetzt.

533. Neue Rechenarbeit für Diabetiker

Kohlenhydrate sind der Nahrungsbestandteil, an den Diabetiker die Dosis ihrer Medikamente, besonders das Insulin, anpassen müssen. Fett und Eiweiß, so wird es noch in den Schulungen gelehrt, hätten kaum Einfluss auf den Blutzucker.

534. OP kann Diabetikern das Augenlicht retten

Netzhautschäden, die durch eine Zuckerkrankheit verursacht werden, müssen immer häufiger durch komplizierte Augenoperationen behandelt werden, um das Sehvermögen zu erhalten. Das berichtet die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Juni 2007. »Grundsätzlich gilt: Je länger der Diabetesbesteht, desto wahrscheinlicher ist es, dass Netzhautveränderungen eintreten«, sagte Dr. Jörg Christian Schmidt, Chirurg an der Universitäts-Augenklinik in Marburg der Zeitschrift. Der Beitrag informiert darüber, wie bestimmte Netzhautschäden, so genannte diabetische Retinopathien, entstehen und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Schmidt rät Diabetikern, mindestens einmal im Jahr den Augenarzt aufzusuchen, bei schlecht eingestellten Blutzuckerwerten zweimal. Erkennt der Augenarzt dabei eine diabetische Retinopathie, könne er sie im Anfangsstadium noch durch eine Laserbehandlung beheben. Im fortgeschrittenen Stadium oder bei schweren Formen hingegen helfe oftnur noch eine Operation. Um das Augenlicht zu retten, entfernt der Chirurg den so genannten Glaskörper. Dieser besteht aus einer gelartigen Substanz und füllt den Raum zwischen Linse und Netzhaut aus. Bei der Operation ersetzt man ihn durch andere Substanzen, zum Beispiel Silikonöl. Das Verfahren sei in der Öffentlichkeit kaum bekannt, erläuterte Schmidt, werde aber heute in den Netzhautzentren der großen Augenkliniken täglich viele Male angewandt. Doch so weit muss es nicht kommen. Schmidt: »Eine gute Zucker- undBlutdruckeinstellung vermindern die Gefahr, dass die Netzhautveränderungen in ein bedrohliches Stadium übergehen.«

535. Diabetes überrennt alle Prognosen - Fulminante Zunahme in Kanada

Bis zum Jahr 2030 wird die Zahl der Diabetiker um 40 Prozent wachsen - so eine Schätzung der Weltgesundheitsorganisation. In Kanada, so berichtet nun das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber", wurde dieser Wert schon jetzt übertroffen. Dort ist die Diabetikerzahl zwischen 1995 und 2005 um knapp siebzig Prozent gestiegen. Eine Ursache ist die hohe Zahl an Neuerkrankungen, eine weitere die gestiegene Lebenserwartung der Zuckerkranken, vermutlich als Folge der besseren medizinischen Versorgung.

536. Verzuckertes Schultergelenk

Etwa jeder fünfte Diabetiker erkrankt irgendwann an Schulterschmerzen mit Bewegungseinschränkungen, die so weit gehen können, dass Ärzte von einer "gefrorenen Schulter" (engl. Frozen Shoulder) sprechen. Was sich dabei im Gewebe abspielt, ist bis heute nicht genau geklärt. Experten vermuten unter anderem, dass Zuckermoleküle an Bindegewebsfasern haften und diese verkleben.

537. Diabetiker sollten mehr auf ihre Zahngesundheit achten

Jeder Diabetiker weiß heute, dass seine Erkrankung Folgeschäden an Augen, Nerven und Nieren oder ein diabetisches Fußsyndrom verursachen kann. Beim Thema Zähne herrscht jedoch noch Aufklärungsbedarf: Vielen Patienten ist nicht bewusst, dass ein Diabetes auch die Zahngesundheit schädigen kann.

538. Mechanismus für Fettabbau bei der Fruchtfliege entdeckt

Britische Wissenschaftler haben den Mechanismus entschlüsselt, mit dem die Fruchtfliege Drosophila Fett abbaut. Diese Entdeckung könnte das Verständnis für Leberkrankheiten und Diabetes beim Menschen verbessern und zur Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten beitragen. Über ihre Ergebnisse berichten die Forscher in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.

539. Forschung zur Diabeteserkrankung

Seit diesem Frühjahr läuft im Fachbereich Medizintechnik/Biotechnologie der FH Jena unter Leitung von Prof. Dr. Karl-Heinz Feller ein Drittmittelprojekt mit der Picardie, einer Region in Frankreich, die bereits seit 15 Jahren enge Kontakte zu Thüringen pflegt.

540. Noch 12 Stunden nach dem Sport kann der Blutzucker kritisch sinken

Bis zu zwölf Stunden nach Ausdauersport kann es bei Zuckerkranken noch zu einer Unterzuckerung kommen. Der Grund ist, dass der Körper beim Sport alle Energiereserven, unter anderem auch Zucker, mobilisiert, erklärt Dr. Bertil Kluthe, Diabetologe an der Klinik Hohenfreudenstadt, im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber".

541. Insulin: Auf die Spritztechnik kommt es an

»Der häufigste Fehler beim Spritzen ist, dass die Spritzstellen und die Kanülen zu selten gewechselt werden«, sagt Gundula Ranze. Denn bereits nach einer Anwendung werde die Kanüle stumpf. »Fehler in der Spritztechnik können für Schwankungen des Blutzuckers mitverantwortlich sein«, erklärt die Expertin.

542. Diabetiker sollten Schmerzmittel sorgfältig auswählen

Diabetiker sollten sich bei der Selbstmedikation mit Schmerzmitteln vom Apotheker ausführlich und individuell beraten lassen.

543. Bei Diabetes-Medikamenten auf Wechselwirkungen achten

Werden Arzneimittel gegen Diabetes eingenommen, sind Wechselwirkungen häufig. Um diese vollständig zu erkennen, ist die kontinuierliche Betreuung der Hausapotheke unersetzlich.

544. Neue Bundesjugendreferentin DDB: „Viel zu tun!“

Die 44jährige Andrea Witt (Dersau am Großen Plöner See) ist neue Jugendreferentin des Deutschen Diabetiker Bundes! Für ihre Bewerbung um diesen verwaisten Vorstandsposten hat die Diabetesberaterin ein klares Motiv: Ihre jetzt 9 Jahre alte Tochter erkrankte mit 2 an Diabetes mellitus.

545. 12. November 2008 Diabetikertreffen in Dresden

Insulinpumpen bringen das Hormon je nach Bedarf in den Blutkreislauf, ohne dass der Patient selbst zur Spritze greifen muss. Damit kommt die Behandlungsform der Natur am nächsten und stellt die modernste Insulintherapie bei Typ-1-Diabetes dar. Jedoch stellt der Einsatz dieser Pumpe einige Anforderungen an die Benutzer.

546. Regelmäßiges Lachen bessert Blutfettwerte und Entzündungen

Heiterkeit kann die Therapie von Diabetes unterstützen und das Herz-Kreislauf-System vor den nachteiligen Auswirkungen der Stoffwechselkrankheit schützen. Regelmäßiges Lachen senkt einer kalifornischen Studie zufolge die Stressbelastung, bessert die Cholesterinwerte und hemmt Entzündungen im Körper.

547. Wissen macht schlank

Auf der 44. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) im Mai dieses Jahres wurde u. a. das Essverhalten der Deutschen thematisiert. Aktuelle Studien zeigen, dass eine wachsende Anzahl von Deutschen übergewichtig ist. Die Folgen von Übergewicht können u. a. Diabetes Typ 2, Bluthochdruck und andere Zivilisationskrankheiten sein.

548. Zuckersüßes Blut – bittere Folgen

Der Begriff Diabetes mellitus stammt aus dem Lateinischen und bedeutet ursprünglich „honigsüßer Durchfluss“. Doch was so harmlos klingt, ist eine ernst zu nehmende Krankheit: „Diabetes gilt als einer der Hauptrisikofaktoren für Herz-Kreislauf- Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall“, erklärt Dr. Tobias Wiesner, Teamarzt am Diabeteszentrum der Medizinischen Klinik III – Endokrinologie/Diabetologie/ Nephrologie der Uniklinik Leipzig .

549. Fuß & Haut

Menschen, die von Diabetes mellitus betroffen sind, müssen häufig auch Begleiterkrankungen ertragen. Eine mögliche Folge des Diabetes können Hautprobleme sein. Etwa vier von fünf Diabetikern haben mit äußerst trockener, schuppiger Haut, Juckreiz, Druckstellen am Fuß, bis hin zu schmerzhaften Hautverletzungen, Ekzemen oder dem diabetischen Fußsyndrom zu kämpfen. Dass die Veränderungen der Haut mit der Diabeteserkrankung in Bezug zu setzen sind, ist allerdings nicht allen Diabetikern bekannt.

550. Heilung nur nach Kombination

Diabetiker profitieren langfristig davon, wenn ihnen gleichzeitig eine Niere und eine Bauchspeicheldrüse (Pankreas) transplantiert werden.

551. Hohe Amputationszahlen von Typ-2-Diabetikern senken

Bochum - Bis zu zehn Prozent aller Diabetes-Patienten haben im Verlauf ihrer Erkrankung Probleme mit den Füßen. Im schlimmsten Fall kommt es zu Amputationen. Diese könnten verhindert werden, wenn Patienten ihre Füße sorgfältig pflegen und kleine Verletzungen frühzeitig fachkundig behandelt würden. Zusammen mit der Bundesärztekammer und acht weiteren Fachgesellschaften hat die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) deshalb eine Nationale Versorgungsleitlinie "Präventions- und Behandlungsstrategien für Fußkomplikationen" herausgegeben.

552. Die Internationale Diabetes-Föderation schließt Lücken bei der Diabetes-Aufklärung über ein weltweites Netzwerk von Diabetes-Zentren

An Diabetes erkrankte Menschen müssen jeden Tag eine Fülle von Entscheidungen über den Umgang mit ihrer Krankheit treffen. Dabei sind sie dazu gezwungen, sich Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten anzueignen, um selbstständig mit ihrer Krankheit fertig zu werden. In diesem Bereich besteht ein grundsätzlicher Bedarf an Aufklärungsarbeit.

553. Diabetikerhaut trocknet leichter aus

Diabetiker sollten in der kalten Jahreszeit besonders auf einen guten Hautschutz achten, denn sie leiden öfter als Gesunde unter trockener Haut, berichtet das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber. Der Grund: Hohe Blutzuckerwerte ziehen auch die Talg- und Schweißdrüsen in Mitleidenschaft, die den Fett- und Feuchtigkeitsfilm aufrecht erhalten. Mit Folgen: Die Haut wird trocken, schuppig und rissig, beginnt zu spannen und jucken. Bakterien und Umweltschadstoffe können leichter eindringen und zusätzliche Schäden wie Entzündungen und Ekzeme verursachen. Privatdozent Dr. med. Joachim Fluhr, Oberarzt an der Universitätshautklinik Jena, empfiehlt für die vorbeugende Pflege Produkte mit Glycerin. „Das erhöht die Feuchtigkeit der Hornschicht und verbessert die Barrierefunktion der Haut.“ Quelle: Diabetiker Ratgeber

554. Die Problemfüße der Diabetiker

„Der Fußcheck ist eine der wichtigsten Untersuchungen bei Diabetikern“, mahnt Dr. Dirk Lammers vom Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen im Apothekenmagazin Senioren Ratgeber. Was haben die Füße mit der Stoffwechselkrankheit Diabetes zu tun? Eine fast unvermeidliche Folge der Krankheit ist eine Schädigung von Nerven und Gefäßen besonders an den Füßen. Schmerznerven warnen nicht mehr bei Verletzungen oder Infekten und die schlechte Durchblutung behindert die Heilung. Oft sind große Wunden entstanden, bevor der Kranke sie bemerkt oder ernst genug nimmt. Viele ältere Menschen haben wegen eingeschränkter Beweglichkeit und mit nachlassender Sehkraft ohnehin Probleme bei der Fußpflege. Für sie ist der regelmäßige Fußcheck durch Fachkräfte deshalb besonders wichtig. Die Nutzen ist enorm: „Die Hälfte der 45.000 Fußamputationen im Jahr könnten vermieden werden“, schätzt Lammers. Quelle: Senioren Ratgeber

555. Vollkorn: Mehr Genuss für Diabetiker

Zusammen mit Brot und Kuchen aus Vollkornmehl dürfen Diabetiker sich mehr Süßes gönnen. „Ein Teelöffel Honig auf Weißbrot ist nicht so toll – aber auf Vollkornbrot okay“, sagt die Diabetesberaterin Stephanie Jürgen im Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber. Und so erklärt sie den Zusammenhang: „Die Ballaststoffe aus dem vollen Korn verlangsamen die Aufnahme des Zuckers ins Blut, der Blutzuckerspiegel steigt nicht so schnell an.“ Neben dieser für Zuckerkranke vorteilhaften Wirkung halten Ballastsstoffe aber auch den Darm und die Verdauung in Schwung. Stephanie Jürgen rät aber zu Sorgfalt beim Kauf. Dunkles Brot mit Körnern auf der Kruste täuscht Vollkorn oft nur vor. In Bioläden oder Reformhäusern sind Vollkornprodukte aber die Regel. Quelle: Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber

556. Diabetiker: Risiken in der Kfz-Versicherung

Diabetiker, die am Steuer eine Unterzuckerung erleiden und eine Unfall verursachen, können Ärger mit ihrer Versicherung bekommen, berichtet das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber. Bis zu 5000 Euro vom Schaden eines Unfallgegners verlangen Versicherungen in so einem Fall vom Diabetiker zurück. Noch härter kann es ihn in der Kaskoversicherung treffen: Wer seinen nagelneuen Wagen im Unterzucker zu Schrott fährt, geht leer aus. Quelle: Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber

557. Diabetiker sollen ihre Füße verwöhnen

Diabetiker sollten ihre Füße verwöhnen – auf jeden Fall müssen sie ihnen mehr Aufmerksamkeit gönnen als Gesunde, rät das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber. Der Grund: Die Zuckerkrankheit schädigt sehr häufig die Empfindungsnerven der Haut. Die Betroffenen spüren Verletzungen nicht. Diese können sich verschlimmern, bis der Fuß gefährdet ist. Der Endpunkt ist oft immer noch die Amputation. Wichtig sind tägliche, nicht zu heiße Fußwäsche und sorgfältige Nagel- und Hautpflege. Dabei sollen Diabetiker alles vermeiden, was Verletzungen erzeugen kann. Also Hände weg von scharfen Scheren, Zangen, Feilen, Hobeln und Knipsern. Wer selbst die sanfte Pflege seiner Füße nicht mehr schafft, sollte professionelle Fußpflege in Anspruch nehmen. Quelle: Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber

558. Diabetes: Kaffee hilft vorbeugen

Wer regelmäßig Kaffee trinkt, bekommt seltener Typ-2-Diabetes. Doch offenbar hat das nichts mit dem Koffeingehalt zu tun, berichtet das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber. Eine groß angelegte Studie der Universität Minnesota (USA), an der 28812 Frauen teilnahmen, kommt zu dem Schluss: Das Trinken von koffeinfreiem Kaffee reduziert das Diabetesrisiko noch deutlicher als koffeinhaltiger Kaffee. Völlig unklar bleibt, woran das liegt. Möglicherweise spielen „Radikalenfänger“ eine Rolle, Stoffe, die aggressive Substanzen binden und damit die Bauchspeicheldrüse schützen könnten. Zellen dieses Organs produzieren das für den Zuckerstoffwechsel wichtige Hormon Insulin. Quelle: Diabetiker Ratgeber

559. Lebenserwartung bei Diabetes Typ 2 durch multifaktorielle Therapie steigern

Viele Menschen mit Diabetes Typ 2 haben auch einen erhöhten Blutdruck und gestörte Blutfettwerte. Dies kann ihr Risiko für Organschäden und Herz-Kreislauferkrankungen steigern. Studienergebnisse zeigen, dass eine Therapie, die weitere Risikofaktoren neben dem Blutzucker berücksichtigt, das Risiko von Folgeerkrankungen senken und die Lebenserwartung dieser Patienten erhöhen kann.

560. Diabetiker: Vorsicht mit Schmerzmitteln

Diabetiker leben langfristig mit dem Risiko, dass die Krankheit ihre Nieren angreift. Bestimmte Schmerzmittel können diese Gefahr erhöhen, warnt das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber".

561. Schlank trotz Insulintherapie

Bei der Behandlung des Typ 2-Diabetes ist häufig das oberste Ziel Gewichtsabnahme. Da bei vielen Betroffenen die Meinung vorherrscht, Insulin mache dick, möchten viele keine Insulintherapie durchführen. Dies ist jedoch nicht richtig. Es gibt viele Beispiele von Menschen, die trotz Insulintherapie schlank sind. Allerdings kommt es häufig zu Beginn einer Insulintherapie zu einer kurzfristigen Gewichtszunahme.

562. Diabetiker sollten mehr auf ihre Zahngesundheit achten

Die Parodontitis ist eine von Bakterien hervorgerufene Entzündung des Zahnhalteapparates, die unbehandelt zum Verlust der Zähne führen kann. Diabetiker, deren Blutzucker schlecht eingestellt ist oder sich schwer kontrollieren lässt, sind besonders häufig von Parodontitis betroffen. Die Ursache liegt im chronisch erhöhten Blutzucker.

563. Neuropathien bei Diabetes entgegenwirken

Etwa die Hälfte aller Menschen mit Diabetes mellitus erkranken an einer sog. diabetischen Neuropathie. Vermutete Ursache für die Nervenschäden ist neben chronisch erhöhten Blutzuckerwerten auch ein Vitamin-B1-Mangel. Eine Studie macht nun Hoffnung auf Besserung durch die Einnahme des Wirkstoffes Benfotiamin, einer Vorstufe des Vitamin B1.

564. Diabetiker: Schwerbehindert oder nicht?

Diabetiker können nur unter bestimmten Umständen einen Schwerbehindertenausweis bekommen. Entscheidend ist, wie hoch der „Grad der Behinderung“ (GdB) bewertet wird. Liegt der GdB bei 50 und höher, gibt es laut Diabetiker Ratgeber den Schwerbehindertenausweis. Der Ausweis, der unter anderem einen erweiterten Kündigungsschutz bedeutet, wird auf Antrag vom Versorgungsamt ausgestellt. Diabetiker vom Typ 2 können in der Regel nur mit einem GdB 30 rechnen, es sei denn, sie leiden unter Folgeschäden und schwerwiegenden Begleiterkrankungen. Darüber müssen immer ärztliche Bescheinigungen vorliegen. Typ 2-Diabetiker mit einem GdB 30 können sich aber Schwerbehinderten gleichstellen lassen, um Kündigungsschutz zu genießen. Der Weg dazu führt über einen Antrag bei den Agenturen für Arbeit.

565. Auf dem Weg zu neuen Ansätzen in der Diabetes-Forschung

Wissenschaftler auf der ganzen Welt suchen nach neuen Behandlungsmethoden des Diabetes mellitus. Denn immer mehr Menschen sind von dieser Krankheit betroffen; allein in Deutschland sind es nahezu acht Millionen Patienten. Wissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg um Prof. Dr. Elmar Peschke (Institut für Anatomie und Zellbiologie) haben einen Ansatz gefunden, der möglicherweise in einer neuen Therapieform münden könnte.

566. Trotz Insulin Blutzuckereinstellung oft mangelhaft

In Deutschland haben viele Menschen mit Typ-2-Diabetes trotz einer Insulintherapie zu hohe Blutzuckerwerte. Grund dafür ist, dass sich Patienten und Therapeuten häufig zu spät für eine Insulintherapie entscheiden und dann nicht immer die passende Therapieform wählen. Darauf weist die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich der Veröffentlichung einer aktuellen bundesweiten Studie hin.

567. TEDDY-Studie: Einblicke in die Untersuchungen und ihre Hintergründe

In der sog. TEDDY -Studie (TEDDY=The Environmental Determinant for Diabetes in the Young) will die Forschergruppe Diabetes der TU München die umweltbedingten Ursachen des Typ 1-Diabetes aufdecken, um eine möglichst frühe Diagnose und Behandlung der Stoffwechselerkrankung zu ermöglichen. Aber was passiert eigentlich konkret in der Studie?

568. Fisch, Fleisch und Gemüse – Was ausgewogene Ernährung bedeutet

Ernähren Sie sich ausgewogen!“ Diesen Satz hat wohl schon so mancher Patient, der mit Diabetes in die Praxis kommt, von seinem Arzt gehört. Doch wie sieht diese allgemeingültige Empfehlung überhaupt aus? In erster Linie geht es darum, pflanzliche und tierische Lebensmittel richtig zu kombinieren, um den Körper mit allen notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Wer zwei bis drei Portionen Gemüse am Tag isst, sichert sich bereits wichtige Vitamine, Mineral- sowie Ballaststoffe bei nur wenigen Kalorien.

569. Mit jedem Pfund sicherer zum Diabetes

Wer im Alter zwischen 25 und 40 Jahren auch nur zwei bis drei Kilo an Gewicht zulegt, erhöht sein Risiko, an Diabetes vom Typ 2 zu erkranken, um etwa 25 Prozent, berichtet die Apotheken Umschau. Ein Plus von zwölf Kilo lässt die Gefahr bei Männern um das 1,5-Fache, bei Frauen sogar um das 4,3-Fache steigen. Dies sind Ergebnisse einer Studie mit rund 18000 Menschen durch ein Team um Prof. Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) in Potsdam. Die Zahl übergewichtiger junger Erwachsener steigt stetig. Schon heute gibt es rund sechs Millionen Typ-2-Diabetiker. Bester Schutz vor der Stoffwechselerkrankung: gesunde Ernährung und Bewegung. Quelle: Apotheken Umschau 2/2007 A

570. Hohe Amputationszahlen von Typ-2-Diabetikern senken

Bochum - Bis zu zehn Prozent aller Diabetes-Patienten haben im Verlauf ihrer Erkrankung Probleme mit den Füßen. Im schlimmsten Fall kommt es zu Amputationen. Diese könnten verhindert werden, wenn Patienten ihre Füße sorgfältig pflegen und kleine Verletzungen frühzeitig fachkundig behandelt würden. Zusammen mit der Bundesärztekammer und acht weiteren Fachgesellschaften hat die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) deshalb eine Nationale Versorgungsleitlinie "Präventions- und Behandlungsstrategien für Fußkomplikationen" herausgegeben.

571. Spritzenangst darf kein Druckmittel sein

Für viele Diabetiker kommt irgendwann der Punkt, von Tabletten auf Spritzen umsteigen zu müssen. Angst vor diesem Schritt verzögert oft die angemessene Therapie. „Daran sind die Ärzte nicht unschuldig“, sagt die auf die Zuckerkrankheit spezialisierte Diplompsychologin Katrin Ramöller vom Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen im Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber. Laut einer Studie benutzen rund 78 Prozent der Ärzte die Drohung mit einer Spritzentherapie als Druckmittel, wenn übergewichtige Patienten nicht abnehmen wollen. Chronisch Kranke seien zudem ängstlicher als Gesunde. Deshalb solle der Arzt statt zu drohen, zuhören und informieren. Die Betroffenen wüssten gar nicht, wie fein die Nadel ist und dass das Medikament nur unter die Haut gespritzt wird. Das Spritzen solle in der Praxis wenn nötig auch wiederholt geübt werden. Ramöller: „Selbst erlebt, entpuppt sich vieles oft als undramatisch.“

572. Magenverkleinerungen retten Leben

Operative Magenverkleinerungen bei Adipositas- Patienten führen nicht nur zu dauerhaftem Gewichtsverlust, sondern erhöhen auch die Überlebensrate von fettleibigen Menschen deutlich. Zwei Studien kommen voneinander unabhängig zu dem Schluss, dass Fettsucht- Patienten, die sich sogenannten restriktiven Verfahren unterziehen, ein um 30 bis 40 Prozent geringeres Risiko tragen.

573. Schulmedizin muss Diabetes-Lehrbücher neu schreiben

Die Regeneration der insulinbildenden Beta Zellen beim Menschen wird von der Schulmedizin bisher ausgeschlossen. Bei Typ-1 Diabetikern wurde und wird noch heute behauptet, daß nach der "Vernichtung" der vorhandenen Zellen durch den Auto-Immun-Prozeß keine Betazellen mehr entstehen können.

574. Diabetes schlägt auch aufs Gemüt

Der Blutzucker beeinflusst auch die Laune. Eine Studie der Universitäten Würzburg und Greifswald untersuchte den Einfluss auf Gefühle wie Glück, Anspannung und Ärger. Die Wissenschaftler stellten fest: Sowohl bei sehr hohen Werten als auch bei Unterzuckerungen fühlten sich die Teilnehmer sehr angespannt und verärgert.

575. Neue Information für Menschen mit Diabetes

Die Patientenleitlinie "Netzhautkomplikationen bei Typ-2-Diabetes" ist seit dem 12. März 2009 online verfügbar. Unter der Adresse www.diabetes.versorgungsleitlinien.de> (dort auf Netzhautkomplikationen klicken) können nicht nur Ärzte auf die an sie gerichtete Leitlinie zugreifen. Dieses ärztliche Wissen ist ab jetzt auch in einer laienverständlichen Version für Betroffene und Angehörige verfügbar.

576. Diabetes-Epidemie - Wir essen und sitzen uns krank

Sie ist nicht ansteckend, verbreitet sich dennoch weltweit wie eine Epidemie: die Stoffwechselerkrankung Diabetes, konkret der Typ 2. Nach Schätzungen von Experten werden im Jahr 2010 weltweit 221 Mio. Menschen unter dieser gefährlichen Erkrankung leiden.

577. Diabetes-Früherkennung - Messen Sie Ihren Taillenumfang!

Wollen Sie vermeiden, an der Stoffwechselstörung Diabetes zu erkranken? Dann nehmen Sie jetzt ein Maßband zur Hand und messen auf der Höhe des Bauchnabels Ihren Taillenum-fang. Wenn der Umfang bei Frauen 80 cm und bei Männern 94 cm übersteigt, liegt ein erhöhtes Risiko für Diabetes vor.

578. Leckere Rezepte für Diabetiker in der Lehrküche entwickelt

Sven-David Müller gehört zu den bekanntesten Ernährungs- und Diabetesexperten in Deutschland. Weitgehend unbekannt ist, dass Sven-David Müller im Alter von sieben Jahren an Diabetes mellitus erkrankte. Jetzt hat er seine Erfahrungen in einem großen Kochbuch für Diabetiker zusammengefasst und seine Lieblingsrezepte veröffentlicht.

579. Durch normale Blutzucker- und Blutdruckwerte vorbeugen

Erkranken als Folge eines Diabetes mellitus die Nieren, hat dies einen großen Einfluss auf Lebenszeit und Lebensqualität von Menschen mit Diabetes. Leiden Betroffene an der sogenannten diabetischen Nephropathie, drohen ihnen nicht nur Nierenversagen und Dialyse.

580. Diabetes: Mit kühlem Kopf in die Sauna

Auch Diabetiker dürfen die Sauna genießen – wenn sie ein paar Grundregeln einhalten, berichtet das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber. Sowohl Insulin spritzende Zuckerkranke als auch mit bestimmten Tabletten behandelte müssen daran denken, dass das Schwitzen einen stärkeren Blutzuckerabfall verursachen kann. Mindestens zwei Stunden sollten zwischen der letzten Insulingabe und dem Saunabesuch vergangen sein. Auf jeden Fall empfiehlt sich, ein paar Traubenzuckerplättchen mitzunehmen. Saunaneulinge sollten zwischendurch ihren Blutzuckerspiegel messen, um zu erfahren, wie ihr Stoffwechsel auf die Hitze reagiert. Beim Schwitzen werden auch Stresshormone ausgeschüttet. Sie treiben den Blutzucker hoch. Wie sie konkret reagieren, müssen Diabetiker deshalb selbst erst einmal beobachten. Saunagenuss ohne Reue heißt für sie: Mit kühlem Kopf ins heiße Vergnügen. Quelle: Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber

581. Zielgerichtete Bewegungstherapie

In der Rehabilitation spielt die Bewegungstherapie bei vielen häufig auftretenden Krankheitsbildern eine wesentliche Rolle. Doch wissenschaftliche abgesicherte, an den vorhandenen medizinischen Informationen ausgerichtete Konzepte über die Wirksamkeit bestimmter therapeutischer Vorgehensweisen gibt es kaum.

582. Kein Bodybuilding für Diabetiker

Bodybuilding kann für Typ-1-Diabetiker gefährlich werden. Es fördert die Entwicklung und das Fortschreiten von Schäden an den kleinen Blutgefäßen („Mikroangiopathie“), berichtet das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber. Der Münchener Diabetologe Dr. Rolf Renner erklärt dies damit, dass es beim Bodybuilding kurzfristig zu extremen Blutdruckanstiegen auf Werte von 300 mmHg oder höher kommen kann. Solche Blutdruckspitzen können zu einer massiven Verschlechterung von Schäden an den kleinen Gefäßen führen, die als Ursache von Augen- oder Nierenschäden gelten, häufigen Folgeerkrankungen beim Diabetes. Am Typ-1-Diabetes erkranken vornehmlich junge Menschen. Sie müssen sich lebenslang täglich mehrmals das Hormon Insulin spritzen. Quelle: Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber

583. Ostern dürfen Diabetiker naschen

Ostern wird wieder genascht, und das ist auch für Diabetiker in Ordnung. Selbst Schokoladeneier sind dabei nicht tabu, schreibt die Medizinerin Dr. Katrin Krieft in der aktuellen Ausgabe der »Neue Apotheken Jllustrierte« vom 1. April 2007. Jahrzehntelang legte man Diabetikern nahe, Produkte mit Haushaltszucker zu meiden, da sie den Blutzucker zu schnell erhöhten. Es wurden Vollkornprodukte empfohlen, die der Körper nur langsam aufnimmt. Die Warnungen vor bestimmten Nahrungsmitteln waren jedoch übertrieben. Auch Haushaltszucker ist für Menschen mit Diabetes keine besondere Gefahr. Zwar wird Haushaltszucker in unverarbeitetem Zustand schneller aufgenommen als andere Kohlenhydrate, da die meisten Mahlzeiten aber verschiedene Nahrungsmittel zugleich enthalten, neutralisiert sich der Effekt eines einzelnen Kohlenhydrats meist weitgehend. So lässt normale Schokolade den Blutzucker zumeist nur langsam steigen, weil die Aufnahme des Zuckers durch das enthaltene Fett gebremst wird.

584. DDB prüft Beitritt zur IDF

Der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) prüft nach Auskunft seines Bundesvorsitzenden Dieter Möhler derzeit den Beitritt des Verbandes zur Internationalen Diabetes Federation (IDF).

585. Herzinfarkte bleiben bei Diabetikern häufig unbemerkt

(dgk/DDZ) Der Herzinfarkt und seine Folgen zählen nach wie vor zu den häufigsten Todesursachen in den westlichen Industrienationen. In den meisten Fällen liegt eine fortgeschrittene Arteriosklerose der Herzkranzgefäße zugrunde, in deren Folge ein plötzlicher Gefäßverschluss auftritt. Hierdurch werden Teile des Herzmuskels vorübergehend von der Blut- und Sauerstoffversorgung „abgeschnitten“ und das betroffene Gewebe irreparabel geschädigt. Wenn der Herzinfarkt überlebt wird, bildet sich an der Stelle des abgestorbenen Herzgewebes eine Narbe. Je nachdem, wie groß das untergegangene Gewebeareal ist und wo sich die Narbe befindet, kann es später zu Einschränkungen bei der Herzmuskelleistung oder zu Störungen bei der Erregungsweiterleitung im Herzen kommen. Die Folgen sind eine zunehmende Herzschwäche und – unter Umständen tödliche endende – Herzrhythmusstörungen. In der Regel ist der Herzinfarkt ein sehr heftiges Ereignis, das mit starken Schmerzen, Engegefühl in der Brust und Atembeklemmung einhergeht. Es gibt jedoch auch Beispiele – und dies ist gar nicht so selten – bei denen die plötzliche Durchblutungsstörung im Herzen überhaupt nicht wahrgenommen wird:

586. Dürfen Diabetiker fasten?

Mittlerweile ist bekannt, dass Fasten zum Abnehmen völlig ungeeignet ist. Zwar „purzeln“ in der Fastenzeit die Pfunde, doch kaum ist es mit der „Enthaltsamkeit“ vorbei, tritt unweigerlich der Jojo-Effekt ein und die Speckröllchen sind schnell wieder da. Auf der anderen Seite gilt jedoch auch: Um ernährungsbedingten Erkrankungen vorzubeugen, einen guten Einstieg in eine gesündere Lebensweise zu finden oder sich einfach mal wieder ein paar Tage intensiv mit dem eigenen Körper zu beschäftigen, ist das Fasten durchaus geeignet. Für Diabetiker kann Fasten aber gefährlich werden, denn die strenge Diät kann erhebliche Auswirkungen auf den Stoffwechsel haben. So steigt beispielsweise das Risiko für eine Unterzuckerung an. Als besonders riskant gilt das Fasten für Typ-1-Diabetiker, denen viele Ärzte grundsätzlich davon abraten. Für Typ-2-Diabetiker, die mit Tabletten oder Insulin behandelt werden, gilt: Sie sind während des Fastens aufgrund der fehlenden Nahrungszufuhr auf andere Arzneimitteldosen angewiesen, die nur der Arzt festlegen kann. Diabetiker, die zusätzlich unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nieren- oder Leberproblemen leiden, müssen auf jeden Fall aufs Fasten verzichten. Eine ärztliche Überwachung oder der stationäre Aufenthalt in einer speziellen Klinik ist – nicht nur für Diabetiker – anzuraten.

587. Auch Füße leiden unter dem Diabetes

Pro Minute verlieren durchschnittlich zwei Diabetiker auf der Welt aufgrund ihrer Erkrankung einen Fuß oder ein Bein, denn vielen Betroffenen ist die Bedeutung gesunder Füße bei ihrer Krankheit nicht bewusst. Den meisten Diabetikern ist mittlerweile bekannt, dass sie durch ihre Erkrankung anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind und mit einer höheren Wahrscheinlichkeit einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erleiden können.

588. Äpfel gegen Hochdruck

Wer regelmäßig Äpfel, Apfelsaft und andere Apfelprodukte konsumiert, leidet seltener an hohem Blutdruck, berichtet die „Apotheken Umschau“. US-Amerikanische Forscher fanden heraus, dass das Bluthochdruck- Risiko bei Apfelessern um ein Drittel verringert ist.

589. Verwechslungsgefahr bei Vollblut- oder Blutplasma-Messung

Technischer Fortschritt ermöglicht Diabetikern heute Blutzucker-Selbstmessungen mit Messgeräten, die immer genauer sind. Allerdings können die gemessenen Werte zu Fehlern in der Diabetes-Therapie führen. Grund dafür sind zwei unterschiedliche Eichmethoden, auf die Hersteller die heute erhältlichen Mess-Systeme einstellen. Probleme treten insbesondere dann auf, wenn Patienten mit mehreren Messgeräten ihre Blutzucker-Werte bestimmen.

590. Zum Schwindeln gedrängt

Diabetiker können fast jeden Beruf ohne Einschränkungen ausüben. Unwissenheit oder das Bemühen, jedes Risiko auszuschließen, verführt manche Firmen dazu, Zuckerkranke lieber außen vor zu halten. Wie sollen Diabetiker sich bei Bewerbungen also verhalten?

591. SWEET: Neue europäische Diabetes-Initiative

SWEET ist das erste Projekt mit dem Ziel, die Diagnose und Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes in Europa zu verbessern und so die kostenintensiven und beeinträchtigenden Folgeerkrankungen aufzuhalten. Der Startschuss für die von der EU geförderte Initiative fiel am 9. April in Bad Homburg.

592. MEDIGREIF Inselklinik Heringsdorf GmbH

Das Ziel in der Behandlung des Diabetes mellitus ist die Befähigung des Patienten zum erfolgreichen Diabetes-Selbstmanagements. Dazu werden in unserer Klinik, der MEDIGREIF Inselklinik Heringsdorf GmbH, Haus Gothensee, strukturierte Behandlungs- und Schulungsprogramme gemäß den Richtlinien der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) durchgeführt.

593. Kontrastmittel gefährden die Nieren

Jodhaltige Kontrastmittel, die z.B. bei der Röntgenuntersuchung von Gefäßen verwendet werden, können zu einem akuten Nierenschaden führen. Besonders gefährdet sind Diabetiker, weil deren Nieren durch die erhöhten Blutzuckerwerte oft angegriffen sind.

594. Langwirksame Insulinanaloga - IQWiG will weitere Daten prüfen

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) will weitere Daten zum Patientennutzen langwirksamer Insulinanaloga zur Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2 prüfen. Dies ist das Ergebnis der wissenschaftlichen Erörterung zu dem vorläufigen Prüfbericht des IQWiG. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob synthetisch hergestellte Insuline eine erhöhte Anwendungssicherheit haben, weil sie Unterzuckerung (Hypoglykämien) bei Patienten vermeiden helfen.

595. Zucker und Stimmung im Keller

Wer Diabetes hat, muss häufig Insulin spritzen oder Tabletten nehmen, um seinen Blutzuckerspiegel in den Normalbereich zu senken. Gelegentlich sinkt der Zucker dann zu tief. Bei einer starken Unterzuckerung werden viele Diabetiker unruhig, mitunter auch aggressiv - eine Folge des Zuckermangels im Gehirn.

596. Behinderte Arbeitssuche - Was Schwerbehinderte auf Jobsuche wissen müssen

Wer einen Schwerbehindertenausweis besitzt, muss dies bei einem potentiellen neuen Arbeitgeber nur angeben, wenn die Behinderung es ihm praktisch unmöglich machen würde, die vorgesehene Tätigkeit überhaupt auszuüben oder wenn Gefahren für Dritte entstehen (z. B. Ansteckungsgefahr).

597. Wie kann man eine Gewichtszunahme stoppen?

Nach ersten Ergebnissen der Diogenes-Studie sollte die Antwort lauten: Erhöhen Sie den Proteinanteil ihrer Nahrung anstatt auf Lebensmittel mit einem niedrigen Glykämischen Index zu setzen. Vielen Erwachsenen und auch Kindern fällt es heute schwer ihr Gewicht im Normalbereich zu halten, das heißt, eine übermäßige Gewichtszunahme zu verhindern.

598. Bitter statt süß

Diabetiker oder Menschen, die Kalorien einsparen möchten, können Zucker durch Süßstoffe ersetzen - auch beim Backen ist dies im Prinzip möglich. Allerdings gibt es einige Ausnahmen.

599. Mit Insulin zu einem gesunden Baby

Werden Frauen mit Diabetes mellitus schwanger oder tritt bei ihnen durch die Schwangerschaft ein Diabetes auf, ist dies mit Risiken für Mutter und Kind verbunden. Die moderne Insulintherapie kann die Gefahren jedoch minimieren.

600. Genetischen Ursachen von Übergewicht auf der Spur

Lebewesen sichern ihr Überleben unter anderem dadurch, dass sie in Zeiten des Nahrungsüberschusses kontrolliert Fett speichern. In kleinen Lipidtröpfchen wird dieses in der Zelle zwischengespeichert und kann in Hungerzeiten wieder mobilisiert werden. Ist die Regulation von Fettaufbau und Fettabbau gestört, sind krankhaftes Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) die Folge.

601. Neue Waffen gegen neuropathische Schmerzen

Nervenverletzungen können zu chronischen Schmerzen führen. Mit Medikamenten lassen sich diese "neuropathischen" Schmerzen bislang kaum in den Griff bekommen. Zwei aktuelle Studien weisen hier möglicherweise neue Wege: Seit kurzen ist bekannt, dass körpereigene Cannabinoide den Nervenschmerz unterdrücken können.

602. Dieter Möhler neuer Vorsitzender des Deutschen Diabetiker Bundes

Letztes Wochenende trat Heinz Windisch, der Vorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB) von seinen Ämtern zurück. Dies gab heute dem erweiterten Bundesvorstand des wohl größten Patientenverbandes in der Bundesrepublik für die Interessen aller Diabetiker im Selbsthilfebereich Anlass, den Meininger Rechtsanwalt Dieter Möhler (44), der bislang schon als Stellvertretender Windischs fungierte, zum neuen Vorsitzenden des Verbandes zu wählen.

603. Nabelschnurblut als Stammzellquelle stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken

Pünktlich zur Wahl des neuen Europäischen Parlaments nimmt Cord Blood Europe seine Arbeit auf. Sieben private europäische Nabelschnurblutbanken aus Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Polen, Portugal, den Niederlanden und der Schweiz hatten Cord Blood Europe im Januar 2009 in Brüssel gegründet.

604. Neue gemeinsame Organisation diabetesDE will Missstände bekämpfen:

Angesichts der kontinuierlichen Zunahme des Typ-1-Diabetes und der Epidemie, die sich beim Typ-2-Diabetes seit Jahren abzeichnet, ist nachhaltiges Handeln notwendig. Diabetes mellitus vorzubeugen, Menschen mit Diabetes bestmöglich zu versorgen und die Erkrankung weiter zu erforschen, steht im Mittelpunkt von diabetesDE.

605. Warnzeichen altersabhängig - Diabetes: Symptome bei Unterzucker sind im Alter anderes

Erfahrene Diabetiker kennen bestimmte Symptome, die sie warnen, dass ihr Blutzucker zu weit abgesunken sein könnte: Schwitzen, Zittern, Herzklopfen sind dabei häufig.

606. Bei welchen Arzneimitteln man vorsichtig in der Sonne sein muss

Rheumamittel, Medikamente für Diabetiker und Psychopharmaka können die Haut lichtempfindlicher machen. Darauf weist Dr. Martin Allwang im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" hin. Die Folgen könnten schlimme Sonnenbrände schon nach kurzer Zeit in der Sonne sein. "

607. Diabetischer Fuß: Alarmzeichen Ameisenlaufen

Mit zunehmender Krankheitsdauer bei Diabetes steigt das Risiko, an einem diabetischen Fußsyndrom zu erkranken. »Besonders wichtig für einen Diabetiker mit einer Nervenerkrankung ist die richtige Fußpflege«.

608. Ursachen des PCO-Syndroms

Das PCO-Syndrom, bei dem Frauen zu viele männliche Hormone produzieren, hat eine genetische Ursache. Etwa fünf bis zehn Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter leiden an dieser Hormonstörung. Ursache ist allerdings kein einzelner Gendefekt, sondern die Kombination vieler Genvarianten. Dies erkläre die unterschiedlichen Symptome der Erkrankung, schreiben Wissenschaftler in der «Deutschen Medizinischen Wochenschrift».

609. Muskelreize lindern Nervenschmerzen bei Diabetes

Diabetikern, die unter Nervenschmerzen und Missempfindungen an den Beinen leiden, kann ein neues Therapieverfahren mit elektrischer Muskelstimulation helfen. In einer Studie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg gaben 73 Prozent der Teilnehmer bereits nach vier Wochen an, dass sich ihre Beschwerden erheblich gebessert hätten.

610. Amputationen bei diabetischem Fußsyndrom verhindern

Jeder sechste Mensch mit Diabetes entwickelt im Laufe seines Lebens ein Fußgeschwür. Im schlimmsten Fall verursacht das sog. diabetische Fußsyndrom die Amputation eines Beines. Wie Ärzte und Patienten dem vorbeugen können, war eines der Schwerpunktthemen auf der Tagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) im November 2008.

611. «Nächtliches Einnässen ist immer unwillkürlich»

Nächtliches Bettnässen zählt zu den häufigsten chronischen Problemen bei Kindern. Da diese Enuresis nocturna organische Ursachen haben kann, raten Experten, das Problem von einem Mediziner untersuchen zu lassen. Aber 60 Prozent der betroffenen Familien meiden den Gang zum Arzt.

612. Nach Magenverkleinerung verschwindet der Diabetes

Frankfurt/Main (AP) Magenverkleinerungen und andere chirurgische Methoden zur Bekämpfung von Übergewicht haben eine überraschende Nebenwirkung: Oftmals verschwindet auch der Typ-2-Diabetes, dessen Abhängigkeit von Ernährung und Lebensweise besonders ausgeprägt ist.

613. Experten raten von extremen Diäten nach Weihnachten ab

Frankfurt/Main (AP) Wer nach den Festessen über Weihnachten abnehmen möchte, sollte seine Ernährung dauerhaft umstellen und auf nur kurzfristig angelegte Diäten verzichten. Eine bleibende Verringerung des Gewichts gelinge nur durch eine langfristige Umstellung des Lebensstils, betont der Berufsverband Deutscher Internisten. Ansonsten komme es zu dem bekannten Jojo-Effekt.

614. Reisen mit Diabetes

Strandurlaub Diabetes ist kein Hindernis für einen schönen Urlaub - wenn die Vorbereitung stimmt. Denn sowohl Unterzuckerung als auch Überzucker, der zu Stoffwechselentgleisungen führen kann, sollten vermieden werden. Um Menschen mit Diabetes einen sorgenfreien Urlaub zu erleichtern, hat der Berufsverband der diabetologischen Schwerpunktpraxen in Nordrhein (BdSN) eine Checkliste erstellt, was bei der Urlaubsplanung berücksichtigt werden muss.

615. Reiseapotheke: Individuell zusammenstellen statt fertiges Paket kaufen

Erkältung, starker Sonnenbrand oder Magen-Darm-Erkrankungen: Fast die Hälfte aller Urlauber aus Deutschland ist während der Ferienreise schon einmal krank geworden.

616. Auch Diabetiker können den Ramadan einhalten

Muslime mit Diabetes können prinzipiell den Ramadan einhalten, wenn sie beim Fasten bestimmte Regeln einhalten. So sollten sie die Dosierung der Medikamente auf die neuen Essgewohnheiten umstellen und ausreichend trinken, um einen Flüssigkeitsmangel während des Tages zu vermeiden, wie der Mannheimer Allgemeinmediziner Batuhan Parmakerli in der «Deutschen Medizinischen Wochenschrift» erklärt.

617. Entzündungen stören Blutzuckerspiegel

Entzündungen können den Blutzuckerspiegel aus dem Gleichgewicht bringen. So sinkt etwa bei einer akuten Blutvergiftung die Glukose-Konzentration im Blut gefährlich ab, auch weil die Neubildung von Zucker in der Leber gehemmt ist. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums entschlüsselten nun detailliert, wie Entzündungen über die Leber die Zuckerkonzentration im Blut beeinflussen.

618. Lachen ist Medizin

Diese Medizin kostet nichts, ist überall zu haben und macht Laune: Lachen. Der indische Arzt Dr. Madan Katari hat das Lach-Yoga entwickelt und auch schon getestet, dass damit der Blutdruck gesenkt werden kann,

619. Hüftgoldmedaillen vermeiden: gesunde Snacks für Olympia-Fans

Damit nach den 17 olympischen Wettkampftagen im (Medaillen-) Spiegel nicht auch noch eine Hüftgoldmedaille erscheint, kann man sich in Sachen gesunder Ernährung Einiges von den Olympia-Gastgebern in Peking abgucken. Denn die chinesische Küche setzt auf einen ausgewogenen Mix aus Fleisch bzw. Fisch und Gemüse. "Schaschlik-Spieße mit magerem Geflügelfleisch oder Meeresfrüchten, Paprika, Zwiebeln, Zucchini oder Aubergine sind zum Beispiel eine gute Alternative zum Schweinenackensteak", so die Expertin.

620. Lange Flugreisen lassen den Blutzucker steigen

Diabetiker sollten auf längeren Flugreisen alle zwei bis drei Stunden ihren Blutzucker messen, rät Dr. Wulf Quester vom Diabeteszentrum Bad Oeynhausen im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Stundenlanges Sitzen und der Flugstress lassen erfahrungsgemäß den Blutzucker steigen.

621. Diabetiker: gut über die Festtage kommen

Gestärkt an Gesundheit und Selbstbewusstsein: So beginnen all jene Diabetiker das neue Jahr, die über die Weihnachtsfeiertage verstärkt auf eine gute Einstellung ihrer Blutzuckerwerte achten. Denn 'gegen den Strom zu schwimmen' gibt auch der Seele Kraft. Das berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Dezember 2009.

622. Gute Fahrt für Diabetiker

Diabetiker sind seltener in einen Unfall verwickelt als der Durchschnittsbürger, zeigen Studien. Die Studien erweisen auch, dass die Fahrsicherheit bei Diabetikern mit der Unterzuckerungsgefahr zusammenhängt. Wer unsicher ist, zum Beispiel durch eine Umstellung der Therapie oder bei möglichen Folgeschäden, kann auch seinen Arzt um eine Einschätzung bitten.

623. Forscher rät von vielen Mahlzeiten am Tag ab

Nur wenige Mahlzeiten am Tag und dazwischen längere Fastenzeiten: Zu einer solchen Ernährung raten Forscher der Technischen Hochschule Zürich. Ihrer Studie zufolge sind Hungerphasen durchaus gesund.

624. Eine Krankheit, viele Auswirkungen

Krankheiten alter Menschen sollten so behandelt werden, dass die Therapie die Lebensqualität möglichst wenig beeinträchtigt. Also zum Beispiel keine Diäten, die die letzte Freude am Essen nehmen. Auch eine strenge Einstellung der Blutzuckerwerte kann mit Einschränkungen verbunden sein - und doch ist es für Hochbetagte ratsam, die Therapie so sorgfältig wie möglich zu gestalten.

625. Neuer unabhängiger Diabetes-Risikomarker identifiziert

Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und des Universitätsklinikums Tübingen haben einen neuen unabhängigen Diabetes-Risikomarker identifiziert. Es handelt sich um das Protein Fetuin-A, das von der Leber gebildet und ins Blut abgegeben wird.

626. US-Studie: Aufschreiben verdoppelt Diät-Erfolg

Wer Pfunde verlieren möchte, sollte aufschreiben, was er isst. Die „Apotheken Umschau“ berichtet über eine US-Studie mit knapp 1700 Teilnehmern,

627. Junge Diabetiker durch Pubertät herausgefordert

»Gerade in der Pubertät ist es besonders wichtig, den Blutzucker häufiger zu kontrollieren.« Das betont Dr. Nicole Treptau, Diabetologin. Denn während der Pubertät fahren die Hormone Achterbahn. Das bleibt auch beim Insulin nicht ohne Folgen. »Wachstums- und andere Hormone können die Wirkung des injizierten Insulins abschwächen«, erklärt die Expertin weiter.

628. Forscher begreifen immer mehr vom biologischen Sinn des Schlafes

Vielbeschäftigte, die sich mit kurzen Schlafzeiten brüsten, spielen Vabanque mit ihrer Gesundheit. Forscher verstehen den biologischen Sinn des Schlafes immer besser. Er ist jedenfalls keine schlichte Erholungszeit, die sich beliebig verkürzen lässt. Nicht nur für die Ausbildung des Gedächtnisses ist regelmäßiger Schlaf essentiell.

629. Therapien für Kinder und Jugendliche mit Diabetes

Übergewicht und Bewegungsmangel führen in Deutschland zu einer wachsenden Anzahl von Jugendlichen mit Diabetes Typ 2. Zurzeit sind es rund 200 Neuerkrankungen jährlich. Sinnvolle Therapien für die Betroffenen und Präventionsmaßnahmen, um die Erkrankung in jungen Jahren zu verhindern, sind Themen der diesjährigen Tagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) in Leipzig.

630. Experteninterview mit Prof. Dr. med. Stephan Matthaei

Im Rahmen unserer Interviewreihe setzen wir die Vorstellung der Mitglieder unseres wissenschaftlichen Beirats fort, die der Redaktion von Befund Diabetes mit medizinischen Beiträgen und ihrem Fachwissen beratend zur Seite stehen. In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen Herrn Prof. Dr. Stephan Matthaei vor.

631. Nationales Diabeteszentrum bringt Forschung für Menschen voran

Bei ihrem Besuch in München hat die Bundesministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan am Donnerstag die Gründung eines neuen Nationalen Diabeteszentrums angekündigt. Dafür sollen 300 bis 400 Millionen Euro in den kommenden zehn Jahren zur Verfügung stehen – wobei der Bund 90 Prozent der Gelder übernehmen will.

632. Baden mit Thermometer

Viele Diabetiker leiden an einer Nervenschädigung, die ihre Temperaturempfindung beeinträchtigt. Sie spüren zum Beispiel zu heißes Wasser nicht. Deshalb sollen sie vorsorglich mit einem Thermometer die Temperatur des Badewassers kontrollieren, rät die Internistin und Diabetologin Dr. Diana von Welser im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber".

633. Herbsttagung für Praktische Diabetologie der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG)

Niedergelassene Hausärzte und Diabetologen spielen in Deutschland eine zentrale Rolle in der Betreuung der mehr als sieben Millionen Menschen mit Diabetes mellitus. Ihre Fort- und Weiterbildung ist ein wichtiges Anliegen der DDG.

634. Wittener Pflegewissenschaftler fordern: Gesündere Schüler mit Schulgesundheitspflege!

Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen braucht an deutschen Schulen speziell ausgebildete Fachleute. Immer mehr Kinder in Deutschland bewegen sich zu wenig, viele sind fehlernährt oder übergewichtig. Hinzu kommt eine wachsende Zahl psychischer Auffälligkeiten bei den Heranwachsenden. Bis zu zehn Prozent der Schüler leiden offiziellen Schätzungen zufolge unter langanhaltenden körperlichen oder psychischen Erkrankungen.

635. Mit sekundären Pflanzeninhaltsstoffen gegen Darmkrebs und Typ-2-Diabetes

Wirkungen von Heilpflanzen und Gewürzen werden in der Naturheilkunde seit der Antike genutzt. Pharmakologisch wirksam sind aber in der Regel nur die so genannten sekundären Pflanzeninhaltsstoffe. Diese aufzuspüren und ihren molekularbiologischen Wirkungsmechanismus im Körper aufzuklären, ist das Ziel eines Forschungsnetzwerks am Frankfurter ZAFES (Zentrum für Arzneimittelforschung, -Entwicklung und -Sicherheit).

636. Mandeln – Neues Schutzschild gegen Diabetes?

Eine Studie kanadischer Wissenschaftler bestätigte jetzt den positiven Einfluss von Mandeln auf den Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr kohlenhydratreicher Kost. Diesen Erkenntnissen zufolge leisten Mandeln einen Beitrag zum Schutz vor Diabetes mellitus Typ 2, berichtet heute Diplom Ernährungswissenschaftlerin Berit Peters von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. aus Aachen.

637. Zu tief gespritzt - Was Diabetiker beachten sollen, die aus Versehen in den Muskel gespritzt haben

Insulinpflichtige Diabetiker müssen sich mehrmals täglich eine Spritze in das Unterhautfettgewebe geben. Mit einer zu langen Nadel kann das Medikament aber versehentlich in einen Muskel gespritzt werden. Das ist meistens nicht nur schmerzhaft, sondern verändert die Wirkung erheblich

638. Handy stört Blutzuckermessung

Damit elektromagnetische Felder die Geräteelektronik nicht stören, sollte man das Blutzuckermessgerät während des Messvorgangs nicht direkt neben dem Handy ablegen. Auch die Blutzuckermessstreifen mögen eine sorgsame Aufbewahrung.

639. Blutzucker messen und Insulin injizieren – Jeder Fünfte tut´s im Geheimen

Die Mehrzahl der Menschen, die insulinpflichtige Diabetiker beim Injizieren des künstlichen Hormonpräparats sehen, können mit dieser alltäglichen Handlung des Zuckerkranken nichts anfangen. Diese ernüchternde Schlussfolgerung lässt die erste österreichische Online-Umfrage zum Thema „Öffentlich oder geheim? Wie spritzen sie Insulin oder messen den Zucker?“ zu, an der mehr als 300 User teilgenommen haben. 61 % der Umfrageteilnehmer antworteten nämlich auf die Frage „Wie reagieren Fremde in der Öffentlichkeit, wenn Sie sich Insulin spritzen?“ mit „Mit neugierigen Blicken“. Nur 29,5 % sagten „Gar nicht“. 9,6 % meinten, dass Fragen gestellt würden. Angst ist der Umfrage zufolge der Hauptgrund für geheimes Zuckermessen und Insulin injizieren.

640. Mit Gen-Mäusen wegweisend in Diabetes-Forschung

Leibniz-Preis für Hormonwissenschaftler Der Endokrinologe Prof. Dr. med. Jens Claus Brüning vom Institut für Genetik der Universität zu Köln ist in diesem Jahr Preisträger im Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

641. Diabetiker: Erhöhtes Risiko für Unter- und Überfunktion der Schilddrüse

Diabetiker sollten ihrer Schilddrüse besondere Aufmerksamkeit schenken. So haben Typ 1-Diabetiker ein erhöhtes Risiko für Unter- und Überfunktionen des hormonaktiven Organs, erklärt Prof. Gerhard Hintze aus Bad Oldesloe im Diabetiker Ratgeber. Er rät allen Diabetikern, die Schilddrüsenwerte regelmäßig überprüfen zu lassen, insbesondere, wenn plötzlich Probleme mit der Blutzuckereinstellung auftauchen. So könne z. B. die Leber bei einer Überfunktion der Schilddrüse vermehrt Zucker ins Blut ausschütten. Immer wenn ein Diabetiker eine Veränderung seiner Blutzucker-Einstellung bemerkt, sollte daher auch an eine Störung der Schilddrüse gedacht werden. Diabetiker entwickeln besonders häufig Autoimmunkrankheiten wie z. B. Morbus Basedow. Deshalb sollte für Diabetiker eine jährliche Kontrolle der Schilddrüse selbstverständlich sein.

642. Der DDU/NAFDM-Zug rollt

Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit(BMG) konnte Ende 2004 das Nationale Aktionsforum Diabetes mellitus (NAFDM) gegründet werden, das von der Deutschen Diabetes-Union (DDU) koordiniert wird. Ziel des NAFDM ist es, gemeinsam ein Nationales Diabetes-Programm Deutschland zu erarbeiten und bis 2010 zu implementieren. In einer Serie von Klausurtagungen wurde der Bedarf diskutiert, daraus drei Arbeitsbereiche (Prävention, Versorgung und Forschung) einvernehmlich definiert und mittlerweile strukturiert.

643. Schritte zählen motiviert

Wer einen Schrittzähler trägt („Pedometer“) trägt, läuft im Schnitt am Tag 2500 Schritte mehr. Das könnten Menschen nutzen, die zwar wissen, dass sie sich mehr bewegen sollten, aber den „inneren Schweinehund“ zu selten besiegen.

644. Mit jedem Pfund sicherer zum Diabetes - Schon geringes Übergewicht erleichtert das Entstehen der Zuckerkrankheit

Wer im Alter zwischen 25 und 40 Jahren auch nur zwei bis drei Kilo an Gewicht zulegt, erhöht sein Risiko, an Diabetes vom Typ 2 zu erkranken, um etwa 25 Prozent, berichtet die "Apotheken Umschau". Ein Plus von zwölf Kilo lässt die Gefahr bei Männern um das 1,5-Fache, bei Frauen sogar um das 4,3-Fache steigen. Dies sind Ergebnisse einer Studie mit rund 18.000 Menschen durch ein Team um Prof. Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) in Potsdam.

645. Mehr als eine schlechte Angewohnheit: Nächtliche Fressattacken

Manche Menschen haben eine Vorliebe dafür, abends oder auch nachts zum Kühlschrank zu wandern und ihn zu plündern. Auslöser für dieses Verhalten sind häufig Stress, Angst, Frust o. ä. Wie das DDZ Düsseldorf berichtete, führt dies laut einer Studie der Universität Washington bei Diabetikern neben Gewichtszunahme zu extremen Störungen des Stoffwechsels und zu Folgeerkrankungen.

646. Mit ärztlicher Hilfe zum Nichtrauchen

Der ärztliche Rat, mit dem Rauchen aufzuhören, ist oft der entscheidende Anstoß für Raucherinnen und Raucher, den Rauchverzicht zu wagen. Zahlreiche Studien zeigen, dass schon eine kurze gezielte Beratung durch den Arzt einen deutlichen Einfluss auf den Erfolg beim Rauchverzicht hat. Als Unterstützung dafür

647. Buchtipp: Fußgesund bei Diabetes - Diabetischer Fuß: Symptome rechtzeitig erkennen

Der diabetische Fuß ist eine gefürchtete Folge des Diabetes. In Deutschland werden deshalb jedes Jahr etwa 25.000 Füße amputiert. So weit muss es nicht kommen. In diesem Ratgeber berät Sie ein erfahrener Diabetologe und Fußspezialist, wie Sie gezielt vorbeugen können und was bei bereits eingetretenen Beschwerden hilft.

648. Kinderdiabetes - die neue Epidemie

Seit Jahren nimmt der Diabetes mellitus (landläufig Zuckerkrankheit) weltweit auch unter Kindern und Jugendlichen zu - mit jährlich 2,5 bis 3 Prozent schneller als jede andere Krankheit. Diesen alarmierenden Trend hat jetzt ganz aktuell für die Bundesrepublik eine Untersuchung der Tübinger Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin mit harten Daten zum Typ 1 (juveniler Diabetes) bestätigt und zudem die Häufigkeit des in jüngster Zeit verbreitet auftretenden Typs 2 ermittelt.

649. www.pelikanisland.de: Internetseite für Kinder mit Diabetes

Kinder mit Diabetes haben seit Kurzem eine eigene Insel im Internet. Auf www.pelikanisland.de können sie sich nach Lust und Laune austoben. Die Inhalte der werbe- und kostenfreien Website sind speziell auf die Altersgruppe bis 14 Jahre abgestimmt. Kern der Plattform sind der umfangreiche Community-Bereich, in dem sich die Kinder austauschen können, sowie eine kindgerechte Internetsuchmaschine.

650. Pumpenkids: Alter spielt keine Rolle

Seit Ende der 90er Jahre nimmt die Anzahl der Diabetikerkinder, die mit einer Insulinpumpe versorgt werden, ständig zu, denn diese Therapieform hat gegenüber der herkömmlichen intensivierten Insulintherapie einige Vorteile. Besonders in der Altersgruppe der 14- bis 18jährigen Diabetiker ist die Pumpentherapie enorm beliebt. Zunehmend etabliert sich diese Therapieform aber auch bei den Jüngeren. „Die Insulinpumpe wird heute gerade bei Kleinkindern erfolgreich eingesetzt“, erklärt die Kinderdiabetologin Dr. Nicole Treptau aus dem Elisabeth-Krankenhaus Essen. „In diesem Alter muss aber immer die Therapiedurchführung durch die Eltern gewährleistet sein.

651. Diabetisches Fußsyndrom – Vorbeugen hilft Amputationen vermeiden

Das diabetische Fußsyndrom ist eine Erkrankung, die sich als Folge eines Diabetes mellitus entwickeln kann. Da diese Folgeerkrankung bei Diabetikern sehr häufig ist, sollte jeder Betroffene gut darüber Bescheid wissen, denn richtige Vorbeugung bzw. frühzeitige Therapie kann die Zahl der Amputationen senken, die leider sehr häufig – bei Diabetikern 40-mal häufiger als bei Nicht-Diabetikern – notwendig werden.

652. Kleinkinder mit Diabetes: Studie zeigt Vorteile von Insulinpumpen

Kinder, die bereits im Vorschulalter an Diabetes erkranken, sollten mit Insulinpumpen versorgt werden. Dies fordert die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich einer aktuellen Auswertung von Patientendaten. Sie ergab, dass Insulinpumpen bei Kindern die Blutzuckerkontrolle erleichtern und gleichzeitig das Risiko von lebensgefährlichen Unterzuckerungen senken.

653. Unentdeckten Fuß-Wunden vorbeugen

Menschen mit Diabetes entwickeln häufig chronische Wunden an den Füßen. Denn die Stoffwechselerkrankung schädigt Nerven, die Druck und Schmerz empfinden lassen. "Verletzungen oder Druckstellen aufgrund von unpassendem Schuhwerk spüren die Betroffenen dann nicht mehr. Diese Wunden bleiben oft zu lange unbemerkt", erklärt Dr. med. Florian Thienel, Oberarzt am Diabetes-Zentrum in Quakenbrück.

654. Zuckerkrankheit richtig erkennen

Sie ist nicht ansteckend und doch eine ebenso große Gefahr für die Menschheit wie Tuberkulose, Aids oder Malaria. Die Krankheit Diabetes mellitus führt zu dramatischen Folgekrankheiten an Augen, Füßen, Gefäßen, Herz und Nieren und verursacht jedes Jahr Behandlungskosten von mehr als 25 Milliarden Euro.

655. Süße Null für Diabetiker - Süßstoff hat keine Kalorien, Zuckeraustauschstoffe sind nahrhaft

Diabetiker und Abnehmwillige sollen Zucker meiden. Zwei sehr unterschiedliche Alternativen gibt es: Zuckeraustauschstoffe und Süßstoffe. Die ersteren enthalten etwa halb so viele Kalorien wie Zucker, sind aber auch nur halb so süß, erklärt der Diabetologe Professor Andreas Pfeiffer vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DifE), Potsdam-Rehbrücke

656. Patientenorganisation kritisiert G-BA-Entscheidung

Der Vorstand des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB) kritisiert den am 22. Februar 2008 verkündeten Vorschlag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zum Umgang mit Analoginsulinen für Typ 1 Diabetiker. Die modernen Insuline, die den Betroffenen Therapiefreiheit für einen ungestörten Tagesablauf gewähren und deshalb längst internationaler Standard sind, sollen nur noch den Patienten verschrieben werden, die sie derzeit einsetzen.

657. Teil 1 – Blutzuckerselbstmanagement Report Deutschland 2006

Die Patientengruppe mit Diabetes mellitus lässt sich als sehr inhomogen bezeichnen. Die Heterogenität erklärt sich durch die unterschiedliche Diabetesformen (Typ-1, Typ-2, LADA, MODY) sowie die differierenden Anforderungen an die Therapieführung (Diät, orale Antidiabetika, Insulin mittels CT, ICT, CSII). Die Durchführung der Blutzuckerselbstmessung als Bestandteil eines erfolgreichen Diabetesselbstmanagements ist je nach Diabetesform hinsichtlich der Messfrequenz sehr unterschiedlich.

658. Schwangerschaft - Auslöser für Gestationsdiabetes

Vor 20 Jahren wogen reife Neugeborene durchschnittlich 3500 Gramm und waren 50 Zentimeter groß. Heute ist ein Geburtsgewicht von 4000 Gramm bei 52 Zentimetern durchaus keine Seltenheit. Experten bezeichnen neben später Mutterschaft Stoffwechselstörungen, Übergewicht und falsche Ernährung als Ursachen, deren Folgen sich auf das Baby übertragen. Übergewicht steigert das Risiko, einen Schwangerschafts-Diabetes zu entwickeln. Das Ungeborene nimmt vermehrt Glukose auf und reagiert mit Insulin-Schüben. Da Insulin nicht nur blutzuckersenkend wirkt, sondern auch der wichtigste Wachstumsfakttor ist, wird das Baby größer und schwerer.

659. Diabetiker auf Reisen

Wer mit dem Auto in Urlaub fährt, hat oft eine anstrengende Anreise vor sich. Entsprechend wird auch der Organismus belastet. Um topfit zu bleiben, ist nicht nur eine richtige Reiseeinteilung wichtig. Auch von der Ernährungsseite sind einige Dinge zu beachten, um sicher und entspannt am Urlaubsort anzukommen.

660. Sport als Medizin gegen Herzinfarkt und Diabetes - Training repariert kranke Gefäße

Körperliche Aktivität wird zunehmend gezielt zur Vorbeugung und Behandlung von Herz-Kreislauf- Krankheiten eingesetzt, und das mit beeindruckenden Ergebnissen. "Die Mechanismen, die dabei wirksam werden, sind immer besser bekannt. Sie liegen in der Beeinflussung von Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, in günstigen Effekte auf die Innenschicht der Blutgefäße sowie auf die Reparatur und Neubildung von Gefäßen", erklärt Prof. Dr. Rainer Hambrecht (Herzzentrum Bremen) auf einer Pressekonferenz der 73. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, die am 12. April in Mannheim begann.

661. Kleinkinder mit Diabetes: Studie zeigt Vorteile von Insulinpumpen

Kinder, die bereits im Vorschulalter an Diabetes erkranken, sollten mit Insulinpumpen versorgt werden. Dies fordert die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich einer aktuellen Auswertung von Patientendaten. Sie ergab, dass Insulinpumpen bei Kindern die Blutzuckerkontrolle erleichtern und gleichzeitig das Risiko von lebensgefährlichen Unterzuckerungen senken.

662. Teil 2 - Blutzuckerselbstmanagement Report Deutschland 2006

Die Fortsetzung: Aufgrund des großen Umfangs mussten wir diesen Artikel teilen. Den ersten Teil finden Sie unter:

663. Mit Insulinpumpe nicht in die Sauna

Diabetiker, die mit einer Insulinpumpe behandelt werden, dürfen damit nicht in die Sauna oder ins Dampfbad. Darauf weist die Apothekenzeitschrift Diabetiker Ratgeber hin. Der Grund ist die Temperaturempfindlichkeit des Hormons Insulin, dass sich die Diabetiker mit Hilfe der Pumpe injizieren. Insulinpumpen sind ein großer Fortschritt in der Behandlung des Diabetes. Eine sehr kleine Pumpe steuert die Zufuhr des Medikaments. Da dieses aber durch einen kleinen Schlauch ins Unterhaut-Fettgewebe geleitet wird, würde es in der heißen Umgebung der Sauna oder im Dampfbad so weit erhitzt, dass es seine Wirkung verliert. Grundsätzlich ist gegen den Saunabesuch von Zuckerkranken nichts einzuwenden. Die Pumpe muss während des Saunabesuchs aber abgelegt werden. Auch Blutzuckermessgeräte und Teststreifen vertragen Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit sehr schlecht. Quelle: Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber

664. Diabetiker brauchen keine "Extrawurst"

Diätprodukte mit dem Aufdruck "für Diabetiker geeignet" sind in der Regel überflüssig und werden von den meisten Kunden missverstanden. Nicht nur Zuckerkranke, sondern auch Abnehmwillige greifen gern zu diesen Angeboten "und langen zu, im Glauben, davon beliebig viel essen zu können", beklagt Dr. Astrid Tombek

665. Arbeitslose Diabetiker können Mehrbedarf geltend machen

Arbeitslose, die aufgrund eines Diabetes mellitus vom Typ 2a (Normalgewichtige) auf besondere Diabetes-Kost angewiesen sind, haben Anspruch auf einen Zuschlag zum Regelsatz des Arbeitslosengelds II. Das entschied in einem Beschluss vom 26.02.07 der 7. Senat des Hessischen Landessozialgerichts.

666. Kleinkinder mit Diabetes: Studie zeigt Vorteile von Insulinpumpen

Kinder, die bereits im Vorschulalter an Diabetes erkranken, sollten mit Insulinpumpen versorgt werden. Dies fordert die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich einer aktuellen Auswertung von Patientendaten. Sie ergab, dass Insulinpumpen bei Kindern die Blutzuckerkontrolle erleichtern und gleichzeitig das Risiko von lebensgefährlichen Unterzuckerungen senken.

667. Internationale Diabetes-Föderation (IDF) empfiehlt Diabetikern strengere Kontrolle des Blutzuckerspiegels nach Mahlzeiten

Die von der IDF veröffentlichte Leitfaden zur Behandlung von Diabetes, der geht auch auf das Glukosemanagement nach Mahlzeiten ein. In diesem Leitfaden wird betont, dass Diabetiker ihren Blutzuckerspiegel nach Mahlzeiten genau beobachten sollten, um die Diabeteskontrolle zu optimieren und das Risiko eventueller Komplikationen, v.a. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, zu minimieren.

668. Sport bei Diabetes

Diabetes und Sport – geht denn das? Es geht nicht nur – Sport ist sogar das Allerbeste, was Diabetiker für ihren Körper tun können. Besonders für Typ 2-Diabetiker ist es wichtig, durch regelmäßige Bewegung neuen Schwung in ihren Stoffwechsel zu bringen. Neben der positiven Wirkung auf den Zuckerhaushalt verschwindet damit auch das lästige Übergewicht, mit dem viele zu kämpfen haben. So wird nicht nur der Diabetes an der Wurzel gepackt, auch Blutfette und Bluthochdruck werden reduziert und Gelenkbeschwerden deutlich gemildert. Manche Menschen haben jedoch einfach keinen Spaß am Sport. Doch auch sie können etwas für ihr Wohlbefinden tun: Wandern, Spaziergänge oder ein Stadtbummel steigern den Energiebedarf des Körpers ebenfalls und sind eine Wohltat für den Stoffwechsel. Wer sich bewegt, lebt einfach gesünder – und für Diabetiker gilt das ganz besonders.

669. Vorbeugende Maßnahmen gegen Diabetes

„Da fast jeder dritte Bundesbürger im Laufe seines Lebens einen Typ-2-Diabetes entwickelt, sind dringend Präventionsbemühungen auf Bevölkerungsebene notwendig“, appelliert Prof. Eberhard Standl vom NAFDM. Dazu sollte jeder Deutsche mit Übergewicht, das gilt auch schon für Kinder und Jugendliche, sein individuelles Diabetes-Risiko für die nächsten zehn Jahre ermitteln.

670. Therapie des Diabetes mellitus

Diabetes mellitus kann zwar nicht geheilt werden, aber durch die richtige Therapie können die Symptome gelindert bzw. die Folgeerkrankungen weitestgehend vermieden werden.

671. Die Stiftung Dianiño bringt Diabetes Nannies nach Bremen

Die Stiftung Dianiño hilft den betroffenen Eltern, den frustrierten Kindern und manchmal auch besorgten Großeltern, den „ungeliebten Gast“ Diabetes ins Leben zu integrieren. Mit Hilfe des Projektes „Diabetes-Nanny“ kann in einigen Bundesländern (Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Berlin) bereits kompetente Hilfe für Familien mit Diabetes angeboten werden.

672. Immunzellen im Stress - Warum Diabetes die Abwehr schwächt und das Infektrisiko erhöht

Diabetiker sind schlechter gegen die Angriffe vieler Krankheitserreger gewappnet als Nichtdiabetiker. Eine große niederländische Studie hat vor kurzem bestätigt, dass Zuckerkranke zum Beispiel häufiger an Bronchitis, an Lungenentzündung, an Hautinfektionen oder an Blasenentzündungen litten,

673. Diabetes durch Infektionen ausgelöst?

Wissenschaftler aus Großbritannien vermuten, dass Infektionen zusammen mit einer erblichen Veranlagung die Entstehung des Diabetes mellitus Typ 1 fördern, berichtet heute Diplom Ernährungswissenschaftler Enrico Möhler von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen. Die Forschergruppe um Doktor Richard McNally von den Universitäten in Newcastle und Leeds analysierten Daten von 4.008 Typ 1 Diabetikern, die zwischen 1978 und 2002 in Yorkshire lebten (1). Das Forscherteam erfasste Zeitpunkt und Region, an denen Ärzte den Diabetes mellitus Typ 1 bei Kindern und jungen Erwachsenen im Alter bis 29 Jahre diagnostizierten. Sie deckten bei den zehn- bis 19-Jährigen sechs bis sieben Prozent mehr Diabetesfälle auf, als für diese Altersgruppe üblich gewesen wäre. Dieses Muster ist typisch für Krankheiten, bei denen Infektionen der Auslöser sind. Neben genetischen Faktoren spielen ebenso bestimmte Umwelteinflüsse bei der Entstehung der Stoffwechselkrankheit eine Rolle.

674. Mit Diabetes auf Reisen

Der lang ersehnte Urlaub steht vor der Tür. Die Angst vor möglichen gesundheitlichen Problemen vor Ort lässt viele Diabetiker jedoch zögern, ihre Traumreise in die Ferne anzutreten. Doch diese Furcht ist unbegründet, wenn die Reise entsprechend vorbereitet ist und grundsätzliche Regeln beachtet werden.

675. Ess-Tagebuch deckt Ausreden auf - Was hilft, wenn Dicke behaupten: "Ich esse doch so wenig"

Auf Außenstehende wirkt es geradezu tragisch, wenn dicke Menschen seufzen: "Ich esse doch so wenig." Doch der eigene Blick auf die Essgewohnheiten ist eben manchmal ein arger Zerrspiegel. Dagegen kann ein Ess-Tagebuch helfen,

676. IDF präsentiert neuen Leitfaden für Glukosemanagement nach Mahlzeiten

Die IDF veröffentlichte heute ihren neuen weltweiten Leitfaden zur Behandlung von Diabetes, der auch auf das Glukosemanagement nach Mahlzeiten eingeht. In diesem Leitfaden wird betont, dass Diabetiker ihren Blutzuckerspiegel nach Mahlzeiten genau beobachten sollten

677. Blutzucker richtig messen - Wie Diabetiker die Voraussetzung für eine gute Therapie schaffen

Diabetiker müssen sich meistens mehrmals täglich den Blutzucker messen, um ihren Medikamentenbedarf festlegen zu können. Schon bei den Teststreifen beginnt es: Sie sollen trocken aufbewahrt werden, gehören also nicht ins Bad.

678. Herzkreislauferkrankungen bevor die Nieren versagen: Nierenschädigungen von Diabetes-Patienten intensiver untersuchen

Bochum – Drei von vier Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 haben Nierenschäden, die langsam fortschreitend zu Nierenversagen führen können. Nur Wenige erreichen jedoch das Endstadium mit regelmäßiger Blutwäsche (Dialyse) oder Organtransplantation. Die meisten Erkrankten sterben vorher an Herzkreislauferkrankungen, die durch die Nierenschäden begünstigt werden. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von Professor Dr. med. Wolfgang Pommer, Berlin, Beirat der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Niere der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG).

679. Studie belegt strittige Frage: Rauchen begünstigt bei Diabetikern Augen- und Nierenschäden

Bochum - Rauchen schädigt bei zuckerkranken Menschen die kleinen Blutgefäße und kann auf diese Weise Erkrankungen an Augen und Nieren beschleunigen – ohnehin typische Spätkomplikationen des Diabetes mellitus. Darauf weist die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anhand einer aktuellen Studie hin. Diese klärt eine unter Experten bisher strittige Frage.

680. Forscher arbeiten an künstlicher Bauchspeicheldrüse

Durch die Entwicklung einer künstlichen Bauchspeichel- drüse wollen europäische Forscher die Sterblichkeitsrate auf Intensivstationen erheblich reduzieren. Schockreaktionen nach Operationen, Verletzungen oder Krankheiten können auch bei Patienten, die nicht an Diabetes erkrankt sind,

681. Diabetische Neuropathie: Unnötige Schmerzen und Einschränkungen durch Nervenleiden

Viele Diabetiker entwickeln im Verlauf ihrer Zuckerkrankheit eine schwere Schädigung der Hautnerven, häufig ohne es zu wissen. Diese Nervenleiden, die so genannte diabetische Neuropathie, führt nicht immer zu Schmerzen. Und vielfach wird sie von Ärzten nicht erkannt. Grund genug, sie zu einem zentralen Thema auf dem diesjährigen Symposium für praktische Diabetologie in Berlin zu machen.

682. Zu Fuß gegen Diabetes

Wer jeden Tag zu Fuß in die Arbeit geht, senkt sein Diabetes-Risiko, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“.

683. Blutdrucktabletten senken Todesfallrate bei Diabetes

Die bislang umfangreichste Studie zur Behandlung von Diabetes hat gezeigt, dass die fixe Kombination von zwei Blutdruck senkenden Medikamenten das Todesfallrisiko wie auch die Risiken von Herz- und Nierenkrankheiten reduziert.

684. Therapie bei Typ-2-Diabetes oft mangelhaft: Schlechte Blutzuckereinstellung trotz Insulin

In Deutschland haben viele Menschen mit Typ-2-Diabetes trotz einer Insulintherapie zu hohe Blutzuckerwerte. Grund dafür ist, dass sich Patienten und Therapeuten häufig zu spät für eine Insulintherapie entscheiden und dann nicht immer die passende Therapieform wählen. Darauf weist die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich der Veröffentlichung einer aktuellen bundesweiten Studie hin.

685. Das große Diabetes-Kochbuch

Diabetiker müssen heute keine strenge Diät mehr halten. Die moderne Auswahl der empfohlenen Lebensmittel ist so abwechslungsreich, ausgewogen und liefert so viele Vitalstoffe, dass die Gerichte nicht nur gesund sind, sondern auch lecker!

686. Diabetes- und Adipositas-Tagung: Unterzucker bei Diabetikern verhindern

Unterzucker, die sogenannte Hypoglykämie, ist die mit Abstand am häufigsten auftretende akute Komplikation bei Diabetes mellitus. Gefährlich ist Unterzucker, weil dieser tödlich enden oder Folgeschäden auftreten können.

687. Diabetes fördert Gedächtnisschwund

Zuckerkranke leben mit einem doppelt so hohen Risiko, einmal an Gedächtnisschwund (Demenz) zu erkranken wie Nichtdiabetiker. Hohe Blutzuckerwerte sind oft begleitet von hohen Blutdruck- und Blutfettwerten. Zusammen führt dies zu Gefäßverkalkungen - was im Gehirn das Demenzrisiko erhöht.

688. Neues vom Insulin-Signalweg: eine überraschende Rolle für Cytohesine

Die lebenswichtige Funktion von Insulin im Zucker-Stoffwechsel des Körpers ist seit über 80 Jahren bekannt. Wie das Hormon seine Wirkung in den Zellen entfaltet, ist aber noch längst nicht vollständig geklärt. Dabei bekommt die Erforschung dieser Mechanismen angesichts der rasch steigenden Zahl von Menschen mit Diabetes (Zuckerkrankheit) eine besondere Dringlichkeit. Mit tatkräftiger Unterstützung der Serviceeinheit Monoklonale Antikörper des GSF - Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit konnten Bonner Wissenschaftler nun ein weiteres Element im Netzwerk des Insulin-Signalweges identifizieren: Die so genannten Cytohesine könnten vielleicht in Zukunft ein neuer Ansatzpunkt für die Behandlung von Diabetes werden.

689. Diabetes bei Reisekrankenversicherungen oft ausgeschlossen

Diabetiker, die eine Reisekrankenversicherung abschließen, sollten sich vergewissern, ob auch die Folgen oder Komplikationen der Zuckerkrankheit eingeschlossen sind. Chronische Erkrankungen und deren Folgen seien bei diesen Reisekrankenversicherungen nämlich oft ausgeschlossen.

690. Diabetiker-Cocktail - Warum Zuckerkranke zum Wein auch Kohlenhydrate brauchen

Diabetiker, die gern mal ein Glas Wein trinken, sollten dies am besten zum Essen genießen. Sie benötigen zu Alkohol eine Extraportion Kohlenhydrate, um eine Unterzuckerung zu vermeiden. Diese kann noch bis zu zwölf Stunden nach dem Alkoholgenuss auftreten.

691. Dickste Maus der Welt immun gegen Diabetes

Die fetteste Maus der Welt, die fünf Mal mehr wiegt als herkömmliche Artgenossen, scheint gegen Diabetes immun zu sein, berichten US-Forscher in einer Studie im Journal of Clinical Investigation. Die neuen Erkenntnisse machen deutlich, wie derzeitige Diabetes-Medikamente arbeiten,

692. In die Sauna ohne Insulinpumpe

Diabetiker, die eine Insulinpumpe benutzen und gern in die Sauna gehen, müssen das kleine Hilfsgerät dabei ablegen. "Die hohen Temperaturen würden dem Insulin schaden", begründet Dr. med. Gerhard W. Schmeisl, Diabetologe aus Bad Kissingen, seine Empfehlung,

693. Diabetes bereits im Mutterleib "vorprogrammiert"

Insulinresistenz, ein Risikofaktor für Herz- Kreislauferkrankungen, ist bereits beim Neugeborenen vorhanden und wird nicht unbedingt im weiteren Lebensverlauf erworben. Das weist nun erstmals eine Studie von Professor Berthold Hocher, Center for Cardiovascular Research an der Charité am Campus Mitte nach, die im Oktober in der Fachzeitschrift Circulation* erschienen ist. Die Insulinresistenz ist eine Vorstufe der Typ 2- Diabetes und begünstigt Herz- Kreislauferkrankungen wie Herzmuskelschwäche und Bluthochdruck.

694. Wechselwirkung von Diabetes und Entzündungen des Zahnhalteapparates im Versorgungsalltag noch nicht ausreichend berücksichtigt

Die Wechselbeziehung zwischen Diabetes und Entzündungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis) sind Gegenstand zahlreicher medizinischer wie zahnmedizinischer Untersuchungen und können heute als erwiesen angesehen werden. Trotzdem ist dieses Wissen noch längst nicht ausreichend im Versorgungsalltag angekommen.

695. Diabetes frühzeitig erkennen

Menschen, die sich nur wenig bewegen und unter Übergewicht leiden, sollten ihren Arzt in der nächsten Sprechstunde darum bitten, den Blutzuckerwert zu überprüfen. Zur Bestimmung des Blutzuckerspiegels genügt schon ein Tropfen Blut. Diese Laboruntersuchung ist Bestandteil des Check-up 35, den die gesetzlichen Krankenkassen alle zwei Jahre ihren Versicherten kostenlos anbieten, die das 35. Lebensjahr vollendet haben.

696. Traurig vom niedrigen Blutzucker - Stimmungsschwankungen können bei Diabetikern vom Unterzucker kommen

Diabetiker können manchmal ohne ersichtlichen Grund tieftraurig oder auch euphorisch werden. Wenn sie dann ihren Blutzucker messen, stellen sie oft einen sehr niedrigen Wert fest.

697. Wichtiges Ziel in der Diabetes-Therapie: Folgeerkrankungen vermeiden

„Ziel jeder Diabetes-Therapie ist weiterhin ein Langzeitblutzuckerwert von unter 7 %. Nur so lassen sich Folgeerkrankungen vermeiden“, kommentiert Prof. Dr. med. Thomas Haak, Präsident der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG), anderslautende Medienmeldungen.

698. Spaß statt Frust beim Essen und Trinken

Die Ernährungskommunikation der vergangenen Jahrzehnte in Deutschland ist offensichtlich gescheitert. Die Zahlen der übergewichtigen oder diabeteskranken Menschen steigen immer weiter, trotz zahlreicher seriöser Ernährungsempfehlungen. Was wir dringend brauchen ist ein Perspektivwechsel in der Ernährungskommunikation. Sie muss konkrete, praxisnahe und alltagstaugliche Orientierungshilfen geben. Gefordert sind einfache, griffige und bündelnde Formeln im Sinne von Faustregeln.

699. Der Zusammenhang zweier Volkskrankheiten: Wie Diabetes mellitus und Parodontitis sich gegenseitig beeinflussen

Es gilt als allgemein bekannt, dass Diabetes mellitus schwerwiegende Folgekrankheiten vor allem am Blutgefäßsystem nach sich ziehen kann - mit Augen-, Nieren- und Nervenschäden oder diabetischem Fußsyndrom. Klinische Studien belegen, dass auch Parodontitis zu diesen Folgekrankheiten gehört. Gleichzeitig hat auch eine schwere, unbehandelte Parodontitis ungünstige Auswirkungen auf den Diabetes. Häufig sind Diabetes-Patienten darüber nicht ausreichend informiert.

700. Hornhaut sanft schmirgeln - Diabetiker sollten künstlichen Bimsstein bevorzugen

Künstlicher Bimsstein entfernt die Hornhaut effektiv und nutzt sich beim Reiben ab. Dadurch kann keine Verletzung entstehen. Der härtere, natürliche Bimssteins hat zudem ein hygienisches Problem: Seine Poren setzen sich mit Hautpartikeln zu.

701. Doppelter Impfschutz für Diabetiker

Für Diabetiker ist die Grippe besonders gefährlich. Weil ihre Immunabwehr geschwächt ist, erkranken sie nicht nur häufiger, sondern die Grippe verläuft auch schwerer. Daher raten Experten des Robert-Koch-Instituts allen Diabetikern, sich jährlich im Herbst gegen Grippe impfen zu lassen.

702. Patienten gehen auf Einkaufstour

Bisher von der Öffentlichkeit und den Medien weitgehend unbemerkt nähert sich die Einführung einer weiteren Reformerfindung im Gesundheitswesen: Ab 1.1.2008 können Patienten ein so genanntes persönliches Budget beantragen, mit dem sie ihre Behandlungen dann selbst „einkaufen“ sollen. Ein Fürsprecher des bei Fachleuten umstrittenen Konzeptes ist Prof. Dr. Paul Schönle, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft medizinisch-berufliche Rehabilitation.

703. 42. Diabetes-Tagung: Zukünftige Heilungschancen mit reproduzierten Betazellen

Hamburg - Die Erforschung der sogenannten Betazellen hat in den letzten Jahren wichtige Fortschritte gemacht. Die Betazellen sind Teil der Inselzellen in der Bauchspeicheldrüse und produzieren Insulin. Ihre Zerstörung führt zum Typ-1-Diabetes. Wenn es gelingt, die zerstörten Zellen entweder durch Transplantation oder durch Neubildung von Zellen im Patienten zu ersetzen, könnte der bis heute unheilbare Diabetes mellitus heilbar werden. Die aktuellen Forschungsergebnisse stellen Experten auf der 42. Jahrestagung der Deutschen Diabetes- Gesellschaft (DDG), vom 16. bis 19. Mai 2007 in Hamburg, vor.

704. Diabetes: Diagnose "zuckerkrank"

Vier Millionen Deutsche leiden derzeit an Diabetes mellitus, einer Stoffwechselerkrankung, die durch einen erhöhten Glukose- oder auch Blutzuckerspiegel entsteht. Das Tückische daran: Ein leicht erhöhter Blutzuckerspiegel macht sich erst durch seine langfristigen Folgen bemerkbar.

705. Übergewicht und Gehirn: Energieverwaltung falsch programmiert

Das interdisziplinäre Expertenteam unter Leitung von Prof. Dr. Achim Peters aus der Lübecker Medizinischen Uniklinik I untersucht, inwieweit das menschliche Gehirn die Energieverteilung auf die einzelnen Organe kontrolliert und sich dabei recht „eigensüchtig“ verhält. Weil das Gehirn zuerst seine eigene Versorgung sicherstellt und weil dafür nur Energieverteilung und Nahrungsaufnahme in Frage kommen, fällt die Wahl zumeist auf das Essen - und in der Folge entsteht Übergewicht.

706. 20. September 2008: Deutscher Diabetiker Tag

Zum Deutschen Diabetiker Tag werden am 20. September 10.000 Besucher in der Stadthalle Kassel erwartet. Den Betroffenen, ihren Familien und allen Interessierten wird ein abwechslungsreicher Tag geboten - mit vielen Informationen und Aktionen zum Thema "Selbstbestimmtes Leben mit Diabetes ... Für alle!?"

707. Warum versagen Insulin-produzierende Zellen?

Rund 60 Experten diskutieren vom 27. bis zum 29. März über neue wissenschaftliche Erkenntnisse über die Störung von Körperfunktionen, die Diabetes hervorrufen. Im Focus stehen dabei die Langerhans'schen Inseln. Die Wissenschaftler und Experten kommen aus ganz Deutschland.

708. Als Diabetiker gut versorgt? Forschungsprojekt der Hochschule Neubrandenburg zu Disease Management Programm

Große Resonanz verzeichnen Wissenschaftler der Hochschule Neubrandenburg bei einer repräsentativen Untersuchung, in der erstmals bundesweit geklärt werden soll, wie gut sich Diabetiker in einem strukturierten Behandlungsprogramm versorgt fühlen.

709. Vorsorge rettet Augenlicht - Diabetiker sollen auch ohne Beschwerden regelmäßig zum Augenarzt

Alle sechs bis zwölf Monate sollten Diabetiker vorsorglich ihre Augen kontrollieren lassen. Auch bei guter Zuckereinstellung kann es zu Problemen in der Netzhaut kommen. Aber je gewissenhafter Zuckerkranke bei Ernährung und Therapie sind, um so weniger Sorgen müssen sie sich machen.

710. Heilung von Diabetes rückt näher

Forscher der US-Universität Harvard könnten einen großen Schritt in Richtung Heilung von Diabetes gemacht haben. Im Mausversuch ist es ihnen gelungen, aus einfachen Pankreaszellen, die im Darm für die Zerlegung von Nahrung verantwortlich sind, Insulin produzierende Zellen zu züchten.

711. Diabetisches Koma – Tödliche Gefahr trotz besserer Behandlung

Ein Diabetisches Koma kann auftreten, wenn Diabetes Typ 1 zu spät erkannt wird oder ein Typ 2-Diabetiker auf Dauer zu wenig Insulin spritzt. Dieser lebensgefährliche Zustand tritt noch immer häufig auf. Darauf weist die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich der Veröffentlichung einer aktuellen Studie hin. Darin erläutern Experten, wie heute Todesfälle vermieden werden können – unter anderem durch den umsichtigen Einsatz des lebenswichtigen Hormons Insulin.

712. Übergewicht bekämpfen: Schulkinder beim „cyberMarathon“

Die Gefahr von Übergewicht im Kindes- und Jugendalter steigt. Schüler der Albert-Einstein-Schule Laatzen, Hannover, gehen jetzt mit ungewöhnlichen Methoden gegen dieses Problem vor. Sie tragen spezielle Armbänder, an denen Sensoren angebracht sind. Diese Armbänder erfassen, wie sie sich im Alltag bewegen, und dokumentieren dies in einem elektronischen Tagebuch.

713. Die dicksten Diätlügen: Süßstoff ist ein Mastmittel, Fasten macht schlank und Abnehmen funktioniert im Schlaf

Die Ernährungsexperten Doreen Nothmann und Sven-David Müller decken in ihrem neuen Buch „Die dicksten Diätlügen“ auf, warum Diäten nicht funktionieren und eine Gewichtsreduktion trotzdem möglich ist. Die meisten Diätlügen sind entweder Ausreden von Übergewichtigen oder Behauptungen von Marketingstrategen.

714. Übergewichtige werden leichter krank

Chronisch entzündetes Fettgewebe als Hauptursache für Endotheldysfunktion, Fettstoffwechselstörungen, Insulinresistenz oder Glucoseintoleranz. Sie enden in Krankheiten wie Typ-2-Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall. Auch Dickdarmkrebs kommt bei Übergewichtigen häufig vor.

715. Auch Diabetiker und Herzkranke können unbeschwert reisen

Chronisch krank und Urlaub? „Das geht!“, sagt Ärztin Dr. Karin Wagemann. Sie erläutert, worauf Menschen, die an chronischen Krankheiten wie Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-, Nieren-, Leber- oder Lungenerkrankungen leiden, vorab denken sollten. „Sicher sollten Kranke nicht in Länder reisen, in denen mit extremen klimatischen Bedingungen zu rechnen ist“, so die Expertin. Die Anpassung an das Klima belaste den Körper zusätzlich. „Wer krank ist, sollte außerdem in Begleitung reisen“, rät Wagemann.

716. Neuropathien bei Menschen mit Diabetes entgegenwirken

Etwa die Hälfte aller Menschen mit Diabetes mellitus erkranken an einer sogenannten diabetischen Neuropathie. Ursache für die Nervenschäden sind neben chronisch erhöhten Blutzuckerwerten auch ein Vitamin-B1-Mangel. Eine Studie verspricht jetzt Besserung durch die Einnahme des Wirkstoffes Benfotiamin – einer Vorstufe des B1.

717. Diabetes ist Herzenssache

"Vaskuläre Komplikationen wie Herzinfarkt, peripher-arterielle Verschlusskrankheit oder Schlaganfall verursachen nicht nur die höchsten Kosten in der Diabetesversorgung, letztlich versterben mehr als 75 Prozent aller Diabetiker daran", sagt der Stiftungsvorsitzende Prof. Dr. Dr. Diethelm Tschöpe, Direktor des Diabeteszentrums am Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen.

718. Buchtipp: Das Kalorien-Nährwert-Lexikon

Empfohlen von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V.. Mit einem Vorwort von Prof. Dr. med. Helmut Mann und Prof. rer. nat. Rudolf Schmitz

719. Glykämischer Index (GI) von Lebensmitteln: Wie schnell geht der Zucker ins Blut?

Blutzuckeranstieg: Das Wissen um den Glykämischen Index (GI) von Nahrungsmitteln hat in der letzten Zeit zunehmend an Aufmerksamkeit gewonnen. Kohlenhydrate aus verschiedenen Lebensmitteln gehen unterschiedlich schnell ins Blut. Der GI bewertet die blutzuckersteigernde Wirkung kohlenhydratreicher Lebensmittel.

720. Volkskrankheiten wie Diabetes auch in Zukunft angemessen versorgen

Erkranken Menschen an Diabetes mellitus Typ 1 oder Typ 2, müssen sie umfassend medizinisch betreut werden, um schwere Folgeerkrankungen zu verhindern. Fraglich ist jedoch, ob das deutsche Gesundheitssystem diese kostenintensive Betreuung weiterhin leisten kann. Mehr als sechs Millionen Frauen und Männer sind zurzeit an Diabetes erkrankt.

721. Diabetes: Richtige Hautpflege beugt Erkrankungen vor

Für Diabetiker ist es nicht nur wichtig, sich ausgewogen zu ernähren, viel zu bewegen und regelmäßig den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. Entscheidend ist auch die richtige Hautpflege. Denn viele Diabetiker leiden unter Hautproblemen. Die Haut trocknet aus und wird schuppig und rissig. Der natürliche Schutz vor Keimen lässt nach – Ekzeme, Pilzinfektionen und andere krankhafte Hautveränderungen können die Folge sein. „Durch die richtige Pflege können Diabetiker Hauterkrankungen jedoch vorbeugen“, sagt Dr. Steffen Hilfer, Arzt beim AOK-Bundesverband.

723. Diabetiker müssen regelmäßig ihre Nieren kontrollieren lassen

Bei Zuckerkranken besteht die Gefahr, dass sie auch an den Nieren erkranken. "Bei etwa 20 bis 30 Prozent der Diabetiker werden im Laufe der Krankheit die Nieren in Mitleidenschaft gezogen", erklärt Dr. Gerhard Schillinger, Arzt beim AOK-Bundesverband.

724. Bekommen auch Sie Ihr Fett weg!?

Ganz ehrlich, kennen Sie Ihren aktuellen Cholesterinwert? Oder könnten spontan sagen, welche Werte normal sind? Einigen ist vielleicht bekannt, dass Eigelb etwas mit Cholesterin zu tun hat oder dass erhöhte Cholesterinwerte schlecht sind, aber dass sie zu den gefährlichsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören, wissen viele nicht. Das sollten sie aber, denn Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Deutschland. Ist der Cholesterinspiegel über längere Zeit zu hoch, steigt das Risiko, an einer Arteriosklerose zu erkranken. Dabei kommt es zu Ablagerungen in den Gefäßwänden. Diese führen zu einer Verengung der Arterien und der Blutfluss kann erheblich gestört werden. Wenn man bedenkt, dass die Mehrzahl der Herzinfarkte durch Arteriosklerose ausgelöst wird, ist ein erhöhter Cholesterinspiegel einer der Hauptrisikofaktoren für die Entstehung koronarer Herzkrankheiten.

725. Chemikalie als Auslöser für Zivilisationskrankheiten in Verdacht

Die in vielen Alltagsgegenständen enthaltene Chemikalie Bisphenol A erhöht möglicherweise das Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Über diesen Verdacht berichtete der Würzburger Mediziner Gilbert Schönfelder am Mittwoch auf einem Symposium der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie in Leipzig.

726. Maßnahmen für Migranten mit Diabetes ungenügend

Bochum - Rund 15,3 Millionen Migranten und Menschen mit Migrationshintergrund leben in Deutschland. Sie haben ein erhöhtes Risiko, an Diabetes mellitus zu erkranken und ihnen bleibt der Zugang zu präventiven und Früherkennungs-Maßnahmen häufig verschlossen. Die Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Migranten der Deutschen Diabetes- Gesellschaft (DDG) forderte deshalb anlässlich des Diabetes-Forums am 24. November 2006 in Berlin, präventive Maßnahmen so zu gestalten, dass nicht große Teile der Bevölkerung ausgeschlossen sind.

727. Große Insulindosis aufteilen - Zwei kleinere Portionen sind sicherer in ihrer Wirkung

Benötigt ein Diabetiker größere Mengen Insulin pro Spritze, so ist es sinnvoll, sie in zwei gleich große Einzeldosen aufzuteilen und in verschiedene Stellen zu injizieren. Wer sich das Medikament in die Bauchhaut verabreicht, soll es ab vierzig Einheiten aufteilen und links und rechts spritzen

728. Ärzte warnen: Immense Folgekosten durch Adipositas

Die Fettleibigkeit hat in den entwickelten Industriestaaten epidemische Ausmaße angenommen. Schon jetzt ist gut die Hälfte der Deutschen übergewichtig, jeder fünfte Bundesbürger gilt sogar als stark übergewichtig (adipös). Darauf wiesen Experten auf dem 31. Interdisziplinären Forum der Bundesärztekammer in Berlin hin. "Übergewicht und Adipositas steigen nach wie vor an. International liegt Deutschland dabei durchaus in der Spitzengruppe", sagte Prof. Dr. Jan Schulze, Präsident der Sächsischen Landesärztekammer. Zu erklären sei diese Entwicklung mit unserem Lebensstil, dem Bewegungsmangel in Beruf und Freizeit sowie einer Über- und Fehlernährung. Die durch Adipositas hervorgerufenen Kosten lägen bei sechs Prozent aller Krankheitskosten und betrügen etwa 15 bis 20 Milliarden Euro pro Jahr, so Schulze.

729. Veröffentlichung über die chirurgische Behandlung des Insulin-pflichtigen Diabetes mellitus Typ 2

In der letzten Ausgabe der Caduceus News haben Dr. Michael Frenken, Dr. Eun-Young Cho (beide St. Josef Krankenhaus Monheim), Dr. Ingo Röhrig und Dr. Stefanie Tunger (beide Diabeteszentrum Rheinland Haan) über die chirurgische Behandlung des Insulin-pflichtigen Diabetes mellitus Typ 2 veröffentlicht. Durch die sog. ADIB, die Anti-diabetische intestinale Bypass-Operation, kann zu einem hohen Prozentsatz eine dauerhafte Besserung oder Remission erreicht werden. Bei der Operation werden der Zwölffingerdarm (Duodenum) und Teile des Leerdarms (proximales Jejunum) aus der Magen-Darm-Passage ausgeschlossen.

730. Honigstudie bringt neue Erkenntnisse für Diabetiker und Übergewichtige

Honig ist trotz nachweisbarer, wertvoller Mikronährstoffe vor allem ein kohlenhydratreiches Nahrungsmittel. Aus diesem Grund ist es besonders für Übergewichtige und an Diabetes leidende Menschen von großem Interesse, wie sich der Verzehr von Honig auf das Blutzuckerverhalten und die Insulinreaktion auswirkt.

731. Beharrliche Fettzellen

Wer im Alter von 20 Jahren übergewichtig ist, bleibt für den Rest seines Lebens anfällig für eine Gewichtszunahme, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“ unter Berufung auf eine schwedische Studie.

732. Fatales Paar: Depressionen und Diabetes

Menschen mit Diabetes leiden etwa doppelt so häufig an Depressionen wie Gesunde: Rund ein Viertel der Patienten sind von depressiven Symptomen betroffen. Die Depression mindert nicht nur die Lebensqualität erheblich, sie verkürzt auch die Lebenserwartung, denn der Diabetes verläuft bei Depressiven ungünstiger, Spätfolgen wie Augen- und Nierenschäden treten häufiger auf.

733. Vergrößerung der Prostata: Übergewicht und Diabetes sind Risikofaktoren

Wie amerikanische Wissenschaftler in einer Untersuchung („Baltimore Longitudinal Study of Aging“) herausfanden, sind Übergewicht, erhöhter Blutzuckerspiegel und Diabetes Risikofaktoren, um an einer gutartigen Vergrößerung der Prostata zu erkranken. Die sog. benigne Prostatahyperplasie (BHP) ist die häufigste urologische Erkrankung bei Männern. Dabei bilden sich gutartige Vergrößerungen der Prostata, die zu Problemen wie verzögertem Wasserlassen und vermehrtem Harndrang, vor allem nachts, führen.

734. Diabetes: Stammzellen-Injektionen fördern Zellerneuerung

Wissenschafter der Tulane University (USA) haben Stammzellen aus menschlichem Knochenmark eingesetzt, um defekte Insulin produzierende Zellen der Bauchspeicheldrüse bei Mäusen zu erneuern. Die Behandlung brachte auch die durch den Diabetes verursachte Schädigung der Nieren zum Stillstand. Die Forscher hoffen, dass dieser Behandlungsansatz künftig auch für den Menschen eingesetzt werden kann. Die in den Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlichte Studie wurde von Diabetes UK als interessante Alternative zu bestehenden Ansätzen begrüßt.

735. Expertensprechstunde mit Diät- und Diabetesberater Sven-David Müller

Unser Diät- und Diabetesexperte Sven-David Müller beantwortet Fragen von Befund-Diabetes-Lesern rund um das Thema Ernährung und Zuckerkrankheit: Wie kann ich mich gesund ernähren? Worauf muss ich als Typ 2-Diabetiker achten? Welche Lebensmittel wirken sich günstig auf meinen Blutzuckerspiegel aus? Hier erfahren Sie, worauf es ankommt.

736. Bewegungsschulung bei Typ 2-Diabetikern sinnvoll

Eine einjährige Studie der Klinik für Sportmedizin der TU München hat gezeigt: Eine Bewegungsschulung für Typ 2-Diabetiker erhöht nachhaltig deren körperliche Aktivität, verbessert ihre Leistungsfähigkeit und unterstützt sie beim Abnehmen. Das Schulungsmodul und dessen wissenschaftliche Evaluation wurde nun im Rahmen der sechsten Jahrestagung der Stiftung „Der herzkranke Diabetiker“ mit dem Förderpreis 2006 ausgezeichnet.

737. UKM-Experte: Zuckerbelastungstest muss in Mutterschaftsrichtlinien aufgenommen werden

„Wir könnten in Deutschland 300 kindliche Todesfälle im Jahr verhindern, wenn endlich der Zuckerbelastungstest in die Mutterschaftsrichtlinien aufgenommen würde“, sagt Prof. Dr. Walter Klockenbusch, Leiter des Bereichs Geburtshilfe am Universitätsklinikums Münster (UKM). Dieser Test zeigt, ob die werdende Mutter unter Schwangerschaftsdiabetes leidet.

738. Die Last mit der Lust - Viele Diabetiker leiden unter Potenzproblemen

Mindestens jeder zweite Diabetiker bekommt im Laufe seiner Erkrankung Potenzprobleme. "Bei 80 Prozent stecken dahinter organische Ursachen, vor allem Nerven- und Durchblutungsstörungen", sagt Dr. Christian Leiber, Oberarzt an der Urologischen Klinik der Universität Freiburg im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Unbehandelt und in der Partnerschaft nicht offen angesprochen, können diese Potenzprobleme sich zu nachhaltigen Belastungen auswachsen. Männer blockieren sich durch Versagensängste, ihre Frauen quälen Selbstzweifel ob ihrer Attraktivität. Bei organischer Ursache sind moderne Potenzpillen besonders wirksam.

739. Zucker nicht austauschen

Diabetiker sollten statt Zuckeraustauschstoffen lieber geringe Mengen Haushaltszucker verwenden, rät die Deutsche Diabetes Gesellschaft. Und auch beim Naschen gilt: Lieber »normale«, mit Haushaltszucker hergestellte Süßigkeiten in kleinen Portionen, statt sogenannter Diabetiker- Lebensmittel.

740. Buchtipp: Schulungsbuch für Diabetiker

Das „Schulungsbuch für Diabetiker“ wurde für Patienten mit Diabetes Typ 1 wie auch für Insulin spritzende Typ 2-Diabetiker konzipiert, um den Umgang mit der Krankheit zu erleichtern. Hier fließen die Kenntnisse und jahrelangen Erfahrungen in der Diabetologie und Gefäßchirurgie des Facharztes Dr. Gerhard-Walter Schmeisl ein und bieten eine sichere Grundlage für die Diabetikerschulung.

741. Knock-out für die Leber

Beim Essen müssen Diabetiker kaum noch Einschränkungen hinnehmen. Mit Alkohol aber sollten sie weiterhin zurückhaltend sein. Der Grund: Die Leber speichert Zucker, den der Körper als Reserve nutzt, wenn der Blutzuckerspiegel zu tief absinkt.

742. Normaler Messfehler - Was zu tun ist, wenn man an der Genauigkeit eines Blutzuckermessgerätes zweifelt

Messgeräte, mit denen Diabetiker die Höhe ihres Blutzuckerspiegels bestimmen, dürfen mit ihren Ergebnissen 10 bis 15 Prozent von exakten Labormessungen abweichen. Grundsätzlich sollte jeder Diabetiker stets das selbe Messgerät verwenden und seine Therapie danach ausrichten.

743. Vorsorglicher Nieren-Check

Wer Diabetes hat, sollte sich regelmäßig "auf Herz und Nieren prüfen" lassen. Die Gesundheit dieser beiden Organe hängt enger zusammen, als bislang angenommen. Die Zuckerkrankheit schädigt kleinste Blutgefäße, was besonders Herz und Nieren in ihrer Funktion beeinträchtigen kann. Eine gute Möglichkeit der Früherkennung ist, einmal jährlich den Urin auf Eiweiß zu checken.

744. Diabetiker an die Hanteln

Diabetiker sollen sich möglichst viel bewegen. Bisher rieten Experten vor allem zu Ausdauersportarten. Krafttraining sah man wegen möglicher Komplikationen an Augen, Herz und Gehirn als problematisch an. "Aktuelle Untersuchungen widerlegen diese Sorgen", sagt Dr. Meinolf Behrens, Internist, Diabetologe und Sportmediziner aus Minden, im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Von einem gezielten Krafttraining unter sportmedizinscher Betreuung, so Behrens, profitieren Menschen mit Diabetes.

745. Gesund Essen lernen per PC - Computerprogramm hilft Diabetikern und Übergewichtigen daheim

Diplom-Informatiker Istvan-Tibor Nebel, Leiter der Arbeitsgruppe Medizinische Lern- und Informationssysteme im Zentrum für Innere Medizin der Medizinischen Klinik und Poliklinik III des Universitätsklinikums Leipzig, sieht auch Erkenntnisse für Übergewichtige Wie viel Fett, wie viel Eiweiß, wie viele Kohlehydrate enthält mein Essen? Antworten auf solche Fragen bekommen Diabetiker bei Schulungen im Diabetes-Zentrum der Medizinischen Klinik und Poliklinik III des Universitätsklinikums Leipzig. Damit sie aber auch daheim prüfen und ausprobieren können, ob das gewählte Essen auf ihre Krankheit zugeschnitten ist, wurde ein spezielles Computerprogramm entwickelt.

746. Gesund Essen lernen per PC - Computerprogramm hilft Diabetikern und Übergewichtigen daheim

Diplom-Informatiker Istvan-Tibor Nebel, Leiter der Arbeitsgruppe Medizinische Lern- und Informationssysteme im Zentrum für Innere Medizin der Medizinischen Klinik und Poliklinik III des Universitätsklinikums Leipzig, sieht auch Erkenntnisse für Übergewichtige Wie viel Fett, wie viel Eiweiß, wie viele Kohlehydrate enthält mein Essen? Antworten auf solche Fragen bekommen Diabetiker bei Schulungen im Diabetes-Zentrum der Medizinischen Klinik und Poliklinik III des Universitätsklinikums Leipzig. Damit sie aber auch daheim prüfen und ausprobieren können, ob das gewählte Essen auf ihre Krankheit zugeschnitten ist, wurde ein spezielles Computerprogramm entwickelt.

747. Gesunde Lebensweise senkt das Risiko für chronische Erkrankungen um 78 Prozent

Wer niemals geraucht hat, nicht massiv übergewichtig ist, pro Woche mehr als dreieinhalb Stunden körperlich aktiv ist und sich gesund ernährt, hat im Vergleich zu einer Person, die sich gegenteilig verhält, ein um 78 Prozent vermindertes Risiko, chronisch zu erkranken. Detailliert betrachtet, sinkt bei einer solchen gesunden Lebensweise das Diabetesrisiko sogar um 93 Prozent und das Herzinfarktrisiko um 81 Prozent. Das Schlaganfallrisiko vermindert sich dabei immerhin noch um die Hälfte und das Krebsrisiko um 36 Prozent.

748. Schnelle Wundheilung

Bei Verbrennungen oder schwer heilenden Wunden wie bei Diabetes soll demnächst eine Wundauflage aus Kieselgelfasern helfen. Sie dient neu wachsenden Hautzellen als Gerüst und wird vom Körper im Zuge der Heilung komplett abgebaut. Allein in Deutschland leiden etwa drei Millionen - meist ältere - Patienten an großflächigen und schlecht heilenden Wunden. Diabetes, Verbrennungen oder Wundlägerigkeit können die Ursache sein.

749. Protest erfolgreich: Therapieerhalt für Kinder mit Diabetes

Die gesundheitspolitischen Entscheidungsträger haben sich – zumindest teilweise – für die Interessen von Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1 entschieden: Das Bundesgesundheitsministerium wird in den nächsten Tagen ein Veto gegen den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 21. Februar 2008 verkünden.

750. Verbotene Früchte?

Die Empfehlung, reichlich Obst zu essen, verursacht Diabetikern oft Kopfzerbrechen: Schließlich enthalten Äpfel, Bananen oder Kirschen nicht nur Vitamine und Ballaststoffe, sondern auch Zucker. Trotzdem kein Grund, auf Obst zu verzichten. "Wer nicht mehr als zwei Portionen auf einmal isst, muss nicht fürchten, dass sein Blutzucker zu stark steigt" erklärt die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Astrid Tombek im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber".

751. Leitlinien und Behandlungsprogramme in der Praxis: Wie gut sind Patienten mit Diabetes mellitus in Deutschland versorgt?

2001 hat der Gesetzgeber die Aufnahme strukturierter Behandlungsprogramme (DMPs) in das Sozialgesetzbuch beschlossen. Hierdurch sollte eine flächendeckende Verbesserung der Versorgung chronisch kranker Menschen erreicht und der finanzielle Nachteil bei den Krankenkassen ausgeglichen werden, die solche Programme den Versicherten anbieten. Die Schaffung struktureller Voraussetzungen hierfür haben die Diabetologen in Deutschland bereits Anfang der 90er Jahre angemahnt.

752. Buchtipp: Kinder und Jugendliche mit Diabetes

Wird bei einem Kind Diabetes diagnostiziert, ist in seinem Leben nichts mehr so wie es vorher war. Wie kann das Kind mit seiner Erkrankung umgehen? Wie können die Eltern ihrem Kind helfend zur Seite stehen? Dieses Buch vermittelt Eltern und Kindern umfassende Informationen über Diabetes, die Therapie, deren praktische Umsetzung im Alltag sowie über die psychischen Komponenten wie Bewältigung der Erkrankung in der Familie, Erziehungsfragen und vieles mehr.

753. Bauchspeicheldrüsen- und Inselzelltransplantation

Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) enthält sogenannte Beta-Zellen. Diese sind die einzigen Zellen im Körper, die Insulin produzieren können. Insulin ist ein Hormon, welches Zellen ermöglicht, Glukose in Energie umzuwandeln. Wenn Nahrung aufgenommen wird, setzen Beta-Zellen genau die benötigte Menge an Insulin frei, damit Kohlenhydrate und Zucker in Energie umgewandelt werden kann und der Glukosespiegel im Normbereich bleibt.

754. Süßes Blut fließt schlecht - Warum Diabetiker häufiger Thrombosen bekommen

Hohe Blutzuckerwerte, wie sie bei Diabetikern häufig vorkommen, machen das Blut dickflüssiger. Schon damit steigt bei ihnen das Risiko für eine Thrombose in den Beinen. Doch typische Begleiterkrankungen der Zuckerkrankheit, wie Bluthochdruck, Übergewicht und Arteriosklerose erhöhen das Risiko zusätzlich.

755. Weltweite Studie zur Medikation von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Erste Ergebnisse der weltweiten Studie "ONTARGET" stellen Experten im Rahmen des 114. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Wiesbaden vor: Forscher an 700 Standorten in der ganzen Welt haben in den vergangenen sieben Jahren an rund 28 000 Patienten ein neues medikamentöses Konzept in der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen untersucht. Bis zum Internistenkongress sind die Ergebnisse noch unveröffentlicht.

756. 20 Prozent der Schulkinder in Europa haben Übergewicht

Mit wachsender Besorgnis wird die Verbreitung von Übergewicht und Adipositas (Fettleibigkeit) bei Kindern beobachtet. Ungefähr 20 Prozent aller Kinder im schulfähigen Alter sind übergewichtig. Das Problem tritt europaweit auf, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht deshalb schon von einer Epidemie. Ein Viertel der übergewichtigen Kinder gilt als fettleibig. Damit ist für sie das Risiko deutlich erhöht, noch vor Erreichen des Erwachsenenalters oder als junge Erwachsene an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und anderen Krankheiten zu erkranken.

757. „Ich hoffe, dass der Diabetes nicht kommt“ - Interview mit einer Teilnehmerin der PINGUIN Studie

Teilnehmerinnen der PINGUIN Studie haben bereits Erfahrungen damit gemacht, was es bedeutet, an Diabetes zu erkranken. Sie haben einen Schwangerschaftsdiabetes hinter sich und mussten täglich Insulin spritzen, bis sich ihre Stoffwechsellage nach der Geburt wieder normalisiert hatte. Das Institut für Diabetesforschung fragte eine der ersten Teilnehmerinnen, warum sie bei PINGUIN mitmacht.

758. Diabetiker: Durchfall nicht unterschätzen

Wenn man sich mehrmals täglich auf das stille Örtchen schleppt, hat sie zugeschlagen: Montezumas Rache. Doch der Durchfall betrifft nicht nur den Darm, er bringt auch den Blutzucker durcheinander. Etwa jeder Dritte in Deutschland leidet mindestens einmal im Jahr unter Durchfall.

759. Wie ein kleiner Trick gegen Heißhungerattacken helfen kann

Schon wieder Lust auf einen Imbiss? Einfach an die letzte Mahlzeit denken, und der Heißhunger schmilzt dahin. Das ist die Folgerung aus einer Untersuchung an der Universität Birmingham (England), über die das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ berichtet.

760. Insulin: Der Dreh- und Angelpunkt des Diabetes

Um die Entstehung des Diabetes zu erklären, muss ich Sie kurz in die Welt der Anatomie und Physiologie entführen. Keine Angst, es wird nicht zu wissenschaftlich! In unserem Körper haben wir eine Arbeitsteilung. Das Herz pumpt das Blut durch den Kreislauf, die Leber entgiftet es und das Hirn denkt (sollte es zumindest). Manche Organe synthetisieren wichtige Substanzen, die für den Organismus essenziell, d.h. lebensnotwendig sind – aber nicht so wichtig, dass jede Zelle sie selbst produzieren müsste. Beispiele hierfür sind das Hormon Thyroxin aus der Schilddrüse, Gerinnungsfaktoren aus der Leber und eben das Insulin aus der Bauchspeicheldrüse.

761. Diabetesforschung will Amputationsrate verringern

Britische Forscher haben ein Protein lokalisiert, das dafür verantwortlich gemacht wird, dass es bei Diabetes-Patienten zu Gliedmaßenamputationen kommen muss. Die Forscher der Uni Bristol fanden heraus, dass dies der Protein-Rezeptor p75NTR sei.

762. Was nächtlicher Harndrang mit dem Herzen zu tun hat

Wenn tagsüber die Beine anschwellen und nachts die volle Blase mehrmals zur Toilette dängt, dann ist es höchste Zeit, dies dem Hausarzt zu berichten. Hinter dieser Kombination steckt häufig ein schwaches („insuffizientes“) Herz.

763. Olivenöl: Schutzwirkung auf Blutgefäße vielfach belegt

Jüngste Medienberichte, die das für die Mittelmeerküche typische Olivenöl mit einer schädigenden Wirkung auf die Blutgefäße in Verbindung bringen, haben viele Verbraucher verunsichert. Mit Bezug auf Laboruntersuchungen an der Universität Münster war dabei von beteiligten Wissenschaftlern der Verdacht geäußert worden, dass die im Olivenöl enthaltene Ölsäure die Entstehung von Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) fördern könnte.

764. Sportvereine ideale Partner im Kampf gegen Bewegungsmangel und falsche Ernährung

„Endlich erhält die gesundheitliche Vorbeugung den Stellenwert, der ihr schon lange gebührt!“ Der DOSB-Vizepräsident Breitensport/ Sportentwicklung Walter Schneeloch hat den von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und dem Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Horst Seehofer, vorgelegten Nationalen Aktionsplan zur Prävention von Fehlernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und damit zusammenhängenden Krankheiten ausdrücklich begrüßt.

765. "Diabetes Deutschland" geplant

Die Anzahl der Diabetes-Patienten steigt und die finanziellen Mittel für Prävention, Erforschung und Behandlung der Stoffwechselerkrankung werden knapper. Deswegen ist es notwendig, Kompetenzen im Kampf gegen den Diabetes zu bündeln. Nur so lässt sich der Einfluss auf die Entscheidungsträger in der Gesundheitspolitik zum Wohle der Patienten stärken. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) und weitere Diabetes-Verbände planen deshalb den Zusammenschluss in einer gemeinsamen Dachorganisation.

766. Bluttest hilft Diabetikern

Ein paar Tropfen Blut sollen künftig verraten, ob Diabetiker ein erhöhtes Risiko tragen, an einem schweren Augenleiden zu erkranken: Mediziner der Universität Bonn haben einen Gentest zum Patent angemeldet, der besonders gefährdete Patienten identifiziert. Bei vielen Diabetikern schädigt der schwankende Blutzuckerspiegel im Laufe der Jahrzehnte die Gefäße im Auge. Jedes Jahr erblinden rund 6.000 Patienten im Zuge dieser so genannten "Retinopathie". Das Netzhautleiden gilt auch als Warnsignal für Diabetes-bedingte Herz- Kreislauf-Erkrankungen - gefürchtete Spätfolge: Herzinfarkt.

767. Kohlenhydrate im Mittelpunkt der Therapie

Zucker, wissenschaftlich ausgedrückt Kohlenhydrate, stehen im Mittelpunkt der Diättherapie. Sie lassen den Blutzuckerspiegel unterschiedlich stark ansteigen. Die größte Wirkung auf den Blutglukosespiegel haben Kohlenhydrate aus der Nahrung. Sie werden im Darm zu Glukose aufgespalten und gelangen über die Darmwand ins Blut.

768. Unfallrisiko Diabetes - ADAC-Ratschläge für betroffene Autofahrer

Nach Angaben der Deutschen Diabetes Gesellschaft leiden bundesweit sieben Millionen Menschen an einer Zuckerkrankheit. Experten schätzen, dass weitere drei Millionen nichts von ihrer Erkrankung wissen. Das ADAC-Ärzte Collegium hat sich mit den Unfallrisiken von Diabetikern befasst und eine Reihe von Empfehlungen ausgesprochen.

769. Führt Insulinmangel zu Alzheimer?

Ein krankhafter Insulinmangel in bestimmten Gehirnregionen führt offenbar zur Degeneration von Nervenzellen. Das zeigen neue Forschungsergebnisse, die in der Neue Apotheken Illustrierte EXTRA Diabetes vorgestellt werden. Demnach könnte Insulinmangel direkt mit dem Entstehen der Alzheimer-Krankheit verbunden sein.

770. Pumpenkids – Therapieverantwortung liegt bei den Eltern

Robin ist zehn Jahre alt. Vor vier Jahren wurde bei ihm Diabetes festgestellt. Von Anfang an praktiziert er die intensivierte Insulintherapie. Das heißt, er muss vier Mal am Tag Insulin spritzen.

771. Metabolisches Syndrom: Förderung der Erforschung neuer Medikamente

Freude am Institut für Vaskuläre Medizin am Universitätsklinikum Jena (UKJ): Für ein gemeinschaftliches Forschungsprojekt mit Partnern am Mount Sinai Hospital in New York wurde jetzt von den renommierten US-amerikanischen „National Institutes of Health“ eine Förderung von 1,3 Millionen Dollar für einen Zeitraum von fünf Jahren bewilligt.

772. SPATZ Selbsthilfe bietet Bilderbuch zum Thema Diabetes an

„Das hat ja gar nicht weh getan“, seufzt Wuschel erleichtert. Der zuckerkranke Teddybär hat in der Klinik seine erste Spritze mit Insulin erhalten. Alles gar nicht so schlimm – stellt Wuschel in Begleitung seiner Freundin Sabine fest. Dr. Kristiane Hallermann, Ärztin in der Diabetes-Ambulanz des Zentrums für Kinderheilkunde und Jugendmedizin in Freiburg, verfasste das Bilderbuch „Die Erlebnisse des Teddybären Wuschel“. Angéla Ellwanger aus Offenburg illustrierte das Buch mit farbenfrohen Buntstiftzeichnungen.

773. Pumpen-Kids: Das Alter spielt keine Rolle

Seit Ende der 90er Jahre nimmt die Anzahl der Diabetikerkinder, die mit einer Insulinpumpe versorgt werden, ständig zu, denn diese Therapieform hat gegenüber der herkömmlichen intensivierten Insulintherapie einige Vorteile. Besonders in der Altersgruppe der 14- bis 18jährigen Diabetiker ist die Pumpentherapie enorm beliebt.

774. Kontrolle? Nein danke! Was Eltern von jugendlichen Kindern mit Diabetes wissen müssen

Eltern von Kindern mit Diabetes sorgen sich oft umso stärker um den Gesundheitszustand des Nachwuchses, je mehr Eigenständigkeit Sohn oder Tochter mit der Pubertät verlangen. In dieser Zeit das Kind so zu begleiten, dass weder die Gesundheit noch der Familienfrieden leiden, kann eine nervenzehrende Gratwanderung sein. Auf keinen Fall sollte das Leben des Jugendlichen aber nur „durch die diabetische Brille“ gesehen werden, rät das Magazin Diabetiker Ratgeber.

775. Herzinfarkt – Blitz aus heiterem Himmel?

Dresden (ots) – Diabetiker erleiden zwei- bis dreimal so häufig einen Herzinfarkt oder Schlaganfall wie Nicht-Diabetiker und sie müssen mit schlimmeren Folgen rechnen. Obwohl langfristig 75 % aller Diabetiker an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall versterben und in Deutschland jährlich ca. 30.000 Diabetiker einen Herzinfarkt erleiden, haben die Betroffenen vom medizinischen Fortschritt bislang nur unzureichend profitiert.

776. Richtige Ernährung bei Diabetes mellitus

Diabetes gilt als Volkskrankheit Nr. 1. Die Zahl der Diabetiker soll in den nächsten Jahren weiter steigen. Dies gilt vor allem für den Typ 2-Diabetes, den sog. Altersdiabetes, der meist als Folge jahrelanger Überernährung entsteht. Deshalb müssen Diabetiker ganz besonders auf ihre Ernährung achten.

777. Diabetes-Verbände unterstützen den Aufbau des Dachverbands „Diabetes Deutschland“

„Diabetes Deutschland“ formiert sich: Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) arbeitet zurzeit gemeinsam mit dem Deutschen Diabetiker Bund (DDB), der Deutschen Diabetes-Union (DDU), dem Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher (BdKJ) sowie dem Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD) daran, eine gemeinsame Diabetes-Organisation für Deutschland aufzubauen.

778. DIfE-Wissenschaftler entwickeln ersten Deutschen Diabetes-Risiko- Score, der außerhalb der klinischen Praxis anwendbar ist

Ein Wissenschaftlerteam um Hans-Georg Joost, wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam- Rehbrücke (DIfE), hat den ersten Deutschen Diabetes-Risiko-Score entwickelt, der außerhalb der klinischen Praxis anwendbar ist. Er basiert auf deutschen Studiendaten und ist ab dem 28. Februar auf der DIfE-Homepage unter www.dife.de verfügbar.

779. Diabetes: Alpha-Liponsäure lindert neuropathische Beschwerden auch bei oraler Gabe

Bei der diabetischen Neuropathie, einer Folgeerkrankung des Diabetes (siehe Befund Diabetes 2/2006, S. 4/5), sind typische Symptome Taubheitsgefühl, Brennen und Schmerzen in den Füßen. In einer jetzt in Diabetes Care veröffentlichten Studie wurde festgestellt, dass auch die regelmäßige orale Gabe von Alpha-Liponsäure diese Beschwerden auch lindern kann. Alpha-Liponsäure ist eine antioxidativ wirkende Substanz, die im Tierversuch bereits Nervenleitgeschwindigkeit und Nervendurchblutung besserte. In einer Metaanalyse, in der im Jahre 2004 die Daten von über 1.200 Patienten analysiert wurden, konnte eine deutliche Verminderung der neuropathiebedingten Schmerzen, der Taubheit und des Kribbelns nach dreiwöchiger Infusionsbehandlung mit 600 mg Alpha-Liponsäure pro Tag nachgewiesen werden.

780. Saubere Gefäße gegen das Vergessen - Vaskuläre Demenz ist vermeidbar!

Nehmen wir mal Ihr Auto: Mit ihm fahren Sie alle zwei Jahre zum TÜV. Es wird – in manchen Gegenden wöchentlich – gewaschen und gepflegt. Niemals würden Sie auf die Idee kommen, minderwertiges Benzin, Öl oder Bremsflüssigkeit einzufüllen. Schläuche und Motor könnten verdrecken und verkleben. Oder der PC, wenn er nicht regelmäßig ein update erführe und gewartet würde, müsste er bereits nach kürzester Zeit entsorgt werden. Und wie ist es mit dem Menschen?

781. Buchtipp: Diabetes – Früh erkennen, richtig behandeln, besser leben

Etwa sechs Millionen Menschen in Deutschland müssen sich der Diagnose Diabetes stellen. Die ersten Wochen im Umgang mit der Krankheit sind meist von Ratlosigkeit und Unsicherheit geprägt. Viele Fragen bleiben unbeantwortet. Hier will der Ratgeber der Stiftung Warentest durch umfangreiche Informationen Hilfestellung bieten.

782. Schlüsselmoleküle öffnen Heilungschancen

Unter Diabetes Typ II, häufig auch Alterszucker genannt, leiden in Deutschland fünf Millionen Menschen. Die Zahl der Alzheimer-Patienten wird auf 700.000 geschätzt. Doch die beiden Krankheiten verbinden in unserer älter werdenden Gesellschaft nicht nur die steigende Zahl von Betroffenen: Sie gehören beide zu den so genannten Amyloid- Krankheiten.

783. Können Medikamente die dramatische Zunahme von Diabeteserkrankungen verhindern?

Neue Medikamente können die Gefahr von Diabeteserkrankungen reduzieren. Zu diesem Ergebnis kommt die DREAM-Studie (Diabetes Reduction Assessment with ramipril und rosigliatzone Medication), die auf dem Symposium "The Metabolic Syndrom - a postprandial disease" in Dresden zum ersten Mal der deutschen Öffentlichkeit präsentiert wird. Zwar bleiben Lebensstiländerungen weiter die unverzichtbare Basis der Behandlung von Menschen mit Metabolischem Syndrom, doch könnten künftig neue Arzneien die Therapie bereichern. Die Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT, deren Ziel es ist, für die Gefahren des Metabolischen Syndroms zu sensibilisieren, lädt daher zu einem Pressegespräch ein, bei dem Experten Nutzen und mögliche Risiken der neuen medikamentösen Möglichkeiten erörtern.

784. Diabetes-Folgeerkrankungen: Arteriosklerose

Diabetes mellitus ist eine Erkrankung, die viele gefürchtete Folgeerkrankungen nach sich ziehen kann. Eine davon ist die Arteriosklerose. Die Arteriosklerose (= Atherosklerose) ist eine Gefäßerkrankung (Angiopathie), die im allgemeinen Sprachgebrauch auch als Arterienverkalkung bezeichnet wird. Über viele Jahre hinweg entstehen chronisch fortschreitende Veränderungen an den Gefäßwänden. Im Verlauf der Erkrankung „verkalken“ die Gefäßwände, wodurch die Elastizität der Gefäße verringert und der Blutfluss gestört wird. Blutfette und weiße Blutkörperchen lagern sich an den Gefäßwänden ab und bilden sog. Plaques. Dadurch wird das Gefäßinnere (= Lumen) eingeengt und die Gefäßwand verliert an Dehnbarkeit.

785. Gemeinsamer Bundesausschuss vereinfacht die Dokumentation von Disease-Management Programmen

Im Zuge seiner Bemühungen um den Bürokratieabbau in der ärztlichen Versorgung hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Dokumentations- anforderungen von Disease-Management- Programmen (DMP) vereinfacht.

786. Obst und Gemüse und ihre Wirkungen auf die Gesundheit

Als 1911 die Vitamine entdeckt wurden, rückte eine bis dahin eher als nebensächlich betrachtete Nahrungsmittelgruppe in den Blickpunkt des Interesses: Obst und Gemüse. Seither diskutieren Wissenschaftler über die gesundheitlichen Effekte einer obst- und gemüsereichen Ernährung - eine Diskussion, die fast 100 Jahre später und einige hundert, wenn nicht gar tausend Studien weiter, noch immer im Fluss ist. Einigkeit besteht in jedem Falle darin, dass Obst und Gemüse dem Körper gut tun und man ausreichend, das heißt täglich etwa 650 Gramm, Obst und Gemüse zu sich nehmen sollte. Schwieriger gestaltet sich die Antwort auf die Frage, ob und warum ein hoher Obst- und Gemüseverzehr bestimmten Erkrankungen vorbeugen kann. Dies zeigten die ersten wissenschaftlichen Beiträge anlässlich der derzeit stattfindenden 10. Karlsruher Ernährungstage, die am Sonntag in Karlsruhe begonnen haben.

787. Gefährliche Mitternachtssnacks

Wer kennt sie nicht, die kleinen Heißhunger-Attacken am Abend? Vielleicht gehören Sie auch zu den Menschen, die mitten in der Nacht für kleine oder größere Snacks aufstehen? Dieses Essverhalten ist häufig psychologisch bedingt und wird durch starke Emotionen wie Traurigkeit, Stress, Angst oder Frustration ausgelöst. Bei Diabetikern führt dieses Essverhalten nicht nur zu einer unerwünschten Gewichtszunahme, sondern auch zu massiven Störungen des Stoffwechsels und den daraus resultierenden, gefürchteten Spätkomplikationen, so eine aktuelle Studie der University of Washington School of Medicine, Seattle.

788. Zu viel Bauchfett steigert Hungergefühl

Fettpolster am Bauch können zu einem gesteigerten Hungergefühl beitragen, berichten Forscher der University of Western Ontario in Kanada. Das abdominale Fettgewebe sei demnach in der Lage ein Hormon zu produzieren, das die Bildung von neuen Fettzellen stimuliert.

789. Rückschritt in der Therapie?: Folgen des G-BA-Beschlusses für Patienten mit Typ 1 Diabetes in Deutschland

Der gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 21.02.2008 beschlossen, dass kurzwirksame Insulin-Analoga nicht mehr erstattungsfähig sein sollen für die Therapie des Diabetes Typ 1. Dieses Ergebnis wurde in einer Pressekonferenz tags darauf bekannt gegeben. Die Schärfe der dort gemachten Aussagen macht deutlich, dass der vielerorts geäußerte Widerstand gegen den Beschluss offenbar politische Wirkung zeigt.

790. Kakao verbessert Gefäßfunktion bei Diabetikern

Obwohl Kakao und Schokolade auf dem Ernährungsplan von Diabetikern nicht vorgesehen sind, scheinen bestimmte Inhaltsstoffe, die sogenannten Flavanole einen positiven Effekt auf den Zustand ihrer Arterien zu haben. Das berichten Mediziner der RWTH Aachen im Journal of the American College of Cardiology.

791. Studie: Übergewichtig und trotzdem gesund? Normalgewichtig und trotzdem gefährdet?

Immer mehr Menschen sind übergewichtig und tragen damit ein höheres Risiko, an Typ-2-Diabetes und Herz- und Gefäßkrankheiten zu erkranken. Untersuchungen zeigen, dass nicht nur starkes Übergewicht, und Fettleibigkeit (sichtbar an einem Body Mass Index von über 25 und über 30 kg/m2) sondern auch die Verteilung des Körperfettes eine Rolle spielen. Wer sein Übergewicht vor allem an Bauch und Taille angesammelt hat, gilt als besonders gefährdet.

792. Insulin: Sorgfältig spritzen verhindert viele Probleme

Mit Hilfe von Pens ist das Insulinspritzen so einfach wie nie zuvor. Trotzdem treten immer wieder Probleme und Beanstandungen auf, sagt der Leiter der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker, Professor Dr. Thomas Beck.

793. Krampfadern: Manchmal auch nützlich

Wer ein erhöhtes Risiko für Gefäßverkalkung hat – das sind zum Beispiel Diabetiker -, sollte Krampfadern nicht aus rein kosmetischen Gründen entfernen lassen, denn diese könnten noch einmal als Bypass nützlich sein, schreibt Professor Dr. med. Gerhard Rümenapf

794. Bei Diabetikern muss der Blutdruck runter

Wer sich Auszeiten gönnt und auch einmal die Seele baumeln lässt, tut seinem Blutdruck Gutes. Denn Stress kann ihn in die Höhe treiben. Daneben können professionelle Entspannungstechniken wie Autogenes Training den Druck von der Seele und aus den Blutgefäßen nehmen. Eine obst- und gemüsereiche Mischkost und ein sparsamer Umgang mit Salz und fettreichen Speisen hilft ebenfalls in vielen Fällen

795. Insulinnadeln regelmäßig wechseln

Diabetiker sollten ihre Injektionsnadeln regelmäßig wechseln, denn schadhafte oder abgenutzte Nadeln verletzen das Gewebe stärker. Verklebte oder verstopfte Nadeln können außerdem die Dosierungsgenauigkeit beeinträchtigen. "Injektionsnadeln sind Einmalprodukte. Wenn Patienten in der Apotheke von mechanischen Defekten eines Insulinpens berichten, sind in sehr vielen Fällen die Injektionsnadeln verklebt oder verstopft"

796. Höhere Komplikationsrate bei OPs für Diabetes-Patienten

Sind Menschen mit Diabetes mellitus wegen einer Operation oder einem anderen Eingriff im Krankenhaus, wird in vielen Fällen ihr Blutzucker nicht ausreichend kontrolliert. Dieses Ergebnis lässt eine bisher unveröffentlichte, nichtrepräsentative Untersuchung im Universitätsklinikum Düsseldorf vermuten. Die Folgen können schwerwiegend sein, warnt die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG):

797. Mehr als 104.000 Teilnehmer bei Apothekenfortbildungen

Im vergangenen Jahr verzeichneten die 17 Apothekerkammern der Länder mehr als 104.000 Teilnehmer bei Fortbildungs- veranstaltungen. Bundesweit arbeiten 144.000 Menschen in Apotheken, davon etwa 48.000 Apothekerinnen und Apotheker. Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekerkammer: "Nur ständige Fortbildung kann die berufliche Kompetenz erhalten.

798. Fettleibigkeit und Diabetes erhöhen Herzrisiko bei Frauen

Es bestehen neue Befürchtungen, dass das Zunehmen von Fettleibigkeit und Diabetes den Rückgang der Herzerkrankungen bei Frauen unter 50 Jahren negativ beeinflussen könnten. Wissenschaftler der University of Oxford und der University of Liverpool gehen davon aus, dass die Sterbezahlen in dieser Altersgruppe sich nach einem konstanten Rückgang seit den 1970er Jahren stabilisieren.

799. Ernährungsempfehlungen während der Schwangerschaft und bei Gestationsdiabetes

Nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ist die Ernährung in der Schwangerschaft gekennzeichnet durch einen nur unwesentlich höheren Mehrbedarf an Energie von 255 kcal pro Tag ab dem 4. Schwangerschaftsmonat (das entspricht in etwa einem Käsebrot oder einem Joghurt mit Müsli und Obst). Im Vergleich dazu ist der Bedarf an einigen essenziellen Nährstoffen um bis zu 100% erhöht (z.B. Eisen).

800. Neue OP für Diabetikerfüße - Beseitigung von Engstellen kann Nervenschmerzen bei Zuckerkranken lindern

Viele Diabetiker leiden unter starken Nervenschmerzen, vor allem in Beinen und Füßen. Der Grund ist, dass die erhöhten Zuckerwerte im Blut die Nerven schädigen. Bei einem Teil der Betroffenen spielt noch eine andere Ursache eine Rolle: Die Nerven passieren in der Region zwischen Knie und Fußknöchel verschiedene Engstellen.

801. Statement des DDB-Bundesvorsitzenden Heinz Windisch: Du bist Deutschland – auch mit Diabetes

Alltäglich hören und sehen wir mehrmals im deutschen Fernsehen: „Du zeigst uns, dass es nie den falschen, sondern nur den richtigen Zeitpunkt gibt, dich zu bekommen. Du bist Deutschland!“ Dieser Spot meint Kinderfreundlichkeit und verspottet alle Kinder, die entweder schon mit der chronischen Erkrankung Diabetes mellitus Typ-1 zur Welt kommen, oder sie bereits in sehr jungen Jahren bekommen.

802. VFA: „Bei zuckerkranken Kindern wird optimale Therapie zur Ausnahme“

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), der über die Erstattungsfähigkeit von Medikamenten entscheidet, hat beschlossen, dass künftig Kindern mit Diabetes sofortwirksame Insuline nicht mehr regelhaft auf Kassenrezept verordnet werden dürfen. Eine heftig kritisierte Empfehlung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) gab für diese Entscheidung den Ausschlag.

803. Diabetiker schreibt für Diabetiker

Der Buchautor Sven-David Müller erkrankte 1976 an Diabetes mellitus und hat jetzt das Buch für Diabetiker „Ermährungsratgeber Diabetes“ herausgegeben. Endlich konnte ich meine Ausbildungen zum Diätassistent und Diabetesberater mit meinen eigenen „Diabeteserfahrungen“ verbinden und für Diabetiker interessante Informationen mit Rezepten kombinieren, die dem Blutzucker gut tun, freut sich der Berliner Diabetesexperte.

804. Tod durch Infarkt ist das Problem: Kampagne "Diabetes ist Herzenssache" klärt auf

Vor diesem Hintergrund hat die Stiftung "Der herzkranke Diabetiker" (DHD) gemeinsam mit den Bundesverbänden niedergelassener Diabetologen und Kardiologen (BVND/ BNK) die Kampagne "Diabetes ist Herzenssache" ins Leben gerufen. Bundesweit informieren alle diabetologischen und kardiologischen Praxen mit Plakaten, Broschüren und Postkarten, bieten den Risikocheck an und im nächsten Schritt sollen Hausärzte und Apotheken folgen.

805. Kosten von Arzneimitteln nicht zu Lasten der Patienten sparen

Studien zufolge verschlechtert sich die medizinische Versorgung von Patienten, wenn die Krankenkassen bestimmte cholesterinsenkende Medikamente nicht mehr über den Festbetrag hinaus erstatten. Über die Bewertung von Kosten und Nutzen von Arzneimitteln diskutieren auf dem diesjährigen 114. Internistenkongress Vertreter der Ärzte, der medizinischen Forschung und der Industrie im Rahmen des Frühjahrssymposiums der Korporativen Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM).

806. Süßes Blut fließt schlecht

Hohe Blutzuckerwerte, wie sie bei Diabetikern häufig vorkommen, machen das Blut dickflüssiger. Schon damit steigt bei ihnen das Risiko für eine Thrombose in den Beinen. Doch typische Begleiterkrankungen der Zuckerkrankheit, wie Bluthochdruck, Übergewicht und Arteriosklerose erhöhen das Risiko zusätzlich.

807. Implantate: Diabetes und Osteoporose sind keine Kontraindikationen

Die Zahnärzte sind bei der Implantation künstlicher Zahnwurzeln in den letzten Jahren mutiger geworden. Sie pflanzen die Pfeiler aus Titan inzwischen beispielsweise auch Patienten mit Osteoporose oder Diabetes ein. Die Risiken einer Implantation bei solchen Erkrankungen sind heute kalkulierbar und können bei der Behandlung berücksichtigt werden, erklärt Professor Henning Schliephake, Göttingen,

808. Universität Jena sucht Teilnehmer für Studie mit Lupinenballaststoffen

Das Institut für Ernährungswissenschaften der Universität Jena sucht Frauen und Männer aus Jena und der näheren Umgebung, die älter als 30 Jahre sind und einen erhöhten Cholesterinspiegel (>5,2 mmol/L bzw. >200 mg/dL) haben. Die Freiwilligen sollen im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie bereit sein, über zwölf Wochen täglich Lebensmittel (z. B. Baguette, Tortelloni) mit 25 g verarbeiteten Lupinenballaststoffen zu verzehren.

809. Neue Studie zeigt: Es lohnt sich, den Blutzuckerspiegel frühzeitig zu senken, um Folgeerkrankungen zu vermeiden

Was Fachärzte bereits lange vermutet haben, ist nun wissenschaftliche Gewissheit: Die frühe Behandlung eines Typ 2 Diabetes mellitus kann schwere Krankheitsfolgen auch noch nach langjähriger Diabetesdauer verhindern. Britische Forscher haben in einer vor über 20 Jahren begonnenen Studie herausgefunden, dass die Senkung des Blutzuckerspiegels kurz nach der Diabetesdiagnose langfristig das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle, Nieren- und Augenschädigungen, sowie frühzeitige Todesfälle senken kann.

810. Studie belegt: Augen- und Nierenschäden durch Rauchen bei Diabetes

Rauchen schädigt bei zuckerkranken Menschen die kleinen Blutgefäße und kann auf diese Weise Erkrankungen an Augen und Nieren beschleunigen, welche ohnehin typische Spätkomplikationen des Diabetes mellitus sind. Darauf weist die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anhand einer aktuellen Studie hin. Diese klärt eine unter Experten bisher strittige Frage. Bisher stand lediglich fest, dass Rauchen die Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) in den großen Blutgefäßen fördert.

811. Diabetes-Kids erfordern Lehrer mit Durchblick

Mindestens 20.000 Schulkinder und Jugendliche in Deutschland haben Diabetes. Auch wenn sie in aller Regel beschwerdefrei sind, sollten Lehrer und Betreuer wissen, was diese Erkrankung für die Kids bedeutet, was sie von gesunden Kindern unterscheidet und welche Probleme auftreten können. Die Internet-Plattform www.DiabetesPro.de hält ein ausführliches Info-Merkblatt für Lehrer und Betreuer von Schülern mit Diabetes zum Download bereit. Es ist so gestaltet, dass die Betreuer es zusammen mit dem betroffenen Kind oder dessen Eltern direkt mit Notizen zu den individuellen Bedürfnissen des Schülers versehen können und im Notfall konkrete Anleitungen zur Hilfe finden.

812. Sepsis: Wenn die Abwehr kollabiert

Besonders gefährdet, an einer Sepsis zu erkranken, sind Menschen, deren Immunsystem sehr schwach ist. Auch besonders junge und besonders alte Menschen, operierte Patienten, Krebspatienten und Menschen mit chronischen Krankheiten wie Diabetes haben ein höheres Risiko.

813. DDG: Neue Wirkstoffe für Augenerkrankungen durch Diabetes im Test

Neue Medikamente könnten zukünftig diabetisch bedingte Erkrankungen des Auges wirksamer behandeln. Durch Diabetes verursachte Erkrankungen der Netzhaut sind in Deutschland immer noch Hauptursache für Erblindung im Erwachsenenalter. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) bewertet die neuen Therapieoptionen als Fortschritt in der Diabetes-Therapie.

814. Cholesterin: nur keine Panik

Regelmäßig Fisch, Gemüse und Salat, dazu Olivenöl und frisches Obst: So einfach geht's mit dem Cholesterinsenken. Und schmeckt gut. »In Mittelmeerländern wie Italien oder Griechenland treten Herzinfarkte deutlich seltener auf«, bestätigt Professor Dr. Helmut Gohlke, Chefarzt der klinischen Kardiologie im Herzzentrum Bad Krotzingen.

815. Depression, Diabetes, Arteriosklerose

Depressionen kommen bei Diabetikern doppelt so häufig vor wie bei gesunden Menschen. Die Folge ist eine schlechtere Prognose. Grund dafür sind unter anderem Schädigungen der Blutgefässe (Arteriosklerose). An der RUB hat sich nun eine Forschergruppe gebildet, die die Zusammenhänge von Diabetes mellitus, Depression und Arteriosklerose erforschen will.

816. Die Versorgung übergewichtiger und adipöser Kinder und Jugendlicher in Deutschland

Angesichts einer hohen Anzahl übergewichtiger Kinder und Jugendlicher (rund 15 Prozent), von denen 6 Prozent unter starkem Übergewicht (Adipositas) leiden, besteht ein hoher Präventions- und Behandlungsbedarf. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage nach den Therapieangeboten.

817. Risiko für Inselautoimmunität bei Neugeborenen von Typ 1 Diabetikerinnen reduzieren

Ein leicht erhöhter Langzeit- Blutzuckerwert HbA1c bis 7% bei Schwangeren mit Typ 1 Diabetes reduziert das Risiko von Inselautoimmunität beim Kind. Auf dieses Ergebnis stießen die Forscher des Instituts für Diabetesforschung bei einer Auswertung der BABYDIAB Studie.

818. Studie belegt: Augen- und Nierenschäden durch Rauchen bei Diabetes

Rauchen schädigt bei zuckerkranken Menschen die kleinen Blutgefäße und kann auf diese Weise Erkrankungen an Augen und Nieren beschleunigen, welche ohnehin typische Spätkomplikationen des Diabetes mellitus sind. Darauf weist die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anhand einer aktuellen Studie hin. Diese klärt eine unter Experten bisher strittige Frage. Bisher stand lediglich fest, dass Rauchen die Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) in den großen Blutgefäßen fördert.

819. Sexprobleme können auf Herzerkrankung hinweisen

Männer, die an Diabetes und an erektiler Dysfunktion leiden, erkranken doppelt so häufig am Herzen als gesunde Männer. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Chinese University in Hongkong. Ursache dafür könnten Beschädigungen an Blutgefäßen sein, die durch erhöhte Blutzuckerwerte entstehen, berichtet BBC-Online.

820. Risiko: Schwangerschaftsdiabetes – Nicht erkannt, gefährdet er Mutter und Kind

Bei der Entwicklung eines Gestationsdiabetes spielt das in der Bauchspeicheldrüse produzierte Hormon Insulin die entscheidende Rolle. Es ist dafür verantwortlich, dass Glukose vom Blut in die Zellen gelangt und sorgt so für eine Senkung des Blutzuckerspiegels. Schwangerschaftshormone und Hormone, die in der Plazenta gebildet werden, wirken hingegen blutzuckererhöhend.

821. Für gesunde Gefäße zählt jeder Schritt

Mehr Bewegung kann den Bluthochdruck senken, bei ansonsten gesunden Menschen sogar bis in normale Bereiche. "Bis zu 40 Prozent Risikominderung lassen sich mit regelmäßiger Bewegung erzielen", erläutert der Sportarzt Peter Billigmann aus Polch (Rheinland-Pfalz). Doch vielen Menschen fällt der Einstieg in den Gesundheitssport extrem schwer. Sie setzen wirksame Bewegung gleich mit Atemlosigkeit, Erschöpfung und Muskelkater.

822. Diabetiker und ihre Schwierigkeiten beim Sex

Männer mit Diabetes leiden häufiger als andere unter einer Erektionsstörung. Dagegen können Betroffene selbst etwas tun. So wirkt sich häufig bereits eine Änderung des Lebensstils positiv auf die Erektionsfähigkeit aus. Denn auch Übergewicht und Bewegungsmangel können zu Erektionsstörungen führen.

823. Gute Zuckerwerte für den Nachwuchs

Man muss ihn nur erkennen und über die gesamte Zeit der Schwangerschaft kontrollieren. Unbehandelt oder schlecht eingestellt erhöht er die Gefahr einer Frühgeburt und die Wahrscheinlichkeit für eine Gelbsucht des Kindes. Auch das Geburtsgewicht des Kindes nimmt zu, da das Ungeborene auf den erhöhten Blutzucker der Mutter mit einer gesteigerten Insulinproduktion reagiert

824. Mehr als ‚zuckerkrank’: Patienten mit Diabetes erfolgreich behandeln

Die Behandlung des Diabetes mellitus hat dann den größten Erfolg, wenn Patienten umfassend betreut werden: Neben Ärzten gehören Diabetesberater, Ernährungsberater und Psychologen zu einer professionellen Diabetes-Therapie. Wie solche Diabetes-Teams über viele Jahre erfolgreich zusammen arbeiten können, wird bei der diesjährigen Herbsttagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) diskutiert.

825. Diabetiker in der Krise. Coping-Schulung hilft

Fast acht Millionen Deutsche haben Diabetes mellitus - und es werden immer mehr. Da die Blutzuckerkrankheit nach wie vor als unheilbar gilt, heißt es: Lernen, mit der Krankheit zu leben. Und das ist nicht immer so einfach. „Oft ist die Motivation, den Diabetes in den Griff zu bekommen bei den Betroffenen anfänglich enorm hoch.

826. Tipps zum Umgang mit Parodontitis

Chronische Entzündungen an Zähnen gefährden die Funktionsfähigkeit vor allem dann, wenn auch der knöcherne Zahnhalteapparat betroffen ist.

827. Klinische Anwendung der Stammzell-Therapie noch ungewiss

Die Stammzellforschung könnte Diabetes mellitus heilbar machen: Zukünftig sollen künstlich veränderte Stammzellen bei Erkrankten die zerstörten Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse ersetzen. Denn sie produzieren bei gesunden Menschen das zuckerregulierende Insulin. Die derzeitige öffentliche Diskussion zur Stammzell-Therapie weckt bei Patienten jedoch falsche Erwartungen, befürchtet die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG).

828. Atemanalyse gibt Auskunft über den Blutzuckerspiegel

Wissenschaftliche Untersuchungen an der Universität von Kalifornien, Irvine legen nahe, dass die Atemanalyse eine effektive, nicht-invasive Methode zur Bestimmung des Blutzuckerspiegels sein könnte. Mithilfe eines Untersuchungsverfahrens, das primär zur Messung der Luftbelastung entwickelt wurde, haben die Forscher festgestellt, dass an Typ 1-Diabetes erkrankte Kinder mit einem erhöhten Blutzuckergehalt eine stark erhöhte Konzentration an Methylnitrat in der Atemluft aufweisen.

829. Gesünder abnehmen

Mit Vollkornprodukten schmilzt das gefährliche Bauchfett besser: Wer abnehmen möchte, sollte reichlich Vollkornprodukte verzehren, berichtet die „Apotheken Umschau“.

830. Diabetes schadet der Blase: Dauerhaft erhöhter Blutzucker schwächt die Blasenfunktion

Jeder zweite Diabetiker bekommt langfristig Probleme mit der Blase. Das Tückische daran: Viele Betroffene ahnen gar nicht, dass ein hoher Blutzuckerspiegel ihrer Blase schadet. Doch mit der Dauer einer Diabetes-Erkrankung steigt die Wahrscheinlichkeit einer Inkontinenz immer mehr an. Auch wenn nicht eindeutig geklärt ist, auf welchem Wege Diabetes den Harntrakt in seiner Funktion beeinträchtigt, so steht doch fest, dass ein dauerhaft erhöhter Blutzucker die Blasennerven schädigt.

831. Fehlt Diabetikern Vitamin B1? - Studie: Konzentration des Vitamins um 75 Prozent erniedrigt

Viele Diabetiker haben einen Vitamin-B1-Mangel, der mit herkömmlichen Messmethoden leicht übersehen wird. Der Grund sei vermutlich ein erhöhter Verlust mit dem Harn über die Nieren.

832. Freiburger Forscher entdecken neuen Effekt von Insulin

Forscher der Albert-Ludwigs- Universität Freiburg haben in Zusammenarbeit mit Kollegen von der Harvard Medical School in Boston, USA, eine bislang unbekannte Funktion des Insulins entdeckt, die Alterung und Lebenserwartung beeinflussen kann. Die Studie, die am 21. März 2008 in der jüngsten Ausgabe der Wissenschaftszeitschrift Cell erschien, zeigt, dass Insulin über ein vor kurzem von der Freiburger Gruppe beschriebenes Enzym einen der wichtigsten zellulären Stressregulatoren, ein Protein namens SKN-1, in den Zellen blockiert.

833. Diabetes-Patienten in DMP signifikant besser versorgt

Diabetes-Patienten, die in strukturierten Behandlungs- Programmen (Disease- Management- Programmen) medizinisch betreut werden, haben signifikante Vorteile gegenüber nicht DMP-Patienten, das ergab eine breit angelegte Studie, welche jetzt veröffentlicht wurde. Während DMP bei der Behandlung chronischer Erkrankungen anfangs umstritten war, belegen heute nachweisbare Fakten den Erfolg.

834. Berberin: Chinesische Medizin soll bei Diabetes helfen

Ein Arzneimittel der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) könnte Patienten, die an Typ 2-Diabetes leiden, helfen. Zu diesem Ergebnis ist laut Pressetext eine Studie des Garvan Institute in Australien gekommen. Berberin kommt in den Wurzeln und Rinden einiger Pflanzen vor. Jetzt haben Wissenschaftler in Tests mit Nagetieren gezeigt, dass Berberin den Zuckerspiegel senken und auch das Gewicht der Tiere verringern konnte. Dies publizierten sie in dem Fachmagazin Diabetes.

835. "Kennen Sie Ihr Risiko? Jeder sollte seine Blutfett-Werte kennen"

Ein erhöhter Cholesterin-Wert im Blut zählt neben Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck und Übergewicht zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Arteriosklerose. In Deutschland haben im Alter zwischen 30 und 39 Jahren bereits 25 Prozent der Männer und 15 Prozent der Frauen Cholesterinwerte über 250 Milligramm pro 100 Milliliter Plasma.

836. Bluthochdruck ist vererblich

Bluthochdruck ist eine Krankheit, bei der auch die Vererbung eine Rolle spielt. Dabei ist der Einfluss der väterlichen und der mütterlichen Gene unterschiedlich. Das Risiko eines Sohnes steigt um das 1,5-fache, wenn die Werte der Mutter zu hoch sind, und um das 1,8-fache, wenn der Vater Bluthochdruck hat.

837. Insulinpumpentherapie – Keine Frage des Alters

In Deutschland findet die Pumpentherapie bei Diabetikern mit erhöhtem Insulinbedarf zunehmende Verbreitung, da sie gegenüber herkömmlichen Therapieverfahren einige Vorteile (z. B. die fein abgestimmte Insulingabe) aufweist. Dennoch muss die Entscheidung für diese Behandlungsmethode nach ausführlicher Beratung durch den behandelnden Arzt vom jeweiligen Patienten individuell getroffen werden. Zunehmend etabliert sich die Pumpentherapie auch für jüngere Patienten.

838. Gestationsdiabetes rechtzeitig behandeln

Zwischen fünf und zehn Prozent der werdenden Mütter entwickeln einen schwangerschafts- bedingten Gestationsdiabetes. Er wird einerseits durch Fehl- und Überernährung, andererseits durch Schwangerschaftshormone begünstigt. Gestationsdiabetes ist bei rechtzeitiger Diagnose gut behandelbar.

839. Müdigkeit und ständig Durst – Zuckerkrankheit bei Kindern erkennen und behandeln

Marius (9) war in letzter Zeit häufig müde und hing lieber in seinem Zimmer herum, als mit seinen Freunden etwas zu unternehmen. Neben seinem Schreibtisch stapelten sich leere Flaschen, denn während Marius antriebslos vor seinem Computer saß, schüttete er Unmengen Saft und Limonade in sich hinein. Seine Eltern hatten sich zunächst nichts dabei gedacht, denn an heißen Sommertagen fühlten auch sie sich oft schlapp und tranken mehr als sonst. Erst als es wieder deutlich kühler wurde und Marius’ Verhalten sich nicht änderte, machten sie einen Termin beim Kinderarzt. Dieser stellte bei einer einfachen Blutuntersuchung fest, dass Marius’ Blutzuckerwert deutlich erhöht war.

840. Förderung für neue Therapien gegen Allergien und Diabetes

Wissenschaftler der Charité - Universitätsmedizin Berlin, des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch, der Humboldt-Universität zu Berlin und des Deutschen Rheuma- Forschungszentrums arbeiten gemeinsam an Impfstoffen, die schädigende Reaktionen des Immunsystems selektiv ausschalten.

841. 40 Jahre Lichtkoagulation – 20 Jahre Pars plana-Vitrektomie (Glaskörperchirurgie)

Nach der Entdeckung des Insulins durch Banting und Best im Jahre 1921 konnte die Lebenserwartung von Diabetikern erheblich verlängert werden. Jedoch die inzwischen bekannten Spätkomplikationen – insbesondere Gefäßveränderungen, die mit Seheinbußen bis hin zur Erblindung einhergehende diabetische Retinopathie und die diabetische Makulopathie – mussten in Kauf genommen werden.

842. Fettleber: Die unerkannte Gefahr

Currywurst mit Pommes zum Mittag, Schokolade für den kleinen Hunger zwischendurch - und dann noch den ganzen Tag im Büro sitzen: Immer mehr Deutsche leiden aufgrund falscher Ernährung und mangelnder Bewegung unter Übergewicht. Damit einher geht in vielen Fällen eine oft erst spät erkannte Krankheit: die so genannte Fettleber.

843. Fehlprogrammierung bei Ungeborenen – Risiken für Übergewicht und Diabetes wirkungsvoll verringern

Übergewicht und falsche Ernährung einer werdenden Mutter führen häufig schon beim Baby zu einem erhöhten Körpergewicht. Und nicht nur das: Wie wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, steigt auch das spätere Risiko des Kindes für Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen mit dem Gewicht der Mutter an. Über geeignete Vorbeugung, wie etwa die Einführung eines routinemäßigen Tests auf Schwangerschaftsdiabetes, beraten Experten auf der 43. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG), die vom 30. April bis zum 3. Mai in München stattfindet.

844. Wir essen und sitzen uns krank

Sie ist nicht ansteckend, verbreitet sich dennoch weltweit wie eine Epidemie: die Stoffwechselerkrankung Diabetes, konkret der Typ 2. Nach Schätzungen von Experten werden im Jahr 2010 weltweit 221 Mio. Menschen unter dieser gefährlichen Erkrankung leiden. In Europa wird es 32,9 Mio. Diabetiker geben, davon allein zehn Mio. Bundesbürger.

845. Wir werden immer dicker!

Was die Amerikaner können, können wir schon lange! Deutschland wird immer dicker. Dabei gilt Übergewicht als Risikofaktor für viele Volkskrankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf- Erkrankungen. Laut aktuellen Studien sind über 80% der Herzpatienten übergewichtig. Auch das Schlafapnoe- Syndrom steht mit Übergewicht in engem Zusammenhang. So sind etwa zwei Drittel aller Patienten mit Schlafapnoe- Syndrom adipös.

846. Kontrollproben auf Glucose und der HbA1c-Wert sind für Diabetiker wichtig

Blutuntersuchungen in Apotheken sind sehr zuverlässig. Dies bestätigen die drei Ringversuche des Zentrallaboratoriums Deutscher Apotheker e.V. (ZL) des ersten Halbjahrs 2008. 395 der 405 teilnehmenden Apotheken erhielten ein Zertifikat, das den Apotheken bescheinigte, dass die von ihnen ermittelten Messwerte innerhalb der maximal zulässigen Abweichung vom Zielwert lag.

847. Deutsche Diabetiker wissen zu wenig über Folgeerkrankungen

Das Risiko zu erblinden, ist bei einem Diabetiker etwa 25 mal höher als bei einem gesunden Menschen – jedes Jahr erblinden in Deutschland rund 6.000 Diabetespatienten. Dennoch sind sich viele der potentiell Betroffenen über die drohenden Konsequenzen ihres Diabetes nicht bewusst. Aufklärung tut also Not.

848. Vorbeugen lohnt sich: Impfung halbiert die Zahl der Grippe-Toten bei Diabetikern

Wer an Diabetes leidet, sollte die jährliche Grippe-Impfung nicht versäumen. Dies schlussfolgern die Autoren einer holländischen Studie, in der der Nutzen der Impfung für Menschen mit Diabetes genauer unter die Lupe genommen wurde: Sie verhinderte während einer Grippeepidemie bei Patienten mit Diabetes mehr als die Hälfte aller Krankheits-Komplikationen, Krankenhauseinweisungen und Todesfälle.

849. Zahl der Sehbehinderten steigt weiter an

Ansatzpunkt für die Untersuchungen ist die Beobachtung, dass es bei den am häufigsten zur Erblindung führenden Krankheiten zum Untergang von Nervenzellen in der Netzhaut des Auges kommt. Dieser Zelltod wird vor allem ausgelöst durch das zunehmende Versagen von Hilfssystemen, wie der Durchblutung, dem Augeninnendruck und dem Immunsystem.

850. Computersimulation: Keine Kosteneinsparung durch Vorbeugung und Früherkennung von Diabetes

Vorbeugung und Früherkennung des Diabetes mellitus führen nur selten zu Einsparungen im Gesundheitswesen. In der Regel haben sie sogar steigende Kosten zur Folge. Computersimulationen können zeigen, wo medizinische Maßnahmen sinnvoll und kostensparend sind. Diese werden jedoch von Entscheidungsträgern aus Politik und Verbänden wenig beachtet. Darauf weist die Deutsche Diabetes-Gesellschaft anhand einer aktuellen Studie hin.

851. Nervenfreilegung verhindert Amputationen bei Diabetes

In Deutschland leiden mehr als vier Mio. Menschen an Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit). Bei 30 bis 50 Prozent entwickelt sich die diabetische Nervenschädigung, genannt Neuropathie. Häufigste Symptome sind zuerst ein lästiges Kribbeln, später oft extreme Brennschmerzen und weitgehende Gefühllosigkeit an Händen und Füßen.

852. Sauna auch mit Diabetes erlaubt - Tipps für Zuckerkranke, die nicht auf das Schwitzen verzichten wollen

Auch Diabetiker dürfen das Schwitzbad in der Sauna genießen. Wer gut eingestellt ist und keine Folgeschäden hat, für den ist das Saunabaden meist kein Problem. "Häufig wirkt es sich kaum auf den Blutzucker aus", sagt Professor Eberhard Conradi, Präsident des Deutschen Sauna-Bundes e.V.

853. Zwei Ursachen – eine Krankheit

Über fünf Millionen Menschen leiden in Deutschland an Diabetes, 175 Millionen sind es weltweit – Tendenz steigend. Denn die häufigste Form der Zuckerkrankheit ist in erster Linie ein Wohlstandsleiden. Fettreiches Essen, Übergewicht, Bewegungsmangel und steigende Lebenserwartung sind die wichtigsten Gründe, dass sich der früher „Alterszucker“ genannte Diabetes-Typ 2 immer weiter ausbreitet. Vom selteneren „juvenilen“ Diabetes-Typ 1 ist dagegen nur jeder zwanzigste Zuckerkranke betroffen.

854. Trockene Haut bei Diabetes richtig pflegen

Unter einer Diabetes-Erkrankung leidet auch die Haut. "Besonders in der kalten Jahreszeit kommt es auf die richtige Hautpflege an, denn sie kann Juckreiz oder Ekzeme mildern", sagt Monika Koch, Beauftragte für Selbsthilfe des Deutschen Apothekerverbandes e.V.

855. Wohlfühlen bis in die Zehenspitzen

Eine gute Blutzuckereinstellung und regelmäßige Fußpflege können schlecht heilende Fußgeschwüre verhindern. Dazu gehört, die Füße regelmäßig auf kleinere Verletzungen zu untersuchen, denn diese können zu Entzündungen führen, aus denen sich möglicherweise Geschwüre entwickeln. Und auch das Schuhwerk sollte man in seine Kontrollen einbeziehen.

856. 14.11.2006:Weltdiabetestag – Diabetesversorgung für Jedermann

Der alljährliche Weltdiabetestag am 14. November erinnert an Charles Banting, der zusammen mit Charles Best im Jahre 1921 das Insulin entdeckte. Der Weltdiabetestag wurde 1991 ins Leben gerufen, um die Öffentlichkeit stärker für Diabetes zu sensibilisieren und darüber zu informieren. Das diesjährige Motto lautet „Diabetesversorgung für Jedermann“. In 151 Ländern werden weltweit zahlreiche Veranstaltungen stattfinden.

857. Nierenschäden bei Diabetikern nehmen rasant zu

Die Zahl der Diabetiker, die eine Nierenschädigung entwickeln und einer Nierenersatztherapie an der Dialyse bedürfen, nimmt explosionsartig zu. Inzwischen sind fast 40 bis 50 Prozent aller neuen Dialysepatienten Diabetiker. Laut Angaben der Deutschen Dialysegesellschaft stieg die Zahl der Dialysepatienten

858. Diabetes insipidus: der Wasserdiabetes

Unbehandelte Patienten mit Diabetes insipidus scheiden bis zu 20 Liter Harn pro Tag aus. Dr. Pavel Nedvetsky vom Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie in Berlin erforscht die zellulären Grundlagen dieses Leidens. Der Mensch besteht zu ungefähr sechzig Prozent aus Wasser. So ist es nicht verwunderlich, dass er ein ausgefeiltes System zur Regulierung seines Wasserhaushaltes besitzt. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Niere. Ist das Regelsystem durch Krankheiten gestört, kann das lebensbedrohliche Auswirkungen haben. Eine diese Krankheiten ist Diabetes insipidus. Dr. Pavel Nedvetsky erforscht in einer von Enno Klußmann geleiteten Gruppe am Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) dieses Leiden, auch Wasserdiabetes genannt.

859. Leiden Frauen und Männer anders? - Geschlechterforschung in der Medizin

Zuckerkranke Frauen erleiden fünfmal so häufig einen Herzinfarkt wie Frauen ohne Diabetes. Diabetikerinnen spüren seltener die typische Infarktsymptomatik. Der behandelnde Arzt ist also gefragt, der bei einer Frau die Blutzuckereinstellung besonders sorgfältig überwacht.

860. "Gut leben trotz Diabetes" - Seniorenliga startet Initiative mit kostenloser Broschüre

Die große Mehrheit der Diabeteskranken - knapp 90 Prozent - leidet an einem Typ-2- Diabetes, oft auch 'Altersdiabetes' genannt. Doch dieser Begriff trifft heute nicht mehr zu, denn mittlerweile erkranken immer mehr jüngere Menschen an einem Typ-2- Diabetes. Die Gründe dafür sind vor allem falsche Ernährung, zu wenig Bewegung und meist erhebliches Übergewicht.

861. Buchtipp für Schulkinder: „Nina und Florian haben Diabetes“

Das Buch „Nina und Florian haben Diabetes“ erzählt auf unterhaltsame Weise, worauf Kinder und Jugendliche mit Diabetes achten müssen, welchen Gefahren und Verlockungen sie widerstehen müssen und wie sie lernen können, mit ihrem Diabetes umzugehen.

862. Chronikerprogramme zeigen gute Erfolge bei Diabetikern

Laut eines Berichts der Rheinpfalz, kommt die bundesweit bislang umfassendste Patientenbefragung der Betriebskrankenkassen zu dem Ergebnis, dass sich die Chronikerprogramme (DMPs) bei Diabetikern positiv auswirken. Patienten, die an solchen Programmen teilnähmen, erlernten dort einen angemessenen Umgang mit der Krankheit und müssten „deutlich seltener aufgrund akuter Beschwerden und Folgeerkrankungen behandelt werden als Nichtteilnehmer“. In der noch unveröffentlichten Studie, die der Rheinpfalz nach eigenen Angaben vorliegt, wurden über 5.000 Diabetiker einer Betriebskrankenkasse in Rheinland-Pfalz angesprochen. Die Universität Trier hat die Daten ausgewertet. Dabei kam heraus, dass von den Diabetikern, die nicht an DMP-Programmen teilnehmen, 16,1 % wegen Über- oder Unterzuckerung vom Hausarzt oder im Krankenhaus behandelt werden mussten. Bei den DMP-Teilnehmern hingegen lag der Wert nur bei 6,9 %.

863. Harnteststreifen für Kontrolle des Diabetes ungeeignet

Diabetiker sollten ihre Therapie nicht mit Harnteststreifen kontrollieren, weil diese zu ungenau sind. „Harnteststreifen sind in der Früherkennung sinnvoll. Für die Therapiekontrolle bei Menschen, die gegen einen Diabetes behandelt werden, sind sie nicht ausreichend exakt. Außerdem erfassen sie keine Unterzuckerungen“,

864. Zu süße Schwangere - Immer häufiger: Übergewicht verursacht bei werdenden Müttern Diabetes

Etwa drei bis fünf Prozent aller Frauen entwickeln während der Schwangerschaft einen Diabetes - Tendenz steigend. "Gestationsdiabetes ist heute eine der häufigsten Komplikationen bei werdenden Müttern", bestätigt Privatdozentin Dr. Ute Schäfer-Graf.

865. "Messen Sie Ihren Blutdruck - zu Hause!"

Mindestens 20 Millionen Menschen in Deutschland haben Bluthochdruck. Bei den über 60ig-Jährigen ist sogar jeder Zweite betroffen. Doch nicht einmal die Hälfte der Betroffenen weiß, dass sie an dieser Erkrankung leidet, die langfristig zu schweren gesundheitlichen Komplikationen führen kann.

867. Diabetes-MOBIL: Langfristige Begleitung für Typ 2-Diabetiker

Menschen mit Typ 2-Diabetes können durch Lebensstiländerungen eine Menge tun, um Folgeerkrankungen zu verhindern. Das bedeutet insbesondere mehr Bewegung, eine geeignetere Ernährung und Abnehmen. Da es uns Menschen aber sehr schwer fällt, Alltagsgewohnheiten langfristig wirklich zu ändern, hilft die Begleitung durch einen „Coach“, der die Betroffenen immer wieder motiviert.

868. Buchtipp: Rote Karte für Diabetes

Die Diagnose Diabetes muss nicht das Aus für Lebensfreude und Genuss bedeuten. Der Spitzensportler Dimo Wache zeigt, dass die Lebensqualität nicht leiden muss, wenn man sich an ein paar Regeln hält. Er erzählt seine persönliche Geschichte: Wie er von seiner Diagnose erfuhr, welche Ängste und Zweifel er zu Beginn hatte und wie er gelernt hat, mit der Krankheit zu leben, ohne dass diese seine Leistungsfähigkeit beeinträchtigt.

869. Therapie der diabetischen Retinopathie heute und morgen

Die diabetische Retinopathie stellt die häufigste Erblindungsursache im erwerbsfähigen Alter zwischen 30 und 60 Jahren dar. Verschiedene Studien zeigten Risikofaktoren für die Entstehung der diabetischen Retinopathie auf. Die Dauer des Diabetes und die Qualität der Blutzuckereinstellung – kontrolliert anhand des HBA1C-Wertes (glykolisiertes Hämoglobin)– stehen hierbei an erster Stelle.

870. Herzinfarkt: Deutsche unterschätzen Risiko

Der Herzinfarkt wird insbesondere als Todesrisiko stark unterschätzt. 71 Prozent der Deutschen glauben, dass die Überlebenschancen nach einem Herzinfarkt bei über 50 Prozent liegen. Mehr als 37 Prozent der Bevölkerung gehen sogar davon aus, dass die Überlebenschancen nach einem Herzinfarkt bei über 70 Prozent liegen. Tatsächlich überleben aber nur 50 Prozent der Herzinfarktpatienten.

871. Blutzuckerspiegel normalisieren trotz Insulinresistenz

Experimente mit insulinresistenten Mäusen zeigen, dass die Inaktivierung eines Proteins in der Leber zu einem normalen Blutzuckerspiegel führt. Auf diese Ergebnisse könnten zukünftig neue Therapiekonzepte aufbauen, um häufige Erkrankungen wie das Metabolische Syndrom oder Diabetes mellitus Typ 2 zu behandeln. Darauf weist die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich einer aktuellen Veröffentlichung hin.

872. Aktiv der Blindheit begegnen

Diana Droßel – auf diesen Namen stößt über kurz oder lang jeder, der sich mit dem Thema Diabetes und Sehbehinderung auseinander setzt, denn die engagierte Frau hat es sich zur Aufgabe gemacht, blinden Diabetikern zu helfen, ein weitgehend selbständiges Leben zu führen. Und dass dies möglich ist, dafür ist sie selbst, die vor 20 Jahren aufgrund einer diabetischen Retinopathie erblindete, das beste Beispiel.

873. Gefäßsymposium "Vasynkon" in Düsseldorf: Diabetes und Gefäßerkrankungen

Laut Angaben der WHO gab es im Jahre 2006 in Deutschland acht Millionen Diabetiker. Diese Zahl soll im Jahr 2010 schon zehn Millionen bzw. 25 Prozent der Bevölkerung betragen. Hauptfolgeschäden des Diabetes sind auch Gefäßerkrankungen. Das Risiko betrifft sowohl die kleinen Gefäße, mit der Folge von Augen- und Nierenschäden, als auch die großen Gefäße, in denen arteriosklerotische Veränderungen zum Schlaganfall und zum Herzinfarkt führen können.

874. Der Schlafentzug und seine Folgen für den Stoffwechsel

Laut der Forschung hat die "24/7"-Kultur (24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche) der westlichen Gesellschaft, im Rahmen derer die schlaflose Phase aufgrund von Beruf und sozialem Druck verlängert wird, Folgen für unsere Schlafqualität und vielleicht auch für das Risiko von Fettsucht und Diabetes.

875. Apotheker helfen Diabetikern, Messfehler zu vermeiden

Mehr als jeder vierte Deutsche mit Diabetes mellitus misst seinen Blutzucker selbst. Doch nach der Einweisung durch den Arzt können sich mit der Zeit Fehler einschleichen. Wie eine aktuelle Untersuchung zeigt, hilft eine Beratung in der Apotheke, die Fehlerquote deutlich zu reduzieren. Dies berichtet die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1.August.

876. Wenn die Potenz zurückgeht, besteht auch für das Herz Gefahr

Männer mit Diabetes sollten Potenzprobleme auch als Hinweis auf eine Herz-Kreislauf- Erkrankung sehen. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf eine Studie der Chinese University in Hongkong.

877. Diabetiker sollten regelmäßig ihre Blutzucker-Messgeräte testen

Diabetiker, die an der Genauigkeit ihres Blutzucker- Messgerätes zweifeln, können diese mit einer Kontrolllösung überprüfen. Darauf weist der Diabetiker Ratgeber hin. Alle Hersteller von Blutzucker-Messgeräten bieten zu ihren Geräten passende Kontrolllösungen an, die in Apotheken erhältlich sind. Statt eines Blutstropfens wird einfach ein Tropfen der Kontrolllösung auf den Teststreifen aufgebracht und der Messwert mit dem auf der Kontrolllösung angegebenen Wert verglichen. Stimmt der Wert nicht überein, sollte das Gerät sicherheitshalber nicht weiter verwendet werden. Manchmal liegen fehlerhafte Werte auch an den Teststreifen, die falsch gelagert wurden oder deren Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist.

878. Über Diabetes Buch führen

Diabetestherapie ohne Blutzuckerkontrolle und Dokumentation gleicht einem Blindflug! Nur die Selbstkontrolle und entsprechende Therapieanpassungen ermöglichen es, diabetisch bedingte Folgeschäden zu verringern oder zu vermeiden.

879. Erfahrungsbericht: 26 Jahre Diabetes Typ 1

Ich habe seit 26 Jahren Diabetes, schlage mich also seit ich 8 Jahre alt bin mit Spritzen, Blutzuckermessgeräten und ewig aufgeweichten Traubenzuckerstückchen in meinen Taschen herum. Vor 26 Jahren gestaltete sich der Umgang mit der Krankheit allerdings noch etwas anders als heute. Glücklicherweise war meine Mutter Krankenschwester und so lernte ich den Umgang mit den Spritzen, Kanülen uns Ampullen recht zügig.

880. Kinder und Jugendliche mit Diabetes fordern Hilfe vom Europäischen Parlament

Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus aus 18 europäischen Staaten forderten das Europäische Parlament in Straßburg auf, ihr Recht auf Unterstützung beim Schulbesuch einheitlich umzusetzen. Anlass war der Weltdiabetestag, der jedes Jahr am 14. November stattfindet. Nach Angaben der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) sind in Deutschland etwa 25 000 Kinder und Jugendliche an Diabetes erkrankt.

881. Buchtipp: „Diabetes – 600 Fragen,600 Antworten“

Als Diabetiker hat man „tausend Fragen“ und eigentlich müsste das Buch 635 Fragen heißen, denn ebenso viele stellt die Typ 1-Diabetikerin Elisabetta Matelli ihrem behandelnden Arzt Prof. Dr. Ernst R. Froesch. Aus insgesamt 15 Themengebieten werden Fragen beantwortet. Aufgrund der Fülle der Fragen sind die Antworten meist kurz gehalten, jedoch ohne auf wichtige Informationen zu verzichten. Jedem Kapitel ist eine kleine Einführung in das jeweilige Thema vorangestellt. Nach einem Rückblick auf die Geschichte des Diabetes erläutern die Autoren das Wesen der Zuckerkrankheit und ihre verschiedenen Formen. Weiter geht es mit Informationen zur Ernährung, Therapie, Selbstkontrolle und der Schulung und Beratung von Diabetikern. Neben wissenschaftlichen Informationen bekommt man viele nützliche Tipps für den Alltag. So werden z. B. die speziellen Probleme auf den Gebieten Diabetes und Pubertät, Partnerschaft und Sexualität erörtert. Weitere Themen sind Diabetes und Sport, Reisen, Schwangerschaftsdiabetes, Diabetes bei Kindern und Jugendlichen, psychologische Aspekte der Diabeteserkrankung sowie Spätkomplikationen. Zuletzt geht es noch um mögliche neue Behandlungswege in der Zukunft.

882. Buchtipp: Diabetes und Schwangerschaft - Prävention, Beratung, Betreuung vor, während und nach der Schwangerschaft

Gestationsdiabetes oder Schwangerschaftsdiabetes ist eine der häufigsten Komplikationen, die während einer Schwangerschaft auftreten können. Dr. Simone Claudi-Böhms und Prof. Dr. Bernard O. Böhms Buch „Diabetes und Schwangerschaft – Prävention, Beratung, Betreuung vor, während und nach der Schwangerschaft“ gibt allen von dieser Krankheit Betroffenen wertvolle Tipps mit dieser Form des Diabetes umzugehen.

883. "Süßer" Nierentod geklärt

Mediziner der Universität Heidelberg haben einen Mechanismus aufgedeckt, der zum Nierenversagen bei Diabetikern führt. Wie die "Apotheken Umschau" berichtet, stellten sie fest, dass bei hohem Blutzucker das körpereigene Eiweiß APC nicht gebildet wird.

884. Listeria monocytogenes: Der Überlebenskünstler unter den Keimen

Über den Schutz vor Infektionen mit Listerien informiert ein neues Verbrauchermerkblatt des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Das Merkblatt ist ab sofort in der Pressestelle des BfR erhältlich. Da Infektionen mit diesen Bakterien, insbesondere mit Listeria monocytogenes, in Deutschland und Europa in den vergangenen Jahren zugenommen haben, sah sich das BfR veranlasst, Verbraucher über diesen Krankheitserreger zu informieren.

885. Alle Jahre wieder: Wie kommen Diabetiker durch die „Schlemmerzeit“?

Weihnachten steht vor der Tür, und damit nicht nur der alljährliche Geschenkemarathon, sondern auch die Zeit von Lebkuchen, Stollen und Gänsebraten. Apfel, Nuss und Mandelkern locken nicht nur Nicht-Diabetiker, auch Diabetiker müssen keinesfalls auf Zimtstern & Co. verzichten. Einige einfache Tipps und Tricks helfen dabei, die Zeit der süßen und deftigen Leckereien auch für Betroffene zur Schlemmerzeit zu machen.

886. Studie beweist Zusammenhang zwischen Metabolischem Syndrom und Venenthrombosen

Schlaganfall, Herzinfarkt, Lungeninfarkt und Thrombose werden oft unter dem Titel „Gefäßerkrankungen“ subsumiert. Erkrankungen der Venen und der Arterien unterscheiden sich in ihrer Entstehung jedoch stark. Eine Studie der Medizinischen Universität Wien liefert neue Aufschlüsse über die Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen der Venen. Übergewicht, Störungen des Fett- und Blutzuckerstoffwechsels und hoher Blutdruck („Metabolisches Syndrom“) sind seit langem als Risikofaktoren für Arteriosklerose und damit als Hauptauslöser für Herzinfarkt und Schlaganfall bekannt.

887. Fehler bei Insulinpens und Blutzucker-Selbstmessung oft vermeidbar

Fehler bei der Blutzucker- Selbstmessung und der Selbstinjektion von Insulin sind häufig, aber oft vermeidbar. "Schon kleine Änderungen der Abläufe können das Mess- und Therapieergebnis deutlich verbessern. Die Erstschulung ist Aufgabe des Arztes. Im Lauf der Zeit können sich Fehler einschleichen, die die Blutzuckermessung oder die Insulininjektion mittels Pen ungenau machen.

888. Diabetes - Erholsamer Schlaf als Lebenselixier

Wenn Schlafstörungen und Diabetes gemeinsam auftreten, leidet nicht nur das Wohlbefinden. Ein gestörter Nachtschlaf beeinträchtigt auf Dauer nicht nur die Laune, sondern auch das Immunsystem. Entzündungen werden begünstigt, Bluthochdruck und Magen-Darm-Störungen treten vermehrt auf. Für Diabetiker besonders schlimm:

889. Herzinfarkt-Risiko von Frauen künftig besser zu ermitteln

Mit einem neuen Gesundheitstest lässt sich künftig das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko auch von Frauen und älteren Menschen ab 65 ermitteln. "Damit wird ein von vielen Ärzten weltweit eingesetztes Punktesystem ergänzt, das bisher nur Gültigkeit für Männer im Alter zwischen 35 und 65 hatte", erklärte Professor Gerd Assmann in Münster.

890. Hoffnung aus dem Hörer: Experten beraten Eltern zuckerkranker Kinder und Jugendlicher

Wie verhalte ich mich, wenn mein Kind die Insulinspritze verweigert? Wie reagiere ich, wenn es bei Ausflügen, Geburtstagsfeiern oder im Freundeskreis ausgegrenzt wird? Für Fragen aus dem Alltag von Eltern zuckerkranker Kinder hat die Stiftung Dianiño eine Hotline eingerichtet. Seit September 2005 stehen unter der Rufnummer 01 80/2 00 01 93 (6 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz) wochentags Experten und erfahrene Eltern den Anrufern mit Rat und Tat zur Seite. Auch Jugendliche mit Diabetes finden dort Unterstützung.

891. Diabetiker haben nicht mehr Unfälle als Nicht-Diabetiker

Untersuchung widerlegt bisherige Einschätzung: Bei der Unfallhäufigkeit von Diabetikern und Nicht-Diabetikern in gewerblichen Berufen ist kein signifikanter Unterschied festzustellen. Zu diesem Ergebnis kommt die bisher größte Vergleichsstudie von Unfalldaten der beiden Gruppen,

892. Bewegteres Leben trotz Dialyse - So klappt es!

In Deutschland sind derzeit über 60.000 Menschen aufgrund eines dauerhaften (chronischen) Nierenversagens auf eine künstliche Blutwäsche angewiesen. Für sie ist die so genannte Dialyse lebensnotwendig. Sie dient dazu, schädliche Stoffe aus dem Körper zu filtern. Eine Aufgabe, die bei einem gesunden Menschen die Nieren übernehmen.

893. Verhinderung von Organschäden bei Diabetes und Bluthochdruck

Wissenschaftler aus dem Center for Cardiovascular Research (CCR) der Charité-Universitätsmedizin Berlin haben neue Erkenntnisse zur Verhinderung von Organschäden durch Bluthochdruck und Diabetes gewonnen. Diese Forschungsergebnisse bieten den Wissenschaftlern des CCR jetzt die Grundlage für die Entwicklung einer neuen Medikamentenklasse.

894. Forscher bremsen Fortschreiten des Diabetes

Forscher der Universität Zürich haben eine neue Therapie gegen die Volkskrankheit Nummer 1 entwickelt und diese erfolgreich an Patienten erprobt. Die Therapie bekämpft die Ursache des Diabetes und kann anscheinend erstmals das Fortschreiten der Krankheit bremsen. Die Studie von Prof. Marc Donath erschien im renommierten New England Journal of Medicine.

895. Diabetes und Blog

Ab sofort steht allen Usern von Curado.de das neue Forum kostenlos zur Verfügung. Hier tauschen sich Betroffene, Angehörige und Interessierte über Diabetes aus. Was für Erfahrungen haben Andere gemacht? Welche Tipps oder Adressen kann ich austauschen? An wen kann ich mich wenden wenn ich Fragen habe? Ein weiterer Schritt im Kampf gegen Diabetes…

896. „Tag des Cholesterins“: Schirmherr Horst Janson informiert wie er Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugt

Den bundesweiten „Tag des Cholesterins“ veranstaltet die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen DGFF (Lipid-Liga) e.V. am 27. Juni 2008 bereits zum sechsten Mal. „Jeder Erwachsene sollte seine Cholesterinwerte kennen“, sagt DGFF-Vorsitzender Professor Achim Weizel. Ein zu hoher Cholesterinspiegel und eine zu hohe Triglyceridkonzentration (ein weiterer Blutfettwert, dem eine zunehmende Bedeutung bei der Entstehung von Atherosklerose zufällt) zählen neben Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck und bauchbetontem Übergewicht zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

897. Radiologen sehen MRT-Screening als neue Vorsorgemöglichkeit bei Diabetes

Die Magnetresonanztomographie (MRT) wird seit Neuestem als Vorsorgeuntersuchung im Rahmen eines Screenings eingesetzt. Die ersten Ergebnisse der Pilotstudie mit Diabetikern, die seit einem Jahr durchgeführt wird, haben die Forscher jetzt auf dem 87. Deutschen Röntgenkongress in Berlin vorgestellt. MRT-Verfahren wurden zuvor nur angewendet, um den Entwicklungsstand einer Krankheit festzustellen.

898. Studie: Gutes Behandlungssystem für diabetische Füße in Deutschland

Eine umfassende Bestandsaufnahme zum diabetischen Fuß ist bisher nie gelungen. Das soll sich nun ändern. Die EURODIALEStudie schloss im vergangenen Jahr insgesamt 1.229 Patienten an 14 verschiedenen europäischen Behandlungszentren ein. Über ein Jahr lang wurden dabei mehr als 90 verschiedene Parameter in monatlichen Untersuchungen erhoben und dokumentiert.

899. Ferien-Dialyse: Arzt-Auskunft benennt bundesweit Dialyse-Zentren

Dialyse macht keine Ferien. Auch im Urlaub sind Nierenkranke auf eine Blutwäsche angewiesen. Bei der Suche nach einem Dialysezentrum in Deutschland hilft die Arzt-Auskunft. Der Service der gemeinnützigen Stiftung Gesundheit ist kostenlos im Internet unter www.arzt-auskunft.de verfügbar. Unter den Therapieschwerpunkten „Nierenheilkunde“ beziehungsweise „Dialyse“ sind neben niedergelassenen Ärzten und Kliniken auch die Adressen der rund 200 Nierenzentren des Kuratoriums für Heimdialyse e. V. (KfH) verzeichnet. Wer keinen Internetzugang hat, kann sich über die gebührenfreie Rufnummer 08 00/7 39 00 99 montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr bei der Arzt-Auskunft nach Spezialisten erkundigen.

900. Bei Diabetesmedikamenten auf Wechselwirkungen achten

Werden gegen Diabetes Arzneimittel eingenommen, sind Wechselwirkungen häufig. Um diese vollständig zu erkennen, ist die kontinuierliche Betreuung der Hausapotheke unersetzlich. "Nur der Apotheker in der wohnortnahen Apotheke kann alle individuellen Arzneimittel erfassen und kennt auch die Selbstmedikation. Die kostenlose Überprüfung auf mögliche Wechselwirkungen

901. Neue Methode zeigt Risiko für Augenschäden bei Diabetikern

Augenschäden gehören zu den Folgeerkrankungen bei Diabetes. Wenn die Glukose im Blut über Jahre deutlich erhöht ist, können Schädigungen der Kapillargefäße und Nerven am Auge eintreten. Unter den Teilnehmern des Diabetes-TÜV der Deutschen BKK entwickeln ca. 15 Prozent der Diabetespatienten im Laufe ihrer Erkrankung eine diabetische Augenschädigung. Die schleichend auftretenden Schäden an der Netzhaut werden vom Patienten selbst erst bemerkt, wenn das Sehen schon deutlich geschädigt ist. Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen ist daher entscheidend für Diabetespatienten.

902. Diabetiker profitieren von Bewegung

Wer sich ausreichend bewegt, könne in vielen Fällen auf Arzneimittel verzichten, mit denen sonst der bei Diabetikern gestörte Blutzuckerstoff- Wechsel behandelt werden muss. Durch die Bewegung verringerten sich Gewicht, Bauchumfang und der HbA1C-Wert,

903. Wenn der Fuß nicht mehr heilt – Zahl der Amputationen bei Diabetikern steigt

Jeder dritte Diabetiker in Deutschland leidet an schlecht durchbluteten Beinen. Solche Durchblutungs- Störungen treten bei Zuckerkranken fünf Mal häufiger und zehn Jahre früher auf als bei Nicht-Diabetikern. In der Bundesrepublik haben schätzungsweise 250.000 Menschen mit Diabetes eine offene Fußverletzung und etwa eine Million Diabetiker haben ein erhöhtes Risiko für offene Wunden am Fuß, die häufig aufgrund mangelnder Durchblutung nicht mehr heilen (Diabetisches Fuß-Syndrom).

904. Neue Leitlinie zur Ernährung bei Diabetes

Auch Diabetiker sollten täglich fünf Portionen Gemüse und Obst essen: Diabetiker müssen sich nicht kohlenhydratarm ernähren. Ballaststoffe sind wichtig, Zucker ist erlaubt. Das sind Empfehlungen der Europäischen Diabetesgesellschaft zur Ernährung bei Diabetes, die seit kurzem vorliegen.

905. Unfallrisiko Diabetes - Tipps zum Umgang mit der Zuckerkrankheit

Sieben Millionen Menschen in Deutschland leiden an Diabetes – mindestens. Denn Experten gehen davon aus, dass die Dunkelziffer noch viel höher ist. Zwar ist die Unfallgefahr bei Diabetikern laut Studien nicht größer als bei anderen Verkehrsteilnehmern. Aber dies gilt nur, wenn ihre Krankheit richtig erkannt und behandelt wird und die Patienten zudem perfekt im Umgang mit Diabetes geschult sind.

906. Diabetisches Fußsyndrom: Augen auf beim Schuhkauf

Eine der am meisten gefürchteten Folgeerkrankungen bei Diabetes ist das diabetische Fußsyndrom: Viele Diabetiker können aufgrund einer Polyneuropathie Druck, Hitze und Schmerzen an Beinen und Füßen nicht wahrzunehmen. Unbemerkt kann sich so ein diabetischer Fuß entwickeln, der im schlimmsten Fall in einer Amputation des Fußes endet. Neben der eigenen regelmäßigen, intensiven Kontrolle der Füße ist die Wahl des richtigen Schuhwerks von immanenter Bedeutung für die Vorbeugung – denn bis zu 50 % aller Fußläsionen bei Diabetikern entstehen durch falsches bzw. ungeeignetes Schuhwerk. Einige kleine Tipps helfen, den richtigen Schuh zu finden.

907. Hyperglykämie

...ist ein Ansteigen des BZ-Wertes über den individuellen Zielwert des Pat. hinaus. Der Zielwert selber ist abhängig von den individuellen Bedürfnissen des Pat. und soll einerseits hoch genug sein, damit der Pat. nicht so häufig eine Hypoglykämie bekommt und andererseits so niedrig wie möglich, um das Risiko des Auftretens von Spätschäden zu minimieren.

908. Vollkorn hilft bei Blutdrucksenkung und Diabetes

Getreide gehört zu den Grundnahrungsmitteln und soll laut den Empfehlungen vieler Wissenschaftler mehrmals täglich auf dem Speiseplan stehen. Doch in der letzten Zeit wurden immer wieder Stimmen laut, die den positiven Wirkungen von Getreide auf die Gesundheit negative Effekte gegenüberstellen. Außerdem sind Diäten im Trend, die die Aufnahme von Kohlenhydraten und damit natürlich auch von Getreide deutlich einschränken.

909. Achtung! – Zucker geht ans Herz

Diabetes mellitus – die Zuckerkrankheit – ruft eine Vielzahl von Langzeitschäden und Gesundheitsproblemen im gesamten Organismus der Betroffenen hervor. Die meisten dieser Folgeerkrankungen werden durch Schädigungen an den Innenwänden der kleinen und großen Blutgefäße verursacht, die auf die erhöhten Blutzuckerwerte zurückzuführen sind.

910. Gefäßerkrankungen im Vormarsch

Gefäßerkrankungen sind die Volkskrankheit Nummer 1 – und sie werden in Zukunft noch erheblich zunehmen. Die demographische Entwicklung und vor allem der massive Anstieg der Diabeteserkrankungen sind die Hauptgründe für diese Entwicklung. Schlaganfall, Herzinfarkt und Durchblutungsstörungen der Beine mit Schaufensterkrankheit und schlimmstenfalls Beinamputation sind die Auswirkungen von Gefäßerkrankungen. Sie führen die Krankheits- und Todesstatistiken der über 65 Jährigen in Deutschland an.

911. Hypoglykämie

Maßgeblich für den Schwellenwert (ab dem eine Hypo wahrgenommen wird) ist zum einen der durchschnittliche BZ, den der Pat. bisher hatte. Ein Diabetiker, der z.B. bisher durchschnittliche BZs um 300 mg/dl hatte kann sich möglicherweise schon bei Werten um 100 oder 150 mg/dl hypoglykämisch fühlen.

912. Wichtig bei Diabetes, Metabolischem Syndrom und Bluthochdruck: Eiweiß im Urin kann den gesamten Körper schädigen

Menschen mit Diabetes mellitus oder Metabolischem Syndrom sollten regelmäßig ihren Urin untersuchen lassen. Sind darin kleine Mengen von Eiweiß enthalten, deutet dies auf eine Störung der Nierenfunktion hin. Ärzte sprechen von einer Mikroalbuminurie. Das Eiweiß im Urin kann auch ein Hinweis darauf sein, dass im Körper Arterien geschädigt sind.

913. Kinder und Jugendliche mit Diabetes: Das geht uns alle an!

Übergewicht ist ein wichtiger Risikofaktor für die Entstehung von Diabetes. Bereits im Kindes- und Jugendalter müssen die Grundlagen für ein gesundheitsförderliches Ernährungs- und Bewegungsverhalten geschaffen werden. Dies ist eines der Ziele des Nationalen Aktionsplans zur Prävention von Fehlernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und damit zusammenhängenden Krankheiten.

914. Blutzucker-Teststreifen auf Rezept

Grundsätzlich darf jeder Arzt Blutzucker- Teststreifen in der Menge verordnen, die er für medizinisch angemessen hält. Die Ärzte müssen allerdings darauf achten, dass die Verschreibungen zulasten der gesetzlichen Krankenkassen sinnvoll und wirtschaftlich sind.

915. Ernährung der Mutter beeinflusst die kindliche Entwicklung

Nach heutigem Erkenntnisstand entsteht Übergewicht bei Kindern nicht erst, wenn sie mehr essen als ihnen gut tut. Wissenschaftler vermuten, dass entscheidende Weichen für die spätere Gesundheit schon während der Schwangerschaft gestellt werden. In dieser Zeit bilden sich das Immunsystem und der Stoffwechsel aus. Wie sich werdende Mütter ernähren beeinflusst die kindliche Entwicklung dabei mehr als bisher angenommen.

916. Stammzellen für Diabetiker-Füße?

In Deutschland müssen jedes Jahr rund 40000 Füße amputiert werden. Am häufigsten betroffen sind Diabetiker. Bei ihnen kommt es infolge Nervenschäden und Durchblutungsstörungen häufig zu schlecht heilenden Geschwüren. In vielen Fällen ließen sich Amputationen verhindern, wenn die Patienten rechtzeitig zum Spezialisten gelangen. Bypass-Operationen oder Katheter-Aufdehnungen können die Durchblutung oft wieder verbessern.

917. Hyperbare Sauerstofftherapie bei diabetischem Fußsyndrom im Krankenhaus künftig nur noch unter bestimmten Umständen Kassenleistung

Für die Behandlung des diabetischen Fußsyndroms (DFS) ist die hyperbare Sauerstofftherapie (HBO) im Krankenhaus künftig nur unter ganz bestimmten Umständen zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnungsfähig. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag in Siegburg beschlossen.

918. Auch Naturheilverfahren haben Nebenwirkungen

Naturheilverfahren sind so alt wie die Medizin. In Zeiten ökonomischen Drucks auf die medizinische Versorgung neigen Patientinnen und Patienten gerade bei Befindlichkeitsstörungen allerdings verstärkt dazu, sich mit Naturheilmitteln selbst zu therapieren. „Jedem sollte dabei klar sein, dass man auch bei pflanzlichen Arzneistoffen nicht allein mit therapeutischen Wirkungen, sondern auch mit unerwünschten Nebenwirkungen rechnen muss“,

919. Die „Diabetes-Nanny“ kommt!

Nach der Erstbehandlung von Kindern mit neu entdecktem Diabetes in einer Klinik werden sie nach zehn bis 14 Tagen nach Hause entlassen. Dort beginnt der alltägliche Umgang mit der Erkrankung. Gerade das erste Jahr nach der Diagnose fordert von den Kindern und ihren Eltern viel Kraft und Ausdauer, um den Diabetes und seine Behandlung in das tägliche Leben zu integrieren.

920. Diabetes Risiko-Screening für Neugeborene ermöglicht frühzeitige Therapie

Seit zwei Jahren läuft in Deutschland die internationale TEDDY-Studie (The Environmental Determinants of Diabetes in the Young), die die umweltbedingten Ursachen des Diabetes bei Kindern aufdecken soll. Das Studienzentrum in München hat nun eine Zwischenbilanz gezogen: In ganz Deutschland haben über 8.400 Neugeborene an der ersten Stufe der Studie, dem Diabetes Risiko-Screening teilgenommen. Weltweit waren es 124.996. Bis in weiteren zwei Jahren sollen in Deutschland mindestens 9.400, in allen teilnehmenden Ländern zusammen 220.000 Neugeborene das Screening durchlaufen haben.

921. Vitamin B1 schützt Diabetiker-Augen vor Blutzuckerattacken

Die wissenschaftlichen Hinweise verdichten sich immer mehr, dass Vitamin B1 (Thiamin) und seine Vorstufe, das Benfotiamin, dazu beitragen können, schwerwiegenden Folgeerkrankungen des Diabetes, wie Erblindungen, entgegen zu wirken: Die italienische Wissenschaftlerin Elena Berrone von der Universität Turin berichtete am 30.9.09 auf dem Kongress der Europäischen Diabetes Gesellschaft in Wien über neue experimentelle Studienergebnisse. Denen zufolge sind Thiamin und Benfotiamin in der Lage, isolierte Blutgefäßzellen der Netzhaut des Auges (Retina) vor den zerstörerischen Auswirkungen schwankender Blutzuckerspiegel zu bewahren.

922. Zusammenhang zwischen Schlaf-Wach-Rhythmus und Blutzuckerspiegel

München (AP) Zwischen dem Schlaf-Wach-Rhythmus und dem Blutzuckerspiegel gibt es möglicherweise einen Zusammenhang: Ein internationales Forscherteam identifizierte jetzt eine Genvariante, die die Freisetzung von Insulin indirekt über den Melatoninspiegel beeinflusst und mit einer Erhöhung von Blutzuckerspiegel und Diabetes-Risiko verbunden ist.

923. Frühe Erkennung und Therapie von geringfügigen Nierenschäden reduziert die Fälle von Nierenversagen, Herzversagen und Diabetes

Anlässlich einer Pressekonferenz im letzten November in Den Haag, an der auch der niederländische Gesundheitsminister Prof. Kingma teilnahm, forderte die Internationale Gesellschaft für Nephrologie die weltweiten Gesundheitsministerien auf, proaktives Albuminurie-Screening in die Vorsorgekataloge zu implementieren. Das würde ein frühzeitiges Erkennen von Nierenschäden ermöglichen, was wichtig wäre, da eine frühzeitige Behandlung das Fortschreiten des Nierenfunktionsverlustes aufhalten kann. Durch eine solche Früherkennung könne die Zahl der Patienten, die an Nierenversagen, Herzversagen oder auch an Diabetes leiden erheblich reduziert werden – und damit auch die daraus resultierenden Kosten für die Gesundheitssysteme.

924. Vom Staging zum Screening: Ganzkörper-TÜV durch Bild gebende Verfahren

Schnell und unkompliziert können heute komplette Organsysteme untersucht werden. Dies ermöglichen radiologische Ganzkörperverfahren wie die MRT, CT und Hybridsysteme wie PET/CT. Schon heute nehmen Ganzkörperbilder entscheidenden Einfluss auf die Therapieplanung bei Krebs, Herzkreislauf- und muskuloskelettalen Erkrankungen. Für ausgewählte Indikationen könnten die Hightech-Geräte aber auch für Screening-Untersuchungen genutzt werden. Ärzte führen dazu momentan eine Pilotstudie mit Diabetikern durch. Radiologen stellen erste Ergebnisse dieser Studie auf dem 87. Deutschen Röntgenkongress vor.

925. Selbständigkeit älterer Diabetes-Patienten erhalten

Etwa zwei Drittel aller Menschen mit Diabetes mellitus sind älter als 60 Jahre. Aufgrund des demografischen Wandels ist damit zu rechnen, dass dieser Anteil in den nächsten Jahren weiter zunehmen wird. Oberstes Ziel der medizinischen Versorgung geriatrischer Patienten mit Diabetes mellitus ist der Erhalt der Selbständigkeit, damit sie die komplizierte Therapie möglichst lange eigenverantwortlich durchführen können.

926. Auch mit Diabetes sicher auf der Piste

»Ein aufmerksames Auge sollten Diabetiker ihrer Ausrüstung schenken, vor allem den Handschuhen und natürlich den Winter- und Sportschuhen«, so der Diabetologe Dr. med. Christoph Lembens. Denn für Menschen mit Diabetes gilt besonders: Unterkühlungen und wunde Stellen vermeiden!

927. Diabetischer Fuß: Amputationen vermeiden durch optimale Wundversorgung

Viele Diabetiker leiden am Diabetischen Fußsyndrom (DFS) oder seinen Folgen: Ausgelöst durch eine Schädigung der Nerven infolge von Diabetes, oft kombiniert mit einer Durchblutungsstörung der Beine, kann das DFS zu einer lebensbedrohlichen Entzündung führen, die früher häufig nur durch eine Amputation beherrscht werden konnte.

929. Diabetischer Fuß: Amputationen vermeiden durch optimale Wundversorgung

Viele Diabetiker leiden am Diabetischen Fußsyndrom (DFS) oder seinen Folgen: Ausgelöst durch eine Schädigung der Nerven infolge von Diabetes, oft kombiniert mit einer Durchblutungsstörung der Beine, kann das DFS zu einer lebensbedrohlichen Entzündung führen, die früher häufig nur durch eine Amputation beherrscht werden konnte.

930. Treibt ein Vitamin B1-Mangel die Folgeschäden des Diabetes voran?

Ein Mangel an Vitamin B1 (Thiamin) könnte eine Schlüsselrolle bei der Entstehung der Folgeschäden des Diabetes spielen. Das berichteten Forscher auf dem Kongress der Europäischen Diabetes-Gesellschaft in Rom. "Sowohl Typ-1- als auch Typ-2- Diabetiker haben deutlich erniedrigte Thiamin-Konzentrationen im Blutplasma", sagten James Larking und Prof. Paul Thornalley von der Universität Warwick, England.

931. Insulinanaloga scheinen sich positiv auf Gedächtnisleistung auszuwirken

Wie die Ärzte Zeitung berichtete, senken kurzwirksame Insulinanaloga nicht nur den Blutzucker, sondern wirken sich anscheinend auch positiv auf kognitive Funktionen aus. Sie besetzen im Gehirn spezielle Insulinrezeptoren. Insulin scheint eine besondere Bedeutung für die Gedächtnisbildung im Gehirn zu besitzen, denn in dem dafür zuständigen Hirnbereich, dem Hippocampus, sind die meisten Insulinrezeptoren zu finden. Menschen mit einem experimentell erhöhten Plasmainsulinspiegel haben eine bessere Merkfähigkeit. Alzheimer- Patienten hingegen haben in der Gehirn-Rückenmarks- Flüssigkeit eine niedrige Insulinkonzentration. Wie Prof. Werner Kern von der Universität Lübeck laut Ärzte Zeitung berichtete, haben auch Typ 2-Diabetiker einen Insulinmangel im Gehirn und somit ein doppelt so hohes Risiko an Alzheimer zu erkranken wie Nicht-Diabetiker.

932. Blutzuckerkontrolle: Neue Standards bei Diabetes

Die langfristige Kontrolle des Blutzuckers ist ein wichtiges Ziel der Diabetes-Therapie. Allerdings können die Messergebnisse - je nach Methode und Labor - unterschiedlich sein. Die Deutsche Diabetes- Gesellschaft (DDG) hat sich internationalen Empfehlungen zur Standardisierung des Verfahrens angeschlossen und empfiehlt eine neue verbesserte Nachweismethode.

933. Erste Patienten in DiMelli-Studie eingeschrieben

Welche Diabetesformen bei Kindern und jungen Erwachsenen wie häufig auftreten und wie sich etwa Übergewicht oder sozioökonomische Faktoren auf die Diabetes-Entstehung auswirken, untersucht die gemeinsame Studie „DiMelli“ der Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB). DiMelli ist das erste Diabetesregister Deutschlands, das neben der Registrierung gleichzeitig Blutproben sammelt.

934. Neue Studie zeigt: Prebiotische Ballaststoffe unterstützen die Gewichtskontrolle

In einer Studie mit Jugendlichen1 konnte gezeigt werden, dass sich eine Kombination aus Inulin und Oligofructose günstig auf den Body Mass Index (BMI) auswirkt. Die Nahrungsergänzung mit diesen natürlichen prebiotischen Ballaststoffen kann daher dazu beitragen, die Gewichtszunahme während der Pubertät zu regulieren.

935. Entdeckung eines neuen Gens öffnet Tür im Kampf gegen Krebs und Diabetes

Australische Wissenschaftler haben ein neues Gen entdeckt, das zu einem Durchbruch in der Bekämpfung von Brust- und Prostatakrebs sowie von Diabetes führen könnte. Das Gen wurde von Wissenschaftlern des Laboratory for Cancer Medicine am Western Australian Institute for Medical Research endeckt und SLIRP getauft. Das Forscherteam unter der Leitung von Professor Peter Leedman der University of Western Australia stellte fest, dass das Gen das Potential hat, jene Hormone auszuschalten, die Krebszellen am Leben halten – bei Brustkrebszellen das Östrogen und bei Prostatakrebszellen das Testosteron.

936. Untersuchung bei Erektionsstörungen trägt zur Früherkennung von Grunderkrankungen bei

In Deutschland leiden circa fünf Millionen Männer unter Erektionsstörungen, aber nur jeder zehnte Betroffene geht zu einem Arzt. Dabei kann die Behandlung von Erektionsstörungen zur Früherkennung von schwerwiegenden Grunderkrankungen beitragen. Wie wichtig ein solcher Risiko-Check ist und wie häufig bei solchen Untersuchungen bis dahin nicht erkannte Erkrankungen entdeckt werden, belegen Daten einer Studie aus den 1990er Jahren.

937. Gegrilltes und Gebratenes schaden den Blutgefäßen von Diabetikern

Rechtzeitig zur Grillsaison wurden auf dem Kongress der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Leipzig aktuelle Studienergebnisse vorgestellt, die insbesondere Diabetiker bei Gegrilltem zur Zurückhaltung anhalten sollten. Den Ergebnissen eines Forscherteams um Dr. Alin Stirban zufolge kann der Verzehr hoch erhitzter Nahrungsmittel, wie z. B. von Gegrilltem und Gebratenem, den Blutgefäßen von Diabetikern schaden. Eine fettlösliche Vorstufe des Vitamins B1, das Benfotiamin, verhindert den aktuellen Untersuchungen zufolge diese negativen Effekte.

938. Kirschen: Die roten Fitmacher senken den Blutzucker

Kirschen sind nicht nur ein idealer leichter Snack, sondern enthalten auch viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Darüber hinaus könnten Typ 2-Diabetiker von der Blutzucker regulierenden Wirkung der in Kirschen enthaltenen Polyphenole profitieren, berichtete die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e. V. in Aachen.

939. „Dick sein“ beginnt bereits im Mutterleib

Die Wahrscheinlichkeit, als Jugendlicher oder Erwachsener an Diabetes, Adipositas oder einem Herzinfarkt zu erkranken, wird bereits im Mutterleib festgelegt. Sinnvolle Prävention muss deshalb bereits bei der schwangeren Mutter ansetzen. Die DGKJ-Veranstaltungsreihe „Pädiatrie im Fokus – Prävention in der Kinder- und Jugendmedizin“ richtet sich an Politiker, die sich mit Kinder- und Jugendthemen beschäftigen.

940. Diabetes kann auch aufs Herz gehen – Zuckerkranke mit Nervenschmerzen sollten auch das Herz beobachten lassen

Diabetiker, die bereits an Nervenschmerzen in den Beinen leiden, sollten sich auch vom Herzspezialisten untersuchen lassen. Eine "periphere Neuropathie", die meistens zuerst an den Beinen bemerkt wird, erleidet etwa jeder dritte Diabetiker. Prof. Dr. med. Dan Ziegler vom Deutschen Diabetes Zentrum Düsseldorf erklärt im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber", dass auch die Nervenbahnen des Herz-Kreislauf-Systems unter der Zuckerkrankheit leiden. "Welche Mechanismen zu den Nervenschäden führen, ist nicht restlos geklärt", sagt Ziegler. Wenn das Herz-Kreislauf-System betroffen ist, kann das Herzschlagtempo gestört sein, die Pumpleistung vermindert und das Risiko für den plötzliche Herztod steigen. Tückischerweise bleibt sogar der beim Herzinfarkt typische Brustschmerz "Angina pectoris" aus, weil die Schmerznerven nicht reagieren. Aus all diesen Gründen ist eine Untersuchung sinnvoll, auch wenn noch keine Beschwerden bestehen. Nur dann können möglicherweise schon eingetretene Schäden an der Ausweitung gehindert werden.

941. Vegetarische Ernährung bei Diabetes

Ernähren sich Diabetiker ohne Fleisch oder Tierprodukte gesünder? Da sich eine vegetarische Ernährung in den meisten Fällen bei Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv auswirkt und diese Symptomatik besonders für Diabetiker Risiken birgt, eignet sich vegetarische Ernährung für Diabetiker gut. Blutzucker, HbA1c- und Blutfettwert sowie Blutdruck und Körpergewicht können gesenkt, diabetesbedingte Folgeerkrankungen können vermindert oder verzögert werden.

942. Mangel an Biofaktoren erhöht Herz-Kreislauf-Risiken von Diabetikern

Ein Mangel an lebensnotwendigen Vitaminen und Mineralstoffen sollte als Risikofaktor für Herz-Kreislauf- Erkrankungen nicht unterschätzt werden. Menschen mit Diabetes sind von dieser Problematik in besonderem Maße betroffen. In Folge der Stoffwechselstörung und durch die Einnahme bestimmter Medikamente sind Defizite an Biofaktoren bei Zuckerkranken sehr häufig.

943. Hypertonie und Medikamente beeinflussen Sexualität

Sexualstörungen im fortgeschrittenen Lebensalter können eine Reihe von Ursachen im emotionalen, mentalen oder organischen Bereich haben. Nicht selten liegen die Gründe dafür aber auch in Bluthochdruck, Diabetes Mellitus, Rauchen oder Übergewicht.

944. Achtung: Fußpilz – Für Diabetiker keine Bagatellerkrankung!

Sie lauern auf den Fußböden in Hotelzimmern, in der Sauna, in Sporthallen oder in Gemeinschaftsduschen. Auch direkt von Mensch zu Mensch können sie übertragen werden. Die Rede ist von Pilzsporen. Fuß- und Nagelpilzerkrankungen sind hochgradig ansteckend, werden in den meisten Fällen durch denselben Erreger ausgelöst und treten oft gemeinsam auf.

945. ISG Initiative „Mut zur Selbsthilfe“ hilft bei Erektionsstörungen

Deutschland ist das Land der Selbsthilfegruppen. In über 80.000 Gruppen tauschen sich Betroffene über ihre Erkrankungen aus. Doch obwohl in Deutschland rund 4,5 Millionen Männer von anhaltenden Erektionsstörungen betroffen sind, existiert nur eine einzige Selbsthilfegruppe zu diesem Thema. Hinter diesen nüchternen Zahlen stecken viel Leid und Einsamkeit.

946. Neue Wirkstoffe erhöhen Qualität der Diabetes-Therapie

Neue Medikamente könnten die Therapie von Diabetes Typ 2 bald verbessern: Studienergebnisse zeigen, dass der Wirkstoff Rimonabant die gestörte Wirkung des körpereigenen Insulinhormons positiv beeinflusst. Zwei weitere, in Deutschland noch nicht zugelassene Wirkstoffe, verlangsamen im Tierversuch das Fortschreiten des Diabetes mellitus. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) erhofft sich von den neuen Mitteln eine höhere Behandlungsqualität.

947. Neue Wirkstoffe erhöhen Qualität der Diabetes-Therapie

Neue Medikamente könnten die Therapie von Diabetes Typ 2 bald verbessern: Studienergebnisse zeigen, dass der Wirkstoff Rimonabant die gestörte Wirkung des körpereigenen Insulinhormons positiv beeinflusst. Zwei weitere, in Deutschland noch nicht zugelassene Wirkstoffe, verlangsamen im Tierversuch das Fortschreiten des Diabetes mellitus. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) erhofft sich von den neuen Mitteln eine höhere Behandlungsqualität.

948. Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT! zeichnet Schulungsprogramm für stark übergewichtige Erwachsene aus

M.O.B.I.L.I.S. wurde aktuell mit dem Gesundheitspreis 2006 der Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT! ausgezeichnet. Verliehen wird der mit 25.000 Euro dotierte Preis für herausragende Leistungen im deutschen Gesundheitswesen, die sich dem Problemfeld Metabolisches Syndrom widmen. Konzeption und nachgewiesene Erfolge des bundesweit einmaligen Programms der Uniklinik Freiburg und der Deutschen Sporthochschule Köln überzeugten die Exper-tenjury der Stiftung. Die M.O.B.I.L.I.S.-Initiatoren, Professor Dr. Aloys Berg aus Freiburg und Professor Dr. Hans-Georg Predel aus Köln, nahmen die hochrangige Auszeichnung in Baierbrunn bei München entgegen.

949. Medizinische Universitätsklinik Heidelberg sucht Diabetiker als Teilnehmer an Studie zu neuem Therapieverfahren

Diabetes-Patienten, die unter Nervenschmerzen oder Missempfindungen an den Beinen (diabetische Polyneuropathie) leiden, kann durch ein neues Therapieverfahren mit elektrischer Muskelstimulation möglicherweise geholfen werden. Dank erster überzeugender Ergebnisse mit dem neuen Verfahren starten Ärzte der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg jetzt eine klinische Studie, in deren Rahmen eine größere Anzahl von Diabetikern behandelt wird.

950. Wider den Ess-stress!

Essen Sie möglichst viele Vollkornprodukte, damit Sie immer genügend Ballaststoffe aufnehmen und die Verdauung in Gang kommt. Meiden Sie Fleisch, denn es enthält Cholesterin und könnte Ihre Adern verstopfen. Bevorzugen Sie ungesättigte Fettsäuren anstelle von gesättigten, wenn Sie sich vor Herzinfarkt schützen wollen. Trinken Sie einen halben Liter Milch täglich, um Ihr Osteoporoserisiko einzudämmen, aber bitte die fettarme Variante. Wählen Sie Obst und Gemüse in verschiedenen Farben, damit Sie beim Biss ins Knackige Grün oder Rot auch ja genügend sekundäre Pflanzenstoffe erwischen, die Sie vor Krebs schützen könnten.

951. Gesellschaft für Nephrologie appelliert an das Vorsorgebewusstsein:

Mehr als 60.000 chronisch Nierenkranke müssen in Deutschland regelmäßig zur Dialyse - Tendenz weiter steigend. Zu diesem besorgniserregenden Ergebnis kommt der aktuelle QuaSi-Niere-Bericht über Dialysebehandlung und Nierentransplantation 2004/2005.

952. Diabetiker und Parodontitis – Zahnmediziner zeigen Zusammenhänge

Diabetes kann nicht nur Folgeerkrankungen an Herz, Nieren und anderen Organen verursachen. Diabetiker leiden auch häufiger unter Zahnproblemen als andere Menschen. Vor allem Entzündungen des Zahnfleisches und des Zahnbettes kommen bei Diabetikern etwa dreimal so häufig vor wie bei Menschen ohne die so genannte Zuckerkrankheit. Auch Karies tritt vor allem bei jugendlichen Diabetikern gehäuft auf.

953. Diabetesleitlinien jetzt auch „zuckerreduziert“

Die American Diabetes Association (ADA) bezieht erstmalig kohlenhydratarme Ernährung als Alternative in der Behandlung und Prävention von Diabetes mellitus mit ein. Eine Vielzahl von Studien belegt, dass sich mit einer kohlenhydratreduzierten Ernährung erkrankungsabhängige Parameter des Stoffwechsels, bei vorheriger Beeinträchtigung, wieder regulieren.

954. Entdeckung eines neuen Gens öffnet Tür im Kampf gegen Krebs und Diabetes

Australische Wissenschaftler haben ein neues Gen entdeckt, das zu einem Durchbruch in der Bekämpfung von Brust- und Prostatakrebs sowie von Diabetes führen könnte. Das Gen wurde von Wissenschaftlern des Laboratory for Cancer Medicine am Western Australian Institute for Medical Research endeckt und SLIRP getauft. Das Forscherteam unter der Leitung von Professor Peter Leedman der University of Western Australia stellte fest, dass das Gen das Potential hat, jene Hormone auszuschalten, die Krebszellen am Leben halten - bei Brustkrebszellen das Östrogen und bei Prostatakrebszellen das Testosteron. "Die meisten Krebsarten sind für ihre Entwicklung auf diese Hormone angewiesen", erläutert Professor Leedman. "Wenn wir SLIRP dahingehend einsetzen können, die Hormone zu blocken, wären wir möglicherweise in der Lage diese Krankheiten aufzuhalten."

955. Die Nieren – 24 Stunden Waschanlage

Jeder tut es, automatisch, ohne sich viele Gedanken darüber zu machen und das gleich mehrmals am Tag. Manche stehen sogar nachts dafür auf: Die Rede ist vom Gang zur Toilette, wenn die volle Blase zwickt und drückt. Haben Sie sich schon einmal gefragt, welche Organe 24 Stunden tagtäglich dafür sorgen, dass ihr Körper innerlich „gewaschen“ wird?

956. DGE: Hormontherapie für ältere Männer

Sinkt bei Männern im Alter der Spiegel der männlichen Geschlechtshormone, beeinträchtigt dies nicht nur Leistung, Liebe und Lust sondern auch den Stoffwechsel: Testosteronmangel begünstigt bei älteren Männern das Metabolische Syndrom - ein tödliches Quartett aus Bluthochdruck, gestörtem Fett- und Zuckerstoffwechsel und Übergewicht.

957. Diabetes mellitus - Pilzsporen oftmals Wegbereiter für gefährliche Infektionen

Aufgrund ihrer trockenen, rissigen Haut und einer häufig geschwächten Immunabwehr sind Menschen mit Diabetes mellitus besonders anfällig für Fußpilzinfektionen. Fatal ist, dass gerade bei ihnen eine solche Infektion schwerwiegende Komplikationen nach sich ziehen kann.

958. Gesundheitsrisiko Flugreisen – Mit einfachen Regeln Thrombosen vorbeugen

Warme Temperaturen, endlose Strände und klares Wasser – zur Reisezeit laden weit entfernte und exotische Länder Sonnenanbeter zu Erholung und Entspannung ein. Bis zu 20 Stunden im Flieger nehmen Urlauber in Kauf, um an ihr lang ersehntes Ziel zu gelangen. Aber bei den Gedanken an wohlverdienten Urlaubsspaß berücksichtigen viele nicht die drohende gesundheitliche Gefahr über den Wolken.

959. Wenn die "innere Uhr" nicht richtig tickt

Wissenschaftler aus den Niederlanden haben herausgefunden, dass Bluthochdruck, Insulinresistenz und auch starkes Übergewicht (Adipositas) ihre Ursache in einer aus dem Takt geratenen "inneren Uhr" haben können. Das berichtete Professor Ruud Buijs vom Niederländischen Institut für Hirnforschung am 10. Juli auf der Tagung der Federation of European Neuroscience Societies (FENS) 2006 in Wien. Treten die drei Stoffwechselstörungen zusammen auf, sprechen Experten vom "metabolischen Syndrom". Dieses erhöht das Risiko der betroffenen Menschen für Schlaganfall oder Herzerkrankungen. Das metabolische Syndrom ist sehr häufig. Nach Erhebungen in den USA ist einer von vier Menschen davon betroffen.

960. DMP – Das Disease Management-Program

Der Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie „Krankheits-Verwaltungs- Programm“. Es wurde entwickelt um die Behandlung von ausgewählten chronischen Erkrankungen qualitativ zu verbessern und die Zusammenarbeit von Ärzten, Krankenhäusern, Therapeuten, Reha-Einrichtungen und sonstigen medizinische Institutionen aufeinander abzustimmen.

961. Neue Verbindung zwischen hohem Blutzucker und Retinopathie entdeckt

Forscher um Michael Brownlee aus den USA haben einen wichtigen molekularen Link aufgedeckt, der erklärt, wie und warum überhöhte Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie) zur Entwicklung einer diabetischen Retinopathie führen. Brownlee ist Direktor des internationalen Zentrums für die Erforschung von Diabetes-Folgeschäden der Juvenile Diabetes Research Foundation (JDRF) in New York.

962. Wenn Kinder zuckerkrank werden

In der breiten Öffentlichkeit ist die Zuckerkrankheit bei Kindern meist unbekannt, obwohl in Deutschland jeden Tag drei bis vier neu diagnostizierte kleine Patienten hinzukommen - über 25.000 Kinder und Jugendliche sind bereits davon betroffen. Besorgniserregend ist der ständige, rapide Anstieg des kindlichen Diabetes: in den letzten 10 Jahren hat sich die Zuckerkrankheit bei Kindern verdoppelt!

963. Magnesiummangel fördert diabetische Folgeschäden

Diabetiker sollten unbedingt ein besonderes Augenmerk auf ihre Versorgung mit dem Mineralstoff Magnesium richten. Darauf wies die Gesellschaft für Biofaktoren e. V. auf einer wissenschaftlichen Tagung in Frankfurt am Main hin. Denn ein Magnesiummangel, der bei Diabetikern besonders häufig vorkommt, fördert nicht nur den Diabetes, sondern auch die gefürchteten Folgeschäden der Stoffwechselstörung an Herz und Blutgefäßen.

964. Diabetes- Folgeerkrankungen: Vermeidbare Belastungen für Patienten

Durch Diabetes mellitus werden jährlich Kosten in zweistelliger Milliardenhöhe verursacht, rund 80 % durch die Behandlung diabetesbedingter Folgeerkrankungen. Geschätzte sechs Millionen Bundesbürger wissen, dass sie Diabetiker sind, Experten vermuten ebenso viele unentdeckte Diabetiker. Bei vielen Patienten wird der Diabetes mellitus erst nach Auftreten von Folgeerkrankungen festgestellt. Das Leid des einzelnen Patienten, das hinter diesen nüchternen Fakten steht, lässt sich in Zahlen nicht ausdrücken. Infolge der oft jahrelangen erhöhten Blutzuckerkonzentration treten bei Diabetikern zunehmend Veränderungen der Blutgefäße auf. Diese Gefäßschäden verursachen Nieren- und Nervenschäden oder Herz-Kreislauf-Probleme sowie Augenschäden, an denen im Langzeitverlauf der Erkrankung viele Diabetiker leiden.

966. Diabetes lässt die Nerven schmerzen…

Laut Schätzungen erkranken 15 Prozent aller länger erkrankten Diabetiker an so genannten diabetischen Polyneuropathien, also Nervenschädigungen, die durch ihre Erkrankung ausgelöst werden. Diese können sich ganz unterschiedlich zeigen und auch verschieden stark auftreten: Sensibilitätsstörungen (zumeist in den Händen und Füßen) können erste Anzeichen für eine Nervenschädigung sein.

967. Wenn der Fuß nicht mehr heilt – Zahl der Amputationen bei Diabetikern steigen

Besonders gefährlich wird es, wenn gleichzeitig die Nervengefäße im Fuß- und Beinbereich geschädigt sind. Darunter leiden in Deutschland ein Viertel der Diabetes-Patienten. Sie spüren bei Verletzungen keinen Schmerz und kommen deshalb oft zu spät zur Behandlung einer offenen, nicht heilenden Wunde. Im schlimmsten Fall muss der Zeh, der Fuß oder sogar das Bein amputiert werden.

968. Vitamin B1-Mangel fördert Folgeerkrankungen

Diabetiker leiden sehr häufig an einem ausgeprägten Vitamin B1-Mangel, der wiederum in engem Zusammenhang mit den gefürchteten Folgeschäden des Diabetes an Blutgefäßen und Nerven zu stehen scheint. Zu diesem Ergebnis kam die Studie eines Forscherteams um Paul Thornalley von der Universität Warwick in England.

969. Neuropathische Schmerzen messbar machen

Neue Forschungsergebnisse des Deutschen Forschungsverbundes Neuropathischer Schmerz (DFNS) zur Quantitativ Sensorischen Testung (QST) - die besonderen Forschungsanstrengungen des BMBF geförderten Projektes jetzt auch international gewürdigt.

970. Mikroangiopathie

Davon betroffen sind fast alle Gewebe, denn die Mikroangiopathie stellt eine Schädigung der kleinsten Blutgefäße, der Kapillaren dar. Die Pathogenese (=Krankheitsentstehung) sowohl der Mikroangiopathien als auch der Neuropathien wird direkt auf den erhöhten Blutzucker zurückgeführt. (=Anlagerung von Glucosemolekülen an Gewebseiweiß).

971. Vorsorge ist wichtig – auch für Männer

Viele Männer sind Vorsorgemuffel. Dabei ist die Chance auf Heilung einer Krankheit umso größer, je früher sie erkannt wird. "Ein Teil der Darmkrebstodesfälle in Deutschland etwa könnte verhindert werden, wenn die Betroffenen rechtzeitig zur Vorsorge gingen", sagt Dr. Katja Matthias

972. Sonderformen des Diabetes

Ungefähr 95 % aller Diabetes-Erkrankungen sind den Typen 1 und 2 zuzuordnen. Bei den restlichen Fällen handelt es sich um unterschiedliche Sonderformen der Erkrankung.

973. Diabetes-Früherkennung ab 45 Jahren wäre sinnvoll

Diabetiker haben ein äußerst hohes Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen. Das bestätigte Prof. Thomas Haak im Gespräch mit der Ärztezeitung: „Nicht-Diabetiker hüten wir nach dem ersten Herzinfarkt wie ein rohes Ei: Sie bekommen ASS, Cholesterinsenker und Blutdrucksenker. All das müssten wir auch Diabetikern geben, bevor sie etwas am Herz haben. Denn die kardiovaskuläre Sterblichkeit von Diabetikern ist schon frühzeitig hoch. Im Gegensatz zu Nicht-Diabetikern, von denen nur 2 % den ersten Herzinfarkt nicht überstehen, überleben 16 % der Diabetiker den ersten Herzinfarkt nicht.

974. Spätkomplikationen

Vorrangiges Ziel einer Diabetes-Therapie ist nicht – wie man vielleicht meinen könnte – eine gute BZ-Einstellung, sondern die weitestgehende Vermeidung diabetischer Spätschäden! (Die gute BZ-Einstellung ist Mittel, um dieses Ziel nach Möglichkeit auch zu erreichen und hat den angenehmen Nebeneffekt, daß es sich damit angenehmer lebt; denn man bleibt von den Symptomen einer Hyperglykämie (Durst, Harndrang, Abgeschlagenheit) verschont) Unter diabetischen Spätschäden versteht man gesundheitliche Schädigungen, die ursächlich auf den DM zurückzuführen sind.

975. Ketoazidose

Wenn ein Insulinmangel längerfristig anhält, so kann der Organismus seinen Energiebedarf nicht mehr aus Glucose decken, sondern verwertet freie Fettsäuren, die aus dem Abbau von Körperfett entstehen (das nennt man “Lipolyse”). Es entstehen dabei aber nicht nur freie Fettsäuren, sondern auch Ketonkörper, wie z.B. das Aceton.

976. Diabetiker werden von Ärztinnen besser versorgt als von Ärzten

Ob eine Ärztin oder ein Arzt sich um die Behandlung eines Diabetikers bemüht, macht in mancherlei Hinsicht einen deutlichen Unterschied. Dies zeigt eine Studie der Medizinischen Klinik II der Universität Köln an mehr als 50.000 Patientinnen und Patienten. Ob Blutzucker, Blutfette oder Blutdruck – die Behandlungsziele werden bei der Volkskrankheit Diabetes durch Leitlinien vorgegeben, an denen sich Ärzte und Patienten orientieren sollen.

977. Interferon schützt Insulin-Zellen

Manche Menschen leiden schon in jungen Jahren an Diabetes. Dabei gehen die Beta-Zellen in ihrer Bauchspeicheldrüse durch Angriffe von Viren und Immunzellen frühzeitig zugrunde und produzieren kein Insulin mehr. Wissenschaftler haben nun einen Mechanismus entdeckt, durch den sich Beta-Zellen vor der Zerstörung durch Viren schützen und der bei diesen Patienten offenbar gestört ist.

978. Ernährungsempfehlungen bei Diabetes

Trotz weitreichender Studien halten sich bei dem Thema der Ernährungsempfehlungen Tipps, die schon lange überholt sind. In der Zeitschrift der Amerikanischen Diabetes Gesellschaft 2002(1) fand ich einen Artikel über ein Klassifizierungssystem bez. der "Qualität" der Ernährungstipps. Zum Verständniss eine kurze Abfolge:

979. Diabetes- Folgeerkrankungen: Diabetische Neuropathie

Die diabetische Neuropathie (auch Polyneuropathie) ist eine Schädigung der peripheren Nerven aufgrund eines Diabetes mellitus. Die Erkrankung kann das gesamte periphere Nervensystem betreffen, also alle Nerven außerhalb von Gehirn und Rückenmark. Sie kann als Folge einer chronischen Schädigung der Nerven selbst durch eine schlechte Einstellung des Blutzuckers oder auch durch Durchblutungsstörungen der Nerven aufgrund einer Mikroangiopathie (Erkrankung der kleinen Blutgefäße) entstehen.

980. Diabetes und Partnerschaft: Tipps für eine erfüllte Beziehung trotz Diabetes

Der Leseraufruf „Ist Diabetes ein Beziehungskiller?“ des Diabetiker Ratgebers zeigte, wie sehr Diabetes eine Partnerschaft belasten kann. Jeder Fünfte gab an, dass seine Beziehung durch diabetesbedingte Lustlosigkeit oder Potenzprobleme belastet wird.

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