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Alles über Diabetes mellitus

1. Mehr als 100 Krankheiten bis 2011 besser behandelbar

„Bis Ende 2011 können forschende Pharmaunternehmen die Zulassung für 358 neue Medikamente oder neue Anwendungsgebiete für vorhandene Medikamente erhalten. Das wird Patienten mit über 100 verschiedenen Krankheiten zugutekommen [...].“ Das erklärte Dr. Dr. Andreas Barner, Vorsitzender des Verbands Forschender Arzneimittel (VFA) in Berlin bei der Vorstellung einer aktuellen Umfrage des Verbands unter seinen 45 Mitgliedsfirmen.

2. Wie kann man eine Gewichtszunahme stoppen?

Nach ersten Ergebnissen der Diogenes-Studie sollte die Antwort lauten: Erhöhen Sie den Proteinanteil ihrer Nahrung anstatt auf Lebensmittel mit einem niedrigen Glykämischen Index zu setzen. Vielen Erwachsenen und auch Kindern fällt es heute schwer ihr Gewicht im Normalbereich zu halten, das heißt, eine übermäßige Gewichtszunahme zu verhindern.

3. Sepsis: Wenn die Abwehr kollabiert

Besonders gefährdet, an einer Sepsis zu erkranken, sind Menschen, deren Immunsystem sehr schwach ist. Auch besonders junge und besonders alte Menschen, operierte Patienten, Krebspatienten und Menschen mit chronischen Krankheiten wie Diabetes haben ein höheres Risiko.

4. Listeria monocytogenes: Der Überlebenskünstler unter den Keimen

Über den Schutz vor Infektionen mit Listerien informiert ein neues Verbrauchermerkblatt des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Das Merkblatt ist ab sofort in der Pressestelle des BfR erhältlich. Da Infektionen mit diesen Bakterien, insbesondere mit Listeria monocytogenes, in Deutschland und Europa in den vergangenen Jahren zugenommen haben, sah sich das BfR veranlasst, Verbraucher über diesen Krankheitserreger zu informieren.

5. Auch Naturheilverfahren haben Nebenwirkungen

Naturheilverfahren sind so alt wie die Medizin. In Zeiten ökonomischen Drucks auf die medizinische Versorgung neigen Patientinnen und Patienten gerade bei Befindlichkeitsstörungen allerdings verstärkt dazu, sich mit Naturheilmitteln selbst zu therapieren. „Jedem sollte dabei klar sein, dass man auch bei pflanzlichen Arzneistoffen nicht allein mit therapeutischen Wirkungen, sondern auch mit unerwünschten Nebenwirkungen rechnen muss“,

6. Vom Staging zum Screening: Ganzkörper-TÜV durch Bild gebende Verfahren

Schnell und unkompliziert können heute komplette Organsysteme untersucht werden. Dies ermöglichen radiologische Ganzkörperverfahren wie die MRT, CT und Hybridsysteme wie PET/CT. Schon heute nehmen Ganzkörperbilder entscheidenden Einfluss auf die Therapieplanung bei Krebs, Herzkreislauf- und muskuloskelettalen Erkrankungen. Für ausgewählte Indikationen könnten die Hightech-Geräte aber auch für Screening-Untersuchungen genutzt werden. Ärzte führen dazu momentan eine Pilotstudie mit Diabetikern durch. Radiologen stellen erste Ergebnisse dieser Studie auf dem 87. Deutschen Röntgenkongress vor.

7. Untersuchung bei Erektionsstörungen trägt zur Früherkennung von Grunderkrankungen bei

In Deutschland leiden circa fünf Millionen Männer unter Erektionsstörungen, aber nur jeder zehnte Betroffene geht zu einem Arzt. Dabei kann die Behandlung von Erektionsstörungen zur Früherkennung von schwerwiegenden Grunderkrankungen beitragen. Wie wichtig ein solcher Risiko-Check ist und wie häufig bei solchen Untersuchungen bis dahin nicht erkannte Erkrankungen entdeckt werden, belegen Daten einer Studie aus den 1990er Jahren.

8. Wider den Ess-stress!

Essen Sie möglichst viele Vollkornprodukte, damit Sie immer genügend Ballaststoffe aufnehmen und die Verdauung in Gang kommt. Meiden Sie Fleisch, denn es enthält Cholesterin und könnte Ihre Adern verstopfen. Bevorzugen Sie ungesättigte Fettsäuren anstelle von gesättigten, wenn Sie sich vor Herzinfarkt schützen wollen. Trinken Sie einen halben Liter Milch täglich, um Ihr Osteoporoserisiko einzudämmen, aber bitte die fettarme Variante. Wählen Sie Obst und Gemüse in verschiedenen Farben, damit Sie beim Biss ins Knackige Grün oder Rot auch ja genügend sekundäre Pflanzenstoffe erwischen, die Sie vor Krebs schützen könnten.

9. Entdeckung eines neuen Gens öffnet Tür im Kampf gegen Krebs und Diabetes

Australische Wissenschaftler haben ein neues Gen entdeckt, das zu einem Durchbruch in der Bekämpfung von Brust- und Prostatakrebs sowie von Diabetes führen könnte. Das Gen wurde von Wissenschaftlern des Laboratory for Cancer Medicine am Western Australian Institute for Medical Research endeckt und SLIRP getauft. Das Forscherteam unter der Leitung von Professor Peter Leedman der University of Western Australia stellte fest, dass das Gen das Potential hat, jene Hormone auszuschalten, die Krebszellen am Leben halten - bei Brustkrebszellen das Östrogen und bei Prostatakrebszellen das Testosteron. "Die meisten Krebsarten sind für ihre Entwicklung auf diese Hormone angewiesen", erläutert Professor Leedman. "Wenn wir SLIRP dahingehend einsetzen können, die Hormone zu blocken, wären wir möglicherweise in der Lage diese Krankheiten aufzuhalten."

10. Entdeckung eines neuen Gens öffnet Tür im Kampf gegen Krebs und Diabetes

Australische Wissenschaftler haben ein neues Gen entdeckt, das zu einem Durchbruch in der Bekämpfung von Brust- und Prostatakrebs sowie von Diabetes führen könnte. Das Gen wurde von Wissenschaftlern des Laboratory for Cancer Medicine am Western Australian Institute for Medical Research endeckt und SLIRP getauft. Das Forscherteam unter der Leitung von Professor Peter Leedman der University of Western Australia stellte fest, dass das Gen das Potential hat, jene Hormone auszuschalten, die Krebszellen am Leben halten – bei Brustkrebszellen das Östrogen und bei Prostatakrebszellen das Testosteron.

11. DMP – Das Disease Management-Program

Der Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie „Krankheits-Verwaltungs- Programm“. Es wurde entwickelt um die Behandlung von ausgewählten chronischen Erkrankungen qualitativ zu verbessern und die Zusammenarbeit von Ärzten, Krankenhäusern, Therapeuten, Reha-Einrichtungen und sonstigen medizinische Institutionen aufeinander abzustimmen.

12. Vorsorge ist wichtig – auch für Männer

Viele Männer sind Vorsorgemuffel. Dabei ist die Chance auf Heilung einer Krankheit umso größer, je früher sie erkannt wird. "Ein Teil der Darmkrebstodesfälle in Deutschland etwa könnte verhindert werden, wenn die Betroffenen rechtzeitig zur Vorsorge gingen", sagt Dr. Katja Matthias

13. Störung der Standhaftigkeit

Die Potenzstörung zählt zu den wohl belastendsten Störungen in der Männermedizin. Die Ursachen können vielfältig sein, hauptsächlich kommt sie als Begleitsymptom einer Diabetes- oder Bluthochdruck-Erkrankung vor oder als Folge von Eingriffen an der krebserkrankten Prostata. Erektionsprobleme werden in der andrologischen Spezialambulanz der Urologischen Klinik behandelt.

14. Lächeln statt Beruhigungspillen

Jeden Tag um dieselbe Zeit lehnt sich Herbert K. entspannt in seinem Schreibtischsessel zurück und holt drei Rosinen aus dem Beutel in seiner Schublade. Während er bewusst tief und gleichmäßig ein- und ausatmet, betrachtet er jede der getrockneten Trauben ganz genau - ihre Farbe, ihre Form, den Furchenverlauf in der Schale - so intensiv als hätte er noch nie zuvor eine Rosine gesehen. Aufmerksam befühlt er ihre Konsistenz, nimmt ihr Aroma wahr, führt dann jede Frucht einzeln zum Mund und kaut sie genau 50 mal, bevor er sie schluckt, um ihren Geschmack möglichst intensiv zu genießen.

15. Patienten regelmäßig falsch behandelt

Internationale Studien zeigen, dass 30 bis 40 Prozent der Patienten nicht die Versorgung erhalten, die der wissenschaftlichen Evidenz entspricht und rund ein Viertel der Patienten eine Therapie erhalten, die nicht erforderlich oder potenziell sogar schädlich ist. "Hier sind die Ärzte aufgerufen, neben ihrer wertvollen Berufserfahrung in zunehmendem Maße auch die Ergebnisse der systematischen Evidenz- Forschung zur Richtschnur ihres Handelns zu machen." Mit dieser Forderung benennt Prof. Dr. Edmund Neugebauer einen Schwerpunkt für seine Tätigkeit als neuer Vorsitzender des Deutschen Netzwerkes Evidenzbasierte Medizin (DNEbM). Neugebauer, der an der Universität Witten/Herdecke lehrt und forscht, wurde auf der jüngsten Jahrestagung des DNEbM, die er als Tagungspräsident geleitet hat, in sein Amt gewählt. Das Netzwerk, dem Mediziner und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen angehören, hat es sich zur Aufgabe gemacht, weiterführende Konzepte und Methoden der evidenzbasierten Medizin, welche bisher vorrangig im angloamerikanischen Raum entwickelt wurden, auch in Deutschland weiterzuentwickeln und zu verbreiten.

16. Ayurveda - woran man seriöse Angebote erkennt

Seit Ayurveda im Trend liegt, steigt auch hierzulande die Zahl der Behandlungsmöglichkeiten. Doch viele Wellnessangebote mit ayurvedischen Elementen haben wenig zu tun mit der uralten indischen Heilkunst, die in ihrer Heimat als professionelles Medizinsystem gelehrt und angewendet wird.

17. Patienten gehen auf Einkaufstour

Bisher von der Öffentlichkeit und den Medien weitgehend unbemerkt nähert sich die Einführung einer weiteren Reformerfindung im Gesundheitswesen: Ab 1.1.2008 können Patienten ein so genanntes persönliches Budget beantragen, mit dem sie ihre Behandlungen dann selbst „einkaufen“ sollen. Ein Fürsprecher des bei Fachleuten umstrittenen Konzeptes ist Prof. Dr. Paul Schönle, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft medizinisch-berufliche Rehabilitation.

18. Begünstigen hohe Blutzuckerspiegel die Entstehung von Krebs?

Immer häufiger berichten Studien, dass ein hoher Blutzuckerspiegel das Risiko für die Entstehung von Krebserkrankungen bei Typ-2-Diabetikern und adipösen Menschen erhöht. In einer kürzlich erschienenen Untersuchung aus Schweden zeigte sich, dass dieser Zusammenhang zudem bei Gesunden mit einem normalen Körpergewicht auftreten kann.

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