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Diabetes im Fokus klinischer Studien

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Diabetes mellitus (DM) ist der Oberbegriff für verschiedenartige Stoffwechselstörungen, deren gemeinsames Merkmal ein erhöhter Blutzuckerspiegel ist. Daneben ist der DM allerdings auch durch andere Stoffwechselstörungen gekennzeichnet. Für die Entstehung eines DM können verschiedene Ursachen verantwortlich sein.

Das Erkennen und Einordnen dieser Faktoren bildet den Schlüssel für therapeutische Ansätze mit denen der Diabetes, seine Vorstufen und Folgeerkrankungen behandelt werden.

Trotz intensiver Forschung, durch die in den vergangenen Jahren verschiedene neue Substanzklassen zugelassen wurden, können noch immer nicht alle Patienten optimal versorgt werden.

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Typen von DM:

1. Diabetes mellitus Typ 1

Der Typ 1 Diabetes ist die seltenere Form der Erkrankung. Er betrifft ca. 5 % aller Erkrankten und kann in jedem Alter auftreten. In der Mehrzahl der Fälle manifestiert er sich vor dem
35. Lebensjahr. Die Symptome, die relativ plötzlich auftreten, sind Gewichtsabnahme, starker Durst und häufiger Harndrang.
Als Ursachen werden Infektionskrankheiten und Autoimmunprozesse vermutet, die zu einer Zerstörung der Insulin produzierenden Zellen führen. Bei dieser Form der Erkrankung besteht ein absoluter Insulinmangel. Die Therapie besteht in der Zufuhr von Insulin.

2. Diabetes mellitus Typ 2

95 % aller Diabetiker leiden an dem Typ 2 Diabetes. Er tritt typischer Weise erst in der zweiten Lebenshälfte auf. Früher bezeichnete man ihn als Altersdiabetes, allerdings nimmt in letzter Zeit die Anzahl der erkrankten jüngeren Patienten zu.

Bei dieser Form der Erkrankung besteht eine Insulinresistenz. Das in ausreichender Menge produzierte Insulin wirkt nicht mehr.
Hauptursache für den Typ 2 Diabetes ist eine ungünstige Lebensführung, die gekennzeichnet ist durch eine ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung.

Wird die Erkrankung rechtzeitig erkannt, kann sie oftmals durch eine Umstellung der Lebensgewohnheiten (Gewichtsreduktion durch gesundes Essen und vermehrte körperliche Bewegung) behandelt werden. Geschieht dies nicht, wird die Einnahme von oralen Antidiabetika und/oder eine Behandlung mit Insulin notwendig.

Wird der DM zu spät erkannt, bzw. unzureichend behandelt, kommt es zu unwiderruflichen Folgeerkrankungen mit Schädigungen der Blutgefäße (Arterielle Verschlusskrankheit, Schlaganfall, Herzinfarkt), Nieren (Niereninsuffizienz), Augen (Sehstörungen) und Nerven (Polyneuropathie).

Diese Folgeerkrankungen verursachen neben der persönlichen Belastung für den Patienten erhebliche volkswirtschaftliche Kosten. Die Krankheitskosten von Diabetes in Deutschland belaufen sich jährlich auf ca. 20 Milliarden Euro. Die Tendenz ist steigend.

Pharmakologische Forschung:

Obwohl es schon eine Reihe potenter Medikamente zur Behandlung des DM gibt, fahnden die Forscher nach neuen pharmazeutischen Wirkstoffen, da bisher nicht alle Patienten optimal eingestellt werden können. Neue Forschungsergebnisse zu den Zusammenhängen zwischen dem eigentlichen DM und seinen Folge-/ bzw. Begleiterkrankungen (z.B. Bluthochdruck) legen auch neue Therapieformen nahe. Unter Hochdruck suchen Forscher nach Leitstrukturen für neue pharmazeutische Wirkstoffe.

Klinische Studien

Nur durch die Prüfung am Menschen kann die Wirksamkeit, Sicherheit und Unbedenklichkeit eines Arzneimittels zuverlässig getestet werden.
Klinische Studien unterliegen strengen Richtlinien und Vorgaben, die heute in internationalen Richtlinien, europäischen Direktiven und schließlich im deutschen Arzneimittelgesetz unter §§ 40-42 festgelegt sind. Zudem werden die klinischen Studien wissenschaftlich und behördlich überwacht. Eine Ethikkommission und die jeweilige Bundesoberbehörde müssen jede geplante Studiendurchführung in einem Studienzentrum vor Beginn bewilligen.
Das Studienzentrum stellt die Schnittstelle des Patienten mit den kooperierenden Partnern der Arzneimittelforschung dar.

Die Klinische Forschung Berlin GbR kooperiert mit international forschenden Pharmaunternehmen, die am Arzneimittelfortschritt auf dem Gebiet des Diabetes mitwirken.

Unsere Mitarbeiter sind hoch qualifizierte Fachkräfte mit unterschiedlichen Hintergründen und klinische Spezialisten.

Unter dem Dach der Klinischen Forschung Berlin GbR laufen derzeit drei klinische Studien, die sich mit den unterschiedlichen Aspekten des Diabetes befassen und die noch Studienteilnehmer aus dem Großraum Berlin aufnehmen.

Diese Studien zielen auf die Reduktion der Hyperglykämie und auf die Verminderung von Risikofaktoren sowie auf die Behandlung bereits aufgetretener Begleiterkrankungen. Bei den oralen Antidiabetika werden unterschiedliche Substanzklassen mit verschiedenen Wirkansätzen getestet.

20.12.11

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