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Die Lebenserwartung von Menschen mit Diabetes mellitus Typ 1 ist aufgrund stetig verbesserter Behandlungsmöglichkeiten in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gestiegen. Sie liegt mittlerweile fast auf dem Niveau der Allgemeinbevölkerung, wie das Apothekenmagazin “Diabetes Ratgeber” unter Berufung auf amerikanische Forscher berichtet.
Beim Typ 1-Diabetes kommt es aufgrund einer Zerstörung der insulinproduzierenden Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) zu einem sich steigernden Mangel an Insulin. Die Ursache für den Untergang der Beta-Zellen ist in den meisten Fällen auf eine gestörte, teilweise erblich bedingte Immunreaktion zurückzuführen. Dabei richten sich körpereigene Abwehrmechanismen gegen körpereigenes Gewebe und zerstören es.
Zur erblichen Veranlagung müssen weitere Auslöser (Trigger) hinzukommen, damit die Erkrankung ausbricht. Zu diesen möglichen Faktoren sollen unter anderen Virusinfektionen wie Röteln, Mumps oder Masern, eine Stillzeit von weniger als drei Monaten und auf das Immunsystem einwirkende Therapieverfahren zählen.
Quelle: Medical Press
06.10.11