
Foto: Photos.com
Was Diabetiker tun können, um ihre empfindlichen Füße gesund und schön zu erhalten, berichtet die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Dezember 2007. Denn Diabetikerfüße benötigen besondere Aufmerksamkeit.
Eine gute Blutzuckereinstellung und regelmäßige Fußpflege können schlecht heilende Fußgeschwüre verhindern. Dazu gehört, die Füße regelmäßig auf kleinere Verletzungen zu untersuchen, denn diese können zu Entzündungen führen, aus denen sich möglicherweise Geschwüre entwickeln. Und auch das Schuhwerk sollte man in seine Kontrollen einbeziehen. Ein verrutschtes Innenfutter oder kleine Gegenstände, die unbemerkt in den Schuh gelangt sind, können Druckstellen verursachen.
Um Fußnägel kurz zu halten, verwenden Diabetiker am besten eine Nagelfeile mit abgerundeter Spitze. Denn so bleibt ein kleiner Ausrutscher ohne Folgen – anders als beim Einsatz einer Nagelschere. Sand- oder abgerundete Diamantfeilen eignen sich besonders gut. Hornhaut bearbeitet man vorzugsweise mit einem Bimsstein während des Bades. Hornhautraspeln oder -hobel bergen eine zu große Verletzungsgefahr.
Nicht zuletzt hilft der prüfende Blick eines Podologen, eines medizinischen Fußpflegers, um Verletzungen und Entzündungen rechtzeitig zu erkennen und einem sogenannten diabetischen Fuß vorzubeugen oder ihn zu behandeln.
Quelle: Neue Apotheken Jllustrierte
04.12.07