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Der DDB will handeln

06.07.09.

Der neue Vorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB) Dieter Möhler fordert Inhalte und Konzepte.
In der Verbandsarbeit gehe es ganz klar um die Belange der Betroffenen und um nichts anderes. Die Selbsthilfe sei das Wichtigste, und damit verbunden die Mitsprache beispielsweise in den Gremien über die Verordnungsmöglichkeit von Medikamenten. Man habe im letzten Jahr schon erreicht, dass Stellungnahmen von allen Facharztgesellschaften durch diese Gremien ermöglicht werden müssen. „Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, so Dieter Möhler. Auf der Agenda stünden aber noch wichtige Dinge wie die Mitwirkung in den Expertenkommissionen bei der Ausgestaltung von Patientenrechten sowie die Forderung, in den Organen der Krankenkassen mitarbeiten zu können.

Ein positives Signal bei der Mitgliedergewinnung war die Rückkehr des Landesverbandes Bayern in die Reihen des DDB. Allerdings sei dies nur ein Zwischenerfolg. Die gesamten Mitgliederzahlen sinken laut DDB-Angaben. Bei etwa acht Millionen Betroffenen im Bundesgebiet im Vergleich zu 34.000 DDB-Mitgliedern sei intensive Ursachenforschung angesagt.

Hilfe könnte eine gesetzgeberische Regelung bringen, die es dem DDB erlauben würde, Rechtsdienstleistungen wie beispielsweise Beratungen zum Sozial- und Arbeitsrecht oder zu Fragen rund um die Fahrerlaubnis anzubieten. Diese Beratung könnte für Nichtmitglieder kostenpflichtig angeboten, den eigenen Mitgliedern aber frei zur Verfügung gestellt werden – für Betroffene ggf. ein möglicher Anreiz, über eine Mitgliedschaft im DDB neu nachzudenken.

Quelle: Deutscher Diabetiker Bund (DDB)
Aus Befund Diabetes 02/2009

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