Diese Web Seite ist von der Health On the Net Stiftung akkreditiert: Klicken Sie, um dies zu überprüfen
IVW
- Anzeige -

Kliniken in Ihrer Nähe

Kooperationspartner

diabetesDE verrät zehn Tipps zum Einsparen von Kalorien

Der Sommer und die T-Shirt-Saison veranlassen viele Menschen, ein paar Kilos abzuspecken und ihren Lebensstil zu ändern. Bei den meisten lässt die Motivation jedoch schon nach den schönen Tagen oder ...

 

Wie umgehen mit Diabetes?

Wer an Diabetes leidet, muss gewisse Sachen in seinem Tagesablauf beachten. Die meisten Betroffenen fühlen sich jedoch gut behandelt und gewinnen der Erkrankung sogar etwas Positives ab. Das zeigen die ...

 

Stevia ist in Europa im Kommen

Stevia, ein Honigkraut aus Südamerika, wird bald wohl auch in Deutschland dem Zucker Konkurrenz machen. Es ist 300-mal süßer als Zucker, hat keine Kalorien, ist ein Naturstoff, der nicht chemisch ...

 

Europäisches Parlament hat über Lebensmittelkennzeichnung entschieden

Etwa 7,5 Millionen Menschen in Deutschland sind an Diabetes mellitus erkrankt, Tendenz steigend. Eine Ursache für Diabetes Typ 2 ist Übergewicht. diabetesDE fordert in einem „Ampel-Bündnis“ zusammen mit der Verbraucherzentrale ...

 

Energiegeladenes Früchtchen

Fruchtzucker? Klingt süß und gesund. Trotzdem: Produkte, die mit Fruchtzucker (Fruktose) gesüßt sind, dürfen nach der neuen Diätverordnung nicht mehr mit dem Zusatz "für Diabetiker geeignet" werben. ...

 

Sie sind hier: Startseite - Stoffwechselerkrankungen - Diabetes mellitus - Ernährung - Essen ohne Entzündungsrisiko

Essen ohne Entzündungsrisiko

18.07.07.

Tomaten, Gurken & Co.

Foto: Shutterstock

Einfach mehr Obst und Gemüse

Die Ernährung hat einen direkten Einfluss auf das Entzündungsgeschehen im Körper. Das zeigen epidemiologische Studien, die den Zusammenhang zwischen Ernährungsmuster und Entzündungsrisiko untersucht haben. Dabei schnitt die hier zu Lande übliche fettreiche Kost mit einem hohen Anteil tierischer Produkte deutlich schlechter ab als eine pflanzlich betonte Ernährungsweise mit viel Obst und Gemüse, Hülsenfrüchten, Getreide und Fisch. “Die westliche Kost geht klar mit einer höheren Blutkonzentration an Entzündungsmarkern einher”, sagte Dr. Bernhard Watzl von der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel auf einer Veranstaltung des Instituts Danone Ernährung für Gesundheit e.V. Wichtig ist diese Erkenntnis, weil chronische Entzündungen der Nährboden für die Entstehung vieler Krankheiten sind, unter anderem für Typ-2-Diabetes und Arteriosklerose mit ihren Folgen, dem Herzinfarkt und dem Schlaganfall. Nach einem deftigen Frühstück mit Eiern und Speck seien typische Entzündungsmarker wie das C-reaktive Protein (CRP) oder Tumornekrosefaktor alpha noch Stunden erhöht. Ein hoher Obst und Gemüseverzehr wirkt dagegen offenbar entzündungshemmend. Eine tägliche Zusatzration von 280 g Kirschen pro Tag zur normalen Ernährung ließ das CRP in einer Interventionsstudie um 30 Prozent sinken.

Eine wichtige Rolle scheinen dabei Sekundäre Pflanzenstoffe zu spielen: Carotinoide, Flavonoide, Phenolsäuren und Sulfide haben sowohl immunmodulierende (Beeinflussung des Immunsystems) als auch antientzündliche Wirkungen. Inzwischen gibt es Daten über die entzündungshemmenden Effekte der Carotinoide, zu denen zum Beispiel der rote Tomatenfarbstoff Lykopin oder das Karotten oder Aprikosen färbende Beta-Carotin gehören. Offenbar sind diese Effekte dosisabhängig: “Bei Probanden einer Studie, die acht Wochen lang nur zwei Portionen Obst und Gemüse gegessen hatten, kam es zu einer deutlichen Erhöhung des Entzündungsmarkers CRP. Bei acht Portionen Obst und Gemüse täglich lag dieser Marker sehr viel niedriger”, so Watzl.

Auch die Gruppe der Flavonole ist hinsichtlich ihrer Immunwirkungen gut untersucht. Sie kommen zum Beispiel in Schokolade, Rotwein, Tee oder Äpfeln vor und haben in etwa 50 Studien eine entzündungshemmende Wirkung gezeigt. Allerdings handelt es sich dabei fast ausschließlich um in-vitro-Studien gab Watzl zu Bedenken. “Daten aus Humanstudien gibt es bislang nicht, und auch über die Wirkmechanismen ist bislang wenig bekannt”.

Quelle: aid, Dorothee Hahne

Curado Newsletter

aktuell . fundiert . patientengerecht

Newsletter "Diabetes mellitus" abonnieren ...

Sachverwandte Themen

Weitere Artikel

Alle 123 sachverwandten Artikel anzeigen

Zum Abkürzungsverzeichnis

- Anzeige -