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Mit der zweiten reist man besser

Wer Diabetes hat und eine Insulinpumpe benutzt, sollte sich vor Reisen ins fernere Ausland bei seinem Pumpen-Hersteller ein Reservegerät besorgen, rät das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Sonst könnte es bei einer ...

 

Persönliche Erfahrungen mit Diabetes

Aus meiner Sicht ist es günstig für andere und vor allen neu erkrankte Diabetiker, wenn sie von den Erfahrungen anderer Diabetiker mit dieser Krankheit lesen können. Aus diesem Grunde möchte ...

 

Gut vorbereitet in die Klinik

Wer Diabetes hat, wird doppelt so häufig stationär behandelt wie Nicht-Diabetiker. Der Klinikaufenthalt dauert meistens auch länger. Das macht es besonders wichtig, die "Auszeit" in der Klinik zu planen. Gerade, ...

 

Mit Spritze ins Flugzeug

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Diabetiker: Im Urlaub öfter messen

Diabetiker sollten im Urlaub mehr Teststreifen für die Blutzuckerkontrolle dabei haben, als sie üblicherweise zuhause brauchen. Denn unterwegs sollten sie häufiger ihren Blutzucker messen, rät das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". ...

 

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Gefäßerkrankungen im Vormarsch

22.09.08.

Foto: Angiologie - die Lehre von den Gefäßen

Foto: Shutterstock

Die zentrale Rolle der Angiologie in der Patientenversorgung

Gefäßerkrankungen sind die Volkskrankheit Nummer 1 – und sie werden in Zukunft noch erheblich zunehmen. Die demographische Entwicklung und vor allem der massive Anstieg der Diabeteserkrankungen sind die Hauptgründe für diese Entwicklung. Schlaganfall, Herzinfarkt und Durchblutungsstörungen der Beine mit Schaufensterkrankheit und schlimmstenfalls Beinamputation sind die Auswirkungen von Gefäßerkrankungen. Sie führen die Krankheits- und Todesstatistiken der über 65 Jährigen in Deutschland an. Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Rauchen und vor allem der Diabetes mellitus sind die hauptsächlichen Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen. Die Zahlen sprechen für sich:

  • Mehr als 20 Prozent der über 65-Jährigen haben eine Durchblutungsstörung der Beingefäße aufgrund einer Gefäßverkalkung und leben damit in einem erhöhten Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt.
  • Mehr als 35.000 Personen werden pro Jahr wegen einer durch Arteriosklerose verursachten Durchblutungsstörung oder den gefäßbedingten Folgen des Diabetes mellitus beinamputiert.
  • Über 200.000 Personen erleiden jährlich einen Schlaganfall. 30.000 von ihnen hatten unerkannt verengte Hirnschlagadern. Herzinfarkt und Schlaganfall fordern jedes Jahr über 300.000 Todesopfer.
  • Mehr als 300.000 Bundesbürger leiden an einer gefährlichen Erweiterung der Bauchschlagader.
  • Bis zu 30 Prozent der Patienten mit Arteriosklerose an Herz-, Hirn- oder Beingefäßen haben auch Verengungen der Nierengefäße. Einschränkungen der Nierenfunktion und Dialyse sind die Folgen
  • Über 100.000 Personen jährlich erkranken an einer Venenthrombose in den großen Venen, die direkt zum Herzen führen (tiefe Venenthrombose, TVT). Eine gefürchtete Komplikation nach einer TVT ist die lebensgefährliche Lungenembolie.

Angiologie – internistische Kompetenz für gefäßkranke Patienten

Die Angiologie ist die jüngste Disziplin im Facharztspektrum der Inneren Medizin. Vor 25 Jahren, als deutlich wurde, in welch großem Ausmaß die Gefäßerkrankungen zunehmen, wurde dieser internistische Schwerpunkt in Deutschland etabliert. Die Angiologie befasst sich mit arteriellen und venösen Gefäßerkrankungen und Störungen im Lymphgefäßsystem. Die meisten gefäßkranken Patienten brauchen eine spezialisierte internistische Betreuung durch den Angiologen: Von der Vorbeugung, der Früherkennung über die zielgerichtete Diagnostik bis zur medikamentösen Therapie und Rehabilitation nimmt die Angiologie in der Versorgung der Gefäßpatienten heute eine zentrale Rolle ein. Vorsorge, Früherkennung und Therapie, das sind die Eckpfeiler, um das Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt oder Beinamputation zu senken. Wenn das Gefäß wieder geöffnet werden muss, arbeitet der Angiologe auch minimal invasiv im Gefäß, indem er es mit einem Ballonkatheter (endovaskuläre Kathetertherapie) erweitert. Darüber hinaus gehört die kompetente Nachbetreuung nach Gefäßeingriffen zu den Kernaufgaben der Angiologie.

Die Angiologie – Steuerzentrale im interdisziplinären Gefäßzentrum

Die Betreuung gefäßkranker Patienten findet immer mehr in interdisziplinären Gefäßzentren statt. Hier arbeiten Angiologen, Gefäßchirurgen und Radiologen eng zusammen. Davon profitieren besonders Patienten in fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung. Vor allem bei Patienten mit komplexen Krankheitsbildern und Begleitkrankheiten, bei denen der Therapieweg gut abgewogen werden muss, ist der Dialog unter den Gefäßexperten besonders wichtig. Hier ist der Angiologe in der Entscheidung, ob eine Gefäßoperation oder ein minimal invasiver Kathetereingriff notwendig wird, ein wichtiger Partner für Patienten und Arztkollegen. In der interdisziplinären Zusammenarbeit betreut der Angiologe federführend den häufig internistisch vielschichtig kranken Patienten in Diagnostik und medikamentöser Therapie. Er ist verantwortlich für die medizinische Abklärung vor der OP und für die OP-Vorbereitung, koordiniert therapeutische Eingriffe, führt Katheterverfahren durch und stellt die langfristige Nachbehandlung sicher.

Quelle: DeutscheGesellschaft für Angiologie

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