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Mit der zweiten reist man besser

Wer Diabetes hat und eine Insulinpumpe benutzt, sollte sich vor Reisen ins fernere Ausland bei seinem Pumpen-Hersteller ein Reservegerät besorgen, rät das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Sonst könnte es bei einer ...

 

Persönliche Erfahrungen mit Diabetes

Aus meiner Sicht ist es günstig für andere und vor allen neu erkrankte Diabetiker, wenn sie von den Erfahrungen anderer Diabetiker mit dieser Krankheit lesen können. Aus diesem Grunde möchte ...

 

Gut vorbereitet in die Klinik

Wer Diabetes hat, wird doppelt so häufig stationär behandelt wie Nicht-Diabetiker. Der Klinikaufenthalt dauert meistens auch länger. Das macht es besonders wichtig, die "Auszeit" in der Klinik zu planen. Gerade, ...

 

Mit Spritze ins Flugzeug

Diabetiker können genauso in den Urlaub fahren wie Gesunde – sie sollten sich nur noch sorgfältiger vorbereiten. "Besprechen Sie sich vor Reiseantritt mit Ihrem Arzt und lassen Sie sich beraten", ...

 

Diabetiker: Im Urlaub öfter messen

Diabetiker sollten im Urlaub mehr Teststreifen für die Blutzuckerkontrolle dabei haben, als sie üblicherweise zuhause brauchen. Denn unterwegs sollten sie häufiger ihren Blutzucker messen, rät das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". ...

 

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Genehmigt? Leben mit der Insulinpumpe

14.07.08.

Foto: Insulinpumpen bei Diabetes

Foto: Shutterstock

»Patienten tragen ihre Insulinpumpe nicht, weil sie diese chic finden, sondern weil sie Vorteile hat.« Das sagte Dr. med. Jens Kröger, Facharzt für Innere Medizin und Diabetologe am Diabeteszentrum Hamburg Bergedorf in der aktuellen Ausgabe der »Neue Apotheken Illustrierte« vom 15. Juli 2008. Durch die Pumpentherapie könne der natürliche Insulinbedarf des Körpers am besten nachgeahmt werden. Diabetiker tragen die kleine programmierbare Pumpe außen am Körper. Über einen Katheter gibt sie das Insulin ab. So entfällt das mehrmals täglich notwendige Spritzen mit einem Insulinpen.

Trotzdem verwenden nur acht Prozent der Typ-1-Diabetiker in Deutschland eine Insulinpumpe, im Gegensatz zu zwanzig Prozent in den benachbarten Niederlanden. Einer der Gründe könnte im aufwändigen Genehmigungsverfahren liegen, das nicht nur bei der Erstverordnung, sondern auch bei jeder weiteren Folgeverordnung notwendig wird. Und sich in manchen Fällen über mehrere Monate hinziehen kann.

Eine Erfahrung, die auch Krögers Patientin Susanne Schruhl machen musste, obwohl sich ihre Blutzuckereinstellung gegenüber der Behandlung mit einem Insulinpen deutlich verbessert hatte. »Seit 39 Jahren lebe ich mit Diabetes und habe nicht eine einzige Folgeerkrankung«, erklärte die 41-Jährige, die seit zwölf Jahren eine Insulinpumpe benutzt. »Dafür wurde ich nun bestraft.« Ein dreiviertel Jahr lang musste sie für die Genehmigung ihrer Folgepumpe kämpfen. Ohne Genehmigungsverfahren geht es bei den niederländischen Nachbarn. Diabetiker, die ihren Blutzucker mit einer Insulinpumpe einstellen möchten, bekommen die Kosten durch die Krankenkassen erstattet.

Quelle: Neue Apotheken Illustrierte

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