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Patienteninformationen

Alles über Diagnose

1. COPD-Diagnose durch Atemanalyse

Blut- und Urinproben auf Kranhkeitssymptome zu testen, gehört längst zum Alltag in Kliniken und Arztpraxen. Weniger verbreitet ist die „Atemprobe“. An der Universität des Saarlandes entwickeln Bio-Informatiker Computer-Algorithmen, die Ärzte bei der Diagnose mittels Atemanalyse schon bald unterstützen sollen. Auch COPD lässt sich so frühzeitig erkennen. Das berichtet das Exzellenzcluster „Multimodal Computing and Interaction“.

2. Diagnose COPD häufig falsch

Bei vielen Patienten mit Herzschwäche wird zusätzlich eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) festgestellt. Diese Diagnose trifft einer neuen Studie zufolge aber oft nicht zu. Die Atemwegsverengung sei häufig ein vorübergehendes Begleitphänomen der Herzschwäche, ohne dass eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung vorliege, erklärt die Medizinerin Dr. Susanne Brenner vom Universitätsklinikum Würzburg.

3. Diagnose von COPD

Die Diagnose einer COPD ruht auf drei Säulen. Wichtig bei der Diagnose ist dabei die exakte Abgrenzung zu anderen Lungenerkrankungen.

4. Symptome einer COPD

Auswurf (Sputum), Husten und Atemnot werden zusammen als die sog. AHA-Symptome bei COPD beschrieben. Auswurf entsteht reaktiv zur Lungenreinigung, wenn eingeatmete Feststoffe/Schadstoffe die Flimmerhärchen in den Atemwegen hemmen und gleichzeitig durch die dadurch verursachte Atemwegsentzündung die Sputumproduktion erhöhen. Husten und Auswurf treten vornehmlich in den frühen Morgenstunden auf.

5. COPD und Schlafapnoe

Wenn es bei COPD zu Schlafstörungen kommt und eine vermehrte Tagesmüdigkeit auftritt, kann ein Schlafapnoe-Syndrom vorliegen.

6. Raucherhusten nicht unterschätzen - COPD früh behandeln

Etwa sechs Mio. Menschen in Deutschland leiden an einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Ursache der Volkskrankheit ist in den meisten Fällen Zigarettenrauch. Zum anfänglichen Husten kommt im weiteren Verlauf Auswurf hinzu, bis hin zu schwerer Atemnot. COPD sei – mit steigender Tendenz – die vierthäufigste Todesursache weltweit, informieren Experten der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM).

7. Diagnose einer COPD

Nach der Nationalen VersorgungsLeitlinie COPD sollten in der Anamnese, durch ein Diagnosegespräch zwischen Arzt und Patient, folgende Aspekte vom Arzt erfragt werden: Wie häufig ist der Husten? Wie sieht der Auswurf aus? Gibt ist es eine mögliche Atemnot bei Belastung? Ist der Patient Raucher oder ehemaliger Raucher? Gibt es am Arbeitsplatz Belastung durch Stäube?

8. Optionen für eine bessere Versorgung von Patienten mit Asthma und COPD

Asthma und COPD haben sich zu Volkskrankheiten der deutschen Bevölkerung entwickelt. Mit einer Prävalenz (Krankheitshäufigkeit) von 5 % der über 40-Jährigen beim Asthma bzw. mehr als 10 % bei COPD werden beide Atemwegserkrankungen in den nächsten Jahren noch an Bedeutung gewinnen. Für eine effiziente Behandlung ist eine adäquate Diagnostik notwendig.

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