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Patienteninformationen

Alles über Diagnose

1. Leben - was sonst! Therapien und Heilungschancen bei Krebs

Krebs ist längst kein Todesurteil mehr. Durch bessere Therapiemöglichkeiten können immer mehr Menschen geheilt werden. Was sind neue, besonders Erfolg versprechende Therapien - darüber diskutierten Forscher auf dem "Treffpunkt WissensWerte".

2. Die Brustkrebs-Diagnostik wird sicherer

Jährlich werden 47.500 Frauen mit der Schock-Diagnose „Brustkrebs“ konfrontiert. Weil jeder getastete Knoten und jede Veränderung auf dem Röntgenbild abgeklärt werden muss, müssen sich die betroffenen Frauen weiteren Untersuchungen, z. B. einer Gewebeentnahme, unterziehen._

3. Mit PET/CT selbst kleinste Tumoren präzise lokalisieren

Bildgebende Verfahren, für Diagnostik und Behandlung von Tumorerkrankungen unverzichtbar, sollten gleichzeitig so präzise und so wenig belastend wie möglich sein. Die Verfahren Positronen-Emissions-Tomografie (PET) und Computertomografie (CT) ergänzen sich in dieser Hinsicht perfekt und ermöglichen äußerst detailgenaue Einblicke in das Innere des Körpers: Mit nur einer Untersuchung lassen sich selbst kleinste Tumoren aufspüren und zielgenau lokalisieren.

4. Neuer Tumormarker für Nachweis und Diagnose von Krebs

Zwischen der hohen Expression spezieller Kalium-Kanäle in der Membran von Zellen und verschiedenen bösartigen Tumorarten besteht eine starke Korrelation. Zu diesem Befund sind Forscher am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin in Zusammenarbeit mit der Abteilung Pathologie der Medizinischen Fakultät der Georg-August-Universität in Göttingen und dem Instituto Nacional de Câncer in Rio de Janeiro, Brasilien, gekommen. Ihre Forschungsergebnisse wurden in zwei aufeinander folgenden wissenschaftlichen Artikeln in der Ausgabe des Fachjournals "Molecular Cancer" am 5. Oktober 2006 veröffentlicht. Weitere Untersuchungen des neuen Tumormarker Eag1 öffnen die Tür für die Entwicklung neuer Strategien zur Diagnose und Behandlung von Krebs und haben ein hohes Potenzial für die klinische Anwendung.

5. Transatlantisches Bündnis gegen Krebs

"Wir können Krebs nur in den Griff bekommen, wenn wir weltweit zusammenarbeiten", sagt Professor Otmar Wiestler vom Deutschen Krebsforschungszentrum. Um dieses Ziel zu erreichen, geht das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) eine enge Partnerschaft mit dem US- amerikanischen M.D. Anderson Krebszentrum ein.

6. Wozu brauchen Frauen eine professionelle Begleitung bei der Diagnose Brustkrebs?

Oft fühlen sich Patientinnen nachdem bei Ihnen Brustkrebs diagnostiziert worden ist mit ihren Ängsten und Fragen alleine gelassen. Die personellen Ressourcen in den Kliniken lassen eine professionelle psychosoziale und medizinische Begleitung der Betroffenen kaum zu.

7. Brustkrebs per Muttermilch bald feststellbar?

Das individuelle Brustkrebsrisiko soll mittels Muttermilch erkannt werden können. Die aus der Milch gewonnenen Epithelzellen können Aufschluss über die Gefahr geben, berichtet die "Ärzte Zeitung" vom US-amerikanischen Krebskongress.

8. MR-Tomographie findet mehr Tumore

Frauen, bei denen in einer Brust Brustkrebs diagnostiziert wurde, tragen ein erhöhtes Risiko, dass auch ihre gesunde Brust erkrankt. Eine gründliche Untersuchung der zweiten Brust mittels Mammographie und Ultraschall ist daher gängige Praxis. Dennoch bleiben viele Tumoren in einer Mammographie unentdeckt. Eine besseres Ergebnis verspricht die Magnetresonanz-Tomographie (MRT), wie eine internationale Studie unter Beteiligung der Universität Bonn zeigt: Bei knapp 1.000 Brustkrebspatientinnen, bei denen die zweite Brust ausweislich der Mammographie gesund war, entdeckte die Methode noch 30 weitere Tumoren - eine Trefferquote von über 90 Prozent. Besonders wichtig für die Betroffenen: Eine prophylaktische Amputation der zweiten Brust, wie sie manche Frauen wünschen, ist bei einem negativen MRT-Ergebnis definitiv unnötig. Die Ergebnisse der Forscher sind nun im angesehenen Fachblatt "New England Journal of Medicine" erschienen.

9. "Genetischer Müll" als Ordnungshüter

Ein internationales Forscherteam fand heraus, dass die Teile des Erbguts, die bislang als "genetischer Müll" angesehen wurden, als Bauplan für Ribonukleinsäuren, RNA, dienen - ebenso wie die anderen Teile des Genoms. Diese "Müll-RNAs" sind keinesfalls unwichtig, sie scheinen an der Entstehung von Krankheiten wie Krebs oder Herzinfarkt beteiligt zu sein. Die Ergebnisse sind im renommierten Wissenschaftsmagazin Nature erschienen.

10. 27. Senologen-Tagung in Lübeck: Wie kann die Brustkrebsvorsorge verbessert werden?

Lübeck, Juni 2007 - Brustkrebs ist mit mehr als 50.000 jährlichen Neuerkrankungen die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Wird ein Tumor rechtzeitig erkannt, steigen die Heilungs- und Überlebenschancen der Erkrankten deutlich. Wie die Vorsorge in Deutschland optimiert werden kann, ist deshalb ein Thema der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie. Die Fachgesellschaft für Erkrankungen der weiblichen Brust tagt vom 21. bis 23. Juni 2007 in Lübeck.

11. Brustkrebs ist kein Notfall

Zeit zum Nachdenken nehmen Die Diagnose „Brustkrebs“ stellt keinen medizinischen Notfall dar. Jede Frau, die diese Diagnose erfährt, kann sich Zeit nehmen, um die neue Situation mit ihrer Frauenärztin bzw. ihrem Frauenarzt und ihren Angehörigen zu besprechen und sich auch im Internet zur Expertin zu machen.

12. Handanlegen zur Brustkrebsdiagnostik

Einmal im Monat macht sie es selbst, unter der Dusche. Ruhig und systematisch gleitet sie erst mit ihrer rechten Hand über die linke Brust und dann mit der linken über die rechte. Was sich wie der Beginn einer erotischen Phantasie liest, kann lebensrettend sein. Denn, etwa 80 Prozent aller Veränderungen der weiblichen Brust werden von den betroffenen Frauen selber entdeckt.

13. Krebsforschung: Angriffspunkt gegen Metastasenbildung

Die meisten krebsbedingten Todesfälle sind auf Metastasen zurückzuführen, selbst nach zunächst erfolgreicher Entfernung des so genannten Primärtumors. Die Vorhersage des weiteren Verlaufs der Erkrankung und die Entscheidung über die medikamentöse Therapie richten sich gegenwärtig nach der anatomischen Ausbreitung des Primärtumors und im Zeitalter molekularerer Therapien zunehmend auch nach dessen genetischer Beschaffenheit.

14. Festlegung von gemeinsamen Standards zur Früherkennung von Brustkrebs

Je früher Brustkrebs entdeckt wird, desto größer ist die Heilungschance. Von dieser Erkenntnis wurde die Einführung des Mammografie-Screenings geleitet. Bei einem Brustkrebsverdacht wird ein Röntgenbild erstellt.

15. Neue Verfahren zur frühzeitigen Brustkrebs-Diagnose

Lübeck – Die Diagnostik des Brustkrebs hat sich in den vergangenen Jahren technisch stark weiterentwickelt. Eines der neuen Verfahren ist die digitale Mammographie: Die Röntgenbilder der weiblichen Brust können zukünftig computergestützt ausgewertet werden und liefern insbesondere bei jüngeren Frauen deutlich bessere Untersuchungsergebnisse.

16. Brustkrebs: Selbstuntersuchung zur Früherkennung

Brustkrebs macht normalerweise weder Schmerzen noch andere typische Beschwerden. Frauen sollten daher einmal im Monat selbst ihre Brust abtasten. Das rät das Deutsche Grüne Kreuz e.V. (DGK) in Marburg. Denn frühzeitig erkannt, ist Brustkrebs heilbar. Die Selbstuntersuchung ist dabei eine wichtige Ergänzung zur regelmäßigen Abtastung durch den Arzt bei der Krebsfrüherkennungsuntersuchung und zum Mammographie-Screening für alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren. Spätestens vom 30. Lebensjahr an sollten Frauen mit dem Abtasten beginnen. Der beste Zeitpunkt ist eine Woche nach Beginn der Periode.

17. Früherkennung bei Brustkrebs verbessern

Mit einem neuen fotoakustischen Verfahren zur Früherkennung von Brustkrebs sollen Ärzte künftig anders als bei Mammografie und herkömmlichen Ultraschalluntersuchungen zwischen gutartigen Zysten und bösartigen Tumoren unterscheiden können. Für sein Projekt zur Entwicklung einer solchen bildgebenden Technik wurde Prof. Dr. Georg Schmitz (Lehrstuhl für Medizintechnik der RUB) mit einem der Preise im Innovationswettbewerb Medizintechnik 2006 ausgezeichnet und soll vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit bis zu 300.000 Euro für die Durchführung eines Schlüsselexperiments gefördert werden.

18. Magnetresonanztomographie entlarvt Brustkrebs-Vorstufen

Auf dem diesjährigen ASCO-Kongress der amerikanischen Klinischen Onkologen in Chicago zeigte die Bonner Radiologin Prof. Christiane Kuhl anhand einer Studie an über 6.000 Frauen , dass die MRT weitaus besser als die Mammographie in der Lage ist, Brustkrebs-Vorstufen im Milchgang aufzuspüren.

19. Tag der Gesundheitsforschung 2008 informiert über Krebs

Unter dem Motto "Den Krebs bekämpfen - Forschung für den Menschen" finden am Sonntag, den 17. Februar 2008, in ganz Deutschland Hunderte von Veranstaltungen mit Laborführungen, Diskussionen, Beratung und weiteren Aktionen zur aktuellen Krebsforschung statt.

20. Ultraschall erkennt frühe Mammakarzinome

Etwa 57.000 Frauen erkranken in Deutschland jährlich an Brustkrebs. Je eher der Tumor entdeckt wird, desto größer ist die Aussicht auf Heilung. Mehrere Studien zeigen, dass eine Ultraschalluntersuchung Brustkrebs oft entdeckt, wenn der Tumor noch nicht tastbar und häufig auch im Röntgenbild noch nicht sichtbar ist. Dies trifft besonders häufig bei Frauen mit dichtem Brustgewebe zu.

21. Diagnose Krebs - was nun?

Eine Krebserkrankung bringt das Leben aus dem Gleichgewicht. Bei Verdacht und Diagnose fühlen sich Patient und Angehörige verunsichert und hilflos. Der Verein Pro Psychotherapie e.V. bietet auf seiner Webseite jetzt das Dossier »Diagnose Krebs - was nun?« zum Thema Psychoonkologie mit umfassenden Informationen zur Krebsprävention, Kontaktstellen und ausgewählten psychotherapeutischen Maßnahmen sowie dem Erfahrungsbericht einer Betroffenen.

22. Studie mit Brustkrebs-Patientinnen: Partnerschaftliche Entscheidungen gewünscht

Die Diagnose Brustkrebs ist meist ein großer Schock für die Betroffenen. Eine qualitative Studie des Instituts für Gesundheitswissenschaften der Technischen Universität Berlin hat jetzt untersucht, wie die Patientinnen die Diagnose verarbeiten und in, wie weit sie bei der Therapiewahl mitentscheiden wollen. Das Ergebnis: Ein gleichberechtigter Dialog zwischen Arzt und Patientin ist für viele betroffene Frauen besonders wichtig.

23. Mit Fingerspitzengefühl gegen Brustkrebs - Speziell geschulte blinde Frauen tasten nach Krebsknoten

Zwei blinde Frauen haben kürzlich erstmals die Prüfung zur "Medizinischen Tastuntersucherin" (MTU) abgelegt. Ihre Aufgabe: Mit den Fingerspitzen die Brust von Frauen zu untersuchen und dabei gut- und bösartige Veränderungen zu unterscheiden. Die Idee dazu kam dem Duisburger Gynäkologen Dr. Frank Hoffmann.

24. Innovationspreis der BioRegionen für Forschung zur Brustkrebserkennung

Forschergruppen aus Heidelberg, München und Ulm sind mit dem Innovationspreis für herausragende anwendungsorientierte Ideen aus den Lebenswissenschaften ausgezeichnet worden. Vergeben wurde der Preis vom Arbeitskreis der BioRegionen. Prof. Dr. Lisa Wiesmüller von der Universitätsfrauenklinik Ulm erhielt z. B. den mit 2.000 Euro dotierten Preis für ein Testsystem zur Bestimmung des Brustkrebsrisikos und zur Früherkennung.

25. Neuer 7-Tesla- Magnetresonanztomograph lässt Krebsforscher tief blicken

Mit der Einbringung des 32 Tonnen schweren Magneten beginnt heute die letzte Phase der Installation des 7 Tesla Magnetresonanz- Tomographen (MRT) am Deutschen Krebsforschungszentrum. Das komplette Gerät wird in den folgenden Wochen funktionstüchtig montiert und soll im Juli 2008 in Betrieb gehen.

26. Nutzen der Mammografie bei Frauen unter 40 Jahren fraglich

Zur Früherkennung von Brustkrebs ist die Mammografie bei jungen Frauen sehr unzuverlässig. Wie eine Studie an Frauen unter 40 Jahren zeigt, findet das Röntgenverfahren in dieser Altersgruppe nur sehr wenige Tumore, liefert dafür aber sehr viele Fehlalarme. Man müsse ernsthaft diskutieren, wie angemessen diese Untersuchung zur Krebsvorsorge bei jungen Frauen sei, die keine konkreten Beschwerden haben, schreiben die Forscher im renommierten «Journal of the National Cancer Institute».

27. Diagnose Brustkrebs

Nachdem ich die Diagnose Brustkrebs erhalten hatte, musste ich schrecklich weinen.

28. Test für Brustkrebsrisiko

Eine hohe Konzentration des Hormons Neurotensin im Blut kann auf ein erhöhtes Brustkrebssrisiko hinweisen. Ein neuer Test misst nun die Vorstufe des Neurotensins. Er könnte Frauen helfen, ihr individuelles Brustkrebsrisiko besser einzuschätzen und frühzeitig geeignete Maßnahmen zur Vorbeugung zu ergreifen. Das Hormon wird im Zentralen Nervensystem und im Verdauungstrakt produziert und ist unter anderem am Prozess der Fettverdauung beteiligt.

29. Brustkrebs auch bei Männern möglich

Brustkrebs verbindet wohl jeder mit einer Frauenkrankheit. Doch auch Männer können daran erkranken. In Deutschland erhalten jährlich etwa 500 männliche Patienten die Diagnose Mammakarzinom. "Männer rechnen einfach nicht mit Brustkrebs und lassen viel Zeit verstreichen, ehe sie zum Arzt gehen", so Peter Jurmeister, einer der Betroffenen.

30. Interview mit Heide Simonis

2002 wurde bei der damaligen Ministerpräsidentin Schleswig-Holsteins Heide Simonis die Diagnose Brustkrebs gestellt. Doch die Diagnose behielt die Politikerin im Hinblick auf den nahestehenden Wahlkampf für sich. Heute setzt sie sich für verschiedene soziale Projekte ein und gilt als geheilt.

31. Mutter-Kind-Schwerpunktkur „Zusammen stark werden“

Diese Familie ist ein Herz und eine Seele: Mutter Ingrid (43) und ihre drei Männer – Vater Georg (45) und die beiden Jungen Fabian (13) und Julian (8). Auf einem ehemaligen Bauernhof im oberbayerischen Landkreis Mühldorf führte diese Familie ein unbeschwertes, glückliches Leben. Doch dann kam der Schock: Diagnose Brustkrebs. Und plötzlich geriet diese heile Welt ins Wanken.

32. Selbstuntersuchung der Brust

Frühzeitig erkannt, liegen bei Brustkrebs die Heilungschancen bei über 80 %. Ein regelmäßiges Abtasten der Brust sollte daher nicht nur beim Gynäkologen, sondern auch einmal im Monat zu Hause erfolgen.

33. Brustkrebs: Personalisierte Behandlung soll Chemotherapie begrenzen

Brustkrebs kann heute, wenn er frühzeitig entdeckt wird, in den meisten Fällen geheilt werden. Um eine Übertherapie zu vermeiden, suchen Mediziner nach Möglichkeiten, die Therapie auf das notwendige Maß zu begrenzen. Die personalisierte Therapie verspricht einen Weg dahin: Mit ihrer Hilfe soll aus einer länger werdenden Liste von Medikamenten das richtige Medikament für den richtigen Patienten zum richtigen Zeitpunkt ausgewählt werden.

34. Eine Woche vor Mammografie auf Koffein verzichten

Frankfurt/Main (AP) Um Schmerzen bei der Mammografie zu verringern, sollten Frauen eine Woche vor dem Untersuchungstermin auf Koffein verzichten. Kaffee, Tee, Cola und Energy-Drinks machten die weibliche Brust empfindlicher und knotiger, erklärt Christian Albring vom Berufsverband der Frauenärzte in der «Apotheken Umschau».

35. Brustkrebs: Bessere Diagnostik bei reduzierter Strahlung

Ein internationales Forscherteam hat eine neue Röntgenmethode entwickelt, die die Brustkrebsfrüherkennung grundlegend verbessern kann. Das computertomographische Verfahren bildet das Drüsengewebe der Brust in unerreicht hoher Auflösung ab - bei deutlich reduzierter Strahlendosis.

36. Abtasten der Brust auf Zyklus abstimmen

Unabhängig vom Alter sollten Frauen ein Mal im Monat ihre Brust nach Knoten abtasten. Der beste Zeitraum ist nach Angaben des Berufsverbandes der Frauenärzte der 3. bis 7. Tag nach dem Einsetzen der Regelblutung. «Zu diesem Zeitpunkt des Zyklus wird das Drüsengewebe am geringsten hormonell beeinflusst und ist weicher als sonst», erklärt Verbands-Vizepräsident Klaus König.

37. 1.000 Besucher erlebten Krebsforschung hautnah

Anlässlich der bundesweiten Aktion "Tag der Gesundheitsforschung" öffnete am 17. Februar, das Universitätsklinikum Bonn bei strahlendem Sonnenschein seine Türen. Den ganzen Tag gab es unter dem Motto "Den Krebs bekämpfen - Forschung für den Menschen" ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt.

38. Brustkrebs-Früherkennung wird intensiv genutzt

Das Mammographie-Screening, eine Röntgenuntersuchung der Brust, kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Brustkrebs bei möglichst vielen Frauen in einem frühen Stadium zu entdecken und damit die Heilungschancen zu steigern. Alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren haben im zweijährigen Rhythmus Anspruch auf diese Untersuchung.

39. Magnetresonanz-Mammografie entdeckt kleinste Brusttumoren

Die Magnetresonanz-Mammografie (MRM), die Kernspinuntersuchung der Brust, ist eine genaue und dazu strahlungsfreie Methode zum Nachweis kleinster Brusttumoren. „Wir finden damit selbst drei Millimeter kleine Krebsherde“, erklärt Prof. Dr. Werner A. Kaiser, Universitätsklinikum Jena. „Die Methode ist also erheblich genauer als die beim Screening verwendete Röntgen-Mammografie.“

40. Molekulare Spürhunde orten kranke Zellen

Viele Erkrankungen werden erst im fortgeschrittenen Stadium entdeckt - häufig zu spät, um eine erfolgreiche Therapie einzuleiten. Gerade bei Krebs ist eine frühzeitige Diagnose lebenswichtig. Es gilt, der Krankheit so wenig Vorsprung wie möglich zu lassen, um sie noch rechtzeitig abfangen zu können. Während herkömmliche bildgebende Verfahren den Krebs erst erkennen, wenn bereits ein Tumor entstanden ist, lassen sich mithilfe molekularer Bildgebung schon die Vorboten der Krankheit aufspüren. Nicht nur für die Tumordiagnostik, auch für die Früherkennung von Alzheimer und Herz-Kreislauf-Erkrankungen birgt diese Technologie enormes Potenzial. Die aussichtsreichsten Verfahren diskutieren führende Wissenschaftler derzeit auf dem 88. Deutschen Röntgenkongress in Berlin.

41. Potsdamer Studenten verbessern die Versorgung von Krebspatienten

Die rasante Entwicklung in der Medizin führte in den letzten Jahren zu einer weitgehenden Spezialisierung unter den Ärzten und Kliniken. Deshalb ist es sehr wünschenswert und guter Stand der Praxis, dass sich die Ärzte verschiedener medizinischer Einrichtungen bei besonders komplizierten Fällen über ihre Diagnosen, Behandlungsmethoden und Therapiepläne austauschen und beraten.

42. Vorsorge regelmäßig wahrnehmen!

Frankfurt/M. Im Zuge der aktuellen Debatte um die Inanspruchnahme der Krebsfrüherkennungsprogramme hat die Deutsche Krebsgesellschaft den Online-Gesundheitsservice ausgebaut:

43. Mikrokalk - die kleinsten Brustkrebszeichen wurden neu bewertet

Je früher ein Brustkrebs oder sein Vorstadium entdeckt wird, desto größer ist die Heilungschance für die betroffene Frau. Von dieser Erkenntnis wurde die Einführung des bundesweiten Mammographie-Screenings geleitet. Basis der Beurteilung, ob ein begründeter Verdacht auf bösartige Veränderungen vorliegt, ist das Röntgenbild. Hier erkennt der geschulte Arzt an bestimmten Zeichen und Strukturen, ob die Patientin zu einer weiteren Verdachtsabklärung einbestellt werden soll. Ein äußerst wichtiges Zeichen für den befundenden Arzt sind dabei kleine Kalkeinsprengsel in den Milchgängen der weiblichen Brust, der so genannte Mikrokalk.

44. Wir Alle – Frauen gegen Brustkrebs e. V.

Seit einiger Zeit haben die ersten Brustschwestern ihre Arbeit in den Brustzentren aufgenommen und begleiten neu erkrankte Patientinnen und Patienten (denn jährlich erkranken auch ca. 400 Männer in Deutschland an Brustkrebs) von der Diagnose bis zum Ende der Therapie.

45. Neues Fortbildungsverfahren sorgt für bessere Qualität der Brustkrebs-Diagnostik

„Wir sichern die Qualität der medizinischen Versorgung nicht nur, wir fördern sie auch.“ Mit diesen Worten hat Dr. Andreas Köhler, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), aktuelle Ergebnisse eines neuen Fortbildungverfahrens zur Mamma- Diagnostik kommentiert. Diese ergaben eine deutliche Verbesserung der Diagnosequalität.

46. Brustzentren: Patienten erhalten gesamte Vielfalt an Therapiemöglichkeiten

Die Diagnose Brustkrebs ist für viele Frauen und auch Männer ein Schock – schnell wird die Frage nach der bestmöglichen Behandlung laut. Um da ganz sicher zu gehen, gibt es zertifizierte Brustkrebszentren. Doch was bedeutet das eigentlich - Dr. Anke Kleine-Tebbe ist Chefärztin in einem zertifizierten Brustzentrum in Berlin-Köpenick und erläutert im Gespräch mit Befund Krebs, wie die interdisziplinäre Zusammenarbeit funktioniert und welche Vorteile diese für die Patienten hat.

47. MRT treffsicherstes Verfahren bei der Diagnose von Brustkrebs

Kein anderer bösartiger Tumor bei Frauen ist in den Industrieländern so weit verbreitet wie Brustkrebs. Allein in Deutschland erkranken jährlich 55.000 Frauen, für knapp ein Drittel der Patientinnen endet die Krankheit tödlich. Dabei hat Brustkrebs - wird er rechtzeitig erkannt - gute Heilungschancen. Neben der Mammographie gewinnt hier die Magnetresonanztomographie (MRT) immer mehr an Bedeutung. Sie ist das derzeit treffsicherste Verfahren beim Aufspüren von Tumorherden in der Brust.

48. Weniger Frauen sterben am Brustkrebs - Die 5-Jahres-Überlebensrate liegt heute bei 81 Prozent

Der Kampf gegen den Brustkrebs zeigt Erfolge: "Die Zahl der Todesfälle im Alter zwischen 35 und 69 Jahren sinkt", berichtet Professor Manfred Kaufmann, Direktor der Klinik für Geburtshilfe und Gynäkologie am Universitätsklinikum Frankfurt. Dabei wächst die Zahl der an Brustkrebs erkrankten Frauen seit 1980 stetig.

49. Leitlinien in der Onkologie: Wichtige Hilfestellung für Therapeuten und Patienten

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Krebshilfe haben eine Vereinbarung getroffen, um die Voraussetzungen für die Erstellung und Einführung von onkologischen Leitlinien in Deutschland zu schaffen.

50. Brustkrebs: Gentest für alle Frauen rückt näher

Ein einfacher Test für genetische Defekte, die das Brustkrebs-Risiko erhöhen, rückt näher. Wissenschaftler der University of Cambridge sind davon überzeugt, dass wenn alle Frauen im Alter von 30 Jahren getestet würden, jene mit dem höchsten Risiko regulär auf Anzeichen einer Erkrankung untersucht werden könnten. Die im New England Journal of Medicine erschienene Studie legt nahe, dass ältere Frauen mit einem geringen Risiko mit weniger Brustuntersuchungen auskommen könnten.

51. Neue Hoffnung für Trägerinnen eines Risikogens für Brustkrebs

Im American Journal of Human Genetics erscheint vorab online die erste Arbeit zu moderaten Risikogenen, die das Erkrankungsrisiko von BRCA1/2 Mutationsträgern (den so genannten Brustkrebsgen) deutlich beeinflussen. Die Ergebnisse wurden maßgeblich von der Kölner Forschungsgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. med. Rita Schmutzler, Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Uniklinik Köln, erbracht.

52. Patientinnen müssen noch mehr zu Partnerinnen werden

Das Interesse war groß – mehr als 200 Fachärzte diskutierten am Mittwoch im großen Hörsaal der Universitätsklinik Erlangen aktuelle Entwicklungen und Veränderungen in der Brustkrebstherapie. Zentrales Thema war vor allem, wie an Brustkrebs erkrankte Frauen für die schwere Zeit zwischen Diagnose und Therapiebeginn Orientierungshilfe gegeben werden kann.

53. Forum für Innovationen: Radiologen und Nuklearmediziner tagen in Bochum

Ein neuer medizinischer Fachkongress feiert Premiere an der Ruhr: Erstmalig wird in diesem Jahr vom 23. bis 25. Oktober im RuhrCongress Bochum der RadiologieKongressRuhr stattfinden. Das neue Kongressformat richtet sich an alle Radiologen und Nuklearmediziner im Ballungsgebiet Rhein-Ruhr und greift neueste Entwicklungen in der bildgebenden Medizin auf.

54. Mit 400 PS gegen den Brustkrebs – Das Mammobil unterwegs in Brandenburg

Am 31.März startete die mobile Untersuchungseinheit des Mammographie- Screenings, das Mammobil, seine Reise durch Brandenburg. Die erste Andockstation ist das Helios- Klinikum in Bad Saarow. Dort auf dem Krankenhausgelände wird das Mammobil ab Mitte April bis Ende Mai die Mammographien für das Screening erstellen.

55. Hochaufgelöste Bilder verbessern Brustkrebsdiagnose

Wie sie die medizinische Diagnose revolutionieren wollen, zeigen Wissenschaftler des Exzellenzclusters "Munich-Centre for Advanced Photonics" während der Laser World of Photonics in München. Unter dem Titel "Laser-basierte Licht- und Teilchenstrahlen für medizinische Anwendungen" präsentieren sie erste Ergebnisse.

56. Tumormarker Eag1 als Basis neuer Strategienzur Krebsdiagnose und -behandlung

Zwischen der Ausbildung spezieller „Tore“ in der Zellhülle (Zellmembran) und verschiedenen bösartigen Tumorarten besteht ein deutlicher Zusammenhang. Diese „Tore“ könnten daher als Tumormarker wertvolle Dienste leisten. Es handelt sich um die Kaliumkanäle Eag1 – Ionenkanäle, die als „Transmembranproteine“ von außerhalb der Zellen zugänglich sind. Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten der Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für experimentelle Medizin und der Abteilung Pathologie der Medizinische Fakultät der Universität Göttingen sowie brasilianischer Kollegen wurden in Molecular Cancer veröffentlicht. Weitere Untersuchungen des neuen Tumormarkers sollen die Entwicklung neuer Strategien zur Diagnose und Behandlung von Krebs ermöglichen und haben ein hohes Potenzial für die klinische Anwendung.

57. Killer identifiziert - "Krebsstammzellen" sind offenbar für die Metastasenbildung verantwortlich

Die Entdeckung von "Tumorstammzellen" weckt bei Medizinern neue Hoffnung, Krebs besser bekämpfen zu können. Schon lange bekannt ist, dass Krebsgeschwüre Zellen ins Blut ausschwemmen, die sich in anderen Geweben ansiedeln und dort neue Geschwüre bilden,die gefürchteten Metastasen. Nach neuen Erkenntnissen gelingt das Ansiedeln aber nur bestimmten Zellen. Forscher nennen sie deshalb "Tumorstammzellen". "Trotz großer Unterschiede zwischen den verschiedenen Tumorarten weisen die zugehörigen Stammzellen einige Gemeinsamkeiten auf", erklärt Professor Christian Beltinger von der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Ulm in der "Apotheken Umschau". Dies bietet theoretisch die Chance, sie gezielt aufzuspüren und zu vernichten. Allerdings besitzen die Killerzellen verblüffende Abwehrstrategien: "Tumorstammzellen verfügen zum Beispiel über molekulare Pumpen, mit denen sie aktiv Medikamente aus ihrem Inneren herausbefördern", erklärt Beltinger. Trotzdem: Die Vorstellung ist faszinierend, nach der erfolgreichen Beseitigung des Primärtumors seine ausgesäten Stammzellen gezielt zu vernichten.

59. Mammographie-Screening in Deutschland auf sehr gutem Weg

Zum zweiten Mal seit Einführung des größten europäischen Mammographie-Screening-Programms im Jahr 2005 legt die Kooperationsgemeinschaft Mammographie die Auswertungen der Daten für Deutschland in einem Evaluationsbericht vor.

60. Als Brustkrebspatientin in den Urlaub

Wenn Krebspatientinnen in den Urlaub reisen, liegt hinter den meisten eine lange anstrengende Zeit, sei es aufgrund einer belastenden Therapie oder der Diagnose selbst. Der Urlaub soll Entspannung und Erholung bieten und die Genesung vorantreiben

61. Sicher und früh diagnostiziert – fast immer geheilt

Brustkrebs ist die häufigste Tumorerkrankung bei Frauen. Die Erkrankung ist zumeist heilbar, wenn sie sicher und früh erkannt und optimal behandelt wird. Ein 2001 in Schleswig-Holstein initiiertes Projekt zur „Qualitätssicherung in der Diagnostik von Brustkrebs“ (QuaMaDi) hat sich zum Ziel gesetzt, die Diagnosestellung bei Verdacht auf einen bösartigen Tumor in der Brust zu verbessern.

62. Neuartige Ausbildungsform für Medizin-Studierende

Stellen Sie sich mal vor, Sie wären Ärztin oder Arzt in einer großen Klinik. Heute kommt zu Ihnen eine Frau, der Sie sagen müssen, dass ihre Krebserkrankung wieder ausgebrochen ist. Die Patientin haben Sie noch nie gesehen. Sie kennen nur ihre Akte - in einer Klinik mit Schichtbetrieb kann das durchaus öfters vorkommen.

63. Brustkrebs-Früherkennung - Mammographie-Screening in Deutschland

Das Mammographie- Screening ermöglicht Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren, an einer Röntgen- Reihen- Untersuchung zur Brustkrebs- Früherkennung teilzunehmen. Da symptomlose Frauen eingeladen werden, sind an diese Untersuchungsart höchste Qualitätsanforderungen zu stellen.

64. Dreidimensionale Magnetresonanz-Spektroskopie jetzt auch in der Brustkrebs-Diagnose

Die dreidimensionale Magnetresonanz-Spektroskopie kommt ohne ionisierende Strahlung aus und kann verschiedene Stoffwechselvorgänge im menschlichen Gewebe darstellen. In der Brustkrebsdiagnostik wurde diese schonende Methode aber bisher noch nicht eingesetzt.

65. Nachwuchsforscher entdecken eine wichtige Ursache für die Entstehung von Brustkrebs

Nachwuchswissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf haben eine wichtige Ursache für die Entstehung von Brustkrebs gefunden. Die mittlerweile patentierte Entdeckung liefert Anhaltspunkte, die für die Zukunft eine sicherere Brustkrebs-Diagnose sowie eine bessere Behandlung einer bestimmten Art dieser Erkrankung möglich scheinen lassen. Die Forschungsergebnisse der Doktoranden Frederik Holst und Phillip R. Stahl aus der Arbeitsgruppe von Priv.-Doz. Dr. Ronald Simon, Institut für Pathologie, wurden am Wochenende vorab in der Online-Ausgabe der renommierten internationalen Fachzeitschrift "Nature Genetics" veröffentlicht.

66. Einen wichtigen Beitrag zur Nachsorge leisten Sie selbst

Sie haben die Diagnose Brustkrebs erhalten, Sie haben Operation, Chemo- und/oder Strahlentherapie hinter sich gebracht – auf jeden Fall spüren Sie nach alldem, dass es psychisch und physisch wieder aufwärts geht. Es ist schön, dass die überstandene Erkrankung nicht mehr im Mittelpunkt Ihres Lebens und Denkens steht. Das beste Mittel gegen ein unterschwelliges Angstgefühl sind regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen.

67. Brustkrebsmarker im Blut identifiziert

Brustkrebs früh und möglichst schonend für die Patientin zu diagnostizieren, ist das Ziel einer Aachener Forschergruppe unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. rer.nat. Edgar Dahl. Die Wissenschaftler der Arbeitsgruppe Molekulare Onkologie am Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Aachen haben zwei so genannte Tumorsuppressor-Gene identifiziert, die sich mit einem speziellen Verfahren als Brustkrebsmarker im Blut nachweisen lassen.

68. Brustkrebsmonat Oktober – Offensiv gegen die Krankheit

Die Diagnose Brustkrebs ist für jede Frau erschütternd, doch die Betroffenen sind nicht allein. Nach Informationen des Robert Koch-Instituts erkranken in Deutschland etwa 58.000 Frauen jährlich an Brustkrebs, es ist somit der häufigste bösartige Tumor bei Frauen. Doch dank Früherkennungsmaßnahmen und Fortschritten der modernen Medizin kann die Krankheit häufig erfolgreich bekämpft werden.

69. Arbeitsgruppe untersucht erstmals Auftreten von „Intervallkarzinomen“ nach Mammografie-Screening

Um langfristig die Sterblichkeit an Brustkrebs zu senken, wurde 2005 das Mammografie-Screening-Programm eingeführt: Alle Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren werden regelmäßig, d. h. im Abstand von zwei Jahren, zu dieser qualitätsgesicherten Früherkennungsuntersuchung eingeladen.

70. Zuversicht ist kein Heilmittel - Optimisten haben keine besseren Heilungschancen bei Krebs

Ob Menschen zuversichtlich oder verzagt auf die Diagnose Krebs reagieren, hat keine Auswirkungen auf den Ausgang der Erkrankung, berichtet die "Apotheken Umschau". Wissenschaftler der Universität Philadelphia (USA) untersuchten

71. Was schwarze Pfoten über Blutarmut verraten - Der Wächter des Genoms und seine dunkle Seite

„Wächter des Genoms“ wird das Molekül p53 genannt, weil es unkontrolliert wuchernden Zellen – und damit dem Krebs – Einhalt gebieten kann. Doch dieser wichtige Schutzfaktor hat auch dunkle Seiten, wie Prof. Martin Hrabé de Angelis, Direktor des Instituts für Experimentelle Genetik des Helmholtz Zentrums München, und Dr. Helmut Fuchs, der wissenschaftlich-technische Leiter der German Mouse Clinic, nun im Rahmen einer internationalen Studie zeigen konnten.

72. DEGUM: Optimale Ultraschalldiagnostik in Gynäkologie und Geburtshilfe

Mit einer Qualitätsoffensive verbessert die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) die Aus- und Weiterbildung von Ärzten. Dies ist angesichts der großen Bedeutung des Ultraschalls unter anderem in der Pränataldiagnostik und der Brustkrebs- früherkennung notwendig. Derzeit fehlten qualifizierte Ausbilder,

73. Diagnose von Brustkrebs

Brustkrebs verursacht in der Regel in frühen Stadien keine auffälligen Symptome. Ausgangspunkt der Diagnose von Brustkrebs sind in vielen Fällen Aufälligkeiten, die die betroffenen Frauen bei der Selbstuntersuchung ihrer Brust feststellen, oder aber auffällige Befunde bei der sog. Krebsvorsorge (korrekt: Krebsfrüherkennungsuntersuchung). Ob sich zu diesem Zeitpunkt schon Metastasen (z. B. Lebermetastasen) gebildet haben, stellt sich zumeist erst im Verlauf der vielfältigen Untersuchungen heraus, die im Verlauf einer genauen Diagnosestellung durchgeführt werden. Die Bestimmung der Tumormarker ist nur einer unter vielen Parametern, die zur Diagnose von Krebs, aber auch zur weiteren Verlaufskontrolle herangezogen werden.

74. Senologen-Kongress: Fortschritt in Diagnose und Therapie des Mammakarzinoms

Die 26. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie wurde von über 2.000 Senologen, wie die Brustkrebsspezialisten unter den Ärzten genannt werden, besucht. Auf dem diesjährigen Kongress, der vom 31. August bis 2. September stattfand, war bei den wissenschaftlichen Vorträgen überwiegend Optimismus zu spüren. Denn Fortschritte in Diagnose und Therapie tragen dazu bei, dass das Mammakarzinom zukünftig früher erkannt und schneller und schonender behandelt werden kann. Qualitätsstandards sollen die Therapie für die Patientinnen verlässlicher machen.

75. Merlin: Der Zauberer in der Krebsentstehung

Forscher vom Fritz-Lipmann-Institut in Jena haben einen neuen Schritt in der Krebsentstehung aufgedeckt. Sie wussten, dass aktiviertes Merlin eine Rolle spielt. Jetzt ist bekannt, wie diese Aktivierung erfolgt. Die Arbeitsgruppe erhofft sich neue Ansätze für die Diagnostik.

76. Fünf Millionen Krebs-Patienten in Deutschland

Die Hälfte aller Krebs-Patienten kann heutzutage geheilt werden. Die andere Hälfte der Betroffenen lebt oft viele Jahre mit der Krankheit. Experten schätzen, dass derzeit rund fünf Millionen Menschen in Deutschland leben, die eine Krebserkrankung hatten oder haben. „Um Krebs-Patienten optimal zu versorgen, sind eine fachübergreifende ärztliche Kooperation sowie eine enge Verzahnung der ambulanten und stationären Betreuung notwendig“, sagte Schipanski

77. Wenig Aufwand für viel Sicherheit - Früherkennungsprogramm rettet Leben

Seit Anfang Mai können Frauen im besonders gefährdeten Alter von 50 bis 69 Jahren in Mecklenburg- Vorpommern flächendeckend an einer freiwilligen und kostenfreien Vorsorge- Untersuchung teilnehmen, dem so genannten Mamma-Sreening. In den drei Sreening-Bezirken Greifswald, Neubrandenburg und Schwerin konnten seitdem 220 Tumore (Stand 30. September 2007), die meisten im Frühstadium diagnostisiert werden.

78. Peptid-Chips für eine bessere Krebsdiagnostik

Synthetisch hergestellte kurze Proteinstücke, sogenannte Peptide, sind ein wichtiges Handwerkszeug für Forscher und Mediziner. Ihre Herstellung ist jedoch teuer und zeitaufwendig. Wissenschaftlern im Deutschen Krebsforschungszentrum ist es jetzt gelungen, Peptide auf einem Mikrochip aufzubauen - schneller und damit günstiger als mit bisherigen Methoden.

79. Selbstuntersuchung contra Brustkrebs

Das Mammakarzinom steht an der Spitze der Krebserkrankungen bei Frauen, und die Zahl der jüngeren Betroffenen im Alter zwischen 25 und 44 Jahren ist in den letzten Jahren um mehr als 30 Prozent gestiegen. Jedes Jahr erkranken fast 50.000 Frauen in Deutschland an Brustkrebs – Tendenz steigend. Jährlich sterben 19.000 von ihnen. Frühzeitig erkannt, hat Brustkrebs aber ausgezeichnete Heilungschancen – nämlich über 80 Prozent! Ein regelmäßiger Brust-Check ist daher Pflicht. Jedoch nicht nur beim Gynäkologen, sondern auch daheim. Am besten monatlich eine Woche nach Beginn der Periode. Dann nämlich ist die Brust sehr weich, und Knoten oder Verhärtungen des Brustgewebes lassen sich besser ertasten. Nach den Wechseljahren ist der Zeitpunkt unerheblich.

80. Verbessern DMP die Versorgung von Brustkrebs-Patientinnen?

Seit 2003 gibt es für Brustkrebspatientinnen in Deutschland Disease- Management- Programme (DMP). Diese sollen die Versorgung der Erkrankten verbessern. Ob dies tatsächlich gelungen ist und welche Weiterentwicklungen der DMP sinnvoll sind, waren Themen der 27. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie.

81. Magnetresonanztomografie entlarvt Brustkrebsvorstufen

Auf dem diesjährigen ASCO-Kongress der amerikanischen klinischen Onkologen in Chicago zeigte die Bonner Radiologin Prof. Dr. Christiane Kuhl anhand einer Studie an über 6.000 Frauen, dass die Magnetresonanz- tomografie (MRT) weitaus besser als die Mammografie in der Lage ist, Brustkrebsvorstufen im Milchgang aufzuspüren.

82. Sich-er-fühlen: Prävention bei Brustkrebs

Es gibt für Frauen keine Gewissheit, nicht an Brustkrebs zu erkranken, aber jede einzelne kann sich selber Sicherheit verschaffen, nicht erkrankt zu sein: nämlich durch die regelmäßige Selbstuntersuchung ihrer Brust.

83. Neuer Ansatz in Krebstherapie: Krebs-Gene gezielt blockieren

Veränderungen in Genen, die das Zellwachstum regulieren, sind für die Entstehung von Krebs verantwortlich. Wie die Deutsche Krebshilfe berichtet, hat Dr. Roman Thomas, Broad Institut und Harvard Medical School, Cambridge, USA, im Rahmen eines Mildred-Scheel-Stipendiums der Deutschen Krebshilfe eine Methode entwickelt, mit der es möglich ist, den genetischen Defekt im Tumorgewebe jedes einzelnen Patienten aufzuspüren. Im Gegensatz zu konventionellen Verfahren ermöglicht es die von Thomas entwickelte Methode, Gendefekte im Tumorgewebe zielgerichtet aufzuspüren. Eine hohen Rate der DNS-Sequenzierung, durch die auch kleinste Gendefekte sichtbar gemacht werden können, wird dadurch erzielt, dass die Wissenschaftler ausgewählte Genabschnitte (DNS-Moleküle) aus dem Tumor vermehren und danach ihre Bausteine bestimmen. Die Gene können daraufhin gezielt blockiert werden. Die Medikamente werden somit spezifisch gegen die Tumorzellen eingesetzt und verschonen gesundes Gewebe weitgehend. Dadurch wird auch das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen reduziert. Thomas betont, dass mit dieser Methode eine bislang unerreichte Genauigkeit in der Diagnostik von Mutationen erreicht werde. Dieser neue diagnostische Ansatz erweitert das klinisch erfolgreiche Konzept der targeted therapy und ermöglicht es, Krebspatienten gezielter und nebenwirkungsärmer als bisher zu behandeln.

84. Magazine "Leben? Leben!", Befund Krebs, Allergikus & Co. kostenfrei für Ihre Homepage

Die gfmk Verlagsgesellschaft bietet ab sofort als ergänzendes Angebot zu ihren kostenfreien Patientenmagazinen einen neuen Service: Alle Magazine stehen nun auch in digitalisierter Form auf www.gfmk.com zum Download zur Verfügung. Sie können kostenfrei auf der eigenen Homepage veröffentlicht und dort als zusätzliches Informationsangebot für Besucher bereitgestellt werden.

85. DEGUM: Schonender Ultraschall statt gefährlicher Strahlen

Immer häufiger kann medizinischer Ultraschall risikoreichere Verfahren wie Computertomografie (CT) oder Röntgen ablösen. Vor allem für Kinder und Schwangere bietet die Sonografie eine schonende Alternative. Ein besonderer Vorteil der Sonografie: Anders als bei CT oder Röntgen sind Patienten bei der Ultraschalluntersuchung keinem Strahlenrisiko ausgesetzt, wie die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) betont.

86. Unterschätzte Spätfolgen von Brustkrebs

Nach einer erfolgreichen Behandlung von Brustkrebs sind die Patientinnen noch lange nicht gesund. Epidemiologen des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben in einer Studie an über 300 betroffenen Frauen belegt, welche Ursachen für die verringerte Lebensqualität von Brustkrebspatientinnen ein Jahr nach der Krebsdiagnose tatsächlich verantwortlich sind. Vor allem die Fatigue mindert das Wohlbefinden der Betroffenen.

87. Brustkrebsvorsorge

Brustkrebs ist eine häufige Erkrankung – ungefähr jede 10. Frau ist von dieser Diagnose betroffen. Abgesehen von der familiären Genese sind die Risikofaktoren nicht eindeutig geklärt – in der Diskussion sind kurze Stillzeiten und Spätgeburten. Eindeutig ist aber, dass nur 30 – 40% aller Frauen die Vorsorge nutzen, obwohl eine frühe Erkennung einer der Schlüsselfaktoren für einen Heilungserfolg ist.

88. Vorbericht zur Update-Recherche von Brustkrebs-Leitlinien erschienen

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 28. April 2008 die vorläufigen Ergebnisse einer Update-Recherche evidenzbasierter Leitlinien zu Brustkrebs vorgelegt.

89. Internationales Symposium beleuchtet zukunftsweisende medizinische Bildgebungsmethode

Die kombinierte PET-MRT ist derzeit die zukunftsträchtigste medizinische Bildgebungsmethode zur Diagnostik großer Volkskrankheiten. Das internationale Symposium Janus II - PET-MRT beleuchtet am 23. April im Congress Center Leipzig den aktuellen Wissensstand zu dieser neuartigen Technologie.

90. Die Breast Care Nurse – Vertrauensperson auf dem Weg durch die Brustkrebserkrankung

In einem hannoverschen Brustzentrum gibt es seit 2008 eine Breast Care Nurse (BCN), eine Pflegeexpertin für Brusterkrankungen. Sie hat das Onko-Café, eine Initiative für Brustkrebspatientinnen, gegründet. Wir treffen uns monatlich zum Erfahrungsaustausch und werden über Neues in Diagnose, Therapie und Behandlung von Nebenwirkungen informiert. Das Onko-Café ist ein zusätzliches Angebot neben den sonst üblichen Aufgaben der BCN.

91. Psychotherapeutische Behandlung bei Krebs

Das zentrale „Krebs-Problem“ beginnt bereits bei dem Wort „Krebs“. Dieses Wort wirkt belastend, niederdrückend. Im Normalfall ist jeder Betroffene mit dieser Diagnose überfordert. Krebskranke ziehen sich nach der Diagnosemitteilung innerlich zurück. Sie verstecken ihre Angst, ihre Resignation hinter besonderer Tüchtigkeit, und sie täuschen Wohlbefinden vor.

92. 28. Deutscher Krebskongress 2008 vom 20.–23. Februar in Berlin

Derzeit leben in Deutschland rund fünf Millionen Patientinnen und Patienten, die an Krebs erkrankt sind oder waren. 425.000 Menschen werden jedes Jahr neu in Deutschland mit der Diagnose Krebs konfrontiert. Es stellt sich die gewaltige Aufgabe, Betroffenen die bestmögliche Qualität der Versorgung auf höchstem medizinischen Niveau zu ermöglichen.

93. Krebstherapie kennt kein Einheitsrezept(or)

Ein und dasselbe Rezeptormolekül kann bei verschiedenen Tumorarten unterschiedliche Funktionen erfüllen und damit Therapie- Konzepte in die Irre führen. Das ist die Kernaussage einer jetzt im British Journal of Cancer (BJC) veröffentlichten Arbeit. In dieser wurde die Funktion des HER2/neu-Rezeptors in Tumorzellen von Brustkrebs- und Eierstockkrebsgewebe verglichen.

94. Mammographie-Screening fast flächendeckend eingeführt

Am 9. Januar 2008 begann in Brandenburg das bundesweite Mammographie- Screening. Damit steht die Einführung des Programms zur Brustkrebs- Früherkennung in Deutschland kurz vor dem Abschluss. Hamburg wird als letztes Bundesland voraussichtlich Ende März mit dem Screening starten. Von bundesweiten insgesamt 94 geplanten Screening- Einheiten sind inzwischen 83 zertifiziert.

95. Tag der offenen Tür des Universitätsklinikums Bonn

Anlässlich des Tages der Gesundheitsforschung öffnet das Bonner Universitätsklinikum am Sonntag, 17. Februar, seine Türen. Unter dem Motto "Den Krebs bekämpfen - Forschung für den Menschen" können Interessierte erleben, was die moderne Medizin dank der Forschung bei Krebs-Erkrankungen heute zu leisten vermag.

96. Neue Farbmethode erleichtert Brustkrebsdiagnose

Das Universitätsklinikum Essen verwendet ein neues Verfahren zur Früherkennung von Brustkrebs. Bei dem aus den USA stammenden Verfahren wird bei der Mammographie, d. h. bei der Röntgenuntersuchung der Brust, die Aufnahme durch Kontrastmittel farbig dargestellt. Dabei weisen rote Veränderungen auf bösartige, blaue Veränderungen auf gutartige Befunde hin. „Besonders hilfreich ist diese Farbmethode bei schwierigen Grenzfällen, zum Beispiel bei der Mastopathie“, einer gutartigen Veränderung des Brustdrüsengewebes, so Prof. Dr. Michael Forsting, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie der Essener Uniklinik.

97. Broschüre begleitet Frauen durch einzelne medizinische Behandlungsschritte

Diagnose Brustkrebs. Viele Frauen befürchten, im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs zu erkranken. Stellt dann der Frauenarzt die erschreckende Diagnose, stürmen auf die Frauen viele Gedanken und Fragen ein. Hier setzt die die neue Informationsbroschüre „Brustkrebs" des Krankenhauses Barmherzige Brüder an.

98. Neue EU-Leitlinien zur Brustkrebs- vorsorge und -diagnose

Die Europäische Kommission hat die vierten Europäischen Leitlinien zur Qualitätssicherung bei der Brustkrebs- vorsorge und -diagnose veröffentlicht. Sie sollen die Überlebensrate bei Brustkrebs in ganz Europa erhöhen. Sie dienen als Orientierung in Bezug auf bewährte Verfahren und basieren auf Beiträgen von mehr als 200 Fachleuten aus 18 EU-Mitgliedstaaten sowie Norwegen, der Schweiz, Israel, Kanada und den USA. Zum ersten Mal spielt die digitale Mammografie in den Leitlinien eine Rolle.

99. Neue Studie: Mammographie allein reicht nicht aus

Das Mammakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Wird der Tumor in einem frühen Stadium entdeckt und behandelt, liegen die Heilungschancen bei über 90 %. Alle Anstrengungen richten sich daher auf eine möglichst frühe Diagnose. Dank verbesserter Mammographie- und Ultraschallgeräte gelingt es zunehmend, noch nicht tastbare Frühformen zu entdecken. Diese zeigen sich häufig durch so genannte Mikroverkalkungen in der Mammographie.

100. Die Kraft eines Versprechens: KOMEN Deutschland e. V. – ein Porträt

„Wissen trägt dazu bei, die Angst vor der Krankheit und ihren Auswirkungen abzubauen“, sagt Irene Menzel, Vorstandsvorsitzende von KOMEN Deutschland e. V. Der gemeinnützige Verein wurde 1999 als deutsche Vertretung von Susan G. Komen for the Cure (USA) gegründet. Er zählt über 200 Mitglieder sowie zahlreiche Helferinnen und Helfer. Ohne sie wären die Erfolge des Vereins nicht möglich, der sich über Spenden und Veranstaltungen wie den „Race for the Cure“ und die Benefiz-Gala „Pink Tie Ball“ finanziert. Weltweit erstreckt sich das Netzwerk auf über 100.000 Personen.

101. Neue Therapie-Empfehlung: Strahlentherapie auch bei Brustkrebsvorstufen

Wenn Frauen mit einer Vorstufe von Brustkrebs, einem Ductalen Carcinoma in-Situ (DCIS), brusterhaltend operiert werden, sollte unbedingt eine Strahlentherapie folgen. So lautet die neue Empfehlung der „Expertengruppe Mammakarzinom“ der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie. Bei bis zu 20 % aller Patientinnen, die mit der Diagnose „Brustkrebs“ konfrontiert werden, handelt es sich noch nicht um einen bösartigen Tumor, sondern um eine Krebsvorstufe (Ductales Carcinoma in-Situ, kurz: DCIS).

102. Deutsche Gesellschaft für Senologie (DGS) - Diagnose- und Behandlungsmethoden von Brustkrebs verbessern

Die Deutsche Gesellschaft für Senologie (Brusterkrankungen) ist eine der größten interdisziplinären Fachgesellschaften in Deutschland mit über 1.600 Mitgliedern, darunter Gynäkologen, Radiologen, Chirurgen, Pathologen, Internisten, Strahlentherapeuten, Biometrikern und anderen Fachvertretern. Die Gesellschaft versammelt damit unter ihrem Dach alle Fachgebiete, die sich mit der normalen und gestörten Funktion der Brust sowie gutartigen und bösartigen Brusterkrankungen beschäftigen.

103. Pflegeexpertinnen für Brustkrebs: Partnerin der Patientin

Jede zehnte Frau muss sich im Laufe ihres Lebens irgendwann einmal mit der Diagnose auseinandersetzen. Um den Betroffenen eine optimale Versorgung mit der bestmöglichen Diagnostik und Therapie bieten zu können, wurden in den letzten Jahren in Deutschland so genannte Brustzentren eingerichtet.

104. Wiener Studie zeigt Wege für bessere Brustkrebs-Früherkennung auf

Jüngste Forschungsergebnisse der MedUni Wien bringen neue Erkenntnisse über die Effektivität verschiedener Methoden des Brustkrebs-Screening. Mit den Resultaten einer groß angelegten nationalen Screeningstudie an Patientinnen mit erhöhtem Risiko für Brustkrebs, zeigt die Forschergruppe um Univ. Prof. Dr. Thomas Helbich an der Universitätsklinik für Radiodiagnostik der MedUni Wien auf, dass MRT

105. Krebs hin, Krebs her Das Leben geht weiter

„Ich habe diese Krankheit nicht bestellt, und ich verweigere die Annahme. Es muss sich um einen schrecklichen Irrtum handeln. Ich will sie nicht! Nur leider war es nicht möglich, die Krankheit wie eine Postsendung zurückzuweisen. Sie war da. Ich war nicht um mein Einverständnis gebeten worden, aber bei den möglichen Folgen habe ich ja wohl ein Wörtchen mitzureden – und das lautet so: Ich werde mich konsequent weigern, ins Gras zu beißen! (Umschlagtext des Buches)

106. Mammographie-Screening erweist sich in Modellprojekten als qualitativ hochwertig

Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie in der ambulanten und vertragsärztlichen Versorgung legte Ende Juni dem Gemeinsamen Bundesausschuss ihren Abschlussbericht über die Modellprojekte zur flächendeckenden Brustkrebsfrüherkennung in Deutschland vor. Bei der Kooperationsgemeinschaft handelt es sich um eine gemeinsame Einrichtung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverbände der Krankenkassen. Wie das Deutsche Ärzteblatt berichtete, wird in dem Bericht festgestellt, dass die Strukturen zum Mammographie-Screening, die zurzeit in Deutschland eingeführt werden, höchsten Qualitätsanforderungen entsprechen. Es werden die Ergebnisse der Modellprojekte in den Regionen Bremen, Weser-Ems und Wiesbaden/Rhein-Taunus-Kreis ausgewertet. Laut dem Bericht erfüllen bzw. übertreffen die Ergebnisse die Vorgaben der EU-Leitlinien zum Mammographie-Screening hinsichtlich Prozess- und Ergebnisqualität. Von den beim Erst-Screening entdeckten Karzinomen lagen 80 % im prognostisch günstigen Stadium, d. h. sie waren bis maximal zwei Zentimeter groß. An den Projekten nahmen 59 % der angeschriebenen Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren teil. In den Jahren 2000 bis 2004 wurden rund 104.000 Frauen im Rahmen der drei Modellprojekte untersucht.

107. Vom Staging zum Screening: Ganzkörper-TÜV durch Bild gebende Verfahren

Schnell und unkompliziert können heute komplette Organsysteme untersucht werden. Dies ermöglichen radiologische Ganzkörperverfahren wie die MRT, CT und Hybridsysteme wie PET/CT. Schon heute nehmen Ganzkörperbilder entscheidenden Einfluss auf die Therapieplanung bei Krebs, Herzkreislauf- und muskuloskelettalen Erkrankungen. Für ausgewählte Indikationen könnten die Hightech-Geräte aber auch für Screening-Untersuchungen genutzt werden. Ärzte führen dazu momentan eine Pilotstudie mit Diabetikern durch. Radiologen stellen erste Ergebnisse dieser Studie auf dem 87. Deutschen Röntgenkongress vor.

108. WIR ALLE – Frauen gegen Brustkrebs e. V.

Im April 1997 wurde der Verein „WIR ALLE“ – Frauen gegen Brustkrebs e.V. von engagierten betroffenen und nicht betroffenen Frauen in Köln gegründet. Aufgrund eigener Erfahrungen mit Defiziten in der Erkennung, Therapie und Behandlung von Brustkrebs wollen wir Betroffene und Interessierte umfassend über die Erkrankung informieren. Dies beinhaltet von Anfang an das gesundheitspolitische Engagement für die Früherkennung durch qualitätsgesicherte Mammografie nach europäischen Leitlinien, die Forderung nach einem flächendeckenden Krebsregister zur Ursachenforschung ebenso wie die Beratung einzelner Frauen (und auf Wunsch auch der Angehörigen) beim Umgang mit der Krankheit.

109. Schnellere Bilder für die Brustkrebsdiagnose

Zehn Prozent der Frauen in der westlichen Welt erkranken an Brustkrebs, etwa 30 Prozent von ihnen sterben an Metastasen. Die 3-D-Ultraschall-Computertomographie stellt mit hochauflösenden und reproduzierbaren Bildern ein vielversprechendes Verfahren zur frühzeitigen Diagnose dar. Damit daraus ein Standardverfahren wird, muss die Bildverarbeitung jedoch noch deutlich schneller werden: Mit diesem Ziel forschen KIT-Wissenschaftler an beschleunigten Algorithmen und leistungsfähigen Hardware-Architekturen.

110. 8. EUROPA DONNA Pan European Conference stellte EU-Guidelines in den Mittelpunkt

Schwerpunktthema der Konferenz, die alle zwei Jahre stattfindet, war in 2007 die bessere Implementierung der Europäischen Leitlinien zu Brustkrebs quer durch Europa. Die „Europäischen Leitlinien zur Qualitätssicherung im Mammographie-Screening“ (European Guidelines for Quality Assurance in Breast Cancer Screening und Diagnosis) sind letztes Jahr in der 4. Auflage erschienen.

111. Fatigue – Erschöpfungssyndrom bei Krebs

Während der Behandlung einer Krebserkrankung entwickelt die Mehrzahl der Betroffenen eine besonders quälende Art von Müdigkeit und Antriebslosigkeit, eine für Außenstehende manchmal nur schwer fassbare körperliche und geistige Erschöpfung. Diese wird in Anlehnung an das französische Wort für „Ermüdung, Mattigkeit“ Fatigue (sprich: fatieg) genannt

112. Krebs in Deutschland

Die Gesamtzahl der Sterbefälle durch Krebs geht in Deutschland weiterhin zurück. Sie hat im Jahr 2002 rund 209.000 betragen. Im Jahr 1998 lag sie bei 212.000 krebsbedingten Sterbefällen. Gestiegen ist dagegen die Zahl an Krebsneuerkrankungen. Das Robert Koch-Institut schätzt die Zahl der Krebsneuerkrankungen in Deutschland im Jahr 2002 auf circa 425.000, davon 218.000 bei Männern und 206.000 bei Frauen. Damit konnte eine ältere Schätzung (aus dem Jahr 2004) angepasst werden. Die neue Schätzung für den Gesamtzeitraum von 1980 bis 2002 liegt um 30.000 Erkrankungsfälle höher. Sie basiert auf der breiter gewordenen Grundlage der Daten vollzählig erfassender epidemiologischer Krebsregister der Länder.

113. In aktuellen Studien bewiesen: Ausdauersport schützt vor Brustkrebs

Sport ist bekanntlich gesund. Doch wie berichtet wird, lieferten gleich mehrere wissenschaftliche Studien nun den Nachweis, dass Sport sogar vor Brustkrebs schützen kann. "Sport senkt das Risiko für Brustkrebs um 30 bis 40 Prozent!" bestätigt Dr. Anke Kleine-Tebbe, Koordinierende ärztliche Leiterin des Interdisziplinären Brustkrebszentrums der Charité in Berlin.

114. Entdeckung eines neuen Gens öffnet Tür im Kampf gegen Krebs und Diabetes

Australische Wissenschaftler haben ein neues Gen entdeckt, das zu einem Durchbruch in der Bekämpfung von Brust- und Prostatakrebs sowie von Diabetes führen könnte. Das Gen wurde von Wissenschaftlern des Laboratory for Cancer Medicine am Western Australian Institute for Medical Research endeckt und SLIRP getauft. Das Forscherteam unter der Leitung von Professor Peter Leedman der University of Western Australia stellte fest, dass das Gen das Potential hat, jene Hormone auszuschalten, die Krebszellen am Leben halten - bei Brustkrebszellen das Östrogen und bei Prostatakrebszellen das Testosteron. "Die meisten Krebsarten sind für ihre Entwicklung auf diese Hormone angewiesen", erläutert Professor Leedman. "Wenn wir SLIRP dahingehend einsetzen können, die Hormone zu blocken, wären wir möglicherweise in der Lage diese Krankheiten aufzuhalten."

115. Ziel der Forschung: Maßgeschneiderte Krebstherapien

Forschung ist unerlässlich, um neue Medikamente und wirkungsvollere Therapieverfahren gegen Krebs zu entwickeln. Damit die Forschungsergebnisse dem Patienten rasch zugute kommen, gilt es, das Wissen aus dem Labor zügig in die klinische Praxis zu bringen. Der Weg von der Grundlagenforschung zur Entwicklung neuer Therapieansätze war daher das zentrale Thema der 2. Mildred Scheel Cancer Conference der Deutschen Krebshilfe. International führende Experten stellten im April 2006 auf dem Petersberg bei Bonn ihre neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse vor. Eine zukunftsweisende Perspektive bietet dabei vor allem die „Targeted Therapy“, die zielgerichtete Krebstherapie.

116. Senologen-Kongress im Zeichen von Mammographie und verbesserter Brustkebstherapie

Dresden - Die 26. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie ging am Samstag den 2. September 2006 in Dresden zu Ende. Über 2.000 Senologen, wie die Brustkrebsspezialisten unter den Ärzten genannt werden, haben den Kongress besucht. Auf dem diesjährigen Kongress, der vom 31. August bis 2. September stattfand, war in 330 wissenschaftlichen Vorträgen bei 260 Referenten überwiegend Optimismus zu spüren. Denn Fortschritte in Diagnose und Therapie tragen dazu bei, dass das Mammakarzinom zukünftig früher erkannt und noch schneller und schonender behandelt werden kann. Qualitätsstandards sollen die Therapie für die Patientinnen verlässlicher machen.

117. Epstein-Barr-Virus nicht an Brustkrebsentstehung beteiligt

In einer Reihe von Veröffentlichungen haben verschiedene Arbeitsgruppen eine virale Ursache von Brustkrebs nahegelegt. Insbesondere ist eine Rolle des Epstein-Barr-Virus (EBV) diskutiert worden. Die Arbeitsgruppe von Prof. Gerald Niedobitek konnte nun zeigen, dass eine EBV-Infektion in Tumorzellen des Brustkrebses nicht nachweisbar ist.

118. Buchtipp: Gesund bleiben nach Krebs

Krebspatienten, die ihre medizinische Therapie abgeschlossen haben, fühlen sich häufig hilflos und haben Angst davor, dass die Erkrankung erneut ausbricht. Sie suchen gezielt Wege, um dies zu verhindern. Viele sind jedoch durch das umfangreiche Angebot der Methoden verunsichert. Professor Dr. med. Josef Beuth stellt in dem Ratgeber „Gesund bleiben nach Krebs“ Nachsorge-Verfahren vor und bewertet sie aus wissenschaftlicher Sicht. Sind Chemo-, Strahlen- bzw. Hormontherapie beendet, fallen viele Betroffene in ein „Therapieloch“. Von ihrem Arzt erhalten sie häufig nur den Rat, „ganz normal weiterzuleben“.

119. Kommunikationstraining für Ärzte

"Sie haben Brustkrebs!" Diese Diagnose hören jedes Jahr über 55.000 Frauen in Deutschland. Die meisten trifft sie unerwartet und wie ein Schock. Oft sind Ärzte und Patientin in dieser schwierigen Situation sprachlos. Ein spezielles Trainingsprogramm soll den Gynäkologen und Onkologen helfen, einfühlsam auf die betroffene Frau zuzugehen und sie aktiv in den Behandlungsprozess mit einzubeziehen. Im Rahmen einer internationalen Studie, die von der Deutschen Krebshilfe mit fast 100.000 Euro gefördert wird, werden die Ärzte von erfahrenen Psychologen geschult. Darüber hinaus wird die Wirksamkeit dieses Kommunikationstrainings untersucht. An der Studie nehmen neben Kliniken in Frankfurt am Main, München und Kiel auch Krebszentren in der Schweiz, Österreich und Australien teil.

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