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Diagnose Krebs - was nun?

03.02.10.

psychoonkologische Begleitung

shutterstock

Eine Krebserkrankung bringt das Leben aus dem Gleichgewicht. Bei Verdacht und Diagnose fühlen sich Patient und Angehörige verunsichert und hilflos. Der Verein Pro Psychotherapie e.V. bietet auf seiner Webseite jetzt das Dossier »Diagnose Krebs – was nun?« zum Thema Psychoonkologie mit umfassenden Informationen zur Krebsprävention, Kontaktstellen und ausgewählten psychotherapeutischen Maßnahmen sowie dem Erfahrungsbericht einer Betroffenen.

“Ein gesunder Lebensstil kann Krebs vorbeugen” lautet das Motto des diesjährigen Weltkrebstages. Psychoonkologie oder auch Psychosoziale Onkologie ist eine noch relativ neue interdisziplinäre Form der Psychotherapie. Sie beschäftigt sich mit Entstehung, Verarbeitung sowie psychosozialen Aspekten von Krebserkrankungen, beginnt dabei aber bereits mit der Prävention und Früherkennung.

“Die Diagnose Brustkrebs löst bei jeder Frau etwas anderes aus.
Für mich war das Schlimmste, zu entscheiden, welchen Behandlungsweg ich gehe. Nach der Entscheidung für die Chemotherapie und Operationen war alles klar”, berichtet Felicitas Brenner auf der Informations- und Rechercheplattform.

Bei der psychoonkologischen Begleitung und Therapie stehen die Verbesserung der Lebensqualität, die Prävention vor einer erstmaligen und wiederholten Erkrankung, Kontrolle oder Linderung psychosomatischer Symptome sowie die Neuorientierung in einer Situation, die durch einen vorübergehenden Struktur- und Ordnungsverlust geprägt ist, im Vordergrund.

“Das Wichtigste ist, auf sich zu schauen. Nicht auf die Erwartungen von anderen Menschen zu sehen, nicht alles perfekt machen zu wollen – auch nach dem überstandenen Krebs. Und positiv zu denken, denn nach ‘so was’ kann man nur gewinnen”, so die 47jährige Krankenschwester Felicitas Brenner.

Quelle: pro psychotherapie e.V.

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