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Diagnose von Magenkrebs

Diagnose von Magenkrebs

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Die Symptome, die Magenkrebs gemeinhin begleiten, sind recht unspezifisch und daher bei der Diagnose wenig hilfreich. Dennoch können bestimmte Symptome, wenn sie länger anhalten, auf die Diagnose Magenkrebs hinweisen und weitere Untersuchungen nötig machen.

Welche Symptome sind bei Magenkrebs spürbar?

Klassische Symptome für Magenkrebs gibt es nicht. Im Gegenteil, meist haben Betroffene über einen längeren Zeitraum keine oder nur geringe Beschwerden. Rückblickend betrachtet erinnern sich viele Betroffene, bei denen Magenkrebs diagnostiziert wurde, dass sie bereits seit geraumer Zeit unter einem gewissen Druck in der Magengegend litten oder zudem eine plötzliche Aversionen gegen bestimmte Speisen, z. B. Fleisch, Obst, Alkohol oder Kaffee, entwickelten.

Weitere Symptome für Magenkrebs entwickeln sich in der Regel erst in einem fortgeschritteneren Stadium. Folgende Symptome können auf die Diagnose Magenkrebs hinweisen:

  • Übelkeit, andauerndes Völlegefühl, Erbrechen
  • Blut im Erbrochenen oder im Stuhl
  • Appetitlosigkeit und Gewichtsabnahme
  • Nachlassen der Leistungsfähigkeit
  • Schluckbeschwerden

Grundsätzlich gilt: Magenbeschwerden oder Magengeschwüre, die nicht in der üblichen Zeit auf eine entsprechende medikamentöse Behandlung reagieren, können auf Magenkrebs hinweisen und sollten detaillierter untersucht werden.

Welche Untersuchungen helfen bei der Diagnose von Magenkrebs?

Anhaltende Magenbeschwerden können ein Indiz für Magenkrebs sein, müssen es aber nicht. Dennoch sollten die Ursachen für die Beschwerden geklärt und eine eindeutige Diagnose gestellt werden. Neben der körperlichen Untersuchung gibt es verschiedene Methoden, um Magenkrebs festzustellen.

Folgende Untersuchungsmethoden stehen zur Diagnose von Magenkrebs zur Verfügung:

Magenspiegelung (Gastroskopie): Um den Beschwerden auf den Grund zu gehen, muss der behandelnde Arzt einen Blick ins Mageninnere werfen. Dies geschieht im Rahmen einer Magenspiegelung. Bei einer Magenspiegelung wird ein dünner, sehr flexibler Schlauch über den Mund, durch die Speiseröhre in den Magen geschoben. Am Ende dieses Schlauches sitzt eine kleine Kamera, die die Bilder auf einen angeschlossenen Monitor überträgt.

Um die Untersuchung für die Betroffenen so schmerzfrei wie möglich zu machen, kann ein leichtes Beruhigungsmittel verabreicht werden. Darüber hinaus wird der Rachen mit einem betäubenden Spray behandelt, um den Würgereiz zu unterdrücken.

Entdeckt der behandelnde Arzt während der Untersuchung verändertes Gewebe, kann er im Rahmen der Magenspiegelung eine Gewebeprobe entnehmen. Dies ist für die Betroffenen in der Regel schmerzfrei. Anhand dieser Gewebeprobe lässt sich ermitteln, ob es sich um eine gutartige oder bösartige Veränderung handelt.

Ultraschall des Bauchraumes (Sonografie): Durch eine Untersuchung mit Ultraschall können veränderte Strukturen und eventuelle Metastasen an den Organen des Bauchraums ermittelt werden. Sowohl Leber als auch Nieren, Milz und Lymphknoten lassen sich durch Ultraschall in der Regel gut darstellen.

Die Diagnose Magenkrebs verdichtet sich

Haben die bisherigen Untersuchungen die Diagnose Magenkrebs gefestigt, folgen weitere Untersuchungen, um die genaue Lage und Größe des Tumors zu ermitteln. Auch nach Tochtergeschwülsten (Metastasen) wird gesucht.

Weitergehende Untersuchungen zur genauen Diagnose sind:

  • Computertomografie (CT)
  • Röntgenaufnahmen
  • Knochenszintigrafie
  • Kernspintomografie (MRT)
  • Bauchspiegelung (Laparoskopie)

Ist die Diagnose Magenkrebs eindeutig gestellt und die Lage und Größe des Tumors bekannt, sollte schnellstmöglich eine individuell zugeschnittene Therapie erfolgen.

Melissa Seitz

16.12.11

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